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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anja:

Unerwartet & spannend

One of the Girls von Lucy Clarke

Nach dem Klappentext habe ich einen anderen Handlungsverlauf erwartet. Ich habe durchweg mitgerätselt, was wohl passieren wird und wer beteiligt sein wird. Das tatsächliche Geschehen ist weit entfernt von meinen Vorstellungen, konnte mich aber trotzdem – oder gerade deswegen – packen.

Es ist die Geschichte von sechs Frauen, die alle mit der Braut in Verbindung stehen, sich untereinander teilweise aber gerade erst kennenlernen.

Abwechselnd gibt es aus der personalen Perspektive Einblicke in die Gedanken, Gefühle und das Leben jeder einzelnen. Dazwischen gibt es immer wieder kleine vorausschauende Kapitel, die auf ein späteres Unglück hindeuten. Wer in diesem Abschnitten die Erzählerin ist, bleibt offen. Die irreführenden Erwartungen, die schon der Klappentext geweckt hatte, werden hierbei noch verstärkt.

Nach außen geben die Frauen sich alle fröhlich… sie wirken glücklich. Aber im Inneren tragen sie Schmerz, Unzufriedenheit oder Zweifel mit sich. Sie verbergen kleine und große Geheimnisse voreinander, die nach und nach ans Licht kommen. Dabei eröffnen sich auch unerwartete Verbindungen zwischen einigen von ihnen.

Kleine Andeutungen ziehen sich durch das komplette Buch, die vollen Zusammenhänge entfalten sich erst nach und nach. Emotionale Ausbrüche und immer neue Wendungen machen das Geschehen durchweg interessant bis spannend, bis die Ereignisse in einem dramatischen und unerwarteten Finale gipfeln, das ich als sehr passend für die Geschichte empfunden habe.

Auch der Handlungsort hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte versprüht jede Menge Urlaubsgefühle und weckt mit den Beschreibungen von einsamen Landschaften, malerischen Buchten und glasklarem Wasser mein Fernweh.

Fazit

Das Buch konnte mich in zweifacher Hinsicht überraschen: Zum einen hatte ich aufgrund des Klappentextes und der kleinen vorausschauenden Kapitel, die das Unglück bereits andeuten, komplett andere Erwartungen an die Handlung, zum anderen gibt es zahlreiche unerwartete Wendungen und verborgene Zusammenhänge, sodass ich durchweg mitgerätselt habe, wohin diese Entwicklungen führen werden.

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Rezensionen von Anja:

Magischer Auftakt

Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura von Greta Milán

Um manche Menschen sieht Eden ein Licht. Bei anderen fehlt dieses. Als Eden eines nachts von solch düsteren Gestalten angegriffen wird, erfährt sie von den Phönixkriegern. Diese erhielten einst von einem Phönix magische Kräfte, um sich gegen eine Bedrohung zu wehren. Auch Eden scheint eine Nachfahrin dieser Phönixkrieger zu sein.

Doch bei ihr hat sich bisher keine Gabe gezeigt.

Eden ist eine sympathische junge Frau, mitfühlend und liebenswürdig. Nach dem Abitur engagiert sie sich in einem Youth Center. Zudem kümmert sie sich um ihren Vater, der häufig geistig verwirrt ist. Das Auftauchen der Phönixkrieger und die damit einhergehende Erkenntnis, dass es Magie gibt, bringt Eden nur kurzzeitig aus dem Gleichgewicht. Ehrgeizig arbeitet sie daran, ihre eigene Gabe zu finden und mehr über ihre Wurzeln zu erfahren. Dabei hofft sie vor allem darauf, ihrem kranken Vater helfen zu können.
Am meisten aus dem Takt bringt sie einer der anderen Phönixkrieger, Kane, der ihr auffällig schroff begegnet.

Neben Kapiteln aus der Ich-Perspektive von Eden gibt es einige Passagen aus der Sicht von Kane. Diese geben nicht nur Einblicke in seine Gefühlswelt, sondern auch in die Vorgänge in der Zentrale der Phönixkrieger, die Eden zwar aufgenommen haben, aber ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihrer zukünftigen Mitarbeit haben.

