Kunden em pfehlungen
Rezensionen von JennifersBooks:
Julian darf er selbst sein
Julian ist eine Meerjungfrau von Jessica Love
“Julian ist eine Meerjungfrau” von Jessica Love hat mich sofort angesprochen - zuerst wegen des Titels, dann wegen des Klappentextes und schließlich wegen der Illustrationen, die schon auf den ersten Blick eine besondere, warme Stimmung erzeugen. Die Geschichte um den kleinen Jungen Julian, der Meerjungfrauen über alles liebt, hat mich tief berührt.
Als er im Zug drei als Meerjungfrauen verkleidete Frauen sieht, beginnt für ihn ein inneres Leuchten, das sich durch das ganze Buch zieht. Seine Fantasie, seine Kreativität und sein Mut, sich selbst auszudrücken, sind so liebevoll dargestellt, dass man ihn sofort ins Herz schließt.
Besonders eindrucksvoll ist die Szene, in der Julian sich mit einer Gardine und Topfpflanzen ein eigenes Meerjungfrauenkostüm bastelt. Man spürt seine Freude, aber auch seine Unsicherheit, als die Oma ihn entdeckt. Für einen Moment glaubt man, dass er Ärger bekommt – und genau hier setzt das Buch ein Zeichen, das wichtiger kaum sein könnte. Die Oma reagiert nicht mit Ablehnung, sondern mit Wärme, Verständnis und echter Unterstützung. Sie schenkt ihm sogar eine ihrer Perlenketten, damit sein Kostüm vollständig wird und nimmt ihn mit zu einer Parade, bei der alle Menschen als Meereswesen verkleidet sind. Dort kann Julian ganz er selbst sein und sich zugehörig fühlen.
Was dieses Bilderbuch zusätzlich so besonders macht, ist die Tatsache, dass es nur sehr wenig Text enthält. Die Illustrationen tragen die Handlung fast vollständig und erzählen Julians Geschichte auf eine Weise, die ohne viele Worte auskommt. Die Bilder sprechen für sich, transportieren Emotionen, Atmosphäre und Botschaft mit einer Klarheit, die man nicht erklären muss. Gerade dadurch entsteht diese stille, eindringliche Wirkung, die lange nachhallt.
Es sind die feinen Untertöne, die das Buch so wertvoll machen. Die Botschaft, dass auch Jungen Meerjungfrauen, Verkleidungen und Schminke mögen dürfen, ist so selbstverständlich und gleichzeitig so notwendig. Noch immer ordnet die Gesellschaft solche Dinge überwiegend Mädchen zu und stempelt Jungen, die sie mögen, als Außenseiter ab. Jessica Love zeigt, wie falsch und verletzend das ist – und wie viel Selbstvertrauen Kinder entwickeln können, wenn man ihnen vermittelt, dass sie richtig sind, genauso wie sie sind. Die Bilder, wie Julian stolz und lächelnd neben seiner Oma durch die Stadt läuft, gehören für mich zu den schönsten Momenten des Buches.
Ein wunderbares Detail ist die reale Inspiration der Parade im Buch: die “Coney Island Mermaid Parade”, die jedes Jahr zur Sommersonnenwende in Brooklyn stattfindet. Die Kostüme dort sind genauso farbenfroh, fantasievoll und kunstvoll wie im Buch - ein Fun Fact, der die Geschichte noch lebendiger macht.
Die Illustrationen von Jessica Love machen das Buch zu einem visuellen Erlebnis. Die erdigen Hintergründe lassen die farbigen Akzente leuchten, ohne jemals aufdringlich zu wirken. Die Bilder strahlen Ruhe aus, erzeugen ein echtes Wohlgefühl und transportieren gleichzeitig so viele Emotionen. Die vielen kleinen Details - Julians Meerjungfrauenbuch im Zug, der wechselnde Ausblick aus dem Fenster, die Verwandlung des Hauseingangs von schlicht zu farbenfroh - zeigen, wie viel Liebe in jedem Strich steckt. Auch die Kostüme der Parade sind traumhaft gestaltet und laden dazu ein, jedes Bild länger zu betrachten.
