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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von OWI:

EIne wunderbare Familiengeschichte und eine Liebeserklärung an das "Alte Land"

Altes Land von Dörte Hansen

Was soll ich sagen? Diese Geschichte hat mich einfach bezaubert. Es ist die Geschichte von Vera, die als Kind mit ihrer Mutter aus Ostpreußen vertrieben wird und fortan im Alten Land bei Hamburg sesshaft wird. Aber dort wird sie - ähnlich ist es ja vielen Vertriebenen gegangen - nie wirklich heimisch.

Und es ist die Geschichte ihrer Nichte Anne, die eines Tages bei ihr auftaucht. Sie iist im übertragenen Sinne in ihrer Familie nie heimisch geworden.
Diese zwei Leben verwebt Dörte Hansen in ihrer Geschichte zu einem überzeugend schönen Muster. Der Roman ist einfach zum Lachen schön, zum Weinen schön, zum Nachdenken schön, zum Ärgern schön, zum Freuen schön.
Kurzum: Kaufen und lesen!

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Rezensionen von marsu:

Mysteriös

Partem. Wie die Liebe so kalt von Stefanie Neeb

Eine durchaus spannende Ausgangskonstellation bietet dieser Jugendroman. Der gefühlskalte Jael ist in der Lage, allen Menschen die Liebe zu stehlen. Auf der anderen Seite steht Xenia, die in der Lage ist, Menschen zu hören, auch wenn sie nicht sprechen. Doch das funktioniert bei Jael nicht. Doch weshalb hat Jael diese "Gabe" und wofür? Und warum kann Xenia andere Menschen hören? Und wer ist diese geheimnisvolle Organisation Partem, in deren Namen Jael agiert? Das alles wird hier in diesem ersten Band noch nicht zufriedenstellend geklärt.

Es ist eher ein Ausgangsszenario, in dem alle Weichen gestellt und Informationen gestellt werden. Das Buch handelt viel von der entstehenden Liebe zwischen Jael und Xenia, doch dafür werden entscheidende Fragen noch nicht beantwortet. Die gesamte Atmosphäre empfand ich als sehr düster und mysteriös. Für mich fehlten jedoch so einige Antworten auf wichtige Fragen; da hätte ich mir mehr Aufschluss gewünscht, dafür etwas weniger Liebesgeschichte. Dennoch bin ich neugierig auf die Fortsetzung des Buches.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Tolle Fortsetzung

Der Todesbruder von Thomas Elbel

In Berlin wird die Leiche von einem Monsignore- Botschafter des Vatikans gefunden ,auf einem abgesperrten Firmengelände.Die bei dem Toten gefundenen römischen Ziffern,werden auch bei anderen Opfern gefunden.Die Opfer sind alle grausam gefoltert wurden.Jedes Totesopfer auf eine andere Art und Weise und es gibt bei jedem einen literarischen Bezug.

Was haben die Opfer und die grausamen Morde mit der katholischen Kirche zu tun???

Die Fälle rufen das Berliner LKA mit Viktor Puppe,ken Tokugawa zum Tatort.Begüm Duran,die mittlerweile Teamleiterin ist,ist die dritte im Team.Die Drei harmonieren auch in diesem Fall wieder gut zusammen.Viktor Puppe hat schnell den Bezug zu den römischen Ziffern hergestellt,Ken Tokugawa nimmt mit seiner frechen Art den Würdenträgern den Wind aus den Segeln.Und Begüm Duran muß sich als neue Teamleiterin behaupten.Die Morde sind sehr grausam,das man beim lesen Gänsehaut bekam.Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren……

Der Autor Thomas Elbel hat einen tollen Schreibstil,spannend erzählt er die Geschichte,das man das Buch nicht gerne aus der Hand legen möchte.Ich habe auch schon die beiden Vorgänger des Buches -„Der Totesmeister und Die Todesbotin“ gelesen.Diese Fall ist der spannenste der drei.Die Charaktere des Ermittlerteams in sich schon sehr interrisannt und eigen.Auf jeden Fall 5 Sterne für die Geschichte und dem Buch.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Dieses Jugendbuch behandelt Sozialverhalten, Klimawandel/Umweltschutz und Social Media

