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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Mir war es zu ausschweifend

Hush (Band 1) - Verbotene Worte von Dylan Farrow

Zum Buch:
In dem Land Montane gibt es eine schreckliche Krankheit, die von Tinte und verbotenen Worten ausgelöst wird. Shae hat schon ihren Bruder an die Krankheit verloren und hat nun Angst selbst erkrankt zu sein, da sonderbare Dinge passieren.
Sie sucht Hilfe bei den Barden, die mit strenger Hand und Magie über das Volk tegieren.

Und gerät dort in Gefahr ...

Meine Meinung:
Nun, das Cover fand ich toll, obwohl ich Menschen auf dem Cover nicht so gerne mag. Dafür, das es ein Debüt ist, ist es auch ganz gut zu lesen. Allerdings verliert sich die Autorin meiner Meinung nach zuviel in Nebensächlichkeiten und hat sich das ein oder andere mal auch ein wenig verzettelt. Auch dauerte es sehr lange, bis überhaupt einmal etwas Schwung in die Geschichte kam. Es gab einfach Momente, die für mich nicht zu Story passten und auch unnötige Lückenfüller waren.
Dennoch bin ich neugierig wie es weitergeht und werde wahrscheinlich auch das zweite Buch lesen.
Die Idee mit den Worten und Beschwörungen fand ich schon toll, aber es fehlte ein wenig die Würze und Spannung.
Vielleicht bin ich auch nicht Fanzasyleser genug um es zu verstehen.
Alles in allem war es ganz nett zu lesen, aber leider nichts besonderes. Das Highlight war dann fast schon das Cover und das drumrum um die Autorin.

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Rezensionen von liesmal:

Erinnerungen

Vom Aufstehen von Helga Schubert

„Vom Aufstehen“ heißt das Buch der Autorin Helga Schubert, das im Verlag dtv erschienen ist. Es enthält nicht nur Geschichten aus ihrem eigenen Leben, sondern für mich ist es auch ein interessantes Stück deutscher Geschichte, erzählt in kurzen Episoden und mit einem lebendigen, bildhaften Schreibstil.

Für mich ist es das erste Buch, dass das Alltagsleben einer Autorin in der DDR beschreibt, ungeschönt, mit allen Schwierigkeiten, aber auch mit einigen Vorteilen, wie sie zum Beispiel über Reisen einer Schriftstellerin ins Ausland zu berichten weiß.
Zu ganz verschiedenen Themen gibt es kurze Erzählungen, manche davon umfassen nur zwei bis drei Seiten. Helga Schubert bewegt sich in ihren Geschichten zwischen Fiktion und Wahrheit. Jede einzelne ihrer Geschichten ist interessant und beeindruckend, aber sie berühren mich unterschiedlich stark. Ein ganz besonderes Bedürfnis war es der Autorin wohl, über das nicht ganz einfache und selten innige Verhältnis zu ihrer Mutter zu sprechen. Der Wunsch nach einer harmonischen Beziehung ist manchmal nur zwischen den Zeilen zu lesen. Die Unterschiede zwischen Nähe und Distanz sind genial beschrieben, wenn Helga Schubert von "meine Mutter und ihre Tochter" schreibt.
Eine meiner Lieblingsgeschichten ist „ihre“ Ostergeschichte, das, was Helga Schubert darin sieht und die Lehre, die sie daraus zieht: „In dieser einen Woche passiert alles…“:
„Wie schnell sich das Schicksal für einen Menschen ändert, dass man verraten werden kann. Dass es immer unvermuteten Beistand gibt und einen Ausweg.“
Sie hat den Sinn erkannt und will jedes Jahr hoffnungsvoll erinnert werden.“
Das ist für mein Verständnis so genau auf den Punkt gebracht, dass ich davon ganz überwältigt bin und diese Geschichte – wie auch einige andere – bereits mehrmals gelesen habe.

Sehr gern empfehle ich das Buch, das für mich, in kleinen Häppchen genossen, zu einem besonderen Leckerbissen geworden ist.

