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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Monaco im Februar 1920

Die Tote mit dem Diamantcollier von Eve Lambert

In der Bucht vor Monaco schippert die Jacht Celluloid der millionenschweren Reedereitochter Carla Tush, die gerade mit ihrem sündteuren Collier aus weißen Diamanten protzt, und ihres Mannes Ronald, dem wichtigsten Filmproduzenten Amerikas. Sie hat zur Party geladen und alle sind gekommen: der Duke of Surrey Christopher „Kit“ St.

Yves, der dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit mit sich herum schleppt, mit seiner Verlobten Anne Fortescue; Sègoléne Pistou, die von sich behauptet, sie sei Romanautorin; Dame Zelda Monteserra, eine der besten Opernsängerinnen der Welt; Maya Fay, die gerade angesagte Filmgöttin; Graf Yuri Balaton, ein ungarischer Adelsmann; ein alter Freund Heinrich Weidemann; Lord und Lady Wrexley, der Lord war bis vor Kurzem Vizekönig von Indien; der Bankier Samuel Greenberg und einige Andere. Wer ist diese Rose Munroe, auf die Kit immer wieder angesprochen wird?
Der Abend schreitet voran, der Champagner fließt in Strömen, die Stimmung ist ausgelassen und die ersten Gäste machen sich schon wieder auf den Heimweg, als plötzlich Ronald Tush schreit „Carla ist tot“. Und ihr über alles geliebtes Diamant-Collier fehlt.
Gut, dass die berühmte Privatdetektivin Jackie Dupont am Hof des Fürsten von Monaco weilt und sich zusammen mit der Polizei des Mordes annehmen kann.

Da Carla Tush ihre Gäste bei deren Eintreffen einander vorstellt, lerne ich alle Beteiligten schon zu Anfang der Geschichte kennen. Alle haben ihre eigenen Charakterzüge, an denen ich sie sehr gut wiedererkennen kann. Jackie Dupont hat es nicht leicht, kann doch jeder der Gäste, der Band oder des Personals der Täter sein. Einige von ihnen haben sogar ein starkes Motiv.

Ich hatte so einige Anfangsschwierigkeiten mit der arroganten, etwas zu lauten, teilweise frechen Privatdetektivin, die ihre Frisur, den Bob, erfunden hat, die raucht wie ein Schlot, vor nichts und niemandem Respekt zeigt, die alles besser weiß, alles besser kann, für jeden Fall gerüstet ist, wirklich jeden kennt und fast jeder schuldet ihr noch einen Gefallen. Dazu passt ihr Hund, mit dem sie sogar den Fall bespricht. Über sich selbst gibt sie fast nichts preis und eine Frage stellt sich weiterhin: Wer ist sie wirklich?
Aber irgendwie hat sie mich dann in ihrer Andersartigkeit doch überzeugen können und ich bin ihr bei ihren Ermittlungen bis zum erlösenden Ende gefolgt. Sie gräbt immer wieder neue Geheimnisse aus, von denen ich nicht weiß, ob die zum Fall gehören oder ob ich damit nur in die Irre geführt werden soll.

Der Schreib- und Erzählstil von Eva Lambert hat mir sehr gut gefallen und mich gleich um 100 Jahre zurück versetzt in die 20er Jahre und auch in die Sprache der Aristokratie. Vor jedem neuen Kapitel finde ich einen Brief, der in der damaligen Zeit geschrieben wurde. Geschrieben von verschiedenen Personen, Korrespondenz zwischen zwei Frauen, oder so geschrieben, dass man rätseln muss, was sie wohl zu bedeuten haben und ob sie für den Fall relevant sind.

Bei der Auflösung war ich dann doch ein wenig überrascht. So hatte ich sie nicht kommen sehen. Und als Täter hatte ich auch jemand Anderen im Blick.

Jetzt, wo ich mich an Jackie, ihr loses Mundwerk und ihre Arbeitsweise gewöhnt habe, freue ich mich schon auf ihren nächsten Fall, bei dem ich ihr bestimmt wieder zur Seite stehen werde.

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Rezensionen von SAW:

Ehret die Mütter...

