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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Plötzlich ist das Leben anders

Der Himmel ist hier weiter als anderswo von Valerie Pauling

Von petra-silie

" Der Himmel ist hier weiter als anderswo" erzählt die Geschichte von Felicitas auch Fee genannt.
Ihr Leben scheint perfekt zu sein. Sie hat einen tollen Mann , vier Kinder und ist eine angesehene Geigerin, die ihren Job liebt.
Aber plötzlich gerät ihr Leben aus den Fugen.

Völlig unerwartet stirbt ihr Mann an einem Herzinfarkt. Zur gleichen Zeit steht sie auf der Bühne. Warum war sie nicht bei ihm. Eine Frage, die sie nicht mehr los lässt. Die Geige ist ab diesem Zeitpunkt für sie tabu.
Das Leben hat noch mehr für sie parat. Ihre Wohnung wird gekündigt und sie verliert ihre Arbeit als Musiklehrerin.
Eine alleinstehende Frau mit vier Kindern findet nicht mal so eine neue Wohnung, der letzte Ausweg ist ein alter und ziemlich maroder Gasthof im Alten Land.
Ein schwieriger Neuanfang für Felicitas und ihre Kinder, die jeder für sich auch ihr eigenes Päckchen zu tragen haben.
Wird sie es schaffen? Lest selbst, es lohnt sich!

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Rezensionen von Caroline :

Gute realistische Figuren und eine nachvollziehbare Story

Everything We Had von Jennifer Bright

Kate träumt von einem eigenen Café. Sie scheint die passende Immobilie gefunden zu haben. Sie entspricht genau ihren Vorstellungen. Sie hat nur einen Hacken: sie müsste sie sich mit Aiden teilen. Aiden, der gleich zu Beginn klar stellt, dass er nicht vorhat, diesen Laden so einfach aufzugeben. Denn hier kann es nur eines geben.

Nämlich einen Buchladen.
Aber die Vermieterin will unbedingt auch ein Café unterbringen, somit müssen Kate und Aiden an einem Strang ziehen. Die zwei beschließen aber einen Wettkampf zu beginnen und nach einem Jahr, werden die Zahlen verglichen und einer wird in dieser Immobilie bleiben dürfen.

Fazit:
Ich wusste nicht ganz genau, was ich mir von der Geschichte erwarten sollte. Ein New Adult Roman mit einer witzigen Ausgangssituation und einer "From Enemies to Lovers" Story.
Bekommen habe ich eindeutig mehr. Denn vor allem Kate war eine interessante Figur, die eine unglaubliche Wandlung durchgemacht hat. Durch ihr Angststörung musste sie viele Hürden überwinden. Niemand wusste genau darüber Bescheid. Nach außen machte sie einen enorm starken Eindruck. Sie kämpfte für ihren Traum, sie ließ die Angst nicht gewinnen. Das fand ich ungemein gut beschrieben, sehr realistisch und echt.
Aiden brauchte nicht einen solch schweren Weg zu begehen. Seine Erfahrungen waren weit aus weniger traumatisch, aber prägend. Ein Mann, der eine Mauer um sich gebaut hat und auch seinen Traum einer Buchhandlung verwirklichen will.
Zwei Figuren, die ein Ziel im Auge haben und dafür hart arbeiten.
Mir hat es gefallen, ich freue mich auf Teil 2

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Rezensionen von rewareni:

Wo ist der Mörder?

Der Stempelmörder von Torsten Schönberg

Was muss man wohl machen, damit man ein guter Österreicher wird? Diese Frage stellen sich tagtäglich Juri Sonnenburg und sein Freund Georg, die beide in einem Männerwohnheim leben und sich dem knallharten Integrationsprogramm ,, Piefke 5“ unterziehen müssen. Ihre Aufgaben sind zwar nicht immer von Erfolg gekrönt und bei ihrer Arbeit geht es nicht immer korrekt zu, trotzdem sind beide willens ihre Chance zu nützen um gute Österreicher zu werden.

