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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anton H.:

Ein persönlicher Weckruf

Stadt, Land, Klima von Gernot Wagner

Persönlicher geht es kaum. Einen größeren Weckruf gibt es auch kaum. Das Buch ist für alle, die glauben schon alles für das Klima zu tun, jene die kein Auto haben (Wagner auch nicht), die vegetarisch leben (das tut Wagner auch, seit dem Buch "Tiere Essen") und die auch sonst alles richtig machen.

Dabei trifft Wagner gekonnt einen wunden Punkt: die eigene Lebenssituation.

Das Buch erinnert sowohl in Struktur als auch Schreibweise an Jonathan Safran Foers "Tiere Essen". Der große Unterschied: Wagner ist selbst Wissenschaftler und schreibt mit mit einer Autorität, mit der Romanschriftsteller kaum mithalten können. Dabei liest sich das ganze Buch tatsächlich wie ein Roman. Echt spannend und auch äußerst persönlich. Wir lernen die Namen seiner Kinder, die größe seiner Wohnung (70 m2) und so manches seines täglichen Lebens. Empfehlenswert!

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Rezensionen von v_im_wunderland:

sehr interessant

Sprich mit mir von T.C. Boyle

Ich habe bis jetzt noch nichts von dem Autor T.C. Boyle gelesen. Doch natürlich habe ich den Namen schon gehört und fand ihn immer interessant. Nun hat mich das Thema des neues Buches so fasziniert, dass ich es mir gekauft habe. Und ich muss sagen, dass mich der Autor sehr überzeugen konnte. Das Thema in dem Buch ist, ob ein Affe menschliche Gedankengänge haben kann und wie weit der Mensch in seiner Forschung an Primaten gehen kann und auch gehen sollte.

Die Geschichte dreht sich dabei um die junge Studentin Amy, die an einem Forschungsprojekt einer Universität teilnimmt und so mit dem Schimpansen sam zusammenarbeitet.
Das Buch ist sehr spannend und anregend geschrieben, so dass man es kaum aus den Händen legen möchte. Ich wurde in eine wissenschaftliche Welt mitgerissen, in die ich mich vorher nicht begeben hatte und kann es jedem Literaturfan empfehlen.

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Rezensionen von Chrissi E.:

Unbedingt lesen!

Sprich mit mir von T.C. Boyle

Zum Inhalt:
Die 17-jährige Kady hat es als Tochter eines Politikers alles andere als leicht. Immer muss sie versuchen nach außen hin wie die kleine Miss Perfect zu erscheinen, um jegliche negative Schlagzeilen zu vermeiden. Als sie eines Tages auf den attraktiven Shane trifft, wird ihre Welt auf den Kopf gestellt.

Zum ersten Mal fühlt sie sich verstanden und geliebt. Doch ist er wirklich der Retter in der Not für den ihn Kady hält?

In Verzweigung geht es um Liebe, Einsamkeit, Besessenheit und die Suche nach sich selbst. Die Autorin führt hier gekonnt vor Augen, welche Abgründe sich hinter einem Menschen auftun können. Es gelingt ihr gleich zu Beginn Spannung aufzubauen und mich in den Sog dieser nervenaufreibenden Geschichte zu ziehen. Hierbei erhält sie bis zum Schluss die Spannung aufrecht und ich kam einfach nicht drum herum mitzufiebern. Besonders gut gefiel mir die Undurchsichtigkeit der Handlung, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und regelrecht verschlungen habe.

Renate verfügt über einen flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil was für einen guten Lesefluss gesorgt hat. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Kady und Aaron. Ich mochte Kady als Protagonistin sehr gerne, da ich sehr gut mit ihr mitfühlen konnte. Generell empfand ich alle Charaktere sehr authentisch und gut herausgearbeitet.

Fazit:
Tolle und sehr spannende Story, die in menschliche Abgründe blicken lässt. Für mich gehört dieses Buch definitiv zu meinen Jahreshighlights.
Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung!!

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Rezensionen von begine:

Krimi mit Herz

Limoncellolügen von Gudrun Grägel



Limoncellolügen ist ein Gardaseekrimi, mit der Köchin Doro Ritter, der 2. Teil.
Die Schriftstellerin Gudrun Grägel nimmt uns mit nach Italien.

