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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nil_liest:

Manchmal kommt es anders als man denkt

Krötensex von Frei Franka

Krötensex – wenn man den Titel liest, geht gleich ein Kopfkino los und was für eines! Genau das hat wohl Franka Frei im Sinn gehabt bei dem Titel kombiniert mit dem abstrakten Bild auf dem Cover.
Wer kennt sie nicht, die Perioden-Expertin durch Zufall: Franka Frei, die nun einen Roman veröffentlicht hat.

Sie bleibt ihren Themen treu und spielt eine kreative Coming-of-Age Geschichte durch die offener ist als Bekanntes und sehr im Hier und Jetzt verortet ist.
Frisch, aber unfrei. So könnte man auch die Protagonistin vorstellen: Frieda. Eine junge Frau, Single, studiert in Berlin „Business“ an einer teuren Privatuni. Sie ist im Bachelorstudium und steht kurz vor einem Auslandsstudium in Amerika. Tja, hätte sie mal das Kleingedruckte gelesen. Denn die Reise ist nicht weit, denn es geht nach Sachsen, dort gibt es ein kleines Kaff das eben auch Amerika heißt. Dumm gelaufen.
Es ist kein Satire-Roman oder ein witziges Feel-good-Buch. Dieser Roman über Frieda ist eine Reflektion der Generation Y, den sogenannten Millennials. Wir als Leser begleiten sie in ihrem Veränderungsprozess, ihrem anfänglichen Erwachsen werden.
Es geht viel um Ideale und Erwartungshaltungen an sich selbst und denen der eigenen Umwelt, sei es die Familie oder die Freunde. Frieda vergleicht sich viel und oft mit ihrer Zwillingsschwester Freia. Frieda sieht sie als die coolere, die Feministin, „grün“ und unabhängig. Frieda ist zerrissen zwischen den sich widersprechenden Idealen und Anforderungen an sie und arbeitet sich durch den Sumpf um sich selbst zu finden, sich selbst zu definieren. Dabei ist es vielleicht nicht schlecht statt in einer Metropole in den USA in einem kleingeistigen Dorf in der Provinz gelandet zu sein.
Das hört sich jetzt allerdings tiefgreifender an als es dann ist. Denn der Roman ist trotzdem oder gerade wegen dieser Auseinandersetzung gut zum Weglesen und macht viel Spaß! Aufgelockert durch einige Dialekte, die aus meiner Sicht gut getroffen sind und die mit voller Absicht sehr stereotypischen Darstellungen unterstützen.
Ein unterhaltsamer Roman mit viel Metaebene, der an Fahrt aufnimmt und zum Schluss ein wenig ins Rasen kommt, aber es sind ja schon knapp 450 Seiten, mehr hätte es auch nicht werden dürfen, daher auch ok, dass im letzten Drittel das Tempo anzieht.
Und warum heißt dieses Buch jetzt Krötensex? Eine Kindererinnerung der Protagonistin spielt hier eine Rolle. Lese, dann findest du es heraus!

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Rezensionen von Nele33:

Ungewöhnlich

Wetter von Jenny Offill

Wetter der Autorin Jenny Offill ist so ganz anders als ich es ir nach dem Klappentext vorgestellt habe.

Die Protagonistin Lizzie hat mich während des Lesens teilhaben lassen an ihren "apokalyptischen" Gedanken, die sie in loser Reihenfolge ungeordnet auf mich einwirken ließ.
Henry ihr Bruder lebt nun bei ihr und ihrer Familie.

Henry kommt nicht mit der Geburt seines Kindes zurecht und greift vor lauter Panik wieder zu den Suchtmitteln die ihm vertraut sind. Nun versteckt sie jeden Abend ihre eigenen Schlaftabletten in anderen Socken. Sie versucht eine bessere Welt für die zu schaffen, die auf der anderen Seite stehen, die es nicht gut getroffen haben in ihrem Leben. Dies macht sie auch in ihrem Job, der Unibibliothek, wo sie genau auf diese Menschen schaut und versucht zu helfen.Gleichzeitig versuch t sie aber auch etwas für sich zu tun, ein Meditationskurs soll sie stützen, doch die Leiterin macht eine Bemerkung zu ihrem Bruderden sie in ihrem Schutz-Versuch sehr unterdrückt.
Im gesamten Buch werden die Gedanken zur Situation in Amerika ungefiltert und teilweise unstrukturiert weiter gegeben.
Im ersten Durchgang habe ich keinen wirklichen Zugang zu diesem Schreibstil gefunden, konnte die Gedanken allerdings gut nachvollziehen.

