Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Nervenaufreibende Twists, aber leider fehlendes Worldbuilding
When The King Falls von Marie Niehoff
Gefreut habe ich mich im Vorfeld sehr auf das Buch und ich habe es letztlich auch gerne gelesen. Das erhoffte Highlight ist 'When the King falls' aber nicht geworden. Dafür hat es mir vorallem an Worldbuilding, als auch an Charakterstärke gefehlt. Dabei bin ich richtig gut in die Geschichte gestartet und war total begierig darauf mehr von der Herrschaft der Vampire, den Unruhezuständen des gemeinen Volkes und natürlich der sich anbahnenden Rebellion zu erfahren.
In Florence, die von Kindesbeinen an dazu ausgebildet wurde, eines Tages den König zu stürzen, habe ich große Hoffnung gesetzt. Und auch auf den grausamen König der Vampire war ich mehr als gespannt. Leider fand ich Florence, dafür, dass sie auf ihre Rolle vorbereitet wurde, ziemlich unbeholfen. Und König Benedict war eigentlich alles andere als grausam. Warum also die Unruhen und die Rebellion? Was ist so schlimm an der Herrschaft der Vampire? Durch das fehlende Worldbuilding hat sich mir der Sinn dahinter nicht wirklich erschlossen. Und ich konnte nicht so richtig mitfühlen mit Florence.
Aber, dennoch hat mich das Buch nicht schlecht unterhalten. Die Dynamik zwischen Florence und Benedict hat mir gefallen. Es hat definitiv geknistert. Und die Geschichte hat auch ziemlich heftige Twists in der zweiten Hälfte. Vom Ende möchte ich gar nicht anfangen. Das hat mich zerstört.
Auch wenn das Buch kein Highlight für mich war und mir letztlich der Fantasyanteil zu wenig und zu unausgegoren war, werde ich definitiv weiter lesen. Und ja, ich freue mich schon, wenn es heißt 'The Queen will Rise'.
Rezensionen von yellowdog:
Vor der Wahl
Die zerrissenen Staaten von Amerika von Arthur Landwehr
Die zerrissenen Staaten von Amerika ist ein hochaktuelles Sachbuch, das einen Blick auf den Zustand der USA in der momentanen Vorwahlsituation wirft.
Arthur Landwehr, von dem ich auch ein spannendes Interview zu diesem Buch gehört habe, ist ein USA-Experte, der die USA kennt und sich Gedanken gemacht hat.
Sein Ansatz ist, ein Verstehen zu ermöglichen. Damit kann man dann besser die Situation einschätzen und besser damit umgehen.
Außerdem scheut Landwehr es auch nicht, Vergleiche der USA zu Deutschland zu nennen.
Das Buch passt auch vom Umfang. An manchen Stellen ausführlich, aber nie geschwätzig. Die Kapitel werden nicht zu lang.
Es ist ein Kluges Sachbuch, erzählerisch gut gestaltet.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
1000 gute Gründe von Lucy Astner
Testleserin EMMA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Innsbruck)
Milu geht es im Moment nicht gut. Seitdem sie umgezogen ist, fühlt sie sich in der Schule unwohl und wird auch nicht gut behandelt.
Die einzige Person, die sie aufmuntern kann, ist ihre Oma Anni.
Oma Anni backt sehr gerne. Jeden Tag hat Milu einen Glückskeks von ihr in ihrer Jausendose.
In den Glückskeksen stehen Sprüche, die sich ihre Oma
selbst ausgedacht hat, wie zum Beispiel: Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich. Oder einfach: Du bist toll!
Als Oma Anni plötzlich stirbt, bricht für Milu die Welt zusammen. Sie kommt tagelang nicht mehr aus ihrem Zimmer heraus. Doch plötzlich findet sie weitere Glückskekse. Schickt ihre Oma ihr etwa Nachrichten aus dem Jenseits? Oder steckt doch jemand ganz anderer dahinter?
Mir hat das Buch, auch wenn es an manchen Stellen etwas traurig ist, sehr gut gefallen.
