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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liliane Schemeth:

Auf Wiedersehen Cherry Hill

A Place to Shine von Lilly Lucas

Auf Poppys Geschichte habe ich mich sehr gefreut, da es in den vorherigen Bänden schon angeteasert wurde. Auch wenn das bedeutet Abschied von Cherry Hill nehmen zu müssen.

Poppy ist die jüngste der McCarthy Schwestern und betreibt ein schleppend laufendes Baumhaushotel auf Cherry Hill. Sie ist quirlig und hat immer einen schlagfertigen Spruch auf Lager.

Obwohl ich verstehen kann, dass Trace sie verletzt hat sind ein paar ihrer Reaktionen übertrieben. Mit Flynn ihrem besten Freund spricht sie sich auch endlich aus. Es hätte gerne mehr Momente mit Flynn geben können.

Das Thema Fake-Dating mochte ich ganz gerne aber ab und zu hat mir ein Fitzelchen gefehlt, was bei den vorherigen Büchern da war. Dennoch war es wieder eine wunderschöne Geschichte in die man sich einfach reinfallen lassen kann.

Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr malerisch und einfach zum Wohlfühlen.Ich habe Cherry Hill in mein Herz geschlossen und finde es schade, dass es nun vorbei ist. Es ist und bleibt aber immer ein absoluter Wohlfühlort.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Auftakt der Krimireihe über einen mordenden Arzt und dessen Lebensgefährtin

A Place to Shine von Lilly Lucas

Leider kannte ich bisher noch kein Buch von Klaus-Peter Wolf, das wäre wohl besser gewesen, denn der Protagonist dieser Reihe ist derselbe wie von einer anderen Reihe des Autors. Es kommen daher auch viele andere Personen aus seinen Reihen vor, wobei einem oft die Hintergrundinfos und die Kenntnis über die Beziehungen der Personen untereinander fehlt.

Ich finde es total witzig, dass der Serienmörder Bernhard Sommerfeldt, der nun als Ernest Simmel eine Klinik an der Nordsee leitet, weiterhin alle Bösewichte eliminiert, die die von ihm gegebene zweite Chance nicht nutzen und weiterhin kriminelle Dinge treiben (zB Drogen an Schulen verkaufen, woraufhin sogar ein Schüler gestorben ist).
Doch jemandem gefällt das ganz und gar nicht, weshalb die Hochzeitsplanungen von Sommerfeldts Verlobter Frauke erstmal ruhen müssen.

Die Geschichte ist teilweise schräg, bizarr, etwas überzogen, und hat aber auch richtig guten Humor.
Leider gab es für mich immer wieder einige Längen, da einfach zu viel Drumherum war, und der Fall dann total in den Hintergrund geriet.
Der Cliffhanger hat mich dann aber doch neugierig auf den nächsten Band gemacht!

Der Autor liest selbst; nachdem ich mich an dessen Stimme und Intonation gewöhnt hatte, fand ich gut, wie er den einzelnen Figuren Leben einhaucht.


Fazit:
Den schrägen Humor von Klaus-Peter Wolf muss man mögen; für mich war es zu viel Drumherum und zu wenig Fall. Auch wenn ich auf den Fortgang des Cliffhangers neugierig bin.

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Rezensionen von Lerchie:

Wieder spannend

Sobald ihr mich erkennt von Gytha Lodge

Southampton wird von einem Frauenmord erschüttert. Es deutet alles auf einen Serienmörder hin, denn tatsächlich gibt es bald eine weitere Tote. Es wird unter Hochdruck ermittelt. Die alleinerziehende Mutter Aisling Cooley hat ihre eigenen Sorgen, denn ihre beiden Söhne verschweigen ihr etwas. Doch auch sie hat ein dunkles Geheimnis.

Sie will ihr Leben aufräumen und ihren Vater finden, der schon lange verschollen ist. Da führt eine Datenbank sie zu einem unerwarteten Match. Aber es ist nicht ihr Vater, der ihr kurz darauf gegenübersitzt, sondern ein Kriminalbeamter. Und dieser glaubt, dass entweder ihr Vater oder einer ihrer Söhne der Mörder ist.

