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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Ferien - Frankreich - Fantastisch

Herzenssachen - Sternenzelt & Sommerträume von Corinna Wieja

Angefangen schon bei der Gestaltung. Das Soft-Cover ist total praktisch, man kann das Buch schön mitnehmen, ob ins Feriencamp, ins Schwimmbad oder wohin auch immer. Es ist schön leicht und trotzdem stabil und gut geschützt.

Die ganze Gestaltung ist so gelungen.
Angefangen bei der "Das bin ich" Vorstellungsseite, die Fee gleich in vielen Facetten zeigt, auch optisch so schön gestaltet.

Überhaupt sind die Illus und die ganze Grafik genau mein Geschmack.

Aber nicht nur das, auch die Handlung gefällt mir.

Das Camp-Feeling in Frankreich wird wunderbar transportiert, dazu der Umweltgedanke, erste Liebe, Mädelsfreundschaft, auch wenn man grundverschieden tickt und tierische Freunde gibt es auch noch.

Eine richtig schöne Sommer-Spannung-Ferien-Love-Freundschaftstory!

Den DIY-Teil fand ich dagegen nicht ganz so überzeugend. Optisch immer noch sehr schön gestaltet und ein paar Dinge haben mich schon auch angesprochen (Campfire Cones werden wir auf jeden Fall ausprobieren), aber so richtig ist da der Funke nicht bei mir übergesprungen. Die Tochter fand den Teil aber auch gut und meinte, dass es ja kein reines DIY-Buch wäre und ich da zu viel erwartet hätte. Mag sein.

Die Tochter ist ja die Zielgruppe und für sie waren es rundum verdiente fünf Sterne.

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Rezensionen von atlaentis:

Gelungene Atmosphäre – das wird jedoch zum Problem der Zielgruppe

Memora Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit von Marikka Pfeiffer

Zunächst muss ich sagen, dass ich das Cover sehr gelungen finde, da sich einige Elemente darauf wiedererkennen lassen, die im Laufe der Geschichte eine bedeutende Rolle spielen, auch wenn es im ersten Moment ein wenig überladen aussieht. Optisch ansprechend ist es jedoch allemal.
Der Anfang hat mir noch um einiges besser gefallen als das Cover! Die düstere Novemberstimmung und Hollys Einsamkeit sind überzeugend und anschaulich beschrieben, weshalb die Atmosphäre sehr geglückt ist.

Auch die Charaktere werden so detailliert beschrieben, dass man sich ein genaues Bild von ihnen machen kann. Insbesondere die Beschreibung des ständig verschnupften Großonkels Quentin ist mir dabei positiv herausgestochen. Allgemein gilt im Hinblick auf die Charaktere anzumerken, dass wir eine geniale Vielfalt vorfinden. Von Holly, der sympathischen Protagonistin, über eine unterhaltsame Ilana zu auch so manchem Charakter, in dem man sich dann doch mehr getäuscht hat als erwartet, hat das Buch wirklich vieles zu bieten. Diese schaffen es dementsprechend, Spannung in den Verlauf zu bringen. Was ebendiese Spannung angeht, wird nicht lange gezögert. Schnell geschehen einige Sachen, die sich nicht gleich erklären lassen, aber doch alle einen größeren Zusammenhang zu haben scheinen. Und Holly steht dabei im Zentrum von allem. Das macht das Abenteuer natürlich noch um einiges spannender, denn Holly birgt mit ihrem Mut, außer bei Spinnen, und ihrer Sympathie viel Identifikationspotential für kleinere Leser. Somit gelingt es der Autorin, Rätsel über Rätsel aneinanderzureihen und geschickt untereinander zu verknüpfen sowie zugleich die Leser an das Geschehen zu fesseln und somit den Lesefluss anzuregen.
Dem trägt der angenehme Schreibstil definitiv bei, auch wenn ich zugegeben von der Wortwahl überrascht, wenn nicht sogar erschlagen bin. Diese wirkt zwar durchaus eloquent, jedoch an manchen Stellen auch ein wenig drüber. Denn das Kinder vielleicht noch den Begriff Patchworkdecke kennen, kann ich mir vorstellen, derweil dies bei Makramee bereits ganz anders aussieht, wobei dies nur Beispiele einer Seite sind. Das trägt zwar der Anschaulichkeit durchaus bei, verfehlt dennoch meiner Meinung nach die Zielgruppe. Des Weiteren muss ich kritisieren, dass die Geschichte der Zeitreisen sehr komplex ist und selbst ich, als erwachsene Leserin, da nicht gleich durchgestiegen bin. Dennoch hat mir das Ende wieder sehr gefallen, da einfach alles abgerundet wirkt, ein Happy End vorliegt und alle offenen Fragen geklärt wurden.
Zur Gestaltung des Buches gilt zudem anzumerken, dass die Idee, den ersten Buchstaben des jeweiligen Kapitels zu verzieren, eigentlich schön ist, doch gerade bei Kapitel 1 für Verwirrungen gesorgt hat, da das I nicht sofort entdeckt wurde. Die Kapitellänge war jedoch umso angenehmer, da es sich meist um etwa zehn Seiten handelte. Auch das Bild zu jedem Kapitel war ganz nett zur Auflockerung zwischendurch, da man auch darüber rätseln kann, was nun folgen mag und somit hier wieder die Neugierde geweckt wurde.
Schlussendlich lässt sich somit festhalten, dass das Buch größtenteils sehr gelungen ist, wobei der große Wortschatz und die Komplexität der Storyline im Hinblick auf die Zeitreisen jedoch zugleich zum Problem der jüngeren Leser werden können. Nichtsdestotrotz überzeugt das Buch mit einer interessanten Idee, abwechslungsreichen Charakteren und fabelhaften Beschreibungen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Düstere Gruselgeschichte - genial erzählt

Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela

Wir kennen den Autor Timo Parvela schon gut, seine Ella Bücher wurden hier sehr geliebt.
Jetzt ist das Kind älter und welch Glück - es gibt etwas Neues für ältere Kinder.
Ab zehn Jahren wird "Schatten" empfohlen.
Das Cover deutet es schon an, es wird düster. Und gruselig. Ich würde es deshalb nur für unerschrockene Zehnjährige empfehlen.

Diese bekommen aber feinsten Kinder-Horror geboten.

Das Buch ist unglaublich spannend - auch ich als Erwachsene war total gefesselt. Es verbindet zeitgemäßes Leben von Teenies mit der finnischen Welt von Trollen, Kobolden und dem Weihnachtsmann. Allerdings auf weniger niedliche Weise als die Aufzählung vermuten lässt.

Dazu gibt es die passenden Illustrationen, im Stil einer Graphic-Novel. Auch diese sind herausragend!

Das Buch ist eine Sternstunde der Spannungsliteratur für Kinder - und es hätte sechs Sterne verdient. Allerdings endet es mit einem dermaßen üblen Cliffhanger (es ist eine Reihe, aktuell auf drei Bände ausgelegt), dass mir echt die Luft wegblieb. Deshalb - und nur deshalb - nur vier Sterne. Die Story verdient mehr...

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Rezensionen von Lesegockel:

Kunstraub mit politischer Brisanz

Die Akte Madrid von Andreas Storm

Das auffallend grüne Cover weckte sofort meine Neugier und der Klappentext ließ einen tiefgründigen Roman mit einer Verknüpfung von Politik, Kunst und vielfältigen Verstrickungen erwarten. Ich war sofort von der Geschichte gefangen und habe das Buch mit Begeisterung gelesen.

Die Handlung spielt im Jahr 2016 im spanischen Granada.

Ein Gemälde wird aus einem Luxushotel gestohlen. Eng verbunden mit diesem Gemälde sind Intrigen der Vergangenheit und Korruption bis in die höchsten politischen Ebenen.
Der Kunstexperte Lennard Lomberg macht sich im Auftrag des deutschen Verteidigungsministers Franziskus Ritter auf die Suche nach dem verschwundenen Bild. Tatkräftig wird er dabei von seiner Tochter Julie und seiner Lebenspartnerin, der Kriminalrätin Sina Röhm, unterstützt. Die Geschichte spielt neben der Gegenwart auf verschiedenen Zeitebenen mit Rückblicken in die 1940er und 1960er Jahre und weist schwierige politische Verbindungen der Franco-Diktatur mit dem Dritten Reich und der frühen BRD auf. Diese historischen Ereignisse sind vom Autor gekonnt in die Geschichte eingearbeitet. Die gut dargestellten Charaktere der Protagonisten verknüpft mit den wahren historischen Persönlichkeiten machen die Geschichte lebendig. Hilfreich für das Verstehen ist dabei das Personenregister am Ende des Buches.

