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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sago:

Wo findest du dich wieder

Wieso? Weshalb? Warum? - Meine Schulfreunde von Dela Kienle

Mal nichts zum Lesen, sondern zum Eintragen. Das klassische Poesiealbum hat sicherlich schon lange ausgedient, stattdessen gibt es heute also Freundebücher. Dieses ist eines davon und besonders ansprechend gestaltet: farbenfrohe Zeichnungen, Infokästen mit Sachwissen zum jeweilgen Thema, Charaktereigenschaften, Stärken, Wünsche und Vorlieben zum Ankreuzen.

Man darf gespannt sein, wo sich der jeweilige Freund oder die jeweilige Freundin eher wiederfinden: bei Pferden, Astronauten, Dinosauriern usw.

Ein bisschen ins Grübeln gekommen bin ich allerdings. Wo man sich früher im Poesiealbum selbst Mühe gemacht hat bei Auswahl und Gestaltung, wird den Kindern heute nahezu alles abgenommen und von den Freunden bleiben letztendlich Checklisten übrig. Alles andere würde aber sicherlich nicht mehr in die Zeit passen, oder?

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Rezensionen von Frechdachs:

Die Lage ist ernst aber hoffentlich reparabel

Baustellen der Nation von Philip Banse; Ulf Buermeyer

Das Autorenduo Ulf Buermeyer und Philip Banse nehmen in ihrem aktuellen Sachbuch "Baustellen der Nation - Was wir jetzt in Deutschland ändern müssen" unzählige, offensichtliche unhaltbare Zustände in Deutschland unter die Lupe.

Buermeyer und Banse untersuchen dabei exemplarisch acht unterschiedliche Themenfelder, die für die aktuellen unzureichenden Zustände in unserem Land stehen.

Dabei geht es unter anderem beispielsweise um die marode Infrastruktur, die Digitalisierung der Verwaltung, der schleppende Ausbau der Windenergie, die marode Bahn oder auch um das gesetzliche Rentensystem.

Dabei geben Buermeyer und Banse sehr pointiert ihre persönliche Meinung zu den jeweiligen Themen wieder. Die Details dazu sind meiner Meinung nach sehr gut recherchiert und die zugrundeliegenden Quellen werden abschließend im Buch dazu auch veröffentlicht.

Was mir besonders gut an diesem Buch gefällt ist ganz einfach folgendes Detail.

Häufig wird ja nur der Finger in die Wunde gelegt oder vielleicht zusätzlich Salz in dieselbige gestreut. Angeprangert hat man sehr schnell marode Zustände. Buermeyer und Banse decken mitunter auch sehr schonungslos die vollzogenen Fehler auf. Ihnen liegt aber gleichzeitig sehr am Herzen zu verdeutlichen, wie der Karren aus dem Dreck gezogen werden kann und schlussfogern eben deshalb, was sich konkret ändern muss, damit die besprochenen Problemfelder zukünftig verbessert bzw. ausgeräumt werden können.

Wenn für mich persönlich die einzelnen besprochenen Problemfelder jetzt wirklich nicht arg viele Neuigkeiten bereit hielten, da ich mich gerade für dieses Themenumfeld sehr interessiere und auch engagiere, so sprach mich das Werk trotzdem vollumfassend an, da es denke ich vielen Personen hilft den eigenen Horizont zu erweitern und die persönliche Perspektive zu wechseln.

Vor dem Buch kannte ich weder das Autorenduo Buermeyer und Banse noch ihren bereits erfolgreichen Podcast "Lage der Nation". Den Podcast werde ich mir auf alle Fälle aufgrund dieses Buches abonnieren und auch die Autoren weiter verfolgen.

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Rezensionen von Frechdachs:

Büchermagier aufgepasst! - Ein verboten gutes Buch!?

Das Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohlenen Träume 1) von David Farr

David Farr liefert mit seinem aktuellen Fantasyroman "Das Buch der gestohlenen Träume" für Interessierte ab ca. 11 Jahren nach meiner persönlichen Meinung einen soliden Auftakt ab.

In Großbritannien entwickelte sich das Buch schnell zum Bestseller - soviel aber nun zu den Vorschusslorbeeren.

