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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

naturwissenschaftliches erzählen

Moos von Klaus Modick

Erzählt wird anhand von nachgelassenen Notizen eines Botanikers. Es sind naturwissenschaftliche Aufzeichnungen, aber auch noch mehr.
Das Leben des Verfassers Lukas Ohlburg bis tief in die Vergangenheit spielt auch eine große Rolle und man lernt diese Figur dadurch gut kennen.
Außergewöhnlich ist seine Faszination von Moos.

Die Sprache ist nicht nur wissenschaftlich sondern auch erzählerisch und wird so Literatur.

Es gibt zum Teil bemerkenswerte Beschreibungen von Natur, insbesondere Moos. Das wird sehr dicht. Das trägt dazu bei, dass der Text als Novelle funktioniert.

Eine gut Idee, ein schon älteres, lange nicht mehr lieferbares Buch von Relevanz neu aufzulegen. Das Buch hat ein Nachwort vom Autor.

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Rezensionen von Streiflicht:

Gelungene Bewährungsprobe

Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Nachdem ich vor einiger Zeit mit "Feuertaufe" den ersten Krimi um Lorenz Lovis von Heidi Troi voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es mit ihm, dem Ratgeber-Huhn Alma und den anderen sympathischen Hofbewohnern weitergeht! Vor auch Angelika hat es mir angetan.

Nun also "Bewährungsprobe"... Diese hat nicht nur Lorenz Lovis perfekt bestanden, sondern auch die Autorin Heidi Troi. Das Buch ist eines dieser Bücher, die man einerseits am liebsten in einem Rutsch lesen würde, weil es einem so gut gefällt und andererseits möchte man es genau aus diesem Grund auch nur ganz langsam lesen... dass es nicht aufhört und man sich von der Geschichte und den Protagonisten wieder trennen muss.

Schon nach den ersten Sätzen war es wie ein Heimkommen, ein Wiederankommen auf dem Messer Hof. Man kann die Landluft riechen, hört die Kühe muhen und die Grillen zirpen. Heidi Troi nimmt die Leser nicht nur mit auf eine spannende Krimireise, sondern entführt auch szenisch ins wunderschöne Südtirol. Gerade in Zeiten, in denen man nicht riesen kann oder darf, sind solche Romane Gold wert. Das Flair ist wunderbar und man fühlt sich trotz der Todesfälle und der vergifteten Pferde richtig wohl. Einfach wunderbar!

Man kann das Buch sicherlich auch gut lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, ich würde aber empfehlen, zuerst auch "Feuertaufe" zu lesen. Und nun warte ich sehnsüchtig auf Band 3!

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Rezensionen von gerlisch:

Mord in der Filmszene

Lockvogel von Theresa Prammer

Toni Lorenz ist geschockt, ihr Freund ist mit den ganzen ERsparnissen und dem Schmuck der Oma durchgebrannt. Mit der Hilfe von Privatdetektiv Edgar Brehm erhofft sie sich Felix aufzuspüren. Doch Brehm hat selber einige private Probleme. Allerdings hat er gerade einen kniffeligen Fall erhalten und da Toni seine Dienste nicht bezahlen kann, gehen die beiden einen ungewöhnlichen Handel ein.

Dieser Wien-Krimi ist in einem humorvollen und präzisen Schreibstil geschrieben der mir wirklich gut gefallen hat. Freund des Kokalkolorits kommen hier voll auf ihre Kosten.

Die Autorin versteht es in der Story einen fesselnden Handlungsbogen zu einem aktuellen Thema aufzubauen. Die verschiedenen Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben und die Ermittlungsarbeit der beiden Detektive laden zum miträtseln ein.

Die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten sind liebevoll gezeichnet und sehr sympathisch, besonders der brummige Edgar Brehm hat es mir angetan.

Obwohl manche Szenen etwas konstruiert rüberkommen, die Spannung nicht unbedingt auf hohem Niveau war und die Handlungen am Ende etwas abgehackt waren, habe ich mich hier gut unterhalten gefühlt.