Kunsthistorie und politische Geschichte werden hier in einem Kriminalroman vereint. Der Autor Andreas Storm hat viele Fakten und Einzelheiten gut recherchiert und informativ dargestellt. Allerdings gehen diese Details manchmal zu Lasten des Spannungsbogens. Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll. Der Roman liest sich jedoch sehr flüssig und angenehm.
Insgesamt kann ich dieses Buch allen, die gerne Romane mit geschichtlichem Hintergrund lesen, wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Mit der Queen ON TOUR

Plötzlich wach! 1: Mit der Queen ne Kutsche kapern von Maja von Vogel

Zu Beginn des Buchs werden die Charaktere kurz vorgestellt. Die Geschichte beginnt damit, dass Annemie, eigentlich Anna Maria, zu ihrer Oma zieht und alles andere als glücklich ist. Sie hat Angst sich zu langweilen, dabei wohnt sie doch in einem Wachsfigurenmuseum, in dem etwas Unerwartetes passiert.

Die Wachsfiguren erwachen nämlich zum Leben. In dieser Geschichte öffnet die verstorbene Queen noch einmal ihre Augen. Eines Morgens ist die Queen verschwunden. Annemie und ihr neuer Freund Leo verfolgen sie durch die halbe Stadt und erleben allerlei lustige Dinge mit ihr. Die Schwierigkeit ist, dass keiner davon erfahren darf. Grundsätzlich wissen es ja nicht einmal Annemie und Leo wirklich. Zum Glück schaffen es die beiden, die Queen wieder zurückzubringen.
Trotz der 240 Seiten ist es gut für Leseanfänger geeignet, da eine etwas größere Schrift gewählt wurde und die Seiten meist nicht prall gefüllt sind. Die Bilder sind in schwarz-weiß und schön gestaltet.
Das Buch Plötzlich wach! hat uns sehr gut gefallen. Die Geschichte ist rasant und lustig. Wir können uns gut vorstellen auch Band 2 zu lesen.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Mochte ich gerne!

Mord am Haff von Frauke Scheunemann

Es war tatsächlich reiner Zufall, dass ich über diese nette Buchreihe gestolpert bin. Kaum zu glauben, dass mir dieses neue Buchprojekt von Erfolgsautorin Frauke Scheunemann um ein Haar entgangen wäre.

Ihren locker-leichten Schreibstil, der stets mit viel Humor durchsetzt ist, kannte ich bereits von ihrer Dackel-Herkules-Reihe und den herrlichen Liebesromanen, die sie gemeinsam mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym Anne Hertz veröffentlicht hat (insbesondere "Trostpflaster" ist mein Favorit).

Auch hier weht ein Hauch Romantik über Usedom, denn zwischen Radioreporterin Franziska Mai und Hauptkommissar Kay Lorenz knistert es. Was diese beiden Personen miteinander verbindet? Nun … sie haben bereits gemeinsam in einem Mordfall ermittelt (- Band 1, "Der Tote im Netz" -) … über den ich euch an dieser Stelle leider absolut keine Details berichten kann, da ich erst mit Band 2 in die Reihe eingestiegen bin. Es wird allerdings deutlich: Da könnte sich etwas anbahnen zwischen ihnen. Viel Zeit für Privates bleibt vorerst nicht, denn eine sonderbare Einbruchsserie erschüttert das beliebte Urlaubsreiseziel. Die Einbrecher scheinen es auf Kunstobjekte abgesehen zu haben. Sie hinterlassen zunächst keinerlei Spuren … und dann eine Leiche. Spätestens zu diesem Zeitpunkt schaltet sich auch Kay in die Ermittlungen der 'Problemlöser' ein.

Was mir besonders gut gefallen hat:

♡ Die hübsche Aufmachung - ich bin ein großer Fan von Karten in Büchern,

♡ die Dynamik zwischen Franziska und ihrem Volontär Janis,

♡ die Auflösung - da hab' ich doch glatt einen lebenswichtigen Fakt hinzugelernt, den ich bisher überhaupt nie auf dem Radar gehabt habe; diese Info werde ich nun wohl nie mehr vergessen.Natürlich darf man spannungstechnisch kein Thriller-Niveau erwarten, das würde hier auch gar nicht zum Gesamteindruck passen. Die Geschichte las sich insgesamt schön, ist stimmig aufgebaut und bietet - neben liebenswerten Protas und detailreichen Beschreibungen - einige interessante Verdachtsmomente, die zum Miträtseln einladen.

