Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Ein mutiges Buch über Identitäten und Verlusten
TAXI von Cemile Sahin
Taxi ist ein unkonventioneller Roman. Ein Mann übernimmt eine Rolle. Er mimt den im Krieg verschollen Sohn, dessen Platz er bei der Mutter einnimmt. Rosa Palot hat ihn engagiert und die Kapiteln entsprechen Episoden einer Serie, die im realen Leben stattfindet. Ein Leben wie im Film.
Der Schauspieler geht in seiner Rolle ganz und gar auf und scheint bald keine eigene Identität mehr zu haben.
Akzeptiert wird er überraschenderweise auch von Palots Freundin Esra.
Neben dem absurden Humor kennzeichnet den Roman auch eine außergewöhnliche Härte, die sich aus den Themen Krieg, Mord und Folter ergibt.
Cemile Sahin schreibt ihren Debütroman über ein Experiment, das sich auch sprachlich überträgt.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr komplex
Die Krieger von Martin Maurer
Zum Inhalt:
Kriminalkommissar Nick ist nach dem Tod seiner Frau von Berlin nach München gezogen, um dort neu anzufangen, was ihm nicht leicht fällt.
Als ein Brandanschlag im Bahnhofsviertel passiert, wird schnell klar, dass es sich nicht nur um ein lokales Ereignis handelt. Es gibt Verbindungen nach Italien, wohin Nick nun reisen muss.
Im Schlepptau Graziella, die eigentlich nur Putzfrau ist, jetzt aber als Dolmetscher fungieren soll.
Meine Meinung:
Ich habe mich am Anfang extrem schwer mit dem Buch getan, weil eben so sehr viel passiert und man die vielen Ereignisse einerseits auf dem Schirm haben muss, anderseits erst mal nicht so richtig zusammenkriegt. Die Zusammenarbeit von Graziella und Nick hat mir gut gefallen, die beiden haben irgendwas, was einfach interessant war. Von der Gruppe Ludwig hatte man sicher schon mal gehört, aber lang, lang ist es her. Der Schreibstil war für mich gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann recht gut. Insgesamt ist die Geschichte sehr komplex, was eine hohe Aufmerksamkeit erfordert.
Fazit:
Sehr komplex
Rezensionen von C. P.:
Abenteuer und Magie auf Madagaskar
Der Koffer der tausend Zauber von Antonia Michaelis
Warst du schonmal auf Madagaskar? Dieser Insel vor Afrika, wo die Lemuren wohnen? Wenn nicht, dann begleite Rabé auf seinem fantastischen Abenteuer. Der elfjährige Straßenjunge erbt einen Koffer. Aber nicht irgendeinen Koffer. In einem Geheimfach findet er eine Karte, die zu einem Schatz im Urwald führen soll.
Gemeinsam mit seinem neuen Freund Benja macht er sich auf die Reise ins gemeinsame Abenteuer. Doch was ist das für ein schwarzes Auto, welches sie verfolgt? Und wer ist die schwarze Frau, denen sie immer wieder begegnen, etwa eine Magierin? Und auch der Koffer birgt noch den ein oder anderen Zauber für die beiden Freunde.
„Irgendwie ist die ganze Magie heutzutage kaputt.“ (Zitat Rabé)
Dieses Buch ist ein wunderbares Abenteuer zweier Freunde, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Rabé wächst auf der Straße auf. Für ihn sind warmes Essen, zur Schule gehen, ein weiches Bett sowie eine Mutter, die ihn liebt, keine Selbstverständlichkeit. Dennoch ist er ein gutherziger und hilfsbereiter Junge, der als Bewohner Madagaskars noch an Magie und Ahnengeister glaubt. Benja ist das Kind deutscher Eltern und das beste Beispiel dafür, dass Reichtum allein nicht glücklich macht, wenn man keine anderen Kinder zum Spielen hat. Über diese beiden Freunde lernt man nicht nur die Gegensätze ihrer jeweiligen Welten kennen, sondern reist mit ihnen Richtung Urwald. Auf ihrem Weg lernen sie, was Freundschaft bedeutet und sind gewitzt darin, unterschiedliche Situationen zu meistern.
Das Buch ist sowohl äußerst bildhaft wie auch sehr einfühlsam geschrieben. Dabei verleiht die Art, wie der Junge Rabé von seinem Abenteuer erzählt und wie er einige Dinge versteht, dem Ganzen eine besondere Herzlichkeit. Ebenso spielt die Magie in diesem Buch eine Rolle, an welche Rabé glaubt, während Benja als deutsches Schulkind alles etwas sachlicher betrachtet. Und es gibt die ein der andere Überraschung im Buch, so dass es durchweg spannend bleibt.
