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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Meli:

Alberne Feindschaften und seltsame Flüche

The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch von Sabine Schoder

Joy findet heraus, dass sie ein Mitglied der Familie Capulet ist, denn die beiden Familien aus der berühmten Tragödie von Shakespeare haben tatsächlich existiert, auch wenn alles ganz anders war. Ein Fluch zwingt Jugendliche aus beiden Familien immer wieder dazu, sich zu verlieben und geopfert zu werden, wenn alle anderen überleben wollen.

Und auch Joy kann sich diesem Fluch nicht entziehen.


Schon das Cover verspricht ein Liebesdreieck, aber echte Chemie ist eher zwischen Rhyme Capulet und Cut Montague, den aktuellen Fürsten der beiden Häuser. Zwischen ihnen ist es schon eine Art Hassliebe, weil sie sich schon so lange kennen und anscheinend Spaß an ihrer Feindschaft haben, die sich zum größten Teil in Form von albernen Beleidigungen zeigt. Ihre Beziehung hat mich schon mehr interessiert als alle Verbindungen, die Joy zu den anderen Charakteren hatte. Sie ist schon ziemlich planlos und möchte nichts mit dem Fluch zu tun haben, aber dann versucht sie, das beste draus zu machen, schließt Freundschaften und ist trotzdem ziemlich überfordert von den Regeln und der Magie, die sie noch nicht durchschaut.

Ich habe eine Weile gebraucht, um mich an die Häuser und ihre Regeln zu gewöhnen. Der Fluch, der die beiden Häuser betrifft, konnte mich nicht ganz überzeugen und alles andere baut darauf, sowohl alle Geheimnisse und Intrigen als auch alle Beziehungen zwischen den Charakteren, sowie natürlich auch die gesamte Handlung. Die Feindschaft zwischen den Häusern, die Verehrung der Fürsten, die Magie der Nachkommen und die Bälle und Kämpfe, um ein Liebespaar für den Fluch zu finden - ich fand die Geschichte besonders am Anfang oberflächlich und albern, dazu noch ein sehr jugendlicher Schreibstil, der viele Übertreibungen nutzt. Mit der Zeit konnte ich mich ein wenig dran gewöhnen und fand die Geschichte einigermaßen unterhaltsam, wenn auch vorhersehbar und nicht wirklich spannend.

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Rezensionen von Petra:

ERinnerungen an einem berühmten Krimi

Mord im Christmas Express von Alexandra Benedict

Der Titel, die Beschreibung, alles erinnert an Agatha Christies Mord im Orient Express. Ein Grund das Buch in die Hand zu nehmen. Aber man bekommt ganz etwas anderes als die Ähnlichkeiten erwarten lassen.
Eine ganz normale Mischung an Menschen fahren über Weihnachten von London aus in die Highlands, zum Weihnachtsurlaub oder um die Familie zu besuchen.

Unter anderem eine Gruppe Studenten die dort in der Abgeschiedenheit für eine Quiz Show üben wollen, eine Familie um Verwandte zu besuchen, eine Influenzerin und ihr Verlobter die neue Themen für ihre Follower sucht und Rosalind Parker auf dem Weg zur Tochter und dem zukünftigen Enkelkind. Es herrscht strenger Winter und der Schnee macht die Zugfahrt mühselig und nicht alle Ziele werden angefahren. Nach Edingburgh bleiben nur noch die erwähnten Personen und das Personal im Zug. Da geschieht ein Mord und die erfahrene Polizistin Roz Parker beginnt zu ermitteln.
Die Darstellung der Figuren ist gelungen, alle sind mir schon mal über dem Weg gelaufen, sei es persönlich oder durch Berichte im TV oder Zeitungen. Für das Miteinander gilt das gleiche, Familienstress, Einsamkeit, Ehrgeiz, Neid und auch toxische Beziehungen.
Die Ermittlerin steht mit Abstand zum Geschehen, zum einen aufgrund ihrer Ausbildung zum zweiten durch ihre Art niemanden an sich heran zulassen. Allein durch Telefonate mit der Partnerin ihrer Tochter erfahren wir nach und nach mehr über diese Figur. Ihre Vergangenheit hat sie sensibel für die anderen gemacht.
Diese hat die Autorin sehr feinfühlig und sehr empathisch dargestellt.
Die Themen neben den Mord sind wichtig, aber sie werden nicht in den Vordergrund gestellt, vielleicht durch diese scheinbare Nebensächlichkeit hatte ich den Eindruck sie liegen der Autorin am Herzen und sie will uns Leser etwas mehr sensibilisieren. Ihre Darstellung lenkt den Blick auf das Wesentliche neben einen sehr spannenden Krimi.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

