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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _ich.lese_:

Familiengeschichte

Die verlorene Tochter von Soraya Lane

Lily ist Winzerin und zwischen den Reben fühlt sie sich wohl und ist glücklich. Kurz bevor sie sich nach Italien aufmacht, um dort auf einem Weingut zu arbeiten, bekommt sie eine kleine Holzbox, die ursprünglich ihrer Großmutter gehörte. In der Box ist ein Rezept auf Italienisch und ein Programm der Mailänder Oper.

Was hat es damit auf sich?
In Italien macht sich Lily auf Spurensuche.


Ich liebe Familiengeschichten und diese spielt auch noch in Italien.
Zuerst lernt man Lily und ihr Leben kennen um dann schnell zu der Box zu gelangen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, die Geschichte ist spannend, unterhaltsam und konnte mich fesseln, die Seiten flogen.
Die Geschichte spielt auf zwei zeitlichen Ebene, sowas mag ich sehr gerne, man konnte beiden Handlungssträngen sehr gut folgen. Auch die Romantik und das wunderbare Setting sorgte für ein schönes Leseerlebnis. Es war ein gelungener Start in eine Saga, die ich sehr gerne weiterverfolge.

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Rezensionen von brauneye29:

Erschreckend und sehr spannend

Virtua von Karl Olsberg

Zum Inhalt:
Nachdem sich ein Klient des Psychologen Daniel umgebracht hat, kann er nicht mehr mit Psychologe arbeiten und bewirbt sich bei einem Unternehmen für künstliche Intelligenz und wird unerwarteter Weise tatsächlich eingestellt. Doch nach und nach bekommt er in dem Unternehmen immer mehr das Gefühl, dass dort etwas nicht stimmt.

Und Entwickler Chen macht im deutlich, dass KI nicht kontrollierbar ist.
Meine Meinung:
Was für eine fantastische Geschichte, die in großen Teilen trotz der unfassbaren auch unvorstellbaren Anteilen leider sehr möglich erscheint. Die Grenzen zwischen KI und Mensch verschwimmen und man bekommt schon ein wenig Angst, was KI alles womöglich irgendwann machen kann. Grauenhafte Vorstellung! Das Buch habe ich als wahnsinnig spannend empfunden und sehr gut gelesen. Ein Buch, dass ich jedem, der spannende Lektüre liebt, die einen besonderen Touch haben, uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Erschreckend und sehr spannend

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Rezensionen von brauneye29:

Wenn ein einziger Tag das Leben verändert

Der Frühling ist in den Bäumen von Jana Revedin

Zum Inhalt:
Bei diesem autobiografischen Roman beleuchtet die Autorin das Leben ihrer Mutter, die den falschen Mann heiratet. Dieser setzt sie unter Drogen, missbraucht sie und lässt auch noch zu, dass sie andere das auch tun. Schließlich macht sie den mutigen Schritt sich aus der Ehe zu befreien und eine Zeitschrift zu gründen, was für Frauen in den fünfziger Jahren beides schwer war.

Meine Meinung:
Bei dem Cover erwartet man eher ein heiteres Buch, aber durch den Klappentext konnte man schon anderes erahnen und genau so war es auch. Irgendwie ein bedrückendes Buch, aber auch eins mit Hoffnung, denn trotz aller Schwierigkeiten geht es auch wieder bergauf. Erschreckend fand ich, wie wenig Frauen doch allein machen konnten und wie sehr sie von Ehemännern abhängig waren. Das Buch ist keine leichte Kost, hat mir aber gefallen.
Fazit:
Wenn ein einziger Tag das Leben verändert

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Rezensionen von brauneye29:

Berührend

Kontur eines Lebens von Jaap Robben

Zum Inhalt:
Frieda wächst in einem streng katholischen Haushalt auf und arbeitet in einem Blumenladen. Von einen Tag auf den anderen ändert sich ihr Leben, als sie dem verheirateten Otto begegnet. Eine stürmische Liebe beginnt und es kommt wie es kommen muss. Sie wird schwanger und damit beginnt ein Spießrutenlauf, selbst die Eltern schmeißen sie raus.