Meine Meinung
Mich haben die Kriminalromane dieser Autorin schon immer in ihren Bann gezogen. Mit diesem ging es mir nicht anders. Es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss stören gekonnt hätten. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Und ich konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Juliette Hansen, die von ihrem Exfreund immer noch gestalkt wird. In Jonah Sheen, der Probleme mit seiner Ehefrau hat und sich auch gerne um eine kleine Tochter kümmert. Auch in Aisling, die die Aussage verkraften muss, dass einer ihrer Söhne mit ziemlicher Sicherheit ein Mörder ist, Oder doch ihr Vater? Ich habe mit den Protagonisten gelitten und mich gefreut, wenn alles gutging. Das Buch ist wieder sehr spannend und fesselnd geschrieben. Es ist nicht zwingend notwendig, die Vorgänger zu lesen, doch muss ich sagen, dass einem da gute Bücher entgehen. Außerdem wird man mit den Protagonisten etwas vertrauter sein, man versteht sie vielleicht besser. Auf jeden Fall hat es mir sehr gut gefallen und es hat mich auch gut unterhalten. Man könnte sagen, dass es mit einem leichten Cliffhanger endet. Vielleicht erfährt man ja im nächsten Buch, wie es da weitergeht, mal sehen. Ich werde es jedenfalls lesen und bin schon sehr gespannt darauf. Von mir selbstverständlich eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Rezensionen von MarcoL:

Sehr herausfordernd, literarisch hochwertig. Intensiv!

Kasse 19 von Claire-Louise Bennett

Großbritannien, in der am schnellsten wachsenden Stadt des Landes. Dieser mehrfach prämierte Roman ist eine Herausforderung. Die in Worten gefasste Gedanken der Autorin wirbeln herum, scheinen sich selten zu setzen, werden von neuen Ideen verdrängt, um irgendwann wieder ihre Ursprünglichkeit zu streifen, nur um wieder von Vorne loszulegen.

Müde darf man beim Lesen nicht sein, sonst verliert man sich heillos.
Das Erzähltempo ist rasant, man bekommt das Gefühl, in einem Blitzgewitter von Eindrücken zu stehen, und dennoch verharrt der Text oft Seitenweise bei einem einzigen Thema.
Es ist mir auch passiert, dass ich manchmal nicht mehr wusste, ob die Ich-Erzählerin von sich berichtet, oder aus der Sicht ihrer fiktiven Protagonistin – manchmal etwas verwirrend, zugegebenermaßen (kann aber auch rein meiner Unaufmerksamkeit geschuldet sein).
Die Erzählerin erfindet Geschichten. Zuerst hat sie diese auf die letzten Seiten eines Schulheftes geschrieben. Mit dem Älterwerden, Studium, Job im Supermarkt an Kasse 19, beginnt sie, sich in ihren Geschichten zu verlieren – und reißt die Leser:Innen mit in ihren Gedankenstrudel. Es folgen brillante Verknüpfungen zu Büchern der Weltliteratur – allein dafür ist dieser Roman schon ein Muss.
Im Prinzip ist es ein Buch-Buch, denn es dreht sich immer um Bücher. Darum, was sie einem sagen wollen, sagen sollten, und ein wichtiger Bestandteil des ganzen Lebens sind.

S.9: Später hatten wir dann oft ein Buch dabei … Als wir endlich ein bisschen größer waren [...] nahmen wir immer Bücher mit. Sehr viele Bücher! Und setzten uns damit ins Gras unter dem Baum.

Reale Personen, vornehmlich Männer, welche sich durch den Supermarkt quälen, sind Inspiration für die erfundenen Charaktere. So zum Beispiel die Geschichte von Tarquin Superbus. Zusammen mit seinem Doktor und die Ereignisse rund um seine Bibliothek, ist sie auf ihre Art und Weise spannend, und taucht im Buch immer wieder mal auf.
Für mich übt der Roman eine besondere Faszination aus, trotz des vergeblichen Suchens nach einem Handlungsstrang oder geordneter Struktur.

