Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Carolin:
Ich warte gespannt auf Band 2
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
Ich hatte bereits Einiges über das Buch aus dem englischsprachigen Raum gehört und meine Neugierde und Erwartungen waren entsprechend geweckt. Das Buch startet gemächlich, sodass man sich erst einmal in die Geschichte und die Welt hineinfinden und sich auf diese einlassen kann. Es hat nicht lange gedauert, bis die Geschichte mich gepackt hat.
Ab dann wurde es spannend und konnte mich nicht mehr loslassen.
Die Geschichte ist nicht nur aus Ivys Sicht geschrieben. Meiner Einschätzung nach hat dies sehr gut gepasst und zu der Geschichte beigetragen. Dies hat die Charaktere für mich greifbarer und tiefer werden lassen. Insbesondere die Konkurrentinnen von Ivy erhalten im Laufe der Geschichte viel Tiefe. Der Schreibstil liest sich packend und flüssig. Der Cliffhanger hat mich kalt erwischt, ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen. Sehr empfehlenswertes Buch, auf genau solch eine fesselnde Geschichte hatte ich gehofft!
Rezensionen von brauneye29:
Gute Unterhaltung
Der Teufel vom Gardasee von Alessandro Montano
Zum Inhalt:
Während eines Gleitschirmflugs erlebt der Dokumentarfilmer Luca eine Explosion in Malcesine live mit. Dabei ist der Padre ums Leben gekommen und es soll nicht der letzte Anschlag sein und die Polizei bittet Luca um Hilfe um die Bekennervideos zu entschlüsseln. Als ihn eine schreckliche Nachricht erreicht, beginnt für ihn ein Alptraum.
Meine Meinung:
Ich liebe ja Bücher, die am Gardasee spielen, da ich öfter mal da bin und dann auch eine gute Vorstellung von den Orten habe, was für mich schon einen gewissen Reiz ausmacht. Dieser Krimi zeichnet sich durch eine hohe Spannungskurve aus, die auch nur selten nachlässt. Immer wieder bekommen wir auch Einblicke in Lucas Vergangenheit, mit der immer noch zu kämpfen hat. Mir gefällt es, wenn auch persönliche Aspekte mit einfließen, schließlich hat jeder ja auch ein persönliches Leben und Schicksal und natürlich nimmt auch das Einfluss auch aktuelle Geschehnisse. Insgesamt ein gut gelungener Krimi, der gut unterhält.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Rezensionen von brauneye29:
Sehr spannend
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Zum Inhalt:
Marsi hat einen heimlichen Brieffreund, mit dem sie sich treffen will. Sie schafft es aber nicht zum Treffen, hatte sich zusätzlich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, die ausgerechnet an diesem Abend spurlos verschwindet und an dem geplanten Treffpunkt wird ihr blutigen Anorak gefunden.
Auch 10 Jahre später ist Stinas Verschwinden ungeklärt, als Marsi plötzlich einen Brief vom damaligen Brieffreund erhält.
Meine Meinung:
Das ist so ein Thriller, der einem immer mal wieder den Atem raubt. Durch die unterschiedlichen Zeitebenen und Perspektivwechsel dringt man immer mehr in die Geschichte ein, die auf der einen Seite sehr beklemmend aber auch der anderen Seite auch sehr spannend erzählt wird. Interessant war auch, wie sich das Bild von der Protagonistin immer ein stückweit verändert und das machte das Ganze irgendwie noch interessanter. Das Buch ist auch atmosphärisch sehr gut gelungen und es bietet auch unerwartete Wendungen, die ich so habe nicht kommen sehen. Ich hatte das Glück sowohl Buch als auch Hörbuch genießen zu können und kann beide empfehlen.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Anno:
Kommt nicht ganz an seinen Vorgänger heran
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Der Titel zeigt es deutlich. Dieses Buch ist angelehnt an die Mitternachtsbibliothek, besitzt aber dennoch eine eigenständig Handlung, die auch ohne Vorkenntnisse zu lesen ist.
Wie im berühmten Bestseller spielt auch diese Handlung größtenteils nach dem Tode Wilburs. Oder besser, er reist in seine eigene Vergangenheit zurück und erlebt diese als stiller Beobachter und mit dem Wissen des Alters und der Geschehnisse neu.