Fair Play von Kerstin Gulden

Der Bildungssenator ruft die Schulen zu einem Wettbewerb auf: wie kann man mehr tun, um die Umwelt zu schützen?
Keras Schule nimmt mit ihrer Idee einer App teil, bei der alle öffentlich sehen können, ob man seinen Verbrauch so zurückschrauben kann, dass die App grün bleibt. Doch was tun, wenn die App rot wird und es auch bleibt? Spielen alle fair?


Meine Meinung:
Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht der "Fair Play Four" geschrieben, jeweils in ich-Form.

Somit kann man noch tiefer in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt von Kera, Leonard, Max und Elodie abtauchen.
So unterschiedlich die Charaktere der Jugendlichen sind, so unterschiedlich ist auch ihr Umgang mit der App und wofür diese steht.
Max zum Beispiel stellt den Gegenpol dar, den App-Verweigerer. Und das macht er aus Prinzip, denn er denkt gar nicht daran, sich sein Leben von dieser App diktieren zu lassen. Und ich kann das nachvollziehen, man muss hier sogar überlegen, ob man öffentlich mit dem Bus fährt, was ja eigentlich bisher als umweltschonend galt?!
Kera ist die politisch interessierte, der die Idee solch eines Programms gekommen ist, das den Verbrauch öffentlich anzeigt und man somit einerseits im Wettbewerb steht, andererseits ein Zusammenhalten voraussetzt, denn nur gemeinsam schafft man es, dass die App nach Ablauf der Zeit für alle auf grün steht. Und das ist ja das Ziel.
Leonard ist der gemobbte Technik-Freak, der die Keras Idee als App umsetzt und programmiert und eigene Ziele verfolgt.
Und Elodie ist das Social Media affine Püppchen, das nur neue Followerzahlen generieren will, wohinter aber tiefgründigere Beweggründe stecken.
Somit sind etwa alle Charaktereigenschaften von Jugendlichen abgedeckt und hier beispielhaft vertreten. Jede/r Leser/in kann sich also in einem der Protagonisten widerspiegeln.

Total interessant fand ich das Verhalten der Jugendlichen, und wie diese durch die App in zwei Lager gespalten wurden.
Soziale Konstrukte haben sich geändert, Freunde werden zu Feinden und umgekehrt; es ist ein stetiges Fließen und auch Ändern der Meinungen und des Verhaltens...
Das regt sehr zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten an: wie gehe ich mit meinem Mitmenschen um; wie mit der Umwelt? Trage ich dazu bei, dass mein Kind in einer möglichst nicht noch schlechteren Zukunft/Umwelt leben muss, als sie bereits ist?

Etwas unrealistisch bzw. nicht nachvollziehbar fand ich, wie der Verbrauch berechnet wird. Wann wird ein Konto rot? Wie viel Verbrauch wird für einzelne Dinge berechnet? Und das vorher auszurechnen bzw. festzustellen doch bestimmt irrsinnig viel Zeit in Anspruch nimmt, Leonard die App aber in kürzester Zeit programmiert hatte.
Auch hätte ich gern mehr über das Konsumverhalten der Jugendlichen erfahren bzw. wie sie sich einschränken müssen und damit zu kämpfen haben.
Alles in allem ein interessantes und packendes sozialkritisches Buch, das den Blick auf den Klimawandel und die Möglichkeiten, diesen aufzuhalten, lenkt und auch den Umgang mit den Sozialen Medien kritisch hinterfragt.


Fazit:
Eine fesselnde Idee einer Umweltschutz-App und wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen der Schüler entwickeln, die in zwei Lager aufgeteilt sind.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Eins, zwei, drei im Sauseschritt

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 71 - Turnen, tanzen, Musik machen von Constanza Droop

... nehmen wir die Kinder mit.

Tanzen, Sport, Musik. Alles was Kleinkinder anspricht und glücklich macht.