Ich bin gespannt, wie es mit Franzi und Kay weitergeht; Band 3 ("Tod zur See") erscheint im März 2024.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi mit tollem Usedom-Setting und sympathischen Figuren - perfekt geeignet für einen sommerlichen Nachmittagsread.

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Rezensionen von Claudia R:

mystisches Thailand

Geistercondo von Jens Karbe

Klappentext / Inhalt:

Bangkok: Der PR-Berater Max May erhält den Auftrag, die Luxus-Wohnungen in einem neuen Wolkenkratzer zu vermarkten. Doch in dem Hochhaus häufen sich mysteriöse Vorfälle: Ein Kollege von Max verschwindet spurlos. Risse bilden sich in den Wänden. Eine geheimnisvolle alte Dame geistert nachts durch die Gänge.

Welche Ursachen hat der böse Spuk? Welche Rollen spielen der durchgeknallte Tourist Blobby und die Studentin Chang, die Max den Kopf verdreht? Je mehr Max nachforscht, desto mehr verzweifelt er an einer Frage, die ihm aus seinem PR-Job bestens vertraut ist: Was ist wahr? Und was ist konstruierte Wahrheit?
GEISTERCONDO kombiniert Nervenkitzel und Satire und sorgt für ein gruseliges und skurriles Verwirrspiel rund um die Geister der Gentrifizierung in Bangkok und die inneren Dämonen eines PR-Beraters.

Cover:

Das Cover fasziniert durch die besondere Farbwahl. Dabei sticht besonders die Farbwahl des Schwanzes, des abgebildeten Fisches, heraus. darunter ist die nächtliches Kulisse einer Stadt erkennbar., vermutlich von Bangkok. Optisch und farblich finde ich es interessant umgesetzt. Durch diesen Fisch und die Umrisse der Stadt wirkt es geheimnisvoll und spannend.

Meinung:

Ein mystisches und unterhaltsamer Roman, mit einer gewissen Tiefe. Die Grundidee fand ich recht interessant und spannend, so dass ich gut voran kam. Es las sich recht kurzweilig, zum Ende hin, zog es sich jedoch ein wenig. Alles in allem aber recht stimmig und rund.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren und genaueren Details zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und lässt sich locker und kurzweilig lesen. Man kommt recht schnell und gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein, auch wenn man anfangs nichts alles greifen kann. Eine Zuordnung in Genre ist hier eher schwer. Spannung ist vorhanden, aber als Krimi oder Thriller kann man es eher nicht bezeichnen. Auch die Geistererscheinungen machen hier eine Zuordnung nicht leichter, denn als reinen Roman, kann man es auch nicht wirklich einordnen. Es ist eine Mischung aus Mystik, Spannung und Unterhaltung, mit einer gewissen Tiefe.

Die Charaktere sind gut durchdacht und auch die Entwicklungen waren interessant. Die Ich-Perspektive ermöglicht, dass man sich gut in Max hineinfindet. Auch die Emotionen und Gedanken kommen so authentisch und nachvollziehbar rüber. Die Einteilung erfolgt hier in tagen. Die einzelnen Abschnitte haben eine recht angenehm Länge und lassen sich so gut lesen.

Zudem bekommt man nebenbei einige Einblicke in die thailändische Kultur. Dies wurde beiläufig und geschickt mit eingewoben und hat mir persönlich ganz gut gefallen.

Mystik, thailändische Kultur und Spannung, in einer Geschichte miteinander vereint, ermöglicht so eine gute Unterhaltung.

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Rezensionen von Claudia R:

Quiz zum Bergischen Land

Bergisches Land. Das Heimat-Quiz von Christian Lentz; Sebastian Stöwer

Klappentext / Inhalt:

Ein grünes Stück Idylle inmitten von Ballungsgebieten und kernigem Revier: Große Namen, erfolgreiche Erfindungen und kulturelle Vielfalt machen das Bergische Land zu einer geerdeten, liebenswerten Heimatregion. Ob liegende Eiffeltürme, Blütenstädte oder weltberühmte Schmiedekunst – zwischen Tälern und Burgen verstecken sich wundersame Geheimnisse, Sagen, Mythen und Rätsel, von denen Christian Lentz und Sebastian Stöwer in 100 Fragen und Antworten erzählen.

Cover:

Das Cover ist toll gestaltet, bunt, ansprechend und mit vielen tollen Sehenswürdigkeiten aus der Region Bergisches Land.

