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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Spannende Zeitreise

Adam und die Jagd nach der zerbrochenen Zeit von G.Z. Schmidt

Der zwölfjährige Adam wohnt seit dem Unfalltod seiner Eltern bei seinem Onkel Henry in New York. Die beiden leben von ihrer kleinen Bäckerei „Biscuit Basket“, denn der Onkel kann wundervolle Sachen backen. Leider gibt es viel Konkurrenz und manchmal ist es nicht einfach die Miete zusammen zu bekommen.

Trotzdem geht Adam jeden Abend ins „Loch“, so nennen sie das Obdachlosenheim und bringt die Reste dort hin.
Im ersten Kapitel erscheint eine Gestalt, die Adam auf eine Schneekugel aufmerksam macht. Mit dieser Schneekugel gelingt es ihm in die Vergangenheit zu reisen. Allerdings kann er sie nicht beeinflussen und weiß deshalb nicht, wie und wann er ankommen wird. Auf diese Weise lernt er, der keine Freunde hat, neue Kinder kennen.
Parallel zu Adams Geschichte erfahren wir einiges über Elbert, der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts sein Glück als Zauberer versuchte, doch erst die Bekanntschaft mit einem Uhrmacher machte ihn zum Star.
Das Buch ist voller Magie und unerwarteten Wendungen, doch es gibt auch viel Böses, so wurde Elbert schon früh von einem Fabrikbesitzer betrogen und auch im Jetzt versucht jemand die Schneekugel an sich zu bringen.
Die Geschichte liest sich so spannend, dass man das Buch schnell auslesen möchte. Das Thema Zeitreise wird dabei auch aus wissenschaftlicher Sicht angesprochen und auch das ist gut verständlich.

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Rezensionen von Tara:

Unterhaltsame Spannung aus Cornwall

Mord kennt keine Feiertage von Christian Humberg

„Mord kennt keine Feiertage - Ein Weihnachtskrimi“ ist der erste Band mit Chief Inspector Timothy Smart von dem Autor Christian Humberg.

Es ist Weihnachtszeit und Chief Inspector Timothy Smart – der fähigste Mann von Scotland Yard – hat gerade einen Fall abgeschlossen und möchte nach Hause zu seiner Frau Mildred als ihn ein Anruf von seinem Freund Robin Chandler erreicht.

Dieser bittet ihn nach Crannock Hall zu kommen, da er Unheil befürchtet. Das Anwesen ist abgelegen und befindet sich vor der Küste Cornwells. Smart gelingt es noch so gerade auf der Insel einzutreffen, bevor ein Sturm diese komplett von der Außenwelt abschneidet. Außer ihm und Chandler sind nur der Eigentümer Lord Bainbridge, seine Angestellten und die Menschen vor Ort, die der Lord eingeladen hat. Es dauert nicht lang, bis sich Chandlers Befürchtungen bewahrheiten.

Die Handlung beginnt mit einem Fall, den Smart gerade abschließt, bevor er sich nahtlos in den aktuellen stürzt. Dadurch erfährt man direkt einige interessante Details über ihn, die ihn sympathisch und liebenswert machen. Gutem Essen kann er z.B. nur schwer widerstehen. Auch die anderen Charaktere werden gut eingeführt. Sein Freund Robin Chandler stammt aus der sogenannten besseren Gesellschaft und ist ein echter Lebemann, der es zu seinem Hobby gemacht hat, Smarts Fälle zu fiktionalisieren.

Mit seinem angenehmen Schreibstil hat Christian Humberg mich direkt mitgenommen. Die weihnachtliche Stimmung wird zu Beginn spürbar. Im Anschluss ist es dann die Atmosphäre auf der Insel, die durch die Abgeschiedenheit und das Unwetter, greifbar wird und nur wenig weihnachtliches Flair vermittelt.

Der Fall zu dem Chandler Smart herbeigerufen hat, ließ direkt so einige Fragezeichen in meinem Kopf entstehen und lädt zum Miträtseln ein. Spannung ist gegeben, aber nicht nur das, es gibt so einige trockene und humorvolle Dialoge, die einfach typisch britisch sind und die mir großen Spaß gemacht haben.

Während die weihnachtliche Stimmung nach den ersten Seiten komplett verblasst, lebt sie abschließend nochmals auf, so dass der Krimi gut in die Weihnachtszeit passt, aber auch zu jedem anderem Zeitpunkt gelesen werden kann.