Ein wunderschönes Abenteuer voller Magie und Freundschaft in einem Madagaskar, welches viele von uns wahrscheinlich kaum kennen.
Rezensionen von April1985 :
Sehr naturnaher, unaufgeregter New Adult Roman
Wild like a River von Kira Mohn
Meine Meinung
Nach ihrer erfolgreichen Leuchtturm-Trilogie entführt uns Kira Mohn mit ihrem neuesten Roman in die wildromantische Naturlandschaft Kanadas. Genauer gesagt in den Jasper Nationalpark. Dort treffen wir auf die junge Haven, welche gemeinsam mit ihrem Vater im Herzen des Naturparks lebt.
Havens Vater ist Ranger mit Leib und Seele und Haven möchte nach ihrem Fernstudium in dessen Fußstapfen steigen. Haven ist das alleine sein gewöhnt. Die junge Frau genießt die Stille und Ruhe, welche ihr Leben mit sich bringt. Bis eines Tages Jackson ihren Weg kreuzt. Der Student ist im Nationalpark auf einem Campingtrip mit seinem besten Freund. Als Cayden sich eine Verletzung zuzieht und die Reise abbrechen muss, sucht Jackson den Konakt zu Haven. Während Haven Jackson die wilde Natur näher bringt, fragt sie sich gleichzeitig immer mehr, ob das Leben nicht doch noch mehr für sie bereit hält.
Wie es mit Haven und Jackson weiter geht müsst ihr natürlich selber lesen. Ich mochte die Geschichte der beiden trotz kleiner Abstriche, die vorallem die Charakterdarstellung betreffen, sehr gerne.
Kira Mohn verwöhnt uns mit einem sehr lockeren und leichten Schreibstil. Die 400 Seiten lassen sich wirklich sehr schnell lesen. Was mir ganz besonders gefallen hat ist, dass das Buch ohne großes Drama auskommt. Es passiert eigentlich auch gar nicht so viel. Die Autorin verzaubert uns mit vielen Landschaftsbeschreibungen, die so richtig zum Träumen einladen. Für mich war das Buch auch ein bisschen wir ein Kurzurlaub.
Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass es für so manchen Leser ein bisschen zu ruhig zugeht. Ich mochte die Unaufgeregtheit aber in diesem Fall sehr gerne. Es muss nicht immer laut, actionlastig und spannungsgeladen sein. Meiner Meinung nach ist es Kira Mohn ganz wunderbar gelungen ohne diese Elemente auszukommen.
Zu den Protagonisten hatte ich recht schnell einen guten Draht. Haven ist eine junge Frau die man einfach nur gern haben kann. Man merkt einfach, dass sie den Großteil ihres Lebens alleine und ohne viele soziale Kontakte aufgewachsen ist. Man möchte Haven einfach nur an der Hand nehmen und leiten und beschützen. Ich glaube mir ging es da ein bisschen wie Jackson, der in Gegenwart von Haven seinen Beschützerinstinkt - zum Leidwesen seiner Mitmenschen - auch nicht mehr abstellen konnte. Ich muss jedoch an dieser Stelle auch zugeben, dass mir Haven teilweise ein bisschen zu naiv dargestellt war. Es gab so einige Situationen im Buch, die ich mir einfach anders gewünscht hätte. Manches fand ich trotz Havens Unerfahrenheit einfach nicht realistisch. Wem das nicht stört, und mich hat es jetzt auch nicht wahnsinnig gestört, der bekommt mit Wild like a River einen stimmungsvollen, romantischen Kurztrip in die wunderbare Natur Kanadas serviert.
Fazit
Wild like a River ist ein sehr unaufgeregter und stimmungsvoller Liebesroman aus der Feder von Kira Mohn. Die Autorin lässt uns gemeinsam mit ihren Protagonisten Haven und Jackson in die wildromantische Natur Kanadas abtauchen. Das Buch verzaubert mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, einem wirklich süßen Liebespärchen und kommt dabei ohne viel Drama aus. Von mir bekommt Wild like a River eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von nicole koppandi:
Normopath vs Psychopath
Neue Irre - Wir behandeln die Falschen von Manfred Lütz
Man fragt sich zwischendurch schon: haben die noch alle Tassen im Schrank? Gemeint sind Trump, Erdogan, Bolsonaro und Kim-Jong-un. Und ja, laut Herrn Lütz haben die wirklich alle Tassen im Schrank, sie sind ganz normal, sie handeln nur unmoralisch. Sie sind Mitglieder einer diversen Gesellschaft. Nicht jeder Blödsinn und Wahnsinn ist behandlungsbedürftig.
