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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Hut ab vor dem bewegten Leben und Werk des beeindruckenden Pädagogen Ernst Papanek

Auf Wiedersehen, Kinder! von Lilly Maier

In dem Buch „Auf Wiedersehen, Kinder! Ernst Papanek – Revolutionär, Reformpädagoge und Retter jüdischer Kinder“ schildert Lilly Maier das Leben des beeindruckenden Wiener Pädagogen Ernst Papanek. Die Biografie ist 2021 in der Verlagsgruppe Styria erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 303 Seiten.

Die Autorin Lilly Maier erzählt in ihrem Buch vom bewegten und abenteuerlichen Leben des Ernst Papanek. Er war bereits in jungen Jahren und dann sein ganzes Leben lang politisch als Vollblut-Sozialist tätig und gleichzeitig engagierte er sich leidenschaftlich als Pädagoge auch immer für Kinder und Jugendliche und hier vor allem für Flüchtlingskinder. Er verknüpfte gekonnt Politik und Pädagogik. Während des Zweiten Weltkrieges leitete er vier Kinderheime bei Paris, in denen jüdische Flüchtlingskinder untergebracht waren, um vor den Nazis gerettet zu werden. In letzter Minute konnte er sich und seine Familie, von der er in allen Belangen immer unterstützt wurde – hier ist vor allem auch seine Frau Lene Papanek zu nennen, vor den Nazis retten und nach Amerika flüchten. Hier musste die Familie nochmals von vorne beginnen und Ernst Papanek baute das Leben seiner Familie zunächst als Tellerwäscher auf. Mithilfe seiner für die damalige Zeit ungewöhnlichen pädagogischen Methoden leitete er bald mit großem Erfolg eine Schule für straffällig gewordene Jugendliche und wurde zuletzt Professor für Pädagogik an der City University of New York.

Lilly Maier lässt den Leser teilhaben am ungewöhnlichen Leben des Ernst Papanek. Das Leben von Ernst Papanek allein ist schon sehr faszinierend und Lilly Maier hat wirklich hervorragend recherchiert, ihr gelingt es aber auch gleichzeitig den Leser durch ihren Schreibstil zu faszinieren. Bei mir also doppelte Faszination angesagt. Lilly Maiers Stil ist lebendig und ich als Leserin wurde regelrecht davon gefesselt und ich habe keine einzige Seite als „trocken“ empfunden. Immer wieder schildert Lilly Maier Erlebnisse von ihrer umfangreichen Recherche um das Leben von Ernst Papanek und erzeugt so eine Lebendigkeit und auch Nähe zum Leser. Lilly Maier hat für ihr Buch einen gewaltigen Aufwand betrieben, all die interessanten Fakten zusammenzutragen. Sie ist an all die Schauplätze des Lebens von Ernst Papanek gereist, hat noch lebende Verwandte und Freunde besucht und interviewt und dies merkt man dem Buch auf sehr positive Art und Weise an. Lilly Maier schreibt mit ganz viel Leidenschaft und unfassbar viel Hintergrundwissen. Einfach toll!

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Rezensionen von Claudia R:

rasant, verworren und hochspannend

Chienbäse von Ina Haller

Klappentext:

Beim traditionellen Chienbäse-Umzug in Liestal sinkt ein Mann leblos zu Boden, die Flammen seines Besens erfassen beinahe das Publikum. Kein Unfall, wie sich schon bald herausstellt, sondern der Auftakt einer ganzen Reihe von Verbrechen. Einige Tage später verunglückt der Vater von Samanthas Freund Joel.

Sein Auto wurde manipuliert – und die Polizei hält Joel für den Täter. Als er kurz darauf spurlos verschwindet, scheint sich dieser Verdacht zu erhärten. Nur Samantha ist von der Unschuld ihres Freundes überzeugt und begibt sich auf eine lebensgefährliche Suche nach ihm.

Cover:

Ein Spiel aus Schatten und Flammen, welches nicht nur farblich seinen Anreiz hat. Eine tolle Gestaltung und eine faszinierende Wirkung, die von dem Cover ausgeht.