Zeitgeist trifft Leichen aus dem Familienkeller

Schönwald von Philipp Oehmke

Familientreffen – und alte Tabus fliegen auf, Geheimnisse werden ans Licht gezerrt, und mühsam aufgebaute Rollenvorstellungen fallen in sich zusammen. So weit, so bekannt, denn irgendjemand sucht immer die Wahrheit und stört den vermeintlichen Frieden.
Dann aber die Frage, welche Strategien dabei zum Einsatz kommen? Welche Motive dahinterstecken? Was die eigene Wahrheit derer ist, die die Wahrheit der anderen suchen? Kurz: ein erzählerischer Versuch der Dekonstruktion des Topos „Familiengeheimnis“.

Da sind die Eltern bzw. Großeltern, die nicht immer alles so ganz genau wissen wollen und Gespräche beizeiten abklemmen: beherrschend Ruth, die für ihre berufliche Selbstverwirklichung zeitweilig ihre Ehe und die Unversehrtheit ihrer Tochter riskiert hat; ihr Mann, dessen Anteil an der Familienarbeit sich offenbar auf das abendliche Vorlesen für die – bereits gefütterten und gewaschenen – Kinder beschränkt hat. Die drei Kinder selbst schwimmen als Erwachsene auf modischen Diskursen mit, hinter denen sich berufliches Scheitern, Traumatisierung und mangelndes Durchsetzungsvermögen verbergen lassen. Selbst ihre Gegner, die Insta-Kids, die der Familie die ungebrochene Kontinuität der Finanzströme aus der Nazi-Zeit vorwerfen, ohne individuell zu recherchieren, verbergen hinter diesem Anliegen ihre eigenen migrantischen Erfahrungen und Kränkungen.
Die letzte Episode hingegen gehört einer angeheirateten, schnell wieder geschiedenen Figur, die nicht von der Wahrheit, sondern vom Essen motiviert ist – eine ironisch versöhnliche Wendung nach dem Abgang aller problembeladenen Schönwalds. Eine derartige Verweigerung des finalen Showdown könnte Kriege verhindern oder zumindest Familienromane verkürzen ;-)

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Rezensionen von Anndlich:

Zeitreisender

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt

„Dir stehen fantastische Dinge bevor“ diese Worte sollten Adams Welt für immer verändern. Adam, der bis dahin ein einsamer Junge ohne Freunde war, sollte auf den Dachboden gehen, um einer fantastischen Zukunft entgegen zu sehen. Auf dem Dachboden findet er schließlich nur eine unscheinbare Schneekugel, doch als er sie schüttelt passiert das Unmögliche: Adam ist plötzlich ganz woanders und muss feststellen, dass er eine Reise in die Vergangenheit vollzogen hat.

Bald darauf lauern Gefahren in einer Welt, die bisher sicher zu sein schien.

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit ist ein Fantasy-Roman für Kinder ab 10 Jahren und bietet auch Erwachsenen ein mysteriöses Lesevergnügen.

Adam lebt im Jahr 1999 mit seinem Onkel Henry in einer Bäckerei. Adam ist ein unscheinbarer Junge, der keine Freunde hat, aber seinem Onkel gerne in der Bäckerei hilft. Bis er die Schneekugel entdeckt und in ein großes Abenteuer startet, dessen Fokus auf den Schmetterlingseffekt liegt und über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachdenken lässt.

G.Z. Schmidt Schreibstil lässt das Erlebte vor den Augen abspielen, die Stimmung ist mystisch und der Spannungsbogen durchgehend hoch. Die Geschichte wird uns von einem allwissenden Erzähler wiedergegeben, der sich auch immer wieder an uns wendet und die Geschichte dadurch noch intensiver wirken lässt.

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit konnte mich durchgehend begeistern und ist nicht nur für Kinder eine wundervolle Geschichte über das Leben und die Zukunft.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Typisch englisch

Mit dem Schnee kommt der Tod von Nicola Upson

Wer englische Krimis mag, wird diesen mögen. Mir sind sie einfach zu langweilig. Es passiert wenig und es wird andauernd Tee getrunken. Und dies alles bei anhaltend schlechtem Wetter.

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Rezensionen von Tara:

Romantisch – humorvoll – anders & absolut lesenswert

Stolen Kisses von Andreas Suchanek

„Stolen Kisses“ ist eine mitreißende und süße Liebesgeschichte des Autors Andreas Suchanek.

Ursprünglich hatten Kai und Jannis lediglich einen One-Night-Stand in einem Hotel geplant, aber bei diesem entstehen direkt intensive Gefühle. Da die beiden vollkommen unterschiedlich groß geworden sind, gestaltet sich ihre Situation als schwierig.