Fazit: Ein wunderschönes, warmherziges Bilderbuch über Akzeptanz, Diversität und Individualität, das mit wenigen Worten und starken Bildern zeigt, wie viel es bewirken kann, wenn Kinder einfach sein dürfen, wer sie sind. Für mich ein wunderbares Kinderbuch über Diversität.
Rezensionen von M:
Fahrzeuge mit jedem Buchstaben des Alphabet
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen
Der Sonderband der Wieso weshalb warum Reihe über das ABC der Fahrzeuge ist ein absolut tolles Buch. Zu jedem Buchstaben außer dem X findet der kleine und oder große Leser Bilder und Informationen von einem oder mehreren Fahrzeugen. Die Palette ist da weit gefächert, Fahrzeuge, die bekannt sind wie das Müllauto oder welche die eherunbekannt sind, wie der Marsrover beim Buchstaben M.
Die Bilder sind schön klar und bunt, die Informationen dazu gut verständlich, auch für jüngere Kinder, und interessant, auch für vor- oder mitlesende Erwachsene. Hinder den Entdeckerklappen, die bei vielen Fahrzeugen noch zusätzlich zu entdecken sind, sind weitere bildliche Informationen zu finden. Das Buch ist großformatig und durch die Spiralbindung liegt es aufgeklappt gut vorm Leser. Die Seiten sind dick und stabil und damit auch gut für kleinere Kinderhände geeignet. Die Altersangabe ist 4 bis 7 Jahre, meiner Ansicht nach ist das Buch auch schon für jüngere Kinder geeignet und unser 10 jähriger fand das Buch auch sehr interessant. Wieder eine gelungene Sonderausgabe der bewährten Buchreihe.
Rezensionen von rewareni:
Der unsichtbare Feind
Tödliche Nachlese von Matthias Melich
Als eines Tages im Weinort Malsch vor der Pfarrkirche eine Puppe liegt, die mit Nadeln durchstochen ist, glaubt Tobias noch an einen schlechten Scherz. Doch bald passieren Dinge, wo er nicht mehr an Zufälle glaubt. Als ein Freund von ihm einen unerklärlichen Autounfall hat lässt ihm der Gedanke nicht los, dass diese Ereignisse mit einer Mordserie zu tun haben in der er und sein Freund der Polizist Dominik involviert waren.
Spätestens dann, als sich Tobias verfolgt fühlt und auch seine Tochter Zoe Opfer eines Anschlags wird ist ihm klar, dass sich jemand an ihm und Dominik rächen möchte. Ihr unsichtbarer Gegner versteht es geschickt seine Spuren zu verwischen und allen ist nun klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist bis er seinen mörderischen Plan umsetzen kann, wenn es nicht vorher Tobias und der Polizei gelingt, den Mörder zu fassen.
,,Tödliche Nachlese“ ist ein eher humorvoll geschriebener Thriller von Matthias Melich wo er den Leser zum zweiten Mal Tobias und Dominik ,,ermitteln“ lässt. Auch wenn man die erste Geschichte nicht kennt ist es nicht so schlimm, es gibt immer wieder kleine Rückblenden vom ersten Teil und die jetzige Handlung baut nur bedingt darauf auf.
An sich wäre das Katz-und Mausspiel zwischen Täter und Opfer spannend erzählt, was aber mit der Zeit sehr nervig ist sind die ständigen Wiederholungen der Ereignisse. Zuerst passiert etwas, danach geht der Protagonist alles im Gedanken noch einmal durch und dann kann es sein, dass er die Erlebnisse noch jemanden erzählt. So wiederholen sich leider immer wieder Szenen, die man schon mehrfach gelesen hat. Auch ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig wo man oft nur einzelne Wörter aneinander gereiht findet aber auch durch die personale Erzählperspektive jeden Handgriff den der Protagonist tut, erklärt bekommt, wo es für mich schon manchmal zu genau beschrieben war.
Es gibt immer wieder kleine Überraschungen in der Geschichte, wo das Ende nochmal richtig spannend geworden ist, auch wenn nicht wirklich alles geklärt worden ist. Als Ausblick findet man noch einen kurzen Auszug auf den dritten Band der Reihe.
