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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Die Elemente einer Zeit

Das bist du von Ulrich Peltzer

Ulrich Peltzer entwirft in Das Bist Du eine Hommage an eine Zeit Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger, die ihn prägte. Musik, Film, Literatur dieser Zeit wird auf nahezu jeder Seite aufgeführt. Doch das ist nicht Namedropping sondern Programm. Tatsächlich können sie einen Menschen mit bestimmen.

Da ich jünger bin als Ulrich Peltzer haben mich all diese genannten Elemente nicht so stark geprägt wie spätere, aber sie sind mir ein Begriff und manches teile ich doch. Sie wirken auf mich. Daher sind die Erwähnungen dieser Zeitdokumente für mich wertvoll.

Außerdem kommt weiteres hinzu. Die Stadt Berlin, oft wechselnde Freundinnen des jungen Schriftstellers und seine ersten Schreibprojekte. Daher wird der Roman zwar kein spektakuläres, aber ein interessantes Werk.

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Rezensionen von KimVi:

Thriller im Podcast-Stil

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden Thriller. Kartoniert. von Suiter Clarke Amy

Elle Castillo ist eine erfolgreiche True-Crime-Podcasterin. Es geht ihr um Gerechtigkeit für die Opfer nie geklärter Fälle. In ihrem aktuellen Podcast rollt sie den Fall des sogenannten Countdown-Killers wieder auf. Dieser Killer entführt immer drei junge Frauen im Abstand von jeweils drei Tagen.

Jede ist ein Jahr jünger als die andere, doch alle sind innerhalb von sieben Tagen tot. Doch vor etwa zwanzig Jahren entkam dem Killer sein zehntes Opfer und die Serie brach ab. Der Killer konnte nie gefasst werden. Die Polizei scheint davon auszugehen, dass der Countdown-Killer starb. Doch Elle Castillo glaubt nicht daran. In ihrem Podcast greift sie die Fälle wieder auf und plötzlich verschwindet erneut ein Mädchen, das vom Alter in das Schema des damaligen Killers passen würde. Handelt es sich um einen Trittbrettfahrer oder hat der Täter von damals seine Aktivität wieder aufgenommen?

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei große Teile im Stil eines Skripts geschrieben sind. Hier verfolgt man Elles Podcast zum Thema das Countdown-Killers. Man merkt sofort, wie viel Herzblut Elle in dieses Projekt einfließen lässt und mit welchem Einsatz sie Hinweisen nachgeht. Damit scheint sie ihre Zielgruppe genau zu erreichen. Außerdem beobachtet man Elles Privatleben und ihre aktuellen Recherchen, die dazu führen sollen, den Killer zur Strecke zu bringen. Weiterhin gibt es Einblicke in das Leben des Killers, auch wenn zunächst nicht klar ist, um wen es sich handelt und Szenen, in denen man nähere Informationen zu den Opfern bekommt. Die Handlung bleibt dadurch nicht nur abwechslungsreich, sondern wird von Seite zu Seite spannender.

Elle Castillo ist eine starke Persönlichkeit, die sehr lebendig wirkt. Allerdings hat man schon bald das Gefühl, dass ihr dieser Fall viel zu nah geht und dass sie den Killer um jeden Preis zur Strecke bringen will. Dabei scheint sie alle Vorsicht zu vergessen und nur ihr Ziel im Auge zu haben. Dieses Verhalten kostet sie beim Lesen einige Sympathiepunkte. Dennoch nimmt man Elles Verhalten schon bald als gegeben hin und verfolgt gebannt die Jagd nach dem Killer. Es kommt zu einigen Wendungen, die erfahrene Leser des Genres sicher früh erahnen werden, doch diese werden so spannend erzählt, dass man großzügig darüber hinwegsehen kann. Denn der Autorin gelingt es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man ganz in die spannenden Szenen eintauchen und den Thrill genießen kann.

