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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Eine geschriebene Telenovela

Der Klappentext klingt wie eine tägliche Liebesgeschichte im Fernsehen, die meistens Nachmittags gesendet werden. Beim Lesen des Buchs hat sich dieser Eindruck verstärkt. Abwechselnd erzählen Nuria und Luis ihre Geschichte.
Mit sehr vielen Worten berichten sie über ihr aktuelles Leben und ihre Gefühle für sich und für die/den andere/n.

Es ist eine Nabelschau ohne gleichen, die anderen Personen haben wenig bis gar nichts zu sagen, sie sind nur Staffage.
Egal um was es geht, Sport, Beruf oder Familie sie sind nur der Hintergrund für das Gefühlsleben der beiden.
Nach der Hälfte war es nur noch langweilig, denn es wurde das gleiche mit anderen Worten wiederholt was ich vorher schon gelesen habe. Die deutsche Sprache hat sehr viele Worte für das gleiche Gefühl. Die Autorin hat alle gebraucht. Das ist schon wieder bewundernswert, aber es wäre besser gewesen, ein Heftroman aus diesem Buch zu machen dann hätte man Ressourcen und der Leser Geld gespart.

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Rezensionen von KimVi:

Konnte mich leider nicht überzeugen

Philipp Wendelstein ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt. Sein Berufsalltag ist stressig, aber sein Privatleben verläuft eher gemächlich. Er trifft sich gelegentlich mit Freunden und die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin Tanja wirkt eingefahren. Philipp würde sein Leben gerne ändern, doch ihm fehlt der Mut.

Als er sich dazu aufrafft, mal wieder joggen zu gehen, entdeckt er im Wald einen Schachplatz. Die Partie ist bereits eröffnet und aus der Laune heraus, entscheidet sich Philipp für eine Farbe und beginnt das Spiel fortzusetzen. Als Philipp den Platz das nächste Mal aufsucht, hat ein unbekannter Gegenspieler auf seinen Zug reagiert. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, denn immer, wenn Philipp eine Schachfigur verliert, stirbt jemand aus seinem Umfeld...

Die Inhaltszusammenfassung lässt auf einen Psychothriller hoffen, der Spannung und Nervenkitzel garantiert. Der Einstieg in die Handlung verläuft allerdings eher gemächlich. Zunächst lernt man den erfolgreichen Rechtsanwalt und seine Gewohnheiten näher kennen. Dagegen ist nichts einzuwenden, dennoch wirken die Informationen etwas zu detailliert, um Spannung zu erzeugen. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch bekommt man als Leser das Gefühl, dass man einen guten Überblick über die Gesamthandlung erhält. Aber, wie es in guten Psychothrillern üblich ist, ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn der geheimnisvolle Gegenspieler lässt sich nicht so leicht enttarnen. Trotz der geschickt gesetzten Szenenwechsel, zieht das Tempo leider eher verhalten an. Denn der ausschweifende Schreibstil ist äußerst gewöhnungsbedürftig. Es ist oft anstrengend, den blumigen, zuweilen recht dramatischen, Schilderungen zu folgen. Die "unheilschwangeren" Andeutungen, mit denen die Szenenwechsel eingeläutet werden, nutzen sich recht schnell ab, da sie zu gehäuft in dieser Form auftreten. Etwas weniger Dramatik wäre hier deutlich mehr gewesen. 

Es fällt außerdem schwer, sich mit dem Hauptprotagonisten zu identifizieren. Phillip wirkt immer verbissener und neigt zu Handlungen, die nicht immer nachvollziehbar sind. Auch die anderen Charaktere bleiben eher farblos. Sie wirken, passend zu Handlung, eher wie hölzerne Figuren, die beliebig auf dem Schachbrett verschoben werden. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass man bei den ausschweifenden Dialogen, über die recht gestelzte Ausdrucksweise stolpert, dadurch immer wieder aus dem Lesefluss gerät und das Ganze eher distanziert betrachtet. 

Zum Ende hin, sorgen überraschende Wendungen allerdings dafür, dass sich die bis dahin vermisste Spannung doch noch einstellt.  