Nun stellt sich die Frage, wer ist nun behandlungsbedürftig und wer ist noch normal, ein Normopath?
In diesem Buch geht es um Aufklärung und Erklärung psychiatrischer Krankheitsbilder, deren Therapien bzw Behandlungen und welche Chance auf Heilung besteht, gespickt mit Beispielfälle aus dem Berufsalltag von Herrn Lütz.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Fallbeispiele geben eine gute Vorstellung, wie Patientinnen und Patienten sich mit bestimmen Erkrankungen verhalten.
Für Menschen, die sich einen ersten groben Überblick schaffen wollen, ist es, denk ich, ein geeignetes Buch. Das Hauptanliegen dieses Sachbuches ist, auf genau 200 Seiten über psychiatrischen Erkrankungen aufzuklären, Vorurteile abzubauen und nicht jeder bzw jedem, der anderes ist als „Psychopathin bzw Psychopathen“ zu bezeichnen.
Mir war das es fast ein bisserl zu heiter, zu humoristisch und zu ironisch, bei manchen Erkrankungen bzw Fallbeispielen auch zu stereotyp. Auf die anfänglich im Buch beschriebenen Staatsmänner wird in der Folge nicht mehr eingegangen, aber gerade die hätten mich ja sehr interessiert.
Rezensionen von gerlisch:
Anders als erwartet
Geburtstagskind von Anders Roslund
Ein Thriller um Korruption und Waffenhandel:
Ein Alptraum: An Zana's 5. Geburtstag wird ihre gesamte Familie in ihrer Wohnung auf die gleiche Art und Weise erschossen. Erst nach Tagen, als seltsamer Geruch durchs Treppenhaus zieht, wird die Polizei gerufen. Kommissar Ewert Grens ist als erster vor Ort und ihm bietet sich ein Bild des Grauens, Zana musste tagelang mit ihrer toten Familie leben.
Zwanzig Jahre danach kommt es zu einem Einbruch in der selben Wohnung. Kommissar Grens ist sich sicher: Hier besteht ein Zusammenhang.
Der Prolog eröffnet für den Leser eine grausame Tat, doch danach sackt die Spannung für einige Seiten in sich zusammen und die Story ist etwas verwirrend. Doch dann legt sie an Tempo zu und die einzelnen Fäden werden im Laufe des Buches stimmig verknüpft.Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Zeiten in einem wirklich packenden Schreibstil.
Die Charaktere wurden vom Autor sehr gut ausgearbeitet, allerdings waren die Hinweise auf die Vorgeschichten der beiden Protagonisten Ewert Grens und Piet Hoffmann etwas verwirrend, das liegt vielleicht daran, dass Anders Roslund bereits zusammen mit Börge Hellström jeweils eine Serie mit den beiden Protagonisten geschrieben hat.
Das Thema dieses Thrillers hat mir nicht so zugesagt. Die Handlung war vielleicht ein bisschen überspannt aber gut durchdacht, sodass mich das Buch schlussendlich doch in seinen Bann gezogen hat. Daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Episches Sci-Fi-Abenteuer!
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini
"Was auch immer die Zukunft brachte, sie war bereit, ihr zu begegnen."
Für mich war dieses Buch totales Neuland. – Ein fast 1000seitiger Sci-Fi-Roman stellt wirklich eine komplette Abweichung von meinen sonstigen Lesevorlieben dar. In der Vergangenheit hätte ich mich an solch einen Wälzer wahrscheinlich nicht herangewagt – nicht aufgrund der hohen Seitenanzahl, sondern aus Furcht vor zu vielen technisch komplizierten, für mich als Physik-Laie unverständlichen Fachbegriffen, die mir das Lesevergnügen verhageln würden.
Aber der Klappentext klang faszinierend, die Leseprobe überzeugte mich ob des fesselnden Schreibstils und das wunderschöne Cover zog mich geradezu magisch an!