Mir hat dieser unblutige Cosy Crime gut gefallen und ich würde mich sehr über weitere Fälle mit Smart und Chandler sehr freuen.

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Rezensionen von nuean:

Sehr emotional und viele Themen, sodass ich lange Angst hatte, dass die Liebesgeschichte untergeht

Infinity Falling - Mess Me Up von Sarah Sprinz

Ich habe die Dunbridge Academy- Reihe der Autorin sehr gemocht und habe mich sehr gefreut, als ich das Buch entdeckt habe. Ich liebe das Design des Covers, den Farbschnitt und die Farben.
Vielen Dank an Lyx und Netgalley, dass ich das Buch lesen durfte.
Als Schauspielerin Aven Amenta bei Dreharbeiten zu ihrem neuen Kinofilm auf Hayes Cahmberlain trifft, ist sie alles andere als begeistert, denn die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit, die Aven nicht loslässt.

Obwohl sie versucht ihn zu ignorieren, kommen sich die beiden immer näher und alte Gefühle kommen ebenfalls hoch. Doch auch diesmal scheinen sie kein Glück zu haben, da beide noch mit weiteren Dämonen zu kämpfen haben.
Den Anfang fand ich sehr spannend. Nicht die typische Liebesgeschichte, sondern es geht gleich spannend los. Aven fand ich auch ganz sympathisch. Sie hat einige Probleme und Ängste, liebt aber ihren Job als Schauspielerin, auch wenn sie mit der Situation in der Öffentlichkeit zu stehen nicht ganz so gut zurechtkommt. Aber sie hat ein tolles Team um sich, dass sich um sie kümmert.
Mit dem Start der Dreharbeiten zu dem Kinofilm „Infinity Falling“ wurde es doch sehr filmlastig. Viele Informationen hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Die erste Hälfte des Buches dreht sich auch hauptsächlich um den Film und die Probleme die Hayes und Aven haben und mit denen sie kämpfen. Da aus beiden Sichten erzählt wird, wird man als Leser auch sehr mit ihren Problemen konfrontiert, gerade bei Hayes wurde es mir zeitweise zu viel. Ich finde es wichtig und gut, dass Probleme thematisiert werden, hier war es mir aber viel zu viel und ich konnte Hayes nicht mehr als den heißen Protagonisten wahrnehmen.
Trotzdem kam dann irgendwann das Knistern und die Bindung zwischen den beiden auf, was mich dann versöhnt hat. Aber wie in jeder Liebesgeschichte müssen die beiden auch noch einige Hürden meistern. Besonders gut haben mir die Nebencharaktere gefallen, weshalb ich auch die anderen Teile lesen werde. Auch die What If -Reihe wurde mir sehr schmackhaft gemacht und ist schon auf meinen Wunschzettel gelandet.
Der Schreibstil war den schweren Themen entsprechend anfangs auch sehr ernst und wenig leicht. Doch später dann auch sehr emotional und mitreißend.
Fazit: Der Auftakt hat mich nicht ganz überzeugt, aber die Charaktere machen Lust auf die nächsten Bände.

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Rezensionen von Daggy:

Schöner Leseeinstieg

Lesen mit Ella und Tim - Die Rettung: Erstlesebuch für Kinder mit einfachen Worten und Bildern von Heidemarie Brosche

Dieses Buch wendet sich an Kinder, die Lesen lernen und es hier auf eine sehr schöne Art machen können. Denn das Buch ist eine Art Comic mit sehr großen Bildern und einer großen Schrift, zudem sind die Sätze kurz und dadurch leicht zu lesen. Durch die Wiederholung der Worte prägen sie sich zusätzlich noch besser ein.

Zunächst werden die Sprech- und Denkblasen und ihr Aussehen erklärt. Dann geht es los!
Ella freut sich auf die Tiere im Zoo, singend geht sie los und sie überlegt, welche Tiere ihr wohl dort begegnen werden. Dann hört sie einen Hilferuf und folgt ihm. Tim ist auf einen Baum geklettert und kommt allein nicht wieder herunter. Ella kann ihm helfen und ihn herunter navigieren.
Die beiden Kinder mit den großen Augen sind modisch gekleidet, der rothaarige Tim trägt eine flotte runde Brille. Die Gefühle der Kinder sind sehr gut an ihren Gesichtern abzulesen. Das unterstützt nochmals den gelesenen Text.
Obwohl der Text kurz ist, ist die Geschichte interessant zu lesen. Ich bin gespannt, wie sie bei den kleinen Erstlesern ankommen wird.