Gerne würde ich noch weitere Fälle mit Edgar und Toni lösen und vergebe hier gerne 4 Sterne.

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Rezensionen von readpassion9:

ganz großes Kino

Der gekaufte Tod von Stephen Mack Jones

Schauplatz Detroit: Der Ex-Cop August Snow kehrt nach mehr als einem Jahr Abwesenheit in sein Elternhaus in Mexicantown, Detroit, zurück. Nachdem ihm in einem Korruptionsprozess gegen die Polizei der Stadt Detroit zwölf Millionen Dollar zugesprochen wurden, ist Snow alles andere als beliebt in der Stadt.

Wegen seiner Anschuldigungen wurden Karrieren beendet, Männer verurteilt, er hat unter den Cops und Politikern viele Feinde.

Eigentlich möchte Snow nur das heruntergekommene Viertel, in dem sein Elternhaus steht, wieder aufbauen. Doch ein Anruf von Eleanore Padget durchkreuzt diese Pläne. Ihre Bitte, merkwürdige Vorgänge in ihrer Bank zu untersuchen lehnt er ab, wenig später ist Eleonore tot. Snow fühlt sich verantwortlich, an die Selbstmordtheorie glaubt er nicht. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen und bringt damit sich und andere in Lebensgefahr.

Mit Octavio Snow hat Stephen Mack einen interessanten und sympathischen Protagonisten geschaffen. Snow hat afroamerikanische und mexikanische Wurzeln, er ist ein aufrechter und mutiger Typ, der sich nicht scheut, sich mit den Reichen und Mächtigen anzulegen. Er hilft wo er kann und kommt sehr sympathisch rüber. Ein Typ mit Ecken und Kanten, der das Zeug zum Serienhelden hat.

Die Handlung ist dicht, die Szenerie Detroits kommt beim lesen plastisch rüber, ich hatte Kopfkino. Dazu trägt auch der authentische Schreibstil bei. Locker-ironisch geschrieben, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Dazu noch eine große Portion Spannung und Action, die den Thriller zu einem Pageturner machen.

Fazit: Ganz großes Kino, für mich ein Lesehighlight 2021. Ich hoffe dass es noch eine Fortsetzung geben wird.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Meine Neugier auf die Folgebände wurde geweckt!

Fly & Forget von Nena Tramountani

Auch wenn mich der Auftakt der in London spielenden Soho-Love-Reihe von der mir bis dato unbekannten Autorin Nena Tramountani nicht 100%ig überzeugen konnte, gab es doch einige positive Aspekte.

Vor 3 Jahren, direkt nach der Beerdigung ihres verunglückten Bruders Riley, sah Olivia (Liv) ihren besten Freund Noah zum letzten Mal.

Ihr Seelenverwandter und heimlicher Schwarm verschwand ohne Erklärung aus ihrem Leben, als Liv ihn am dringendsten gebraucht hätte. Konnte er mit ihrer Trauer nicht umgehen? Inzwischen hat sie für ihr Studium das idyllische Bath hinter sich gelassen, ist in den Großstadttrubel Londons eingetaucht und verdrängt die schmerzhaften Erinnerungen sowie die nie enden wollende Sehnsucht nach ihrem besten Freund so gut es geht. Dabei lebt sie wie eine leere Hülle vor sich hin, ist nirgends mit vollem Herzen dabei. Folglich läuft es in ihrem Alltag an allen Ecken und Ende schief: In der Redaktion der Uni-Zeitung, für die sie schreibt, häufen sich ihre Fehler und die Kommilitonen lästern ungehemmt über sie – dumm nur, dass sie die Credits dringend für ihren Abschluss benötigt. Ihr aktueller Freund Josh, der sich nur als Lückenbüßer sieht, zieht ebenfalls die Notbremse: Er trennt sich von Liv, die sich nun obendrein zügig eine neue Bleibe suchen muss. Wie es der Zufall will, landet sie ausgerechnet in jener WG, die auch ihr ehemaliger bester Freund bewohnt… Doch Noah hat sich enorm verändert. Aus dem lieben, verständnisvollen Jungen ist ein abgebrühter Aufreißer geworden, der mit seinem rücksichtslosen Verhalten seine WG-Mitbewohnerinnen regelmäßig auf die Palme treibt. Liv ist ratlos – einerseits erhofft sie sich, endlich Gewissheit auf die quälende Frage zu erhalten, warum er damals abgehauen ist, andererseits ist sie entsetzt über Noahs neues Ich. Da kommt der Auftrag zu einem Zeitungsartikel, der ihre letzte Chance beim Uni-Blatt darstellt, gerade recht: 'Wie man einen Fuckboy bekehrt – ein Selbstversuch'. Wenn das kein Wink des Schicksals ist…

