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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anndlich:

Schicksal oder Zufall

Die Butterbrotbriefe von Carsten Sebastian Henn

Kati Waldstein ist mit fast 40 unzufrieden mit ihrem Leben und möchte einen Neuanfang starten, doch dafür muss sie mit ihrem alten Leben abschließen können. Deswegen entschließt sich Kati dazu allen, die sie positiv oder negativ prägten, einen Abschiedsbrief zu schreiben. Damit sie weiß, dass diese Worte auch bei den Personen ankommen, schreibt sie die Briefe nicht nur, sondern liest sie den Adressaten die Briefe vor.

Die Butterbrotbriefe ist der neuste Roman von Carsten Henn, der bereits mit Der Buchspazierer und Der Geschichtenbäcker seine Leser begeistern konnte.

Ein Grund, weswegen auch ich unbedingt Die Butterbrotbriefe lesen mussten und der Schreibstil steht seinen Vorgängern in nichts nach. Poetisch geschrieben, liest sich das Buch wunderschön und bringt eine melancholische Stimmung mit sich.

Mir gefiel auch die Idee, dass man sich den Personen öffnet, die einen geprägt haben. An dieser Stelle gibt Carsten Henn dem Leser viel zum nachdenken mit und zeigt die Wichtigkeit des ‚Redens‘, auch wenn es manchmal nicht leichtfällt. Schwierig fand ich jedoch, dass die Personen eigentlich keine Chance hatten sich zu rechtfertigen/erklären, aber nun, das war eben das Konzept der Kati Waldstein.

Kati, die sich Severin gegenüber jedoch extrem offen zeigt. Das ging mir phasenweise zu fix und wirkte nicht realistisch. Severin hatte diese Szenen sogar gut reflektiert (d.h. der Autor hat diesen Konflikt erkannt), aber Kati nicht so gehandelt, wie man es vermuten würde. An so einigen Stellen musste ich mein Gefühl von Authentizität etwas zurückstellen.

Denn auch Severin ist so ambivalent gestaltet, dass seine aktuellen Handlungen und Gedanken, nicht zu denen von vor drei Jahren passen. Natürlich entwickelt man sich weiter, jedoch hatte er diese drei Jahre auch Zeit die Vergangenheit nicht Vergangenheit sein zu lassen.

So konnten mich eher die Nebencharaktere, vor allem Martin und Madame Catherine, von sich überzeugen.

Trotz der Kritik haben mich auch Die Butterbrotbriefe überzeugen können. Denn wenn ich das Verhalten der Protagonisten außenvorlasse und mich nur auf die Quintessenz des Buches beziehe, dann steckt hier viel zum Nachdenken drin. Darüber wie man sich anderen gegenüber verhält, wie man sie beeinflusst und welche Rolle man für sie spielen kann. Darüber wie man von anderen beeinflusst wird und welche Rolle andere spielen können und darüber an welche Wege wir gegangen sind, deren Gabelung uns auch an einen Ort hätte führen können. Schicksal oder Zufall, wer weiß das schon. Aber auch, dass wir miteinander reden müssen.

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Rezensionen von yellowdog:

Literatur von und für die Millennials

Nichts Besonderes von Nicole Flattery

Nichts besonderes ist der erste Roman der Autorin, doch sie war bereits durch ein Erzählungsband aufgefallen.

Die rische Schriftstellerin Nicole Flattery lässt die Leser einen Blick ins New York der sechziger Jahre werfen. Die Protagonistin heißt Mae und sie setzt sich viel mit ihrer Mutter auseinander, die Alkoholikerin war.

Ich würde die Figur mehr als beobachtend als agierend einstufen. Darin liegt auch eine gewisse erzählerische Ruhe.
Sprachlich fand ich das Buch bei aller Zurückhaltung ansprechend, von der Handlung her scheint es nach meiner Empfing irgendwann stecken zu bleiben und es wird eintönig.

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Rezensionen von begine:

Starke Familiengeschichte

Falls ich da war, habe ich nichts gesehen von Michela Marzano



Die Autorin Michela Marzano versteht es mit klugen Worten den Leser zu begeistern. Falls ich das war, habe ich nichts gesehen
In ihrem Roman,Falls ich das war, habe ich nichts gesehen, befasst sie sich mit der Vergangenheit ihres Großvaters.
In ihrer Familie, waren die Väter sehr dominierend.

