Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Die Motivation eines Richters
Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele
Die Motivation eines Richters
Inhalt:
Der erfahrene Strafrichter Frank Petersen steckt in der Krise. In den letzten Jahren wurden einige seiner Urteile vom Bundesgerichtshof einkassiert. Auch seine Frau und sein Sohn sind mit einem kürzlich ergangenen Urteil alles andere als einverstanden und ziehen erst mal aus dem gemeinsamen Haus aus.
Sie werfen Petersen Fremdenfeindlichkeit vor. Dieser beginnt, seine Beweggründe zu hinterfragen.
Meine Meinung:
Ich kann mich noch gut an den Fall Bachmeier und die öffentlichen Diskussionen in diesem Zusammenhang erinnern. 1981 erschoss Marianne Bachmeier im Gerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter. Als ich nun erfuhr, dass Markus Thiele seinen zweiten Roman in Anlehnung an diesen alten Fall schrieb, war meine Neugier geweckt. Um es klar zu sagen: Es geht hier nicht um den Fall Bachmeier. Aber es geht um eine Mutter, die den Mord an ihrem Sohn im Gerichtssaal rächt und es geht um den Mord an einem farbigen Mitbürger durch Rechtsradikale, der ebenfalls an eine wahre Begebenheit angelehnt ist.
Dabei erzählt der Autor sehr fesselnd in zwei Haupthandlungssträngen. Der eine thematisiert die Ereignisse zwischen 1989 und 1992 aus der Perspektive der Corinna Maier. Der andere spielt im Jahr 2015, also quasi in der Gegenwart, und beleuchtet die Sicht von Frank Petersen und seine Versuche, Klarheit in sein Leben zu bekommen. Häppchenweise erfahren wir, was damals passiert ist. Eine unterschwellige Spannung ist dabei stets zu spüren, aber auch die bedrückende Atmosphäre, der sich die Protagonist*innen ausgesetzt sehen.
Als Jurist kennt Markus Thiele sich in diesem Metier natürlich aus. Ich finde, man merkt beim Lesen deutlich, dass er genau weiß, worüber er schreibt. So wirken Petersens Überlegungen sehr glaubwürdig. Die Zwickmühlen, mit denen er zu kämpfen hat, erscheinen realistisch.
Mich hat diese Story von Anfang bis Ende gefesselt, aber auch teilweise schockiert und traurig gemacht. Hoffen wir, dass der Fremdenhass in unserem Land eines Tag der Vergangenheit angehört und wir einfach Menschen sein können.
Rezensionen von Claudia R:
fantastischer Auftakt ...
ELASPHERA von Jannis Raptis
Klappentext:
Elasphera.
Ein Mythos, der Wirklichkeit wird.
Die Prophezeiung erfüllt sich.
Seit jeher war das Kaiserreich im Osten ein Symbol von Macht. Doch der Kaiser wird älter. Sein Sohn ist nicht zum Regieren geboren, und die Aasgeier des Senats kreisen bereits über das einst so stolze Reich.
Elasphera erbebt im Schatten einer drohenden Gefahr.
Aus der Asche des Goldenen Kerindai erhebt sich die Schwarze Schlange.
Alles verändert sich …
Cover:
Das Cover lässt jeden Fantasy-Fan aufschauen und ist ein echter kleiner Hingucker. Die Gestalt ist wundervoll entworfen und das Beste daran, sie hebt sich haitisch hervor, was ein tolles Gefühl hinterlässt. Auch der rötliche Hintergrund und das Gesamte passt einfach sehr gut zusammen.
Meinung:
Der Auftakt einer fantastischen Trilogie und das Erstlingswerk des Autors Jannis Raptus hinterlassen hier einen sehr guten Eindruck.
Auch wenn der Anfang ein wenig zäh verläuft und man sich erst ein wenig hineinfinden muss, so wird man dann in eine fantastische und spannungsgeladene Welt gezogen.
Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven bzw. Handlungsstränge entwickeln eine gewisse Dynamik und bauen zusätzliche Spannung auf, die den Leser direkt fesselt und man so immer wissen möchte, wie es weitergeht.
Der Schreibstil wirkt sehr lebendig und effektvoll. Es wird sehr viel Spannung aufgebaut und geht sehr ereignisreich zu. Zudem lässt es sich sehr flüssig und locker lesen und man kommt sehr gut und schnell voran.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich nichts verraten, um nicht zu Spoilern oder Fakten vorweg zu nehmen.
Sehr gut haben mir die Karten zu Beginn gefallen, welche eine sehr schöne Übersicht bieten und man sich so das Ganze sehr gut vorstellen kann und man einen guten Überblick bekommt.
Auch das Glossar, die alte Sprache und die Anmerkungen am Ende haben mir sehr gut gefallen und sind sehr hilfreich. diese Anhänge finde ich sehr passend und gelungen.
Auch nach einigen kurzen Anfangsschwierigkeiten mit den Charakteren, habe ich diese nach und nach lieb gewonnen und nicht nur die Sympathie zu einer Seite entwickelt man hier, sondern auch die Antagonisten sind hier sehr präsent und gut ausgearbeitet.
Nach und nach baut sich immer mehr Action auf und sehr ereignisreich spitzen sich hier die Handlungen, Geschehnisse und Wendungen zu. Ein grandioser Auftakt, der neugierig auf die weiteren Bücher macht.
Mich hat dieses Fantasy-Epos gefangen genommen und ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt.
Fazit:
Energiegeladener, fantastischer und unterhaltsamer Auftakt, einer fesselnden Fantasy-Trilogie.
Rezensionen von manu63:
Die Spannung steigert sich
VANITAS - Grau wie Asche von Ursula Poznanski
Grau wie Asche ist der zweite Band der Vanitas Reihe der Autorin Ursula Poznanski und Carolin ist wieder in Wien und arbeitet in der Friedhofsgärtnerei. Ruhe hat sie jedoch keine, den nun wissen ihre Gegner das sie noch lebt und Carolin macht sich darauf gefasst jederzeit entdeckt zu werden.
Im Gegensatz zu Band 1 Schwarz wie Erde, in dem die Geschichte eher vor sich hin plätscherte, wird nun die Spannung greifbarer und der Leser erfährt mehr zum Hintergrund von Carolin und warum sie unter tauschen musste.
Nebenher entwickelt sich noch eine interessante Geschichte rund um Grabschänderei und Mord. Der Band ist nicht los gelöst vom ersten Teil lesbar, denn die Bände bauen aufeinander auf und dem Leser würden wichtige Informationen fehlen. Der Schreibstil lässt die Szenen bildhaft vor den Augen erscheinen und es gibt genug Spannungsbögen um mich als Leserin zu fesseln. Das Buch endet mit einem guten Cliffhanger und ich bin nun neugierig wie die Geschichte rund um Carolin ausgeht.
Rezensionen von Claudia R:
berührend und tiefgründig
In unseren Herzen die Welt von Virgil Kane
Klappentext:
Phil, Katy, Pete und Victor verbindet ein gemeinsames Schicksal. Aus ihren Blickwinkeln erfahren wir die Hintergründe zu den Ereignissen in einer Luzerner Nobelklinik. Erst nach und nach werden die Dinge von allen Seiten beleuchtet und Zusammenhänge klar.
Die Erlebnisse der handelnden Personen sind in weiten Schwüngen miteinander verwoben und kreisen wie die Schatten eines großen Windrads um ein gemeinsames Zentrum: was ist Wirklichkeit und wie kommen wir in ihr zurecht?
Die Handlung bildet die Kulisse für den Versuch, die tiefer liegenden Fragen des Lebens anzugehen.
Wo liegt sie wirklich verborgen, diese Welt? In all den Dingen um uns her? In unseren Gehirnen? Oder doch in der Art und Weise wie wir fühlen, handeln und lieben?