Ein Thriller, der durch die Perspektiven im Podcast-Stil neuartig wirkt und durch Spannung überzeugen kann.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein bewegtes Jahr

Hard Land von Benedict Wells



Sam, der Erzähler des Romans schildert von einem Jahr, das sein schönstes und sein schlimmstes war. Er war 15 Jahre alt und zum ersten mal verliebt, aber es ist auch die Zeit als seine lange krebskranke Mutter stirbt.
Er ist ein schüchterner, zurückhalten der Junge, ein Außenseiter. Erst durch Kirstie und ihrer Clique lebt er auf.

In mancher Hinsicht ist es ein typischer Coming-of-age-Roman. Aber die Krankheit der Mutter mit Gefahr von Rückfällen und Krankenhausaufenthalten bestimmt sein Leben stark Es ist die Angst vor schlechten Prognosen, dem schmerzhaften Verlust und dem langen Warten.

Der Roman wird stark von der Zeit der Handlung in den USA bestimmt. Es ist 1985. Eine Zeit bestimmt von Popmusik, Unterhaltungsfilmen wie Back to the Future und wilder Kleidung.

Eigentlich hat mir der Roman ganz gut gefallen und die Hauptfigur finde ich sehr glaubwürdig, besonders die Momente, bei denen es bei ihm emotional kippt. Aber bei manchen Versatzstücken merkt man manchmal, das Bendict Wells sich zu sehr an den klischeehaften Teenagerfilmen der achtziger Jahre orientiert hat.

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Rezensionen von marsu:

Summer of 85

Hard Land von Benedict Wells

Grady, Missouri, Sommer 1985. In dieser Kleinstadt wächst Sam auf und dieser Sommer wird anders, als alle andere. Erfolgreich wehrt er sich dagegen, zu seinen Cousins nach Kansas geschickt zu werden, die ihn eh nur piesacken würden. Da jobbt er lieber im Metropolis, dem Kino der Stadt, das allerdings am Ende des Jahres schließen wird.

Aber er braucht Ablenkung, denn seine Mutter ist an Krebs erkrankt und es gibt nur eine 30%ige Überlebenschance, aber hey, seine Mutter ist eine Kämpferin. Sam ist ein schüchterner Einzelgänger, der von Panikattacken befallen wird und sich vor ganz vielen Dingen ängstigt. Doch in diesem Sommer wächst er über sich hinaus. Er lernt Kirstie, Cameron und Brandon kennen, die am Ende des Sommers auf College gehen und noch möglichst viel Zeit im Kino verbringen. Ganz langsam freundet sich Sam mit ihnen an und verliebt sich in Kirstie. Benedict Wells hat einen wunderbaren Schreibstil und seine Geschichten sind fantastisch. Gerade aufgrund der oftmals beschriebenen alltäglichen Ereignisse. Hier fühlt man sich in die 80er Jahre und in die Jugend zurück versetzt. Hard Land ist der Titel einer Gedichtsammlung eines ehemaligen Bewohners und die Verknüpfung mit dieser Anthologie nimmt immer mehr, ganz sachte, Raum ein. Ein Highlight für mich.

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Rezensionen von begine:

Drama in Berlin

Die Linie zwischen Tag und Nacht von Roland Schimmelpfennig



Der Dramaturg Roland Schimmelpfennig schreibt seinen Roman „Die Linie zwischen Tag und Nacht“ zwischen Traum und Wirklichkeit.
Es ist mein erstes Buch von dem Autor.
Der ehemalige Drogenermittler Tommy zieht eine Unbekannte Tote aus dem Landwehrkanal. Er will den Namen der Toten finden. Dabei geht es durch Unterwelt Berlins.

