Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nanu?!:

Panische Zeiten

Einer muss den Job ja machen von Lars Haider

Eigentlich wollte der Reporter Lars Hammerstein ja kürzer treten und ein Sabbatjahr einlegen.
Aber kaum hat er sich mit dem Gedanken angefreundet, es ruhiger angehen zu lassen, läuft in Hamburg plötzlich alles drunter und drüber. Ein Serienkiller scheint es auf Reporter abgesehen zu haben, da kann er doch nicht einfach zuschauen und Däumchen drehen?

Mir hat der Krimi ganz gut gefallen, auch wenn ich finde, dass die Hauptfigur Lukas nicht wirklich das große Ermittlergenie ist.

Eher sammelt er die Erkenntnisse, die andere bereits herausgefunden haben und guckt mal, wo das Ganze hinführt.
Sehr gut fand ich die vielen Perspektivwechsel, aus denen erzählt wird. Nach jedem Kapitel steckt man als Leser in einer anderen Figur drin. Mal wird aus der Sicht der Opfer, mal aus der des Täters, mal aus der Sicht eines Reporters oder der Polizei erzählt.
Nur leider geht auch so die Hauptfigur ein wenig unter. Ehrlich gesagt, fand ich Lukas Hammerstein insgesamt als Figur mega unwichtig. Er ist zwar die Verbindung zu allen anderen Personen, weil die gesammelten Hinweise von ihm aufgedröselt werden, aber ansonsten? Mitfiebern oder so konnte ich nicht mit ihm.

Sehr gut beschrieben fand ich das ganze Drumherum. Wie die Öffentlichkeit auf die Morde reagiert, wie die Geschichte besonders von einer Zeitung größer gemacht wird, als sie eigentlich ist. Die Stadt Hamburg hat noch mit den Nachwirkungen des G20-Gipfels zu kämpfen. Die Arbeit des Bürgermeisters und die der Polizei wird in Frage gestellt ... Das alles gab der Geschichte Fülle.

Den nächsten Band werde ich gerne lesen, der wurde ja schon für den nächsten April angekündigt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von nanu?!

Rezensionen von Claudia R:

Kinder-Andachtsbuch

Mein erstes Andachtsbuch von Wiebke Otto

Klappentext / Inhalt:

So sieht der ideale Start in das eigenständige Entdecken von Andachtszeiten aus! Wenn das Lesen noch etwas schwerfällt, können die Andachten im bekannten »Lies mit mir!«-Prinzip abwechselnd gelesen werden. Auf jeder Seite sind dazu zwei Zeilen für die Erstleser in größerer Schrift gesetzt.

Den Rest liest eine geübtere Person vor. Je sicherer das Kind wird, desto mehr wird es die Andachten auch alleine lesen. Farbige Illustrationen und Geschichten aus dem Alltag von Mattea und Tim lassen keine Langeweile aufkommen und zeigen den Kindern, was die Bibel mit ihrem eigenen Leben zu tun hat.

Cover:

Das Cover ist sehr vielfältig, farbenfroh und detailreich gestaltet. Viele kleinen Gegenstände sind darauf erkennbar. Neben zwei Kindern, die allerhand zu entdecken scheinen, erkennt man viele Gegenstände, wie Pflaster, ein Fernrohr, Feuer, ein Geschenk und vieles mehr.

Meinung:

Wunderschöne, alltägliche und liebevolle Andachten, kindgerecht umgesetzt und vermittelt. Bibelverse werden geschickt mit eingebaut und altersentsprechend vermittelt.

Das Buch enthält 32 wunderschöne und liebevolle Andachten, die teils Alltagssituationen gut beschreiben und gut einbinden mit lehrreichen Inhalten. Bibelverse verständlich vermittelt und durch alltägliche Situationen beschrieben.

Inhaltlich möchte ich jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.

Die Geschichten gehen auf unterschiedliche alltäglichen Situationen ein, sprechen Ängste, Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Zuversicht und vieles mehr an. Wunderschöne Botschaften werden hier vermittelt und aus jeder Geschichte kann man etwas ziehen.