Die Autorin verwandelt ein schwieriges Thema in eine tolle Geschichte. Das Buch hilft dabei, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten und gibt den Leserinnen und Lesern Mut sowie tausend Gründe, das Leben zu genießen.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Tiefgründiger und bewegender Roman
Die Farben des Verzeihens von Alexandra Mazar
Eliza und ihr Bruder Conny sind bei ihrer gefühlskalten und strengen Großmutter Nana aufgewachsen. Das Leben bei Nana war nicht leicht für die beiden. Während Eliza den Absprung schafft und nach Kiel zieht, flüchtet ihr Bruder sich in seine Malerei. Doch durch seine besondere Gabe erschafft er nicht nur wundervolle Bilder.
Sie treibt ihn auch immer tiefer in Depressionen hinein und letztendlich nimmt Conny sich das Leben.
Eliza wird von der Vergangenheit eingeholt und droht an den Schuldgefühlen zu zerbrechen. Da kommt der Auftrag, für den russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky ein Buch zu übersetzen, gerade zur rechten Zeit. Eliza reist nach Granada, um sich mit Sergei zu treffen. Die beiden kommen sich schnell näher, doch dann zwingt ein wichtiger Anruf sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und einem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Als ich das wunderschöne Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, habe ich eigentlich mit einer Fantasygeschichte gerechnet.
Selbst jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich immer noch am Rätseln, ob die Gabe von Conny ausreicht, um es als Fantasy-Story zu deklarieren?
Der Schreibstil von Alexandra Mazar ist sehr angenehm. Sie punktet mit einer lebendigen und anschaulichen Schreibweise und hat es geschafft, Charaktere zu gestalten, die facettenreich und vielschichtig sind.
Eliza hätte ich jedoch am liebsten Mal richtig geschüttelt. Ich würde sogar so weit gehen und ihre Charaktere als schwierig bezeichnen.
Sie ist meiner Meinung nach, genauso depressiv wie ihr kleiner Bruder und leidet unter Schuldgefühlen, weil sie Conny bei der verhassten Großmutter zurückgelassen hat.
Außerdem wirkte sie oft verletzlich. Besonders, wenn in Bezug auf Sergei emotionale Nähe entstand, hatte ich das Gefühl, sie verliert die Kontrolle über ihre Gefühle.
Auch ihr Bruder Conny, der Selbstmord begeht, ist keine einfache Figur. Er besitzt eine besondere Gabe, die es ihm ermöglicht, besondere Kunstwerke zu erschaffen und die Gedanken anderer auf die Leinwand zu bringen.
Großmutter Nana? Nun, sie ist nach außen eine gefühlskalte, autoritäre Person und besonders für Eliza hatte das oft heftige disziplinarische Folgen. Ihre Entwicklung am Schluss konnte ich leider nicht wirklich nachvollziehen.
Gut gefallen habe mir die geschickt eingepflegten Rückblenden. So erfahren wir mehr über das Leben, das Eliza und Conny bei ihrer Großmutter führten. Sie halfen mir auch dabei, mich besser in Eliza hineinzufühlen.
Warum mich die Geschichte überzeugt hat? Nun. Stück für Stück blickte ich etwas mehr hinter die Kulissen und kam dem Geheimnis näher. Am Ende sind die ganzen Fragen, die immer wieder durch meinen Kopf schwirrten, beantwortet.
Fazit
Alexandra ist es wunderbar gelungen, Vergangenheit und Gegenwart anschaulich miteinander zu verknüpfen. Sie spart nicht an großen Gefühlen.
„Die Farben des Verzeihens“ ist ein tiefgründiger, bewegender und mitreißender Roman, den ich gerne weiterempfehle. Dafür gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Gaby 2707:
Die Geschichte der Familie Vordemfelde geht weiter
Morgen ist ein neuer Tag von Beate Sauer
Aus Eva, die ich im ersten Band ausführlich kennengelernt habe, ist eine angesehene und umworbene Kostümbildnerin geworden, die in den kalifornischen Paramount Filmstudios mit ihren Kostümvorschlägen ein und aus geht. In dem Kameramann Jeremy Rogers hat sie eine neue Liebe gefunden. Aber warum denkt sie in letzter Zeit immer wieder an ihren Exmann Paul, der ebenfalls eine neue Familie hat?
