Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Toll gestaltet
Wieso? Weshalb? Warum? - Meine Schulfreunde von Dela Kienle
Ich habe das Freundebuch entdeckt, war sofort angetan und habe das Büchlein gleich Mal als Geschenk für einen 6-jährigen Schulanfänger gekauft. Die Begeisterung war groß, nicht nur auf meiner Seite.
Mir sind vorallem die Fakten zum Ausfüllen positiv aufgefallen, da man wirklich alles leicht beantworten kann.
Neben den Klassikern wie "Lieblingstier", "Lieblingsbuch" und "Hobbies", gibt es auch Bilder zum Ausmalen, z.B. die Augenfarbe und Fakten zum Ankreuzen. Platz für ein Foto gibt es natürlich auch. Außerdem werden am Ende jedes Abschnittes kleine Wissenshäppchen serviert. Es wäre ja sonst auch kein Wieso? Weshalb? Warum?-Buch.
Fazit:
Ein Freundebuch für Jungs und Mädels, dass Spaß beim Ausfüllen bringt und wissenswerte Infos vermittelt. Ich bin wieder einmal begeistert von der Wieso? Weshalb? Warum?-Reihe.
Rezensionen von tonton:
Computerspiel im realen Leben
The Game - Das Spiel erwacht von Christian Tielmann
"The Game" gehört in der Kategorie von Büchern wie Hunger Games oder Maze Runner, die bei Jugendlichen in letzter Zeit sehr populär ist und wo junge Menschen in einer Arena überleben müssen.
Auf dem ersten Blick erinnert das Cover, mit einem Floß unter einem Raster-Himmel, an Virtual Reality.
In diesem Buch handelt es sich aber um ein Computerspiel, das man im realen Leben nachgestellt hat. Die Hauptfiguren Macke und Piddy wurden gewählt, um am Spiel teilzunehmen. Doch schnell wird festgestellt, dass die Spieler nun um ihr Leben kämpfen müssen.
Das Buch lässt sich gut lesen und die Handlung ist spannend. Die Charaktere sind interessant, auch wenn sie ein bisschen oberflächlich bleiben.
Was ich in dieser Geschichte gut finde ist, dass die Hauptfiguren im Team arbeiten müssen, um in The Game voranzukommen.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Man muss also vermutlich auf Band 2 und 3 warten, bis die Geschichte vollständig gelöst wird.
Rezensionen von April1985 :
Der Anfang vom Ende....
Ever & After, Band 1 - Der schlafende Prinz von Stella Tack
'Finde heraus, wer du bist und was du sein willst in dieser Welt, und es wird nicht mehr viel geben, was dich aufhalten kann.'
(Zitat aus ‚Ever & After – Der schlafende Prinz‘, S. 285)
Meine Meinung:
Nachdem Stella Tacks letztes Buch absolut überzeugt hat, musste ich natürlich auch ihr neuestes Buch schnellstmöglich lesen.
Und Märchenadaptionen mag ich sowieso wahnsinnig gerne. Gesagt, getan – ich habe mich ins Abenteuer gestürzt und bin in eine ziemlich brutale und blutige Geschichte gestoßen worden, in der ausnahmsweise einmal nicht der Prinz die Prinzessin wachküssen muss, sondern eben genau umgekehrt. Was soll ich sagen? Ich habe jede Seite davon geliebt.
Stella Tacks Schreibstil ist einfach grandios. So herrlich unkompliziert und flüssig zu lesen. Und ich feiere den Humor der Autorin jedes Mal aufs neue. Obwohl die Handlung düster und ziemlich brutal ist, kommt der Humor nicht zu kurz.