Ich liebe ja New-Adult-Romane - und eine nette Londoner WG-Truppe klang sehr vielversprechend für mich. Der Klappentext und das hübsche, mit Glitzereffekten veredelte Cover hatten auf jeden Fall mein Interesse geweckt.

Leider konnte ich mich nicht für die beiden Hauptprotagonisten erwärmen, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird. Livs Verhalten erschien mir oft unreif und widersprüchlich, teilweise schlichtweg unsympathisch; und Noah, der zwar anfangs den eiskalten Macho raushängen lässt, im Grunde jedoch nur auf seine eigene Weise versucht, mit der Vergangenheit fertig zu werden (- indem er alle Menschen bis auf seinen besten Freund auf Abstand hält -) wirkte auf mich nicht wirklich tiefgründig ausgearbeitet. Die großen Emotionen, verpackt in große Worte, sie erreichten mich nicht. Alles erschien irgendwie einen Hauch zu überzeichnet, zu plump konstruiert und leider auch nicht wirklich spannend. Das ach-so-düstere Geheimnis Noahs ahnte ich schon relativ früh, hatte allerdings bis zuletzt gehofft, dass ich mich täusche und noch überrascht werden würde – Fehlanzeige. Und welches Drama dem Zeitungsartikel folgen würde, dürfte uns sowieso allen klar sein. Exakt so kam es dann auch, aber wenigstens war ich im letzten Drittel des Buches aufgrund einiger anderer Elemente etwas versöhnter mit der Geschichte.

Ein ganz großes Minus des Romans war für mich die Tatsache, dass viele äußerst ernste Themen - für die es übrigens keine Triggerwarnung gab – nur halbherzig angerissen wurden, ohne ausführlich behandelt zu werden. Das fand ich wirklich bedenklich und ziemlich grenzwertig. Wenn schon Drama dieser Art, dann bitte nicht nur als zusätzliches Plot-Element, um die ansonsten eher zähe Story aufzupeppen. Suizid-(gedanken), Drogenmissbrauch, unterdrückte Homosexualität – das sind alles Themen, die man nicht mal so eben nach Belieben nebenbei einstreuen kann, ohne sich intensiv damit auseinanderzusetzen.

Aber nun zu den positiven Dingen. Absolut großartig beschrieben war die Atmosphäre in der WG – dort würde ich sofort einziehen. Briony und Matilda sind so liebenswerte Charaktere, dass man sie automatisch ins Herz schließt. Ehrlich gesagt habe ich mich die gesamte Handlung über mehr an ihnen erfreut als an der Hauptstory und kann es nicht erwarten, die ihnen gewidmeten Folgebände zu lesen! Auch Noahs (der Künstlerszene angehörender) bester Freund Anthony ist einfach unwiderstehlich und zählt für mich zu den Highlights der Geschichte.

Der moderne, von Umgangssprache und englischen Trendbegriffen geprägte, lockere Schreibstil liest sich leicht und unkompliziert, also dem Genre entsprechend.

Fazit: Viel Luft nach oben. Zwar habe ich einige Kritikpunkte, aber diese Reihe hat – schon alleine aufgrund der tollen Nebenfiguren – durchaus Potential.

