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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Brillant

Ein erhabenes Königreich von Yaa Gyasi



Yaa Gyasi ist in Ghana geboren, ihre Eltern emigrierten mit ihr in die USA.
Schon mit ihrem Roman Heimkehren konnte sie mich berühren.

Ihr Roman „Ein erhabenes Königreich“ zeigt Eine Einwanderin aus Ghana in Amerika, die alles für ihre Kinder macht. Sie ist
Krankenlegerin und wenn das Geld nicht reicht, geht sie auch noch putzen.

Die Protagonistin ist die Tochter Gifty
die ehrlich über alles spricht. Als Gifty in der 4, Klasse ist stirbt ihr Bruder. Darauf flüchtet sich die Mutter in Depressionen. Gifty wird den Sommer über nach Ghana geschickt, damit die Mutter genesen kann.

Als Gifty zurückkommt ist die Mutter nicht mehr die Alte und als Gifty studiert erkrankt sie wieder.

Die Autorin erzählt alles eindrucksvoll und bringt uns Giftys Emotionen nahe. Sie wird zu einer jungen Frau, die am Glauben hadert, obwohl sie mal sehr gläubig war.

Der Roman besticht durch seine patente Sprache und lässt den Leser in die Geschichte eintauchen.
Von Yaa Gyasi werde ich gerne weitere Romane lesen.

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Rezensionen von Jonas1704:

Tolle Geschichtensammlung

Mein Sternzeichen ist der Regenbogen von Rafik Schami

Ich habe schon viele Bücher von Rafik Schami gelesen und fühle mich jedes Mal in eine andere Welt hineinversetzt. Die Tradition, Sitten und Bräuche Syriens werden in seinen Büchern immer intensiv dargestellt. Obwohl ich so manches des Öfteren nicht nachvollziehen kann, ist es doch immer interessant zu lesen, wie andere Völker leben.

Diesmal handelt es sich nicht um eine Geschichte sondern es ist ein Geschichtenbuch. Seine Heimat, seine Erinnerung und Geschehnisse aus der Diktatur bereichern den Leser und seine bildhafte ausdrucksstrake Schreibart lassen keinen unbefriedigt zurück. In seinen Kurzgeschichten befasst sich Rafik Schami hauptsächlich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, zwischen Mann und Frau, zwischen Staat und deren Bürger aber auch verschiedene Ländern und Kulturen sind immer präsent. Mit eine Prize Humor schafft er es die Gesellschaftskritischen Geschichten so zu gestalten, dass der Leser sich amüsiert fühlt und der Autor gleichzeitig seine Perspektiven erläutert.
Insgesamt hat mir der Geschichtenband wie immer gut gefallen. Auch als Geschenk prima geeignet.

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Rezensionen von Rita schwarz:

Enttäuschung

Die Verlorenen von Simon Beckett

Viele Tote, viel Gewalt, illegale Einwanderer,korrupte Polizisten ,Gangstergangs und Mädchenhändler von allem ein wenig und am Ende siegt mit dem schwerst verletzten Mr.Colley das Gute. Wenig Spannung, nicht Neues!

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Rezensionen von Alais:

Ein Wohlfühl-Pageturner mit vielen Büchern, einer kleinen Liebesgeschichte und der Geschichte eines Aufstands

Die letzte Bibliothek der Welt von Freya Sampson

Dieses Buch beginnt bescheiden, still und leise mit June, einer Bibliothekarin, die in ihrer Bücherei vor sich hinträumt, und entwickelte sich im weiteren Verlauf für mich zu einem fesselnden Wohlfühl-Pageturner, den ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte: Angesichts einer drohenden Schließung der Bibliothek beginnt eine bunte Mischung ihrer Stammbesucher:innen, sich zu mobilisieren, die schüchterne June wird vor große Herausforderungen gestellt .