Lilly hat eine Festanstellung bei „Der goldene Schuss“ mit Lou van Burg ergattert und liebt ihre Arbeit beim Unterhaltungsfernsehen.
Aber immer nur hinter den Kulissen arbeiten? Sie will mehr. Ob ihr da ihr Freund und Sohn eines CDU-Abgeordneten Rudolf helfen kann?
Ihre Zwillingsschwestern Franka, die nach ihrer Arbeit als freie Mitarbeiterin beim Rheinischen Anzeiger ein Volontariat beim WDR ergattert, will unbedingt Journalistin werden. Aber der Weg ist für eine Frau in dieser Zeit nicht gerade leicht. Aber Franka räumt die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden mit Bravour beiseite. Da ist aber auch noch Oberkommissar Frieder Steffens, der ihr nicht aus dem Kopf geht.
Auf Mutter Annemie und Vater Axel, die sich immer mehr auseinander leben, kommen schwierige Zeiten zu. Da hat auch der kurze Aufenthalt in London nichts dran ändern können. Auch wenn Annemie so darauf gehofft hatte.
Nachdem ich im vergangenen Jahr den ersten Band der Trilogie „Wunder gibt es immer wieder“ gelesen habe, war ich sehr gespannt, wie es in Band 2 mit der Familie Vordemfelde weitergeht. Ging es in Band 1 hauptsächlich um Eva und ihren Werdegang, durfte ich hier die Zwillinge Lilly und Franka, die, so unterschiedlich sie auch sind, beide sehr sympathisch rüber kommen, auf ihrem Weg ein großes Stück intensiver begleiten. Ich habe es genossen, die Entwicklung der Menschen hier zu beobachten. Besonders die Wandlung von Annemie hat mir sehr gut gefallen. Axel dagegen kennt nur sich selbst und seinem Machtgier. Ich hoffe, dass er mal einen richtigen Dämpfer bekommt und registriert, was für ein absolut unmöglicher Mensch er ist. Beate Sauer schafft es auch diesmal wieder, dass meine Emotionen beim Lesen richtig hervor kommen. Ich tauche ein in die Geschichte, bin nicht nur Zuschauer, sondern fühle mich schnell mittendrin. Und da bekommt Axel alle meine Antisympathien ab.
Autorin Beate Sauer nimmt mich mit in die Welt des Fernsehens, das neuerdings sogar in Farbe ausstrahlt. Auch in diesem 2. Band, der nahtlos an Band 1 anschließt, gibt es wieder viele Stationen, an die ich mich noch gut erinnern kann, wie z.B. an den Tod von Konrad Adenauer am 19.04.1967; an den Internationale Frühschoppen mit Werner Höfer, der auch bei uns zuhause immer angeschaut wurde und natürlich an den Schahbesuch, die Studentenunruhen 1968 und den daraus resultierenden Tod von Benno Ohnesorg, der mich damals sehr aufgewühlt hat. All das wird wohldurchdacht in die Familiengeschichte eingeflochten. Gerade Franka hat ja mit den politischen Begebenheiten dieser Zeit beruflich sehr viel zu tun.
Und auch diesmal finde ich das Nachwort der Autorin, wo sie ihre Sicht auf einige Dinge nochmal beschreibt, sehr interessant und informativ.
Da auch diese Begegnung mit der Familie Vordemfelde für mich viel zu schnell wieder vorbei war, freue ich mich nun auf den 3. Teil „Glücklich sind die Mutigen“ der voraussichtlich im Sommer auf den Markt kommt.