Auch die erschaffenen Charaktere könnten überzeugen, allen voran Rain White, eine Nachfahrin von Schneewittchen, die kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht und von den alten Geschichten ihrer Großmutter nicht viel hält. Schon gar nichts von dem Brauch zur Volljährigkeit einen schlafenden Prinzen, der in der Gruft des Tower of London vor sich hin vegetiert zu küssen. Einer Legende nach soll der Kuss der wahren Prinzessin den Prinzen ins Leben zurück holen. Als Rain gegen ihren Willen an ihrem Geburtstag ihre „Pflicht“ erfüllt, passiert etwas mit dem sie nie gerechnet hätte. Der Prinz erwacht und mit ihm ein Fluch, der die Welt ins Chaos stürzt. Um alle zu retten, muss sich Rain sieben Prüfungen stellen.
Die Handlung ist spannend, temporeich, grausam und blutig. Es gibt einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe und nicht immer ist klar, wem man vertrauen kann. Ich gebe zu, man kann schon leicht den Überblick verlieren, weil so viel passiert. Eine Liebesgeschichte bzw. ein kleines Love Triangle gibt es auch, allerdings eher untergeordnet.
Toll finde ich, wie Stella die Klassiker der Gebrüder Grimm in ihr modernes Märchen eingebaut hat. Teilweise hat sie diese frei interpretiert, man kann sie aber ganz eindeutig zuordnen. Es macht einfach Spaß die Märchen zu entdecken und die Nachfahren von Schneewittchen, Frau Holle, Aschenputtel und Co. kennen zu lernen.
Und dann kam das Ende. Ein für mich bitteres Ende. Ich würde gerne schreiben ‚Ende gut, alles gut‘, aber leider kann ich das nicht bei diesem Cliffhanger und einem Jahr Wartezeit auf die Fortsetzung.
»Auch gute Menschen können aus den richtigen Gründen schreckliche Dinge tun. Vor allem wenn es aus Liebe ist.«
(Zitat aus ‚Ever & After – Der schlafende Prinz‘, S. 288)
Fazit:
Stella Tack hat mich mit ihrer Art Geschichten zu erzählen und ihrem Humor wieder einmal komplett vereinnahmt und gefesselt. Der Reihenauftakt hat mich absolut überzeugt. Genau so mag ich meine Märchen: düster, rasant und wendungsreich.
Rezensionen von Lesebienchen36:
Schauspielerikone Elizabeth Taylor
Elizabeth Taylor von Juliana Weinberg
Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen (wie z.B. Audrey Hepburn und der Glanz der Sterne) hat Juliana Weinberg nun ihr neustes Werk „Elizabeth Taylor „Die größte Liebende Hollywoods“, dass im September 2023 im Ullstein Verlag erschienen ist, vorgelegt. Zwar kenne ich die Autorin dem Namen nach, habe aber noch nie ein Buch von ihr gelesen.
Dies sollte sich jetzt ändern, denn das Cover, der berühmte Name und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Ich wollte mal einen Blick hinter die Kulisse dieser berühmten Schauspielerikone werfen und dies tat ich dann auch.
Wer kennt die Schauspielerin Elizabeth Taylor nicht? Ihre zahlreichen Filme (wie z.B. Giganten oder Cleopatra) sind heute Filmklassiker. Mit ihrer Schönheit faszinierte sie nicht nur Filmbosse, sondern auch das Publikum. Durch ihre Filme wurde sie erfolgreich und berühmt, aber die Presse fand es spannender über ihr Privatleben zu berichten. Ihre zahlreichen Hochzeiten und die dazugehörigen Scheidungen waren ein gefundenes Fressen für die Yellow Press, genauso wie ihr Problem mit dem Alkohol oder ihrer Figur. Juliane Weinberg hat mit ihrem Roman einen kleinen, aber sehr intensiven Einblick in das Leben der berühmten Schauspielerin geworfen. Mit ihrem flüssigen und leichten Schreibstil ließ sie mich sofort in das schillernde Leben der Elizabeth Taylor ein- und abtauchen. Sie nimmt den Leser auf eine spannende Reise mit und lässt ihn einen Blick hinter die Kulissen werfen. Die Autorin erzählt, wie die Elizabeth Mutter, die mehr als nur ehrgeizig war, ihre recht junge Tochter zur Schauspielerei gebracht hat. Eine Kindheit war für Elizabeth nicht vorgesehen, stattdessen gab es Drehbücher und Unterricht. Es war kein leichtes Leben für Liz und als sie älter wurde, suchte sie Trost in der Liebe, die sie jedes Mal vor dem Standesbeamten bzw. Traualtar brachte. Leider fand sie hier auch nicht das große Glück. Was ihr aber Glück brachte, waren ihre vier Kinder, die sie umso mehr liebte. Auch ihr Engagement gegen Aids bedeutete ihr viel und dafür machte sie sich stark.