Das war zu der Zeit eigentlich überall so, aber hier sind sie sehr krass.
Die Autorin beschreibt ehrlich und direkt ihre Gedanken und Sorgen.Das sie sich ärgert, das sie viele Dokumente und Briefe nicht eher fand, kann ich verstehen. Da kann man Pech haben und man findet nichts mehr.
Das ihr Gr0ßvater Faschist war ist klar, aber sie sieht dann auch die Ungerechtigkeit, nach dem Krieg. Viele Personen haben es verstanden, wieder in der Politik Fuß zu fassen, andere werden diskriminiert.
Dann sind da noch die persönlichen Schwierigkeiten der Autoren.
Sie schreibt angenehm und das gefiel mir.

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Rezensionen von KimVi:

Spannende Fortsetzung

Totenlichter von Aaron Sander

Der ursprünglich aus Schweden stammende LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth beschäftigen sich mit einer Reihe rätselhafter Todesfälle. Obwohl es den Anschein hat, dass die Verstorbenen Suizid begangen haben, häufen sich die Hinweise, dass ein Serienkiller seine Hände im Spiel haben könnte.

..

"Totenlichter" ist nach "Schmerzwinter" der zweite Fall für Jan Nygård und Anna Wasmuth. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann problemlos folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Da die vorherigen Ermittlungen einen besonderen Einfluss auf Jans Privat- und Berufsleben haben, empfiehlt sich allerdings die Einhaltung der Reihenfolge.

Bei diesem Fall ist man sofort mitten im Geschehen, da man eine Frau beobachtet, die dazu gedrängt wird Selbstmord zu begehen. Wer die Frau bedrängt und welches Motiv diese Person verfolgt, erfährt man nicht, wodurch das Interesse sofort geweckt wird.

Wenn man den ersten Band gelesen hat, darf man sich über ein Wiedersehen mit den Hauptcharakteren freuen. Mittlerweile scheint Jan Nygård seine unkontrollierten Wutausbrüche und sein aufbrausendes Verhalten etwas besser im Griff zu haben. Dadurch wirkt er deutlich sympathischer. Seine Zusammenarbeit mit Anna scheint sich für ihn vorteilhaft auszuwirken.

Der Einstieg in die Ermittlungen beginnt äußerst spannend. Es gelingt Aaron Sander hervorragend, eine angespannte Atmosphäre zu beschreiben und glaubhaft zu vermitteln. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Da diese oftmals an entscheidenden Stellen wechseln, wird ein hohes Tempo angeschlagen. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse. Hin und wieder schaut man dem Täter über die Schulter. Dabei wird allerdings nicht zu viel verraten, wodurch man dazu angeregt wird, eigene Überlegungen anzustellen. Ob man dabei richtig liegt, lässt sich zunächst nicht einschätzen, denn es kommt zu einigen Überraschungen. Das Ganze gipfelt in einem wahnsinnig spannenden Finale, bei dem man bis zum Schluss mitfiebern kann.

Ein spannender Thriller, bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern kann.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Auftakt

Bis ihr sie findet von Gytha Lodge

Als Detective Chief Inspector Jonah Sheens zu einem Waldstück gerufen wird, da dort menschliche Skelettteile gefunden wurden, ahnt er, dass es sich hierbei um die Überreste der 14-jährigen Aurora handelt. Als das Mädchen vor 30 Jahren spurlos verschwand, war Sheens ein junger Polizist, der nur am Rande mit dem Fall zu tun hatte.

Nun setzt er alles daran, den Cold Case aufzuklären. Die Jugendlichen, die damals mit Aurora zelten waren, kannten alle das Versteck, in dem nun Auroras Überreste gefunden wurden. Ist der Mörder unter ihnen und all die Jahre mit seinem Schweigen durchgekommen? 

"Bis ihr sie findet" ist der Auftakt zu einer Krimi-Reihe, in der DCI Jonah Sheens mit seinem Team ermittelt. In diesem Band gilt es also nicht nur, einen alten Fall zu lösen, sondern auch ein neues Ermittlungsteam kennenzulernen. 