Für mich ein Buch welchem der Leser eine zweite Chance geben sollte.

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Rezensionen von C. P.:

Abenteuer in virtuellen Welten

Cryptos von Ursula Poznanski

Irgendwann in der Zukunft: Die bewohnbaren Flächen auf der Erde sind rar, ebenso die Lebensmittel. Viele Menschen verbringen die Tage in VR-Kapseln und somit in virtuellen Welten, welche von Weltendesignern angelegt werden. Eine dieser Designer ist Jana. In ihrer Lieblingswelt Kerrybrook, einem idyllischen Fischerdorf nachempfunden, lassen es sich die Leute im Pub oder bei Angelwettbewerben gutgehen, während ihr tägliches Horoskop sie auf dem Laufenden hält.

Als ihre Welt auffällig viele „Exits“ anzeigt und sogar ein Mord geschieht, wird nicht nur die Security darauf aufmerksam, sondern auch Jana will auf eigene Faust herausfinden, was in ihrer virtuellen Welt geschehen ist. Und gerät dadurch schon bald in tödliche Gefahr.
Das Worldbuilding dieses Romans ist spannend konstruiert: Die reale Welt befindet sich am Rand einer Klimakatastrophe, Lebensmittel und Wasser sind streng limitiert und ein Großteil der Bevölkerung steigt täglich in VR-Kapseln, um in einer der vielen virtuellen Welten ein erträglicheres Leben zu führen. Die Vielfalt ist erstaunlich, es gibt Welten, die auf früheren Zeiten basieren, Fantasywelten und sogar Gefängniswelten. Tatsächlich hat mich Ursula Poznanski nicht enttäuscht und mich in eine Vielzahl dieser Welten mitgenommen, welche Jana im Laufe des Romans bereist. Die Gefahr, in welche Jana sich begibt, nimmt immer mehr zu und lange ist nicht sicher, wer die Guten und wer die Bösen sind. Das Geheimnis dahinter gefiel mir gut, die Auflösung des Ganzen passt für einen Jugendroman, da doch einiges recht glatt läuft am Schluss. Jana selbst ist mit ihren jungen Jahren tatsächlich stellenweise noch etwas naiv und läuft mitten in die Gefahr hinein, statt vorher nachzudenken. Dennoch ist sie als Protagonistin und Erzählerin sympathisch und bringt eine gute Portion Spannung und Emotionalität mit sich. Ein wenig illusorisch blieb mir die ganze Energieversorgung dieser Unzahl an Welten und VR-Kapseln sowie die Versorgung der Nutzer, was meiner Meinung nach auf Dauer einen Riesenaufwand bedeutet und das Unentdecktbleiben einiger Beteiligter ziemlich unrealistisch machte. Wegen dieser Ungereimtheit in der ansonsten recht spannenden Story gebe ich Cryptos 4,5/5 Punkten.

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Rezensionen von C. P.:

Abenteuer in virtuellen Welten

Cryptos von Poznanski Ursula

Irgendwann in der Zukunft: Die bewohnbaren Flächen auf der Erde sind rar, ebenso die Lebensmittel. Viele Menschen verbringen die Tage in VR-Kapseln und somit in virtuellen Welten, welche von Weltendesignern angelegt werden. Eine dieser Designer ist Jana. In ihrer Lieblingswelt Kerrybrook, einem idyllischen Fischerdorf nachempfunden, lassen es sich die Leute im Pub oder bei Angelwettbewerben gutgehen, während ihr tägliches Horoskop sie auf dem Laufenden hält.