Am Ende der Geschichten gibt es Gesprächsthemen und Fragen, die auf eine Unterhaltung und tieferes Eingehen in die Geschichte abzielen und auch der Bibelvers dazu ist immer sehr passend und stimmig. Man kann so die Thematik vertiefen und hierbei so einiges lernen.

Auch die Textpassagen und Längen des Textes sind gut gewählt und auch für Erstleser gut geeignet. Einige Textstellen sind dabei besonders hervorgehoben und es gibt zudem ein Verzeichnis mit Lesehilfen.

Allgemein hat mir die Gestaltung und Gliederung sehr gut gefallen. Die Überschriften sind sehr gut hervorgehoben und auch die Gestaltung ist toll gewählt. Die bunten Bilder lockern den Text auf und runden das Ganze sehr gut ab.

Ein wundervolles Andachtsbuch mit vielen unterschiedlichen Themen und Situationen. Man kann sehr viel dabei Lernen. Es ist kindgerecht und altersentsprechend gewählt. Sehr vielfältig und interessant und zudem sehr lehrreich.

Fazit:

Wunderschöne, alltägliche und liebevolle Andachten, kindgerecht umgesetzt und vermittelt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Liliane Schemeth:

Etwas Spannung hat gefehlt

Seaside Hideaway – Unsafe von Leonie Lastella

Das Buch hat mich optisch zwar nicht ganz umhauen können aber der Klappentext klang dafür umso besser. Ich mag die Tropes Enemies to Lovers und Romantic Suspense sehr gerne und in Kombi wollte ich mir diese Geschichte nicht entgehen lassen.

Nevah zieht mit ihrer Familie nach Rockaway Beach, einem kleinen Küstenort.

Doch ganz unfreiwillig ist dieser Umzug nicht. Nach einer Ereignisvollen Nacht muss die ganze Familie ihr Leben umkrempeln. Nevah hat es zunächst schwer sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden aber dann trifft sie auf Jax, der Gefühle in ihr weckt. Doch ihre Vergangenheit muss sie ihm verschweigen aber lügen kann sie auch nicht.

Der Schreisbtil ist sehr locker und einnehmend, was den Einstieg in die Geschichte sehr erleichtert. Ich war direkt drin und konnte die bildhaften Beschreibungen des Settings genießen. Die Charktere haben mir ebenfalls gut gefallen und wurden auch gut ausgearbeitet. Sie haben alle ihre Ecken und Kante, sind nicht glatt geschliffen.

Die Geschichte hatte im Mittelteil ein paar Längen und die Spannung kam auch erst in der zweiten Buchhälfte ein wenig auf. Das hat mir etwas zu lang gedauert, da ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass etwas passiert und die Spannung voranbringt. Genug Möglichkeiten wurden hier geboten. Das Ende macht natürlich neugierig darauf, wie es mit Nevah und ihrer Familie weitergeht.

Insgesamt mochte ich das Buch sehr gerne. Die Beziehung zwischen Nevah und Jax würde ich zwar nicht direkt zu Enemies to Lovers einordnen aber ich mochte die beiden zusammen sehr gerne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Liliane Schemeth

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Berührende Thematik

Die Kinder des Don Arrigo von Ivan Sciapeconi

"Wir würden uns trennen müssen. Und sie sprach von »Reise« statt von »Flucht«. Gesegnet sind die Menschen, die ihre Worte sorgsam wählen."

Ich lese sehr häufig Romane, die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges angesiedelt sind. Insbesondere Geschichten, die nur wenig fiktive Elemente enthalten, ansonsten aber (wie das vorliegende Werk) auf wahren Begebenheiten basieren, faszinieren mich ungemein.

Die Covergestaltung (inklusive Innencover) gefällt mir hervorragend, das Motiv passt perfekt zur Handlung und lässt auf den ersten Blick das Genre der Lektüre erahnen.

