Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Sehr gute Spannung
Schatten – Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela
Petes beste Freundin Sara ist unheilbar krank. Um ihr zu helfen trifft Pete eine folgenschwere Entscheidung, er verkauft seinen Schatten. Mit Erfolg, Sara wird wieder gesund. Aber mit der Zeit stellt Pete fest, ohne Schatten ist er nicht richtig. Gemeinsam mit Sara versuchen die beiden den Deal rückgängig zu machen.
Eine spannende Geschichte, die in zwei Erzählsträngen erzählt wird, die zu Beginn nicht wirklich miteinander harmonieren, man hat fad Gefühl, man liest zwei Geschichten parallel. Aber mit der Zeit wird es immer klarer, was die beiden Geschichten, die beiden Erzählstränge miteinander verbindet. Ein interessanter Erzählstil, hat mit sehr gut gefallen. Die Story ist spannend, abenteuerlich und gut zu lesen. Es macht Lesern ab zehn sicher viel Spaß Pete und Sara bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Ich bin jedenfalls neugierig wie die Geschichte in Band zwei weitergeht.
Rezensionen von _ich.lese_:
Humorvoll und romantisch
Set on You von Amy Lea
Crystal ist eine Instagram-Fitness-Influencerin Im Curvy Bereich. Sie ist täglich im Fitnessstudio um dort zu trainieren und auch um möglichst viele Videos für ihr Instagramprofil zu drehen. Eines Tages trifft sie dort auf einen Mann, der ihr einfach ein Gerät vor der Nase wegschnappt. Seither empfindet sie eine Art Hassliebe für den Mann, dessen Namen sie nicht mal kennt.
Dann treffen sie sich wieder, in einer eher privaten Situation ...
Ja, es läuft genau auf das hinaus. Aber der Weg dorthin ist äußerst humorvoll, ich habe mich ganz gut unterhalten gefühlt, auch wenn es schon sehr vorhersehbar war, aber das sind Liebesromane ja immer.
Stellenweise konnte es mich trotzdem noch überraschen und die beiden waren schon sehr unterhaltsam und die Situationen echt lustig. Nette Charaktere, auch die Nebenchataktere wir z.B. die Großmutter waren schon amüsant und vielseitig. Hat jedenfalls Spaß gemacht es zu lesen
Rezensionen von _ich.lese_:
Verbotene Liebe?
Stolen Kisses von Andreas Suchanek
Jannis und Kai haben einen One Night Stand, sie verstehen sich super, fühlen sich aich zueinander hingezogen, aber am nächsten Morgen ist Kai weg, ohne eine Nummer zu hinterlassen. Jannis kann nur noch an ihn denken.
Dann treffen sie sich wieder. Ausgerechnet als Konkurrenten, denn ihre Familien bewerben sich beim selben Geldgeber um einer Kredit und sollen in einem Wettbewerb gegeneinander antreten.
So laufen sie sich immer wieder über den Weg. Während der eine sein Leben in völliger Freiheit und mit Rückhalt seiner Familie lebt, lebt der andere eine Lüge.
Mich hat das Buch von Beginn an fesseln können. Auch die Nebenchataktere waren vielschichtig und interessant. Ich konnte es stellenweise nicht fassen dass es immer noch Menschen gibt, die ihre Vorlieben geheim halten müssen, die von ihrer Familie verstoßen werden, die einfach nicht frei sein dürfen. Dieses Thema hat dieses queere Buch sehr gut rüberbringen können und war trotzdem unterhaltsam. Ich konnte gut mitfühlen und habe es sehr gerne gelesen.
Rezensionen von Petra:
Jane Austen mal anders
Stolz und Vorurteil von Disney; Jane Austen
Jane Austen trifft auf Walt Disney. Eine etwas andere Interpretation von Stolz und Vorurteil. Ich mag das Buch sehr, daher war ich auch sehr neugierig wie es als Bilderbuch mit Minnie und Mickey geworden ist. Das Buch ist auch schon mehrmals verfilmt worden und auch da gab es sehr unterschiedliche Varianten.
