Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Aus dem Leben einer Muse
Inspired von Gozdek Nicole
Niliana gehört zum Volk der goldäugigen Musen, welche im elitären Tressina City leben. Als Jay die 18-jährige entführt, um mithilfe ihrer Magie ein Verbrechen zu begehen, geschieht das Unglaubliche: Die Göttin der Musen verbindet beide über das unwiderrufliche Musenbündnis, welches normalerweise Ehepaare miteinander eingehen.
Hierbei wird die volle Magie der Musen freigesetzt und befähigt ihre Partner zu besonderen Talenten wie Kunst, Musik oder Rhetorik, je nach magischer Kraft der Muse. Dass Niliana ausgerechnet an den 22-jährigen Ghettojungen Jay gebunden sein soll zerstört nicht nur ihre Zukunftspläne, sondern macht sie zudem äusserst wütend, da sie nie im Leben ein Bündnis eingehen, sondern frei bleiben wollte. Was hat die Göttin der Musen sich nur dabei gedacht?!
Inspired ist eine Urban Fantasy für Jugendliche und Erwachsene, in welchem mehrere Völker wie Musen, Menschen, Elfen und Trolle gemeinsam miteinander leben. Neben einer sich langsam entwickelnden Enemy-to-Lover-Story gibt es ein wenig Abenteuer ebenso wie ein paar gesellschaftskritische Gedankenansätze. Schwerpunkt ist natürlich die Entwicklung zwischen Niliana und Jay, welche zunächst auf einem Haufen von Vorurteilen und Fehlentscheidungen basiert. Nach und nach erfährt zunächst der Leser und nach einiger Zeit auch Niliana, was wirklich hinter Jays Plan steckt, Niliana zu entführen. Und auch Jay muss sein Bild über die Musen mit der Zeit korrigieren.
Gelungen fand ich die kritischen Ansätze, welche im Roman Erwähnung finden. Leider gingen diese für meinen Geschmack trotz ihrer Bedeutsamkeit zu sehr unter, da hätte ich mir ein wenig mehr Entwicklung diesbezüglich gewünscht. Neben ein paar überraschenden Wendungen haben mir zudem die höllischen Figuren sehr gefallen, auch wenn diese nur Nebencharaktere darstellen.
Inspired hat mich vor allem bezüglich der Kreativität rund um die Musenwelt überzeugen können. Der Roman ist abwechslungsreich und bietet die ein oder andere willkommene Überraschung. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und es macht Spaß, die Gedanken und Gefühle der Protagonisten zu verfolgen. Lediglich die Fortführung der angesprochenen kritischen Themen habe ich vermisst, da fehlte mir eine weiterführende Entwicklung. Alles in allem aber eine zu empfehlende Urban Fantasy Lovestory der etwas anderen Art.
Rezensionen von Bibliomarie:
Eine Kindheit zwischen zwei Welten
Das achte Kind von Alem Grabovac
Als die junge Kroatin Smilja als Gastarbeiterin nach Deutschland kommt, will sie vor allem der bitteren Armut entfliehen, aber auch dem gewalttätigen und trinkenden Vater. In Würzburg stillt sie ihren Hunger nach Schokolade und auch nach Liebe. Doch Emir ist ein Mann, der jedes Versprechen vergisst, ein Hallodri der bald nach der Geburt des Sohnes verschwindet.
So bleibt Smilja nach zwei Jahren allein mit einem Säugling, den sie zu einer Pflegefamilie gibt, denn sie muss Geld verdienen.
Der kleine Alem wächst wochentags in einer Pflegefamilie mit strengen Regeln und geordneten Tagesablauf auf, Marianne die Pflegemutter umsorgt ihre Pfleglinge liebevoll, wie ihre eigenen sieben Kinder, die zum Teil schon das Elternhaus verlassen haben. Robert, der Pflegevater ist ein ewig Gestriger, Holocaust-Leugner und „Es war nicht alles schlecht, damals“- Schwadronierer. Für den älter werdenden Alem wird dass das Zusammenleben schwierig machen und zu ernsten Konflikten mit Robert führen, doch die Geborgenheit die ihm Pflegemutter Marianne vermittelt und das freundschaftliche Miteinander mit den älteren Kindern der Familie überdecken die Schwierigkeiten.
Die Wochenenden verbringt der mit der Mutter, doch Dusăn, der neue Freund der Mutter, ist ein brutaler Mann, er prügelt und säuft. Alem wird älter und die Wochenenden immer seltener, den Dusăn prügelt auch Alem. Zwischen diesen zwei Welten ist Alem zerrissen, den leiblichen Vater hält er für tot.