Rezensionen von Vicky:
Manchmal ist das Ziel wichtiger als der Weg
My Unexpected Surprise von Piper Rayne
‘My Unexpected Surprise‘ ist der fünfte Teil der ‘Green Family‘-Reihe. Das Buch ist ein Liebesroman des Autorinnen Duos Piper Rayne. Das Cover finde ich gut, es gefällt mir und passt zur Reihe. Auch ist der Wiedererkennungswert definitiv gegeben, denn ich konnte das Buch sofort der Reihe zuordnen.
Bereits der Ausblick im vorherigen Band versprach eine unterhaltsame Geschichte. Ich hatte mich bereits sehr auf Fisher’s Teil gefreut – durften wir ihn doch bereits in den früheren Bänden immer wieder in Aktion sehen! Die Geschichte selbst umfasst 26 Kapitel sowie einen Epilog.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Fisher und Allie geschrieben. Das finde ich gut, denn das bringt Abwechslung in die Geschichte und man kann beim Lesen beide Figuren so besser verstehen und deren Handeln nachvollziehen. Das gefällt mir sehr, ich mag diesen Wechseln gerne und liebe Geschichten, die so geschrieben sind. Piper Rayne schafft dadurch eine wunderbare Abwechslung und die Dynamik der Figuren ist wunderbar. Meine kleinen Lieblingsmomente sind ja, muss ich gestehen, irgendwie diese Auftritte der Bewohner der Seniorenresidenz – hach, absolut genial und humorvoll.
Ich finde den Schreibstil des Autorinnen Duos wunderbar. Auch die Geschichte ist interessant und die Figuren wunderbar. Hier gibt es Emotionen mit Humor gewürzt – eine sehr gelungene Mischung.
Beenden möchte ich meine Rezension mit einem Zitat aus dem Buch: Manchmal ist das Ziel wichtiger als der Weg, auf den man es erreicht hat.
Fazit: Ein sehr gelungener Band. Emotionen gewürzt mit Humor und gekrönt mit dem Charm von Kleinstädten – eine tolle Kombination. Nun warte ich auch den nächsten Band – jemand hat gesagt, es sei ein Star in Alaska!
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Mitreißender Auftakt
When The King Falls von Marie Niehoff
Florence verfolgt zusammen mit ihrer Familie einen Plan. Sie soll die nächste Blutbraut des Vampirkönigs werden und hat ein Jahr Zeit sein Vertrauen zu gewinnen um ihn stürzen zu können. Sie wollen der Unterdrückung der Vampire entfliehen und sehen dies als ihre beste Chance. Doch dann lernt Florence den wahren König kennen und auch ihr Herz ist sich nicht sicher was es will.
Der Schreibstil von Marie Niehoff ist sehr flüssig zu lesen und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Erzählt wird aus Florence Sicht und das hat mir sehr gut gefallen. Zudem schreibt die Autorin sehr bildhaft und ich konnte mich schnell in der Geschichte zurechtfinden.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Florence ist eine sehr mutige, junge Frau, die etwas Großes vorhat und dafür einige Opfer bringen muss. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen immer gut nachvollziehen und ihre innere Zerissenheit konnte ich verstehen und habe immer mit ihr mitgefiebert. Ben konnte ich zunächst nicht einschätzen aber Florence hat nicht locker gelassen. Schnell wird klar, dass Ben gar kein schlechter Vampir ist und ihm sein Ruf vorauseilt. Das Knistern zwischen den beiden habe ich sehr gut spüren können und ich mochte die beiden zusammen sehr gerne.
Ich war mir zunächst unsicher ob mir das Buch gefallen könnte aber da ich mal wieder Lust auf eine Vampirgeschichte hatte, dachte ich, wieso nicht? Und ich wurde positiv überrascht. Es gab einige Wendungen, so nicht habe kommen sehen und obwohl das Buch meist ruhig war, da es vorrangig um die Gefühle und Bindung zwischen Flo und Ben ging, hat mich die Geschichte mitgerissen. Dass mir das Buch so gut gefallen würde, hätte ich nicht erwartet und ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten Band.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
I love it!
Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry
Dieser warmherzige, erfrischend witzige und einfach rundum wundervolle Read hat mich vollkommen begeistert - was für ein Highlight!