Da s werden Drogen konsumiert, auch Tommy macht da mit. Manchmal weiß man nicht, ob es real oder ein Traum ist.
Der Autor lässt Tommy die ganze Geschichte erzählen. Man merkt das der Autor Dramaturg ist, denn sein Roman ist dramaturgisch angelegt.
Er lässt uns mit Tommy durch Berlin stolpern.
Es ist eine bedrückende hoffnungslose Geschichte. Trotzdem ein großes Leseerlebnis.
Empfehlenswert.

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Rezensionen von Mondtaube:

Geschichten, die zum träumen einladen

Die Biene Maja - Die schönsten Gutenachtgeschichten von Carla Felgentreff

In den 90ern durfte ich selbst mit Biene Maja aufwachsen und es ist faszinierend, wie sehr die kleine Biene auch heute noch Kinder begeistern kann. Von ihrem Zauber hat sich nichts gelöst und ihre Geschichten sind auch heute immer noch genauso wunderschön und lehrreich, wie sie es schon in meiner Kindheit waren.

In diesem Buch sind insgesamt 6 Geschichten enthalten, welche sich rund um die Themen Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit drehen. Angefangen von Majas Geburt, gibt es jede Menge spannende Abenteuer zu entdecken.
Besonders gut daran gefallen hatte mir, dass einige der Geschichten tatsächlich dann enden, wenn Maja schlafen geht. Das bietet einen optimalen Einstieg in die Nacht. Tatsächlich hätte ich mir gewünscht, dass man jede der Geschichten so enden gelassen hätte. Dennoch sind die Geschichten durchgehend gut gestaltet und es gibt keine, die ich qualitativ schlechter finden würde, als eine anderen.

Die Geschichten sind, von ihrer Länge her, größtenteils sehr ausgewogen. Nur zwei Geschichten sind etwas länger („Majas Geburt“ und „Kein Schlaf für Maja"). Bei diesen beiden Geschichten würde es, je nach Altersstufe, lohnen, sie noch einmal aufzuteilen. Die restlichen Geschichten eignen sich jedoch wirklich sehr gut, um sie Abends am Stück zu lesen.
Der Schreibstil ist dabei durchgehend sehr einfach gehalten. Das bedeutet, dass zum Beispiel vor allem kurze Sätze verwendet wurden. Somit sind die einzelnen Geschichten für Kinder sehr gut verständlich.

Ein Highlight in dem Buch sind definitiv die vielen farbenfrohen Illustrationen. Auf jeder einzelnen Seite kann man davon mindestens eine entdecken. Das lockert das Buch für die Kinder, welche das Buch selbst lesen, noch etwas auf. Falls man das Buch seinen Kindern vorliest, hat man zudem immer etwas, was man während des Lesens zeigen kann. Besonders das finde ich immer sehr schön, da es das Gemeinschaftsgefühl beim gemeinsamen Lesen oft noch etwas stärkt.

Fazit:
Egal ob man selbst mit Biene Maja aufgewachsen ist oder nicht, die Geschichten wissen Kinder zu begeistern. Wenn man schöne Gutenachtgeschichten für seine Kinder sucht, die zudem noch gute Werte vermitteln und schöne Illustrationen bieten, liegt man hiermit auf jeden Fall richtig.

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Selbstgespräche eines Mönchs

Aus der Mitte des Sees von Moritz Heger

Lukas ist, seitdem sein Freund Andreas eine Familie gegründet hat, der einzige junge Mönch in einer Benediktinerabtei. Der Verlust bringt ihn dazu, sich die Sinnfrage zu stellen. In einem inneren Monolog, nur durch einzelne Dialoge unterbrochen, wendet er sich nahestehenden Menschen zu. Da ist neben dem ehemaligen Bruder Andreas, Sarah, der er sich gefährlich nah fühlt sowie ein Junge, der ins Kloster eintreten möchte.

Sein Element ist das Wasser. Im See am Kloster lässt er seine Gedanken schweifen, Wellen schlagen und in die Tiefe sinken.