Rezensionen von verhei:
Spannende Jagd
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Helga Jónsdóttir junge Ermittlerin im Dezernat für Gewaltverbrechen wird zu ihrem ersten Fall gerufen - eine Frau wurde nackt und tot in der Box eines Pferdestalls in der Nähe von Reykjavik gerufen. Als sie zum Haus der Toten fährt, um nach ihrem Sohn zu sehen, ist dieser nicht auffindbar und Verteidigungs- bzw.
Fluchtspuren werden gefunden. Der gewalttätige Vater gerät unter Verdacht und man muss den Jungen in der kalten Vulkanlandschaft rasch finden. Barjki, ein Verkehrspolizist und Mitglied einer Rettungsorganistation, soll bei der Suche helfen. Bald taucht eine weitere Leiche auf, und bald wird klar, dass der Täter sehr akribisch vorgeht.
Neben dem eindrucksvollen Coverbild hat mich bei diesem Buch vor allem die Tatsache angesprochen, dass ich die Reihe von Hjorth & Rosenfeldt sehr genossen habe.
Man taucht hier sehr rasch in die Geschichte ein, lernt nur mit kurzem Vorgeplänkel das Ermittlerduo samt umstehenden Polizeiapparat kennen. Das Tempo ist hoch, natürlich auch weil die Suche nach dem Jungen drängt. Aber auch die kurzen Kapitel mit wechselndem Blickwinkel tragen gut dazu bei.
Man merkt Helga an, dass sie der schwedische Neuling im Ermittlerteam ist und teilweise noch etwas unsicher wirkt. Nichtsdestotrotz ist sie sehr engagiert und hängt sich voll in die Ermittlungen. Wer tauscht schon einfach so Kleidung mit einem Streifenpolizisten, um gleich einsatzbereit zu sein. Barijki ist dagegen schon ein alter Hase in seinem Milieu, der beruflich etwas hinter seinem Können eingesetzt ist und vor allem Islands Landschaft kennt und liebt. Jeder der beiden trägt sein so genanntes Päckchen und irgendwie schafft sich das Duo trotz Skepsis zusammenzuraufen – methodisches Arbeiten trifft Bauchgefühl.
Man erkennt auch wie schwer es Neulinge manchmal im Team haben und es auch ab und an Personen gibt, die sich etwas querstellen. So unsympathisch das manchmal ist, ist es dennoch sehr realistisch. Genauso auch die im Hintergrund ablaufenden Themen wie Kompetenzen, Hierarchie, Budget und Befehlsketten.
Island und die Besonderheiten in Landschaft und in der Struktur der Abläufe in diesem Land finden Eingang in das Buch. Vulkanlandschaft, Natur und Wildnis werden gut und atmosphärisch geschildert. Für mich trägt all das zur düsteren Stimmung im Buch bei, wobei ich zugeben muss, dass das bei jedem Krimi bzw. Thriller der Fall ist, der im Norden spielt.
Für mich ein solider Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe. Ich freue mich definitiv schon auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Immenhof:
Für Lesemuffel
Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar von Anja Kiel
Im selben Format des Buches gibt es diverse Ausgaben zu bekannten Persönlichkeiten. Mir sind bisher besonders die Fussballer aufgefallen. Ich finde es jedoch gut, dass auch andere Interessensgruppen angesprochen werden und die Reihe dadurch vielfältiger aufgestellt ist.
Der Aufbau aller Bücher ist recht ähnlich.
Es gibt Informationen zur Kindheit, zur Karriere und zu eher unbekannteren Themen. Die Sätze sind kurz gehalten und graphisch untermalt, was auch Lesemuffel anspricht, da man nur sehr kurze Texte lesen muss. Ich bemerke, dass die Bücher im schulischen Bereich sehr beliebt sind und die Kinder diese gerne lesen. Insofern bin ich mit der graphischen Aufmachung und dem Textaufbau zufrieden.
Mir persönlich sind die Kapitel teilweise etwas zu kurz und es ist nicht mein bevorzugter Stil, aber dies darf natürlich auch so sein. Gerade für die Zielgruppe ist die Gestaltung sicherlich passend.
Es gab viele interessante Fakten zu Taylor Swift, die ich nicht kannte, wie ihre Lieblingszahl, ihr erstes Album oder ihre Lieblingstiere. Da ich mich in diesem Bereich jedoch auch nicht besonders gut auskenne, waren neue Fakten für mich keine grosse Überraschung. Gelungen finde ich auch das Quiz am Ende, das gut zur kleinen „Überprüfung“ dienen kann, auch wenn die Fragen eher einfach gehalten sind.