Cover:
Einfach, aber passend. Ein roter Hintergrund. Ein einfach gezeichnetes Herz mit einer Art Strichmännchen daran. Simpel, aber wirkungsvoll.
Meinung:
Das Buch erzählt vier Geschichten von vier Charakteren, die alle aus unterschiedlichen Schichten kommen und scheinbar nichts miteinander tun haben, doch nach und mach merkt man, wie die kleinen Puzzleteile zusammenhängen und wie sich das Ganze verbindet.
Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm. Es lässt sich flüssig lesen und man wird schnell von der Geschichte gefangen genommen.
Phil, Pete, Victor und Katy sind die bestimmenden Charaktere in dieser Geschichte und man kann sich sehr gut in jeden Einzelnen von ihnen hineinversetzen. Die Ich-Perspektive ermöglicht dies und lässt zusätzlich das Nachempfinden der Emotionen und Gefühle zu.
Zwar gibt es hier keine Gliederung und Unterteilung in Kapitel, wie man es sonst gewohnt ist und gerade dies hat mich besonders bei der Dicke des Buches überrascht, aber dennoch hat man den Faden hier nicht verloren und kam sehr gut auch ohne Unterteilung in Kapiteln voran.
Die Geschichten der Charaktere werden fesselnd und lebendig erzählt. Man folgt diesen sehr gern und es wird zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, da man unbedingt die Zusammenhänge verstehen möchte und der Geschichte gebannt folgt.
Die Verwirrungen werden erst nach und nach entwoben und die Zusammenhänge klären sich immer mehr auf. Die einzelnen Geschichten und Charaktere sind sehr gut durchdacht und stimmig. Es kommt alles sehr authentisch und real rüber, so dass man sich von der Geschichte und den Gegebenheiten mitnehmen lässt. Mir hat dies sehr gut gefallen. Ich wurde sehr gut unterhalten und es kam mir sehr schnelllebig vor, auch wenn das Buch knapp 700 Seiten umfasst, so gingen diese schneller vorbei als man sich erhoffte. Zeitweise hätte ich das Buch am liebsten nicht aus der Hand gelegt, da ich immer noch weiter lesen wollte.
Eine wundervolle Geschichte bei der man mitleidet, mitempfindet und sich direkt hineinversetzt. Lesegenuss vom Feinsten, der einen traurig stimmt, aber auch nachdenklich und sehr viel Tiefe mit sich bringt. Eine Geschichte, die berührt und bewegt.
Ein emotionales, berührendes und fesselndes Buch mit sehr viel Tiefe und Charme, welches den Leser in seinen Bann zieht und nachdenklich stimmt.
Rezensionen von Tara:
Gelungener Auftakt einer historischen Trilogie
Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach
„Die Senfblütensaga - Zeit für Träume“ ist der erste Band einer historischen Trilogie und das Debüt der Autorin Clara Langenbach.
Die Handlung in diesem Band beginnt 1905 und endet 1910.
Die junge Emma Bergmann hat ehrgeizige Ziele. Am liebsten möchte sie in Straßburg studieren. Aber ihren Eltern wäre es lieber, wenn sie so schnell wie möglich heiraten würde und haben auch schon – aus ihrer Sicht – den perfekten Kandidaten für Emma ausgewählt: Carl Seidl.
Carl ist der Sohn eines Fuhrunternehmers, dessen Geschäft er später einmal übernehmen soll. Auch Carl hat Träume und auch diese sehen anders aus, als die seiner Eltern. Er würde gerne eine eigene Senffabrik gründen. Als Emma und Carl aufeinandertreffen, verstehen sie sich gut und sind sie sich direkt sympathisch. So richtig angezogen fühlt sich Emma aber eher von Carls charmanten Freund Antoine.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und der Autorin ist es gut gelungen innerhalb weniger Seiten die Atmosphäre zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen. Die Kapitel werden im Wechsel aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt, wodurch man sie gut kennenlernt und viele Einzelheiten über sie erfährt. Dadurch wird die Handlung abwechslungsreich und lebendig. Der größte Teil der Handlung findet in Metz, aber auch in Düsseldorf, Straßburg und Dijon statt.
