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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _ich.lese_:

Gelungener Auftakt

The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch von Sabine Schoder

Joy ist eine normale Schülerin und lebt ein normales leben. Bis sie eines Tages von zwei Typen in eine geheime Academy nach Verona verschleppt wird. Dort erfährt sie sonderbaren über ihre Zukunft. Angeblich ist sie eine Nachfahrin von Julia Capulet und muss an einem Spiel teilnehmen. Das Ziel, den auf den Familien Capulet und Montague liegenden Fluch zu brechen.

Joy darf sich auf keinen in einen Montague verlieben. Nicht einfach für Joy.


Ich liebe Romeo und Julia, habe schon einige Adaptionen gelesen und war natürlich neugierig auf diese Reihe. Ein gut zu lesender Schreibstil, eine spannende Einstieg, allerdings gab es zu Beginn auch sehr viel Namen, die man sich kaum merken kann.
Ich fand die Story jedenfalls richtig gut, es hat mir gefallen, ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Ermittlungen in der Seniorenresidenz

Florence Butterfield und die Nachtschwalbe von Susan Fletcher

Im Fokus dieses Romans steht die 87-jährige Florence Butterfield. Im Verlauf erfährt man rückblickend einiges über ihr bewegtes Leben: ihre vielen Reisen, ihre Männer, ihre Leidenschaften, wie sie über sich selbst denkt, warum sie ihr linkes Bein verlor und ihre kleinen Geheimnisse. Florries Wesen ist heiter, ehrlich und zurückhaltend - man muss sie einfach mögen, so authentisch und warmherzig ist sie.

Das war leider das einzige, was mich bei der Geschichte motiviert hat, weiterzulesen. Alles ist etwas ausschweifend und Florrie driftet oft mit ihren Gedanken in die Vergangenheit ab, aber sie möchte auch herausfinden, wer versucht hat, die Heimleiterin Renata Green zu töten. Ihre Mittel dafür sind begrenzt und so berufen sich diese auf die altmodische, analoge Art. So richtig spannend wird es aber nicht und das Ambiente der Seniorenresidenz Babbington Hall konnte mich auch nicht mitreißen. Obwohl Florence im Mittelpunkt steht, ist die Geschichte in der dritten Person geschrieben, konzentriert sich aber auf Florence Sichtweise. Die angenehm, achtsame Erzählweise ist einer alten Dame würdig und dabei heilsam unterhaltsam. In der zweiten Hälfte wird man zunehmend neugierig auf das Ende. Dieses ist zwar nachvollziehbar, aber plätschert ebenso vor sich hin.

Eher für Leser:innen, die eine beruhigende Lektüre suchen, sich an detaillierten Ausschweifungen nicht stören, und die keine aufwühlende Spannung suchen, aber Krimis und Geheimnisse mögen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Spannend, wie ein Agententhriller

Der Spion und der Verräter von Ben Macintyre


"Der Spion und der Verräter" hat mich total begeistert, denn die Geschichte um Oleg Antonowitsch Gordijewski ist spektakulär und dabei noch größtenteils wahr. Er führte ein Doppelleben als sowjetischer Geheimdienstoffizier des KGB und Doppelagent für den MI6. Das machte ihn, während des Kalten Krieges, zum wertvollsten Spion überhaupt.

Dass nicht mal seine Familie etwas wusste, ist unfassbar.

Die Aufmachung des Buches ist hochwertig mit einem Schutzumschlag.
Die gesammelten Schwarz-Weiß-Aufnahmen im Mittelteil des Buches und die letzten Seiten runden diese wahre Geschichte perfekt ab. Der Schreibstil ist mitreißend und fesselnd, die Recherchearbeit beeindruckend. Ben Macintyre hat ein hautnahes Leseerlebnis geschaffen und gekonnt politische Hintergründe eingewoben, ohne die Spannung aus den Augen zu verlieren. Dabei zeichnet er ein sehr genaues Bild von Oleg Antonowitsch Gordijewski, der jetzt in Großbritannien lebt. Das Ergebnis ist faszinierend, absolut packend, in jeder Hinsicht erkenntnisreich und wird jeden glücklich machen, der Spionagegeschichten liebt, die auf historischen Begebenheiten beruhen. Knallhart, hochspannend, unbedingt lesen!

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Rezensionen von Sheilo:

Wunderschöne Liebesgeschichte mit Einblick in die Verlagswelt

Literally Love 1. Paperthin Touch von Tarah Keys

Clio arbeitet als Lektorin und liebt ihren Beruf sehr. Sie erhält ein neues Projekt und soll mit Bryn Spurling, einem erfolgreichen Bestseller-Autor zusammen arbeiten, wobei niemand weiß, wer hinter diesem Pseudonym steckt. Der anfängliche Kontakt läuft dabei nicht all zu gut, aber die Kommentare und E-Mails der Beiden werden immer persönlicher.