Dass aber in ihrem Umfeld ständig Leichen den Weg pflastern und der sogenannte ,,Stempelmörder“ offenbar ganz in ihrer Nähe ist, ist natürlich nicht optimal. Und so passieren ständig ,,Unfälle“ und sonstige Missgeschicke, die sie durch viele Wiener Bezirke führt und ihre Verfolger sind dabei nicht immer gut auf sie zu sprechen.
,,Der Stempelmörder“ , ist ein mehr als skurriler Wien Krimi von Torsten Schönberg. Die Geschichte an sich, wie man ein guter Österreicher werden kann ist witzig und originell aufgearbeitet. Egal ob Juri und Georg im ,,Arbeitslosenstrandbad“ als Bademeister arbeiten sollen, wo eigentlich beide nicht schwimmen können, oder sie als ökologische Bedienstete mit ihrem Esel ausrücken und Müll einsammeln, stets hinterlassen sie ein Chaos. Dabei hat der Autor wirklich witzige Szenen beschrieben, wo man oft nur den Kopf schütteln konnte, was die beiden gerade anrichten. Auch wenn es ein Roman ist, den man nur mit einem oder sogar zwei Augenzwinkern lesen sollte, hat es doch auch Szenen gegeben die mir zu überdreht oder auch unpassend waren wie Frauen, die im Keller gefangen gehalten werden , wo sie fremden Männern zur Verfügung stehen müssen oder dass man mit einem Stilett auf Leichen einsticht um zu überprüfen, ob sie wirklich tot sind. Diese Handlungen hätte ich nicht gebraucht. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass der Autor zu viel in einer Szene unterbringen wollte und es so rasant zur Sache ging, dass ich ein wenig den Überblick dabei verloren habe, was gerade geschehen ist. Wer Wien nicht kennt, wird in dem Roman viele interessante Plätze und Orte kennen lernen und auch über manche skurrile geschichtliche Begebenheit etwas erfahren. Diejenigen, die Wien kennen, werden sich gut unterhalten über die verrückten Szenen von der MA 84, die eigentlich MA48 heißt oder das Arbeitslosenstrandbad, das eigentlich das Arbeiterstrandbad an der Alten Donau ist. Es ist somit auch eine kleine touristische Führung durch Wien. Wer also Juri und Georg auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Wien begleiten möchte und sich gerne immer wieder überraschen lassen will, der ist bei dem Stempelmörder in besten Händen.

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Rezensionen von cr:

Emmy - was für eine Frau

Sturmvögel von Manuela Golz

Emmy - was für eine Frau


Schön gestaltetes Cover - aber es passt irgendwie nicht zur Geschichte - es gibt dann einen gewissen Überraschungseffekt.
Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen: leicht, flüssig. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht.

Das Buch ist mit einer Prise Humor aber auch einigen traurigen Stellen versehen - eine tolle Kombination. der Spannungsbogen zog sich durch das ganze Buch hindurch.
Emmy - eine beeindruckende Protagonistin - ich bin Fan auf der ganzen Linie dieser tollen Frau.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

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Rezensionen von Anja:

Angenehm ruhige Liebesgeschichte

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.) von Lyla Payne

May ist erst seit kurzem an der Golden Isles Academy. Ihr Leben dort zu finanzieren, stellt sie vor einige Herausforderungen. Der Job als Nanny der 11-jährigen Sophie kommt ihr da sehr gelegen. Arbeitgeber sind nun allerdings die begehrten Zwillinge Noha und Felix und vor allem letzterer bringt sie ziemlich durcheinander…

May ist zwar keine Einzelgängerin, richtig Anschluss hat sie an der neuen Schule allerdings dennoch nicht gefunden.

Und tatsächlich sieht sie sich auch selbst nicht so recht zugehörig an der Eliteschule. Sie hat eine gute Freundin, der sie sich anvertrauen kann und der sie auch eine loyale Unterstützung ist.
Der Job als Nanny für Sophie ist für sie ein Segen, löst er doch auf einen Schlag einen Teil ihrer Sorgen und bereitet ihr auch noch Spaß. Sie verbringt gern Zeit mit dem Mädchen und stellt sich trotz fehlender Vorkenntnisse auch gut dabei an.
Gut gefallen hat mir auch, dass sie sich Felix gegenüber traut, ihre Meinung zu sagen und schwierige Themen anzusprechen, auch wenn dieser zunächst oft abweisend und verschlossen reagiert.