In puncto Inhalt verweise ich an dieser Stelle auf den mitreißend formulierten Klappentext, der enorm vielversprechend klang und meine Neugier auf dieses Buch geweckt hatte.

Dass meine Erwartungen in Bezug auf die angekündigte Emotionalität nur bedingt erfüllt werden konnten, lag einzig am teilweise recht nüchternen, sachlich gehaltenen Schreibstil, der von eher kurzen Sätzen dominiert wird. Gerade zu Beginn der Handlung fehlten mir Gefühl und Tiefe; die dramatische Flucht der Kinder wurde in meinen Augen viel zu schnell abgehandelt, sodass ich kaum eine Bindung zu denFiguren und deren Schicksal aufbauen konnte. Beispielsweise gab es einige Formulierungen, die große Zeitabschnitte mal eben so zusammenfassten, wie "So ging das Leben jahrelang dahin" oder "So gingen die Monate, die Jahre dahin. Mindestens zwei, vielleicht sogar drei". Hier hätte ich mir die gleiche Intensität gewünscht, mit welcher der Autor sich z.B. der Zeichnung des warmherzigen Charakters von Natans Vater gewidmet hatte.

Trotzdem verfolgte ich das Schicksal der Figuren mit angehaltenem Atem; die Auflistung der Kindernamen (inklusive Namen ihrer Begleiter sowie Herkunftsort) am Ende des Werkes machte das Gelesene noch viel realer.

Im Anschluss an den Read möchte ich nun unbedingt mehr über die Villa Emma erfahren und bin im Nachwort auf zwei interessante Quellenangaben gestoßen, die ich mir definitiv näher anschauen werde.

Ich könnte mir vorstellen, dass …

a) einige der stilistischen Eigenheiten, die dem Ganzen einen sachlichen Ton verliehen haben, der Übersetzung aus dem Italienischen geschuldet sein könnten; gut möglich dass die Geschichte in der Originalsprache weitaus emotionaler zur Geltung kommt, und

b) in einer Verfilmung gerade die kurzen Sätze (begleitet von der ausdrucksstarken Mimik der jeweiligen Schauspieler:innen oder entsprechenden Szenenbildern) sehr eindringlich wirken könnten.

Fazit:
Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen, das mich emotional zwar nicht ganz so gefesselt hat, wie ich es im Vorfeld erwartet hatte, dafür jedoch eine immens bedeutsame Thematik näher beleuchtet und uns daran erinnert, uns auch in den dunkelsten Zeiten unsere Menschlichkeit zu bewahren.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Furbaby_Mom

Rezensionen von begine:

Guter Stil

Zwischen zwei Monden von Aisha Abdel Gawad



Zwischen zwei Monden ist der Debütroman der Autorin Aisha Abdel Gawad.
Der Roman ist stilistisch gut gemacht.
Dir Autorin zeigt an einer ägyptischen Familie, die Schwierigkeiten, das die Personen des Araberviertels in New York, während des Ramadan.
Die Zwillingsschwestern Amira und Lina haben die Highscool beendet und erleben die Liebe.

Amira erzählt von ihrer Beziehung zu Lina und zu ihrem Bruder Shami. Der ist gerade aus dem Gefängnis gekommen.
Im Viertel gibt es viele Aktionen der Polizei. Es geht oft dramatisch zu.
Die Autorin spielt stilistisch mit ihren Worten. Sie versteht es den Leser in die Geschichte ein zu beziehen. Einfach gut gemacht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von Dana:

schön gestaltetes Kinderbuch

Das Vampirtier und die Sache mit den Tomaten von Lotte Schweizer

Emma wünscht sich schon lange einen Hund. Zu ihrem anstehenden Geburtstag könnte es nun endlich soweit sein. Ihr Papa macht so komische Andeutungen, alles spricht dafür, dass sie nun ihren Herzenswunsch erfüllt bekommt. Dann kommt es jedoch ganz anders und Emma bekommt keinen Hund, sondern zwei Brüder und eine Stiefmutter.