Stop MomShaming. Miteinander statt gegeneinander. Wie Mütter sich gegen Besserwisserei, ungebetene Ratschläge und ungerechtfertigte Kritik zur Wehr setzen - für mehr Gelassenheit und Selbstbewusstsein von Katharina Pommer

Seit hundert Jahren geistert das Bild der "bösen Mutter" durch die Literatur, die hauptsächlich von Männern geschrieben ist, denen ihre Misogynie oft gar nicht bewusst ist. Frauen sind zwar emanzipiert aber damit in einer neuen Falle, denn egal, was sie tun, es ist immer falsch: Wenn sie bei den Kindern bleiben sind sie "Heimchen am Herd", wenn sie arbeiten, sind sie "Rabenmütter".

Dabei haben die meisten gar keine Wahl, denn ohne Einkommen können sie ihre Kinder nicht ernähren. Zeit, mit diesem Unsinn aufzuhören und all den starken Müttern, die alles für ihre Kinder tun, wieder die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Das gelingt diesem Buch, es macht allen Frauen und Müttern Mut.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Unterdrückung der Frauen. Genozid, Vertuschung, Angst und Wut"

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Rezensionen von Gaby 2707:

Gesund, einfach und richtig lecker

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch von Bas Kast

Nachdem ich den Ernährungskompass gelesen hatte, musste ich natürlich auch gleich das Kochbuch dazu haben.
Am Anfang bekomme ich im Kochbuch eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Grundsätze aus dem Kompass. Auch die Kompass-Pyramide und die -Ampel ist wieder dabei. Genau so wie die Goldenen Regeln, die hier auf 10 zusammengefasst sind.

Und dann geht es auch schon los mit den Rezepten für ein gesundes Frühstück. Man kann kritisieren, dass das Zusammenschütten von Zutaten, einmal umrühren, fertig, keine Rezepte sind. Aber es sind tolle Anregungen für ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück. Vor allem sind diese Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die die Zutaten mit den Zubereitungsschritten kombinieren, für Menschen, die sich nicht so gerne mit aufwendigem Kochen beschäftigen, ideal. Auch bekomme ich von dem meisten Gerichten ein Foto. Die alleine lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Als Frühstück ist z.B. der exotische Fruchtsalat mit Kardamom und Kokosflocken und das pochierte Ei mit Lachs und Vollkornbrot echt lecker. Demnächst werde ich auch das Vollkornbrot mal selbst backen.
Zu Mittag gab es bei mir bisher nur Nudeln mit Lachs-Spinat-Soße, Linsenpflanzerl und Auberginenragout in Tomatensoße mit Gewürzreis. Den Limetten-Joghurt-Dip habe ich diesmal weggelassen. Als Nachtisch habe ich mich an gebratenen Pfirsichen mit Joghurt versucht. Auch das hat meinem Mann und mir richtig gut geschmeckt.
Abends gab es die Zucchinipuffer und das mediterrane Ofengemüse mit Kichererbsen und Minzjoghurt. Auch das leicht zuzubereiten und mega lecker.
Ich liebe Salate und brauche dazu immer ein Dressing, was nicht so null-acht-fünfzehn ist wie Essig, Öl und Salz. Dazu finde ich hier auch einiges, was mich allein vom Lesen her sehr anspricht. Die werde ich auch alle der Reihe nach ausprobieren.
Die allermeisten Zutaten bekomme ich im Supermarkt um die Ecke. Einige wenige wie z.B. Kardamonkapseln oder Kurkumampulver besorgt man sich halt im Gewürzhandel.

Insgesamt bekomme ich mit diesem Kochbuch relativ einfach und schnell zuzubereitende Gerichte, die richtig lecker und auch noch gesund sind. Wenn ich mal Kartoffeln, Fleisch oder Geflügel essen will, wandle ich sie jeweils ein bisserl ab.
Ein tolles Kochbuch, eine super Ergänzung zum Ernährungskompass, den ich allen empfehlen kann, die sich nicht stundenlang an den Herd stellen wollen und eine gesunde Ernährung bevorzugen.

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Rezensionen von Claudia R:

tiefgründig, emotional

Der Ernährungskompass - Das Kochbuch von Bas Kast

Klappentext:

Ein Unfall – eine Überlebende – zwei Schicksale
Als ihre Familie bei einem schweren Unfall getötet wird, bricht für Viola eine Welt zusammen. Sie verstummt, zerbricht an ihrer vermeintlichen Schuld und wird von ihren einst engen Freunden und der Verwandtschaft im Stich gelassen.