Doro Ritters Freundin Greta betreibt mit ihrem Mann und seinen Eltern ein Hotel am Gardasee. Der Chefkoch hat sich den Arm gebrochen. Da kommt Doro zur Aushilfe.

Als dann ein Toter gefunden wird, glaubt sie nicht an einen Unfall. Sie lässt nicht locker, bis die Polizei mehr ermittelt.

Der Krimi ist locker und leicht zu lesen.
Es ist ein Regionalroman, der auch noch die Land schafft gut ins Bild setzt.

Am Schluss gibt es noch ein paar interessante Rezepte.
Für Leser leichter Krimis zu empfehlen.

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Rezensionen von begine:

Lokalkolorit

Friesentod von Sandra Dünschede



Von der Schriftstellerin Sandra Dünschede
habe ich schon ihren ersten Krimi Der Deichgraf gelesen.
Der neue Krimi „Friesentod“ ist wieder gut geschrieben und spinnend erzählt.
Er spielt wieder in Niebühl in Nordfriesland.

Die Darsteller sind altbekannt. Der Polizist Thammsen und Dirk aus seinem Team suchen dem Mörder.

Dann verschwindet noch eine Frau.
Eine Suche auf jetzt beginnt Thamsens Freund Haie ist wieder groß dabei.

In ihrem Krimi zeigt die Autorin das ein Polizist nicht nur ein Polizist ist, sondern auch ein Privatleben hat.
Sie beschreibt auch die Landschaft sehr plastisch.

Diese Geschichte besteht von einem Teil Heimatroman mit viel Krimi.

Der Krimi ist ziemlich unblutig, das ist mir wichtig.
So wurde ich in die Geschichte hineingezogen und wurde gut unterhalten.

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Rezensionen von Mondtaube:

Abwechslung in meinem Alltag

50 Tage mit Yoga von Sandra Dünschede

Ich hatte, als ich mir die Karten zugelegt hatte, zwar bereits ein paar Erfahrungen mit Yoga, es jedoch nie geschafft, Yoga wirklich konstant in meinen Alltag zu integrieren.
Was die Karten betrifft, war ich Anfangs etwas skeptisch, aber die Mischung aus Yoga Übungen und Wissen gefällt mir wirklich gut.

Die Übungen werden immer durch einen kurzen Text und einer kleinen Zeichnung auf den Karten dargestellt. So widmet sich also jede Karte einer anderen Yoga Figur.
Besonders die Zeichnungen hatten mit sehr gut geholfen, einen ersten Eindruck von der jeweiligen Übung zu bekommen. Durch die kurzen, jedoch detaillierten Beschreibungen schafft man es zudem auch als Anfänger, die Übung richtig auszuführen (wobei ein erster Yoga Kurs dennoch immer hilfreich ist. Denn dadurch hat man einen Ansprechpartner, welchen die Karten verständlicherweise nicht bieten können).

Neben den Yoga Figuren gibt es auch noch einen Wissensanteil. Dabei handelt es sich um Karten, welche interessante Informationen über Yoga, so wie auch zur Selbstliebe beinhalten.
Da es sich hierbei jedoch größtenteils um ein Kartenset mit Yoga Übungen handelt, findet man von diesen Karten deutlich weniger. Dennoch bringen sie eine schöne Abwechslung in das Kartenset.

Neben den illustrierten Übungen zu den passenden Texten, findet man auch ansonsten immer wieder schöne Illustrationen auf den Karten. Auch die Rückseiten der Karten wurden sehr kreativ gestaltet. Dabei ist das Motiv nicht gleichbleibend, insgesamt wirkt das Kartenset aber dennoch farblich sehr gut aufeinander abgestimmt.

Am liebsten verwende ich die Karten mittlerweile übrigens, um mir selbst ein kleines Yoga Programm zusammenzustellen.
Dafür nehme ich mir nur die Karten, welche die Yoga-Figuren beinhalten, in einen Stapel und mische diesen gut durch. Daraufhin stelle ich mit einem Timer, der mit anzeigt, wie lange ich eine jeweilige Übung ausführen möchte. Nun ziehe ich einfach nur eine Karte vom Stapel, führe die Übung aus bis mein Timer erklingt, ziehe mir eine neue Karte usw.
Auf diesen Weg ist der Ablauf meiner Übungen immer abwechslungsreich.
Ich würde mir wirklich wünschen, wenn in Zukunft auch noch solche Karten für Workouts herauskommen würden. Denn so einfach ist es selten, sich immer wieder abwechslungsreiche Abfolgen zu überlegen.