Krimis und Thriller sind meine absoluten Favoriten. Die Grundidee dieses Psychothrillers konnte mich deshalb auch begeistern. Die Umsetzung leider nicht, da mich der ausschweifende Schreibstil, der auf mich zu dramatisiert und gestelzt wirkte, nicht mitreißen konnte. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala leider nur zwei von fünf möglichen Sternen. 

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Rezensionen von bibliofreund:

Rätselhafter und undurchschaubarer Krimi

Nordwesttod von Svea Jensen

Nordwesttod bildet den Auftakt zur Soko St.Peter-Ording-Krimireihe von Svea Jensen, auf dem jetzt schon in wenigen Wochen Nordwestzorn folgt. Die Umweltaktivistin Nina Brechtmann wird plötzlich vermisst. Kommissarin Anna Wagner vom Landeskriminalamt Schleswig-Holstein und der neue Leiter der Polizeidienststelle St.

Peter-Ording Hendrik Norberg versuchen der Sache auf den Grund zu gehen, aber alle im Ort scheinen etwas zu verbergen.
Das Privatleben des Ermittlerteams wird uns ein wenig nahegebracht, was mir gut gefallen hat, denn so fühlt man sich näher zu den Charakteren, dennoch war es nicht zu viel, so dass die Spannung droht, zu verblühen.
Das Beste an diesem Krimi war die mysteriöse, rätselhafte und undurchschaubare Atmosphäre die sich im ganzen Buch verbreitet und die Spannung aufrechthält. Das Motiv einiger Personen ist gerechtfertigt und der Leser spekuliert. in verschiedene Richtungen.
Die Auflösung zu guter Letzt ist solide und glaubwürdig. Man fällt nicht von Hocker, kann aber auch nachvollziehen, wie alles passierte.
Ich bin wirklich auf den zweiten Fall gespannt und freue mich, dass er so zeitnah erscheint.

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Rezensionen von bibliofreund:

Ein Thriller, der es in sich hat!

Höllenkind von Veit Etzold

In der prächtigsten Schauplätze des Vatikans, in der Sixtinischen Kapelle, wollen sich zwei italienische Adelsfamilien vereinen indem ein junger Mann, ein Visconti, eine Sforza Erbin heiratet. Doch dazu kommt es nicht, denn noch auf dem Weg zum Altar wird die Braut brutal ermordet. Das Ereignis ist in aller Munde, die Presse spricht von einer „Roten Hochzeit“ und der zuständige Ermittler des Vatikans Adami nimmt sofort die Ermittlungen auf.

Clara Vidalis vom LKA Berlin wird zudem um diskrete Unterstützung gebeten. Da sich sich im Zwangsurlaub befindet und sich in Florenz befindet, macht sie sich direkt bereit um den ungewöhnlichen Fall aus Rom zu lösen. Denn es bleibt nicht nur bei diesem einen Mord...
Die Geschichte verübt eine soghafte Wirkung auf den Leser, der das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen kann. Alles Weitere wird zweitrangig bis das Buch zu Ende gelesen ist. Es herrscht eine intensive Dynamik, die Ereignisse überschlagen sich und an überraschenden Wendungen fehlt es auch nicht.
Ein Thriller, der es in sich hat!

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Rezensionen von bibliofreund:

Zweite Chance

Zwischen zwei Herzschlägen von Eva Carter

"Zwischen zwei Herzschlägen" von Eva Carter ist eine gefühlvolle Liebesgeschichte. Der junge Schulfußballstar Joel erleiden einen plötzlichen Herzstillstand und wird mittels Herzmassage von Kerry und ihrem Freund Tim gerettet. Danach wird das leben der drei eng miteinander verbunden, es entwickelt sich eine Freundschaft und eine merkwürdige Dreiecksgeschichte, denn Kerry findet sich immer wieder zwischen den beiden Männern.