Die junge, sympathische, äußerst intelligente Xenobiologin Kira steht kurz vor dem Abschluss ihrer Mission – der Besiedlungsfreigabe des Mondes Adrasteia. Ihre Crew feiert im Grunde bereits die bevorstehende, langersehnte Heimkehr, als Kira (die sich nach einem spontanen Heiratsantrag ihres Freundes Alan im absoluten Glückstaumel befindet) nochmal zu einem weiteren Auftrag verdonnert wird. Alles in mir sträubte sich beim Lesen, als Kira die vermeintlich sichere Umgebung verlässt, denn ich ahnte bereits, dass ihr dies zum Verhängnis werden würde. Und tatsächlich: Nur wenige Augenblicke später verändert sich ihr Leben auf tragische, unwiderrufliche Weise, denn sie wird kontaminiert mit einer außerirdischen Lebensform. Als wäre dies nicht schlimm genug, steht plötzlich das Überleben aller auf dem Spiel…
Zwar schreitet die Handlung bereits direkt zu Beginn zügig voran, doch gefühlt hatte ich nur einmal geblinzelt und befand mich schon inmitten von Alienkämpfen, Tod und Leid. So viel Action hatte ich nun doch nicht erwartet. Dennoch verpackt der Autor das Ganze in eine solch kreative, außergewöhnlich gut durchdachte Storywelt, dass ich mir häufig ganz klein vorkam im Vergleich zu diesen unendlichen Weiten des Weltalls. Wahnsinn! Paolini hat storytechnisch einen eigenen komplexen Kosmos erschaffen, vor dem ich nur respektvoll den Hut ziehen kann. (Die beinahe kindliche Bezeichnung der Aliens allerdings, die ich hier aus Gründen der Spoilervermeidung nicht nennen möchte, fand ich fast schon niedlich und etwas zu stereotypisch gewählt.) Natürlich häufen sich einige Fachbegriffe und Prozesse, die entweder direkt im Text, spätestens aber im umfangreichen Addendum erklärt werden, in welchem man einen Überblick über die für den Roman relevanten physikalischen Prinzipien (Raumzeit, Überlichtgeschwindigkeit) sowie ein umfangreiches Glossar und eine Zeitchronik findet. Ich kann nur erahnen, wie zeitintensiv die Ausarbeitung dieses Mammutwerks ausgefallen sein muss.
Tatsächlich hatte ich das vorherige, international gefeierte Werk ("Eragon") des Bestseller-Autors nicht gelesen, kann also nicht beurteilen, inwiefern sein Schreibstil sich über die Jahre hinweg gewandelt hat. Fest steht aber, dass man sich für diese Lektüre viel Zeit nehmen muss, um nicht nur den Überblick über die intensive, fordernde Story und die Vielzahl an (Neben-)Figuren zu bewahren, sondern auch um in den vollen Genuss der detaillierten, bildgewaltigen Beschreibungen zu kommen. Ich könnte mir diesen Roman richtig gut als Blockbuster auf der Kinoleinwand vorstellen! (– …vielleicht mit Sigourney Weaver als Kira?) Die Crew-Mitglieder der Wallfish fand ich klasse und wunderbar individuell herausgearbeitet.
Dieses futuristische Meisterwerk kommt in einer edlen Ausstattung daher, samt Lesebändchen und aufwendiger Innengestaltung, die beeindruckende Schwarz-Weiß-Abbildungen (Sternenkarten, Sonnensysteme, etc.) und technische Grafiken beinhaltet.
Den amerikanischen Originaltitel ("To Sleep in a Sea of Stars") finde ich sogar noch treffender als die deutsche Version, vor allem im Hinblick auf das Romanende. Beim letzten Satz standen mir übrigens Tränen in den Augen. (Soviel dazu, dass ich vorab befürchtet hatte, womöglich mit einer allzu nüchternen Schreibweise konfrontiert zu werden, die keine Annäherung an die Figuren zulassen würde. Pustekuchen!)
Mein einziger, klitzekleiner Kritikpunkt ist die Tatsache, dass mir manche Abschnitte etwas lang erschienen – vielleicht kam mir dies aber auch nur als Genre-Neuling so vor, da ich manche Fakten auch ohne (längere) Erklärung einfach als gegeben akzeptiert hätte.
Fazit: Ein Muss für alle Sci-Fi-Fans und Freunde von spannungsgeladener, manchmal harter, aber stets beeindruckender, futuristischer Lektüre.
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Fabelhaft
Kalmann von Joachim B. Schmidt
Kalmann, Raufarhövens selbst ernannter Sheriff ist der Protagonist dieses Buches.