Der Autor Moritz Heger erzählt authentisch und spannend vom Klosterleben und den Mönchen. Sicherlich sind seine Schilderungen so realistisch, weil er Erfahrungen als Gast im Kloster hat. Es gelingt ihm gut den Glaubens- und Sinnfragen intensiv nachzugehen und dies auf eine neutrale, sogar wertschätzende Art. Das ist thematisch garnicht so einfach bei der vielen Kritik, Missbrauchsvorwürfen und dem Austritt vieler Mitglieder in der katholischen Kirche. Aber vielleicht deshalb umso interessanter?
Heger zeigt das zutiefst Menschliche in den Gottesmännern, macht sie nahbar. Die Einblicke in das Seelenleben des jungen Mönchs Lukas sind sehr tiefgründig und seine Lebensfragen nachvollziehbar, denn sie betreffen alle Menschen. Es geht um Liebe, Verluste und die Beziehung zu sich selbst. Mönch Lukas windet sich, schweift aus und gibt seinen Gedanken Raum. Es wäre leicht, sich in die Gedanken zu verstricken und sich darin zu verlieren. Verhindert wird dies durch die sinnlichen Beschreibungen des Klosteralltages und des Sees sowie den Begegnungen mit Sarah. So steht der Gedankentiefe genügend Realität entgegen.

Die Erzählung ist poetisch und philosophisch. Der Bezug zum See ist ein starkes Sinnbild für die elementaren Lebenfragen. Zudem lockert es die tiefgründige und sehr dichte Erzählung auf. Die Atmosphäre wird dadurch sehr einladend und tröstlich. Es ist beeindruckend wie der Autor Gedankenspiele, kraftvolle Sprachbilder, geniale Wortspiele und sinnliche Beschreibungen zu einem großen Ganzen zusammenfügt. Sprachgewaltig! Zwar sind die Ausführungen nicht immer sofort zu verstehen, müssen vielleicht ein zweites Mal gelesen werden, sind aber in jedem Fall bereichernd. Das Lesen und Verstehen braucht also Zeit. Der Aufbau als innerer Monolog bringt es zudem mit sich, dass alles ineinander übergeht und nicht immer klar ist, an wen sich Lukas gerade richtet. Es fehlt manchmal die Orientierung, die Struktur. Erst im Laufe der Texte benennt Lukas sein Gegenüber. Es ist jederzeit damit zu rechnen, dass er im nächsten Moment mit den Gedanken woanders ist. Es geht von Einem zum Nächsten und in Schleifen zurück.

Die Geschichte und Lukas' Entwicklung hat es in sich, sie geht unter die Haut. Es werden Tatsachen geschaffen. Unerwartet geht es bis zum Äußersten. Das Ende lässt einiges offen. Ganz unerwartet. Das macht die Geschichte so mitreißend.

Ein sprachgewaltiges und tiefgehendes Zwiegespräch über essentielle Lebens- und Glaubensfragen. Sehr anregend und bereichernd.

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Rezensionen von yellowdog:

Momente am See

Aus der Mitte des Sees von Moritz Heger

Aus der Mitte des Sees ist ein ruhiges, sehr reflektierendes Buch, auf das man sich einlassen muss, sonst wird es zum Geduldspiel.

Der Mönch Lukas, ca. 39, ist der jüngste im Benedikterkloster.
Es gab noch Andreas, der jünger war und ein Freund, aber er hat das Kloster verlassen und eine Familie gegründet.

Es ist eine innere Zwiesprache, die Lukas hält. Zuerst mit Andreas, aber auch mit anderen, insbesondere mit Sarah, die zu Gast in der Umgebung ist.

Es gibt viele Passagen am See oder beim Schwimmen, die etwas meditatives haben, aber es gibt auch Gedankengänge von Lukas, bei denen man seine Unruhe spürt.