In meinem Praktikumskindergarten wird auch musikalische Früherziehung angeboten und da entdeckte ich das Buch.
Ich mag ja die Wieso, Weshalb Warum Bücher sehr gerne und die für die ganz Kleinen sind aj zuckersüß gemacht.

Sehr kindgerecht wird hier in diesem das Tanzen, Singen und Sporteln erklärt. Viele Bilder, viele Klappen viel Spaß.
Warum trägt man beim Sprit andere Kleidung? Warum soll man sich vorher "aufwärmen"?
Solche und andere Fragen werden toll beantwortet und erklärt und die Klappen sind natürlich das absolute Highlight.
Sie dürften etwas stabiler sein, die ein oder andere ist schon leicht eingerissen. Aber mit etwas Achtsamkeit kann man mit diesem Buch sehr lange Freude haben.
Ich fand das Thema interessant und es wurde sehr Kleinkindgerecht erklärt.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Nur kein Drama

Seif dich ein, sagt das Schwein von Grimm Sandra

... sagt das Lama und schäumt den Kopf ein zum Haarewaschen.
Bär, Katze, Schaf und viele Tiere mehr waschen sich die Hände, baden, kämen Haare und machen alles, was Kleinkinder nicht so gerne machen.

Spielerisch werden Hände gewaschen, Haare gekämmt und Zähne geputzt. Gerade das Händewaschen ist ja zur Zeit so wichtig und wenn man dann noch mit einem Reim an die Sache rangehen kann, macht es den Kleinen noch mehr Freude.

Die Reime und kurz und einprägsam, so haben kleine Wortkünstler viel Spaß und können sich die Reime oder einzelne Worte merken.
Sowas gefällt Kindern, sie machen mit und haben Spaß und ganz nebenbei ist Hände waschen und Zähne putzen in der Kita nicht mehr so schlimm.
Das Buch in unserer Kita ist schon total abgenutzt und wird sehr gerne von den Kleinsten gelesen.
Die Reime werden bei Hände waschen ausgesagt. So macht es viel Freude mit Kindern zu arbeiten und die Kleinsten Leser haben von diesen Geschichten am meisten.
Einfacher Text und einfache Bilder.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Alltag bei Kindergartenkindern

Mit Korny durchs Jahr von Göhlich Susanne

Korny geht in den Kindergarten und wir alle Kindergartenkinder erlebt er allerhand spannendes und alltägliches. Es gibt Nudeln mit Spagetti, die Feuerwehr kommt vorbei, Korny geht zelten und lernt schwimmen und und und

Acht ganz zauberhaft illustrierte Geschichten zum Vorlesen mit ausdrucksstarken Bildern auf denen es viel zu entdecken gibt.

Ich las Korny bei einem Praktikum im Kindergarten mit den Kindern und finde die Bücher klasse. Kurze Geschichten mit alltäglichen Situationen, so das die Kinder sich darin entdecken. Viel zum Schauen und damit auch viel zum Reden.
Bei den Bilder ist sofort erkennbar, wer das Buch illustriert hat, ich liebe die Illustrationen von Susanne Göhlich.

Die Storys sind kurz und haben einen großen Wiedererkennungswert, sie sind nicht langweilig und fesselnd die Kleinen für kurze Zeit ans Buch. Wir hatten jedenfalls sehr viel Freude mir Korny.

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Rezensionen von Meli:

Magische Geisterwelt, die Potenzial für mehr gehabt hätte

Mitternacht von Christoph Marzi

Nicholas James ist Autor, auch wenn er bisher nur einen kleinen Roman geschrieben hat, in dem es um das Leben seiner verstorbenen Großmutter geht. Mit seiner Geschichte beweist er aber ein gewisses Talent, denn schon bald erfährt er von einer Geisterwelt, die parallel zu seiner existiert, in der die Geschichten die Geister am Leben erhalten.

In dieser Welt, in der Romane über Leben und Tod entscheiden können, wird Nicholas zu einer wichtigen, wenn auch ahnungslosen Schachfigur.