Im englischsprachigen Raum wird bereits der zweite Band "The Secret of the Blood-Red Key" der Buchreihe für Ende September diesen Jahres angekündigt.

Eigentlich handelt es sich ja um ein zensiertes und vor allem verbotenes Buch, aber gerade dieser Umstand machte es dann erst besonders interessant für mich. Alles, was verboten ist, übt dann erst recht seinen Reiz auf mich aus.

Dreh- und Angelpunkt des Geschehens sind die beiden Geschwister Rachel und Robert, die quasi fast wie die Jungfrau Maria zum Jesuskind, dann eben zu diesem verbotenen Buch kommen, das Präsident Charles Malstain unbedingt sein Eigen nennen möchte. Klar, dass um diesen "Heiligen Gral" dann ein Wettlauf beginnt. Ein durchweg kurzweiliges Spektakel, das zum Miträtseln und -fiebern animiert. Ein klassisches Katz- und Maus-Spiel, bei dem man nie genau so richtig wissen kann, wer Freund und wer Feind ist.

Ich brauchte nicht viel Anlauf, um in der Szenerie anzukommen. Auch die unterschiedlichen Charakteren zeigten sich mir sehr offen und vor allem nachvollziehbar. Bei mir lief dann schnell der ratternde Bildprojektor im Kopf an und projizierte die passenden Bilder im Kopf.

Manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Spannung erhofft und auch etwas mehr Drive in der Story gewünscht.

Der Kernzielgruppe der Teenies dürfte die Story durchweg gut gefallen.

Ich hoffe, ich habe nun nicht zu viel verraten und werde nicht vom Präsidenten Charles Malstain und seinen Schergen verfolgt.

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Rezensionen von Amena25:

Spannung am Polarkreis

Tief im Schatten von Viveca Sten


Viveca Sten ist nicht zu Unrecht eine Bestseller-Autorin. Schon ihre Sandhamn-Reihe hat mich begeistert. Mit ihrer neuen Reihe mit Hanna Ahlander, die am Polarkreis spielt, kann sie weiter überzeugen.
In ihrem zweiten Fall werden Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog mit dem Fund einer brutal zugerichteten Männerleiche konfrontiert.

Das Opfer wurde brutal misshandelt. Doch der Tote, Johan Andersson, war überall beliebt und hatte offenbar keine Feinde. Hanna und Daniel finden allerdings heraus, dass es mit seinem Geschäftspartner nicht ganz so harmonisch lief und dieser große Schulden hatte.
Als kurz darauf die junge, schwangere Rebecka verschwindet, geraten Hanna und Daniel unter Druck. Rebecka ist die Ehefrau des Pastors der sehr konservativen Freikirche ,,Licht des Lebens“, die in der Nähe von Åre angesiedelt ist. Nach und nach erfährt man, dass Rebecka nicht sehr glücklich in ihrer Ehe ist und ihr Ehemann sie misshandelt.
Doch haben diese zwei Fälle überhaupt miteinander zu tun?
Während Daniel auch privat stark unter Druck steht, da seine Freundin Ida sich mit dem Baby alleingelassen fühlt, müssen Hanna und Daniel gegen die Zeit kämpfen, da Rebecka dringend Medikamente benötigt.
Sehr spannend erzählt, mit authentisch wirkenden Charakteren, deren Privatleben interessant thematisiert wird, ohne dass dadurch die Krimihandlung in den Hintergrund gedrängt werden würde.

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Rezensionen von Lesemama:

Aron ist ein Träumer

Träumer von Mark Janssen

Zum Buch:

Aron wird von seinem Papa abgeholt und erzählt was in der Schule war. Heute wurde darüber gesprochen was die Kinder später mal machen wollen, alle scheinen es zu wissen, alle außer Aron.


Meine Meinung:

Das Bilderbuch hat relativ wenig Text, dafür eine umso schönere Botschaft.