Als ihre Welt auffällig viele „Exits“ anzeigt und sogar ein Mord geschieht, wird nicht nur die Security darauf aufmerksam, sondern auch Jana will auf eigene Faust herausfinden, was in ihrer virtuellen Welt geschehen ist. Und gerät dadurch schon bald in tödliche Gefahr.
Das Worldbuilding dieses Romans ist spannend konstruiert: Die reale Welt befindet sich am Rand einer Klimakatastrophe, Lebensmittel und Wasser sind streng limitiert und ein Großteil der Bevölkerung steigt täglich in VR-Kapseln, um in einer der vielen virtuellen Welten ein erträglicheres Leben zu führen. Die Vielfalt ist erstaunlich, es gibt Welten, die auf früheren Zeiten basieren, Fantasywelten und sogar Gefängniswelten. Tatsächlich hat mich Ursula Poznanski nicht enttäuscht und mich in eine Vielzahl dieser Welten mitgenommen, welche Jana im Laufe des Romans bereist. Die Gefahr, in welche Jana sich begibt, nimmt immer mehr zu und lange ist nicht sicher, wer die Guten und wer die Bösen sind. Das Geheimnis dahinter gefiel mir gut, die Auflösung des Ganzen passt für einen Jugendroman, da doch einiges recht glatt läuft am Schluss. Jana selbst ist mit ihren jungen Jahren tatsächlich stellenweise noch etwas naiv und läuft mitten in die Gefahr hinein, statt vorher nachzudenken. Dennoch ist sie als Protagonistin und Erzählerin sympathisch und bringt eine gute Portion Spannung und Emotionalität mit sich. Ein wenig illusorisch blieb mir die ganze Energieversorgung dieser Unzahl an Welten und VR-Kapseln sowie die Versorgung der Nutzer, was meiner Meinung nach auf Dauer einen Riesenaufwand bedeutet und das Unentdecktbleiben einiger Beteiligter ziemlich unrealistisch machte. Wegen dieser Ungereimtheit in der ansonsten recht spannenden Story gebe ich Cryptos 4,5/5 Punkten.
Das ungekürzte Hörbuch wird von Laura Maire gelesen, eine in meinen Ohren ausgezeichnete Wahl. Sie schafft es, die Atmosphäre gekonnt wiederzugeben und insbesondere wenn Jana aufgeregt oder verzweifelt ist kann man beim Zuhören regelrecht mitfiebern.

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Rezensionen von Ricarda Hofer:

Etwas langatmiger Stil, aber übersichtliche Gesamtdarstellung

Petrus Canisius von Mathias Moosbrugger

Eine erfrischend kurzweilige Perspektive auf eine historische Persönlichkeit, die durch ihr Wirken in Innsbruck auch die Tiroler Religionsgeschichte (fast unbemerkt) mitgestaltet hat. Besonders schön finde ich die eben nicht klassisch-chronologische Gliederung - Matthias Moosbrugger will sein Werk aber auch nicht als Gesamtbiographie verstanden wissen und bietet seinen Leser_innen an, die Kapitel nach eigenem Geschmack geordnet zu lesen.

Dadurch finden sich einige Wiederholungen zwischen den einzelnen Abschnitten, diese stören aber angesichts der bewegenden Lebensgeschichte Petrus Canisius' keineswegs! Teilweise gibt der Autor leider sehr lange Schachtelsätze wieder oder wiederholt ganze Satzteile; auch wenn vom rhetorischen Gesichtspunkt aus verständlich, erschweren diese Betonungen den Lesefluss. Bsp: "Ich anerkenne meine Schwäche und [...] werde daher sehr gern dem Urteil des P.Provinzial bestimmen und den Rest meiner Tage im Frieden des Gehorsams und religiöser Einfachheit zubringen." Diese Tage im Frieden des Gehorsams und religiöser Einfachheit sollte er [etc.].

Ich habe den "Kanisi" (der Katechismus nach Canisius) zwar nie gelesen, bin aber umso froher, diesen Beitrag zum 500. Geburtstag gefunden zu haben. Auch für nicht religiös Interessierte eine spannende, kurzweilige und dennoch informative Gesamtschau auf ein engagiertes und tatkräftiges Leben.

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Rezensionen von brauneye29:

Interessant aber anstrengend zu lesen

Dein ist das Reich von Katharina Döbler

Zum Inhalt:
Die Familiengeschichte führt vom ländlichen Bayern in die Südsee. Die Großeltern waren Kolonialisten und das wohl voller Überzeugung. Die Enkelin will mehr wissen und beginnt die Spuren zu sichten und mehr und mehr wird die Geschichte des abenteuerlustigen Großvaters bekannt, der die armen Heiden bekehren wollte.