Eine tolle Interpretation der letzten sieben Minuten im Leben eines Menschen- eher ruhig erzählt und doch sehr eindringlich. Der Sog der Handlung ist deutlich spürbar, trägt sich aber mehr durch Tiefe und philosophisch anmutenden Fragestellungen als durch Spannung.
Und doch empfand ich die Thematik im vergleich zum ersten Mitternachtsband als etwas schwächer, dies könnte aber am eigenen Interessengebiet liegen. Die verschiedenen möglichen Lebenswege schienen mir einfach etwas interessanter und kreativer als ein Rückblick auf ein einzelnes turbulentes, auch wenn vieles darin aufgearbeitet wurde.
Rezensionen von Anno:
Weg vom Wald
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und muss sagen, dass Loibl es hervorragend vertont. Es ist ein Sachbuch und doch ist es in keinster Weise langweilig zu hören. Toll!
Wohlleben kannte ich bereits von seinen Büchern zu Wald und Tier und fand sie immer sehr beeindruckend. Nun widmet es sich den Kleinstlebewesen und ich war ehrlich gesagt etwas unsicher, ob er sich damit nicht etwas zu weit in fremdes Gebiet wagt.
Seine ‚Beziehung‘ zu Bakterien beschreibt er durch Kindheitserinnerungen. Mehr Expertise scheint er selbst nicht zu haben, nutzt aber für sein Buch das die Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Zumindest im Hörbuch fehlen diesbezüglich jedoch Quellenangaben.
Inhaltlich fand ich dieses Werk recht interessant. Doch der Titel täuscht etwas. Natürlich geht es darin um positive Eigenschaften von Bakterien, die viele bislang vielleicht noch nicht kannten. Er schweigt aber auch ab in Themen wie Hygiene, Gesundheit und Haushalt. Vom ursprünglichen Thema ‚Wald‘ blieb wenig übrig.
Ob dies nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.
Rezensionen von libraryoflaura:
Tolle Atmosphäre, aber wo bleibt die Spannung?
Meeresdunkel von Till Raether
WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, du buchst die perfekte Auszeit auf Mallorca, um deine kriselnde Ehe zu retten, und landest durch eine Doppelbuchung in einer abgelegenen Finca mit einer völlig fremden Familie.
Was nach einem entspannten Sommerurlaub klingt, wird für Henrike, Hans und die anderen schnell zu einem beklemmenden Kammerspiel.
Die Atmosphäre auf den Klippen ist rau, die Vergangenheit holt die Reisenden ein und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.
Werden die Familien die Woche gemeinsam überstehen, oder bricht das mühsam aufgebaute Kartenhaus unter dem Sturm zusammen?
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Toller Einstieg: Der Prolog war für mich ein absolutes Highlight. Die düstere Stimmung am Fuße der Steilklippen hat sofort für Gänsehaut gesorgt und mich richtig neugierig gemacht.
- Greifbare Atmosphäre: Das Setting auf Mallorca hat der Autor toll eingefangen. Die Beschreibungen der Natur und der Finca waren so lebendig, dass ich das Meer förmlich rauschen hören konnte.
- Spannende Grundidee: Das Szenario mit der Doppelbuchung und den zwei Familien, die auf engstem Raum festsitzen, ist eigentlich ein genialer Aufhänger für Nervenkitzel pur.
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Anstrengender Schreibstil: Der Stil wirkt oft sehr abgehackt und protokollartig, fast so, wie Menschen im Alltag sprechen. Das war für mich leider echt mühsam zu lesen.
- Fehlender Thrill: Nach dem starken Prolog wurde die Geschichte leider eher zu einem Familiendrama. Die Spannung blieb für mich über weite Strecken auf der Strecke, da einfach zu wenig passiert ist.
- Anstrengende Charaktere: Ich bin mit niemandem warm geworden. Henrikes sprunghafte Emotionen inmitten ihrer Ehekrise wirkten auf mich leider unrealistisch und auch die Dynamik zwischen den beiden Familien war sehr gewöhnungsbedürftig. Und Juris Verhalten und seine sehr spezielle Beziehung zu seiner Puppe Hedwig waren zwar suspekt, aber die Spannung hat auch das nicht wirklich vorangetrieben.