Zunächst ist sie nicht übermäßig begeistert, aber schnell merkt sie, dass sie mit den anderen Verbündete bekommen hat, denn alle lieben Hunde. Alle außer ihrem Vater. Mit vereinten Kräften schaffen sie es dann aber doch, Emmas Papa zu überzeugen und nehmen einen Hund aus dem Tierschutz auf. So brav, pflegeleicht und wohlerzogen wie angekündigt, ist der Kleine dann aber irgendwie gar nicht. Und wie Emma und ihre neuen Brüder bald herausfinden, gibt es da noch ein ganz anderes Geheimnis…

Der Schreibstil innerhalb der Geschichte ist flüssig und einfach gehalten. Hauptsächlich kurze Sätze, viel wörtliche Rede und nicht zu überladene Szenen werden es auch jungen Lesenden oder Zuhörern leicht machen der Handlung gut folgen zu können. Die tollen Illustrationen machen die Geschehnisse zusätzlich sehr lebendig und greifbar. Man bekommt eine Vorstellung von den Figuren und Schauplätzen. Witzige Situationen, Pannen und selbst der manchmal etwas chaotische, neue Alltag wirken mit Bildern gleich noch mal intensiver. Etwas schade war es, dass im Leseexemplar ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Illustrationen mehr enthalten waren. Diese sind in den normalen Büchern dann natürlich drin. Daher ist es nicht ganz so gut zu beurteilen, wie sehr die bunten Zeichnungen die Handlungsverläufe vielleicht noch mal unterstützt hätten. Manches ergibt sich durch die Einbindung von Illustrationen ja doch noch mal anders oder zumindest detaillierter. Man kann die Dinge, die beschrieben werden, direkt sehen und noch mal anders mitverfolgen. Ich schätze, in der Originalausgabe ist das Leseerlebnis noch mal besser und mitreißender.

Ich mochte die Zusammenstellung der Familie ganz gern. Jeder bringt ein paar kleine Einzelheiten mit, auch wenn es da jetzt nicht so extrem in die Tiefe geht. Manchmal hätte ich mir schon gewünscht, noch mehr zu den Figuren zu erfahren. Auch dass sie sich sofort alle prima verstanden haben, obwohl sie so spontan zusammengezogen sind, wirkt vielleicht nicht komplett realistisch. Immer wieder gibt es im Buch kleine witzige Momente, ein bisschen Chaos und Turbulenzen. Manche Probleme lösen sich sehr schnell auf, andere brauchen etwas mehr Zeit, besonders zum Ende hin geht vieles aber schon recht flott. Durch die Einbindung von Halloween, dunklen Schauplätzen und Vampiren gibt es auch einen kleinen Gruselfakor im Buch, den ich persönlich jetzt nicht als sehr hoch empfunden habe, das könnte für Siebenjährige aber vielleicht noch anders wirken. Auch Emma hat manchmal etwas Angst vor den Orten oder Herausforderungen, die anstehen, was ich als authentisch empfand. Gemeinsam mit ihren Brüdern, ihrem tierischen Familienzuwachs und weiterer Unterstützung traut sie sich dann aber doch. Für mich hätte der Fokus hier und da auch ein wenig anders liegen können, insgesamt fand ich die Zusammenstellung aber nicht schlecht und es hat Spaß gemacht die Charaktere bei ihren kleinen Abenteuern zu begleiten und mehr über sie alle zu erfahren. Freundschaft und Zusammenhalt spielen auch immer wieder eine große Rolle.
Fazit

Ein schönes Kinderbuch, das durch die farbenfrohen Illustrationen sehr lebendig wird. Sprachlich leicht gehalten, sollte es auch für junge Zuhörende oder Lesende gut möglich sein, der Handlung zu folgen. Stilistisch hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn es für meinen Geschmack hier und da etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können, manches etwas flott ging und der Fokus manchmal vielleicht auch mehr auf dem „Vampirtier“ hätte liegen können“. Alles in allem hat es aber Spaß gemacht Emma und ihre neuen Brüder zu begleiten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dana