Aber erst im Alter stellt sie sich der Geschichte.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch ungeheuer berührend. Man mag sich als Frau von heute kaum vorstellen, wie eingeschränkt die Frauen doch früher waren oder gar dass Eltern einen raus schmeißen, weil man unverheiratet schwanger wurde. Frieda hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, Otto hätte ich zwischendurch echt schlagen können, wobei er natürlich auch im Zwiespalt war. Liebe nimmt nun mal keine Rücksicht auf Umstände. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden.
Fazit:
Berührend

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Rezensionen von brauneye29:

Gute Fortsetzung

Mord auf der Insel Gokumon von Seishi Yokomizo

Zum Inhalt:
Die abgelegene Insel Gokumon ist eine Insel, auf die man nicht unbedingt reisen möchte. Dennoch reist der Privatermittler Kindaichi dort hin, um einer der wichtigsten Familien dort eine traurige Nachricht zu bringen. Doch nicht nur deshalb, denn der Sterbende hat ihm auch mitgeteilt, dass das Leben seiner Stiefschwestern in Gefahr sei.

Kaum dort angekommen beginnt eine sonderbare Mordserie.
Meine Meinung:
Schon der erste Teil um den Privatermittler hatte mir gut gefallen und dieser steht dem ersten in nichts nach. Ein wenig im Stil von Agatha Christie, aber eben auch irgendwie anders. Das liegt natürlich auch an dem völlig anderen Setting und anderen Sitten und Gebräuchen. Ich hatte das Hörbuch und fand es auch gut gelesen. Wenn einem etwas vorgelesen wird, ist das Problem mit den ungewöhnlichen Namen nicht so sehr schlimm. Ich fand das Buch sehr kurzweilig.
Fazit:
Gute Fortsetzung

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Rezensionen von brauneye29:

Gut als Hörbuch

Das Pferd im Brunnen von Valery Tscheplanowa

Zum Inhalt:
Als die Großmutter Nina stirbt, kehrt Walja in die Heimat zurück, um zu verstehen was ihre Wurzeln sind. Sie erinnert sie an die Frauen in ihrem Leben, wie die Urgroßmutter Tanja, natürlich auch an ihre Großmutter Nina. In ihren Erinnerungen wird ihr einiges klarer, auch welches hartes Schicksal Nina durchgemacht hat.

Walja, die selbst zwischen den Weltern lebte, erkennt so langsam welchen Einfluss das alles auf sie hatte.
Meine Meinung:
Ich bin mir nicht so sicher, ob mich das Buch mitgenommen hätte, hätte ich es selbst gelesen, denn es ist keine leichte Lektüre. Aber ich hatte die Hörbuchversion, die den Charme hat, dass man einfach nur zuhören muss. In der Version hat mir das Buch gefallen. Die Autorin spricht das Buch selbst und das hat sie auch gut gemacht, denn ich fand das Buch gut gelesen. Das Cover hätte mich vermutlich nicht unbedingt angesprochen.
Fazit:
Gut als Hörbuch

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Rezensionen von brauneye29:

Gute Unterhaltung

Wo die Liebe dich findet von Katy Turner

Zum Inhalt:
Eigentlich ist Holly selbstbewusst und voller Energie, aber als sie unerwartet als Tierärztin in den schottischen Highlands landet, muss sie sich nicht nur an deutlich größere Tiere sondern auch an sehr eigenwillige Dorfbewohner gewöhnen. Und was noch schlimmer ist und sie auch nicht wollte, sie verliebt sich in einen Mann von dem sie besser die Finger lassen sollte.

Meine Meinung:
Ja, im Grunde ist es nur ein Liebesroman, aber dieser hier ist relativ gut gemacht, denn das hin und her zwischen Holly und Greg steht nicht so sehr im Mittelpunkt. Eher ihre Arbeit und das schwierige Verhältnis zu ihrem Boss, der sie immer wieder mit Groll betracht, zumindest hat das den Anschein. Wie sie sich immer wieder behaupten muss und durch die ein oder andere Aktion dann doch auch ihren Chef und auch die Dorfbewohner gewinnt, hat mir gefallen.
Fazit:
Gute Unterhaltung

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Rezensionen von Angelika:

Spannung bis zur letzten Seite

Karma von Katja Wilhelm

Ich bin an sich kein Krimifan. Durch die Krimireihe "BEWEIS_LAST" von Katja Wilhelm könnte ich es aber werden. Band 1 namens "Karma" hat alles, was man sich von einem gelungenen Krimi wünscht: authentische, liebenswert-schrullige Akteure und mehrere Leichen. Hinweise, Andeutungen, falsche und richtige Fährten zu Hauf und ein Finale das mich sprachlos zurückgelassen hat.