Meinung:

Ein packender und fesselnder Schreibstil, der den Leser kaum Inne halten lässt. Einmal angefangen ist man gespannt, wie es weiter geht.

Dies ist bereits der dritte Fall für Samantha und Co., aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein, da diese sehr gut in sich geschlossen sind.

Samantha und ihr Freund Joel werden Zeugen eines Mords, doch das ist nicht alles. Plötzlich wird auch Joel´s Familie Opfer eines Anschlags und zu allem Übel verdächtigt die Polizei dann auch noch Joel, während Samantha an seine Unschuld glaubt.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten. Lest am Besten selbst.

Zu Beginn scheint alles ziemlich verworren und immer wieder tauchen neue Dinge auf, so dass man keine direkt Spur hat, es aber dennoch immer spannend und fesselnd bleibt. Mit der Auflösung am Schluss konnte die Autorin mich komplett überraschen. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Und genau das ist es ja, was einen guten Krimi ausmacht. Man wird mitgerissen, ermittelt und fiebert mit und wenn man dann am Ende noch überrascht wird, ist es einfach gelungen.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Vor allem Samantha uns Joel waren mir sehr sympathisch. Natürlich gibt es auch immer wieder einige Unsympathen, wie hier Matthew, aber das tut dem Ganzen keinen Abbruch.

Ein hochspannender, rasanter, teils verworrener, aber sehr fesselnder Fall, der mich als Leser mitgenommen hat und dabei sehr gut unterhielt. Auch die Stimmung und Emotionen wurden grandios transportiert. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Fazit:

Ein hochspannender, rasanter, teils verworrener, aber sehr fesselnder Fall, der mich als Leser mitgenommen hat und dabei sehr gut unterhielt.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Singen macht glücklich

Der kleine Chor der großen Herzen von Janina Lorenz

Ich nehms vorweg: auch im zweiten Band ist Ava noch nicht zurück gekehrt, Ellie und Ava tauchen hier gar nicht auf. Hier geht es um Sara, die man in "Der kleine Ort zum Glücklichsein" bereits kennenlernte. Neu dazu kommt Sophie, die in Herzbach wohnt und hier aufgewachsen ist.

Sara liebt Yoga und möchte gerne Kurse geben.

Doch ihr fehlt noch ein passendes Studio. Da in Herzbach das alte Kirchgemeindehaus leer steht, möchte sie es gerne nutzen. Doch die Renovationskosten sind viel zu hoch. Da kommt sie auf die Idee einen Chor zu gründen, denn das Preisgeld würde genau den Renovationskosten entsprechen.

Eine spleenige Idee, denn Sara hat keine Ahnung von Chorleitung. Sie liest sich alles an, aber so richtig funktioniert das in der Praxis nicht, und sie kann auch die Streitereien einiger Chormitglieder untereinander nicht abstellen. Da bekommt sie unerwartet Hilfe von Sophie. Die Journalistin soll eh für ihre Zeitung einen Bericht über den Chorwettbewerb schreiben, da könnte sie das gleich verbinden. Aber Musik wollte sie nie wieder machen.

Was alles hinter Sophies Abneigung steckt, wird in "Der kleine Chor der grossen Herzen" toll erzählt. Ob das mit dem Singen schlussendlich was wird, und ob Sara und Sophie vielleicht nicht nur die Liebe zur Musik (wieder-)finden, sondern ganz eventuell auch die Liebe fürs Leben, erfährt ihr beim Lesen dieses zweiten Bandes der Herzbach-Serie.

Dieser Band bietet ein bisschen mehr Abwechslung und Spannung als der erste Band. Dass Sara mit der Chorgründung sehr blauäugig agiert, wäre neben Ellies und Avas Abwesenheit etwa mein einziger Kritikpunkt, aber das mit der gspinnerten Idee weiss Sara selbst.

Fazit: Die Geschichte um den Chor der grossen Herzen hat mich wunderbar unterhalten.
4 Punkte.