Meinung:

Die Box ist stabil verarbeitet und von guter Qualität. Auch die Karten sind stabil und toll verarbeitet.

Es sind 100 Fragekarte mit Fragen rund um das Bergische Land. Teils in Multiple Choice Form, also mit vorgegebenen Antworten, aber auch frei beantwortbare Fragen sind dabei. Ein gelungener Mix aus Wissen, informativen Fakten, Persönlichkeiten, Historie und vielem mehr. Das Bergische Land hat viel zu bieten. Mythen, Sagen und Geheimnisse werden hier gefragt und erklärt. Tolle Fragen rund um die Region, dessen Antworten lehrreich und wissenswert sind, so dass man hier noch einiges über das Bergische Land hinzu lernen kann.

Ein tolles kleines Spiel zum Zeitvertreib und um ins Gespräch zu kommen.

Auch die Gestaltung der Karten und des Textes hat mir sehr gut gefallen. Die Schrift und auch der Text haben mir sehr gut gefallen. Die Fragen sind verständlich gewählt und man kann diesen sehr gut folgen und diese gut verstehen, auch die entsprechenden Antworten auf der Rückseite wurden sehr gut und verständlich erklärt.

Ein tolles Kartenspiel bzw. Quiz über das Bergische Land für alle Quiz Fans, zum Zeitvertreib und einfach für Zwischendurch. Auch eine tolle Geschenkidee.

Fazit:

Karten Quiz mit Fakten und Wissen rund um das Bergische Land, vielfältige und spannende Fragen, bei denen man noch was lernen kann.

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Rezensionen von Claudia R:

tolle Fantasyidee

Aralona 1 von Jessica Arndt

Klappentext / Inhalt:

Was würdest du tun, wenn der größte Held deines Volkes in dir weiterleben soll?
Dem Glauben der Zentauren nach, werden ihre Seelen nach dem Tod wiedergeboren. Doch die junge Zentaurin Aralona wehrt sich gegen das Vermächtnis des großen Helden Aralon, das ihr nachgesagt wird.

Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre eigenen Abenteuer zu erleben und dabei herauszufinden, wer sie wirklich ist. Als Nomaden von einem Tierschwinden berichten, das das Überleben in der Wüste und Steppe bedroht, bekommt sie ihre Chance, sich zu beweisen.
Begleite Aralona und ihren vorwitzigen Freund Kriktex auf eine Reise durch Divoisia. Dabei wirst du nicht nur neue Freunde gewinnen, sondern dir auch Feinde machen – und schließlich vor einem Geheimnis stehen, das kein Zentaur zuvor zu lüften vermocht hat.
Das Buch wird von einer kostenlosen App begleitet, mit der ihr die Möglichkeit habt, QR-Codes einzuscannen. Mit diesen könnt ihr zusätzliche Inhalte freischalten, die für das Verständnis der Geschichten nicht notwendig sind, aber euch weitere Einblicke in die Welt Divoisia gewähren.

Cover:

Das Cover finder ich geheimnisvoll und faszinierend zugleich. Mehrere verschiedene Details sind hier erkennbar, auch je nachdem wie man den Blick ausrichtet. Eine Oberkörper-Silhouette, in der eine wunderschöne Natur erkennbar ist und ein Wald in welchem sich ein Zentaur befindet. Optisch und farblich finde ich das Cover sehr ansprechend. Es macht Lust auf mehr.

Meinung:

Dies ist der Auftakt einer fantastischen Buchreihe, die sich nicht nur mit Zentauren, sondern verschiedenen Völkern, Glauben und einer wundervollen Fantasywelt befasst. Begleite Aralona auf ihrer Reise und erlebe dabei spannende Abenteuer und eine geheimnisvolle und faszinierende Welt. Aralona ist ein Zentaurenfohlen, von dem viel erwartet wird. Aber zum Glück kann sie sich auf ihren kleinen Freund Kriktex verlassen.

Die Weltenerschaffung und auch die Hintergrundinformationen dazu haben mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass sich hier viele Gedanken rund um die Welt und die Charaktere gemacht wurde.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, um nichts zu verraten oder gar zu spoilern. Wer mehr erfahren möchte, liest am Besten selbst hinein.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Verzierungen am Kapitelanfang heben dieses hervor und verdeutlichen dies. Die integrierten QR Codes verweisen auf eine App, bei welcher man weitere Informationen und Wissen zu Hintergründen erhält. So lernt man die Welt noch näher kennen und die aufgerufenen Texte vermitteln zusätzliches informatives Wissen. Diese App Funktion hat mir gut gefallen. So konnte man noch besser und tiefer und diese Fantasywelt eintauchen.