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Rezensionen von melanie82:

Krimi mit historischem Bezug

Teufelsberg von Lutz W. Kellerhoff; Lutz Wilhelm Kellerhoff

„Teufelsberg“ von dem Autorentrio Lutz Wilhelm Kellerhoff spielt in Berlin in den 60er Jahren und greift die historischen und politischen Gegebenheiten der Zeit immer wieder auf, während Kommissar Wolf Heller herauszufinden versucht, wer die Frau eines jüdischen Richters ermordet hat. Die Geschichte ist vielschichtig, anfangs verworren, was es auch für den Leser vor allem zu Beginn teils schwer macht, die verschiedenen Personen für sich zu verknüpfen und die Beziehungen herzustellen.

Ich habe einige Zeit gebraucht, wirklich reinzukommen und für mich hat sich dabei keine wirkliche Spannung aufgebaut. Im Lauf des Buchs fügt es sich dann zwar zunehmend zusammen und auftretende Wendungen bei einem geplanten Anschlag auf die jüdische Gemeinde und die Entführung von Louise, der Nichte der toten Frau, lassen den Leser dranbleiben. Die Charaktere sind gut gezeichnet, vor allem Heller ist vielschichtig dargestellt und auch sein Privatleben wird einbezogen, ebenso ist die Sprache leicht und flüssig lesbar. Das Buch gibt einen guten Einblick in das Berlin der 60er Jahre und ich bin sicher, genau das findet viele Fans - für mich selbst hat leider irgendwas gefehlt und ich bin nicht 100% warm geworden mit dem Buch.

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Rezensionen von brauneye29:

Tolle Geschichte

Teufelsberg von Lutz W. Kellerhoff; Lutz Wilhelm Kellerhoff

Zum Inhalt:
In Deutschland in den dreiziger Jahren wird es immer unangenehmer für die jüdischen Mitbürger. Auch für Luise, die sich in den Isländer Jonas verliebt hat. Als sie merken, dass Luise schwanger ist, flüchten sie nach Island, obwohl es ihr so schwer fällt ihre Eltern zurück zu lassen.

2019: Sofie ist nimmt sich eine Auszeit in Island, wo sie ein Haus restauriert. Im Haus entdeckt sie alte Aufzeichnungen.
Meine Meinung:
Das war eine richtig schöne und interessante Geschichte. Der Wechsel zwischen Luises und Sofies Geschichte macht das Buch sehr lebhaft und abwechslungsreich. Und auch wenn es natürlich Fiktion ist, hat man das Gefühl, dass es genauso hätte sein können. Auch die Liebesgeschichte passt gut ins Buch. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und würde das Buch uneingeschränkt empfehlen. Der Schreibstil ist sehr gut und das Buch liest sich sehr gut.
Fazit:
Tolle Geschichte

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Rezensionen von Sago:

Nora und James

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern von Nuala O'Connor

Über das Leben des berühmten irischen Schriftstellers James Joyce und seiner Frau Nora war mir kaum etwas bekannt. Umso gespannter war ich auf diesen Roman, der sein Leben aus Noras Ich-Perspektive schildert. Liebe zu Büchern kennt Nora, anders als der Titel andeutet, allerdings gar nicht, damit kann eigentlich nur James' Vorliebe gemeint sein.

Nora stammt aus einfachen, armen Verhältnissen und bringt eigentlich keine Bildung mit. Da James, wie er selbst sagt, Frauen mit viel Wissen erschreckenderweise meidet, verbindet sie bald, über das drastisch geschilderte Körperliche hinaus, eine tiefe Verbundenheit. Dennoch ist James grundsätzlich gegen die Ehe. Als er darauf besteht, Irland zu verlassen, muss Nora sich entscheiden, ob sie dem armen, unbekannten, aber ambitionierten Mann dennoch folgt, über alle Konventionen hinweg.

Bis Joyce zu dem Weltruhm gelangt, für den man ihn kennt, stehen dem Paar und ihren Kindern Giorgio und Lucia harte, unstete Jahre in wechselnden Ländern bevor, bedroht von Hunger und Krieg.