Nur Hannah nimmt ihre Nichte auf, versucht, zu Viola durchzudringen, der Neunzehnjährigen ein Wort zu entlocken – doch ohne Erfolg.
Wer kann ihre stummen Worte, ihre Gedanken verstehen? Wer kann sie aus dem Sumpf aus Traurigkeit und Einsamkeit ziehen? Viola hat die Hoffnung längst verloren. Als sie jedoch die geheimnisvolle Isabelle kennenlernt, finden sie gemeinsam eine Flaschenpost, die ihrer beider Zukunft und Vergangenheit vollkommen infrage stellt.

Cover:

Das Cover ist recht einfach gehalten, aber dennoch sehr schön und einprägend gestaltet mit den vielen verschiedenen Schneeflocken und einem recht dunkelblauen Hintergrund, in dem man schwach Tannen und Wälder erkennen kann. Das Cover macht neugierig und ist leicht einprägsam.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Sehr gefühlvoll und bildlich werden hier die Handlungen und Geschehnisse geschrieben. Dadurch kommt man auch sehr gut in die Geschichte hinein.

Abwechselnd wird aus der Sichtweise von Viola und Isabelle, den beiden Hauptprotagonistinnen hier, in der Ich-Perspektive geschrieben. So kommt man noch besser in der Gefühle und Emotionen hinein und erlebt ihre Schicksalsschläge fast hautnah mit.

Während man über den Schicksalsschlag von Viola gleich zu Beginn im Prolog erfährt, öffnet sich Isabelle erst nach und nach, was es umso spannender gestaltet. Beide Mädchen haben schon so einiges durchgemacht. Die stumme Viola war mir von Beginn an sehr sympathisch und ihre Gedankengänge und Gefühle haben mich tief bewegt. Als sie dann die geheimnisvolle Isabelle kennenlernt, scheint eine besondere Freundschaft zu entstehen.

Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich hier nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Mich konnte dieses Buch sehr begeistern. Die Autorin schafft es den Leser in ihren Bann zu ziehen und mit emotionalen Schicksalen, sehr viel Tiefe, Gefühlen und Emotionen, eine wunderschöne und sehr tiefsinnige Geschichte zu gestalten. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und vermitteln dem Leser sehr viel Emotionen und Tiefe. Auch die Freundschaft, die zwischen den beiden erst Unbekannten, zu einiger sehr innigen und tiefen Freundschaft heranwächst, ist sehr schön mit anzuschauen.

Toll fand ich auch die Gestaltung des Buches. Die einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und zu beginn einen jeden Kapitels kann man erkennen aus welches Sichtweise erzählt wird, zudem findet man Orts- und Zeitangaben, so dass man alles noch besser einordnen kann. Zu Beginn einiger Kapitel kann man auch kleine passende Illustrationen finden, die das Ganze sehr gut abrunden und der Gestaltung des Buches etwas sehr schönes und das sogenannte i-Tüpfelchen verleihen.

Auch das Einfügen der Briefe und hervorheben durch eine andere Schriftart finde ich sehr gut und gelungen.

Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, gefühlvoll und mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft geschrieben. Viele wichtige Themen werden hier angeschnitten und verarbeitet, so dass die Geschichte mit sehr viel Tiefe, Emotionen und Gefühlen, den Leser berührt und teils auch nachdenklich stimmt. Mich konnte die Geschichte erreichen und berühren und ich hoffe bald noch mehr in diesem Stil zu lesen, denn mir hat es sehr gut gefallen.

Fazit:

Bewegende Schicksale, tiefgründige Geschichte, emotionale Charaktere, die den Leser in ihren Bann ziehen.

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Rezensionen von bromer65:

Für Fans von englischen Krimis

Agatha Raisin und der tote Auftragskiller von M. C. Beaton

"Agatha Raisin und der tote Auftragskiller" ist bereits der 15. Band einer Serie der Autorin Marion Chesney, die hier unter dem Pseudonym M. C. Beaton schreibt.