.. und, nein: Dieser Roman mit seinem feinen Humor ist keineswegs so vorhersehbar, wie es nun den Anschein hat, zumindest nicht in allen Punkten ...
Die Erzählung ist eine schöne Liebeserklärung an Büchereien und die Rolle, die sie innerhalb einer Gemeinschaft spielen können – als Stütze und Zufluchtsort für einsame Menschen, Menschen in Not oder einfach nur auf der Suche nach einem ruhigen Ort zum Lernen ...
Die Autorin lässt in ihrer Geschichte viele faszinierende, starke und zuweilen auch etwas kauzige Charaktere verschiedener Altersklassen auftreten. Sie miteinander agieren zu sehen ist eine helle Freude. So hatte ich viele Lieblingsfiguren - die resolute Mrs B, die schroffe Vera oder auch Stanley, ein älterer Herr und typisch britischer Gentleman, der mehr als ein Geheimnis hat. Ausgerechnet June selbst ist mir nicht hundertprozentig sympathisch, da es ihr nicht gelingt, einen Zugang zu Alan Bennett, dem Kater ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Das missmutige Gesicht des Katers, wenn ihn wieder einmal eine Nachbarin nach Hause zurückträgt, entwickelte sich zwar fast schon zu einem gelungenen kleinen Running Gag, aber er tat mir auch, auch wenn sich June durchaus Mühe gab, fürchterlich leid. Was ich aber bei June als Romanfigur gut fand, war die Thematisierung von Schüchternheit bei Erwachsenen und die Probleme, die diese für die Betroffenen bewirkt.
Ein besonders wichtiges Thema in diesem Roman ist auch Trauer, der Umgang mit Verlust. Dieser eher schweren Thematik werden aber auch manchmal eine sanfte Heiterkeit und natürlich die für Wohlfühlromane typische Liebesgeschichte entgegengesetzt. Letztere hat mir tatsächlich gefallen, obwohl ich kein Liebesgeschichtenfan bin, viel erhebender war es für mich allerdings, von den Wundern zu lesen, die ein Zusammenhalt unter völlig verschiedenen Menschen bewirkt. Es ist immer wieder schön, wenn Menschen über sich hinauswachsen ...
Ein Mutmachbuch, das nichts beschönigt, aber zeigt, wie sich manchmal trotz Dunkelheit ein Licht erkennen lässt.

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Rezensionen von Ele:

Die Anfänge der Teemarke Ronnefeldt

Die Teehändlerin von Susanne Popp


Die Teehändlerin, Familienroman von Susanne Popp, 560 Seiten, erschienen im Fischer-Verlag.
Nach einer wahren Geschichte. Der Aufstieg des Tee- und Kolonialwarenhandels Ronnefeldt.
Tobias und Friederike Ronnefeldt, haben in Frankfurt einen Kolonialwarenladen gegründet. Sie handeln mit Tee und anderen Waren aus China.