Hier wird die bekannte Story um den sehr stolzen Mr. Darcy ( Mr Micksey ) und der klugen Miss Elisabeth Bennett ( Minnie Bennett ) neu erzählt. Ich glaube diese Liebesgeschichte kennen sehr viele Leser. Genau wie die neuen Protagonisten fast jedem bekannt sind.
Die Umsetzung ist meiner Meinung nach gelungen. Ich kann eine meiner Lieblingsgeschichten nun meiner Enkelin vorlesen ohne sie zu überfordern, wir werden gemeinsam herzlich lachen über die Wortspiele die kindgerecht geschrieben wurden, zum Beispiel das Pluto der Hund von Mr. Darcy eigentlich jeden mag, nur Mr. Wickham (Mr. Mausham ) würde er gern beißen.
Die Bilder passen gut zur Geschichte, sowohl Disneyhaft als auch, wenn man von Enten und Mäusen absieht zu Jane Austen. Sie sind nicht im Comicstil sondern wirken wie ein fröhliches Bilderbuch.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gut gefallen
Die Bibliothek im Nebel,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kai Meyer
Bei diesem Hörbuch fällt es mir ausnahmsweise mal schwer, was zum Inhalt zu schreiben, denn es ist ungemein vielschichtig. Ich könnte es nicht mal einen bestimmten Genre zuordnen. Aber es war trotz der enormen Länge sehr kurzweilig zu hören. Durch die unterschiedlichen Sprecher wurde das Buch auch nie langweilig.
Ich kann es einfach nur empfehlen.
Rezensionen von Julia:
24 Stunden voller Magie
Der Achte Tag von Dianne K. Salerni
Jax wacht eines Tages auf und findet sich in einer menschenleeren statt wieder. Am nächsten Tag ist wieder alles beim Alten und er kann sich nicht erklären was passiert ist. Dafür kann es Riley, ein 18-Jähriger, bei dem er seit dem Tod seines Vaters vor kurzer Zeit lebt. Dieser erklärt ihm, dass er ein Wechsler ist, für ihn gibt es einen zusätzlichen Tag zwischen dem Mittwoch und dem Donnerstag.
Es gibt jedoch auch Menschen, die nur an diesem Tag existieren, so wie Evangeline von nebenan. Und es gibt Menschen, die alle Tage, bis auf den achten Tag, entfernen möchten.
Was würden manche Menschen für 24 zusätzliche Stunden geben, doch so traumhaft das auch klingt, für Jax bedeutet der achte Tag nicht nur Gutes. In diesem Buch geht es viel um Magie, weshalb es auch richtig gut passt, dass die Legende rund um Arthus und Merlin eine wichtige Rolle spielt.
Da es sich hier um ein Jugendbuch handelt, muss ich sagen, dass es für die entsprechende Zielgruppe super geeignet ist. Mir persönlich hat an manchen Stellen ein wenig die Tiefe gefehlt, ich hätte gerne mehr erfahren, mehr Details gelesen und mir vielleicht auch etwas komplexere Erklärungen gewünscht. Für Jugendliche empfinde ich es aber als super geschrieben, mit genau der richtigen Menge an Details, ohne zu verwirrend zu werden.
Die Charaktere haben mir super gut gefallen, jedoch hatte ich bei Jax ganz oft das Gefühl, dass wir es hier nicht mit einem 13-jährigen, sondern eher einem 16-jährigen zu tun haben, vor allem bei den Handlungen, die er am achten Tag tätigt. Die Geschichte selbst ist für mich in sich bündig, man wird nicht mit 100 Fragen zurückgelassen, aber man hat direkt auch Lust auf den zweiten Teil, um noch mehr über die Geschichte des achten Tages zu erfahren. Ein wirklich gelungener Reihenauftakt!
Rezensionen von Julia:
Woran erinnerst du dich?
Ausgelöscht von Theresa Prammer
Zwei Frauen tauchen 3 Wochen nach ihrem Verschwinden wieder auf, beide haben identische Erinnerungen und denken, dass sie nur zwei Tage vermisst waren. Dabei kommt eine Frau aus Berlin und die andere aus Wien. Was hat es mit ihrem rätselhaften Verschwinden auf sich und was verbirgt sich hinter ihren Erinnerungen? Lea Goldberg wird als Psychologin hinzugezogen und schnell wird klar, dass die Entführungen auch etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben.