Leider gibt es in diesem Buch kein Nachwort der Autorin, in dem sie erklärt, woher sie die Fakten bezogen hat und wieviel davon fiktiv bzw. der Wahrheit entspricht. Das hätte mich schon interessiert. Trotz der fehlenden Informationen fand ich die Romanbiografie sehr spannend und angenehm zu lesen.
4 von 5 Sternen. Wer mehr über Elizabeth Taylor erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Rezensionen von tonton:
Fröhliche Weltuntergangs-Geschichte
Mein Leben als einsamer Axolotl von Linda Bondestam
"Mein Leben als einsamer Axolotl unten am Grund" ist ein wunderschönes Kinderbuch über Umweltverschmutzung.
Die Handlung klingt erstmal zu düster für ein Kinderbuch: ein Axolotl, der einzigen seiner Art, lebt in einem See, der nach und nach durch Müll verschmutzt wird. Oben leben die "Plumpiane" (die Menschen), die die Umwelt verschmutzen.
Durch eine Katastrophe verschwinden die Plumpiane. Und nach und nach erholt sich die Umwelt.
Die Geschichte ist aber sehr kinderfreundlich und unschuldig aus der Sicht des Axolotls erzählt. Er findet zum Beispiel die "Schätze", die die Plumpiane ins Wasser werfen, spannend. Auch die Apokalypse (welche sehr dramatisch gezeichnet ist) nimmt der Axolotl einfach so hin.
Die Aufmachung finde ich sehr gelungen. Man muss halt nicht erwarten, dass Kinder die ernsten Themen sofort vollständig verstehen. Das Buch ist auch so gemacht, dass das Umwelt-Thema relativ abstrakt behalten wird. Der Axolotl und der Begriff "Plumpiane" wirken auch fremd und schaffen Distanz. Aus Sicht der Kinder könnte die Geschichte auch in einer Fantasiewelt stattfinden. Mit der Zeit werden sie dann die tiefere Bedeutungen verstehen.
Mittlerweile darf man die fröhliche Geschichte einfach genießen.
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Sehr spannend
Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela
Petes beste Freundin Sara ist aus unerklärlichen Gründen schwer krank. Als eines Nachts ein Wichtel in Petes Zimmer auftaucht und er sich was wünschen darf, zögert Pete nicht lange und wünscht sich Gesundheit für seine beste Freundin. Das er seinen Schatten dafür opfern muss scheint ihm nicht so schlimm zu sein.
Doch schon bald merkt er, dass er ohne seinen Schatten nicht mehr der gleiche Pete ist.
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und erzählt zwei unterschiedliche Handlungsstränge die zunächst nicht viel miteinander zu tun haben aber im Laufe der Geschichte immer mehr Farbe annehmen. Die Illustrationen sind wirklich klasse und unterstützen auch die Dunkelheit, die diese Geschichte mit sich bringt. Ob sie für alle Leser ab 10 Jahren geeignet ist, ist schwierig zu sagen, da sie an einigen Stellen doch etwas gruselig ist.
Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen und auch die Einbringung der nordischen Mythen waren interessant. Es gibt einige spannende Wendungen und es wird nicht langweilig. Zum Schluss gibt die Geschichte noch einmal richtig Gas. Ich bin sehr gespannt darauf wie es weiter geht und ob Pete und Sara ihr Ziel erreichen und welche Gefahren auf sie lauern.