Denn alle sind gleich und doch unterschiedlich. So kann und darf jeder werden was er/sie möchte und wenn man es noch nicht weiß, wie Aron, dann darf man auch Träumer werden.
Die Bilder sind ganz wunderbar, es gibt auf jeder Seite, obwohl sie oft "nur" den Wald anzeigen, so viel zu entdecken. Ganz tolle, fantasievolle Zeichnungen und ein kleiner Junge, der aus dem Fenster schaut und träumt.
Das Buch zeigt unseren Kindern das auch träumen nichts schlimmes ist und das man seinen Traum leben darf.
Was mir aber besonders gut gefiel war die Aufzählung am Ende. Dort steht welche bekannte, berühmte Person ein Träumer war. Und aus allen wurde ien ganz wunderbarer Mensch geworden.

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Spannend und raffiniert

Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir


Als im Spätherbst die Leiche der vor sieben Monaten verschwundenen Marianna gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass sie nicht, wie bisher angenommen, freiwillig aus dem Leben geschieden ist, sondern getötet und versteckt wurde. Marianna war alleinerziehende Mutter, alkoholabhängig und nicht unbedingt erziehungsfähig.

Aus diesem Grund war ihre inzwischen fünfzehnjährige Tochter Hekla schon früher immer wieder bei einer Pflegefamilie untergebracht. Die Beziehung zwischen Marianna und Heklas Pflegeeltern war eher angespannt, Marianna wollte den Kontakt zwischen ihnen und ihrer Tochter einschränken. Seit Mariannas Verschwinden lebt Hekla dauerhaft bei den Pflegeeltern und fühlt sich dort offenbar deutlich wohler als bei ihrer leiblichen Mutter.
Kommissarin Elma und ihr Kollege Sævar stellen in Mariannas Fall neue Ermittlungen an. Könnte Heklas Pflegemutter für Mariannas Tod verantwortlich sein? Oder gar Hekla selbst?
Parallel dazu wird ein Handlungsstrang erzählt, der sich vor fünfzehn Jahren in der Vergangenheit abgespielt hat. Eine junge Mutter liegt auf der Entbindungsstation und ihr will es absolut nicht gelingen, eine Verbindung zu ihrer neu geborenen Tochter zu knüpfen. Diese schwierige Mutter-Tochter-Beziehung verfolgt man in einzelnen Episoden über mehrere Jahre.
Der einfach scheinende Fall wird für Elma und ihre Kollegen immer undurchsichtiger und komplexer, je mehr Details sie herausfinden. So wird auch der Leser immer wieder auf falsche Fährten gelockt, bis zum überraschenden Ende.
Spannend und raffiniert konstruiert!

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Rezensionen von Ruth:

Verschlungene Spurensuche

Kajzer von Menachem Kaiser



Menachem Kaiser, Jahrgang 1985, Nachkomme polnischer Juden, ist in Toronto aufgewachsen und lebt heute als Schriftsteller in New York. Für sein erstes Buch „Kajzer“ , im Original unter dem Titel „ Plunder. A Memoir of Family Property And Nazi Treasure“ ( „ Plünderung. Ein Memoir über Familienbesitz und Nazi - Schätze“ ) erschienen, erhielt der Autor den Sami- Rohr- Preis für jüdische Literatur.