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Rezensionen von Daggy:

Lucky Loser / x-light von Heidemarie Brosche

Es ist sicher nicht einfach, wenn der Nachname Loser lautet, aber Lukas, der Lucky genannt wird muss damit zurechtkommen. Leider ist er einige Male zum Schwarzfahren erwischt worden und muss nun Sozialstunden in einem Altersheim ableisten. Als er sein Handy dem Heimleiter abgeben muss, sieht er, dass Kim, seine Freundin, den Kontakt zu ich abgebrochen hat.

Schwester Mariana, die auf Station 5 für Lucky zuständig ist, stellt ihm Willy Winning vor, der alte Mann verweigert das Essen und liegt wie tot in seinem Bett. Allerdings bekommt er doch mehr mit, als Lukas denkt und am nächsten Tag spricht er den Jungen sogar an. So entsteht eine Freundschaft zwischen Lukas und dem alten Mann, der einige Jahre im Gefängnis gesessen hat und Lucky gute Tipps geben kann.
44 Kapitel auf 144 Seite berichten in großer Schrift von Lucky Loser. Die Geschichte bietet Spannung und viel Gefühl, dabei ist sie einfach zu lesen. Dazu tragen auch die Emojis über jedem Kapitel und die Illustrationen, die die Gefühle sehr gut abbilden, bei. Schon das Cover zeigt das Entsetzen das Jungen als er „Kontaktsperre“ liest.
Dieses Buch entspricht dem Buch gleichen Titels ist allerdings verkürzt gedruckt worden. So wurde aus dem Text „So schnell ich kann, biege ich in die Martinstraße und fingere ich den zerknitterten Brief aus meiner Hosentasche“ der kurze Text „Schnell biege ich in der Martinstraße und fingere den Brief …“
Ich denke durch diese zusätzliche Kürzung wird das Buch auch für Jugendliche, die nicht gerne lesen, lesbar und interessant.

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Rezensionen von Daggy:

Spannend erzählt, trotz des kurzen Textes

Lucky Loser / light von Heidemarie Brosche

Es ist sicher nicht einfach, wenn der Nachname Loser lautet, aber Lukas, der Lucky genannt wird muss damit zurechtkommen. Leider ist er einige Male zum Schwarzfahren erwischt worden und muss nun Sozialstunden in einem Altersheim ableisten. Als er sein Handy dem Heimleiter abgeben muss, sieht er, dass Kim, seine Freundin, den Kontakt zu ich abgebrochen hat.

Schwester Mariana, die auf Station 5 für Lucky zuständig ist, stellt ihm Willy Winning vor, der alte Mann verweigert das Essen und liegt wie tot in seinem Bett. Allerdings bekommt er doch mehr mit, als Lukas denkt und am nächsten Tag spricht er den Jungen sogar an. So entsteht eine Freundschaft zwischen Lukas und dem alten Mann, der einige Jahre im Gefängnis gesessen hat und Lucky gute Tipps geben kann.
44 Kapitel auf 144 Seite berichten in großer Schrift von Lucky Loser. Die Geschichte bietet Spannung und viel Gefühl, dabei ist sie einfach zu lesen. Dazu tragen auch die Emojis über jedem Kapitel und die Illustrationen, die die Gefühle sehr gut abbilden, bei. Schon das Cover zeigt das Entsetzen das Jungen als er „Kontaktsperre“ liest.
Ein Buch gleichen Titels wird als „Extra-Light-Version“ angeboten und ist um einige Worte verkürzt gedruckt.

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Rezensionen von Tara:

Frida - eine Ausnahmekünstlerin

Ich bin Frida. Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit,1 Audio-CD, 1 MP3 von Caroline Bernard

„Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ ist bereits der 23. Band aus der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“, in der bereits zahlreiche beeindruckende Frauen vorgestellt wurden. Wie schon in Band 11 geht es wieder um die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo und auch dieses Buch ist von der Autorin Caroline Bernard.