Rezensionen von Jazz:

Amerikanischer und deutscher Hip Hop

Hip-Hop. 100 Seiten von Daniel Haas

In diesem Werk werden der amerikanische und deutsche Hip Hop einfach erklärt. Die wichtigsten Interpreten der Szene werden kurz erläutert, gern auch kritisch im Hintergrund des Antisemitismus bei Kanye West und einigen deutschen Interpreten. Das fand ich ganz interessant und wichtig.

Am Anfang gibt es eine kurze Einleitung, um was es in dem Buch geht, anschließend folgen thematische Kategorisierungen.

Schließlich berichtet Haas über die wichtigsten amerikanischen Interpreten und anschließend über einige deutsche. Am Ende gibt er einen kurzen Ausblick, wie viele Interpreten gerade in der deutschen Szene zum Antisemitismus kamen und standen und warum sie inzwischen ihre Meinung dazu revidiert haben.

Man erkennt die Liebe zum Hip Hop von Haas. Ich höre mehr amerikanische Interpreten und daher waren mir die meisten deutschen Interpreten im Buch unbekannt. Dafür waren die Abschnitte zu den amerikanischen für mich umso interessanter. Da habe ich viel Altbekanntes gelesen, aber auch neue Informationen erhalten.

Der Abschnitt zu Kendrick Lamar ist dabei fehlerhaft. Und zu Jay-Z hätte ich mir mehr Kritik gewünscht. Zudem könnte die neue Auflage den Tod um Tupac ein bisschen vertiefen, da inzwischen ein potentieller Täter in Untersuchungshaft sitzt.

Daher empfehle ich jedem das Buch, der sich für die Geschichte des Hip Hops in den USA und Deutschlands interessiert und gern ein kompaktes Werk dazu besitzen würde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Jazz

Rezensionen von Claudia R:

Spionage Abenteuer

Rubina Blackfield 1: Mit der Lizenz zum Spionieren von Lea Melcher; Jonas Melcher

Klappentext / Inhalt:

Undercover im »Camp der Spione«
Rubina Blackfield liebt es, mit ihrem Großvater auf dessen Vulkaninsel böse Pläne zu schmieden. Ihr Opa ist nämlich ein Superbösewicht! Als er eines Tages beschließt, dass sie im »Camp der Spione« die Tricks der neuen Agentengeneration auskundschaften soll, kann Rubina es kaum erwarten.

Die Spionage-Ausbildung verlangt Rubina jedoch alles ab. Nicht zuletzt, da Beatrice – eines der anderen Kinder im Camp – mehr als einmal versucht, ihr Steine in den Weg zu legen. Zum Glück ist da Jimmy, mit dem sie gemeinsam fast alle Prüfungen bestehen kann. Als Rubina jedoch herausfindet, dass Beatrice einen fiesen Plan verfolgt und London in schrecklicher Gefahr schwebt, muss sie ihre neu erlernten Fähigkeiten zum Guten einsetzen. Können Jimmy und sie Beatrice aufhalten, bevor Schlimmeres geschieht?

Cover:

Das Cover ist toll und abenteuerlich gestaltet. Ein Mädchen, welches möglichst unauffällig sein will und durch graue Kleidung sich eher versteckt ist hier erkennbar. Eine kleine Spionin samt Ausrüstung und vierbeiniger Begleitung. Im Hintergrund sind in der Silhouette unterschiedliche Sehenswürdigkeiten erkennbar. Optisch und farblich ist es sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Spannend, humorvoll und fesselnd, wird man hier schnell in die Geschichte gezogen und möchte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Rubina ist einem schnell sympathisch und man kann. sich gut in sie hineinversetzen. Rubina ist einfach toll und es geht gleich turbulent und ereignisreich los.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Aspekten dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Es List sich gut und flüssig und man kommt schnell und zügig voran. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehm Länge und lassen sich so sehr gut lesen. Ein lockerer und angenehmer Lesefluss wird hier ermöglicht.