Das Cover finde ich sehr schön, ich war bisher noch nie in England, stelle mir aber vor dass man Häuser wie das abgebildete dort findet.

Ich kannte bisher keinen der Vorgängerbände, bin jedoch mit der Geschichte ganz gut zurechtgekommen, man muss nicht unbedingt Vorkenntnisse haben.
Allerdings habe ich mich mit Agatha Raisin als Person etwas schwer getan, ich konnte mit ihr nicht warm werden. Ich denke aber, dass man sie vielleicht etwas besser versteht, wenn man die Serie von vorne zu lesen beginnt.

Die Geschichte fand ich amüsant zu lesen, sie hat viele nicht vorhersehbare Wendungen und bleibt undurchsichtig bis zum Schluss, der in einem wahren Showdown endet. Der Schreibstil sagt mir sehr zu und ist angenehm flüssig zu lesen.

Cosy Crime-Liebhaber und Fans von britischem Humor kommen hier auf ihre Kosten. Allerdings würde ich empfehlen, mit der Serie von vorn zu beginnen, dann hat man noch mehr Spaß!
4,5 Sterne dafür von mir

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Absolut bezaubernd - eines meiner Jahreshighlights!

Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne von Juliana Weinberg

Juliana Weinbergs biographischer Roman über das Leben Audrey Hepburns hat mich restlos begeistert! Selbstverständlich war mir der Name der berühmten Schauspielerin und Stilikone schon zuvor ein Begriff gewesen, verkörpert sie doch zeitlose Eleganz wie keine andere. Doch dieses Werk, das für mich den besten Frauenroman seit Langem darstellt und welches ich nur als absoluten Glücksgriff bezeichnen kann, hat mir nicht nur unzählige Facetten von Audreys Persönlichkeit und ihrem vermeintlich schillernden Leben nähergebracht, sondern mein ohnehin schon reges Interesse an ihr dermaßen befeuert, dass ich gleich im Anschluss an die Lektüre sämtliche im Roman erwähnten Namen gegoogelt habe und nun, da ich die Hintergründe kenne, unbedingt alle Hepburn-Filme anschauen möchte!

Man spürt in jeder Zeile die Bewunderung der Autorin sowie den Respekt für die viel zu früh verstorbene Schauspielschönheit, deren Stern am Filmhimmel zwar heller als kaum ein anderer gestrahlt hatte, die sich im Grunde ihres Herzens jedoch stets nur eine stabile, liebevolle Familie wünschte, die sie "mit Liebe überschütten" könnte.

Die Rolle der Holly Golightly in "Breakfast at Tiffany’s" machte sie unsterblich, aber die größte Rolle ihres Lebens war die als Mutter. Ihre Söhne Sean und Luca, beide von unterschiedlichen Vätern, waren ihr Ein und Alles. Zu gerne hätte ich sowohl Mel Ferrer (Ehemann Nr. 1) und Andrea Dotti (Gatte Nr. 2), die ihre eigenen Interessen stets über das Wohl Audreys stellten, gehörig die Meinung gegeigt!

Wir begleiten Audrey von ihrer Kindheit im nazibesetzten Holland über ihre Jugend in London (- wo ihr Traum einer Karriere als Primaballerina zerbricht -) bis hin zu ihrem kometenhaften Aufstieg, den sie selbst nie ganz begreifen konnte. Der Vater hatte die Familie verlassen, als Audrey gerade mal sechs Jahre alt gewesen war – ein traumatisches Erlebnis, das sie dauerhaft prägte. Durch die puritanische Erziehung ihrer Mutter (einer einstigen Baronin, die den Adelstitel abgelegt hatte) reift Audrey zu einer Frau heran, die nie viel Aufhebens um sich selbst macht und sich nicht als etwas Besonderes sieht, nicht einmal, als sie sämtliche Preise der Filmbranche (Oscar, Tony Award, Emmy, Grammy) verliehen bekommt. Sie ist bekannt für ihre charmante, bodenständige Art, ihre überaus disziplinierte Arbeitsweise und ihr Pflichtgefühl sowie für ihr herzensgutes Wesen. Viele dieser Eigenschaften sind ausschlaggebend dafür, dass sie es sich nach ihrer Filmkarriere zur Mission macht, als UNICEF-Botschafterin die Ärmsten der Welt zu unterstützen.