- Verschenktes Potenzial: Wer wie ich einen Kracher erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Der vielversprechende Klappentext hat leider mehr versprochen, als die Story am Ende halten konnte.
FAZIT:
"Meeresdunkel" konnte mich leider nicht überzeugen, da der Fokus für meinen Geschmack zu sehr auf den Charakteren statt auf echter Spannung lag.
Wer einen waschechten, rasanten Thriller sucht, wird hier eher enttäuscht sein, das Buch eignet sich eventuell für Leser, die langsame Familiendramen mit einem Hauch von Mystery mögen.
Rezensionen von askyfullofpages:
Was wäre, wenn wir mutig wären?
Fast ein Leben von Kiran Millwood Hargrave
Selten hat mich ein Buch so begeistert und mitgerissen wie dieses. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein absolutes Jahreshighlight, sondern wahrscheinlich eines meiner größten Lesehighlights überhaupt.
Besonders hervorheben möchte ich den wunderschönen Schreibstil der Autorin Kiran Millwood Hargrave.
Sie schafft es mit einer unglaublichen Leichtigkeit, Poesie und Emotionen miteinander zu vereinen. Beeindruckt hat mich ihr Sprachgefühl, ihre feine Art, stets die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu finden. Mal sind sie sanft und weich, mal kraftvoll und hart. Sie hat ein unglaublich gutes Gespür dafür, wann sie welche Emotionen und Worte einsetzen muss.
Die Geschichte selbst hat mich tief berührt. Sie ist bewegend, intensiv und voller Emotionen. Immer wieder habe ich mich in die unterschiedlichen Figuren hineinversetzt und mich gefragt, wie ich selbst wohl in dieser Situation reagieren würde. Dadurch hatte ich ein ganz besonderes Leseerlebnis, das mich emotional sehr berührt und beschäftigt hat.
Zusätzlich fand ich es unglaublich schön, dass ich viele der beschriebenen Orte kenne, wodurch alles noch realer wirkte.
Für mich ist dieses Buch eine Geschichte über tiefe Liebe, Mut, Hoffnung, wichtige Entscheidungen und darüber, was es bedeutet, wirklich zu leben. Das Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken gebracht.
Ein wunderschönes, intensives Buch, das ich allen Lesebegeisterten wärmstens empfehlen kann! Für mich ein absolutes 5-Sterne-Highlight.
Rezensionen von askyfullofpages:
Was wäre, wenn wir mutig wären
Fast ein Leben von Kiran Millwood Hargrave
Selten hat mich ein Buch so begeistert und mitgerissen wie dieses. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein absolutes Jahreshighlight, sondern wahrscheinlich eines meiner größten Lesehighlights überhaupt.
Besonders hervorheben möchte ich den wunderschönen Schreibstil der Autorin Kiran Millwood Hargrave.
Sie schafft es mit einer unglaublichen Leichtigkeit, Poesie und Emotionen miteinander zu vereinen. Beeindruckt hat mich ihr Sprachgefühl, ihre feine Art, stets die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu finden. Mal sind sie sanft und weich, mal kraftvoll und hart. Sie hat ein unglaublich gutes Gespür dafür, wann sie welche Emotionen und Worte einsetzen muss.
Die Geschichte selbst hat mich tief berührt. Sie ist bewegend, intensiv und voller Emotionen. Immer wieder habe ich mich in die unterschiedlichen Figuren hineinversetzt und mich gefragt, wie ich selbst wohl in dieser Situation reagieren würde. Dadurch hatte ich ein ganz besonderes Leseerlebnis, das mich emotional sehr berührt und beschäftigt hat.
Zusätzlich fand ich es unglaublich schön, dass ich viele der beschriebenen Orte kenne, wodurch alles noch realer wirkte.
Für mich ist dieses Buch eine Geschichte über tiefe Liebe, Mut, Hoffnung, wichtige Entscheidungen und darüber, was es bedeutet, wirklich zu leben. Das Buch hat mich wirklich sehr zum Nachdenken gebracht.
Ein wunderschönes, intensives Buch, das ich allen Lesebegeisterten wärmstens empfehlen kann! Für mich ein absolutes 5-Sterne-Highlight.