Während einer Reise nach Polen 2010 beschließt Kaiser spontan Sosnowiec aufzusuchen, den Heimatort seines Großvaters. Von seinem Großvater wusste er nur, dass er der Einzige aus seiner Familie gewesen sein soll, der die Shoa überlebt hat. Selbst kennengelernt hatte er ihn nie, da dieser einige Jahre vor seiner Geburt gestorben war.
Wie einer von vielen „Erinnerungstouristen“ besucht Menachem Kaiser also Sosnowiec, findet aber kein malerisches Schtetl vor, sondern „ eine trostlose postindustrielle Stadt“.
Da ahnt der Autor noch nicht, dass er wieder hierher zurückkehren würde, um den Kampf seines Großvaters um die Rückerhaltung einer im Familienbesitz stammenden Immobilie weiterzuführen. Was als Projekt zur Restitution beginnt, entwickelt sich zu einer verschlungenen Reise nach der eigenen Familiengeschichte. Von dieser Suche, die keineswegs geradlinig verläuft, sondern mit vielen Missverständnissen, falschen Spuren und unwahrscheinlichen Zufällen gespickt ist, erzählt dieses Buch. Sie dauert einige Jahre und am Ende hat Menachem Kaiser zwar nicht sein ursprüngliches Ziel erreicht, dafür ist er um viele Erfahrungen, Begegnungen und Erkenntnissen reicher geworden.
Kaiser reist nun oft nach Schlesien, erkundet sehr genau das besagte Haus, das seinen Vorfahren gehört hat, lernt die jetzigen Bewohner kennen und hat denen gegenüber ein ungutes Gefühl. Um sehr viel später zu erfahren, dass es sich um das falsche Haus gehandelt hat.
Bei seinem Kampf um das Familieneigentum macht er Bekanntschaft mit den Mühlen des polnischen Rechtssystems. Um den Anspruch seiner Familie auf die Immobilie geltend machen zu können, muss er erstmal gerichtlich nachweisen, dass der frühere Besitzer, also der Urgroßvater und seine Nachkommen tot sind. Für ihren Tod während des Krieges gibt es allerdings keine Dokumente. Aber auch wenn sie Deportation und Lager überlebt hätten, wofür es keine Beweise gab, wären sie mittlerweile verstorben. Man fühlt sich an Kafka erinnert, während man von dem mühseligen Prozessverfahren in Polen liest.
Bei seinen Nachforschungen erfährt der Autor zwar kaum etwas über seinen Großvater und dessen Eltern, dafür stößt er auf einen bisher unbekannten Cousin seines Großvaters. Dieser, ein gewisser Abraham Kayzer hat als jüdischer Zwangsarbeiter am Projekt Riese mitgearbeitet und darüber ein Tagebuch geschrieben. Vom Projekt Riese hatte ich zuvor noch nie gehört. Es bezeichnet ein gigantisches Bauvorhaben der Nazis, ein riesiger Komplex unterirdischer kilometerlanger Stollen im schlesischen Eulengebirge. Wozu diese Anlage dienen sollte, darüber herrscht noch keine endgültige Klarheit. Ob sie als Führerhauptquartier gedacht waren oder als Labore für Wunderwaffen oder als Versteck für erbeutete Schätze? Spekulationen gibt es zuhauf. Heute ist es Ziel von „ Schatzsuchern“, polnischen Männern und Frauen, die auf der Suche nach Nazi-Souvenirs oder Schätzen unterwegs sind. Auf eine solche Gruppe stößt Menachem Kaiser bei seinen Recherchen und die wiederum führen ihn zu seinem unbekannten Verwandten. Dessen Lagertagebuch gilt als „ Bibel“ der Schatzsucher und Abraham Kayser als mythische Figur bei ihnen.
Das Buch ist voll von solchen unglaublichen Begegnungen und Wendungen.
Daneben reflektiert der Autor aber beständig sein eigenes Tun. Was bedeutet die Rückforderung gestohlenen Eigentums? Wie kann historisches Unrecht korrigiert werden und kann es das überhaupt? Besteht unser Erbe nicht eher aus immateriellen Werten und ist der Verlust von familieneigenen Traditionen nicht ein viel größerer als der eines Hauses?
„ Kajzer“ ist auch ein Buch über Erinnerung. „ Familiengeschichten sind schlechte Geschichtsbewahrer: Sie sind bruchstückhaft, schlecht dokumentiert, verzerrt durch Hörensagen, Annahmen, Legenden…Sie erzählen keine historische Wahrheit, sondern eine emotionale Wahrheit.“
Darüber schreibt Menachem Kaiser klug, sachlich und reflektiert, sehr ehrlich auch sich selbst gegenüber. Er wechselt zwischen Schilderungen und philosophischen Überlegungen. Dabei hätte die eine oder andere Abschweifung etwas kürzer ausfallen dürfen. Die Passagen, bei denen er aus dem Tagebuch seines neu entdeckten Verwandten zitiert, sind dagegen sehr berührend.
„ Kajzer“ ist ein sehr persönliches Erinnerungsbuch, das neue Perspektiven und Denkanstöße liefert.

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Rezensionen von Katharina Grassmugg:

Ein sehr interessantes Buch

Henriette lächelt von Andrea Heinisch

Henriette Lächelt ist ein Roman der keiner meiner Erwartungen entsprochen hat, was allerdings sehr gut war.