Handlungsorte und Charaktere werden so authentisch beschrieben, dass man sofort die entsprechenden Bilder dazu im Kopf hat. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über das Gesamtgeschehen. Außerdem ist man der Polizei einen Schritt voraus, da es immer wieder Rückblicke zu dem Abend gibt, an dem Aurora verschwand. Hier wird allerdings nicht zu viel verraten. Dadurch wird man dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. 

Der Fall ist nicht so leicht zu durchschauen. Denn die Protagonisten lassen sich nicht so leicht in die Karten schauen. Man weiß nicht, was man glauben oder wem man vertrauen soll. Denn in der Freundesclique, die damals mit Aurora unterwegs war, scheint es einige Geheimnisse zu geben. Immer, wenn man meint, dass man nun auf der richtigen Spur ist, gelingt es Gytha Lodge Zweifel zu säen. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Da man unbedingt erfahren möchte, was damals wirklich geschah, gerät man für in den Sog der Ereignisse. Bis kurz vor Schluss ist nicht klar, ob der Täter unter den Freunden zu finden ist. Das Ganze gipfelt in einem spannenden Finale. 

Ein spannender Auftakt, bei dem man dazu angeregt wird, eigene Überlegungen anzustellen, um dem Täter auf die Schliche zu kommen. 

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Tanzen, lachen, sterben

Und wir tanzen, und wir fallen von Catherine Newman

Ashley und Edith sind seit ihrer Kindheit bester Freundinnen. Sie haben immer alles geteilt. Nun teilen sie die letzten Wochen, Tage und Stunden von Ediths Leben. Edith ist unheilbar an Krebs erkrankt. Ihre letzten Lebenstage verbringt sie im Hospiz. Da ihr kleiner Sohn nicht mitbekommen soll, wie sie immer weniger wird, ist das Hospiz weit weg von ihrer Familie, ganz in der Nähe von Ashleys` Haus.

Ashley besucht ihre Freundin jeden Tag und verbringt auch so manche Nacht im Hospiz. Sie liest Edith jeden Wunsch von den Augen ab. So besorgt sie das Rezept für den Zitronenkuchen, den Edith unbedingt noch einmal essen will. Beide versinken in Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Zeit, darunter so manche Peinlichkeit, aber auch rührselige und wunderschöne Erinnerungen.
Ich hatte ein wenig Respekt vor dieser Geschichte. Die beste Freundin beim Sterben zu begleiten, ist wahrhaftig keine leichte Angelegenheit. Aber Catherine Newman schreibt mit so einer wunderbaren Leichtigkeit, dass einem selbst ganz leicht und froh ums Herz wird. Trotz des sehr traurigen und ernsten Themas hatte ich oft ein Lächeln im Gesicht. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch und man kann sich auch gut mit den Gedanken von Ash identifizieren. Man hat fast das Gefühl mit an Edis Bett zu sitzen. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Ganz besonders gut hat mir auch das ansprechende Cover gefallen, das perfekt zum Buch passt. Vom mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von Lese:

Turbulenter Comicspaß

Worst Week Ever – Montag von Matt Cosgrove; Eva Amores

"Worst Week Ever: Montag" ist ein unterhaltsamer und witziger Comic-Roman. Die siebenteilige Kinderbuchreihe bietet mit Justin Chase einen Protagonisten, der von einem Missgeschick ins nächste stolpert und somit für herzhaftes Lachen sorgt. Justin erlebt zweifellos die schlimmste Woche seines Lebens.

Es beginnt mit einer überraschenden Hochzeit seiner Mutter mit einem Vampir, gefolgt von seinem Vater, der in einem ungewöhnlichen, rollenden Klo unterwegs ist. Wir begleiten Justin dabei, wie er sich mit der vermeintlichen Entführung seiner Katze durch Außerirdische auseinandersetzt und sich gleichzeitig mit einem bösartigen Typen an seiner neuen Schule herumschlagen muss.
Die witzigen und lebhaften Illustrationen vermitteln die Situationskomik perfekt. Durch die abgestimmte Zielgruppe sind die Illustrationen nicht nur ansprechend, sondern motivieren auch Wenig-Leser dazu, die Geschichte zu lesen. Besonders die Figur des Käpt’n Flauschbär hat unser Herz erobert.
"Worst Week Ever: Montag" ist ein kreatives und originelles Comic-Buch, das meine Enkelinnen in seinen Bann gezogen hat.