Rezensionen von April1985 :
Eine Liebe geboren aus einem Fluch
Psyche und Eros von Luna McNamara
Auf die Geschichte von Psyche und Eros habe ich mich schon im Vorfeld sehr gefreut. Und Luna McNamara hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Eingenommen vom wirklich schön und leicht zu lesenden, sehr lebendigen Schreibstil der Autorin, bin ich tief in die Griechische Mythologie eingetaucht, habe viele Aspekte dieser neu erfahren, bin auf alte Bekannte gestoßen und habe Psyche, Eros, sowie deren verfluchte Liebesgeschichte, kennen gelernt.
Luna McNamaras Interpretation des Mythos hat mir unglaublich gut gefallen, vorallem weil das Buch soviel mehr als „nur“ die Geschichte von Psyche und Eros beinhaltet. Durch die beiden Protagonisten, die auf den ersten 100 Seiten jeweils aus ihrem Leben erzählen, lernen wir die beiden schon sehr gut kennen. Während Prinzessin Psyche aufgrund der Prophezeihung eines Orakels von Atalante zur Kriegerin ausgebildet wird, tauchen wir mit Eros tief in die Griechische Mythologie ein, gehen bis zu den Anfängen – zu Gaia und der Erschaffung der Welt; quasi der Geburt der Götter
Als Psyche und Eros Aphrodites Fluch zum Opfer fallen, beginnt nach rund einem Drittel deren gemeinsame, sehr außergewöhnliche Geschichte. Eine Liebesgeschichte, geboren aus einem Fluch, die den beiden viel abverlangt und unzählige Hürden bereit stellt.
Grandios fand ich auch die Handlung eingebetteten Sagen und Mythen. So treffen wir zum Beispiel auf Klytemnestra und Iphigenie, auf Elektra und die schöne Helena. Selbst Medusa erhebt ihre Stimme. Ich fand die ganzen Verbindungen unglaublich toll, vorallem leicht verständlich geschrieben und auch nicht zu verwirrend, obwohl eben viele Namen fallen. Die Autorin hat sich auch einige künstlerischen Freiheiten genommen und auch diese fand ich sehr gelungen und passend.
Luna McNamara ist es gelungen mich an die Seiten zu fesseln. Vorallem die zweite Hälfte fand ich unglaublich spannend. Bis zum Ende habe ich mit Psyche und Eros mitgefiebert und einmal mehr die antike Welt, Griechenland, seine Mythen, Sagen und Götter gefeiert.
Fazit:
Luna McNamara hat mich auf eine faszinierende Reise mitgenommen und mich tief in die Griechische Mythologie eintauchen lassen. Neben der tragischen Liebesgeschichte von Psyche und Eros, die aus einem Fluch geboren ist, erzählt die Autorin viele weitere Sagen und Mythen – von Gaia und dem Chaos am Anfang der Welt bishin zu Helena von Troja. Große Empfehlung für Fans Griechischer Mythologie und auch jenen, die sich an diese noch herantasten wollen.
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Guter Einstieg
One Second to Love von Kristina Moninger
Die Buchgestaltung hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und die Idee, aus allen 4 Bänden ein ganzes Bild zu gestalten, fand ich sehr cool. Der Klappentext hat mich dann auch noch sehr angesprochen, da ich das Thema Surfen sehr cool finde. Außerdem verspricht der Klappentext etwas Spannung, das mag ich neben der Liebesgeschichte immer sehr gerne.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und modern geschrieben. Das Setting hat mir sehr gut gut gefallen und wurde auch super beschrieben. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und wir lernen die Freundinnen sowie ihre Freundschaften zueinander noch besser kennen. Das ist auch wichtig, um die gegenwärtige Handlung zu verstehen. Die Liebesgeschichte blieb allerdings etwas blass, da sie nicht genug Raum bekommt um erzählt zu werden.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne und ich freue mich schon auf die nächsten Bände um auch die anderen besser kennenzulernen. Was mir besonders gut gefallen hat, dass wir noch nichts genaueres von Josie wissen. Diese Storyline wird sich wohl über alle Bände hinwegziehen und ich hoffe, dass die Spannung beibehalten werden kann.