Der Schreibstil dieser Geschichte hat mir richtig gut gefallen, so dass ich über die Seiten geflogen bin. Die Kapitel sind aufgeteilt in die Gegenwartshandlung und dem Damals einer unbekannten Frau. Aus den zwei zunächst zusammenhanglos wirkenden Perspektiven setzt sich immer mehr ein Bild zusammen. Fand ich den ‚Damals‘ Teil zunächst noch relativ interessant, so hatte ich in der Mitte des Buches mal einen kurzen Durchhänger, da mir die Ermittlungen in der Gegenwart zu kurz kamen und ich nicht das Gefühl hatte, das wir hier irgendwann auf einen sinnvollen Abschluss kommen werden.
Am Ende nahm die Geschichte jedoch nochmal einiges an Fahrt auf und die Wendung am Ende kam relativ unerwartet. Man rätselt relativ lange, wer die unbekannte Frau ist und die Autorin weiß auch, wie sie auf teils falsche Fährten lenken kann, die bei tiefergehender Betrachtung aber auch schnell wieder verschlagen werden.
Das tolle an diesem Thriller ist die psychologische Tiefe, die hier als Spannungselement genutzt wird. Dabei gibt es wenig Mord und Totschlag, sondern es werden Entführungsopfer genutzt, die lebend wieder auftauchen. Auch die Erinnerungspsychologie hat hier einen großen Stellenwert und es wird aufgezeigt, wie leicht Erinnerungen manipuliert werden können. Bis auf den kurzen Durchhänger habe ich das gesamte Buch mit äußerster Spannung gelesen und kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Und das großartige: Am Ende wird ein möglicher zweiter Teil angeteasert. Vielleicht lesen wir also bald schon mehr über Lea Goldberg.
Rezensionen von Julia:
Wir sollten langsam mal die alten Denkmuster durchbrechen
Nie mehr „Ladies First“ von Dorothee Ebert
‚Ladies first‘… wer kennt diesen Satz nicht? Und die meisten denken sich nicht einmal etwas Böses dabei. Dabei stecken bereits hier einige eingeprägte Denkmuster drin, die uns unbewusst beeinflussen. Dorothee Ebert geht auf dieses und noch viele weitere sogenannte Biases ein.
Dieses Buch bietet eine Reflexion diverser Geschlechterklischees, sehr gut recherchiert und mit einer Priese Humor verfeinert.
Die Kapitel sind übersichtlich gehalten, Beginnend mit einem Zitat, der Erklärung der Situation und Beispiele, wie man darauf reagieren oder anders handeln kann. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine kurze Zusammenfassung, sodass man jederzeit kurz und knackig alle wichtigen Infos auf einen Blick hat und alles immer wieder Auffrischen kann.
In diesem Buch wird sicherlich jeder eine Situation finden, in der er oder sie selbst schon einmal war. Alle Beispiele sind aus dem alltäglichen Leben gegriffen und sind keine Seltenheiten. Und auch wenn einem nicht alles selbst so passiert ist, so kennt man sicherlich jemanden, der bereits in so einer Situation war. Die Autorin selbst lädt mit ihrem Buch zum Reflektieren ein und macht einem erst einmal bewusst, welche vermeintlich normalen Situationen eigentlich einiges an Vorurteilen mit sich bringen.
Erst dachte ich, dass das Buch wahrscheinlich leider nicht die erreicht, für die diese Lektüre eigentlich sehr sinnvoll wäre, nämlich genau die, die Tag ein Tag aus klare Vorurteile gegenüber Frauen im Berufsleben haben. Aber auch wenn diese Leute das Buch nicht lesen, so erreicht es doch die richtigen, denn wirklich jeder kann etwas daraus mitnehmen. Die Tipps laden nicht nur zu einem anderen Denken und Handeln ein, sondern zeigen auch auf, wie man als Betroffener selbst reagieren kann. Sie zeigen die tief verwurzelten Denkmuster, die jeder in sich trägt und die sicherlich nicht von heute auf morgen umgemodelt werden können. Aber wichtig ist es, dass man damit anfängt etwas zu ändern, erst an sich selbst und dann kann man auch sein Umfeld immer mal wieder auf die Biases aufmerksam machen, nach denen sie gerade handeln.