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Rezensionen von brauneye29:

Ganz nett

Flips - Ein Wollschwein legt los von Matysiak Mascha

Zum Inhalt:

Toni ist platt als ihr auf dem Schulweg ein Schwein mit braunen Locken begegnet und sie ist gleich schockverliebt. Sie beschließt es mit nach Hause zu nehmen auch wenn sie keine Ahnung hat, wie sie dass ihren Eltern beibringen soll. Viel schlimmer noch, die Vermieterin kann keine Tiere leiden.

Aber Toni gibt nicht auf und vielleicht kann ja der neue Nachbarsjunge helfen. Meine Meinung:

Was mich nach wie vor total begeistert, ist das wunderschöne Cover, welches einen total anspricht. Die vielen Flips mitsamt dem Schwein ist einfach total ansprechend. Die Geschichte ist ganz nett aber tatsächlich eher für ein jüngeres Publikum geeignet. Der Schreibstil ist angepasst an das eher junge Publikum und das passt ja auch zum Buch. Gewünscht hätte ich mir noch mehr Illustrationen, denn diese sind wirklich schön gezeichnet.

Fazit:

Ganz nett

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Rezensionen von Claudia R:

turbulent und abwechslungsreich

Die große Lombarden-Box,3 Audio-CD, MP3 von Petra Schier

Klappentext:

Drei ungekürzte historische Romane in einer Hörbuch-Box: In Petra Schiers "Lombarden-Trilogie" schlägt sich Aleydis de Bruinker im mittelalterlichen Köln als wohlhabende Witwe mit Neidern, Erbschleichern, Schmeichlern und Intriganten herum. Mit feinem Gespür für ihre Situation und unterstützt von Gewaltrichter Vinzenz van Clewe klärt sie nicht nur den Tod ihres Mannes, des lombardischen Geldverleihers Nicolai Golatti, auf.

Sie schafft es auch, sich gegen alle Widersacher zu behaupten.

Cover:

Das Cover ist passend zum Thema gestaltet und bringt auch die Stimmung und das Feeling rüber.

Meinung:

Diese Hörbuch enthält alle drei Bände der Lombarden-Reihe in ungekürzter Form.

Man kommt schnell in das Geschehen und die Handlungen hinein. Es spielt in der Zeit um 1423 bis 1424 und handelt von der jungen Witwe Aleydis de Bruinker, die schnell feststellen muss, dass ihr Mann in krumme Geschäfte verwickelt war.

Inhaltlich möchte ich jedoch hier nicht allzu viel verraten. Hört am Besten selbst hinein und findet mehr heraus.

Die Geschichte wird spannend und fesselnd erzählt. Die Sprecherin macht an dieser Stelle ihre Sache richtig gut. Die Stimme empfand ich als sehr angenehm und habe ihr sehr gern zugehört. Auch die sprachliche Gestaltung hat sie sehr gut hinbekommen.

Die Lombarden Reihe, ist eine spannende Geschichte, die die vergangenen Zeiten dem Zuhörer näher bringt und so wird man in die Jahre 1423 und 1424 zurückversetzt. Die damalige Zeit wird sehr gut beleuchtet, so dass man sich sehr gut in diese hineinversetzen kann. Auch die Personen und Charaktere sind sehr gut durchdacht und werden sehr gut beschrieben. Vor allem Aleydis hat mir dabei sehr gut gefallen. Zu Beginn noch ein wenig zurückhaltend und naiv, entwickelt sie sich zu einer starken Persönlichkeit heran, die weiß, was sie will. Spannend, turbulent und abwechslungsreich geht es in dieser interessanten Reihe voran, die mich sehr gut unterhalten konnte.

Fazit:

Turbulente und abwechslungsreiche Geschichte mit tollen Charakteren und einer wundervollen Sprecherin.

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Rezensionen von Claudia R:

spannend und temporeich ...

Internat der bösen Tiere - Die Falle,1 Audio-CD, 1 MP3 von Gina Mayer

Klappentext:

Noёls neuer Stundenplan hat es in sich. Dabei gehört das Kämpfen wie eine Raubkatze und das Büffeln von tödlichen Tiergiften zum ganz normalen Unterricht. Doch als eine Bootsfahrt ansteht, bei der seine Mitschülerinnen und Mitschüler
lernen sollen, wie ein Hai zu tauchen, darf er nicht mit.