Meine Meinung:
Wenn ich rein die erzählte Geschichte der Familie betrachte, ist es durchaus eine interessante Geschichte, weil ich über missionieren und Kolonialismus sehr wenig weiß und neugierig war, mehr zu erfahren. Aber hier gibt es leider auch die Art der Erzählung und die ist echt schwierig. Teilweise fand ich es schwer der Geschichte zu folgen, denn ich habe einen roten Faden vermisst. Und auch der Schreibstil ist echt gewöhnungsbedürftig und macht es nicht leicht, das Buch zu lesen.
Fazit:
Interessant aber anstrengend zu lesen

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Rezensionen von C. P.:

Alte Sage neu interpretiert

Sanguis Corvi - Das Blut des Raben von Jess A. Loup

Soldat Krayan Batur kehrt 1555 in einem kleinen Ort in der Nähe der Schwarzwasser ein, um den Müller der nahegelegenen Schwarzen Mühle zu vernichten. In seinem Gepäck hat er ein magisches Lehrbuch, welches ihn zu einem mächtigen Magier werden ließ. Dem dämonischen Müller hatte er vor zwölf Jahren selbst gedient, bis ihm die Flucht aus den Fängen dieser Teufelsmühle gelang.

Damals kannte man ihn unter dem Namen Krabat.
Vielen ist die Erzählung „Krabat“ von Otfried Preußler ein Begriff. Tatsächlich basiert sein Roman auf der sorbischen Sagengestalt Krabat, der nachgesagt wird, seine magischen Kräfte in der Oberlausitz gewirkt zu haben. „Sanguis Corvi“ ist demnach keine Neuinterpretation von Preußlers Roman, sondern von der Sage selbst und entsprechend im früheren Verlauf, als der junge Krabat noch in den Diensten des Müllers stand, ein wenig anders ausgearbeitet.
Aufgeteilt ist die Erzählung in zwei Handlungsstränge, welche zeitlich zwölf Jahre auseinander liegen und im Wechsel geschrieben sind. So erlebt man einerseits, wie der junge Krabat 1543 in die Fänge des Müllers der schwarzen Mühle gerät, aus denen er versucht, sich wieder zu befreien. Ebenso erlebt man Krabat als erwachsenen Soldat und mächtigen Magier, zurückgekehrt, um den Müller und die dämonische Mühle endgültig zu vernichten. Beide Handlungsstränge sind spannend und ergänzen sich jeweils recht gut. Die latente Bedrohung der Schwarzen Mühle für die Bewohner in der Umgebung ist stets spürbar, über dem gesamten Roman liegt eine dunkle Atmosphäre, welche durch das Wirken der Blutmagie noch verstärkt wird.
Sanguis Corvi ist eine faszinierende Neuinterpretation einer alten Sage und düster-magisches Leseerlebnis zugleich. Empfehlenswert.

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Rezensionen von yesterday:

Diffuse Angst und culture clash

Der andere Sohn von Peter Mohlin; Peter Nyström

Dieser Schweden-Krimi ist unkonventionell, fesselnd und wird teilweise schon zu einem Psycho-Thriller. Nicht allzu blutig, mehr unter der Oberfläche.

Von einer diffusen Angst (die viel zur Spannung beiträgt) sind hier gleich mehrere Charaktere betroffen: Der Vater einer vermissten jungen Frau, die Polizisten, die weder sie noch ihre Leiche finden können, der junge Schwarze, der als Verdächtiger gilt, aber alles bestreitet und die Mutter des Verdächtigen, die alles versucht, um ihren Sohn zu verteidigen.

Und dann ist da noch jemand: John Adderley. FBi-Undercover-Agent mit schwedischen Wurzeln und einem großen Problem. Er muss untertauchen und raus aus den USA. Mehr zu verraten wären zu viele Spoiler an dieser Stelle.

Zu Beginn des Buches gibt es zwei Zeitstränge, das Verschwinden der Frau liegt schon einige Zeit zurück. Ein Cold Case also. Während des 524 Seiten starken Krimis lernt der Leser schwedische Polizeiarbeit ebenso kennen wie die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten Karlstads und ein paar fein erdachte Charaktere. Natürlich gibt es ein paar Klischees, ein bisschen Amerika gegen Schweden, aber alles in allem finden sich durchaus ein paar schöne, eigene Ideen.