"Paperthin Touch" von Tarah Keys ist ein ganz besonderes Buch, welches man auf jeden Fall in Erinnerung behält. Im Buch sind immer wieder Ausschnitte des Manuskripts von Bryn Spurling zu finden, inklusive Kommentaren, Streichungen und Anpassungen. Für mich war es sehr spannend, so einen Einblick in die tägliche Arbeit von Verlagen zu erlangen.
Der Schreibstil ist amüsant und locker, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich selbst war begeistert, wie es der Autorin gelungen ist, die Spannung im Buch aufrecht zu erhalten, der Plot-Twist hat mir dabei richtig gut gefallen.
Clio ist eine selbstbewusste Frau, die in ihrer Vergangenheit sehr enttäuscht wurde. Ihr fällt es dabei sehr schwer zu verzeihen, wird in dem Prozess aber sehr von ihrem Autoren-Schützling Bryn unterstützt. Aber auch Bryn hat ein Geheimnis, welches ihn sehr belastet. Beide Protagonisten sind wirklich sehr authentisch und mir viel es leicht, mich in sie hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Die charakterliche Entwicklung, vor allem von Bryn, ist dabei sehr beeindruckend.
Besonders erfrischend waren die Flirts der Beiden, welche zunächst nur über Kommentare und Mails erfolgten. Eine wirklich wundervolle Idee der Autorin, diese Kommunikationsarten zu wählen.
Neben Clio und Bryn gab es einige andere Charakter, welche ich ebenfalls sofort in mein Herz geschlossen habe, wie beispielsweise Clios Bruder Caden.
Als i-Tüpfelchen besitzt das Buch ein wunderschönes Cover, welches in der ersten Auflage durch einen passenden und farbenfrohen Farbschnitt begleitet wird.

Insgesamt konnte mich das Buch sehr überzeugen, die Mischung aus Liebesgeschichte und Einblick in die Arbeitswelt eines Verlages hat mir dabei besonders gut gefallen. "Paperthin Touch" ist ein Buch, welches man als Liebesromanfan unbedingt gelesen haben sollte und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band "Papercut Feeling".

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Rezensionen von gerlisch:

Geistererscheinungen in Wien

Der Totengräber und der Mord in der Krypta von Oliver Pötzsch

Im dritten Teil der Totengräber-Serie sind wir in Wien, 1895 angekommen. Inspektor Leopold von Herzfeld und die Tatortfotografin Julia Wolf werden in den Stephansdom gerufen. Der Arzt und Psychologe Dr. Theodor Lichtenstein liegt tot zwischen Skelettteilen. Hat er sich dort zu Tode gegruselt, denn es wird gemunkelt, dass es dort in der Krypta spukt.

Dr. Lichtenstein war ein Gegner von Sèancen und der Parapsychologie und hat sich damit überall wo er nur konnte Feinde gemacht.
Während Leo und Julia in dieser Richtung ersten Spuren folgen, macht Anna, die Adoptivtochter vom Totengräber Augustin Rothmeyer auf das Verschwinden von Waisenjungen aufmerksam. Die Kinder aus dem Waisenhaus geben dem "Nachtkrapp" die Schuld, der alle unartigen Kinder holt.
Auch von diesem dritten Band von Oliver Pötzschs historischer Krimi-Serie bin ich absolut begeistert. Der Autor hat wieder einen überaus komplexen Fall geschaffen, der zum Miträtseln der Hintergründe einlädt. Durch hervorragende Recherchearbeit entsteht vor den Augen des Lesers das Wien im ausklingenden 19. Jahrhundert.
Die Charaktere sind so wunderbar ausgearbeitet, dass sie sehr lebendig wirken. Wie auch in den Teilen davor, lässt sich Leopold von seinem Vorgesetzten, dem Anti Semitisten Leinkirchner provozieren. Leo ist wieder eifersüchtig auf Julias Freunde und Augustin schreibt ein neues Buch. Als besonderer Protagonist hat Sir Arthur Conan Doyle hier seinen Auftritt, der zusammen mit Leos Mutter auch zu den Ermittlungen beitragen will.
Trotz des ernsten und emotionalen Themas, spitzt immer wieder der Humor hervor. Mehrere Einzelfälle die anscheinend nichts miteinander zu tun haben, verweben sich nach und nach zu einem großen Ganzen.
Obwohl der Aufbau der Handlungen an die anderen beiden Fälle erinnert, hat mich diese spannende Geschichte fasziniert. Ich liebe diese Reihe um den schrulligen Totengräber und hoffe, dass wir uns bald auf einen vierten Teil freuen dürfen.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Mord, Spiritualismus und Geheimnisse

Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner


Ob die Geschichte ebenso begeistert, wie das schöne Cover? Nachdem ich "Die verstecke Apotheke" verschlungen haben, wollte ich unbedingt mehr von Sarah Penner lesen. Diesmal ist die Handlung in Paris und London angesiedelt, im Jahr 1873. Die Spiritualistin Vaudeline genießt einen guten Ruf, wegen ihrer spektakulären Séancen, in denen sie Kontakt mit Verstorbenen aufnimmt.