Die Handlung beginnt 1938, Frida Kahlo steht bereits mitten im Leben und hat ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Julien Levy. Dort trifft sie den Fotografen Nickolas Muray, den sie bereits aus Mexiko kennt und mit dem sie eine Affäre beginnt.

Auch wenn das Buch nur einen kurzen Abschnitt aus Fridas Leben erfasst, habe ich hier unglaublich viel über sie erfahren. Caroline Bernard gibt einen intensiven Einblick in ihr Leben als Künstlerin und Frau in einem Zeitraum, in dem Frida enorm gewachsen ist.

Ich habe schon viele Bücher über die Ausnahmekünstlerin gelesen und bin von ihren Kunstwerken immer wieder auf`s Neue fasziniert. Dennoch habe ich hier Neues erfahren und die Autorin hat damit nicht an ihr vorheriges Buch „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ anschlossen, sondern eine andere, bisher eher unbekannte Seite von Frida gezeigt.

Der Schreibstil von Caroline Bernard liest sich leicht und flüssig. Ihre Dialoge, Fridas Kampfgeist und ihr Freiheitsdrang machen die Handlung lebendig und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

In ihrem Nachwort erläutert die Autorin noch einige interessante Informationen zu ihrem Buch und rundet damit ihr Werk gelungen ab.

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Rezensionen von Daggy:

Kinderärztinbesuch der Spaß macht

Komm, Ferkel, wir gehen zur Ärztin! von Katja Reider; Henrike Wilson

Ich freue mich über jedes neue Buch dieser Ferkel-Reihe. In diesem Buch muss Ferkel zur Untersuchung zur Ärztin. Auf dem Titel sieht man die Ärztin Frau Kauz in seine Ohren schauen. Sein Schmusetier, seinen kleinen Hasen hat er an den Löffeln.
Obwohl Ferkel „mopsfidel“ ist, muss er durch den Regen zur Arztpraxis, Mama hat ihn auf der Schulter und hält den großen Schirm über ihre Köpfe.

„So voll, wie immer…“ ein Satz, den wir alle kennen und im Wartezimmer ist auch einiges los. Nachdem ein Notfall versorgt wurde, kommt Ferkel endlich dran. Er wird eingehend untersucht, auch Hase schaut die Frau Doktor in die Ohren. Am Ende gibt’s eine Impfung und dann geht es heim, dort holt Ferkel sofort seinen Arztkoffer und versorgt Mama und seine Schmusetiere.
Eine tolle Lektüre, denn die Kleinen habe ja regelmäßig ihre U-Untersuchungen. Hiermit kann man schön darauf vorbereiten und ein wenig die Angst nehmen.
Die gereimten Texte lesen sich wieder wunderschön vor und die Bilder, die viele Tiere in Kleidung darstellen, passen wieder sehr schön zum Thema.

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Rezensionen von Daggy:

Eine berührende Geschichte

Die Stadt der kleinen Wunder von Anja Portin

„Vergessene Kinder“ leben überall in der Stadt. So ist Alfreds Mutter verschwunden und sein Vater liegt entweder tatenlos zu Hause herum oder er fährt ganz plötzlich auf Geschäftsreise und lässt seinen Jungen allein in der Wohnung zurück. Dieses Mal hat er auch noch vergessen ihm Geld da zu lassen.