Aber das sind nicht die einzigen Geheimnisse, mit denen Eden im Verlauf des Buches konfrontiert wird. In ihrer eigenen Vergangenheit ebenso wie in der Geschichte der Phönixkrieger macht sie unerwartete Entdeckungen. Einige Fragen bleiben am Ende allerdings noch offen.
Die Geschichte hat mehrere actionreiche und aufregende Momente, aber auch viele ruhige Passagen, in denen sich nicht allzu viel tut. Die spannende Suche nach der Wahrheit konnte mich gut unterhalten, große Überraschungen gibt es allerdings nicht. Ebenso mochte ich die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, auch wenn sich hier die typischen Dramen und Missverständnisse abspielen.
Gut gefallen haben mir die sehr unterschiedlichen magischen Fähigkeiten.

Nach den letzten Erkenntnissen und geschmiedeten Plänen bin ich gespannt auf die Fortsetzung der Dilogie.

Fazit

Fantasyauftakt mit spannenden und emotionalen Passagen, der im großen und ganzen aber wenige Überraschungen bereithält. Dennoch ist die Geschichte, nicht zuletzt aufgrund der Mischung der Charaktere, unterhaltsam.

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Rezensionen von cosmea:

Es ist zum Fürchten

Blue Skies von T. C. Boyle


Im Mittelpunkt von T.C. Boyles neuem Roman Blue Skies steht eine ganz normale, der oberen Mittelschicht angehörende Familie. Frank ist Arzt und lebt mit seiner Frau Ottilie in Kalifornien. Sie haben eine Tochter - Cat – und einen Sohn – Cooper. Die Tochter heiratet einen jungen Mann namens Todd und zieht in das Elternhaus ihres Mannes an der Ostküste Floridas.

Sie will eine erfolgreiche Influencerin werden und kauft sich eines Tages eine kleine Schlange. Sie verspricht sich einen Riesenerfolg, wenn sie Bilder mit der wie ein Accessoire um die Schultern gelegten silbernen Schlange ins Netz stellt. Ihre Familie hat wenig Verständnis für diese Marotte. Ihr Bruder Cooper ist Entomologe und hat sich schon als kleiner Junge für Käfer und Insekten interessiert. Er engagiert sich stark für Maßnahmen zur Rettung des Planeten und überredet seine Mutter zu einer radikalen Umstellung der Ernährung. Die Mutter beginnt, Grillen zu züchten und serviert sie in unterschiedlicher Form auch ihren Gästen. Dann ereignen sich die ersten Katastrophen. Cooper wird von einer Zecke gebissen und gerät in Lebensgefahr. Cat ist mitschuldig an einer Katastrophe in ihrer jungen Familie mit den kürzlich geborenen Zwillingsmädchen Sierra und Tahoe. Die privaten Krisen finden ihre Entsprechung in den globalen, die Boyle thematisiert: Während in Kalifornien eine extreme Dürre herrscht und immer wieder Brände ganze Landstriche zerstören, regnet es in Florida fast ununterbrochen. Überschwemmungen zerstören Ortschaften, und die Menschen stehen vor dem Nichts. Cats und Todds Haus ist durch Feuchtigkeit und Termiten stark beschädigt, und Cat muss viele Wege mit dem Boot erledigen. Dann setzt ein Massensterben nicht nur von Bienen, sondern von allen Arten von Insekten ein. Für Cooper bleibt bald nichts mehr zu erforschen.
T.C. Boyle zeichnet ein realistisches und kenntnisreiches Bild einer Apokalypse, die in ihren Anfängen schon sichtbar ist: die Gletscherschmelze und die Erwärmung der Meere, Überflutung von tief gelegenen Inseln und Küsten überall auf der Welt, das Artensterben, Pandemien… Am Ende ist nichts mehr normal. Die gewohnte Lebensweise der Menschen mit sorglosen Partys und gedankenlosem Umgang mit den Ressourcen ist überholt. Blue Skies ist ein Roman, der den Leser ängstigt und deprimiert. Dennoch ein gutes, empfehlenswertes Buch, weil es zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von Anja:

nicht mein Lieblingsbuch der Autorin

A Whisper Around Your Name von Emma Scott

Ich habe inzwischen einige Bücher von Emma Scott gelesen, warte aber nach wie vor darauf, dass mich nochmal ein Buch so umhaut wie das allererste – All In. Tausend Augenblicke.
Die Leseprobe zu A whisper around your name hat mich besonders durch den Umstand neugierig gemacht, dass es die Andeutung von übernatürlichen Ereignissen gab, was ich in Emma Scotts Büchern noch nicht kannte und daher gespannt war, was es damit auf sich hat oder ob es am Ende doch eine ganz andere Erklärung geben würde.