Obwohl sie vier Kinder hat, genießt es Friederike hin und wieder im Laden mitzuhelfen. Frauen jedoch mussten im 19. Jahrhundert in der sog. Biedermeierzeit, stärker als zuvor um ihre Rechte kämpfen. Es gehörte sich einfach nicht für die Gattin eines Kaufmanns mitzuarbeiten, Musik, Handarbeiten und die Kindererziehung waren ihre Aufgaben. Als Tobias jedoch im Jahr 1839 auf eine längere Reise nach China aufbricht, muss Friederike die Geschicke des Hauses selbst in die Hand nehmen um das Geschäft zu erhalten, denn sie kann dem neuen Prokuristen nicht trauen. Das meistert sie jedoch hervorragend. Als Tobias wieder zurückkommt, soll sie wieder an den heimischen Herd zurückkehren, kann sie sich in ihrer neuen Rolle behaupten?
Das Ronnefeldt-Unternehmen besteht heute nach 200 Jahren immer noch.
Das Buch ist in 4 Teile aufgegliedert, gekennzeichnet durch Jahreszeiten und Jahreszahlen. Unterteilt in längere Kapitel, die mit einer zum Text passenden Überschrift und Ort sowie Datum versehen sind. Der Zeitrahmen ist damit ganz deutlich erkennbar. Susanne Popp schreibt äußerst bildmalerisch und flüssig, der Lesende merk kaum wie die Seiten dahinfliegen. Das Setting ist auffallend gut beschrieben, stets hatte ich Bilder der Schauplätze vor Augen. Im auktorialen Erzählstil, sodass es möglich ist gleichzeitig die Erlebnisse der beiden Ehegatten zu verfolgen. Wobei die Geschehnisse daheim in Frankfurt überwiegen. Die inneren Klappen sind ganz besonders hübsch gestaltet, vorne ist eine Ansicht vom historischen Frankfurt und hinten Bilder und Dokumente der Firma Ronnefeldt platziert. Ganz besonders hilfreich das Figurenverzeichnis am Anfang, es handelt sich zumeist um Personen die wirklich gelebt haben. Ich kann der Autorin nur eine detailgenaue Recherchearbeit attestieren, die Familie Ronnefeldt hat ihr Einblick ins Familienarchiv gewährt, was der Fantasie der Autorin entspringt muss wohl jeder Leser für sich entscheiden. Der Plot ist nachvollziehbar und glaubhaft, die Figuren handeln authentisch. Besonders gerne mochte ich die Protagonistin Friederike, die es geschafft hat im Geschäft und auch in der Familie Großes zu leisten, eine tolle Frau die im Buch eine bemerkenswerte Entwicklung durchlebt und dabei reift. Ihr Ehemann Tobias konnte mich kaum begeistern. Nur um in seinem wissenschaftlichen Verein zu renommieren und auch seiner Abenteuerlust zu frönen, lässt er sich nicht von seiner langen und gefährlichen Reise abbringen und lässt seine schwangere Frau mit dem Geschäft, welches bei seiner Abreise noch nicht einmal so gut läuft, zurück. Wieder zuhause jedoch soll die Gattin, die zuvor das Unternehmen alleine geleitet und mehrmals gerettet hat, möglichst wieder hinterm Herd verschwinden. Sein Machogehabe hat mich genervt. Ich hätte mir im Buch jedoch etwas mehr Informationen über den Tee gewünscht. Verschiedene Sorten, Geschmack und Herstellung, das hat mir gefehlt, das war ein Hauptgrund warum ich das Buch lesen wollte. Ich habe jedoch auch gelernt, dass sich der Tee und wie er heute genossen wird, wohl von der damaligen Zeit sehr unterscheidet.
Insgesamt habe ich das Buch sehr schnell gelesen, fühlte mich bestens unterhalten auch an spannenden Situationen und unvorhersehbaren Wendungen hat es nicht gefehlt. Am Ende blieben jedoch wichtige Fragen offen, was wohl im zweiten Teil gelöst werden wird. Ich bin auf jeden Fall dabei, ich kann das Buch nur empfehlen und nicht nur an Teetrinker. Wer Familiensagas mit wahrem Hintergrund liebt wird hier gut unterhalten. Fünf Sterne.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Amüsante Komödie über Verwechslungen und Missverständnisse in den Schottischen Highlands

Der Pfau von Isabel Bogdan

Lord und Lady McIntosh haben die Cottages ihres Anwesens in den Schottischen Highlands zu Ferienwohnungen umgebaut.
Als sich im Winter eine Bankergruppe zu einem Teambuilding-Wochenende ansagt, wird dieses von dem verrückt gewordenen Pfau der McIntoshs gehörig durcheinandergebracht. Denn der Pfau greift alles an, was blau ist.

Und das Auto der Chefin der Bankergruppe ist blau.


Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte bereits auf den ersten Seiten schon herrlich amüsant. Dass jedoch ausnahmslos nur indirekte Rede verwendet wird, war ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Jedoch ist die subtile Beschreibung der Atmosphäre sehr gelungen.
Auch die Landschaft kann man sich wunderbar vorstellen.

Alle handelnden Personen, also die McIntoshs, Chefbankerin Liz, deren Kollegen, die eigens mitgebrachte Köchin und die Psychologin als Leiterin des Teambuildings sind charakterlich gut ausgearbeitet und differenziert dargestellt. Vor allem die Entwicklung der Banker und besonders der Chefin waren toll dargestellt!
Alle sind schlecht drauf, weil sie lieber in einem Luxushotel abgestiegen wären; und als dann auch noch das Wetter umschlägt und es zu schneien beginnt, alle festsitzen und Liz krank wird, gerät alles außer Kontrolle.