Immer wieder kreuzen sich die Wege der drei Protagonisten und viele Lebensentscheidungen werden aufgrund dieser Freundschaft getroffen.
Über mehrere Jahrzehnte verfolgen wir das Leben der drei Menschen und freunden uns selbst mit ihnen an. Das hat natürlich auch mit dem flüssigen und emotionalen Schreibstil der Autorin zu tun.
Mir hat die Geschichte gut gefallen und hin und wieder konnte ich mich auch in den einen oder anderen wiederfinden, vor allem bei Tim und der Frage ob er sein Studium wirklich selbst gewählt hat und ob dies sein Traum war oder mehr das von seiner Mutter.
Nun ja, für alle die Liebesgeschichte und gefühlvolle Stories mögen, lege ic dieses Buch ans Herz.

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Rezensionen von Caroline :

Erwachsenwerden ist niemals leicht

Der Junge, der das Universum verschlang von Trent Dalton

"Bist du ein guter Mensch?"

Diese Frage stellt der 11jährige Eli Bell fast jedem, dem er begegnet und den er in seinem Leben aufnimmt. Allen voran Slim, einem verurteilen Mörder. Der einen Taxifahrer umgebracht haben soll. Der lange Jahre, Jahrzehnte im Gefängnis gesessen hat. Zwei Ausbruchsversuche unternahm, gefasst wurde und dafür wochenlang im Black Peter, in Einzelhaft überlebt hat.

Auch Lyle, jener Mann, der seine Mutter von den Drogen weg gebracht hat und den er liebt wie einen Vater. Ein Mann, der Drogengeschäfte macht, sich mit gefährlichen Menschen einlässt.

Die Frage stellt er auch seinem um 1 Jahr älteren Bruder August, der nicht mehr spricht, seit er sechs Jahre alt ist. Seine Antworten in die Luft schreibt, die Eli auch als fast einziger entziffern kann. Der Nachrichten ins Universum schreibt, die sich manchmal auch erst Jahre später als richtig erweisen. Wie der Satz: "Dein Ende ist ein toter blauer Zaunkönig"

Seinem biologischen Vater stellt er die Frage ebenso. Den er kaum kennt, an den ihn nur obskure Erinnerung binden.

Nur seine Mutter wird von dieser Frage verschont, denn er weiß, dass sie ein guter Mensch ist.

Eli Bell wächst in den 80iger Jahren in einem Vorort von Brisbane, Australien auf. Diese Viertel sind weit weg von der sogenannten normalen sicheren Welt. Hier regiert der Stärkere und das ist Eli ganz sicher nicht. Er sieht Gewalt und erfährt sie am eigenen Leib. In ihm steckt Unsicherheit und Wut, aber auch ganz viel Liebe, Verletzlichkeit und vor allem Menschlichkeit. Alle, die ihm begegnen und ihm wohlgesonnen sind, bestärken ihn in diesen wunderbaren Eigenschaften und gemeinsam mit seinem Bruder Gus, kämpft er um, die die er liebt. Sie sind breit ihr Leben zu opfern. Eli ist ein Beobachter, auch die Kleinigkeiten bemerkt er. Alter und Aussehen sind bei ihm allgegenwärtig. Fremde Menschen finden ihn eigenartig und manchmal zu weich für diese Gegend. Sie können die Kraft, die in ihm steckt nicht erkennen. Noch nicht!


Anfangs tat ich mir ein wenig schwer den Schreibstil zu akzeptieren und der Dramaturgie zu folgen. Oft beginnen Geschichten, die in die Vergangenheit führen und dann nochmals vergangene Ereignisse aufgreifen. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell. Besonders witzig fand ich all die Marken- und Ortsnamen, die mir überhaupt nicht sagten. Eine Reise in ein (fast) unbekanntes Land, die mir unglaublich gut gefallen hat.

Für mich gibt es nur einen Kritikpunkt zu ein paar Figuren, die auftauchen und für eine gewisse Zeit sehr wichtig sind, aber ihr Schicksal bleibt unvollendet. Vielleicht bin ich auch zu neugierig.
Aber eines soll auch noch erwähnt werden: Jedes Kapitel besteht aus drei Wörtern, das erklärt sich auch noch :)