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Rezensionen von Peachy_Bookdreams:

Ich habe etwas anderes erwartet

Der Frühling ist in den Bäumen von Jana Revedin

Inhalt: Jana Revedin schreibt in ihrem neuen historischen Roman „Der Frühling ist in den Bäumen“ über ihre Mutter Regina. Die damals 24-Jährige, die 1953 die erste „Lady“ Zeitschrift herausgebracht hat, hat einen gewalttätigen und sadistischen, Ehemann, von dem sie sich scheiden lassen möchte.

Fazit: Ich hatte mir erhofft, dass es in dem Buch etwas mehr über die Veröffentlichung der Zeitschrift und den Einstieg in das Business gehen würde, jedoch dreht es sich hier mehr um das Entkommen von dem gewalttätigen Ehemann. Den Klappentext finde ich deshalb etwas unpassend, weil man doch, denkt es würde die Zeitschrift in Vordergrund stehen. Der Schreibstil ist gut, und man kommt flüssig durchs Buch, jedoch konnte mich die Geschichte irgendwie nicht abholen, ich hatte mir einfach etwas anderes erhofft. Ich konnte auch manche Entscheidungen der Protagonistin nicht ganz nachvollziehen. Dadurch das die Gründung der Zeitschrift recht schnell einfach passiert, nahm das die Spannung, gerade weil im Klappentext dieses im Vordergrund steht und mich dieser Aspekt im Buch am meisten interessiert hätte.

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Rezensionen von April1985 :

Sanfte Liebesgeschichte, die mit der wilden Schönheit der Färöer-Inseln mein Herz erobert hat

Of Thunder and Rain von Emmy Buckley

Romance lese ich zwischendurch immer wieder gerne, besonders wenn die Geschichten in verträumten Kleinstädten und abgelegenen Orten spielen. Für mich war daher sofort klar, dass ich 'Of Thunder and Rain' lesen werde. Und Emmy Buckley hat alle meine Erwartungen erfüllt.

Die Autorin hat eine wunderbare, gefühlvolle und cozy Liebesgeschichte geschrieben, mit der sie mich absolut verzaubert hat.

Vorallem in das idyllische Setting habe ich mich auf Anhieb verliebt. Die wilde Schönheit der Färöer-Inseln hat mich in den Bann gezogen und ich habe die Ruhe und Einsamkeit sehr genossen. Die Gefühle, die ich beim Lesen hatte und die Bilder, die in meinem Kopf entstanden sind, haben unglaublich echt gewirkt. So als ob ich selbst dort wäre auf den 'Islands of Maybe'.

Emmy Buckleys Art zu erzählen ist sehr einnehmend und ihr Schreibstil sehr malerisch und bildhaft. Ich liebe die Ruhe und Unaufgeregtheit ihrer Worte.

Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus der Perspektive von Louay und Lina. Wir haben hier zwei Protagonisten, die beide große Träume haben. Louay ist Autor und hat schon Bestseller geschrieben, allerdings unter einem weiblichen Pseudonym. Sein größter Traum ist es, ein Buch unter seinem eigenen Namen zu veröffentlichen. Inspiration und auch eine Auszeit erhofft er sich auf den Färöer. Und so lernt er Lina kennen, welche eine Pension betreibt. Lina ist im Herzen eigentlich eine freiheitsliebende Weltenentdeckerin. Doch seit dem Tod ihrer Mutter sitzt sie auf der Insel fest. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren Vater, der seit dem Schicksalsschlag seinen Lebensgeist verloren hat. Dabei würde Lina nur all zu gerne ausbrechen.

Ich mochte die Dynamik zwischen Lina und Louay wirklich gerne. Die Entwicklung zwischen den beiden ist toll, die Liebesgeschichte irgendwie total unschuldig und sehr sanft.

Für mich ist 'Of Thunder & Rain' ein absolutes Herzensbuch, das ich gerne weiterempfehle.