Insgesamt ein ansprechend gestaltetes Buch mit einem klaren Konzept, das vor allem Kinder durch die kurzen Texte, die graphische Gestaltung und die spannenden Fakten anspricht und sich auch für weniger lesebegeisterte Kinder gut eignet.
Rezensionen von Streiflicht:
Wir lieben The Hague!
MARCO POLO Reiseführer Rotterdam & Den Haag, Delft von Ralf Johnen
Seit wir vor vielen Jahren zu einer Hochzeit in der Nähe von Rotterdam eingeladen und zufällig am Abend vorher in Scheveningen am Strand gelandet sind, lieben wir diese Ecke. Auch vorher waren wir schon an verschiedenen Orten in den Niederlanden unterwegs und lieben das kleine Nachbarland sehr. Von NRW aus hat man die Grenze ja immer recht schnell erreicht und ist dann schon sofort im Urlaub.
Die Lebensfreude und die komplett andere Lebensart tun uns immer wieder gut und wir sehen uns schon jetzt nach unserem nächsten Aufenthalt. Tatsächlich haben wir The Hague zur Lieblingsstadt erkoren und reisen immer und immer wieder gerne hin. Delft ist eine Welt für sich und immer wieder einen Besuch wert, genau wie die Weltstadt Rotterdam.
Also kennen wir uns tatsächlich schon recht gut aus und waren nun natürlich neugierig, was uns dieser kleine, kompakte Reiseführer noch alles bieten kann. Ich hab das Buch einfach mal willkürlich aufgeschlagen und bin auf einer Seite mit Restauranttipps für Den Haag gelandet. Wie herrlich! Da gibt es noch richtig viel zu entdecken, da habe ich ganz viele tolle Tipps gefunden.
Auch Delft werden wir auf jeden Fall nochmal einen ordentlichen Besuch abstatten, da gibt es noch so viel zu sehen. Was mich auch neugierig gemacht hat, sind die Erlebnistouren. Vier Stück und alle finde ich sehr ansprechend. "Auf zwei Rädern durch die Dünen Den Haags" ist meine erste Wahl. Schon lange wollten wir mal Räder ausleihen, jetzt weiß ich auch, wohin wir fahren können. In den Dünen waren wir schon öfter spazieren, so absolut faszinierend, wie viel Natur dort ist und wie wenige Menschen es sind. Und das, obwohl man immer mal wieder einen Blick auf Skyline der großen Stadt Den Haag werfen kann. Kein Wunder, dass die Stadt als grünste der Niederlande gilt.
Auch die Karte hinten im Klappenteil gefällt mir gut, eine praktische Zugabe zum Reiseführer. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, man findet auch noch viele Tipps und Ausflugsideen, wenn man die Region schon kennt!
Rezensionen von Goejos:
Auf den Hund gekommen
Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell
Eines vorweg: Ich bin kein Hundefreund und ich habe auch Angst vor Hunden. Trotzdem hat mich dieses Buch gefangen genommen. Dem Autor gelingt es, sein Gefühl für seine Hunde lebensecht rüberzubringen. Man fühlt mit, wie er mit seinen Hunden mit lebt, wie er mitfühlt und mitleidet. Außerdem erfährt man unheimlich viel über die einzelnen Rassen und Verhaltungsweisen.
Auch über die Nachteileeiner Hundehaltung wird informiert. Trotzdem klingt fast aus jeder Zeile die Liebe und Hochachtung für diese Geschöpfe durch. Aber auch die Arbeit und Zeitaufwendung wird beschrieben. Für andere Hobbys bleibt bei dem großen Aufwand für die Hunde wahrscheinlich keine Zeit mehr über. Aber für einen echten Hundeliebhaber gibt es wahrscheinlich nur die Hunde und sonst nichts mehr. Ein gelungenes Buch mit schönen Zeichnungen und einem lieben Cover.