Auch die McIntoshs, die den Pfau und alles, was er so anrichtet, verstecken wollen und sich jedoch nach dem Schaden am Auto der Chefin keine andere Lösung mehr wissen als zum Äußersten zu gehen, und die Köchin mit der pragmatischen Problemlösung, brachten mich sehr zum Schmunzeln!
Die Missverständnisse und das aneinander-vorbei-Reden ergeben eine groteske Situationskomik; und jede Menge Verwicklungen, weil jeder ein Geheimnis für sich behält.


Fazit:
Kurzweilige, herrlich skurrile Komödie in bestem britischem Humor.

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Rezensionen von MeinSohnPrinzAndreas:

Möglicherweise eine Streitschrift für das Recht Mutter zu sein

Mutter werden. Mutter sein. von Barbara Rieger

Bei dem Buch handelt es sich um eine Zusammenstellung von Beiträgen unterschiedlichster deutschsprachiger Autorinnen, die eines gemeinsam haben: Sie alle haben ein Kind (oder mehrere) zur Welt gebracht uns sich dann anschließend mit den positiven und negativen Seiten davon auseinandersetzen müssen.

Uns so findet sich hier eine Bandbreite, hin von Kritik am gesellschaftlichen Bild der Familie bis zu Selbstreflexion des Kinderwunsches und was es bedeutet, Kinder in die Welt zu setzen.

Sprachlich befinden sich unter den Beiträgen der Autorinnen wahre sprachliche Schätze. Man wird mitgerissen, bildet sich eine eigene Meinung bzw. erweitert diese und kommt aus dem Lachen und Weinen nicht mehr heraus angesichts der schreienden Ungerechtigkeiten, mit denen sich Frauen, insbesondere Mütter in unserer scheinbar aufgeklärten Gesellschaft herumschlagen müssen und der herzerwärmenden Geschichten, wie die Autorinnen zusammen mit ihren Kindern über Grenzen hinausgewachsen sind.

Mich am meisten begeistern konnten letztendlich aber die schon fast streiterisch und aufrührerisch anmutenden Apelle an alle Mütter, Frauen, ja an die ganze Welt. Bei den schreienden Ungerechtigkeiten, die man leider viel zu schnell wieder aus seinem Kopf versucht zu verbannen, die hier aber eiskalt angesprochen werden, blieb mir als Mann, der es wagt, sich als Feminist zu bezeichnen, nichts anderes über, als mit ausgestreckter Faust und erhobener Fahne die Barrikaden zu erklimmen, im Kampf für die Gleichheit aller Menschen. Bei armutsgefährdeten Alleinerziehenden denen die Kinder wirklich wie ein Klotz am Bein erscheinen muss, den sie vom Staat umgeschnallt bekommen, selbstzufriedenen Männern, die es wagen, die Bedürfnisse der Frau nach Selbstbestimmung durch ihr familiär destruktiv erscheinendes Verhalten und den Vorurteilen, die man sich ausgesetzt sehen muss, nur weil man unter Schweiß, Blut und Tränen ein Kind aus seinem Leib herausgepresst hat, kommt einem letztendlich das essen wieder hoch und man fragt sich, was mit unserer Welt eigentlich falsch gelaufen ist. Der Appell, der hier im Buch verpackt ist, hat mich auf ganzer Ebene erreicht und gezeigt, dass es für den Kampf für die Mutter niemals zu spät ist. Alleine deswegen, dass dieses Buch mir gezeigt hat, was es heißt Mutter zu sein, kann ich es nur weiterempfehlen und möchte es schon fast jedem Mann, dem ich begegne in die Hände drücken. Ich bin Begeistert.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine neue, fantasievolle Interpretation der Rattenfänger-Sage

Der Rattenfänger von Hameln von P. J. Berger

Um seine durch Trunkenheit und Gewaltexzesse verkorkste Ehre wieder herzustellen, macht sich Ritter Richard von Calenstein mit seinen beiden Söldnern Ado und Odulf auf die Suche nach den vom Rattenfänger aus Hameln entführten Kinder. Unterwegs wird er immer wieder von Fantasien und Dämonen geplagt und sieht sich mit seinen schlimmsten Alpträumen konfrontiert.