So muss Alfred schauen, wie er satt wird. Doch dann taucht plötzlich Amanda vor seiner Tür auf, sie hat auf sein Seufzen reagiert und eine Zeitung mit etwas zu Essen in den Türschlitz geworfen. Als er ihr an einem der nächsten Nächte auflauert, darf er sie begleiten und mit in ihr himbeerrotes Haus „am Rande der Welt“ gehen. Hier lernt er Amandas Haustiere kennen und erntet und verarbeitet mit ihr die Äpfel aus dem Garten. Dann stößt er auf eine ungewöhnliche Maschine, die sich als Prototyp eines Radios herausstellt. Mit seiner Hilfe kann er die anderen „vergessenen Kinder“ erreichen und erfährt einiges über sie.
Manchmal kann ich das Verhalten der Erwachsenen nicht ganz nachempfinden, so sucht der Vater seinen Sohn per Handzettel, fragt dann den Lehrer nach ihm und lügt ganz unglaubwürdig herum.
Dieses Buch hat zwei ungewöhnliche Themen, zu einen geht es um den Erfinder des Radios, nämlich um Alexander Stepanowitsch Popow, den Namensgeber des Radio Popow, dessen Moderator Alfred wird. Zum anderen geht es um Kinder, die sich selbst überlassen sind, sei es, dass die Eltern trinken, sei es, dass eine alleinerziehende Mutter den Haushalt und die kleine Schwester einem neunjährigen anvertraut.
Zum Glück gibt es Menschen wie Amanda, die Alfred ein Zuhause gibt, ihn satt macht, sich um ihn kümmert und ihn umsorgt. So endet das Buch mit einem Weihnachtsfest und der Hoffnung auf Besserung.
Von schreckliche Kinderschicksalen wird hier berichtet und ich befürchte, da gibt es noch Schlimmeres. Es ist nicht falsch, wenn die wohlbehüteten Kinder davon lesen. Nebenbei ist das Buch auch ein Plädoyer für das Lesen. „Aber als ich anfing Bücher zu lesen, begriff ich, dass ich Teil von allen möglichen Welten sein konnte. Dass ich von einer Zeit zur anderen und von einem Ort zum nächsten springen kann.“

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Rezensionen von nuean:

Spannendes neues Thema mit alten Bekannten

Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen von Sandra Grauer

Das Cover und der Farbschnitt sind wirklich ein Traum. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich war gespannt auf Valentinas Geschichte.
Valentina weiß schon von klein auf, dass sie eine Catrina ist und an ihrem 18. Geburtstag diese Rolle übernehmen wird und Seelen helfen wird ins Totenreich überzutreten.

Sie ist lebens- und auch farbenfroh. Ein Schicksalsschlag führt sie und ihren Zwillingsbruder von Mexiko nach Dublin ans berühmte Trinity-College an dem ihr Vater einen neuen Job angenommen hat. Die Geschwister sind alles andere als begeistert, versuchen aber in Irland Fuß zu fassen. Doch dann passieren unglaubliche Dinge, die ihre Welt komplett auf den Kopf stellen.
Ich fand den Einstieg ins Buch toll, die Liebe, die im Prolog mitschwang und den Tod als nicht ganz so endgültig darstellte hat mich sehr berührt. Die Erklärungen um die Aufgaben der Catrinas und ihre Bedeutung in Mexiko fand ich sehr schön. Die Erzählperspektiven wechseln, mal aus Valentinas Sicht, dann aus der Sicht ihres Zwillingsbruders Emiliano und auch aus Lilys Sicht. Valentina habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist so offen und herzlich, bunt und lieb. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Sie nimmt ihr Schicksal an und ist sich ihrer Aufgabe bewusst, obwohl sie etwas Angst davor hat, freut sie sich schon darauf anderen zu helfen. Emiliano fand ich sehr schwierig. Was ihm passiert ist wahnsinnig schlimm und ein bisschen konnte ich ihn verstehen, nicht aber seine Handlungen und sein Benehmen gegenüber seiner Zwillingsschwester. Er hat sich dann zwar wieder gefangen, aber den größten Teil der Handlung war er ein echter Unsympath. Auch mit Lily hatte ich Schwierigkeiten, da man als Leser weiß, was sie vorhat, und ich konnte ihr einfach nicht trauen.
Ich finde die Idee zwar sehr schön, dass die Charaktere aus den vorangegangenen Büchern der Autoren auch eine Rolle spielen. Ich habe Clans of London zwar in meinem Bücherregal stehen, habe es aber noch nicht gelesen. Von der Drachenreihe habe ich nur den ersten Teil gelesen, da dieser mich nicht genug überzeugt hat um auch Teil 2 lesen zu wollen. Ich denke es wäre von Vorteil gewesen, beide Reihen zu kennen, da die Charaktere und die Zusammenhänge schon eine große Rolle einnehmen. Andererseits hätte ich mir doch viel mehr Focus auf die Catrina Geschichte gewünscht.
Der Schreibstil war wirklich sehr mitreißend, locker und leicht und ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Das Ende war spannend und macht Lust auf mehr, obwohl die Liebesgeschichte mich nicht wirklich abgeholt hat. Trotzdem war es ein spannendes Buch und das Thema über die Catrinas neu und interessant.
Fazit: Spannendes neues Thema mit alten Bekannten

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