Letztlich war es aber besonders dieser Aspekt, mit dem ich in der Geschichte nicht so gut zurechtgekommen bin.

Der Einstieg in die Handlung fiel mir leicht. Der Schreibstil ist, wie von Emma Scott gewohnt, sehr flüssig, bildhaft und nach an den Figuren.
Ich mochte, dass um die Schicksale der zwei Hauptfiguren keine lange Geheimniskrämerei gemacht wurde, keine kapitellangen Andeutungen, sondern von Beginn an klare Fakten.

Zwar ist die Beschreibungen der Charaktere wieder sehr intensiv und emotional. Allerdings tragen Jo und Evan auch ein extrem großes Päckchen mit sich herum und ich hatte Bedenken, ob wirklich genug Raum zur Bearbeitung aller Themen vorhanden sein würde – es ist wirklich schwere Kost. Zumindest machen beide in gewisser Weise eine Entwicklung durch und befassen sich auf unterschiedliche Art mit ihrer Vergangenheit. Dennoch waren mir manche Aspekte zu kurz gefasst.

Jo und Evans Kennenlernen fand ich ganz süß. Allerdings entwickeln sie schneller Gefühle füreinander, als ich diese Entwicklung greifen und mitfühlen konnte.

Ziemlich zu Beginn kommt die Geschichte mit einer unerwarteten und dramatischen Wendung daher (in meinen Augen überdramatisch, nicht ganz logisch und absolut vermeidbar). Die nächste Wendung folgt direkt darauf.

Danach gibt es zwar tragische und spannende Augenblicke, aber letztlich tritt die Handlung für mich doch auch häufig auf der Stelle. Es wiederholen sich immer wieder ähnliche Ereignisse und Abläufe, durchbrochen von kurzen aufregenden Passagen drohender Gefahr, bevor Jo und Evan wieder in die vorherige Routine zurückwechseln. Dabei nehmen sie sich immer wieder Zeit für „Umwege“, obwohl Zeit genau das ist, was sie eigentlich nicht haben sollten. Für mich war ihr Verhalten nicht immer nachvollziehbar.
Genau an dieser Stelle kommt dann der übersinnliche Aspekt ins Spiel, der als Erklärung für alles dienen kann, ohne selbst wirklich erklärt zu werden. Für mich hat sich dieses Element nicht wirklich in die Handlung gefügt, auch wenn es für einen – nicht ganz überraschend – aufregenden Schluss sorgt.

Sollte auch der zweite Band (mit neuen Hauptfiguren) diese übernatürliche Note haben, werde ich das Buch wohl eher nicht lesen.

Fazit

Dieses Buch war ein Wechselband der Gefühle. Zum einen aufgrund der schweren Schicksale der Hauptfiguren, mit denen ich in manch einer der zahlreichen emotionalen Situationen mitgelitten habe – an ernsten Themen und Gefühl mangelt es der Geschichte definitiv nicht. Zum anderen aber auch aufgrund des Leseerlebnisses an sich: Auf spannende Ereignisse folgte mir zu oft Stillstand. Es gibt dramatische Ereignisse, die ich als vermeidbar und überzogen empfunden habe. Manche Fragen blieben für mich offen. Und damit meine ich nicht die Fantasynote, die sich für mich bis zuletzt nicht stimmig ins Geschehen fügen will…

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Rezensionen von April1985 :

Ein Blick hinter die bröckelnde Fassade einer scheinbar heilen Familienwelt

Die Verborgenen von Linus Geschke

》Ich muss schneller als das Monster sein. Mich vor seinen scharfen Krallen in Sicherheit bringen, die es in mein Fleisch schlagen will, um mich in die Dunkelheit zu zerren, um dort dann Dinge mit mir zu machen. Grausame Dinge. Schmerzhafte Dinge.《

(Zitat aus 'Die Verborgenen', Hörbuch 13 %)

Der neue Psychothriller von Linus Geschke hat mir wieder richtig gut gefallen.

Im Gegensatz zu 'Das Loft' ist dieses Buch nicht ganz so reißerisch. 'Die Verborgenen' ist ein unblutiger Thriller. Es geht um Schein & Sein, Geheimnisse innerhalb einer Familie und Manipulation.