Direkt im Innencover findet man einen kurzen Überblick über die wichtigsten Charaktere, das macht den Einstieg leicht. Während Emma auf mich sehr freundlich, offen, klug und liebenswert wirkt, ebenso wie Carl, der mir auch sehr sympathisch war, hat Clara Langenbach mit Antoine und Louise- die jüngere Schwester von Carl – einen guten Gegenpol geschaffen.
Mir hat dieser Band sehr gute gefallen, da er die Atmosphäre der Zeit passend wiedergibt und die Charaktere gut ausgearbeitet sind. Auch das Ende ist rund, es bleiben kleine Fragen offen, die mich gespannt auf die Fortsetzung warten lassen, diese aber nicht zwingend erfordern, so dass man das Buch auch für sich allein stehen lassen könnte.
Mein Fazit: Ein gelungenes Debüt, das ich gerne gelesen habe und empfehlen kann.
Rezensionen von Claudia R:
französisches Flair
Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach
Klappentext / Inhalt:
Inmitten von Weinbergen und Wäldern in der Dordogne liegt das Städtchen Fleury-sur-Azurain in verträumtem Dornröschenschlaf. Das ändert sich, als eine bekannte französische Schauspielerin dort ihre Hochzeit feiert. Von heute auf morgen wird Fleury zur angesagten Hochzeits-Location.
Viele der Bewohner profitieren vom „Hochzeitsgeschäft“, anderen ist es ein Dorn im Auge – vor allem den adeligen de Bricassarts, deren Château auf dem Hügel über der Stadt thront. Als die junge Engländerin Emily Bennett von ihrer Tante ein verfallenes Manoir erbt und nach Fleury kommt, wird sie von dem Hochzeitstrubel angesteckt. Sie setzt das Haus wieder in Stand und macht ein kleines Hôtel daraus. Das Hôtel wird ein Erfolg und beherbergt neben frisch verheirateten Paaren auch andere illustre Gäste. Doch vom Château ziehen dunkle Wolken heran: Die de Bricassarts erheben ihrerseits Anspruch auf Emilys Manoir – und das ausgerechnet jetzt, als Emily und der Sohn des Barons einander näher kommen …
Cover:
Das Cover wirkt sehr idyllisch und hat ein sehr romantisches Flair. Auch die Farbgebung passt sehr gut dazu.
Meinung:
Ein wunderschöne und sehr romantische Geschichte, bei der das französische Flair direkt ankommt.
Die Sprecherin macht ihre Sache richtig gut und nimmt einen mit in ein idyllisches und malerisches Städtchen Frankreichs.
Die Erzählweise ist sehr angenehm und flüssig und man lauscht dem Ganzen sehr gespannt. dabei kommt eine erholsame, frische und unterhaltsame Stimmung auf. Das französische Flair überträgt sich direkt auf den Zuhörer und man erlebt eine wundervolle kleine Auszeit vom Alltag.
Die Geschichte wird sehr gefühlvoll und bildlich erzählt und beschrieben.
Man kann den Erzählungen und den Handlungen sehr gut folgen. Auch die Leckereien und Delikatessen werden sehr gut beschrieben, so dass man Direkt Hunger bekommt und sich mitten in der Geschichte fühlt.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, man erkennt ihre Stärken und Schwächen und auch die Emotionen kommen hier sehr gut rüber. Man lebt und leidet mit der Geschichte mit.
Das Ende ist nicht, wie erhofft, aber überraschend und durchaus stimmig umgesetzt, auch wenn man sich etwas anderes erwünscht und erhofft hätte.
Fazit:
Ein kleine, französische Auszeit, die für gute Unterhaltung sorgt und mit viel Leichtigkeit und Emotionen überzeugt.