Fazit:
Die Karten bieten einen sehr schönen Einstieg in das Thema Yoga. Die einzelnen Figuren werden gut beschrieben, was die dazu passenden Zeichnungen noch unterstreichen. Besonders gut geeignet empfinde ich die Karten jedoch vor allem, wenn man sich selbst sein Yoga Programm zusammenstellen möchte. Denn das gelingt mit den Karten sowohl schnell, einfach, als auch abwechslungsreich.

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Rezensionen von Lesemama:

Die neue Heldin des Waldes

Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis von Mona Larch

Zum Buch:
Hanna zieht mir ihren Eltern nach Walder, oder eher in ein Haus mitten im Wald. In das Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Mit Freude, aber auch mit Trauer nimmt sie ihre neue Heimat in sich auf.
Als sie einen verletzten Vogel im Garten findet und ihn mit ins Haus nimmt, steht auch auf einmal ein Wiesel da, ein Wiesel das mit Hanna reden kann.

Denn Hanna ist die neue Hüterin des Waldes. Und das kann ganz schön gefährlich werden ...

Meine Meinung:
Mich hatte ja schon das Cover. Ich liebe abenteuerliche Geschichten im Wald und ich liebe es, wenn es magisch ist.
Beides ist in dem Buch vorhanden. Dazu kommt noch die Magie des sprechenden Wiesels Flitz, der ganz wunderbar und zauberhaft ist.
Hanna findet in der Geschichte ihre Bestimmung und der Auftakt in eine neue, zauberhafte Reihe ist sehr geglückt. Durch ihren neuen Freund Felix werden beide Geschlechter genannt, so mag das Buch für alle Kinder sein. (Ich finde die Bezeichnung Mädchen- und Jungsbücher eh doof)
Die Schrift ist angenehm zu lesen, auch schon für erfahrenere Erstleser, abundzu word die Geschichte durch eine Illustration noch unterstützt. Spannende Dinge, die ungewohnt sind wechseln sich mit Familie und Freundschaft ab.
Kurze Kapitel, große Schrift, einfache Worte und eine spannende, abenteuerliche Geschichte. Alles was ein Kinderbuch braucht. Ich hoffe, die Reihe findet viele Leser und wird noch einige Bände enthalten. Ich werde sie jedenfalls im Auge behalten.

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Rezensionen von Jonas1704:

Atmosphärischer Thriller

Leichenblume von Anne Mette Hancock

Journalistin Heloise bekommt einen ziemlich merkwürdigen Brief von einer seit Jahren gesuchten Mörderin. Bei ihr handelt es sich um eine Frau, die vor einigen Jahren einen angesehenen Rechtsanwalt ermordet haben soll und seitdem auf der Flucht ist. Heloise will auf eigenen Faust Ermittlungen anstellen und herausfinden was hinter der ganzen Sache steckt.

Auch Kommissar Erik Schäfer wird in der Geschichte mit hineingezogen und rollt den Fall nochmals auf. Dabei stößen beiden auf gut gehütete, grausame Geheimnisse..
Der Plot ist dicht und packend erzählt und die Autorin schafft es in ihrem Debüt mit ihrem intensiven Schreibstil den Leser mit ihrer Geschichte zu fesseln. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man erfährt auch vieles über ihre persönlichen Probleme und Alltagsschwierigkeiten. Zudem kann man sich mit den ausführlichen Beschreibungen einen guten Eindruck von Land und Leute verschaffen. Amm Ende des Buches gab es sogar noch eine Leseprobe zu Band zwei, der auch so einiges verspricht. Fazit: ein überdurchschnittlicher Thriller, der mich gut unterhalten hat.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Brandstiftung

Steirertanz von Claudia Rossbacher

Steirertanz ist schon der 11. Band der Steirer-Reihe von Claudia Rossbacher und ich kenne die meisten. Ich bin der Entwicklung von Sandra Mohr und ihrem Chef Sascha Bergmann gefolgt und beide kommen mir inzwischen so eingespielt wie ein altes Ehepaar vor. Bergmann muffelig wie eh und je und gern gibt er den Chauvi, aber an Sandra perlt das ab.