Die Autorin verleiht Nora eine einzigartige, authentische Stimmen. Wenn man ein wenig über die Joyces und ihr Leben recherchiert, bekommt man den Eindruck, dass sowohl Nora als auch James wohl genauso gewesen sind. Dass ich die beiden, wenn ich ihnen begegnen würde, wahrscheinlich nicht mögen würde, mich ihre Geschichte aber dennoch fasziniert hat, ist ein Kunststück, das nicht jedem Schriftsteller gelingt.

Eine etwas rätselhafte Rolle in der Geschichte und wohl auch in der Wirklichkeit spielt die Tochter Lucia, bei der eine Geisteskrankheit diagnostiziert wurde. Hier würde ich gern noch mehr erfahren.

Leider rasen zum Ende die Jahre dahin, so dass die Erzählung etwas bruchstückhaft wird. Dennoch fand ich auch den Schluss des Buches äußerst gelungen.

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Rezensionen von eleisou:

Eine Superheldin in der Stadt

Carla Chamäleon: Zoff im Zoo von Franziska Gehm

Wer von uns wollte nicht schon mal unsichtbar werden, entweder um geheim eine Unterhaltung zu verfolgen oder sich gar irgendwo reinzuschleichen. Genau dass kann Carla Niemann oder besser gesagt Carla Chamäleon. Die elfjährige verschmilzt mit ihrer Umgebung und wird praktisch unsichtbar! Dies passiert wenn sie tiefe Emotionen verspürt wie z.

B wenn die peinlich berührt ist oder wenn die aufgeregt ist.
Mit Hilfe des Psychiaters Dr. Haubenbacher versucht sie das Phänomen zu steuern und zu kontrollieren. Und gemeinsam mit ihrem Freund Jole und dem Pinguin Herrn Ping gehört Carla dem Geheimbund der Kavaliere, eine Gruppe die versucht diverse Rätsel in der Stadt zu lösen. Diesmal hat es mit dem Zoo zu tun, denn dieser ist in Gefahr und die drei setzen alles dran um ihn zu retten.
Das Kinderbuch hat uns mittelmäßig gut gefallen, die Geschichte ist anfangs spannend und hat Potential, jedoch gefielen und einige Passagen weniger, wie beispielsweise die erste Verwandlung denn sie war zu umständlich für einen Neunjährigen und es kamen viele Fragen auf, die man auf Anhieb nicht so leicht erklären kann. Mitunter hätte ich mir für dieses Alter etwas mehr Farbe gewünscht. Was und gut gefallen hat ist der Charakter von Carla, denn sie hat auch ihre Ecken und Kanten und ist nicht perfekt, was sie sympathisch macht.
Noch wissen wir nicht. ob wir der Kinderbuchreihe folgen werden.

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Rezensionen von eleisou:

Ein geheimnisvolles Erbe

Enriettas Vermächtnis von Sylvia Madsack

Enrietta da Silva, eine berühmte und weltweit geschätzte Schriftstellerin, stirbt im Alter von fünfundachzig Jahren und überträgt Ihr Erbe an der nicht mehr aktiven Schauspielerin Jana Horwarth und dem Schönheitschrirugen Emilio Volpe. Erstere war Enriettas Ziehtochter, aber in welcher Beziehung stand der Arzt mit der Verstorbenen? Während man dies herausfindet, kommen sich die beiden Erben näher, obwohl sie sich charaktermäßig gänzlich unterscheiden.

Doch dann taucht plötzlich der leibliche Sohn Armando da Silva aus Argentinien in Zürich auf und verlang sein Erbe. Angeblich soll Enrietta ihn über ihren Tod hinaus verleugnet haben, weil er das Kind einer unglücklichen und skandalösen Affäre sei, die Enrietta in ihrer Jugend durchlebt hat.
Doch im Laufe der Geschichte werden Geheimnisse aufgedeckt und die Sache ist komplexer als man sich anfangs vorstellt.
Der Roman überzeugt mit seiner intelligenten Handlung und seinem flüssigen Schreibstil. Die Geschichte entwickelt sich zwar äußerst langsam und weist einige Schwachstellen auf, doch der kluge Inhalt überwiegt am Ende. Dies ist für mich das erste Buch dieser Autorin aber sicherlich merke ich mir den Namen da sich die Enthüllungen bis zum Schluss aufbewahrten und gekonnt platziert wurden, was mir sehr gefallen hat.