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Rezensionen von manu63:

Etwas langatmig

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen") von Jennifer Benkau

Her wish so dark ist der erste Band der Dilogie Das Reich der Schatten der Autorin Jennifer Benkau. Sie lässt die Leser teilhaben an einer Geschichte über Liebe, Verrat und Freundschaft. Laire versucht ihren Verlobten Desmond zu retten, der aufgrund einer Verfluchung ins geheimnisvolle Daemareich verbannt wurde.

Dabei ist sie auf die Hilfe des Mannes angewiesen, der ihr das Herz gebrochen hat.

Die Autorin nimmt die Leser mit in eine fantasievoll ausgearbeitete Welt, welche leider nur sehr langsam erklärt wird. Dabei bedient sie sich einer ausschweifenden Sprache die mich einige Passagen zäh lesen ließen. Die Geschichte wird aus der Sicht der drei Hauptcharaktere Laire, Alaric und Desmond erzählt. Leider bleiben die Protagonisten im ersten Teil des Buches noch recht blass, nach und nach bekommt man als Leser zwar immer neue Informationen, das dauerte mir persönlich aber einfach zu lange. Der Mittelteil des Buches ist eine wiederholende Abfolge von Kämpfen und Ängsten auf dem Weg zum Ziel. Es waren mir zu viele Zwischenstationen, die sich sehr glichen.

Erst im letzten Drittel wird die Lage spannender und straffer, wobei die Autorin sehr viel auf einmal in den Ring wirft. Dadurch gab es bei mir Verwirrungen wie nun alles zusammen hängt und wieso sich der Cliffhanger so ergibt.

Insgesamt habe ich beim lesen ein eher gemischtes Gefühl gehabt. Die Idee der Geschichte an sich ist gut, leider wurde sie zu ausschweifend umgesetzt mit Charakteren die distanziert wirkten und mich nicht wirklich in den Bann zogen. Eigentlich will ich wissen wie die Geschichte ausgeht, andererseits war das Lesen des ersten Bandes etwas zu zäh um mich wirklich zu begeistern.

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Rezensionen von SalMar:

Für bewegungsfreudige Büchermäuse

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 71 - Turnen, tanzen, Musik machen von Constanza Droop

Bei uns tummeln sich mittlerweile schon viele Bücher der Reihe von Ravensburger und die Kinder sind immer wieder begeistert, was es alles hinter den Klappen zu entdecken gibt. Da unsere beiden aber nicht nur gerne Bücher anschauen bzw. lesen, sondern auch recht bewegungsfreudig sind, war das neue der „Wieso, Weshalb, Warum“-Reihe für uns ein Muss.

Das Buch kommt in der gewohnten Qualität daher und selbst die kleineren Klappen halten die manchmal etwas ungeduldigen Kinderhände aus. Vor allem die Spiralbindung finde ich nach wie vor wirklich klasse – wir haben nämlich viele andere Bücher, bei denen der Rücken schon ganz schön gelitten hat, wenn die Zwerge doch mal drüber rennen oder Ähnliches.
Bei diesem Buch fand ich klasse, wie vielseitig und abwechslungsreich es ist. Inhaltlich gibt es eine große Bandbreite an Bereichen zum Thema Bewegung – vom Kinderturnen, Fußballspielen, Ballett, bis hin zum Yoga, und ergänzend dazu auch noch Seiten zum Musizieren. Gefallen haben uns auch die vielen unterschiedlichen Klappen, die man teilweise erst nach und nach entdeckt. Vor allem die auf der Seite zum Ballett haben unsere 4jährige begeistert.
Tendenziell ist dieses Buch (im Vergleich zu anderen der Reihe) vielleicht eher für die älteren der Altersspanne 2-4 – zumindest bei uns konnte sich die Ältere viel mehr mit den Themen identifizieren. Teilweise hat das natürlich mit Corona zu tun: Der Kleine hat Kinderturnen oder Ähnliches ja bisher nicht kennenlernen können.
Insgesamt fanden wir das Buch richtig klasse und wir freuen uns auf noch viele weitere Entdeckungsreisen damit.