Also wieso die Kollegen beim nächsten Mal nicht einfach darauf aufmerksam machen. Und wenn es mal wieder heißt „Ladies first!“ kann der Ball auch ganz leicht an die Männer zurückgespielt werden, denn „Men before!“.
Dorothee Ebert hat hier eine wirklich fantastische und lesenswerte Lektüre geschrieben, die bei mir definitiv öfter Mal in die Hand genommen wird. Eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Marie aus E.:
Einsamkeit hat viele Gesichter
Kant und das Leben nach dem Tod von Marcel Häußler
Beherrschendes Thema des Buches ist die Einsamkeit, die auch im Buch viele Gesichter hat.
Sei es eine junge Frau, die nach dem Tod der Mutter und einem Leben im Ausland nun ganz alleine in Deutschland ankommt. Oder unser Hauptkommissar, der nach dem Auszug der Tochter gar nicht mehr in seine nun verwaiste Wohnung zurückkehren mag oder das einsame Leben in einem großen Hochhauskomplex.
Ich fand die Beschreibung, wie es den Menschen damit geht, sehr gut. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken, einfach den Zustand beschrieben.
Aber natürlich ist es ein Krimi und deshalb geht es hier um einen verschwundenen alten Mann und Leichenteile, die im Wald gefunden wurden. Niemand weiß, wo der Mann ist, niemand vermisst ihn. Kant und sein Team steigen in die Ermittlungen ein und Stück für Stück entblättert sich die Wahrheit.
Das Buch spielt in München, hat aber nicht die Züge eines klassischen Regionalkrimis. Die Hochhaussiedlung, in der große Teile der Handlung spielen, könnte in jeder Großstadt stehen.
Das Buch schlägt eher leisere Töne an und ist nichtsdestotrotz sehr spannend.
Neben der Thematik, die bei mir noch nachhallt, gefallen mir die Charaktere hier auch besonders gut. Das Team um Hauptkommissar Kant bekommt auch Raum - genau im richtigen Maß.
Das Buch liest sich leicht und hat eine sehr angenehme Schriftgröße plus entsprechendem Zeilenabstand. Es ist perfekt nach einem langen Arbeitstag, wenn die Augen (und nicht nur die) von zehn Stunden PC-Arbeit schon müde sind.
Allerdings konnte ich es irgendwann dann nicht mehr weglegen, weil ich so im Lesesog war, das ist dann wiederum gar nicht so günstig nach einem langen Tag, spricht aber für das Buch!
Es ist der dritte Band um Kant und der zweite Band, den ich gelesen habe und mir hat Band eins auch schon gut gefallen, dieser hier aber noch mehr. Man kann auch problemlos quereinsteigen.
Mein Fazit: spannender Krimi mit gesellschaftskritischem Background - ich habe ihn sehr gerne gelesen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Spannend bis zum Ende
Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel
Seit zwei Jahren wird der Bruder von Evelyn vermisst. Er sollte mit seiner Frau in einem Wohnmobil durch Frankreich fahren, jetzt fehlt jede Spur.
Nun soll Evelyn in ihrer Funktion als Polizeipsychologin helfen einen Serientäter zu finden, der seine Opfer auf Campingplätzen findet.
Der Krimi beginnt mit dem Verschwinden von Fabian, wechselt aber schnell in die Gegenwart.
Evelyn empfand ich als sehr anstrengend, aber es war wohl aich verständlich, da sie mit dem Verschwinden ihres Bruders nie anschließen konnte. Der Fall hatte zwar auch einige Längen und für mich einen nicht nachvollziehbaren Ausflug in die forensische Psychiatrie, den ich bis zum Schluss einfach nicht verstanden habe. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es wurde richtig spannend und fesselnd. Für mich war es das erste Buch des Autors und ich werde wohl den ein oder andern Strobel noch aus der Bücherei befreien. Konnte mich schon überzeugen.