Denn draußen auf dem Meer kann ihn niemand vor seinem Erzfeind,
dem Bären Uko beschützen. Noёl ist enttäuscht und will seine Lehrerinnen und Lehrer unbedingt umstimmen. Er ahnt nicht, dass zwischen den Korallen eine schreckliche Gefahr lauert.

Cover:

Das Cover zeigt eine herrliche Unterwasserwelt und hinter einer Mauer erkennt man einen Hai, der hindurchschaut. Ein gefährlicher Blick, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Von der Aufmachung her, ist das Cover an den ersten Band angelehnt und hat damit auf jeden Fall Wiedererkennungswert.

Meinung:

Dies ist der zweite Teil der Reihe "Internat der bösen Tiere". Spannend geht es mit der Geschichte rund um Noël weiter, daher würde ich empfehlen, den ersten Band zuvor gelesen oder gehört zu haben.

Man kommt sehr schnell und sehr gut in die Geschichte wieder hinein. Im zweiten Band scheint Noël sich so langsam an die Situation gewöhnt zu haben und mit ihm taucht man in das neue Unterrichtsgeschehen ein. Jedoch hat er so seine Probleme mit den Pavianen. Vor allem Tyson robbt ihm ziemlich und so richtig, weiß Noël bald nicht mehr, wem er überhaupt trauen kann.

Auch der zweite Band ist sehr spannend und actionreich gestaltet. Lebendig und temporeich geht es in diesem Hörbuch voran und es macht auch im zweiten Band sehr viel Spaß, dem Sprecher zuzuhören, der seinen Job sehr gut macht.

Inhaltlich möchte ich auch hier nicht zu viel verraten, sondern kann einfach nur empfehlen, selbst hinein zu hören.

Ein tolles Hörbuch, dass sehr unterhaltsam ist und eine fantastische Geschichte erzählt. Die Neugier auf den dritten Band wird geweckt und ich bin jetzt schon ganz gespannt darauf.

Fazit:

Die Reihe um Noël und das Internat der bösen Tiere, geht spannend und temporeich weiter.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener Auftakt

Internat der bösen Tiere - Die Prüfung,1 Audio-CD, 1 MP3 von Gina Mayer

Klappentext:

Folge den gefährlichen Tieren
Noëls Vergangenheit: ein einziges Rätsel. Seine Gegenwart: eine absolute Katastrophe. Seine Zukunft: ein Abenteuer, das ihn das Leben kosten könnte. Als Noël auch noch von der Schule fliegen soll, scheint sein Pech perfekt zu sein. Doch
dann kreuzen ein paar böse Tiere seinen Weg, um ihn zu einem sagenhaften Internat zu bringen, auf dem Menschen und Tiere zusammen unterrichtet werden.

Schnell muss Noël herausfinden, wem er vertrauen kann. Ob der Leopard Kumo ihm helfen kann, die schwierige Aufnahmeprüfung zu bestehen?

Cover:

Das Cover ist wunderschön gestaltet und weckt richtig die Neugier auf dieses Hörbuch. Es wirkt fast schon ein wenig gefährlich und die hervorstechenden Augen, durch die Mauer hindurch, sind ein richtiger Blickfang. Auch der Hintergrund ist sehr schön gestaltet mit der wunderschönen Natur und vielen tollen kleinen Details. Das Cover ist packend, spannend und hat auf jeden Fall mein Interesse und meine Neugier geweckt.

Meinung:

Das Buch zu diesem Hörbuch hatte ich bereits vor einem Jahr gelesen und kam entsprechend gut und die Geschichte und die Ereignisse hinein und konnte mich zudem nach und nach wieder recht gut an die Handlungen erinnern.

Ich habe dieses Hörbuch im Rahmen einer Hörrunde zu Teil 1 und 2 erhalten und mir daher den ersten Teil angehört, obwohl ich das Buch bereits kannte. Dies nimmt zwar an einige Stellen ein wenig die Spannung fließt aber nicht weiter in die Bewertung mit ein.