Nicholas fand ich eigentlich schon sehr interessant, er ist nachdenklich und oft selbstreflexiv, aber dann macht er auch mal ziemlich unüberlegte Dinge und bricht direkt die erste Regel, die ihm bezüglich der Geisterwelt gesetzt wurde: Gehe niemals allein hin. Die Regel ist absolut berechtigt, denn Nicholas weiß nur sehr wenig über das Leben nach dem Tod, die Mächte, die dort herrschen und die verschiedenen Geisterwesen, die sich für ihn interessieren könnten. Die fantastischen Elemente fand ich schon sehr gelungen, die düstere und gefährliche Geisterwelt bietet ein spannendes Abenteuer und auch der manchmal selbstironische, malerische Schreibstil des Autors hat mir wieder sehr gut gefallen.

Ich wusste nicht so recht, wie ich dieses Buch fair bewerten soll, denn im Nachwort erzählt der Autor, wie er aufgrund der Folgen eines Schlaganfalls nicht mehr schreiben konnte, die Geschichte jedoch beenden wollte. Im Buch gibt es einen starken Bruch im Erzähltempo, die ersten elf der neunzehn Kapitel sind typisch Marzi, poetisch und magisch. Die letzten acht jedoch nehmen nur zwanzig Seiten ein, die Ereignisse überstürzen sich und die Geschichte kommt rasch zum Ende, obwohl man gerade noch mitten drin war. Ich habe schon Verständnis dafür, dass man die Geschichte nicht wie geplant fortsetzen konnte, aber das Buch wurde ja trotzdem ganz normal veröffentlicht und ich fand es schon schade, dass es so enden musste. Letztendlich habe ich mich für vier von fünf Sternen entschieden, für die geisterhafte Magie, die in 95% des Buches geboten wurde und für das, was noch hätte sein können.

Fazit
"Mitternacht" bietet eine interessante und spannende Geistergeschichte, in einen angenehm poetischen Schreibstil verpackt, die leider ein sehr abruptes Ende genommen hat.

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Rezensionen von nanu?!:

Immer noch wichtiges Thema

Zeig mir das Meer von Alex Sanchez; Julie Maroh

Im trockendsten Teil Mexikos lebt Jake zusammen mit seiner Mutter. Jake ist ziemlich unglücklich, alles wird ihm zu viel.
Er hat Geheimnisse vor seiner besten Freundin Maria, das macht ihm besonders zu schaffen. Und er fühlt sich zu dem Jungen Kenny aus seiner Klasse hingezogen. Er bewundert Kenny, denn der geht ganz offen mit seiner Homose&ualität um.

Jake muss sich über seine eigenen Gefühle erst einmal klar werden.

Ich finde es toll, wie Alex Sanchez und Julie Maroh mit dem Thema Homose&ualität in dem Buch umgegangen sind.
Jakes Zerrissenheit und wie er sich die ganze Zeit mit seinen Gefühlen quält, kommt so gut zum Ausdruck, dass man ihn am liebsten durch die Seiten hindurch trösten möchte. Jake hat so viele Probleme in seinem Leben die er bewältigen muss.
Hinzu kommt, dass man mehr über Jakes Herkunft erfahren will. Immer wenn Jake Fragen an seine Mutter hat, verschließt sie sich komplett. Auch sie hadert mit sich, kann aber ihr Geheimnis nicht lüften. Zu groß ist ihre Angst, dass Jake etwas zustossen könnte.
Gezeigt wird auch, wie Kenny oft für seine Offenheit, beschimpft und verspottet wird. Er ist ein starker Charakter dem das alles nichts auszumachen scheint, wenn es aber um seinen Vater geht, sieht die Sache schon anders aus.