Felix ertränkt seinen Kummer in Alkohol, was ihn zunächst nicht sonderlich sympathisch macht, auch wenn er immer darauf achtet, den letzten Rest Selbstkontrolle zu behalten. Dennoch ist er ein fürsorglicher Bruder, der – etwas unbeholfen zwar – sich stets um seine kleine Schwester kümmert.
Erst der Kontakt zu May erdet ihn wieder ein wenig. Dabei war die Wirkung, die sie von Anfang an auf ihn hat, für mich zunächst nicht so recht nachvollziehbar. Je besser die zwei sich kennenlernen, desto besser konnte ich mich aber auch in seine Gedanken einfinden.

Beide schildern die Ereignisse abwechselnd aus der Ich-Perspektive und geben dabei nicht zuletzt Einblicke in das, was sie lange voreinander verbergen – Erinnerungen, die sie belasten, ebenso wie ihre Gefühle.

Die Handlung ist über weite Strecken sehr ruhig. Die langsame Annährung der Figuren sowie die Überwindung ihrer ganz eigenen Probleme, die sie beschäftigen und beeinflussen, stehen im Vordergrund. Während des Lesens dachte ich noch, wie schön es ist, dass keine unnötigen Konflikte konstruiert werden. Zu früh gefreut: Zum Ende hin gibt es dann doch noch einiges an Drama, was für mich in mehrerer Hinsicht unnötig war – vor allem, da der Prolog das Ende bereits vorwegnimmt, sodass es nur wenig Grund zum Zweifeln oder Mitfiebern gibt.

Zudem bleiben bei den letzten Ereignissen für mich noch ein paar Fragen offen. Da die Folgebände allerdings im selben Freundeskreis spielen, ist es zumindest denkbar, dass diese Punkte nochmal aufgegriffen werden.
Tatsächlich bin ich auf die weiteren Bände nun auch wirklich gespannt, da es im Umfeld von May und Felix sehr vielseitige, interessante Charaktere gibt, die ihre Geheimnisse bisher noch für sich behalten.
Besonders Felix’ Zwilling Noah ist zwar stetig präsent, bleibt dennoch bisher aber komplett undurchsichtig. Im Grunde erfährt man bisher über ihn nur, dass er etwas grummelig und extrem geheimnisvoll ist. Ich habe allerdings die Klappentexte der Folgebände noch nicht gelesen, ob er tatsächlich zu einer Hauptfigur wird.

Was mich enorm gestört hat, waren die verschiedenen Kaninchenszenen im Buch. Sowohl im Tierheim als auch zuhause passieren einige absolut nicht artgerechte Dinge (auch wenn ich inzwischen bereits herausgefunden habe, dass „die Amerikaner“ da offensichtlich ein wenig anders ticken). Dennoch für mich persönlich wirklich ein Problemthema, das sich durch das halbe Buch zieht.

Fazit

Eine angenehm ruhige Liebesgeschichte, die über weite Strecken ohne unnötiges Drama auskommt. Der Fokus liegt auf der langsamen Annährung und der Entwicklung der Figuren, die beide mit den Schatten ihrer Vergangenheit kämpfen. Ein paar kleine Fragen bleiben leider am Ende noch offen.

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Rezensionen von hexenaugen:

Reise in die Provence

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.) von Lyla Payne

Klappentext:

Der Duft von Sommer und Lavendel
Gibt es einen Ort, an dem das Glück auf einen wartet? Sarahs Leben liegt in Scherben. Mann, Job und Wohnung in Hamburg muss sie hinter sich lassen. Überstürzt bricht sie nach Südfrankreich auf,
wo sie Unterschlupf auf einem Weingut in den Bergen findet.

Lavendelbewachsene Hügel, Mandelbäume, blauer Himmel – die wilde Landschaft der Provence inspiriert Sarah.
Sie folgt ihren Träumen und beginnt Gedichte zu schreiben, das wollte sie schon immer, wenn nur die blauen Augen des Weinhändlers Lucien sie nicht so ablenken würden.
Doch Blau scheint Sarahs Glücksfarbe zu sein und Lavendel der Duft ihres neuen Lebens.