DAMIT hätte ich nie und nimmer gerechnet! Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, locker-flüssiger Schreibstil, stellenweise laut gelacht habe ich auch. Herz, was begehrst du mehr!
Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2.

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Rezensionen von Anja:

Atmosphärischer, spannender Auftakt

Insel der wandernden Flüche - Skys Gabe von Tina Blase

Die 14-jährige Sky Lamar hat schon in vielen Ländern gelebt. Nun will sie endlich ein festes Zuhause, daher zieht sie zu ihrem Großvater auf eine kleine schottische Insel. Dort wird sie nicht besonders herzlich aufgenommen. Die Einwohner sprechen von Flüchen, die ihren Ursprung in der Feindschaft zwischen zwei Familien haben soll.

Eine davon ist Skys Familie…

Skys Mutter jettet von Job zu Job um die Welt. Der Teenager bleibt nie länger als wenige Jahre an einem Ort. Ihr Wunsch nach einem festen Wohnsitz, an dem sie Freundschaften schließen und die Schule beenden kann, ist daher sehr nachvollziehbar. Aufgrund der vorherrschenden Vorurteile fällt es ihr allerdings schwer, Kontakte zu knüpfen.
Doch Sky bleibt hartnäckig, geht offen und freundlich auf die Menschen zu. Sie ist neugierig und hinterfragt die festgefahrenen Regeln der Insel.

Den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr abrupt. Kaum auf der Insel angekommen, wird Sky schon mit den Informationen rund um die Flüche konfrontiert. Und natürlich ist es ausgerechnet der „Feind“ – der 15-jährige Rory – der ihr von den Flüchen erzählt und Sky die Insel zeigt.
Die folgende Spurensuche fand ich aber sehr interessant und spannend dargestellt. Nach und nach findet Sky mehr über die Flüche und den Ursprung der Feindschaft der Familien heraus, während sie immer weiter ins Geschehen verstrickt wird. Sie lüftet einige Geheimnisse und gerät dabei mehrfach in Schwierigkeiten.

Sky ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Sie schildert ihre Erlebnisse, ihre Gedanken und Wünsche. Sie knüpft Kontakte und schließt Freundschaften, wird aber auch mehrfach vor den Kopf gestoßen. Speziell ihre Beziehung zu Rory verändert sich im Verlauf.
Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen des Handlungsortes mit seinen sehr unterschiedlichen Landschaftsformen und die Atmosphäre auf der kleinen Insel.

Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Reihe – so deutet der Epilog auch direkt die nächsten Schwierigkeiten an.

Fazit

Eine alte Feindschaften, eine verwunschene Insel, jede Menge Geheimnisse und eine Prise Gefühle – der Auftaktband hat mir richtig gut gefallen. Gern habe ich Sky auf ihrer Suche begleitet – nach einem neuen Zuhause und dem Geheimnis der Flüche. Ich freue mich auf Teil 2.

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Rezensionen von Anno:

Verflucht

Insel der wandernden Flüche - Skys Gabe von Tina Blase

Eine geheimnisvolle Atmosphäre hängt über der schottischen Insel Sidh, als Sky bei ihrem Grossvater Ethan eintrifft. Hier möchte sie sesshaft werden, hier lebt, abgesehen von ihrer unsteten Mutter, ihre einzige weitere Verwandtschaft. Doch mit offenen Armen wird Sky nicht überall begrüßt. Und da ist auch dieser Junge, Rory, der sich ihr gegenüber recht abweisend verhält.

Und Seltsames scheint auf der Insel zu geschehen. Brot verbrennt, Felder auch. Flüche beherrschen die Insel und irgendwie scheint Skys Familie darin verwickelt zu sein. Ethan jedoch gibt nur wenig Preis.

Skys Gefühl die Situation auf der Insel nicht überblicken zu können, hat auch mich als Leser lange Zeit begleitet, was dazu führte, dass ich mich nicht vollständig auf die Handlung einlassen konnte.
Dabei erkenne ich das Potential der Geschichte. Die vielschichtigen Charaktere, die Clanfehde, die Atmosphäre auf der Insel und die drei Arten an Flüchen gefallen mir sehr gut. Nur das Rätseln um die Zusammenhänge dauerte mir zu lang. Erst gegen Ende des Buches, als sich so manches zusammenfügte, wurde auch ich in den Bann der Flüche gezogen.

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