An die Stimme des Erzählers musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, empfand diesen aber als recht angenehm. Die Sprach- und Erzählweise hat mir gut gefallen und ich konnte dem Erzähler gut folgen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will.

Die Geschichte rund um Noël ist spannend aufgebaut. Seine Vergangenheit, die Gegenwart und Zukunft, ein spannendes Abenteuer, dass kleine und große Zuhörer mitreißt und man jeder Zeit gern erfahren möchte, wie es weitergeht.

Temporeich und spannend erzählt, zudem kann man den Handlungen und Geschehnissen sehr gut folgen und auch die Charaktere und die verschiedenen Tiere sind sehr gut getroffen. Besonders Noël hat mir sehr gut gefallen und auch seine Entwicklung ist spannend zu beobachten.

Fazit:

Ein schönes Hörbuch, das neugierig macht auf mehr.

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Rezensionen von KimVi:

Spannende Ermittlungen

Mordsand von Fölck Romy

Am Strand einer Elbinsel wird ein Skelett gefunden. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn nehmen die Ermittlungen auf. Es stellt sich heraus, dass es sich offenbar um einen Mann handelt, der vor etwa dreißig Jahren gefesselt im Schlick vergraben wurde. Der Fall ist rätselhaft. Doch wenig später wird ein erfolgreicher Bauunternehmer, ebenfalls gefesselt im Schlick sitzend, tot aufgefunden.

Daraus ergeben sich zwar neue Ermittlungsansätze, doch so leicht lässt sich der Täter nicht enttarnen...

"Mordsand" ist bereits der vierte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, ist es nicht zwingend notwendig, die vorherigen Teile zu kennen. Wenn man allerdings daran interessiert ist, die beruflichen und privaten Weiterentwicklungen der Hauptcharaktere zu verfolgen, ist es ratsam, die Reihenfolge einzuhalten. 

Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn Romy Fölck versteht es wieder hervorragend, Charaktere und Handlungsorte so zu beschreiben, dass man meint, selbst vor Ort zu sein. Fans der Reihe dürfen sich über ein Wiedersehen mit den altbekannten Protagonisten freuen und beobachten, was sich auf dem Paulsen Hof mittlerweile getan hat. Und auch in Bjarne Haverkorns Privatleben gibt es interessante Neuigkeiten. Diese Einblicke drängen sich aber nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen dafür, dass die Hauptcharaktere noch sympathischer und lebendiger wirken. Im Zentrum der Ereignisse steht ganz klar die Suche nach dem Täter. 

Dabei wird die Handlung in zwei Ebenen unterteilt. Man beobachtet die aktuellen Ermittlungen und außerdem gibt es Rückblicke in die Vergangenheit. Hier verfolgt man gleichermaßen interessiert und entsetzt, was sich zu DDR-Zeiten in den Jugendwerkhöfen, in die vermeintlich schwererziehbare Jugendliche von der Jugendhilfe eingewiesen wurden, zugetragen hat. Diese Einblicke schockieren und regen zum Nachdenken an. Obwohl man durch diese Szenen Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn einen kleinen Schritt voraus ist, lassen sich der Täter und die genauen Hintergründe, die zu den Toten im Schlick führten, nicht genau ausmachen. Der Fall ist und bleibt lange rätselhaft. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und deshalb kann die früh aufgebaute Spannung durchgehend gehalten werden. Es kommt zu Wendungen, die dafür sorgen, dass man zum Schluss noch einige Überraschungen erlebt. Krimileser kommen bei diesem Fall also voll auf ihre Kosten. 

Ein rätselhafter und durchgehend spannender Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, der außerdem zum Nachdenken und Erinnern anregt. 

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Rezensionen von Marie aus E.:

Rätselhaft bis zum Schluss

Die Frau vom Strand von Petra Johann

Rebecca, Lucy und ihr kleine Tochter sind eine glückliche kleine Familie. Bis Rebecca eines Tages am Strand eine Frau kennenlernt, mit der sie sich anfreundet. Ab dann überschlagen sich die Ereignisse - und nicht zum Guten.