Namen und Orte lassen vermuten, das Alem Grabovac sich von seiner eigenen Biografie zu diesem Roman inspirieren ließ, doch er erzählt distanziert, auch wenn er die Ich-Form wählt. Er wertet und verurteilt nicht die Handlungen der Erwachsenen, er berichtet. Doch konnte ich mich nicht der Eindringlichkeit entziehen. Smilja, die in überbordender Liebe, Alem an den Wochenenden mit Süßigkeiten überschüttet, kann ihn aber letztendlich nicht vor Dusăn schützen. Sie ist selbst Opfer, verharrt in ihren Beziehungen im vom Vater vorgegebenen Muster.
Als erwachsener Mann erfährt Alem, dass Emir noch lange lebte und sucht sein Grab und auch seine eigenen Wurzeln. Dort kann er seinen Gefühlen Lauf lassen.
Das achte Kind, ein Anhängsel, das nirgendwo ganz richtig dazu gehört, seine Einsamkeit ist zwischen den Zeilen des Romans spürbar. Vielleicht ist dieser Roman auch eine Suche nach der eigenen Geschichte, ein Versuch zu verstehen und ein Stück Selbsttherapie.
Rezensionen von C. P.:
Das Leben ist wie ein Schachspiel voller Möglichkeiten
Die Mitternachtsbibliothek Roman. Gebunden. von Haig Matt
Nora Seed wählt mit Mitte dreissig, ihr Leben zu beenden. Überraschend landet sie in einer Bibliothek - ihrer Bibliothek, in welcher unzählige Bücher für all die möglichen Leben stehen, welche sie hätte leben können, wenn sie sich zu verschiedenen Zeitpunkten ihres Lebens anders entschieden hätte.
Zuvor gibt ihr die Bibliothekarin das Buch des Bereuens mit all den Entscheidungen, welche Nora im Laufe ihres Lebens bereut hat. Ein recht umfangreiches Buch. Nun erhält sie die Chance herauszufinden, was geschehen wäre, hätte sie sich jeweils anders entschieden - um sich für eine dieser Lebens-Varianten zu entscheiden.
Was wäre, wenn… Wer hat sich diese Frage nicht bereits schonmal gestellt? Noras Kopf war zum Schluss voll mit diesen Fragen, welche sie regelrecht in die Verzweiflung trieben. Nach und nach hat sie nun Gelegenheit zu erkunden, was wirklich wichtig ist im Leben. Ist es Erfolg, der glücklich macht? Sind es erfüllte Träume und Wünsche? Und sind es wirklich die eigenen Wünsche oder die der anderen, welche man zu erfüllen versucht? Hätte Nora ein besseres Leben als Spitzensportlerin, Künstlerin oder Naturforscherin? Hätte sie ihre Jugendliebe heiraten sollen oder auswandern? Manchmal sind es sogar nur unbedeutend scheinende Entscheidungen, welche das Leben gravierend beeinflussen können. Und oftmals nicht nur das eigene Leben.
Matt Haig lässt den Leser gemeinsam mit Nora mehrere Leben erkunden, verschiedene Varianten, welche durch jeweils andere Entscheidungen entstanden wären. Dabei ist das Leben vergleichbar mit einem Schachspiel, bei dem es ebenfalls bereits nach mehreren Entscheidungen eine Vielzahl von Varianten gibt. Bei der Suche nach ihren wirklichen Wünschen findet Nora letztlich sich selbst - und den Willen, weiterleben zu wollen.
Ein äusserst faszinierendes Buch, ich hatte regelrecht Freude daran, neugierig in Noras andere Leben hineinzuschnuppern. Erschwerend war für sie, dass Nora zwar jeweils in die Rollen ihres alternativen Ichs schlüpfte, ihr Bewusstsein aber beibehielt, statt das Wissen der anderen Nora zu übernehmen. Dadurch entstanden einige knifflige Situationen, welche sie mal mehr, mal weniger gut meisterte. Die Entwicklung, welche Nora bei ihren Reisen in ihre anderen Leben durchmacht, ist ebenso interessant wie die Erkenntnisse, welche sie dabei gewinnt. Ob sie die Mitternachtsbibliothek wirklich besucht hat oder alles nur ein Trick ihrer Psyche war, bleibt dem Leser selbst überlassen.