Meinung:

Manchmal hat so ein Neubeginn auch etwas Fantastisches.

Mit den vielen tollen Eindrücken, die dieses Buch vermittelt, meint man für einen Urlaub in Frankreich zu sein, denn die Umgebung ist sehr gut beschrieben.
Es war nicht leicht den beiden Protagonisten hinter deren Fassade zu blicken denn sie haben ihre Schatten auf Herz und Seele aber dennoch schafft es die Autorin mit ihrer offenen, umschreibenden und humorvollen Art sofort eine Verbindung herzustellen.
Die Geschichte entwickelt sich zwischen Sarah und Lucien sehr gut, obwohl Lucien sie ziemlich vom Gedichte verfassen und niederschreiben abhält wobei aber auch der Duft des Lavendels beiträgt.
Die Covergestaltung hat mir mit der schönen und passenden Farbgestaltung sehr gut gefallen man meint sich in der Provence zu befinden.

Fazit:

Eine Lovestory für gemütliche entspannte Stunden
Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe eine klare Leseempfehlung ab.

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Rezensionen von Ele:

Die Brückenheiligen

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.) von Lyla Payne


Zwölf Sünden, Thriller von Kirsten Nähle, EBook 368 Seiten, erschienen im Knaur TB-Verlag
Ein spannendes Debüt, Beginn einer neuen Reihe.
Stadtlauf in Würzburg, plötzlich klettert ein Läufer über die Brückenmauer der Alten Mainbrücke und springt in den Tod. Was hat den Familienvater zum Suizid bewogen? Kurz darauf wird auf einem Weinfest ein Pharmavertreter vergiftet und ein DJ bei einer Party am Mainufer erstochen.

Handelt es sich hier womöglich um einen Serientäter? Victoria Stahl und ihr neuer Kollege Daniel Freund, beginnen zu ermitteln, zur selben Zeit erhält Daniels Freundin, die Journalistin Susanne Riehl Redakteurin bei den Würzburger Nachrichten, ein mysteriöses Bekennerschreiben der selbsternannten „Wächter“. Kann das Ermittlerduo die Mordserie stoppen?
Mit diesem Debüt konnte mich die Autorin Kirsten Nähle restlos überraschen. Die Kapitel sind mit dem Datum überschrieben und unterteilt in angepasste Leseabschnitte die den Titel der jeweiligen Person tragen, aus deren Sicht, im personalen Stil, die Handlung erzählt wird. Dieser Wechsel macht die Story lebendig und verschafft dem Leser einen umfassenden Überblick. Ganz besonders spannend sind die Abschnitte der „Wächter“. Nach und nach erfährt so der Leser, den Hintergrund der Täter und Taten und wer dahintersteckt. Eigennamen, Gedanken und E-Mails sind kursiv gedruckt und somit deutlich erkennbar. Schon zu Beginn des Buches ist die Spannung hoch und steigert sich weiter bis zum fulminanten Ende. Immer wieder entstehen unvorhersehbare Wendungen und das Ende konnte mich tatsächlich überraschen. Schlagfertige Dialoge und aufregende Verfolgungsjagden machen die handelnden Figuren lebendig, die dazu gelieferten privaten Verwicklungen machen sie sympathisch und „echt“. Die Einführung der Hauptfiguren ist Nähle gut gelungen und gerne würde ich wissen, wie es beruflich und auch im Privatleben der Beiden weitergeht. Meine Lieblingsfigur ist Daniel, ein sympathischer Typ und ein guter Ermittler. Auch Victoria mit ihren Ecken und Kanten mochte ich gerne, auch sie beruflich ein Ass. Die Beschreibung des Settings ist perfekt ausgeführt, was besonders die Leser freuen wird, die Würzburg „live“ kennen. Der Plot ist raffiniert durchdacht, prima umgesetzt und jederzeit nachvollziehbar, hat mich an einigen Stellen zum Nachdenken gebracht, deshalb waren mir auch die Wächter nicht ganz unsympathisch.
Deshalb von mir eine dringende Leseempfehlung, z.B. für native Würzburger oder Würzburg-Urlauber. Aber auch alle anderen Freunde regionaler Krimis werden ihre Freude daran haben. Eine Fortsetzung werde ich auf alle Fälle lesen, 5 Sterne.