Man lernt die Protagonistin Henriette kennen als ob man sie auf ihrem Weg durch die Tage begleitet. Es wird von ihrem Leben, ihrer Familie, der sehr schwierigen Beziehung zur Mutter die nicht akzeptieren kann das Henriette sich so maßlos gehen lässt ,immerhin wiegt sie mittlerweile 190 Kilo und das alleine scheint für die Mutter schon ein Zeichen dafür zu sein in all ihren Mutterpflichten versagt zu haben, erzählt.

Immer wieder erlebt man Dialoge und Situationen zwischen Mutter und Tochter die auf eine sehr schwierige Beziehung hinweisen die von Schuldzuweisungen und Vorwürfen geprägt scheint.

Da verwundert es nicht das Henrietttes Mutter nichts davon weiß das in Henriettes Herz die Liebe wie eine Margarite zu Blühen beginnt. Diese Liebe wird viel verändern denn nicht nur die Liebe zu Martin, ihrem Kollegen wird erblühen, sondern auch Henriettes Liebe zu sich selbst.

Ein sehr interessanter Roman an dessen Schreibstil ich mich erstmal gewöhnen musste und bei dem ich zugegebenermaßen etwas brauchte um in der Handlung anzukommen. Die Grundthemen Bodyshaming, Familiäre Konflikte und selbstliebe sind wohl Themen bei denen sich die meisten Leser immer wieder selbst finden werden und das macht dieses Buch zu einem sehr spannenden Buch das einiges an Emotionen hervorrufen wird. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Ecinev:

Frechdachs

Vom Himmel die Sterne von Jeannette Walls

Sallie Kincaid wird Anfang des 20 Jahrhunderts im ländlichen Virginia ist die Tochter eines mächtigen Mannes. Nachdem die Mutter unter tragischen Umständen ums Leben kam, heiratet der Vater erneut und bekommt einen Sohn. Sallie ist ein wildes Kind, immer auf der Suche dem mächtigen Duke zu gefallen.

Als der Sohn bei einem Unfall schwer verletzt wird, muss sie das große Haus verlassen und zu einer verarmten Tante geschickt bis die Stiefmutter stirb und sie
wieder ins Großen Haus ziehen kann um sich um ihren schwächlichen Stiefbruder zu kümmern.

Mit ihrer forschen Art gelingt es Sallie in dem Familienunternehmen den Job der Geldeintreiberin zu halten. Als Frau in Männerkleidung und mit ihrem Auto ist sie eine starke Persönlichkeit Anfang des 20 Jahrhunderts wo die Prohibition die Landbevölkerung in arge Bedrängnis bringt denn diese brennt seit Jahren schwarz Whiskey um in der Kaufhalle einzukaufen und ihre Pacht zu begleichen.

Der Schreibstil ist sehr lebendig und flüssig, die Personen werden gut beschrieben und das Buch hat mich gut unterhalten. Es war mein erstes Buch von Jeannette Walls aber bestimmt nicht das letzte.

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Rezensionen von Ecinev:

Comicgirl und Bookmän

Bookmän: Alles Konfetti von Rüdiger Bertram

Matteo liebt Bücher und die Bücherei von Herrn Steinschweiger. Der war früher Fußball Trainer und spricht in Fußball Sprache. Eines Tages entdeckt Matteo ein Buch hoch oben im Regal das er unbedingt haben möchte. Bei der Kletterei auf die Regale stürzen diese um und Herr Steinschweiger muss entsetzt feststellen, dass viele Bücher Löcher haben.

Am nächsten Tag überredet er Kim, ein Fußball begeistertes Mädchen das gerne Comics liest ihm das Buch aus dem Regal zu holen. Als er glücklich das rote Buch in den Händen und findet es leer vor bis auf eine Seite mit einer Folie. Als er sich selbst dort erblickt, wird er zum Superman mit Augenklappe und Umhang und kann fliegen.
Auch Kim verwandelt sich in eine Superheldin wenn sie das Buch in Händen hält.

Eine schöne Geschichte für die Zielgruppe, sowohl sportliche als auch unsportliche Jungen und Mädchen. Der Schreibstil ist einfach und die Illustrationen lockern die Geschichte noch auf.

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