Die Autorin nimmt die Leser mit hinter die Kulissen, wir erleben Audreys Erlebnisse an diversen Filmsets, erhalten Einblick in ihre privaten Beziehungen und Arbeitsbekanntschaften. Connie, Ehefrau des Filmproduzenten Jerry Wald, wird ihre beste Freundin. Es ist eine aufrichtige, loyale Freundschaft, die weit über die lockeren Gartenparties in Beverly Hills hinausgeht. Mit dem französischen Modedesigner Hubert de Givenchy verbindet Audrey Zeit ihres Lebens eine innige Freundschaft; er betrachtet sie als seine Muse und widmet ihr sein allererstes Parfüm (L’Interdit). Gregory Peck, an dessen Seite sie 1953 in der Romanze "Ein Herz und eine Krone" spielt (- ein Film, der ihren Durchbruch in Hollywood bedeutet und für den sie den Oscar für als 'Beste Hauptdarstellerin' gewinnt -), ist fortan einer ihrer engsten Vertrauten. Es scheint, als könne sich niemand Audreys Liebenswürdigkeit, ihrer oftmals von Schüchternheit und Unsicherheit geprägten Art entziehen.

Ich hatte beim Lesen mehrmals Tränen in den Augen, so einfühlsam beschreibt die Autorin die dunkelsten Stunden in Audreys Leben – ihre langanhaltende Depression nach drei Fehlgeburten, ihre Sehnsucht nach jener tiefgründigen Liebe, die keiner ihrer Ehemänner ihr zu geben vermochte. Oftmals galten Filmdiven dieser Epoche ja als flatterhaft und unbeständig, viele stürzten sich von einer Beziehung in das nächste amouröse Abenteuer. Nicht so Audrey. Ihr größter Wunsch war es, Ehefrau und Mutter sein - alles was sie im Gegenzug erwartete, war aufrichtige Liebe und Treue. Ich möchte betonen, dass trotz gelegentlich trauriger Momente die Grundstimmung des Werkes niemals in Negativität versinkt, im Gegenteil. Audreys sympathischer, humorvoller Charakter, ihre Stärke, Professionalität und Güte gegenüber anderen Menschen stehen im Vordergrund.

Der angenehme, emotional fesselnde Schreibstil der Autorin ist wahrhaft ein Genuss! Ich habe das über 600 Seiten umfassende Werk, für das Juliana Weinberg sich größtenteils an wahren Begebenheiten orientiert hat, innerhalb eines Tages verschlungen und fühlte mich danach auf solch besondere Weise mit Audrey Hepburn verbunden, als wäre sie eine Freundin von mir. Die atmosphärischen Beschreibungen der Lokalitäten, die Dialoge – alles wirkt so authentisch und greifbar, als wäre man selbst mittendrin im Geschehen.

Fazit: Dieses Buch ist ein Geschenk! Welch wundervolle Hommage an eine bezaubernde und in vielerlei Hinsicht beeindruckende Persönlichkeit! Perfekt für alle Liebhaber von biographischen Romanen und ein absolutes Muss für alle Fans der legendären, unvergessenen Audrey Hepburn!

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Kalmann

Kalmann von Schmidt Joachim B.

Kalmann, der Sheriff von Raufarhöfn, ist ein ganz eigener und beinahe schon abstrakter Protagonist. Die Story wird in der Ich-Perspektive erzählt, als LeserIn muss man sich also auf die Gedankengänge und Empfindungen von Kalmann einlassen - was mir zunächst nicht ganz einfach gelang. Mit den Kapiteln habe ich mich jedoch sehr gut an Kalmann gewöhnt und habe seine Perspektive sehr zu schätzen gewusst.