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Rezensionen von Miro:

"Mutters Augen weinten nach innen."

Der Sommer, als Mutter grüne Augen hatte von Tatiana Țîbuleac

Aleksy hat eben seinen letzten Schultag hinter sich gebracht und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Er hat keine Perspektiven. Er weiß nur, dass er weg von Mutter will, die er hasst und verachtet.

Der Sommer soll auf jeden Fall großartig werden. Mit seinen Freunden will er nach Amsterdam, Drogen konsumieren und seine Jungfräulichkeit verlieren.

Doch es kommt alles ganz anders. Seine Mutter überredet ihn, diesen einen Sommer mit ihr in Frankreich zu verbringen und was trist beginnt, wird für beide ein unvergesslicher Sommer.

Tatiana Tibuleac hat ein starkes Buch über ein schwer gestörtes Mutter-Sohn-Verhältnis geschrieben. Der Protagonist, Aleksy, war immer ein Außenseiter. Ungeliebt und ohne Perspektiven scheint er in seinem Sumpf gefangen. Seine Sprache ist derb und heftig; stellenweise schwer zu ertragen. Doch sie Autorin gibt ihn nicht auf. Er macht eine schöne, aber auch traurige Entwicklung durch.

Die Autorin hat ein Buch geschrieben, dass nicht gefallen will. Das Buch besticht mit schonungsloser Direktheit. Wie eine Faust ins Gesicht schreit und Aleksy seine Hilflosigkeit entgegen. Trotz dieser furchtbaren Kindheit lässt die Autorin eine relativ strahlende Zukunft aufblitzen.

Mich hat diese Geschichte sehr begeistert. Das Buch hätte gerne noch mal so viele Seiten haben können und ich hätte auch wahnsinnig gerne erfahren, wie alles so gekommen ist, wie es schließlich wurde. Doch damit lässt uns die Autorin allein. Und gerade diese Kürze verstärkt die Dringlichkeit dieses Romans.

Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, für alle, die auch mal derbere Sprache ertragen und für alle, die es aushalten, wenn nicht alles auserzählt wird!

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Rezensionen von Yogina yogaguide.AT:

ON Yoga - Eine fotografische Entdeckungsreise zu den Yoga-Anfängen

Michael O'Neill. On Yoga. The Architecture of Peace von Eddie Stern; H.H. Swami Chidanand Saraswatiji; H.H. Swami Chidanand Saraswatiji

yogaguide.at meint: Was für ein prachtvoller Bildband! Profifotograf O‘ Neill versteht es, genau im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken und so auch die schwierigsten Yogapositionen abzulichten und dabei die unglaubliche Ausstrahlung und Würde der Yogis einzufangen.

Die Fotos der indischen Yogis und der westlichen Promis könnten nicht unterschiedlicher fotografiert sein und nicht unterschiedlicher wirken – aber genau das illustriert die Entwicklung des Yoga in den letzten Jahren perfekt.

„Ein Buch über Yoga sollte Yoga nicht nur als Lehre vermitteln, sondern auch die damit verbundene sinnliche Erfahrung und Transformation." Dies ist vollauf gelungen.

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Rezensionen von OWI:

EIne wunderbare Familiengeschichte und eine Liebeserklärung an das "Alte Land"

Altes Land von Dörte Hansen

Was soll ich sagen? Diese Geschichte hat mich einfach bezaubert. Es ist die Geschichte von Vera, die als Kind mit ihrer Mutter aus Ostpreußen vertrieben wird und fortan im Alten Land bei Hamburg sesshaft wird. Aber dort wird sie - ähnlich ist es ja vielen Vertriebenen gegangen - nie wirklich heimisch.

Und es ist die Geschichte ihrer Nichte Anne, die eines Tages bei ihr auftaucht. Sie iist im übertragenen Sinne in ihrer Familie nie heimisch geworden.
Diese zwei Leben verwebt Dörte Hansen in ihrer Geschichte zu einem überzeugend schönen Muster. Der Roman ist einfach zum Lachen schön, zum Weinen schön, zum Nachdenken schön, zum Ärgern schön, zum Freuen schön.
Kurzum: Kaufen und lesen!

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