Sven und Franziska Hoffmann führen eine scheinbar glückliche Ehe wie aus dem Bilderbuch. Die fast 18-jährige Tochter Thabea macht das Glück perfekt. Doch der Schein trügt und die Fassade bröckelt. Jeder der drei Familienmitglieder hütet seine Geheimnisse, welche das Familienidyll bedrohen. Als sich seltsame Vorfälle ereignen - Fremde Fußspuren im Keller, Dinge, die verschwinden - beginnen sich Sven und Franziska gegenseitig zu beschuldigen. Und der Eindringling kommt damit seinem Ziel immer näher.

Der Thriller ist abwechselnd aus Sicht der Familienmitglieder geschrieben. Jeder erzählt seine eigene Geschichte und lässt in seine Gedanken- und Gefühlswelt blicken. Hier merkt man schon, dass das Leben der Familie Hoffmann alles andere als perfekt ist. Neben Sven, Franziska und Thabea gibt es auch eine "Du"-Perspektive, die ich am spannendsten und auch am beklemmensten fand. Aus dieser Perspektive erzählt der Eindringling (der Phrogger). Durch die besondere Anrede mit 'Du' hatte ich beim Hören das Gefühl die Rolle des Phroggers zu übernehmen. Ich war es in dem Moment, der das Tagebuch von Tochter Tabea gelesen hat, die Badschränke durchführt und Sven und Franziska beim Schlafen beobachtet hat. Zuzusehen, wie Sven und Franziska sich gegenseitig mehr und mehr beschuldigen, sich manipulieren lassen und in Wahnvorstellungen verstricken, hat mir viele Gänsehautmomente bereitet.

Die einzelnen Erzählstränge scheinen zunächst irgendwie zusammenganglos zu sein. Nach und nach ergibt aber alles ein Gesamtbild. Der Weg dorthin ist gesäumt mit einigen unvorhersehbaren Twists. Die Auflösung selbst, also wer hinter dem Phrogger steckt und das Motiv, habe ich so auch absolut nicht erwartet.

Ich habe den Thriller als Hörbuch genossen. Dieses wird von mehreren Sprecher/innen gelesen, die in die verschiedenen Rollen geschlüpft sind, um uns ein grandioses und atmosphärisches Hörerlebnis zu bereiten.

Fazit:

Nicht ganz so reißerisch und blutig wie 'Das Loft', aber deshalb nicht weniger fesselnd. Linus Geschke lässt uns durch die Augen eines Phroggers hinter die bröckelnde Fassade einer scheinbar heilen Familienwelt blicken. Mir haben die teils beklemmende Atmosphäre und allein schon der Gedanke an den Eindringling, der sich am Dachboden einnisten, Gänsehaut bereitet.

Ich kann das Buch Fans von unblutigen Thrillern sehr empfehlen.

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Rezensionen von ingrid78:

sehr spannend

Die letzte Nacht von Karin Slaughter

Sara Linton kämpft in "Die letzte Nacht" mit ihren Dämonen aus der Vergangenheit. Ihre Erinnerungen sind sofort präsent, als sie in der Notaufnahme versucht, das Leben einer jungen Frau zu retten. Die Frau fuhr mit dem Auto direkt vor dem Krankenhaus in einen Rettungswagen, aber die schweren Verletzungen haben einen anderen Grund.

Sie wurde auf brutalste Weise vergewaltigt. Dani Cooper erliegt ihren Verletzungen, Saras Aussage führt zu einem Prozess, bei dem sie aussagen muss. Ausgerechnet der Sohn eines Mitglieds der Gang, in der Sara damals war, ist der Vergewaltiger. Das Cover hatte mich sofort neugierig gemacht, es zieht den Blick auf sich. Ich war gespannt auf den neuen Teil der Reihe und wurde nicht enttäuscht. Wo Karin Slaughter drauf steht, ist Spannung drin. Tolle Figuren und eine Story mit Wendungen und einer Überraschung, die schockiert, halten die Spannung aufrecht. Die Geschichte ist emotional, ich fand es gut, dass auch das Privatleben der Figuren eine Rolle spielt, denn so wirken sie plastischer. Den nächsten Teil der Reihe werde ich auf jeden Fall lesen, ich kann das Buch weiter empfehlen.