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Rezensionen von eleisou:

Hätte mehr Tiefgang erwartet

Zwischen zwei Herzschlägen von Eva Carter

Kerrys Schwarm Joel, der Sportstar der Schule, erleidet plötzlich in einer Silvesternacht einen Herzstillstand. Kerry, die heimlich in ihn verliebt ist, rettet mit einer Herzdruckmassage sein Leben. Ihr bester Freund Tim dagegen, ist wie paralysiert, obwohl er sich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen vom Erste Hilfe Kurs gut auskennt.

Daraufhin ist Joel fasziniert von Kerry und beginnt sie mit anderen Augen wahrzunehmen, sehr zum Ungunsten von Tim, der für Kerry ein weiches Herz hat. Doch sie sieht in ihm nur den besten Freund.
Das Leben der drei Teenager ist in Folge nie wieder das Gleiche, denn dieses Ereignis stigmatisiert deren Freundschaft und während den nächsten Jahren entsteht aus dieser Dreiecksbeziehung eine komplexe Konstellation.
Was sich als eine tiefgehende Liebesgeschichte anhört und durchaus eine gewesen sein könnte, ist meiner Meinung nach der Autorin nicht gelungen. Die tiefgehenden Momente, außer vielleicht am Anfang der Erzählung, fehlen und die vielen separaten Erzählungen durch die nächsten Jahre machen aus dem Buch einen kompakten Roman, bei dem die meisten Geschehnisse aufgelistet werden ohne aber in die Tiefe zu gehen. Die Lebensgeschichten der dreien wirken zwar authentisch und deren Gedanken und Wünsche sind nachvollziehbar, aber es bleibt dabei. Ich glaube ich hätte mir etwas mehr Tiefgang in die Gefühle der Protagonisten gewünscht und ein paar Momente der Romantik. Trotzdem ein guter Versuch über ein wichtiges Thema, worüber man sich Gedanken machen sollte.

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Rezensionen von eleisou:

Fesselnde Familiensaga mit toller Liebesgeschichte

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach

In diesem ersten teil der neuen Trilogie geht es um Emma, eine junge, ambitionierte Frau, die viele Träume hat aber zuliebe ihrer Eltern Carl den Sohn eines Fuhrunternehmers kennenlernt, mit der Hoffnung auf eine glückliche und erfolgreiche Ehe. Obwohl Emma am Anfang alles andere als begeistert ist, findet sie den jungen Mann sympathisch, denn beide teilen die gleichen Ansichten und streben nach Karriere.

Carls Leidenschaft ist es eine eigene Senffabrik zu gründen und Emma findet diese Idee auf Anhieb großartig. Doch während die dabei ist sich in Carl zu verlieben, lernt sie Carls Freund Antoine kennen und ihre Gefühle geraten ins Schleudern.
Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen und es hat mich fasziniert. Die Liebesgeschichte ist sehr eindringlich erzählt und man fühlt mit der Protagonistin mit, weiß selbst nicht was man ihr raten soll und bangt um die richtige Entscheidung. Dass die Frauen zu dieser Zeit noch sehr beschränkt mit ihren Möglichkeiten waren, ist heute kaum nachvollziehbar. Trotzdem war es so. Nun fiebere ich der Fortsetzung entgegen und hoffe wieder auf neue spannende Entwicklungen im Leben von Emma.

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Rezensionen von brauneye29:

Schöne Fortsetzung

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach

Zum Inhalt:
Corinne ist so stolz auf ihre kleine Kaffeerösterei, doch es droht unheil, denn der Vermieter macht Ärger und das scheint wohl das Ende des Traums zu srin. Zudem taucht auch noch Noahs Ex auf und behauptet von ihm schwanger zu sein. In den Rückblicken erleben wir, wie schwer die Zeiten waren.

Meine Meinung:
Ich hatte mich auf den zweiten Teil der Kaffeedynastie gefreut und wurde nicht enttäuscht. Es geht interessant weiter und mit Freude konnte ich entdecken, dass es auch noch einen weiteren Teil geben wird. Der Schreibstil ist sehr gut und ich habe das Buch genossen.
Fazit:
Schöne Fortsetzung

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