Ein faszinierendes „Was wäre, wenn“-Spiel, welches der Autor seine Protagonistin in seinem Buch durchleben lässt und das zu der Erkenntnis führt, dass auf den ersten Blick besser wirkende Entscheidungen nicht zwangsläufig auch die bessere Wahl zu einem glücklicheren Leben gewesen wären. Tiefgründig und unterhaltsam zugleich.
Rezensionen von C. P.:
Magie und Pferde in Island
Nordstern - Der Ruf der freien Pferde von Karin Müller
Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs reist die 14jährige Erla gemeinsam mit ihrer Mutter zum Arbeiten von Deutschland nach Island, wo dringend Hilfe auf den Höfen benötigt wird. Durch ein Missverständnis werden die beiden getrennt und Erla landet alleine auf einem kleinen Hof mitten in der Einöde, ohne Strom und fließend Wasser.
Empfangen wird sie leider alles andere als herzlich, Isländisch spricht sie auch noch nicht. Als sie vergeblich auf Briefe ihrer Mutter wartet findet sie Trost bei dem Islandpferd Drifa, welches sie betreuen soll. Auch das verborgene Volk wird auf das fremde Mädchen aufmerksam, das die seltene Gabe besitzt, sie zu sehen.
Ein wirklich wunderschönes Buch. Für Erla ist alles neu, Island ebenso wie Pferde, entsprechend bekommt man als Leser jede Menge faszinierende Eindrücke durch sie präsentiert. Dass sie bereits früher Menschen gesehen hat, welche anderen verborgen bleiben, sollte sie bisher verheimlichen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen. Hier freundet sie sich mit den Kindern des verborgenen Volks an und nach und nach kristallisiert sich heraus, dass es vielleicht gar kein Zufall war, dass Erla ausgerechnet auf dem einsamen Hof in der Nähe des verborgenen Volks gelandet ist. Da Erla zunächst keine Ahnung von Pferden oder dem Landleben generell hat ist das Buch eine bunte Mischung von allem: Pferde, Landschaft und Magie sind wunderschön miteinander verwoben.
Das Buch liest wunderbar, alles ist bildhaft und voller Eindrücke und Emotionen. Tatsächlich ist das Buch nicht nur für Pferdefans interessant, da das verborgene Volk und deren Magie stärker gewichtet sind als die Islandpferde, zu welchen Erla so nach und nach eine Beziehung entwickelt. Ebenfalls sind Erla und die Kinder des verborgenen Volkes, mit denen sie sich anfreundet, allesamt sympathisch, während die Hofbesitzer, bei denen Erla zunächst unterkommt, Erlas Schicksal eine bewegende Tragik verleihen.
Ein faszinierendes und wunderschönes Buch nicht nur für Pferdefreunde, in welchem Erla erzählt, wie sie als Teenager nach Island kommt, Land und Leute kennenlernt, Trost bei ihrer Islandstute findet und sich mit dem verborgenen Volk anfreundet.
Rezensionen von Marie aus E.:
Gefühlvoller Schmöcker
Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum
Emma und Marlene haben es nicht leicht. Sie wachsen im Waisenhaus auf und damit ist ihr weiterer Lebensweg eigentlich vorbestimmt: Fabrik oder Dienstmädchen.
Wundersamerweise bekommen sie aber die Chance, in der ersten Kinderklinik eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester zu machen.
Der Roman hat mir gut gefallen.
Ich fand es interessant, über die Anfänge der Kinderheilkunde zu lesen, ich wusste weder, dass für die Ausbildung einer Kinderkrankenschwester ein hoher Bildungsabschluss erforderlich war noch dass gut ausgebildete Krankenschwestern zur Jahrhundertwende überhaupt erst aufkamen.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf dem Leben der beiden Schwestern, großen Gefühlen, Liebeskummer und Liebesleid, Intrigen, Standesdünkeln, fiesen Vorgesetzten und einem Rätsel über die Vergangenheit der Schwestern, das gegen Ende des Buches aufgelöst wird. Es ist schon ein wenig ein Kitschroman mit all den aufgeführten Elementen, liest sich aber schön und ich habe viele angenehme Lesestunden damit verbracht.
Etwas mehr Einblick in die Patientenschicksale hätte ich mir erhofft, das war gar nicht so das große Thema, das Drumherum wie etwa eine eigene Milchviehbewirtschaftung für die Versorgung der Säuglinge oder einen Einblick in das Leben von Rotkreuzschwestern, die ehelos sein mussten und nur ein Taschengeld bekommen, fand ich aber sehr interessant und das war mir völlig neu.