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Rezensionen von April1985 :

Der Campingplatz-Killer

Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel

》Das wäre niemals passiert, wenn sie dieses verdammte Phantombild nicht gesehen hätte. Damit hatte dieser unglückselige Trip von einer Katastrophe zur nächsten für sie begonnen.《

(Zitat aus ‚Der Trip‘, S. 173)

Meine Meinung:

Als das Buch bei mir ankam, wollte ich nur mal kurz hineinlesen.

Was dann passiert ist, war für mich unvorhersehbar. Ich habe den Prolog, der im übrigen ziemlich heftig ist, gelesen und das Buch wenige Stunden später beendet. Für mich war ‚Der Trip‘ einfach perfekt zum Lesen in einem Stück. Arno Strobels Schreibstil ist unkompliziert und lässt sich flüssig und leicht lesen. Und der Handlung bzw. dem Kriminalfall kann man wirklich leicht folgen.

Die Haupthandlung dreht sich um einen Serienmörder, der seine Opfer auf Campingplätzen sucht und brutal ermordet. Die forensische Psychologin Evelyn Jancke wird als Beraterin hinzugezogen. Einen ersten Durchbruch gibt es, als ein Zeuge den möglichen Täter gesehen hat. Als Evelyn Jancke das Phantombild sieht, droht sie zusammenzubrechen. Evelyns Vergangenheit ist dabei sie einzuholen.

Der Plot ist schon spannend und gut, aber irgendwas hat mir gefehlt. Es gab keine großen Überraschungsmomente und Knalleffekte. Die Handlung an sich war spannend, aber eben auch leicht zu durchschauen so wie das ganze ‚Wem kann ich vertrauen‘-Spiel. Dieses Mal konnte mich Arno Strobel mit seinen falsch gestreuten Hinweisen und Psychotricks nicht so leicht auf die falsche Fährte führen.

Ich habe auch die Protagonistin, aus deren Perspektive ‚Der Trip‘ geschrieben ist, mit zunehmender Seitenzahl immer anstrengender empfunden. Vorallem ihre sich im Kreis drehenden Gedanken. Evelyn Jancke arbeitet neben den Ermittlungen, von denen man im übrigen leider fast gar nichts mitbekommt, an einem zweiten Fall als gerichtlich bestellte Gutachterin. Sie soll ein psychologisches Gutachten eines Mörders erstellen, der vor seiner grausamen Tat schon bei Evelyn in Behandlung war. Irgendwie hätte ich mir erhofft, dass die beiden Handlungsstränge so zusammenlaufen, dass es zu einem großen Knalleffekt kommt. Der blieb aber wie oben bereits erwähnt aus.

Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Hätte ich pausiert, hätte ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder zu dem Buch gegriffen. Zum Binge-readen war ‚Der Trip‘ aber perfekt. Ein solider Psychothriller mir einigen Spannungsmomenten und Wendungen, an dessen Ende alles gut aufgelöst wird.


Fazit:

Ein Fall aus der Vergangenheit und ein Mörder, der sich seine Opfer scheinbar wahllos auf Campingplätzen aussucht.

‚Der Trip‘ bietet auf jeden Fall Stoff für Albträume, ganz überzeugen konnte mich Arno Strobel mit seinen Psychospielchen aber nicht.

Solide, aber kein Must Read.

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Rezensionen von nuean:

Wow wunderschöne Geschichte über 2 Außenseiter die für ihre Liebe kämpfen

A Whisper Around Your Name von Emma Scott

Das wunderschöne Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Die Farben sind toll und auch der Titel gefällt mir. Ich verschlinge die Romane von Emma Scott regelmäßig und konnte auch hier nicht daran vorbei.
Vielen Dank an Lyx und Netgalley, dass ich das Buch lesen durfte.
Jo zieht mit ihrem Onkel aufgrund seiner Arbeit ständig um.