Von der ersten Zeile an war ich hingerissen vom einnehmenden Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin! Es fühlt sich an, als würde man mit einer Freundin plaudern, alle Formulierungen sind so on point und nachvollziehbar, herrlich kreativ, ungekünstelt amüsant und dennoch tiefgründig … Ich habe es geliebt, zu 100%!
Auch die Ausarbeitung der authentischen, lebensnah angelegten Figuren ist ein Traum - die liebevolle Dynamik zwischen den gänzlich unterschiedlichen Schwestern Nora und Libby, die dem anfänglichen Geplänkel folgende Annäherung zwischen Nora und Charlie … Ich kann nur sagen: Besser geht es nicht, volle Punktzahl!
Fazit:
Nicht nur, dass die für jeden Bücherwurm elementaren Themen Literatur und Verlagswesen im Fokus stehen, in dieser zur Verfilmung geradezu prädestinierten RomCom ist der Titel wahrlich Programm: die Liebe steckt zwischen den Zeilen.
Dieses Buch macht einfach glücklich! Von mir gibt es daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle Fans von romantischen Feel-Good-Stories mit zauberhaften Small-Town-Vibes!
Rezensionen von Leser:
ewige Liebe
Das Collier mit der Herzblume von Sophia Hartlieb
Es gibt Bücher, die mich aufgrund ihres wunderschönes Covers sofort ansprechen.
Die Buchbeschreibung klingt spannend und hat meine Neugier geweckt.
Da ist eine Geschichte, der man sofort verfällt und schon während einiger Kapitel ist man komplett gefangen.
Der erste Teil spielt in der Vergangenheit im zweiten Weltkrieg und hat mir sehr gut gefallen.
Man lernt Charlotte, Paul und einige andere kennen.
Danach geht es in die Gegenwart, fünfundsiebzig Jahre später. Es ist aufregend Charlotte und ihr Enkelin an den Ort ihrer Kindheit zu begleiten. Wer hätte gedacht, dass nach so langer Zeit Antworten auftauchen werden und eine alte Liebe wieder eine Chance bekommt?
Ich fand es unglaublich aufregend in Erinnerungen einzutauchen und zu erfahren, was während der vielen Jahrzehnte geschehen ist. So manch ein Geheimnis wird gelüftet und sorgt für Erstaunen.
Die Autorin hat ihre Figuren sehr gut in Szene gesetzt und sie lebendig werden lassen. Man fühlt besonders mit Charlotte mit, die auch heute noch große Emotionen freisetzt. Ihr Alter von neunzig Jahren macht sie so besonders. Man ist nie zu alt für die wahre Liebe.
Auch die anderen Charaktere haben sehr viel zu bieten und machen die Geschichte erst rund. Jeder einzelne von ihnen hat mich auf seine Art und Weise gut unterhalten.
Eine wunderbare Geschichte mit vielen Geheimnissen, interessanten Begebenheiten, vielen Gefühlen und einem aufregendem Ende.
Rezensionen von Leser:
Welchen Weg gehst du...
Close to Home von Michael Magee
Sean aufgewachsen in Belfast, umgeben von Arbeitslosigkeit, Tristesse und den schwelenden Nachwirkungen der Nordirland-Konflikte.
Er hat Träume, die unerreichbar erscheinen. Wer einmal in diesem Milieu feststeckt, findet schwer einen Weg hinaus. Seine Freunde, sein familiäres Umfeld, tragen auch nicht unbedingt zur Entlastung der Situation bei.
Wird er seinen Weg finden?
Dieser Debütroman ist wirklich ein kleiner Leseschatz! Der Autor schafft es hervorragend, die Stimmung einzufangen und zu transportieren. Seine Figuren sind sehr authentisch und haben mich auf ganzer Linie überzeugt. Die Schilderungen des Alltags, der Partys, der ganzen Ereignisse fand ich unglaublich spannend und auch sehr informativ.
Eine berührende und auch spannende Geschichte, die das Leben einer Gesellschaft hervorragend wiederspiegelt.
Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch des Autors!