Ja, hat mir gut gefallen und ich bin auf jeden Fall auch wieder dabei, wenn Band 2 die Geschichte der beiden Schwestern dann weiterführt.
Rezensionen von readpassion9:
fesselnder Thriller
Die Frau vom Strand von Petra Johann
"Die Frau vom Strand" ist ein solider Thriller, der immer wieder für neue Überraschungen sorgt. Doch worum geht es? Rebecca ist mit Lucy verheiratet, die beiden haben eine wenige Monate alte Tochter. Während Lucy in Hamburg arbeitet, ist Rebecca zu Hause in ihrem Haus an der Ostsee und kümmert sich ganz um die gemeinsame Tochter.
Ein beschauliches Leben, das Rebecca genießt. Täglich geht sie am nur wenige Meter entfernten Strand spazieren, oft trifft sie ihren älteren Nachbarn, mit dem sie dann einen Plausch hält. Alles ändert sich, als sie eines Tages von einer unbekannten, splitternackten Frau angesprochen wird, deren Kleidung am Strand gestohlen wurde. Rebecca hilft ihr aus, freundet sich mit ihr an. Die beiden sehen sich eine Woche lang jeden Tag, bis Julia auf einmal spurlos verschwunden ist. Rebecca sucht nach ihr, ohne Erfolg. Was ist passiert? Am Ende gibt es eine Leiche...
In diesem Thriller ist nichts wie es scheint, Rebecca stochert mit ihrer Suche nach Julia in ein Wespennest aus Lügen. In Rückblenden erhält der Leser neue Informationen, immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Der Schreibstil ist angenehm leicht, der Plot fesselnd. Ich fand die Protagonisten, vor allem Rebecca sehr gut angelegt, an ihren Gefühlen und Gedanken war ich hautnah dran.
Fazit: Ein Thriller der mich überrascht hat und den ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.
Rezensionen von Monika Huber:
Trockenblumen: natürlich schön
Trockenblumen: Natürlich schön von Cornelia Mikitsch-Rogatsch; Sonja Steiner
So tolle einfache, nachhaltige Dekoideen von der Natur für Daheim . Herzlichen Dank den beiden Autorinnen für das Teilen
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Monika HuberRezensionen von Bücherwurm78:
Sehr spannender und empfehlenswerter Krimi
Der andere Sohn von Peter Mohlin; Peter Nyström
Der FBI-Agent John Adderley muss nach einer Undercover-Aktion ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden. Aus den USA kehrt er in seine schwedische Heimat nach Karlstad zurück. Dort wird er bei der Polizei in in ein Cold-Case-Team aufgenommen. Es wird gerade ein Fall aufgerollt: Vor zehn Jahren ist eine junge Frau verschwunden, Emilie Bjurwall, Tochter einer reichen Unternehmerfamilie.
Tatverdächtig war damals der Halbbruder von John, Billy.
Mir hat dieser Kriminalroman richtig gut gefallen. Von Anfang bis zum Ende hin war für mich Spannung vorhanden, und hat an keiner Stelle nachgelassen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, flüssig und es gab keine langwierigen Passagen im Text. Personen- und Ortsbeschreibungen sind präzise, ohne dass diese zu sehr ins Detail gehen. Am Anfang des Buches gab es noch einzelne Kapitel, je im Jahr 2019 um John in den USA und im Jahr 2009, dem Verschwinden von Emelie. Dann gab es nur noch die Geschehnisse im Jahr 2019 als John in Karlstad ermittelt. Der „Hauptdarsteller“ John kommt bei mir als Leser sympathisch an. Die Story des Buches war gut durchdacht und auch das Ende hat mir gefallen. Vor allem kann man aber durch das Ende auf eine Fortsetzung hoffen, zumal ja auch in der Beschreibung steht, dass dieser Roman der erste der Karlstad-Reihe ist.
Fazit: Sehr empfehlenswerter Krimi, und sehr guter Start einer neuen Reihe.
Rezensionen von Minigini:
Neuauflage von "Ein kleines Stück vom Himmel nur"
Die Pilotin von Amelia Carr
Das Buch beginnt in der Gegenwart und widmet jedem Protagonisten ein Kapitel:
Nancy - ehemalige Pilotin in England während des zweiten Zweiten Weltkriegs, die mit ihrem bereits verstorbenen Ehemann Joe (ebenso Pilot in England) ein Flugunternehmen/eine Flugschule aufgebaut hat und noch immer offizielle Geschäftsführerin ist.