Rezensionen von nuean:
Persephones und Hades, aus seiner Sicht hat mir viel besser gefallen
A Game of Fate von Scarlett St. Clair
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, deshalb habe ich mich sofort auf dieses Buch gestürzt als ich es gesehen habe.
Vielen Dank an Lyx und Netgalley dass ich Hades Geschichte lesen durfte
Ich muss zugeben, dass mir das Cover und auch der Klappentext bekannt vorkamen, aber da gerade genug Unterweltgeschichten in Umlauf sind, habe ich mir nichts dabei gedacht.
Nach den ersten Sätzen des Buches habe ich dann doch mal recherchiert und festgestellt, dass es dabei um „ A Touch of Darkness“ aber aus Hades Sicht handelt. Erst war ich etwas enttäuscht, da ich das Buch aus Persephones Sicht nicht gut fand, aber ich habe dem eine Chance gegeben und muss sagen, dass ich es nicht bereue.
Zwar gefällt mir die Erzählperspektive immer noch nicht, aber bei Hades konnte ich darüber hinwegsehen. Er hat einfach eine Präsenz, die mich sofort gefangen genommen hat. Ja er ist düster und dunkel, der Herrscher der Unterwelt, aber er hat auch ein Herz und das schlägt für Persephone. Ich fand seine Sicht einfach nur klasse, man lernt ihn besser kennen, kann vieles anders interpretieren und ich war einfach nur hin und weg von ihm. Auch Hekate und Hermes sind einfach grandios. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich die weiteren Teile noch lese, weil Hades mich einfach in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil hat mir abgesehen von der Perspektive auch sehr gut gefallen, voller Humor und hat mich mitgerissen.
Fazit: Aus Hades Sicht einfach nur toll!
Rezensionen von Miro:
Jäger und Gejagte
Wilde Jagd von René Freund
Professer Quintus Erlach verbringt den Sommer in seinem Elternhaus in Stein am Gebirge. Nachdem seine Affäre offenbar wurde, hatte ihn seine Frau aus der gemeinsam Wohnung komplementiert, um bei einer Auszeit etwas Selbstfindung zu betreiben. Diese ertränkt der gute Professor leider in Wein und Bier, bis ihm die Pflegerin Evalina über den Weg läuft und ihn in eine haarsträubende Geschichte verwickelt.
Mit vermeintlich übersinnlichen Fähigkeiten überzeugt sie den Professor zur Mithilfe bei der Suche ihrer Vorgängerin, die vor einigen Monaten spurlos verschwand und zufällig die Schwester der Pflegerin war.
Und so stolpert der Professor in einen wilden Versuch ein Verbrechen aufzuklären und wird dabei selbst zum Gejagten. Gekonnt spielt der Autor mit versteckten Wahrheiten, vermeintlichen Zufällen und dubiosen Verdächtigen, so dass man als Leser*in schnell so verwirrt ist wie Erlach selbst.
Da sich die Ereignisse derart überschlagen, wird Quintus fast nebenbei seine Alkoholsucht los und beginnt sogar seinen Alltag zu strukturieren. Aus dem zerstreuten Lebemann wird ein verlässlicher Freund und nicht nur die Sympathien der Leser*innen fliegen ihm zu.
Mich konnte der Autor wieder einmal großartig unterhalten mit diesem Roman, der sich irgendwo zwischen Krimi und Unterhaltungsliteratur ansiedelt. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und macht dabei so manche Wendung durch, um in einer wirklich interessanten Auflösung mit Mehrwert zu reüssieren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem auch für die düsteren Herbstabende die demnächst auf uns zukommen werden.