Ein Erzähler stellt Eli in den Mittelpunkt, aber sein Bruder August ist allgegenwärtig. Von ihm hängt ebenfalls Vieles ab. Er berät seinen Bruder, ist zu Stelle, wenn es mal brenzlig wird. Sein Leben und seine Traumata verarbeitet er auf seine eigene wunderbare Art. Dies sind zwei Charaktere, die ich niemals vergessen werden. Sie reihen sich nahtlos an: Liesel Meminger, Elenor Olipant, Yale Tishman, Renée und Paloma, Gretchen Sackmeier, Little Lord Fauntleroy

Ich möchte mich hier an dieser Stelle bei Netgalley und dem Verlag bedanken, dass dieses großartige Buch im Adventskalender dabei war. Sofort hat mich der Titel und der Klappentext interessiert und nun war auch der richtige Moment, um die Geschichte zu verschlingen.

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Rezensionen von C. P.:

Abenteuer in einem etwas anderen Avalon

Hidden Worlds 2 - Die Krone des Erben von Mikkel Robrahn

Im zweiten Band der Trilogie rund ums magische Avalon wachen Elliot Craig und die Elfe Soleil Boulanger nach einer strapaziösen Reise durchs Portal am Ziel ihrer Träume auf: Avalon. Leider ist diese Welt nur alles andere als traumhaft, von den vielen fantastischen Bewohnern einmal abgesehen. Genauso wie auf der Erde gibt es auch hier Ränke und Intrigen, angeführt von der Partei der „Erben Merlins“, deren Mitglieder es sich auf Kosten der Bewohner gut gehen lassen und auch ansonsten nicht immer fair spielen.

Das ist nicht nur enttäuschend für Soleil und Elliot, sondern vor allem auch keine Hilfe für die seit Jahrzehnten auf der Erde gestrandeten Bewohner Avalons, die gerne in ihre Heimat zurück wollen. Dafür müsste das Portal wieder geöffnet werden, was für die Erben Merlins absolut indiskutabel ist. Also muss eine andere Lösung her. Vielleicht könnte der Drache Rhegad ihnen erneut helfen?
Auch der zweite Band hält, war er verspricht: Diesmal werden Krone und Phönix eine Rolle spielen, wie auf dem Cover abgebildet. Doch zunächst lernen unsere beiden Reisenden die politischen Verhältnisse kennen, deren Hintergründe sie im Roman nach und nach aufdecken. Auf ihrer Reise durchs avalonische Land treffen sie auf Faune, Zentauren und ein paar tödlichere Lebewesen. Ist der Beginn des Buches mit den politischen Intrigen etc. noch etwas, was durchaus in ähnlicher Form auch auf der Erde spielen könnte, steigt der Fantasylevel mit Erreichen des Drachen Rhegad gewaltig an. Nicht nur die Abenteuer, sondern vor allem auf der Drache selbst konnten mich hervorragend unterhalten und machten regelrecht Spaß zu lesen. Wobei Soleil auch diesmal wieder Elliot in Bezug auf Mut und Ausdauer locker in die Tasche stecken kann. Das Extrahighlight bildet der Phönix, zu dem ich nichts weiter verrate.
Im gelungenen Mittelband der Trilogie lernt man ein Avalon kennen, welches der unseren Welt gar nicht so unähnlich scheint. Nach einem Einblick in die politischen Verhältnisse starten die Protagonisten auf der Suche nach dem legendären Drachen Rhegad wieder in spannende Abenteuer, lösen Rätsel und geraten in tödliche Fallen. Entsprechend steigt die Spannungskurve zunächst nur leicht an, um nach dem politischen Gezänke endlich den erwarteten Sprung nach oben zu machen.

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Rezensionen von Petra:

Fragen bleiben offen

Rendezvous mit Todesfolge von Julia Chapman

Nach dem ersten Todesfall braust ein rotes Motorrad durch die Geschichte und alle die es sehen sind entsetzt. Warum, Wieso, Weshalb, erstmal keine Information. So geht der Schreibstil weiter, in kurzen Absätzen und Kapiteln wird ein Ereignis, eine Unterhaltung oder ähnliches erzählt dann endet es abrupt und es geht mit etwas Neuem weiter.