Die Geschichte ist im DC-Universum zu Hause. Man sollte sich also nicht wundern, wenn plötzlich Superman durch die Seiten fliegt. Die Mischung aus Superhelden- und Coming-out-Geschichte hat mir gut gefallen.
Hervorheben möchte ich die tollen Zeichnungen der Künstlerin Julie Maroh. Sie schafft es meisterhaft den Figuren Leben einzuhauchen. Jede Gefühlsregung ist klar erkennbar.
Ein Pluspunkt ist das Vorwort von Alex Sanchez und das Nachwort von Julie Maroh. Darin erzählen sie, was sie zu diesem Buch bewogen hat.
Es gibt auch noch ein paar tolle Skizzenblätter von Julie Maroh.
Ganz toll finde ich im Anschluss die Adressen und Telefonnummern für Beratungsstellen und Verbände, für Leute die Hilfe brauchen.

Ich finde das Buch hat ein superwichtiges Thema, und alle Jugendlichen sollten es einmal gelesen haben. Akzeptanz und Verständnis für andere Menschen kann nicht früh genug beigebracht werden.

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Rezensionen von manu63:

Nichts für Anfänger

Brot backen mit den Jahreszeiten von Matthias Loidl

Brot backen mit den Jahreszeiten ist ein Backbuch des Autors Matthias Loidl, in dem er Brotbackrezepte mit ungewöhnlichen Zutaten vorstellt.

Die Rezepte sind unterteilt in Rubriken wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie Fingerfood, Basics und Service. Die über 80 Rezepte beziehen sich aufgrund der Zutaten auf die jeweiligen Jahreszeiten, können aber mit ein wenig Austausch der Zutaten auch zu jeder anderen Jahreszeit gebacken werden.

Im Frühjahr dominieren erste Blüten und gerade sprießendes, der Sommer setzt auf die Fülle des Angebotes und der Herbst nutzt die dann reif werdenden Nüsse sowie das saisonale Obst und Gemüse. Im Winter greift der Autor auf konserviertes zurück das im Sommer und Herbst gesammelt wurde, sowie auf Wintergemüse. Bei den Fingerfoods geht es um kleine Snacks, welche gut für Buffets etc. geeignet sind. Dabei kommen Zutaten rund ums Jahr zum Einsatz. Die Basics bieten eine Auswahl von Rezepten die man rund ums Brot backen und dessen Genuss nutzen kann. Im Serviceteil gibt der Autor Erläuterungen und Tipps sowie weiterführende Links.

Die Rezepte sind gut aufgebaut und geben Stundengenaue Angaben zur gesamten Arbeitszeit sowie zu den Gehzeiten der einzelnen Brote. Kleine Tipps ergänzen die Rezepte. Was mir gefehlt hat waren Erläuterungen zum Anstellgut das man für viele Rezepte benötigt. Die Informationen dazu musste ich selber suchen. Auch Erläuterungen zu einigen Tätigkeiten beim backen habe ich recherchiert. Es ist also kein Buch für Backanfänger, man sollte schon ein wenig Übung haben. Außerdem sind die Rezepte nicht für Schnelle geeignet, man muss schon etliche Stunden Gehzeit einkalkulieren, aber es lohnt sich.

Beim ausprobieren der Rezepte habe ich einige Zutaten die ich nur schwer bekommen bzw. sammeln konnte weg gelassen oder ich habe Zutaten die ich nicht mag ersetzt. In den meisten Fällen ging das problemlos. Ich gebe mal Beispiele für Zutaten die man selber sammeln soll: Löwenzahnblüten, Brennnesseln, Birkenlaub, Hopfensprossen, frische Trieben von Tannen und Fichten, Bucheckern und Vogelbeeren.

Mein Fazit: Es ist kein Buch für Backanfänger, da einiges rund ums Brot backen vorausgesetzt wird, es ist auch nichts für Eilige, denn die Gehzeiten sind nicht unerheblich. Manches Brot dauert fast 2 Tage bis es fertig ist. Dafür erhält man aber außergewöhnliche Geschmackserlebnisse rund ums Jahr. Wer gerne Brot backt, wird sich sicherlich über die vielen Anregungen freuen, die dieses Buch gibt. Ich habe mich beim ausprobieren der Rezepte auf Neuland gewagt und werde in Zukunft sicherlich auch mit einigen neuen Zutaten experimentieren, die ich sonst nicht genommen hätte.

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