Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Feel-Good-Roman
Bernsteinsommer (ungekürzt) von Anne Barns
Zum Inhalt:
Christina ist stolz auf ihr kleines Cafe und auch auf die schönen Aquarelle, die sie dort hängen hat. Diese hat ihr Vater gemalt, doch jetzt malt er nicht mehr. Er ist an Alzheimer erkrankt. Als er nun doch nach Malutensilien fragt, sucht sie gleich das Arbeitszimmer auf um diese zu holen und findet dort eine Gemälde, dass eindeutig nicht von ihrem Vater gemalt wurde.
Sie macht sich auf die Suche nach dem Künstler und damit auf eine Reise in die Vergangenheit der Familie.
Zum Inhalt:
Aufmerksam wurde ich auf die Autorin durch die Kinderbücher um Mirella Manusch, die ich toll fand. Aber auch diese doch völlig andere Art des Romans hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat ein Talent Geschichten interessant zu schreiben. Mir hat die Geschichte um Christina, ihre Freunde, ihr Cafe, ihren Vater, ihren neuen Freund sehr gut gefallen. Es war irgendwie so eine Feel-Good-Story, wenn auch Teile der Geschichte schon etwas traurig sind, aber auch das gehört zu einer schönen Geschichte. Die Sprecherin hat mir gut gefallen, nett fand ich auch, dass sie der polnischen Freundin einen leichten Akzent verpasst hat. Das passte einfach gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Feel-Good-Roman
Rezensionen von TheLidel:
Jagd durch Venedig
Venezianische Verwicklungen Luca Brassoni-Krimis von Daniela Gesing
Der Kunstprofessor Konstantin Becker reist mit seiner Assistentin nach Venedig, um ein plötzlich aufgetauchtes Bild auf seine Echtheit zu überprüfen. Es soll sich um einen bislang unbekannten Picasso handeln. Kurz darauf wird Becker tot aufgefunden und Commissario Luca Brassoni übernimmt mit seinem Kollegen Goldini die Ermittlungen.
Bald stellen sie fest, dass Becker und das Museum, dem das Bild zugespielt wurde, nicht die einzigen sind, die, sollte es sich tatsächlich um einen echten Picasso handeln, auf diesen Schatz aus sind. Der anderen Partei ist jedes Mittel recht, sich den Weg zu dem Gemälde frei zu bahnen.
Die Geschichte rund um die Jagd auf das Gemälde nimmt einen mit auf eine Reise durch Venedig. Die verschiedenen Schauplätze werden detailliert beschrieben und man erhält allerhand Hintergrundinformationen. So schafft es die Story oft, einen gedanklich in die Lagunenstadt zu entführen.
Zeitweise fand ich das Privatleben des Commissarios etwas zu präsent, was ein bisschen Spannung aus der Geschichte genommen hat. Allerdings wird dies vielleicht noch für die folgenden Bände eine Rolle spielen und so hat man Brassoni privat etwas besser kennen lernen können. Ob er momentan ein Sympathieträger ist, bleibt jedoch jedem selbst zu beurteilen.
Die Kulisse Venedigs und der Plot rund um ein altes Gemälde, verleihen dem Krimi eine ganz eigene Atmosphäre. Die Mysteriöse Stimmung wird von einem Ausflug auf die Geisterinsel Poveglia komplettiert und so wird immer wieder für schaurige Momente gesorgt. Eine Verfilmung könnte ich mir hier wunderbar vorstellen.
Da der Commissario auch Wurzeln in Deutschland hat, fließen neben typisch Italienischen auch immer wieder Deutsche, speziell Bayrische, Elemente ein. Durch die Vorliebe Brassonis für Kulinarik, werden vor allem Gerichte immer wieder detailliert beschrieben und man bekommt selbst Lust, direkt zum Italiener des Vertrauens zu gehen. Die Kombination aus guter italienischer Küche und deftigen, bayrischen Gerichten ist wirklich unterhaltsam und sehr gut nachvollziehbar (bis auf die Kombination aus Grießnockerlsuppe und Wurstsalat).
Obwohl die Spannung zwischenzeitlich kurz nachlässt, wartet das Ende wieder mit einem rasanten Showdown auf. Man konnte wunderbar miträtseln und hatte den ein oder anderen Verdacht, der sich dann eventuell bestätigt hat oder auch nicht. Mir hat diese spannende Reise nach Venedig und das Geheimnis rund um das Gemälde gut gefallen und ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
Rezensionen von Bibliomarie:
Loslassen und Neuanfang
Der Himmel ist hier weiter als anderswo von Valerie Pauling
Felicitas hat das Leben übel mitgespielt. Jung wurde sie Witwe und steht nun mit ihren vier Kindern allein da. Ihre Wohnung wurde ihr gekündigt und seit den dramatischen Ereignissen um Jans Tod, kann und mag sie ihre Geige nicht mehr zur Hand nehmen. Damit fällt ihr Verdienst als Orchestermusikerin und Geigenlehrerin weg.