Fazit:

Emmy Buckley hat mich mit ihrer gefühlvollen und sanften Romance verzaubert. Ich liebe das malerische Setting, die wilde Schönheit der Färöer-Inseln, die tollen cozy Vibes und natürlich auch Louay und Lina. Ja, ich habe einen Teil meines Herzens an die 'Islands of Maybe' verloren.

Große Empfehlung für alle, die gerne ruhige und sanfte Liebesgeschichten lesen.

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Rezensionen von Natalie:

Die Suche nach sich selbst

Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer

Worum gehts?
Wir begleiten Sarah, Restauratorin, Bücherjägerin und Kartensammlerin, die nach dem Tod ihrer Tante Amelia versucht ihre gemeinsame Berufung weiter aufrecht zu erhalten. Sarah zieht sich jedoch komplett in der Villa zwischen all den Büchern zurück. Erst als der Bibliothekar Ben vor ihrer Tür steht und eine eigentlich unglaubliche Geschichte über einen verlorenen Kartenteil und ihrer Tante erzählt, kann sie nicht anders, als sich mit ihm auf die Suche zu begeben…

Meine Fazit:
Das Buch klingt nach dem Traum aller Bücherverrückten wie ich es bin und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut.

Ich hatte irgendwie eine ganz konkrete Erwartung daran, die sich aber als falsch herausstellte (was per se nichts Negatives ist) - ich dachte an eine aufregende Suche nach der Karte mit überraschenden Wendungen, jedoch war diese dann gefühlt nur ein Nebenschauplatz, der sich aber trotzdem irgendwie als roter Faden durchs Buch zog. Es ging vielmehr um Sarahs Reise zu sich selbst und darüber hinaus. Wir erfahren in Rückblenden auch vieles aus ihrer Vergangenheit, von ihrer Tante und das Zusammenleben mit ihr. Sarah an sich fand ich einen tollen Charakter, der definitiv mit Menschen ihre Schwierigkeiten hat, umso besser mit Büchern kann. Ihre leicht autistischen Züge erklären dabei vieles.
Generell waren mir allerdings zu viele (sehr wichtige) Themen im Buch verbaut - es wirkte so dann etwas konstruiert, da wäre meines Erachtens weniger mehr gewesen.
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen und empfehle es auch weiter - man muss einfach bereit sein, sich darauf einzulassen, dann bekommt man eine schöne und leichte Lektüre für entspannende Lesestunden. 3,5* von mir

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Rezensionen von begine:

Frauen in den 60er Jahren

Kontur eines Lebens von Jaap Robben



Der niederländische Schriftsteller Jaap Robben hat in seinem Roman Kontur eines Lebens ein Thema aus den 60er Jahren aufgegriffen.
Er zeigt die Probleme, wenn eine Frau unehelich schwanger wird. Man glaubt eigentlich das das noch nicht so lange her ist, aber es ist real.
Gut, es gab Familien, die ihren Töchtern beigestanden sind, aber es gab eben auch die anderen.

Dieser Roman spielt in Nimwegen, aber ich weiß, das es so auch in Deutschland zuging.
Der Autor lässt Frieda ihre Geschichte erzählen. Sie ist 81 Jahre alt, als ihr Mann plötzlich stirbt.
Nach der Beerdigung erlaubt sie sich an ihre Jugendliebe zu einem verheirateten Mann und den Folgen zu denken.
Sie hatte ihre Trauer verdrängt. Ihr Mann wusste von ihrer ersten Schwangerschaft nichts. Aber ihrem Sohn erzählt sie davon.
Mit seiner Hilfe kann sie ihre Traumata aufarbeiten.

Jaap Robben hat das in einem intensiven Stil verpackt.
Es ist ein würdiges Leseerlebnis.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Emotional, wertvoll und empfehlenswert!

Kontur eines Lebens von Jaap Robben

Nach dem Beenden des Romans durfte ich den beigelegten, geheimnisvollen Brief lesen. Er war vom Autor Jaap Robben selbst und sehr bewegend. Darin schreibt er über die Enstehungsgeschichte des Romans und die real zu Grunde liegenden Hintergründe und Menschen.
Seine Protagonistin Fieda Tendeloo ist fiktional und steht stellvertretend für viele Frauen ihrer Generation, nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in seinen Nachbarländern.