Die Charaktere und auch deren Entwicklungen haben mir gut gefallen. In Aralonas Denken und Handeln habe ich recht schnell hinein gefunden und auch wenn sie manchmal etwas naiv wirkte, so hat mir dennoch ihr Auftreten und auch ihre Entwicklungen gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut und dies hält bis zum Ende an, welches für mich rund war und zugleich neugierig auf mehr macht. Zwischendrin wurde etwas ruhiger, aber im letzten Drittel baut es nochmals stark an Spannung auf. Die kleineren Rechtschreib- und Grammatikfehler sind dabei durchaus verzeihlich und werden hoffentlich in einer weiteren Auflage ausgebessert.

Mich konnte diese besondere Fantasygeschichte mitnehmen und begeistern. Auf den zweiten Band bin ich schon jetzt gespannt.

Fazit:

Tolle Weltenerschaffung, sowie spannende und faszinierende Fantasygeschichte, die ihren Leser mitnimmt.

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Rezensionen von Tara:

Spannende Dystopie

London Black von Jack Lutz

„London Black“ ist das Debüt des in London lebenden Autors Jack Lutz.

Die Handlung spielt in der nahen Zukunft und beginnt im Jahr 2029 in London. Zwei Jahre zuvor gab es dort einen terroristischen Anschlag, in dem das Nervengift London Black freigesetzt wurde. 90 Prozent der Bevölkerung haben diesen Angriff unbeschadet überstanden, aber für 10 Prozent beginnt ein qualvoller Kampf mit dem Tod und nur 62 von Ihnen können Dank starker Medikamente, die sie permanent einnehmen müssen, weiterleben.

Einer von ihnen ist DI Lucy Stone.
Das Medikament wurde von dem Forscher Flinders Cox hergestellt, der nun ermordet wurde. Dieser war gerade dabei ein Antidot zu entwickeln, was umso mehr an Bedeutung gewinnt, da die bisherigen Medikamente in ihrer Wirkung nachlassen.
Lucy weiß, dass sie nur wegen Cox lebt und will den Fall unbedingt übernehmen. Gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen DI Ed King beginnt sie mit den Ermittlungen.

Lucy ist ein schwieriger Charakter. Sie ist durch die zurückliegenden Vorfälle stark traumatisiert, bekommt Panikattacken und kommt kaum zur Ruhe. Ihr Verhalten ist durchgehend hektisch und manchmal ein wenig wirr. Von einer - für den Leser lange Zeit nicht näher erklärten - Schuld getrieben, stürzt sie sich kopfüber in die Nachforschungen und das ohne Rücksicht auf sich selbst. Ganz legal ist ihre Vorgehensweise nicht immer, aber mit Ed King hat sie einen zuverlässigen Partner an der Seite, der sie unterstützt. Ihre Ermittlungen laufen allerdings immer wieder ins Leere und die Auflösung des Falls ist schwierig.

Der größte Teil der Handlung liegt im Jahr 2029. Zwischenzeitlich gibt es Rückblicke in Lucys Vergangenheit in das Jahr 2027. Mich haben diese Rückblenden besonders gefesselt, da sie vieles verdeutlichen und auch zur Erklärung von Lucys Charakter beitragen.

Die Grundstimmung ist düster. Die Atmosphäre in London wird dabei gelungen eingefangen und die Bedrohung, die Angst in der Bevölkerung , das permanente Misstrauen der Menschen untereinander wird spürbar.

Auch wenn ich Lucys Charakter zeitweise als ein wenig anstrengend empfunden habe, muss ich sagen, dass mich das Buch gefesselt hat. Durch viele falsche Fährten wird die Spannung durchgehend hoch gehalten. Die Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit sind geschickt gesetzt, so dass ich einfach immer mehr erfahren wollte.

Die Grundidee hinter der Story fand ich richtig gut und Lucy ist ein gut ausgearbeiteter Charakter. Auch der Schreibstil gefiel mir, da ich wirklich gefesselt war, dennoch bleibt ein wenig Luft nach oben, da ich mir abschließend noch ein paar Hintergrundinformationen mehr gewünscht hätte.

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