Als sie auf einem Immobilienportal ein altes großes Haus im Alten Land entdeckt – ein ehemaliger Gasthof – kauft sie ihn spontan. Endlich Platz für ihre Kinder und private Geigenstunden kann sie sicher auch dort geben.
Aber es ist alles nicht so rosig, der Bau ist marode und die Sanierungskosten übersteigen bald ihre Möglichkeiten und auch ihre Kinder sind fordernd. Nicht alle Dorfbewohner stehen ihr wohlwollend gegenüber, gut, dass wenigstens ein Nachbar, der Tischler Jesko ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
„Der Himmel ist hier weiter als anderswo“ – der Titel hat mich sofort für das Buch eingenommen. Er weckt ein wenig Sehnsucht nach einer heilen Welt, nach einer weiten Landschaft. Das Buch ist sehr schön geschrieben, die Autorin schafft es schnell, mich in das Leben von Fee und ihren Kindern zu ziehen. Ich habe den Gasthof vor mir gesehen, den verwilderten Garten und den maroden Bootssteg und hätte es am liebsten der Protagonistin nachgemacht und mich auf die Arbeit gestürzt.
Natürlich fehlen die Schwierigkeiten nicht, die Probleme mit der pubertierenden Tochter, dem schulmüden Sohn und der liebenswerten Martha, die ein ganz besonderes Kind ist. Der kleine Golo dagegen ist ein – manchmal altkluger – Sonnenschein, dem die Herzen zufliegen.
Die Autorin hat ihre Protagonisten sehr menschlich gezeichnet, sie wirkten wirklich immer echt und lebensnah. Ich hatte das Gefühl, dass Valerie Pauling ihre Figuren mit Sympathie erdacht hat.
Eine warmherzige Geschichte vom Loslassen und einem Neuanfang, natürlich ist die Liebesgeschichte mit Jesko schon vorprogrammiert, das hat mich aber nicht gestört. Auch das alle Probleme sich immer schnell in Wohlgefallen auflösen, darf in einem Roman so sein. Schließlich möchte ich mich unterhalten. Das ist der Autorin mit ihrem Buch auch sehr gut gelungen.
Rezensionen von hexenaugen:
spannender Krimi
Bretonische Idylle von Jean-Luc Bannalec
Klappentext:
Die Hitzewelle hat in diesem August sogar die Bretagne fest im Griff, keine Aussicht auf Abkühlung für Kommissar Dupin. Und zu allem Überfluss plant Nolwenn auch noch die große Feier seines zehnjährigen Dienstjubiläums. Doch dann wird eines Morgens ein Toter an der Küste bei Concarneau aus dem Meer gefischt, ein Bewohner der legendären Belle-Île – und ehe sich Dupin versieht, befindet er sich an Bord eines Schnellbootes auf dem Weg zur »schönsten Insel der Welt«.
Meinung:
Das ist mein erster Krimi von Jean-Luc Bannalec, aber es ist sicher nicht der lezte
Die Gegend, in der der Krimi spielt, ist gut beschrieben, wodurch man ein Gefühl für den Ort und seine Geschichte bekommt.
Besonders angetan hat es mir der grummelige, lebensnahe Kommissar Dupnin mit seinen Macken.
Der Fall ist spannend bis zum Ende, die Auflösung der Morde ist solide.
Ein sehr gut geschriebener und vor allem sehr gut recherchierter Krimi.
Der Hauptcharakter ist wunderbar angelegt, die Nebenfiguren klasse und die Krimisituationen spannend. Fährt man selber einmal in die Bretagne, kann man tatsächlich dieses Buch fast als Reiseempfehlung nehmen!
Fazit:
Ein Buch was ich mit Vergnügen gelesen habe und was ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von SilkeS:
Kann die Meinungen nicht teilen
Gespräche mit Freunden von Sally Rooney
Geschmäcker sind in der Tat verschiedenen. Ich finde dieses Buch ganz furchtbar, furchtbar formuliert, sprachlich nicht gut, sehr fad, ohne Aufbau, es ist sofort vergessen und ich finde es sehr schade, dass es mit anderen wunderschön geschriebenen, lehrreichen und sprachlich gut ausgeführten Büchern gleichgestellt wird.