Sie steht über diesen Eigenheiten und gibt gekonnt Contra.
Dieses Mal führt ein Fall die Ermittler ins Ausseer Land. Eine Industriellenvilla ist abgebrannt, eindeutig Brandstiftung und im Haus wird die Leiche der Luise Lex gefunden. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester leiten sie die erfolgreiche Trachtenmanufaktur „Lilly & Luise“, die mit modernen Interpretationen sehr erfolgreich sind, was natürlich bei traditionellen Konkurrenten misstrauisch verfolgt wird.
Aber nicht nur das scheint ein Motiv zu sein, die Schwestern sind engagiert gegen ein Ferienzentrum am Grundlsee. Teure Chalets sollen für betuchte Touristen entstehen, was nicht nur die exklusive Lage der Villa schmälern würde, auch für das Dorf hätte es Auswirkungen. Zwar gäbe es Arbeitsplätze, aber fast nur im Niedriglohnbereich, dafür würde das traditionelle Dorfleben verloren gehen und wie das aussieht, kann man im nahen Hallstatt beobachten.
Vorneweg – ich bin schon ein Fan der Steirerkrimis. Trotzdem hatte ich dieses Mal einige Eingewöhnungsschwierigkeiten. Claudia Rossbacher wählt für ihre Handlung eine nahe Zukunft. Die Geschichte spielt Anfang des Jahres 2022, Österreich hat genau wie das übrige Europa gerade die Corona Pandemie gemeistert, aber überall sind die Folgen noch spürbar. Immer wieder denkt Sandra Mohr daran, wenn sie bemerkt, dass der Brauch des Händeschüttelns völlig verschwunden ist, oder wenn ihr auffällt, dass noch wenige Monate zuvor niemand ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs sein konnte. Also absolut realistisch und doch irgendwie irritierend und meinen Lesefluss etwas hemmend. Aber wie gesagt, das hat sich schnell gelegt.
Mehr hat mich eigentlich die Vorhersehbarkeit des Plots gestört, schon ziemlich früh wusste ich, wohin sie die Auflösung bewegt und das hat mir viel von der Spannung genommen.
Ansonsten ist das Buch gewohnt unterhaltsam geschrieben und wenn mir Sandra Mohr und Sascha Bergmann wie ein altes Ehepaar vorkommen, so fühle ich mich bei den Krimis auch schon heimisch wie eine langjährige Freundin zu Besuch.

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Rezensionen von Jonas1704:

Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Trauma - Kein Entkommen von Wortberg Christoph

"Trauma - Kein Entkommen" ist der Auftakt einer neuen Trilogie mit der Mordermittlerin Katja Sand und ihrem Kollegen Rudi Dorfmüller. Beide ermittelt in zwei als Selbstmord getarnten Morden, denn eine Leiche wurde im See gefunden und eine kurz danach erstickt in einem Kühlschrank im Wald.

In beiden Fällen handelt es sich um zwei schwer traumatisierte Menschen, die ums leben gekommen sind aber Katja glaubt nicht an Zufälle und beginnt der Sache auf der Spur zu gehen.
Das Buch springt von der Gegenwart zu der Vergangenheit und man rätselt als Leser mit, indem man immer mehr Informationen bekommt, die manchmal das Netz dichter spinnen als es aufzuklären. Die Hauptprotagonisten sind gut ausgearbeitet. Wir erfahren auch vielen von Katja als Menschen und von ihrem Privatleben ´, was dem Buch ein wenig von seinem Thrillerdasein wegnimmt. Das aber wiederum wird sich als hilfreich bei den nächsten Büchern auswirken. Als Auftakt fand ich den Inhalt der Story und deren Umsetzung nicht schlecht, aber für die Folgebände wünsche ich mir doch etwas auffallenderes um der Serie eine realistische Chance zu geben. Zu diesem Zeitpunkt empfehle ich den Thrillerliebhabern die Serie gerne weiter obwohl es noch Potential nach oben gibt.

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