Die Sprache ist ein wenig seltsam - nicht nur, die in meinem Kopf schwer aussprechbaren isländischen Ortschaften, auch der Ausdruck scheint ab und an nicht ganz rund. Dies passt aber hervorragend zum Protagonisten und seiner intellektuellen Entwicklungsverzögerung. Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und passt gut zum Setting der Story.
Diese ist nur mäßig spannend, aber dennoch interessant. Kalmann scheint zunächst reinzufällig in einen Vermisstenfall verwickelt - die Ermittlungen nehmen ihren Lauf, Kalmanns Sicht darauf ist eher beobachtend, auch wenn er mittendrin scheint. Spannend für mich als Leserin auf jeden Fall, denn ich wusste nie mehr als Kalmann zu jenem Zeitpunkt auch. Der Fokus des Lesenden wird voll und ganz von Kalmanns Perspektive gelenkt, so dass Nebenschauplätze in diesem Buch eher keine Rolle spielen.
Die Handlung war für mich vor allem im letzten Viertel des Buches spannend, bis dahin etwas zäh. Dennoch habe ich die Lektüre sehr genossen, was alleinig der besonderen Perspektive zuzuschreiben ist.

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Rezensionen von mamaofhannah07:

Gelungene Fortsetzung

Das Rätsel des Pferdeamuletts - Godivas Geschenk von Karin Müller

Das Rätsel des Pferdeamuletts – Godivas Geschenk ein Roman von Karin Müller (Schneiderbuch/Egmont Verlag)
„Was wollt ihr damit sagen?“, murmelte ich.
„Es könnte sein, dass jemand das alles nur inszeniert hat, um dich zu uns zu führen...“ Ich zog die Augenbrauen in die Höhe. „Ihr seid anders, Godje.

Cora und du... in euch schlummert sehr viel Macht, die sich jemand zunutze machen möchte.“ S.131/!32
Nahtlos und fließend knüpft die Geschichte an den ersten Teil um das Rätsel des Pferdeamuletts an. Mit Godivas Geschenk tauchen neue Charaktere, Fragen und Rätsel in Godjes aufregenden Leben auf. Godje erfährt von ihrer Schwester, Cora, die sie auf einem abgelegenen Hof findet. Zu den Sorgen um ihre Familie kommen geheimnisvolle Erlebnisse und Visionen dazu. Diese Visionen oder gar Zeitsprünge, die das Mädchen erlebt, berühren sie hautnah mit einer ungeahnten Intensität. ...
Der zweite Teil bleibt dem Vorgänger im Stil und in der Aufmachung treu. Der leicht zu lesende Text in jugendlicher Sprache war für mich jederzeit sehr gut verständlich. Der intelligente Schreibstil läd zum Mitdenken ein. Schlussfolgerungen und Verknüpfungen können hergestellt werden. Stück für Stück kommt man der Lösung näher. Doch grundlegende Fragen gilt es noch zu klären und herauszufinden. Dramatische Wendungen halten die Spannung hoch. Die Dramatik und Spannung steigert sich von Seite zu Seite, dass man den Roman gar nicht aus den Händen legen mag. Am Ende bleiben genügend Rätsel und ein dicker Cliffhanger mit Vorfreude auf den dritten Teil dieser wunderbaren, fantastischen Reihe. Somit rechne ich im letzten Teil mit einer Überraschung und gelungenen Aufdeckung der Ungereimtheiten seitens der Autorin.
Trotz des mystischen Teils sind ausreichend realitätsnahe Themen vorhanden. So fühlt man sich leicht in die menschlichen und vierbeinigen Charakteren ein.
Fazit: Karin Müller schickt ihre Figuren auf eine tolle Reise in fantastische Welten mit berührendem Pferdeverstand. Die ansprechende Aufmachung läd zum Stöbern ein. Mir hat die Fortsetzung sehr gut gefallen und ich freue mich auf den abschließenden Band und die endgültige Aufklärung um das Rätsel des Pferdeamuletts. Dabei gilt es die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, da diese aufeinander aufbauen. Das Pferdeamulett ist sich ein großartiges Geschenk für jugendliche, begeisterte Pferdefans und junggebliebene Leseratten.

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Rezensionen von Bücherwald13:

Tolle Botschaft

Liane und das Land der Geschichten von Shafak Elif

"Und vergiss nicht, Menschen, die Bücher lieben, gibt es überall, egal ob alt oder jung, arm oder reich, Mann oder Frau, in der Stadt oder auf dem Land. Erkennen kannst du sie leicht. Sie sind meist zurückhaltend und haben viel Fantasie. Und von den Leuten um sie herum werden sie oft nicht verstanden, darum sind sie ein wenig einsam.