Rezensionen von goejos:
Auf den Hund gekommen
Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell
Eines vorweg: Ich bin kein Hundefreund und ich habe auch Angst vor Hunden. Trotzdem hat mich dieses Buch gefangen genommen. Dem Autor gelingt es, sein Gefühl für seine Hunde lebensecht rüberzubringen. Man fühlt mit, wie er mit seinen Hunden mit lebt, wie er mitfühlt und mitleidet. Außerdem erfährt man unheimlich viel über die einzelnen Rassen und Verhaltungsweisen.
Auch über die Nachteileeiner Hundehaltung wird informiert. Trotzdem klingt fast aus jeder Zeile die Liebe und Hochachtung für diese Geschöpfe durch. Aber auch die Arbeit und Zeitaufwendung wird beschrieben. Für andere Hobbys bleibt bei dem großen Aufwand für die Hunde wahrscheinlich keine Zeit mehr über. Aber für einen echten Hundeliebhaber gibt es wahrscheinlich nur die Hunde und sonst nichts mehr. Ein gelungenes Buch mit schönen Zeichnungen und einem lieben Cover.
Rezensionen von Goejos:
Auf den Hund gekommen
Penny, Prince und Ginny von Brian Sewell
Eines vorweg: Ich bin kein Hundefreund und ich habe auch Angst vor Hunden. Trotzdem hat mich dieses Buch gefangen genommen. Dem Autor gelingt es, sein Gefühl für seine Hunde lebensecht rüberzubringen. Man fühlt mit, wie er mit seinen Hunden mit lebt, wie er mitfühlt und mitleidet. Außerdem erfährt man unheimlich viel über die einzelnen Rassen und Verhaltungsweisen.
Auch über die Nachteileeiner Hundehaltung wird informiert. Trotzdem klingt fast aus jeder Zeile die Liebe und Hochachtung für diese Geschöpfe durch. Aber auch die Arbeit und Zeitaufwendung wird beschrieben. Für andere Hobbys bleibt bei dem großen Aufwand für die Hunde wahrscheinlich keine Zeit mehr über. Aber für einen echten Hundeliebhaber gibt es wahrscheinlich nur die Hunde und sonst nichts mehr. Ein gelungenes Buch mit schönen Zeichnungen und einem lieben Cover.
Rezensionen von Anndlich:
Die Wahrheit
Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4) von Marc Raabe
Eine junge Frau geht viral. Ihre Videos enthalten skandalöse Details über eine Affäre mit dem Bundeskanzler. Ist das ein Fake oder die pure Wahrheit? Kurz darauf verschwindet der Kanzler Henrik Westphal.
Art und Nele werden in einen U-Bahntunnel gerufen, dort befindet sich die kopflose Leiche einer Frau.
Handelt es sich um die Frau aus dem Video?
Ein Netz Lügen breitet sich aus und bringt nicht nur Art in Gefahr, wem kann er noch Vertrauen?
Im Morgengrauen von Marc Raabe ist der vierte Band der Thriller-Reihe um das Ermittlerteam Artur ‚Art‘ Mayer und Nele Tschaikowski, die auf jeden Fall von Beginn an gelesen werden sollte. Wir erleben die Geschichte wie gewohnt aus mehreren Perspektiven, wobei Art Mayer im Fokus steht. Die Darstellung der zeitlichen Ebene hat mir ausgesprochen gut gefallen, in dem das Davor auf den Tag Null zulief und das Danach sich von Tag Null entfernte. Dadurch ließ sich die Geschichte zeitlich nicht nur gut einordnen, sondern erhöhte die Spannung, um den Tag Null.
Die Entwicklung der einzelnen Charaktere wirkt super authentisch, das hat auch gute Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Figuren, sodass auch das (komplette) Ermittlerteam immer mehr Tiefe gewinnt. Der Fall selbst hat mir sehr gut gefallen, auch weil es viele Fragen geklärt hat. An einigen Stellen war mir der Zufall etwas zu häufig am Werk, vor allem im Bezug auf die Jagdhütte und die Lösung fand ich auch recht offensichtlich, dennoch hat mir das Werk spannende Lesestunden bereitet und vor allem die Vorgängerbände sehr gut abgerundet.
Eine klare Empfehlung für Im Morgengrauen, aber wer die Vorgängerbände bereits kennt, der wird sowieso weiterlesen wollen und wer noch kein Buch der Reihe gelesen hat, dem ist Der Morgen sehr ans Herz, um eine tolle Reihe zu beginnen!