Toll sind auch die wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen, diese runden das Ganze sehr gut ab. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und setzten die Szenarien gut um.

Die Geschichte ist voller Spannung und Ermittlungen, man verfolgt gebannt die Geschehnisse und ist schnell mitten im Geschehen und in den Handlungen. Die Geschichte wird toll transportiert und auch die Spannung überträgt sich gut auf den Leser. Aber auch der Humor und Unterhaltung kommen hier nicht zu kurz.

Ein wundervolles Spionage Abenteuer, welches für gute Unterhaltung sorgt. Mir hat es sehr gut gefallen. Alles in allem gut durchdacht und toll umgesetzt.

Fazit:

Spannend, humorvoll und fesselnd, wird man hier schnell in die Geschichte gezogen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Die wilden Pferde von Rydal Hill - Leuchtende Hügel von Theresa Czerny

Testleserin KIRA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Valerie kommt in den englischen Lake District zu ihrem Stiefbruder, um sich über die Sommerferien eine Auszeit zu nehmen. Als sie in den ersten Tagen das erste Mal auf die Fells (so nennt man das Gebirge dort) wandert, erscheint ihr die Ruhe himmlisch.

Dort sieht sie eine wilde Herde Ponys und glaubt einen Jungen bei ihnen zu erkennen. Später erfährt sie von diesem geheimnisvollen Ben, den niemand so recht leiden kann. Nach und nach verbringt sie immer mehr Zeit bei der Herde, doch dort erscheint auch Ben. Ihm gehört die Herde. Als Valerie ihm hilft, in den alten Schäferwagen zu ziehen, den er geerbt hat, freunden sich die beiden an. Doch eines Tages verschwindet ein Pony und Valerie vermutet, dass der Hengst, dem sie gestern begegnet ist, etwas damit zu tun hat.

Mir hat das Buch gut gefallen, es ist bis zur letzten Seite spannend.

Ich empfehle es allen Pferdefreunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Tyrolia-Testleser

Rezensionen von Jazz:

Irreführender Klappentext

Die Leuchtturmwärterin von Guido Dieckmann

Der Klappentext ist leider irreführend und fehlleitend. Er suggeriert in der Haupthandlung eine Liebesgeschichte zwischen Nelly und dem britischen Piloten, den sie rettet und versteckt. Dies ist allerdings eine von sehr vielen Nebenhandlungen. Als Haupthandlung, der sich als roter Faden durch das ganze Buch hindurchzieht ist vielmehr die Suche nach der mysteriösen Febe.

Stilistisch und inhaltlich könnte sich Dieckmann noch etwas über korrekte Annäherungsversuche informieren, denn es gibt mehrere Männer, die um die Gunst Nellys buhlen und sie handeln alle absolut unmöglich, wobei allerdings einer mit seinem Versuch tatsächlich Erfolg hat, was ich jedoch sehr unangenehm zu lesen fand.

Nelly dagegen war in vielen Punkten extrem durchschauend, was ich großartig fand, denn sie ließ sich in keinem Punkt unterkriegen. In einer Sache allerdings stand sie so auf dem Schlauch, was für mich aber absolut vorhersehbar war, sodass ihr Charakter für mich etwas unlogisch erscheinen ließ.

Insgesamt hat mich daher das Buch enttäuscht. Denn das, was ich bekam, war nicht das, was versprochen wurde. Zudem mangelte es mir sehr an einem Fokus. Neben Febe und dem besagten Briten, der erst nach der Hälfte des Buchs in Erscheinung tritt, gibt es noch sehr viele weitere Handlungsstränge, die letztlich alle miteinander verbunden werden. Allerdings konnte mich das dann nicht mehr packen, da es mir zu überladen war. Wer allerdings gern solche Rätsel löst, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Jazz