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Rezensionen von manu63:

Spannend

Das Erbe der Macht - Band 27: Immortalis von Andreas Suchanek

Immortalis ist der 27. Band der Reihe Das Erbe der Macht vom Autor Andreas Suchanek. Alex und seine Freunde versuchen den ersten Splitter von Jens Seele zu finden und reisen dafür in die Vergangenheit und Annora versucht derweil sich selber und Johanna sowie Kleopatra aus dem Immortalis-Kerker zu befreien.

In zwei Handlungssträngen führt der Autor die Leser durch die Geschichte und schafft es auf gute Art Spannung zu erzeugen. Mehr als einmal droht das Ende einer von mir geliebten Figur und ich bin immer wieder erstaunt auf welche Art der Autor die Situationen auflöst. Die Handlung wird straff erzählt, wobei es humorvolle und auch schmerzliche Momente gibt. Kevin wird immer mehr mein Sorgenkind und ich hoffe darauf, dass der Autor nicht zu hart mit ihm umspringt. Der Cliffhanger am Ende des Buches lässt wieder einiges an Ungemach ahnen und macht neugierig auf die weiteren Bände der Reihe.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Super Krimi,tolle Unterhaltung

Rieslingmord von Britta Habekost; Christian Habekost

Carlos Herb ehemaliger Polizist nun Detektiv,ihm sitzt die Mafia im Nacken,und die Polizei sucht ihn.Wo kann er sich super vor den beiden verstecken und was ist sein Sehnsuchtsort-ELWENFELS.Also macht er sich auf nach Elwenfels,ohne Auto,Bahn oder Bus zu nehmen.Kurz bevor er in Elwenfels ankommt liest ihn Erwin mit seinem Tracktor auf und nimmt den fix und fertigen Carlos mit.

Carlos freut sich schon auf seine Freunde in Elwenfels-doch was ist das,keiner nimmt Notiz von ihm.In dem Schaufester der Bäckerei sind Yogitee und Räucherstäbchen ausgestellt und seine Freunde sind alle komisch drauf.Grund dafür findet Carlos in den spirituellllen Aussteiger die ihre Zelte im Wald aufgeschlagen haben.Eigendlich suchen die Elwenfelder doch ihre Erleuchtung im Wein,warum jetzt bei Yogitee???Carlos kommt das komisch vor,dann stürtzt ein Erleuchteter den Fels.Das war bei näher Betrachtung von Carlos kein Unfall-da ist sich Carlos sicher und erfängt an zu ermitteln…..

Es ist bereits der 3.Band er Reihe und ich war wieder so begeistert-ich liebe die Elwenfelser und würde am liebsten bei ihnen wohnen…

Die Autoren Britta und Christian Habekost die beiden haben einen wunderbaren Schreibstil.Die beiden nehmen den Leser mit viel Humor und Spannung mit nach Elwenfels-einem Ort wo man alle Sorgen vergisst und sich wohlfühlt.Man hat das Gefühl Zuhause anzukommen,von Anfang bis Ende war es spannend ,aber auch der Humor kam nicht zu kurz.Ich habe alles durch die Erzählungan Carlos Seite erlebt.Wie ein Film habe ich alles vor mir gesehen.Viel zu Schnell war das Buch gelesen und ich mußte wieder Abschied von Carlos,Charlotte,Sofie,Karl,Willi,Erwin und all den Anderen nehmen….

Wenn es gehen würe dann hätte ich volle 10 Sterne gegeben -so kann ich leider nur 5 Sterne.Ich liebe die Buch Serie und freue mich schon auf den nächsten Teil.Und hoffe das es auch danach noch weiter geht mit Elwenfels und seinen Bewohner.

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Rezensionen von April1985 :

Intelligenter Jugendroman zum Thema Klimawandel und Umweltschutz, welcher schockiert und zum Nach- und Umdenken anregt

Fair Play von Kerstin Gulden

Fair Play - Spiel mit, sonst verlierst du alles! war mein erstes Buch von Kerstin Gulden. Ich wäre auf das Buch wahrscheinlich nicht aufmerksam geworden, hätte mich der Klappentext nicht so angesprochen.
Ein fesselnder Roman über ein außer Kontrolle geratenes Experiment an einer Schule.