Jannis wurde sehr tolerant erzogen und lebt seine Homosexualität offen. Bei Kai sieht das anders aus. Sein Vater ist durch und durch konservativ, ein Outing ist für ihn komplett unmöglich. Dazu kommt auch noch, dass die Familien jeweils ein Modeunternehmen haben und in Konkurrenz zueinander stehen.

Die Story spielt in Berlin und München und wird im Wechsel aus der Perspektive von Jannis und Kai geschildert. Dadurch habe ich direkt einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden erhalten und es wird deutlich wie unterschiedlich sie sind. Im Verlauf der Handlung machen sie eine gelungene Entwicklung durch. Neben ihnen gibt es zahlreiche weitere Charaktere, von denen jeder für sich lebendig und authentisch wirkt.

Der Schreibstil des Autors ist wieder einmal genau so, wie ich es liebe. Leicht zu lesen, humorvoll, ein wenig Drama und Spannung, aber auch mit Botschaft. Hier wurden ernste Themen mit einer lockeren romantischen Coming-Out-Story verbunden.

Mich hat das Buch berührt, überrascht und zum Lachen gebracht – eine wirklich ganz tolle Kombination. Es ist einfach eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einem tollen Setting und Charakteren, mit denen ich mitfühlen konnte.

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Rezensionen von heinoko:

Ein rundum gelungener Kriminalroman

Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir

Ein Hochgenuss war für mich die Lektüre dieses Kriminalromans. Denn er enthält alles, was das Leserherz erfreut: einen über die Seiten hinweg andauernden Spannungsbogen, eine geschickt und mehrbödig sich entwickelnde Story, psychologisch logisch nachvollziehbare Protagonisten und einen flüssig-lebendigen Sprachstil.

Marianna, eine völlig überforderte alleinerziehende Mutter, verschwindet spurlos. Alle vermuten Selbstmord. Doch sieben Monate später wird ihre Leiche in einem Lavafeld vollkommen verwest entdeckt. Marianna war zweifelsfrei ermordet worden. Kommissarin Elma und ihr Team beginnen den damalig vermuteten Suizid neu aufzurollen und entdecken völlig Unerwartetes…

Zu Beginn der Lektüre hatte ich einige Schwierigkeiten, die Fülle an Namen zeitlich und in ihren Beziehungen zueinander geordnet in meinem Kopf zu sortieren, da die Autorin immer wieder die Zeitperspektive wechselt. Vermutlich hätte die Kenntnis des ersten Bandes diese Schwierigkeiten zu vermeiden geholfen. Das hilfreiche Personenverzeichnis entdeckte ich leider erst ganz zum Schluss der Lektüre. Dennoch war ich sehr schnell von der raffiniert sich entwickelnden Geschichte fasziniert. Immer wieder gab es neue Wendungen, immer wieder wurde ich als Leserin völlig überrascht. Immer wieder ergaben sich neue Sichtweisen, sodass ich mit meinen Vermutungen und Überlegungen immer wieder in Sackgassen geriet. Die Autorin versteht es perfekt, durch einen gekonnt flüssig-lebendigen Sprachstil und die raffiniert gestrickte Geschichte den Spannungsbogen stets hoch zu halten. In die psychologisch klug dargestellten Protagonisten konnte ich mich gut einfinden. Ganz besonders beeindruckt war ich jedoch von den feinen Schilderungen der isländischen Landschaft, die den idealen Rahmen bildeten zu diesem rundum empfehlenswerten Kriminalroman.

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Rezensionen von Ele:

Tolle Fortsetzung

Sturmjahre von Lia Scott

Sturmjahre – Das Versprechen einer neuen Zeit, Historischer Roman von Lia Scott, Ebook von FISCHER E-Books.
Band zwei der Sturmjahre-Saga, voller Liebe, Hoffnung und starker Familienbande.
Nach dem Ende des großen Weltkrieges, versuchen sich die Menschen wieder zurück in den Alltag zu kämpfen.