Rezensionen von Petra:
Liebeserklärung an Berlin
Hope Joanna von Horst Evers
Die ehemalige Profi Sportlerin Hope Joanna Marlow ist jetzt Kommissarin in Berlin. Sie wird mit ihrem neuen Partner zu einem ungewöhnlichen Mord gerufen. Eine bizarre Persönlichkeit mit ebenso außergewöhnlichen Handelsobjekten und Kunden ist tot. Es folgen weitere Tote und die Zeit läuft davon denn die Rechten wollen die Deutungshoheit über die Verbrechen und die Macht in der Stadt.
Selten so bei einem Krimi gelacht. Das Buch ist gespickt mit Wortwitz und Situationskomik. Man denkt bei dem Namen sofort an einen sehr bekannten Song und hat ihn die ganze Zeit beim Lesen als Ohrwurm im Kopf. Aber auch die anderen Namen der Protagonisten sind als Anspielungen zu verstehen. Vor allem wenn einer sagt er hat eine Schwester mit einem solchen Namen und die hat einen Club gegründet für Menschen deren Namen andere zu Witzen herausfordert. Eine gelungenen Kritik an Flachwitzen auf Kosten anderer.
So geht es Seite für Seite, es sind viele altbekannte Sprüche darunter aber wer sie anbringt und wie darauf reagiert wird machen sie dann zu etwas Besonderen. Genau das gleiche gilt für die Situationskomik, man wird an Dick und Doof erinnert ( meine Generation kennt die beiden noch, für Jüngere einfach googlen ). Auch hier gilt wer und wo macht es einzigartig.
Die Morde sind schon fast Nebensache eher geht es darum die Rechten und ihren Anspruch daran, die allein seligmachende Lösung für alle Probleme zu haben, ein wenig auf die Schippe zu nehmen. Das ändert nichts am Ernst der poliitschen Situation hier in Deutschland aber es ist eine Möglichkeit die Themen aus einer anderen Sicht zu betrachten.
Rezensionen von Miro:
Hitzewelle
Ins fahle Herz des Sommers von Andreas Eschbach
Fausto lebt in einem kleinen Dorf mit wenigen anderen Bewohnern. Sie alle sind damit beschäftigt, am Leben zu bleiben. Wir befinden uns in einer Welt, nach dem Klimawandel. Regen ist eine dumpfe Erinnerung an bessere Tage. Es wächst nichts mehr, die Menschheit ist stark dezimiert und die meisten sind in den hohen Norden ausgewandert.
Fausto hat den Absprung verpasst. Aber er ist gut darin, Dinge zu finden und Sachen zu reparieren. Nacht für Nacht macht er sich auf den Weg, um letzte Vorräte zu finden, denn alles, was nicht gut versteckt ist, wurde längst geplündert. Das Leben könnte für ihn weiterhin so dahinplätschern, doch dann taucht eine junge Frau im Dorf auf, die erstaunlich gut mit dieser Hitze zurechtkommt. Was sie für ein Geheimnis trägt, wird hier natürlich nicht verraten.
Dieser Roman lebt nicht unbedingt von der Handlung. Es passiert schon was, aber nicht allzu viel. Was den Roman ausmacht, ist das düstere Bild, das Eschbach zeichnet, von unserer Welt nach dem Klimawandel. Die unbändige Hitze und der Wassermangel schaffen eine lebensfeindliche Welt, die unweigerlich zum Zusammenbruch geführt hat. Es leben noch einige Menschen hier, aber die Ressourcen werden nicht ewig halten. Das Ende steht definitiv bevor.
Aber es ist auch eine Welt, die vorstellbar ist, wenn die Menschheit nicht bald bereit ist, umzudenken. Der Klimawandel ist nicht mehr leugbar. Dadurch kreiert der Autor mit dieser Dystopie eine mögliche Zukunft mit Gänsehauteffekt.
Fausto ist ein sympathischer Protagonist. Er ist hilfsbereit und großzügig und zeigt, dass es möglich ist auch unter widrigsten Bedingungen die Menschlichkeit zu bewahren. Anhand seiner Erinnerungen erfahren wir, wie sich die Welt gewandelt hat und was ihm alles widerfahren ist, bevor er in diesem verlassenen Dorf gestrandet ist.
Ich habe mich gerne in das fahle Herz des Sommers begeben und mit von der düsteren Stimmung mitreissen lassen. Daher vergebe ich gerne 4 Sterne für diese Dystopie.