Rezensionen von Meli:
Oberflächliche Liebesgeschichte und die Spannung, die nur ablenkt
Gespräche mit Freunden von Sally Rooney
Oliviers Onkel und Cousin scheinen ihn zu hassen, sie manipulieren und erpressen ihn und geben sich alle Mühe, um ihm das Leben zur Hölle zu machen. Als Olivier dann Sadie kennenlernt, will er sein Interesse an der sympathischen Amerikanerin geheimhalten, denn sonst würden sie versuchen, die Beziehung zu zerstören, bevor sie anfängt.
Sadie sollte eigentlich auch weiterreisen und Nizza verlassen, aber schon bald mag sie sich kaum noch von ihrer Urlaubsbekanntschaft trennen.
Bei Liebesroman-Reihen, in denen in jedem Buch ein anderes Paar dran ist, bin ich es eher gewöhnt, das jedes Buch auch einen kleinen Abschluss hat und hatte daher vielleicht einfach etwas anderes von der Handlung erwartet. Mir bleib hier einfach viel zu viel offen, sowohl in bei Sadie und Olivier als auch beim großen Ganzen. Alles ist ziemlich dramatisch, das meiste hat aber nichts mit der aktuellen Liebesgeschichte zu tun, auch wenn sie kurze Störfaktoren darstellen, die letztendlich weder wirklich wichtig sind noch aufgelöst werden. Dadurch, dass so viel auf die nächsten Bücher geschoben wurde, kam mir auch alles so irrelevant vor, weil Olivier und Sadie sich ja auch nicht von dem Drama haben behindern lassen.
Die Liebesgeschichte konnte mich aber auch einfach nicht packen. Sadie findet Olivier faszinierend, weil er so selbstbewusst und spontan ist, er mag an ihr ihre Ehrlichkeit und dass sie nicht auf sein Geld aus ist. Sie finden sich gut und haben Spaß miteinander, es gibt teure Kleider und Hotels, eine Menge Sex und ein paar Intrigen hier und da. Ihre Beziehung und ihre Gefühle sind eigentlich ziemlich oberflächlich und haben kaum genug Zeit, sich richtig zu entfalten, weil es stattdessen ja Spannung gibt ... die aber eigentlich nur von der Liebesgeschichte ablenkt.
Fazit
Ich hätte bei "Deluxe Dreams" noch etwas mehr erwartet, die Liebesgeschichte fand ich leider ziemlich oberflächlich und die Handlung konnte mich auch kaum überzeugen, weil so vieles letztendlich doch irrelevant schien und nur ablenkte.
Rezensionen von AndFe1:
Spannendes Abenteuer
Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise von Gina Mayer
Klappentext:
Erbaut auf sechs Inseln im tosenden Meer liegt die gefährlichste Schule der Welt: das Internat der bösen Tiere. Nur die besten ihrer Art werden hier aufgenommen: königliche Leoparden, sprechende Schlangen und besondere Jungen wie Noël.
Eigentlich ist Noëls neues Leben perfekt. Auf den geheimen Inseln ist jede Schulstunde ein Abenteuer und noch nie hatte er so tolle Freunde wie jetzt.
Doch als einige Briefe seiner verschollenen Mutter auftauchen, merkt er, wie sehr er unter seiner unbekannten Herkunft leidet. Und plötzlich ist er bereit, für ein paar Antworten alles aufs Spiel zu setzen. Allein und wild entschlossen begibt er sich auf eine äußerst riskante Reise…
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel und kleine Illustrationen lockern den Text auf. Das schöne Cover, mit dem tollen Ausschnitt, kam besonders gut an.
Das Buch ist dritte Band der Reihe. Wir kannten die Reihe bisher noch nicht.
Die verschiedenen Charaktere des Buches und deren Beziehungen sind sehr interessant beschrieben. Die Stärken des Einzelnen, der Zusammenhalt und die Freundschaft sind wichtige Säulen der phantasievollen Geschichte. Mir gefällt sehr gut, wie diese Botschaften und Werte vermittelt werden.
Mein Großer (11) hat dieses spannende und unterhaltsame Buch in einem Rutsch verschlungen. Das Buch macht Lust auf mehr und wir werden auf jeden Fall die anderen Bände lesen.
Rezensionen von bibliofreund:
Ein Juwel für das Kinderbuchregal!
Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey
Liebevolles Wimmelbuch für die Kleinen Waldfreunde. Wir haben das Buch mit meiner Tochter entdeckt und sind restlos begeistert sowohl von den niedlichen Illustrationen als auch von der guten Aufmachung des Buches (nun ja, das eher ich als die Kleine). Zu jeder Tages - und Jahreszeit gibt es in dem Buch so einiges zu betrachten, die vielen Tiere, die immer wieder vorkommen, die niedlichen Einzelheiten, mit denen es noch mehr Spaß macht die Wimmelbilder zu erkunden.
Die Illustrationen sind einfach wunderschön und kindgerecht. Ich denke, auch für etwas ältere und jüngere Kinder ist das Buch interessant. Bei den ersten fokussiert man mehr auf die Details, bei den zweiten sieht man alles etwas grober. Die vielen Bewohner des Waldes, seien es Kaninchen, Füchse, Eulen, Rehhirsche , Waschbären oder Stinktiere veranstalten ein Geburtstagsfest oder ein Sportfest, machen ein Picknick oder ein Lagerfeuer und haben gemeinsam viel Spaß.
Dieses liebevoll gestaltete Kinderbuch ist wahrlich ein Juwel für das Kinderbuchregal!
Rezensionen von bibliofreund:
Heilsam kochen mit Ayurveda
Heilsam kochen mit Ayurveda von Dietrich Grönemeyer; Volker Mehl
Da ich schon das eine oder andere Ayurveda-Kochbuch besitze war ich total neugierig auf "Heilsam kochen mit Ayurveda", vor allem ob es mir neue Ideen und Rezepte bringen würde und ich wurde auch enttäuscht. Am Anfang des Buches gibt es allerlei Informatives über die Ayurveda Heilkunst und deren wohltuenden Lebensmitteln.
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und Volker Mehl, dass gesundes Essen auch mit einem gesunden Körper in Einheit besteht und zur Vorbeugung und Linderung von Krankheiten beitragen kann. Diese Konzepte der Ayurveda Heilmedizin sind jahrtausendelang und erprobt.
Anschaulich sind die vielen tollen Rezepte im Buch allemal und zeigen außerdem, dass Ayurveda auch gut schmecken kann. Teilweise waren mir die Rezepte ein wenig aufwendig aber die eine oder andere Zutat kann man vielleicht trotzdem weglassen. Die Bilder zu den Gerichten sind sehr anspruchsvoll gestaltet und man sieht direkt welche große Mühe sich die Autoren gegeben haben. Sicherlich aber ist das Kochbuch mehr als eines seinesgleichen, da es eine ganz andere essenweise anspricht, wo die Ernährungsumstellung auch eine neue Lebensart mit sich bringt. Bislang find ich die Ayurveda Kunst hochinteressant, obgleich ich nicht allen Punkten folgen kann. Ich lege allen ans Herz sich mit der Ayurveda Medizin zu beschäftigen und einige vorteilhafte Ergebnisse daraus zu ziehen und diese Buch ist sicherlich ein guter Start dafür.
Rezensionen von bibliofreund:
Der Aktivist Igor Levit
Hauskonzert von Igor Levit; Florian Zinnecker
Igor Levit hat in diesem Sachbuch versucht sich nicht nur als Pianist vorzustellen aber auch als Aktivist. Doch obwohl ein Klavierspiel viel harte Arbeit erfordert und stundenlanges trainieren, obwohl man nie wirklich mit sich zufrieden ist und trotz ellenlanger Probestunden am Ende doch nicht das gewünschte Ergebnis hat, ist dieses Buch der politischen Haltung Igor Levits zu wesentlichen gesellschaftlichen Themen gewidmet, die genauso wichtig und spannend geschrieben sind.
Flüchtlingskrise, Antisemitismus und Fremdenhass sind Themen mit denen er sich befasst und seine Ansichten mit den Lesern teil, die größtenteils auch die Ansicht der Mehrheit von uns darstellen. Doch Levit selbst hat auch so einigen Fremdenhass auf seiner Haut gespürt und das erzählt er auch in seinem Buch. Doch obwohl seine Stellungnahme nicht unbedingt innovativ ist oder er uns etwas unbedingt Neues zu erzählen hat, macht es einen Unterschied weil er ein Prominenter, talentierter Pianist ist, dessen Meinung eine gewisse Stärke hat.
Ich finde es gut wenn Menschen wie Levit sich aktiv einsetzen und gegen Vorurteile kämpfen. Und nebenbei noch in ihrem Wohnzimmer Hauskonzerte geben. Toll!