Rezensionen von rewareni:
Das Klassentreffen
Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach
Ein Klassentreffen mit dem Motto der 80 er Jahre wirft die erfolgreiche Anwältin Ellen völlig aus der Bahn. Denn damals sind Dinge passiert, die für viele Menschen weitreichende Folgen hatte. Ihre Trennung von Sebastian war für sich furchtbar, als ihre Freundin Dorothea gestand, ein Verhältnis mit ihm zu haben.
Doch als diese danach einen Selbstmordversuch beide Beine verlor, war für alle ein harter Schlag. Und nun soll es ein Wiedersehen mit allen bei diesem Klassentreffen geben, wo keiner weiß, was sie erwarten wird.
,,Titania“ von Bernhard Morlock beschreibt die emotionale und berührende Liebes- und Lebensgeschichte zweier Menschen, die einen langen und beschwerlichen Weg gehen mussten, um an ihr beider Ziel zu kommen. Der Autor lässt in dem Roman das Flair der 80er Jahre aufleben mit den Gedanken und politischen Strömungen der damaligen Zeit. Manche seiner Protagonisten scheinen in ihrer Vergangenheit stecken geblieben zu sein. Sei es, weil sie mit Dingen von damals nicht positiv abschließen konnten, oder weil sie hoffen, dass sie die Gefühle und Ansichten von früher einfach in die jetzige Zeit mitnehmen können. Der Grundtenor der Geschichte handelt von Schuldgefühlen, falschen Entscheidungen, aber auch von Hoffnung, dass sich doch noch alles zum Guten wenden lässt. Die Sprache und Ausdrucksweise des Autors ist gefühlvoll und lässt auch einen Hauch Nostalgie aufkommen, da sich seine Protagonisten stets gewählt und wohldurchdacht äußern. Es ist keine Hektik zu erkennen, sondern alles wird ruhig und gemächlich erzählt. Es
gibt immer wieder Rückblenden, wo die verschiedenen Protagonisten ihre Erlebnisse aus ihrer Sicht schildern. Die Reisen in die Vergangenheit zeigen Bilder auf, wo man als Leser direkt spürt, wie
viel Leid eine unbedachte Handlung auslösen kann und die darauf folgende Kettenreaktion an tragischen Ereignissen sich über viele Jahre hinweg zieht. Der Autor lässt seine Protagonisten zwar leiden, aber er bietet ihnen auch die Möglichkeit Fehler wieder gut zu machen. Selbstzweifel, Schuldgefühle und Enttäuschung stehen der Erkenntnis gegenüber, dass jeder für sein handeln und seine getroffenen Entscheidungen grade stehen muss. Ellen und Sebastian haben in ihrer Vergangenheit zwar Fehler gemacht und verletzte Gefühle waren noch nie ein guter Ratgeber, aber ein unsichtbares Band hat sie über die Jahre hinweg miteinander verbunden. Der Autor lässt nun bis zum Schluss den Leser mit fiebern ob es den beiden gelingt einen gemeinsamen Weg gehen zu
können, oder ob das Band ihrer damaligen Liebe für immer zerrissen ist.
Rezensionen von Claudia R:
tragisches Familiengeheimnis
Die Blaue Reiterin von Monika Pfundmeier
Klappentext:
Unkonventionell und mit Mut führt Theres Hack in Oberammergau die Familienmetzgerei - und beweist auch sonst den richtigen Riecher in Sachen Tod und Mord. Was nicht nur der Polizei aufstößt, sondern auch den Dorftratsch gefeuert. Als eine Freundin der Familie unter seltsamen Umständen totem Murnauer Moos aufgefunden wird, ist für Theres klar: Hanna, die Künstlerin, starb keines natürlichen Todes! Um den Ermittlungswillen der Kommissare anzukurbeln, nimmt Theres kurzerhand selbst die Fährte auf.
Cover:
Das Cover zeigt eine schwarz-weiß Zeichnung/Fotografie einer wunderschönen, ländlichen Gegend und darüber einen Pinsel, der ein wenig Blau hinein bringt. Ein interessantes Cover, welches neugierig macht.