Frieda ist heute 81 Jahre alt und lebt in einem Pflegeheim, da sie seit dem kürzlichen Tod ihres Mannes nicht mehr alleine leben kann. Ihr einziger Sohn, der selbst kurz davor steht das erste Mal Vater zu werden, ist einer ihrer wenigen verbliebenen Sozialkontakte. Frieda ist keine rüstige thoughe alte Dame, wie ich sie aus anderen Romanen kenne. Robben beschreibt sehr einfühlsam aus Friedas Sicht, wie es sich anfühlt, selbst bei intimsten Verrichtungen auf bezahlte Hilfe angewiesen zu sein und wie sie immer mehr die Kontrolle über sich selbst und ihr Leben verliert.
Aber ich lerne auch eine ganze andere Frieda kennen, eine ganz junge Frieda, voller Träume, Liebe und Hoffnungen. Es ist die Frieda der Vergangenheit, der, trotz der geschlechtervorgegeben Bergrenzungen der damaligen Zeit, viele Wege offen stehen.
Bis sie sich in einen verheirateten Mann verliebt, mit ihm eine Affäre beginnt und ungeplant und ungewollt schwanger wird…

Ich finde die Passagen aus dem Heute sehr gelungen. Die unausgesprochenen Themen zwischen Mutter und Sohn, die langsam an die Oberfläche drängen, fangen einen ganzen Generationenkonflikt ein.
In den Erzählsträngen aus der Vergangenheit thematisiert Robben unter anderem die strengen gesellschaftlichen Konventionen denen v.a. Frauen unterworfen waren. Mir als glücklich unverheiratetes Elternteil macht das deutlich wie viel sich seither geändert hat.
Die Eingangs erwähnte Universalität seiner Figuren macht den Roman zu einem Spiegel dieser Zeit. Diese Universalität lässt den Figuren auf der anderen Seite für mich zu wenig Raum für Indiviualität. Sie wirken manchmal wie Spielbälle ihrer Zeit und ihres Schicksals und dadurch sehr determiniert. Das wirft die Frage auf, wie frei wir (auch heute) wirklich in unseren Handlungen sind oder doch durch die Umstände und unser Umfeld gezwungen sind.
Spannend finde ich die Frage, wie und ob trotz tragischer Vergangenheit ein glückliches, gutes Leben möglich ist und welche Rolle Schweigen und Verdrängung in diesem Kontext spielt.
Der Erzählstil ist konventionell und hält trotz der am Ende etwas zu gewollt erzeugten Suspense wenig Überraschungen bereit. Das kann je nach persönlichen Vorlieben als angenehm zu lesen oder als vorhersehbar aufgefasst werden.

Unabhängig davon erzählt Robben mit Friedas wertvoller Geschichte entlang der Kontur eines Lebens und schafft dabei einen sehr lesenswerten und zu Herze gehenden Roman.

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Rezensionen von brauneye29:

Ganz gut

Kommissar Jennerwein darf nicht sterben von Jörg Maurer

Zum Inhalt:
Jennerwein macht Urlaub, doch selbst im Urlau ereilt ihn ein Fall, der allerdings völlig anders ist als seine bisherigen Fälle. Ein Mitarbeiter einer auf KI spezialisierten Firma bittet ihn darum zu herauszufinden, wo ein spurlos verschwundenen Mitarbeiter hin entschwunden ist. In den komplett automatisierten Werkshallen trifft auf ihm völlig unbekannte Technik.

Meine Meinung:
Das war ja mal ein völlig anderer Jennerwein und ich bin mir nicht so sicher, ob ich das Buch wirklich mochte. Irgendwie war mit das alles zu hoch technisiert und auch in Teilen sehr unverständlich, auch Jennerwein ging es zwischendurch mal so. Dennoch habe ich mich durchaus unterhalten gefühlt, schätze aber andere Bücher um Jennerwein deutlich mehr. Der Schreibstil war gewohnt gut, die Story fantasievoll aber nicht so ganz meins.
Fazit:
Ganz gut

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