In seiner Ich-Erzählung schildert er sein Leben in seiner Heimat. Aufgrund seiner Beeinträchtigung ist er der Außenseiter des Dorfes, dennoch ist er bei der Bevölkerung beliebt. Kalmann ist liebenswürdig, freundlich und hilfsbereit.
Aufgewachsen bei seinem Großvater lebt er mittlerweile alleine in dessen Haus und widmet sich der Jagd und dem Haifischfang. Eigentlich ist Kalmanns Leben in Raufarhöven recht friedlich und unspektakulär, bis zu dem Zeitpunkt als die Sache mit Robert Mc Kenzie passiert.
Durch das Verschwinden von Robert kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei und Polizistin Birna benötigt Kalmanns Hilfe bei der Suche des Vermissten.
Kalmanns Erzählungen sind berührend und abenteuerlich zugleich und so möchte man das Buch so schnell als möglich weiterlesen. Der Schluss ist spannend, spektakulär und etwas überraschend.
Und die strenge Polizistin Birna entpuppt sich am Ende doch als eine sehr sympathische, pragmatische Polizistin.
Ein hervorragendes Buch von Joachim B. Schmidt - absolut lesenswert.
Rezensionen von nuean:
Kurzweilig, leidenschaftlich mit viel Gefühl
The Brooklyn Years - Was von uns bleibt von Sarina Bowen
Ich habe „The Ivy Years“ schon lange in meinem Bücherregal stehen, aber bin einfach noch nicht dazu gekommen sie zu lesen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass netgalley und lyx mir „The Brooklyn Years“ zur Verfügung gestellt haben und ich endlich ein Buch der Autorin lesen durfte!
Georgia ist Pressesprecherin bei den Brooklyn Bruisers und ganz zufrieden.
Doch nun kommt ihr Vater als Coach ins Team und plötzlich taucht ihre Jugendliebe Leo als Spieler auf. Dieser lässt keinen Zweifel daran, dass er über die Trennung trotz der vergangenen 6 Jahre nicht hinweg ist und Georgia zurück will. Und so versucht er Georgia zurück zu gewinnen und gleichzeitig seinen Traum als NHL Spieler zu leben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Georgia hat ihr Leben sehr gut im Griff, einen tollen Job, der ihr Spaß macht und eine Kollegin und Mitbewohnerin, die immer für sie da ist. Auch Leo mochte ich sofort, er sagt und tut einfach immer das richtige, was mein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Dadurch dass das Buch aus beiden Perspektiven erzählt kann man sich in beide hineinversetzten und mitfühlen.
Den Schreibstil mochte ich sehr, denn er ist locker und leicht, flüssig und voller Gefühl.
Fazit: Eine süße Liebesgeschichte.
Rezensionen von nuean:
Wieder ein Buch der Autorin, das mich sehr bewegt hat!
Bad At Love von Morgane Moncomble
Ich kenne schon einige Bücher der Autorin und konnte auch an diesem wieder nicht vorbeigehen. Auch das Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.
Da ihre Mutter gestorben ist und Azalées sich um deren Haus kümmern muss, kehr sie nach 4 Jahren von New York in ihre kleine Heimatstadt zurück.
Doch dort hat sie schlimme Dinge erlebt und diese holen sie nun wieder ein. Eigentlich will sie so schnell wie möglich das Haus verkaufen und zurück nach New York, doch dann trifft sie auf ihren Nachbarn Eden, der geheimnisvoll ist und sie neugierig macht.
Wieder mal ist der Autorin ein wundervolles und emotionales Buch gelungen. Die Charaktere sind mir sofort ans Herz gewachsen. Auch wenn Azalée tough wirkt merkt man doch, dass sie einiges verbirgt. Nach und nach kommt man ihrem Geheimnis und ihrer schrecklichen Vergangenheit näher. Auch Eden hat einiges hinter sich und ist auf einem guten Weg. Er weiß was er will und kämpft um das was ihm wichtig ist. Dass er sich so um Azalée bemüht war total süß. Auch wie er mit der ganzen Situation umgeht ist wundervoll.
Abwechselnd wird auch beiden Perspektiven geschrieben, sodass man die Gedanken und Gefühle der beiden versteht und nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist flüssig und emotional. Das Buch lässt sich in einem Rutsch durchlesen, hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht – perfekt!
Ich danke netgalley und lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Fazit: Emotional, traurig und voller Liebe.