Sie sollen den Trauernden Trost und Hoffnung spenden. Lenna begibt sich in Vaudelines Ausbildung, denn obwohl sie dem Séancen skeptisch gegenüber steht, erhofft sie sich Antworten, nachdem ihre Schwester Evie, die von Vaudeline und Okkultem schwärmte, ermordet wurde. Neben den Kapiteln von Lenna, erhält man, durch die Ich-Perspektive von Mr. Morley, ganz andere Eindrücke. Er ist Vizepräsident der Séance Society London, einer Männerdomäne an Spiritualisten, dessen Präsident Mr. Volckmann ermordet wurde. Aufgrund dieses Umstandes reisen Vaudeline und Lenna nach London.

Sarah Penners Erzählstil ist mitreißend, bildhaft und liest sich wunderbar. Die Buchidee hat mir sehr gefallen. Ein Geheimbund, Geisterbeschwörung, Betrug oder Magie und die Aufklärung eines Mordes unter ungewöhnlichen Umständen - das klingt alles vielversprechend und passt hervorragend in den historischen Kontext. Generell fühlte sich die historische Atmosphäre authentisch an. Die Handlung ist entsprechend gelungen inszeniert, wie erhofft. Immer dann, wenn es spannend wird, gibt es einen Perspektivwechsel, um Dranzubleiben. Abgesehen von ein paar unnötigen Ausschweifungen, ist die Story spannend. Dazu kommen noch überraschende Wendungen, ein wenig zaghafte Romantik und überzeugende Charaktere, die vielschichtig und nachvollziehbar agieren. Man erfährt viel über die Kunst der Séance, die Unberechenbarkeit von Geistern und die Schwesternbeziehung zwischen Lenna und Evie. Beim Lesen hatten ich das Gefühl, Evie wäre lebendig, sooft geht es in Rückblicken um sie. Zum Ende hin wird es immer spannender. Insgesamt konnte mich "Die geheime Gesellschaft" richtig gut unterhalten, aber mir hat das gewisse Etwas gefehlt, was in an "Die verstecke Apotheke" so gemocht habe. In jedem Fall aber interessant, mitreißend und sehr lesenswert.

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Rezensionen von froschman:

Nachkriegskrimi

Helle Tage, dunkle Schuld von Eva Völler

Nach dem Krieg kann Carl Bruns wieder seinen Dienst im Essener Polizeipräsidium in der Abteilung für Kapitalverbrechen ausüben, nachdem er während der Nazizeit wegen seines jüdischen Großvaters nicht für die Polizei arbeiten durfte, sondern im Kohlebergbau unter Tag seinen Unterhalt verdienen musste.

Im Laufe der Erhebungen bei einem Mordfall findet er heraus, dass es vor drei Jahren in den letzten Tagen des Krieges ein grausames Verbrechen gegeben hat, bei dem 35 im Polizeigefängnis einsitzende Zwangsarbeiter ohne Gerichtsurteil in einem naheliegenden Waldstück von Polizisten hingerichtet wurden. Noch während seiner Untersuchungen zu diesem Fall geschehen im Umfeld weitere Morde und erst allmählich gelingt es Carl, Zusammenhänge zwischen dem damaligen Fall und den derzeitigen Morden herzustellen und gerät dabei nicht nur selbst, sondern auch seine Geliebte Anna in Gefahr.
Der Autorin Eva Völler ist es gelungen, viele historische Fakten in diesen Krimi einzuflechten und die mangelhafte Aufarbeitung der Naziverbrechen während der Besatzungszeit aufzuzeigen. Sie beschreibt außerdem das Leben in den ausgebombten Gebäuden, wo die Personen zum Teil nur in feuchten Kellern ein Dach über dem Kopf finden konnten. Der leichte Schreibstil ermöglicht das Lesen in einem flotten Tempo. Ein wirklich gelungenes Buch.

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Witz-Bilder für alle Hundstage

Hundstage mit Martin Rütter von Martin Rütter; Jannes Weber

"Hundstage" ist ein farbiger Cartoon von und mit dem Hundetrainer Martin Rütter und seiner Hündin Emma, gezeichnet von Autor und Zeichner Jannes Weber, der auf beinahe jeder Seite eine neue Geschichte erzählt.

Es werden kleine Romanzen gezeigt, witzige Pannen und Wahrheiten im Hundealltag, Redewendungen werden aufs Korn genommen und bekannte Sätze wie „Der will nur spielen!“ oder „Der tut nichts!“ werden mal ganz wörtlich genommen.