Das Buch ist als Thriller kategorisiert - ich würde es eher in die Krimischublade schieben.

Was mir sehr gut gefallen hat, es ist nicht fürchterlich brutal, aber trotzdem spannend.
Ich mochte eigentlich alles, angefangen vom Ermittlungsteam, in dem es menschelt. Junge Vorgesetzte, nicht wertgeschätzte langjährige Kollegen, das war schön lebensnah.
Dann spielt die Handlung im Umfeld von Computerspielentwicklern, das hat es jetzt zwar keine allzu großen Einfluss auf die Handlung, war aber trotzdem schön, dass die Ermittlerin auch gewisses Suchtpotential diesbezüglich aufweist.
Ausschlaggebend ist aber natürlich die Handlung und die war spannend bis zum Schluss. Viele Fäden, von denen mir nie klar war, wie sich diese verbinden sollen und mit einem nochmal überraschenden Schluss-Aspekt. Wow, dachte ich zum Buchabschluss.


Für mich kein Thriller, bei dem ich richtiggehend durchhetzen musste, aber sehr spannende und unterhaltsame Krimikost, die man auch gut lesen kann, ohne Nächte durchmachen zu müssen. Dafür hat man ja nicht immer Zeit.

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Rezensionen von nanu?!:

Bleib wie du bist

Mein geniales Leben von Jenny Jägerfeld

Von Stockholm aufs Land zur Großmutter zieht der zwölfjährige Sigge mit seiner Mutter und seinen beiden Schwestern. Für Sigge soll alles besser werden, zumindest hat er das ganz fest vor. Um das zu schaffen, will er endlich lernen wie man beliebt wird. Dabei soll ihm eine Liste helfen die er geschrieben hat, mit Tipps und Tricks die die Leute ihm gegeben haben.

Die Sommerferien beginnen gerade, also bleiben ihm noch genau 59 Tage Zeit, um endlich beliebt zu werden.

Was für eine schöne Geschichte das war.

Einerseits ist es total witzig wie Sigge versucht, bei anderen Menschen gut anzukommen. Eigentlich ist er total mutig, denn er springt ständig über seinen Schatten um die Punkte auf seiner Liste "Wie man beliebt wird" abzuhaken. Natürlich sind die Ergebnisse seiner Bemühungen nie zufrieden stellend. Zum Teil versucht er die Tipps seiner Großmutter zu befolgen, schließlich ist die total beliebt. Aber seine Großmutter ist auch ein schräger Vogel in Print-Leggins und ständiger Zigarette im Mund. Ob das gut geht?
Und dann kommt noch die Sache mit seinem Auge, denn Sigge schielt, und das hemmt ihn ungemein.

Andererseits hat mich das Buch an manchen Stellen richtig traurig gemacht. Der Leser erfährt nämlich warum Sigge sein ganzes Leben ändern möchte, was in Stockholm auf seiner ehemaligen Schule passiert ist. Und das wird hier für ein Kinderbuch so eindrücklich und tiefgehend von Sigge beschrieben, dass ich mittlerweile finde, dieses Buch hier sollte in den Primarschulen Pflichtlektüre werden. Damit die Kinder begreifen was es mit einem macht, wenn man so wie Sigge behandelt wird. Jedenfalls ist mir Sigges Vergangenheit richtig nahe gegangen.

Gleichzeitig versucht Sigge ein großer Erfinder zu werden und probiert auch das ein oder andere aus, das er gebaut hat. Das führt zu wirklich witzigen Szenen.
Sigges Mutter, die beiden Schwestern und natürlich auch die herrlich schräge Oma sorgen ständig für Abwechslung in Sigges Leben. Langweilig wird es ihm jedenfalls nicht. Und das Ende der 59 Tage rückt unaufhaltsam immer näher.
Was außerdem noch ein Zebra in der Eingangsdiele und ein Gartenzwerg mit Sigge zu tun haben, muss jeder aber selbst herausfinden.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, und das nicht nur für die Kinder.

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