Gut, dass “Der andere Sohn” der Start einer Reihe ist, andernfalls wäre der Cliffhanger am Ende von den Autoren Peter Mohlin und Peter Nyström noch grausamer gewählt als er ohnehin schon ist. Der Fall ist soweit geklärt, aber John kommt nicht zur Ruhe. Der Leser auch nicht!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Geschichten, die keine Wünsche offen lassen

Heiße Urlaubsgeschichten | Erotische Geschichten von Shannon Lewis

Im Januar lerne ich Stella kennen, die in Galtür ein Wochenende verbringt. Im Februar bin ich mit Sofia in Venedig und mit Mona in Taiwan. Den März verbringe ich mit Sabine und Hilde auf Mallorca; der April bringt Hanne am Walchensee mit dem Osterhasen zusammen und Petra vom Fußballspiel weg; im Mai bin ich mit Tricia in Cannes und mit Silke auf Rhodos.

Der Juni bringt Sabrina in die Karibik und Samantha zum Wandern in der schönen Natur. Und im Dezember geht es nach Rothenburg auf den Weihnachtsmarkt und anschließend… Das wird nicht verraten.

Dies ist das erste Buch mit Geschichten von Shannon Lewis, das ich gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mich sofort in die einzelnen Geschichten hinein gezogen. Ich habe mich dort mit ihren Protagonisten sehr wohl gefühlt. Vielleicht auch gerade deshalb, weil ihr Stil sehr leicht und eingängig ist und ihre Sprache weder vulgär noch plump oder obszön erscheint. Ich erlebe mit ihren Figuren jeden Monat prickelnde Momente voller Spannung und Entspannung. Ich lerne die verschiedensten Menschen in den unterschiedlichsten Situationen kennen. Ich darf dabei sein, wenn sie sich ihrer Begierde und Lust hingeben, und das alles in immer anderen Urlaubsregionen. Die Autorin heizt die Fantasie an, setzt erotische Bilder frei, die den Leser/die Leserin sehr gut entspannen können.
Zum Schluss kann ich mir mit einem Gutscheincode noch eine weitere prickelnde Geschichte herunterladen – gratis.

Ein Sammlung von erotischen Urlaubsgeschichten, die bei mir keine Wünsche offen gelassen haben und die ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von froschman:

Alice im Wunderland ganz anders

Die Erfindung von Alice im Wunderland von Peter Hunt

Peter Hunt, emeritierter Professor für Englische Literatur und Kinderliteratur an der Universität Cardiff, hat mit diesem wissenschaftlichen Sachbuch um die Entstehung von „Alice im Wunderland“ von Charles Ludewidge Dodgson, der unter dem Pseudonym Lewis Caroll bekannt wurde, ein Pflichtbuch für alle Fans von Alice geschrieben.

Literarische Vergleiche von Texten von Dodgson mit Texten von Zeitgenossen bzw. anderen Kinderbuchautoren sowie Originalfotos aus dieser Zeit sowie die authentischen Grafiken von John Tenniel (auch hier wieder Vergleiche mit anderen Illustratoren) runden dieses Buch ab und erzählen die Geschichte, wie dieses Buch entstand. Dodgson unternimmt mit seinem Freund Duckworth einen Bootsausflug auf der Themse in der Nähe von Oxford. Mit an Bord sind die drei Töchter des Dekans vom Christ-Church-College (an dem Dodgeson unterrichtet) Lorina, Alice und Edith. Bei diesem Ausflug erbetteln die Mädchen, dass Dodgeson ihnen Geschichten erzählt. Und dies macht er aus dem Stegreif und erzählt die Geschichte von Alice. Er schreibt diese Geschichten erst später nieder, den Druck der ersten Ausgabe bezahlt er aus eigener Tasche und kostet ihm fast einen Jahresgehalt.

Das Buch „Die Erfindung von Alice im Wunderland“ ist für Fans von Carolls Erzählung „Alice im Wunderland“ auf alle Fälle empfehlenswert. Durch die relativ große Schrift ist es leicht lesbar, auf hochwertigem Papier gedruckt, aber mit ca. 130 Seiten ein etwas dünnes Buch.

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