Meinung:
Ein spannender Kriminal-Fall der den Leser mitnimmt.
Ein wenig schwierig ist es zu Beginn die Seiten auseinander zu bekommen, aufgrund der farbigen Grundierung an den seitlichen Rändern, welche sich etwas schwer lösen lässt, aber dies tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch setzten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt sehr schnell in das Geschehen und den Fall hinein. Auch die Charaktere lernt man sehr schnell kennen und durch die Beschreibungen, in den verschiedenen Zeitachsen, wird zusätzliche Spannung erzeugt.
Man lernt Hanna und auch Hanna in ihrer Kindheit kennen und merkt schnell, dass sie schon sehr früh einiges ertragen musste. Aber auch Theres und seine Ermittlungen haben mir sehr gut gefallen.
Inhaltlich möchte ich hier ehrlich gesagt nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich daher hier sehr zurück.
Die Kapitel sind gut gegliedert und haben eine angenehme Länge. Auch die Orts und Zeitangaben sind sehr hilfreich und die Überschriften sind sehr interessant, ohne zu viel zu verraten.
Ein geschickt ein gefädelter Fall muss hier geklärt wieder und man ist mitten in den Ermittlungen dabei.
Geschehnisse und Handlungen werden sehr gut beschrieben. Aber auch die Hintergründe werden näher beleuchtet und dennoch bleibt man lange Zeit im Dunkeln und wird am Ende überrascht. Ein fesselnder Fall mit einem tragischen Familiengeheimnis, welches hier sehr stimmig und gelungen umgesetzt wurde.
Fazit:
Ein fesselnder und spannender Fall, über ein tragisches Familiengeheimnis.
Rezensionen von Books&cat's :
Schwarzwald Krimi!
Schwarzwälder Morde von Linda Graze
Eine amüsante und interessante Hauptfigur in diesem Schwarzwaldkrimi. Ich merke dabei an das ich den ersten Teil nicht gelesen habe, das aber definitiv nachholen werde.
Kommissar Justin Schmälzle ist wie sein Name, eine Mischung aus allem Möglichen, dunkelhäutiger Badener mit haitianischen Wurzeln, tätig im tiefsten Schwabenland, mit dessen Dialekt er doch hin und wieder zu kämpfen hat.
Mir persönlich hat das sehr gut gefallen das die Dialoge hauptsächlich auf schwäbisch waren. Trotzdem war es gut verständlich und leicht zu lesen. Linda Graze nutzt den Dialekt als Stilmittel und schafft eine grandiose Atmosphäre. In immer wieder kurzen Kapiteln meldet sich das Opfer, die Jahrzehnte alte Moorleiche in der Ich-Perspektive zu Wort, sodass der Leser mit Spannung den aufgezeigten historischen Zusammenhang miterlebt. Die
Reinigungskraft Frau Meichle, die jeden Tratsch und Klatsch im Ort kennt. Für mich war diese Frau in dem Buch ein echtes Original und ihr Auftritt jedes Mal ein Knaller.
Rezensionen von yellowdog:
Culinary Arts
Soul Food von Elizabeth Acevedo
Elizabeth Acevedos erster Roman Poet X war sehr stark, daher habe ich mich auf dieses neue Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Emoni ist eine Schülerin im letzten Jahr in Philadelphia.
Sie ist bereits eine Mutter und kümmert sich mit Hilfe ihrer Großmutter, bei der sie lebt, um Babygirl.
Emonis Leidenschaft ist das Kochen, dabei ist sie talentiert und kreativ.
Das Wahlfach Culinary-Arts-Kurs ist eine Chance für sie, bei dem auch eine Reise nach Spanien dazugehört.
Man erfährt in diesem sehr lesenswerten Buch viel vom Alltag, den Schwierigkeiten und Hoffnungen einer Schülerin und jungen Mutter in den USA mit Wurzeln aus Puerto Rico.