Nach mehreren anderen Themen geht es zurück zum Ersten und wir Leser bekommen weiter führende Informationen. So geht es im Domino Effekt weiter. Nach einer Weile hat man sich an diesem seltsamen Stil gewöhnt und das Buch wird spannend. Trotzdem bleiben immer wieder Fragen offen. Bis zum Schluss. Auch am Ende hatte ich das Gefühl ich weiß immer noch nicht Alles obwohl das Buch zu Ende ist. Nach ein bisschen recherchieren, weiß ich, es gibt weitere Bände. Denn dieser wird als Band 1 bezeichnet, ergo gibt es weitere nur wann?
Der Plot ist gut, die Figuren gewöhnungsbedürftig, man hat ähnliche schon mal in englischen Krimis im Fernsehen gesehen daher nicht ganz fremd, die Hauptpersonen sind eindeutige Sympathieträger.
Ich werde auf alle Fälle den zweiten Band versuchen, allein schon um meine offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

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Rezensionen von manu63:

Auftaktband mit Potential

Vanitas - Schwarz wie Erde von Ursula Poznanski

Schwarz wie Erde ist der erste Band der Vanitas Trilogie der Autorin Ursula Poznanski.

Die Geschichte entwickelt sich langsam und als Leser bekommt man nur spärliche Informationen warum die Protagonistin Carolin Bauer untergetaucht ist und als Blumenhändlerin am Wiener Zentralfriedhof arbeitet.

Die Figur Carolin scheint einerseits Angst davor zu haben entdeckt zu werden, andererseits lässt sie sich immer wieder zu unverständlichen Aktionen hinreißen die ihre Tarnung auffliegen lassen kann. Diese Widersprüchlichkeit zieht sich durch den gesamten ersten Band und die Geschichte plätschert eher so vor sich hin. Erst zum Schluss des ersten Bandes gewinnt die Erzählung an Spannung und Tempo, wobei mich die Auflösung des Falles, in dem Carolin in München verstrickt wird, ziemlich überrascht hat.

Für mich hat die Trilogie noch Potential nach oben und mit weiteren Information zur Hauptfigur wird die Geschichte hoffentlich spannender und temporeicher.

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Rezensionen von liesmal:

Großartige Astrid Lindgren

Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald ... von Maria Regina Kaiser

Maria Regina Kaiser hat das Leben und Wirken von Astrid Lindgren in dem Buch „Astrid Lindgren – Helle Nächte, dunkler Wald“ zusammengefasst.
Die Romanbiografie ist spannend und berührend zugleich und beschreibt das Leben einer außergewöhnlichen Frau. Ein Leben, das nicht immer leicht war, aber Astrid Lindgren ist zielstrebig ihren Weg gegangen, hat sich von niemandem abhängig gemacht und hat vor allem eines nie verloren: die Liebe zu Kindern, für deren Rechte sie gekämpft hat.

In ihre wunderbaren Kinderbücher hat sie viel aus ihrem eigenen Leben einfließen lassen.
Maria Regina Kaiser hat mich mit ihrem Buch wieder einmal restlos begeistert. In dem Teil der Romanbiografie erzählt sie Astrids Leben von Kindheit an. Es beginnt im Märchenland und führt danach ins Land der Großen. Die Leser dürfen sich außerdem auf Klettertouren mit Pippi freuen, aber auch etwas über die Melancholie in Astrids Leben erfahren und sich berühren lassen.
Sehr angetan bin ich auch bei diesem Buch von dem umfangreichen Nachwort. Hier beschreibt die Autorin noch einmal das Leben von Astrid Lindgren, diesmal schnörkellos, eher auf der Sachebene, so mein Empfinden. Dasselbe Leben auf andere Art erzählt – großartig.
Viele Fotos, eine Zeittafel mit ausführlichen Informationen, ein Glossar, eine Übersicht zu Menschen und Orten, mit denen Astrid verbunden war, eine Übersicht ihrer Werke und außerdem eine Literaturauswahl runden das großartige Buch ab.
Schon als Kind habe ich ihre Bücher geliebt, doch nach dieser großartigen Romanbiografie sehe ich Astrid Lindgren mit anderen Augen an: Ich bewundere sie noch mehr.
Von Herzen gern gebe ich meine volle Leseempfehlung für dieses großartige Buch aus dem Südverlag.

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