Sie erzählen die schönsten Geschichten und sie haben etwas gemeinsam: Früher oder später finden die meisten von ihnen einen verwunschenen Globus. So wie den deinen..." Eigentlich fasst dieses Zitat die Botschaft des Buches ganz gut zusammen.

Es geht um Liane. Sie fühlt sich irgendwie einsam. Sie wird wegen ihrem Namen von ihren Mitschülern genervt und versteht die Erwachsenen irgendwie auch nicht. Doch plötzlich ist sie mitten in einem Abenteuer und muss das Land der Geschichten retten.

Das Buch hat seine ganz eigene Erzählweise. Es beginnnt eher langsam und man schlittert Stück für Stück in die Geschichte. Ich kann mir vorstellen dass Kinder nicht "durchhalten" bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt.

Liane ist eine ganz wunderbare Protagonistin. Sie ist sehr klug, hat die kindliche Naivität, liebt Bücher aber ist nicht perfekt. Sie macht sich viele Gedanken und wächst während der Geschichte an den Geschehnissen.

Ich mochte an dem Buch besonders, dass die Autorin Elif Shafak den Leser*innen wichtige Botschaften mitgibt.

Insgesamt wirklich ein tolles Kinderbuch. Ich liebe es sehr und gebe es gerne an Kinder in meiner Umgebung weiter!

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Rezensionen von mamaofhannah07:

Grandios!

Das Rätsel des Pferdeamuletts von Karin Müller

Das Rätsel des Pferdeamuletts Teil 1 einer abenteuerlichen Pferde-Triologie von Karin Müller (Schneiderbuch/Egmont Verlag)
Nana schüttelte den Kopf. „Du bist zu jung für das alles. Ich habe bereits zu viel gesagt.“ Sie ging zur Tür. „Also, möchtest du nun eine heiße Schokolade oder nicht?“
Ich schlug wütend mit der Faust auf meine Bettdecke.

„Nana, ich bin vierzehn! Und wenn wir schon dabei sind: Ich möchte reiten lernen-und ich lasse mir das nicht ausreden, also versuch es gar nicht erst.“
Das Geschirr klapperte kurz. Dann rutschte Nana die Tasse aus der Hand und zerbrach in tausend Scherben. S.97
Godje lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter Nana. Das Mädchen war mir gleich sympathisch und auch Nana ist trotz der Geheimnisse und Sorgen, die sie Godje vermittelt, warmherzig. Die ungewöhnlichen Reaktionen der Pferde und das Amulett, welches Godje zu ihrem 14. Geburtstag geschenkt bekommt, versprechen einige Rätsel, die es gilt, aufzudecken. Freunde stehen ihr zur Seite und begleiten sie auf ihrem Weg. Doch mit jedem weiteren Tag scheint das Mädchen zusammen mit dem schwarzen Hengst Arion tiefer in die geheimnisvolle, keltische Sagenwelt um Epona einzutauchen. ...
Der angenehme Schreibstil ist spannend und spricht sowohl die Zielgruppe, als auch interessierte Leser jeder Altersgruppe an. Die Geschichte wird durch einen zeitgemäßen Texte, Emails, Briefe und passende Überschriften aufgelockert. Klar und leicht verständlich erzählt Karin Müller aus Sicht der jungen Hauptprotagonistin. Emotionen kann der Leser sehr gut nachempfinden und sich in die jeweilige Figur sehr gut hineinversetzten.
Wie schon aus der Nordlicht-Reihe bekannt, arbeitet die Autorin neben dem Haupttext in gängiger Schrift, zur Abgrenzung mit kursiver Schrift. Diese setzt sie gezielt für Handlungen aus der Vergangenheit ein, wirft neue Geheimnisse und Fragen auf und steigert damit die Spannung ungemein. Der Cliffhanger am Ende sorgt für ausreichende Neugierde auf den zweiten Teil und somit die Fortsetzung der Reihe.
Fazit: Dieser mystische Auftakt hat mir ganz wunderbar gefallen. Die Kenntnis über die Pferde der Autorin ist aus jeder Zeile herauslesbar. Ich bin gespannt, wie es mit Godje und Arion weitergeht und empfehle den abenteuerlichen und gleichzeitig gefühlvollen Jugendroman gern weiter.

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