Was ist hier noch Realität und was entspringt der Fantasie des durch die Trunksucht stark in Mitleidenschaft gezogenen Geistes von Ritter Richard? Die Frage habe ich mir beim Lesen dieser Interpretation der Rattenfängersage immer mal wieder gestellt.
Ich habe diese Geschichte für mich selbst als Märchen mit verschiedenen Wendungen interpretiert. Richard, der auch nach einer Zeit ohne Alkohol seine Gefühle und Wutausbrüche nur schwer unter Kontrolle bringt, ist mir mit seinen Gedanken und Spinnereien weitgehend fremd geblieben. Ich denke, dass seine Dämonen aus seiner Sucht herrühren, bzw. habe ich es mir wie einen Entzug vorgestellt, der ihn auf seiner Suche nach den Kindern heimsucht.
Bei Ado und Odulf ist die Furcht, die sie zeitweise gegenüber ihrem Herrn spüren sehr gut dargestellt. Bei Bürgermeister Gruelhot aus Hameln habe ich nicht verstanden, warum er Richard so wenig Unterstützung angedeihen lässt.

Die extra große Schrift hat meinen Augen beim Lesen sehr gut gefallen. Was mich ein bisserl gestört hat, sind die hier und da fehlenden Satzzeichen und die doppelten Wort, die immer wieder vorkommen und den Lesefluss bei mir gestoppt haben.

Wer sich für historische, neu interpretierte Abenteuergeschichten mit einem Hang zu Phantasien begeistert, der ist hier genau richtig. Meinen Geschmack hat die Geschichte nicht ganz getroffen.

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Rezensionen von Natalie:

genial, rasant, Jan Beck

Die Nacht – Wirst du morgen noch leben? von Beck Jan

Fünf Menschen, gefangen in Glaskästen, die auf den ersten Blick gar nichts miteinander zu tun haben. Der Nachtmann hält sie gefangen und wird jede Nacht einen von ihnen töten, sollte es niemand schaffen, seine Forderungen zu erfüllen. Ein perfides Katz- und Mausspiel beginnt, in dem das Ermittlerduo Inga Björk und Christian Brand versuchen, dem Täter auf die Spur zu kommen und nebenbei noch mit persönlichen Nebenschauplätzen kämpfen müssen.

Menschliche Abgründe sich auftun, eine rasante Entwicklung, ein tolles Ermittlerduo, ein vermeintlich perfekt vorbereiteter Täter und vor allem was für ein Ende. Jan Beck versteht es einfach, was einen Thriller ausmacht, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Hat mir schon Band 1 „Das Spiel“ richtig gut gefallen, hat „Die Nacht“ es für mich definitiv noch getopt! Was für ein page turner, der nach dem Lesen ein Blickfang im Bücherregal ist. Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von Lesemama:

Cupcakes und ein gebrochenes Herz

Ein Herz voll Leben von Violet Thomas

Bewertet mit 3.5 Sternen

"Ich wünsche mir, das dein Herz so bunt leuchtet wie das Leben selbst." S. 312

Zum Buch:
Isabella hat ihren Traum wahrgemacht und an der Ostsee eine Cupcakeladen eröffnet. In den steckt sie all ihre Kraft und Zeit. Dann verstirbt ihre beste Freundin und Isabella hat auf einmal die Verantwortung für deren Tochter Leni.

Aber nicht nur Leni stellt ihr Leben total auf den Kopf, da ist auch noch ihre Aushilfe und die Mails, die sie von ihrer toten Freundin bekommt ...

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mehr oder weniger mit dem Tod von Melanie. Aber da ist noch ein zweiter Erzählstrang mit Maximilian, der bei seinem Onkel arbeitet und in dessen Scheune wohnt.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Sicht von Isabella und Maximilian erzählt und es dauert leidet sehr lange, bis der Zusammenhang klar wurde. Auch so hatte die Geschichte ein paar Längen und konnte mich nicht immer überzeugen.
Die Mails von Melanie waren sehr bewegend und erklärten viel, aber alles in allem fehlte mir ein bisschen die Romantik und die Geschichte konnte mich tatsächlich erst im letzten Drittel richtig packen.
Trotzdem bin ich froh, die Geschichte kennenlernen zu dürfen.

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