Einige Bildchen zünden sofort, bei manchen muss man überlegen. Dabei kommen alle mit wenig oder gar keinem Text aus. Erfahrungsreichtum mit Hunden ist in jedem Fall hilfreich, aber keine Vorraussetzung. Ingesamt musste ich oft schmunzeln, ein paar haben mich richtig zum Lachen gebracht. Ich würde behaupten, dass hier viele verschiedene Arten von Humor vorkommen, sodass für jeden etwas dabei ist.

Ich habe es bisher oft zur Hand genommen und gern durchgeblättert. Da den Bildern viel Raum gelassen wurde, haben die Illustrationen eine angenehme Größe und das Buch wirkt nicht überladen. Außerdem folgen die Cartoons einem roten Faden. Eingeteilt in fünf Kategorien, finden sich Szenen im Sommer, beim Gassi gehen, Zuhause, beim Training und Kurioses. Das hilft auch beim Wiederfinden. Jedenfalls zeigt sich, wer hier der eigentliche Star ist: Emma natürlich. Ich mag auch die Details (Hundeaugen) und insgesamt den zeitlosen Zeichenstil. Dabei gelingt es Jannes Weber richtig gut, etwas zu zeigen, wie es wirklich ist, ohne Worte anzuprangern und die treffende Pointe in den zweiten Blick zu packen. Bin begeistert!

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Schlauer und optimistischer werden? Beck lesen!

12 Gesetze der Dummheit von Henning Beck

Neurowissenschaftler Henning Beck präsentiert in diesem Sachbuch Zwölf Denkfehler auf sehr informative und erhellende Weise. Es sind unbewusste Verhaltensmuster die uns von klügeren Entscheidungen abhalten. Muster, die man durchbrechen kann, wenn man sie kennt.

Der persönliche Schreibstil hat mich so überzeugt, dass ich über einen längeren Zeitraum immer mal wieder reingelesen und einiges markiert habe.

Der strukturierte Aufbau ist gelungen, und eignet sich gut, das Buch häppchenweise zu lesen. Es gelingt Beck, Wissenschaft anschaulich und vor allem interessant darzulegen. Dabei bleibt er stets sachlich und kompetent. Ein kluges, provokantes und erkenntnisreiches Sachbuch, das aber auch das angenehme Lesen nicht aus dem Blick verliert und genügend Raum für eigenes Denken lässt, ja sogar spielerisch neugierig macht, mehr kritisch zu hinterfragen und Anhaltspunkte für Diskurse bietet. Die Themenwahl ist dabei so umfassend wie aktuell: Klimabilanz, Rentensystem, Energiewende, Soziale Medien, Digitalisierung, Kontrollverlust, Religion und vieles mehr. Lediglich eine abschließende Zusammenfassung hätte es perfekt gemacht.

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Sachbuch, um sich und die Welt, besser zu verstehen, sehr verständlich geschrieben, mit hohem Mehrwert für wirksame Veränderungen und mit zuversichtlicher Note. Hier lohnt sich der Kauf.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Rasantes Blockbuster-Tohuwabohu

Skorpion von Matt Basanisi; Gerd Schneider


In diesem Thriller geht es um den Schweizer Bundesermittler David Keller und eine Reihe von Ereignissen, die alle mit dem Schweizer Bankier Baumann in Zusammenhang zu stehen scheinen. Keller ist entschlossen, Baumann festzunehmen, der jedoch in vielen Kreisen, ob Mafia, Drogenkartell oder CIA, als nützlich gilt.

Sehr temporeiches und mitunter herausforderndes Leseerlebnis (inkl. Übersetzten), wenn es darum geht, bei der Komplexität und den Sprüngen, nicht den Überblick zu verlieren. Hier liegt die große Stärke des Autoren-Duos, da sich einiges mit der politischen Realität um die Jahrtausendwende überschneidet, was die Handlung beängstigend realistisch macht. Terroranschläge in den USA, Organisierte Kriminalität, auch in Bezug auf Keller, dessen Gedanken und Gefühle authentisch wirken, in dem kleinen Rahmen, der ihm dafür gegeben wurde. Alle anderen Figuren bleiben blass, überzeugen aber trotzdem in ihren Rollen. Natürlich gibt es Verstrickungen, es gibt überraschende Wendungen und es bleibt durchgehend spannend, mit actionreichen Finale. Um es mit den geschriebenen Worten zu sagen: „Das Adrenalin und die Spannung hatten sich verflüchtigt, das befreiende Gefühl von Erkenntnis noch nicht eingesetzt.“ Für alle, die sich für Geheimdienstoperationen, die Mafia, Drogenkartelle und politische Verstrickungen interessieren und es realistisch und rasant mögen.

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