Auch für die Familie Dennon, beginnt wieder die Normalität. Archie hat einen Arm verloren, seine Brüder haben den Krieg unversehrt überstanden. Doch die seelischen Folgen machen ihm schwer zu schaffen. Immer wieder holen ihn die Kriegserlebnisse ein. Längst schon merkt er wie sehr er Vika liebt, doch er bringt es nicht fertig ihr das zu zeigen. Auch Vika, die ihn ebenfalls liebt, hat mit der Zeit den Glauben an ein gemeinsames Glück verloren. Sie verlässt zusammen mit ihrem Sohn Arch, Foxgirth und versucht in Glasgow ein neues Leben zu beginnen. Wird ihr das gelingen?
Das Buch besteht aus 18 Kapiteln die in drei Teile gegliedert sind. Übersichtlich und in angemessener Länge. Wieder besticht die Autorin mit ihren herrlichen bildhaften Beschreibungen, der Landschaft und Orte. Große Emotionen vor atemberaubender Kulisse. Doch auch die Figuren sind gut gezeichnet, jeden einzelnen, auch die Nebencharaktere konnte ich mir gut vorstellen. Lia Scott hat die einzelnen Bände ihrer Sturmjahre-Saga, der Liebesgeschichte eines Paares gewidmet, diesmal handelt es sich um Archie und Vika. Voller Spannung erwarte ich, dass auch die anderen Geschwister der Dennon Familie, Hauptfiguren in den weiteren Bänden sind. Andeutungen im vorliegenden Band lassen darauf vermuten. Dabei handelt es sich hier nicht nur um einen Liebesroman, das Leben, die Armut in den Glasgower Elendsvierteln, das einfache Leben auf dem Land, dies alles hat Lia Scott hervorragend beschrieben und zeugt für eine gründliche Recherchearbeit.
Schon zu Beginn war es leicht in Lesefluss zu kommen. Zum einen, weil mir die Figuren vom ersten Band noch hervorragend in Erinnerung waren. Zum anderen, schließt die Handlung direkt am Ende des Vorgängerbands an. Einmal begonnen, konnte ich das Buch ganz schlecht wieder aus der Hand legen. Ungeahnte Verwicklungen und ein überraschendes Ende habe ich genossen, habe mit den Figuren mitgelitten, gehofft und gebangt. Ich werde die Sturmjahre-Saga sicher weiterverfolgen und hoffe, dass die Abstände zwischen den nachfolgenden Teilen, nicht zu lang sind.
Mir hat besonders gut gefallen, dass es hier vordergründig um das harte Leben der Frauen in dieser Zeit geht. Frauen mussten während des Kriegs, die Arbeit von Männern erledigen und nun da die Männer zurückgekehrt sind sollen sie wieder in die zweite Reihe zurücktreten. Dieses Sujet beschäftigt mich z. Z. literarisch enorm und es gefällt mir, darüber zu lesen. Deshalb ist auch Blaire eine meiner Lieblingsfiguren, doch auch Vika und ihre Schwester Shona sind tapfer und verdienen meinen Respekt. Archie, trotz seinen inneren Kämpfen, ich vermute eine posttraumatische Belastungsstörung, ist ein einnehmender Charakter. Außer Tante Geillis, waren mir alle Figuren sympathisch, sie handeln authentisch und nachvollziehbar.
Am liebsten würde ich sofort weiterlesen. Eine absolute Leseempfehlung. Sturmjahre Bd.2 kann man gut als Einzelband lesen, viel schöner aber ist es wenn man den Vorgängerband kennt. Von mir volle Punktzahl, 5 Sterne.

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Rezensionen von _Le4_:

Nur noch schnell das Lebenswerk schreiben

Kleine Probleme von Nele Pollatschek

Im Buch geht es um Lars, der zum Ende des Jahres endlich alle Punkte auf seiner To-Do Liste abarbeiten wollte. Leider ist es jetzt der letzte Tag des Jahres und die To-Do Liste ist genauso voll. Das ist alles noch schaffbar, sagt sich Lars und macht sich daran, seine Liste abzuarbeiten, die neben “Nudelsalat machen” auch den Punkt “Lebenswerk schreiben” beinhaltet.

Ich fand die Depression, unter der der Hauptcharakter leidet, sowie die Prokrastination sehr gut beschrieben. Es wird sehr klar gezeigt, wie frustrierend das sein kann. Man hat das Gefühl, andere zu enttäuschen und möchte es schaffen, leider erfordert es aber so übermäßig viel Energie. Das Buch wird im Verlauf immer surrealer, sodass ich mir nicht mehr ganz sicher war, was jetzt tatsächlich passiert und was wiederum nicht.
Die Geschichte konnte mich sehr berühren. Vor allem die Beziehung zwischen Lars und Johanna hat es mir dabei angetan. Man kann sehen, wie sehr Lars Johanna liebt und wie er dieser Liebe würdig sein möchte.
Gegen Ende hin wird das Buch fast euphorisch, sodass ich es trotz der bedrückenden Themen hoffnungsfroh beendet habe.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist etwas abstrus, aber irgendwie macht es doch Sinn, was Lars tut. Und auch wenn es teilweise frustrierende, ärgerliche und traurige Sachen aufzeigt, war zumindest für mich das Buch von einem motivierenden und euphorischen Grundton gezeichnet.

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