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Rezensionen von Lesemama:

Gesundheit

Leserabe 1. Lesestufe - Elfe Ella und der Einhorn-Schnupfen von Alexandra Fabisch

Zum Buch:

Elfe Ella wohnt mit ihrem Einhorn Keks in einem Kürbis. Zusammen fliegen sie am liebsten durch die Luft, aber heute nicht. Einhorn Keks geht es nicht gut, es hat Schnupfen. Wie kann Elfe Ella Einhorn Keks helfen?


Meine Meinung:

Das Cover ist total süß und hat mich neugierig gemacht.

Große Fibelschrift, kurzer, einfacher Text und kurze Kapitel sind leicht zu lesen. Das besondere bei den Leserabe-Büchern, es sind Sticker dabei und an jedem Kapitelende, es sind vier Kapitel, darf ein Sticker ins Buch geklebt werden. Außerdem gibt es, wie in fast jedem Ravensburger-Leserabe-Buch am Ende noch einen Rätselteil, der das Gelesene nochmal abfragt wird und bringt richtiger Antwort darf auch ein Sticker angebracht werden. Ansich finde ich solch Rätselteile sehr gut, allerdings finde ich die direkt am Ende des Kapitels besser, da ist die Lösung noch gegenwärtig.
Den Geschichte fand ich persönlich jetzt nicht so toll. Das Einhorn meckert viel, die Elfe Ella, noch ein Kind, lebt alleine. Die Illustrationen hingegen gefielen mir sehr gut, sie sind sehr niedlich.
Für LeseanfängerInnen ist es trotzdem sicher ein süßes Buch.

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Rezensionen von Lesemama:

Freundschaftskiesel

Emily Meermädchen, Band 1 - Das große Geheimnis von Liz Kessler

Zum Buch:

Emily lebt zwar mit ihrer Mutter auf einem Schiff, aber ins Meer darf sie nicht. "Zu gefährlich" sagt ihre Mutter. Dann hat Emily zum erstenmal Schwimmunterricht in der Schule und fühlt sich magisch vom Wasser angezogen, aber kaum ist sie drin, bekommt sie Angst und Panik.

Abends versucht sie es im Meer nochmal und macht eine große Entdeckung.


Meine Meinung:

Bisher kannte ich durch mein Kind nur die "normalen" Emily Bücher. Nun gibt es die Reihe auch für ErstleserInnen. Kurze Kapitel, wenig Text, pro Seite eine kleine Illustration und immer mal wieder ein seitenfüllendes Bild, welches auch immer gut zum Text passt. Das macht das Lesen einfach, der Text ist auch leicht zu lesen, keine schweren Wörter. Dazu noch große Schrift, so fällt das Lesenüben leichter und das lesende Kind hat einen Leseerfolg mit einen magischen Freundschaftsgeschichte. Auch für jüngere Kinder, die noch nicht selbst lesen können oder mögen, zum Vorlesen geeignet.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Welch großartige Geschichte!

Die Wirtinnen von Silvia Pistotnig

Ich muss zugeben - ich habe das Buch nur deswegen gelesen, weil die Autorin aus derselben Gegend kommt wie ich. Zum Glück! Denn der Roman hat mich restlos begeistert!
Da ist zunächst Johanna, deren Geschichte 1936 beginnt. Ein musikalisches Genie. Was aber wird sie daraus machen?
Ihre Tochter Marianne, die sich am liebsten in Zahlen verliert.

Und die Enkelin Gertrud. Fußballbegeistert muss sie ihren Weg erst finden.
Jede der drei Protagonistinnen hat ihre eigene Sprache und Ausdrucksweise. Das hat mir sehr gut gefallen. Sehr fein zu lesen, gute Sprache.
Klare Leseempfehlung!

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