Ihr Ziel ist es nun endlich ihren Abschluss zu machen und auf eigenen Beinen zu stehen. Doch dann trifft sie in der Schule auf Evan, obwohl er aussieht wie der Schwarm aller Mädchen, wird er gemieden und ist ein Außenseiter. Jo, die Erfahrungen damit hat ständig die Neue zu sein, findet zwar Anschluss unter den Schülern, aber auch sie hat Schlimme Dinge erlebt und fühlt sich zu Evan hingezogen. Als sie sich nachts zufällig im Schwimmbad treffen, merken sie sofort eine Verbindung zwischen sich. Beide öffnen sich für den anderen und wollen die Zukunft gemeinsam bestreiten. Doch ein tragischer Vorfall reißt sie auseinander und als Jo wieder in einer Abwärtsspirale gefangen ist, taucht Evan wieder auf und versucht sie beide zu retten.
Ich bin von Emma Scott viel Gefühl und Emotionen gewohnt und wurde auch hier nicht enttäuscht. Da sowohl aus Jos, als auch aus Evans Perspektive erzählt wird, lernt man die beiden richtig kennen, ihre Schicksalsschläge, ihre Gefühle und Emotionen. Jo tat mir sooo wahnsinnig leid, was ihr alles widerfahren ist, ist einfach schrecklich. Die Art wie sie damit umgeht ist verständlich, aber man merkt auch wie sie sich nach jeder Art von Zuneigung sehnt und sie aufsaugt. Und Evan würde ich am liebsten einfach nur in den Arm nehmen, er hat ebenfalls kein leichtes Leben gehabt und befindet sich noch immer in einer Hölle. Ich war fassungslos, den Tränen nahe und voller Wut, was ihm alles widerfährt. Die Verbindung zwischen Jo und Evan war für mich von Anfang an spürbar, das Vertrauen, die Leidenschaft, das Knistern hat mich so berührt.

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Rezensionen von buecher_mit_chris:

Verstell dich nicht

Irgendwo wartet das Leben von Erin Entrada Kelly

Es kommt eine neue Schülerin in die 7. Klasse einer amerikanischen Kleinstadt, Orchid Mason. Sie ist etwas Besonderes, nicht nur vom Äußeren, hübsch, im weißen Kleid, mit einer Blume im Haar, sondern auch charakterstark. Sie gewinnt zwei enge Freunde, eigentlich zwei Außenseiter, ein weiblicher Junge und ein schüchternes Mädchen.

Welchen Einfluss hat die Neue auf das Klassengefüge?
"Immer gibt es eine Renni, die dafür sorgt, dass andere sich schlecht fühlen. Immer gibt es einen Slowley, der von allen behandelt wird, als wäre er doof. Immer gibt es eine Janie, die sich für etwas Besseres hält als alle anderen.Und ich immer die Neue mit alten Klamotten, ohne Handy und ohne Mutter", sagt Orchid.
Es geht also genau um die Themen, die Jugendliche beschäftigen. Mobbing, cool sein, andere klein machen, um selbst größer zu sein, und mittendrin Orchid, feinfühlig, klug, die aus ihren Mitschülern die besten Eigenschaften herausholt.
Der Autorin ist es gelungen, diese Themen gut aufzugreifen, verständlich geschrieben, man fiebert mit den drei Hauptprotagonisten mit und am Ende die Aussicht: Sei stark, sei du selbst, versteck dich nicht, denn irgendwo wartet das Leben. In einem Gedicht, das Orchid schreibt steht:" Ich sage, ich will ein anderes Leben leben. Ich träume, dass es eines Tages so sein wird." Und das wünscht sich der Leser auch.

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Rezensionen von Nele33:

wunderbar illustriert

Toto und der Mann im Mond von Sasha; Julia Röntgen

"Toto und der Mann im Mond" von Sasha und Julia Röntgen besticht durch ein buntes, farbenfrohes und kindgerechtes Cover.

Insgesamt beeinhaltet dieses Bilder Gute-Nacht-Geschichten-Buch 10 kurze Geschichten zum Vorlesen. Aber auch die Bilder sind für die Kleinen schön anzusehen.

Toto träumt vom Mond, dieser fasziniert ihn immer wieder aufs Neue. Eines Nachts kann Toto mit seiner Freundin Mimi auf den Mond fleigen und begegnet auf dieser Reise den wundersamsten Personen und Dingen.

Dies alles ist kindgerecht und sehr fantasievoll umgesetzt, so dass die Kleinen ihre eigene Fantasie spielen lassen können.

Die Geschichten enden immer auf die gleiche Art und Weiese, so dass eine gute Routine für die Kinder entsteht und sie mit einbezogen werden.
Der Mond wird zu einem schönen abendlichen Spielplatz mit einem tollen Protagonisten dem kleinen Toto.

Mich hat dieses Bilderbuch in seiner ganzen Gestaltungsweise begeistert und kann es allen eltern nur ans Herz legen für die abendliche Gute-Nacht-Geschichte.

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