Was hat das mit Umweltschutz zu tun? Welche Rolle spielt Social Media dabei? Und was genau gerät außer Kontrolle? Fragen, die mir auf der Zunge gebrannt haben und auf die ich unbedingt eine Antwort wollte. Kerstin Gulden hat sie mir beantwortet und zwar sehr eindringlich, mit Sogwirkung, sowie viel Kopfschütteln und Entsetzen meinerseits.

Die deutsche Autorin versetzt uns in ihrem Roman an ein Berliner Gymnasium, welches an einem nationalen Wettbewerb zum Thema Umweltschutz teilnimmt. Vier Schülerinnen bzw. Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben die zündende Idee und entwickeln eine App, welche alle Umweltsünden aufzeichnet. Jeder User - auch Fair Player genannt - hat ein Punktekonto zur Verfügung, welches es gilt im grünen Bereich zu halten. Für jede Autofahrt, Busfahrt oder den geliebten Coffe-to-Go werden Punkte abgezogen. Doch nicht nur diejenigen, welche die App auch benutzen, werden in die Rechnung miteinbezogen. Auch passive User fallen in die Statistik und verschlechtern diese automatisch. Eine Tatsache, die schnell zu Unmut, Rivalitäten und Betrug führt. Denn Ziel ist es, dass das Gesamtkonto nach 3 Monaten im grünen Bereich ist, damit der Wettbewerb gewonnen werden kann.

Das Bild, welches Kerstin Gulden aufzeigt, hat mich nahezu entsetzt. Mit erschreckender Wahrheit schildert die Autorin zu welch furchtbaren und hinterhältigen Handlungen Menschen fähig sind. Schon bald nach Start des Experimentes beginnen Unruhen und Diskussionen, die alsbald in Gruppenbildungen, Erpressungen und tätlichen Angriffen münden. Dabei gerät der eigentliche Sinn des Experimentes - das große Ganze - immer mehr in den Hintergrund und wird durch eigennützige, persönliche Interessen verdrängt.

Die vier Protagonisten, aus deren Sicht wir abwechselnd aus der Ich-Perspektive lesen, schenken sich nichts. Kera, Max, Leonard und Elodie sind zwar ein Team, agieren aber völlig unabhängig voneinander. Es zeigt sich zwar schon zu Beginn, dass die Fair Play Four keine großen Freunde voneinander sind, aber dass sie soweit gehen, hätte ich nie erwartet. Die Abgründe, die sich im Laufe der Handlung auftun, sind nahezu kriminell und nehmen ein großes, für Furore sorgendes, politisches Ausmaß an.

Ich will gar nicht mehr verraten. Ihr müsst es einfach selber lesen und euch ein Urteil bilden. Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Kerstin Gulden schreibt derart eindringlich und einnehmend sowie unglaublich intelligent und intensiv, dass ich schnell in einem Sog gefangen war, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Einfach top!

Fazit

Kannst du dir vorstellen eine App zu benutzen, die all deine Umweltsünden aufzeichnet? Noch dazu wenn jeder über Social Media mitverfolgen kann, ob du gut oder schlecht abschneidest? Lässt du dich zu Taten verleiten, um gut da zu stehen, auch wenn du weißt, dass diese jemanden schaden könnten? Und wie sieht es mit Gruppenzwang aus? Das sind nur einige der Themen, mit denen sich Fair Play - Spiel mit, sonst verlierst du alles! beschäftigt.
Kerstin Gulden hat einen intensiven und unglaublich intelligent erzählten Jugendroman darüber geschrieben, was man einerseits gemeinsam schaffen kann, andererseits welch tragische Auswirkungen es haben kann, wenn die Dinge außer Kontrolle geraten.

Ich fand das Buch einfach großartig! Absolute Leseempfehlung!

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