Ritchie - Nancys Sohn, ist Fluglehrer und ist gerade dabei die Leitung des Familienunternehmens zu übernehmen. Nach drei Scheidungen hat er Geldprobleme und das Unternehmen wirft aufgrund von Konkurrenz nicht mehr so viel ab als früher
Sarah ist Nanys Enkelin von deren Tochter Ellen. Sie ist in England geboren und aufgewachsen, hatte aber immer eine sehr innige Beziehung zu ihren Großeltern und verbringt einmal im Jahr drei Wochen in Amerika, wo sie ihrer Leidenschaft des Fliegens nachgehen kann. Gegen Ende ihres Urlaubs bittet Nancy Sarah einen Engländer für sie ausfindig zu machen, und ihm etwas zurück zu geben.
Außerdem wird noch John erwähnt, der perfekte Sohn, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist und wie ein Schatten über der Familie zu schweben scheint.
Der zweite Teil des Buches spielt in der Vergangenheit und erzählt wie Nancy sich bei der ATA bewirbt und in England zur Transportpilotin ausgebildet wird. Dabei lernt sie Mac kennen, einen Engländer, in den sie sich verliebt. Obwohl Joe ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, und Mac theoretisch verheiratet ist, beginnen beide eine Beziehung miteinander.
Der dritte Teil des Buches spielt wieder in der Gegenwart und gibt neben Sarah jetzt Ellen (Sarahs Mutter) und Monica (langjährige Angestellte des Flugunternehmens) das Wort.
Im vierten Teil des Buches wird wieder zur Vergangenheit gewechselt, und einige der Geheimnisse der Familie beginnen sich zu lösen.
Im fünften Teil haben wird wieder aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt und der sechste Teil handelt von den Monaten bzw. Jahren nach dem Krieg.
Im siebenten und letzten Teil wird endlich alles aufgelöst - einiges war vorhersehbar, andere Dinge scheinen fast aus dem Hut gezaubert.
Fazit: Mir haben vor allem die Teile gefallen, die in der Vergangenheit gespielt haben, die Gegenwart fand ich manchmal etwas zu langatmig. Mit vielen der Reaktionen der einzelnen Personen konnte ich wenig anfangen und die ganze Geheimniskrämerei von Nancy wäre so nicht notwendig gewesen - auch nicht mehr in den 70er Jahren. Spätestens nach Johns Tod oder Ellens plötzlichem Rückzug von ihrer Mutter/Familie hätte Nancy versuchen müssen sich wieder anzunähern.
Am Ende des Buches haben sich viele Dinge zu einfach zum Guten gewendet und außerdem scheint niemand aus der Vergangenheit gelernt zu haben, denn das Ende des Buches ist wieder von Geheimnissen gekennzeichnet - obwohl gerade diese der Grund aller Probleme waren.
Die einzelnen Charakere waren gut ausgearbeitet, aber die Teile in der Gegenwart - vor allem die Wendungen im Leben von Monica und Sarah fand ich dann doch ein wenig zu einfach und auf sie zugeschnitten.
Trotzdem ganz interessant - vor allem die Teile, die während des Zweiten Weltkriegs in England und Frankreich gespielt haben.
Rezensionen von bibliofreund:
Nicht das Beste der Reihe
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson
Mein Sohn liest sehr viel und auch viele dieser Kinder - und Jugendbücher die in den letzten Jahren so in sind, wie zum Beispiel Gregs Tagebuch oder auch diese Reihe. Mit Humor, Gags und auch vielen Auf und Abs wird die Gefühlswelt der Teenager und ihre Alltagsprobleme geschildert, meist zum Lachen komisch, Dieses Buch der Reihe Wie man 13 wird.
.. ist etwas schwächer als seine Vorgänger, zumal ich die Info vom Sohnemann bekommen habe, er habe nicht so sehr gelacht. Meinst handelt es sich um Rückschläge oder komplizierte Lagen in denen sich die Kernperson befindet und aus diesen wieder heraus muss, was nicht ohne Tollpatschigkeit oder katastrophenahen Ereignissen geschieht.
Der Übergang zur Pubertät ist eine schwierige Zeit, die Kinder verlieren oft die Lust am Lesen und mit solchen Reihen ist zumindest der Lesespaß garantiert.
Mein Sohn fiebert jetzt schon dem nächsten Buch nach, wobei er hofft es wird etwas lustiger und einfallsreicher werden.