Moritz Heger besitzt eine bildreiche Sprache, die er entsprechend fein einzusetzen weiß. Für mich war das gerade in dieser Form sehr ansprechend.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Drei Frauen und ihre Liebe zu Büchern

Die Bücherfrauen von Romalyn Tilghman

Prairie Hill und New Hope in Kansas sind, bzw waren kleine, unbedeutende Örtchen in Kansas. Prairie Hill hat nach einem Tornado aufgehört zu existieren und Gayle sucht in den wenigen Resten ihres früheren Heims nach Erinnerungsstücken.

Angelina will nach 10 Jahren Unterbrechung endlich ihre Doktorarbeit beenden.

Sie plant eine Arbeit über die Bedeutung der von Carnegie gestifteten Büchereien für das kulturelle Leben auf dem platten Land. Als Kind verbrachte sie einmal einen unvergesslichen Monat auf der Farm ihrer Großmutter und die örtliche Carnegie Bibliothek legte den Grundstein für ihre Liebe zur Literatur.

Traci ist eine junge Künstlerin aus New York, die dringend einen Job braucht und möglichst weit weg von ihrem Vermieter und der verwanzten kleinen Wohnung. Das Angebot als Gastkünstlerin ein Jahr im Kulturzentrum von New Hope zu arbeiten, ist eine Chance für sie.

So begegnen sich drei unterschiedliche Frauen und müssen sich den Herausforderungen stellen. Das Leben in amerikanischen Kleinstädten kennt man in ihrer Gleichförmigkeit aus vielen Filmen und genau diese Bilder lässt die Autorin entstehen. Bibelfest und voller Gottvertrauen, konservativ und nach anfänglichem Misstrauen doch offen für Neues, so zeigen sich vor allem die Frauen. In denen scheint das Gen der Siedlerfrauen zu stecken. Jede Schwierigkeit wird angegangen und immer findet sich ein Weg, wenn man nur zusammenhält und aufeinander achtet.

Die Personenzeichnung von Romalyn Tilghman fand ich ziemlich stereotyp. Richtig nah kommt man den Frauen nicht und auch die Handlung hat etwas von der Landschaft: Gleichförmig und vorhersehbar. So ist auch die Erzählweise sehr konventionell, fast ein wenig hölzern, was möglicherweise der Übersetzung geschuldet sein könnte. Der Blickwechsel auf die drei Hauptpersonen brachte auch nicht viel Spannung in die Handlung, auch wenn ein paar Familiengeheimnisse dafür sorgen sollten. Stellenweise erinnerte mich die Erzählweise an den Stil der 50iger/60iger Jahren. Ich hatte mir nach der Verlagswerbung etwas Anspruchsvolleres, Literarisches erhofft, aber so bleibt es beim Eindruck eines nett zu lesenden, aber beliebigen Frauenromans, der so typisch den amerikanischen Mittelwesten beschreibt, Coca-Cola-Marshmallow-Torte inklusive.

Schade, dass das Thema der Carnegie-Büchereien dabei in den Hintergrund geriet.

Wohlwollende drei Sterne.

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Rezensionen von begine:

Lesenswert

Kein Feuer kann brennen so heiß von Ingrid Noll


Von der Schriftstellerin Ingrid Noll habe ich schon lange nichts mehr gelesen, weil ich eigentlich nicht so gerne Krimis lese.

Mit dem Roman „Kein Feuer kann brennen so heiß“ habe ich jetzt einen Glücksgriff gehabt. Es ist ja auch eigentlich kein richtiger Krimi.

Die Protagonistin Lorina ist gut dargestellt.

Ich fühlte schon in ihrer Kindheit mit ihr. Sie ist eine junge Frau, die trotz Ablehnung von Seiten ihrer Eltern zu einer kompetenten Frau geworden. Gut manchmal war ich nicht bedingungslos ihrer Meinung, aber im Großen und Ganzen, doch.
Als Pflegerin einer gelähmten Frau, ist sie kompetent.

Ingrid Noll hat einen guten Schreibstil und konnte mich in diese Geschichte einziehen.
Ich habe diesen Roman gerne gelesen.

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