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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin CARO, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Irgendwo wartet das Leben von Erin Entrada Kelly

Testleserin CARO, Tyrolia-Filiale Innsbruck (12 Jahre, Innsbruck)

Fawn Creek (Louisiana) – Freitag 1. November. Ein Tag, wie jeder andere dort: Hitze, Mücken, Langeweile, Schule. Unerträglich! Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts Orchid auf. Orchid Mason ist geheimnisvoll. Sie kommt aus Paris und ist in New York geboren.

Auch sonst ist sie viel herumgekommen in der Welt.
Doch was verschlägt sie dann in so ein verschlafenes Kaff wie Fawn Creek? Diese Frage stellt sich die ganze Klasse. Besonders Janie Crawford mag die Neue nicht. Janie hält sich für etwas Besseres, da ihre Familie so gut wie alles in der Ortschaft besitzt.
Greyson Broussard und Dorothy Doucet denken ganz anders über das Mädchen. Sie freunden sich nach kurzer Zeit mit ihr an und lauschen ihren Geschichten über die Orte, die sie schon bereist hat. Doch was passiert, wenn sich die Klassenkameraden gegen das Trio verbünden?

294 Seiten über Freundschaft und der Wahrheit über die Lügen.

Anfangs hat mir das Buch nicht so gefallen, aber ich bin froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe. Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben. Dies macht das Lesen etwas kompliziert.
Wenn es einen zweiten Teil dieses Buches geben würde, würde ich ihn auf jeden Fall lesen.

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Rezensionen von PFIFF:

Erzählungen vom Meer

Die Farben aller Wellen von Thomas Plaichinger


Thomas Plaichinger beschreibt in Kurzgeschichten lyrisch Begebenheiten, die mit dem Meer zu tun haben, in denen das Meer eine tragende Rolle spielt, Einfluß Mensch und Natur hat.
Das Meer ist der zentrale Punkt, der über Schicksale entscheidet, Stimmungen beeinflusst.
Es ist übermächtig, nicht korrumpierbar, einfach gewaltig.

Der gebürtige Salzburger Thomas Plaichinger wurde mehrmals ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis der Stadt Hamburg, seiner neuen Heimat.

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Rezensionen von Harakiri:

der Tote mit der Tauchermaske

Grenzfall - In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider

Was für ein Buch! Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Da ist zum einen die Sache mit Roza: wo ist sie und warum ist sie verschwunden. Allein dieser Strang ist an Spannung kaum zu toppen. Aber auch die Nebenerzählung in kursiv, in der „sie“ erzählt, hat mich zutiefst berührt. Zusammen ergeben diese beiden Stränge eine Handlung, die es in sich hat.

Nahezu nahtlos knüpft dieser Band an den vorherigen an, der ja mit dem Cliffhanger endete, dass Roza Hals über Kopf flüchtete. Diesen Band muss man nicht unbedingt gelesen haben, er hilft aber, den Charakter der handelnden Personen besser verstehen zu können.
Wieder ermitteln Krammer und Alexa zusammen, aber auch unabhängig voneinander. Da die Fälle von Schneider in der Grenzregion zwischen Österreich und Deutschland spielen, müssen beide Kommissare öfters die Grenze übertreten. Allerdings geraten Krammer und seine Tochter dieses Mal gehörig aneinander – so dass beide nun jeweils in ihrem Land weiter ermitteln und sich der Lösung des Falles von zwei Seiten nähern. Diese Erzählweise fand ich total gut gelungen. Denn die Aufklärung ist alles andere als einfach:
Wie soll man auch einen Fall lösen, in dem ein Toter mit Tauchermaske im Wohnzimmer der Kollegin liegt, die verschwunden ist? Und bei dem einige Autounfälle passieren, die bei näherem Hinsehen auch mit der Sache zu tun haben?
Das Buch endet wieder mit einem Cliffhanger. Scheinbar kann Frau Schneider nicht anders, als den Leser am Ende schon einmal neugierig auf das nächste Buch zu machen. Bei mir gelingt ihr das jedenfalls wieder nur zu gut.
Fazit: Ein scheinbar hoffnungsloser Fall, der die Ermittler nur in Sackgassen führt, wird zu einer nervenaufreibenden Jagd.

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Rezensionen von Anno:

Nichts besonderes

Judiths kleine Farm von Judith Rakers

Judith ist mit ihren neu auf den Hof gezogen. Und noch im Trubel des Umzugs adoptiert sie den schüchternen Kater Jack, der sich sofort daran macht seine Umgebung zu erkunden und seine neuen tierischen Freunde kennenzulernen. In Judiths Kinderbuch erklärt sie die Vorgänge auf ihrem Hof. Sie beginnt Gemüse anzubauen und macht erste Erfahrungen mit Schnecken und auch Nachwuchs meldet sich an.

Allgegenwärtig ist natürlich Jack, der alles beobachtet und miterlebt. Doch neben der Handlung erwartet die Kinder auch Infoseiten, die sie erste Erfahrungen im Gärtnern sammeln lassen, ihnen erklärt, wo die neuen Farmbewohner her kommen und in einem Spiel das erlerne Wissen rund um die Tiere abfragt.
Und während am Anfang des Buches die menschlichen und tierischen Protagonisten in gezeichneter Form vorgestellt werden, werden diese. Am Ende des Buches durch Fotos ersetzt. Schön!
Auch ich kenne natürlich Judith aus den Medien und war dadurch sehr neugierig auf dieses Buch. Ihre Arbeit auf dem Hof steht ihr klar im Vordergrund, wenn auch versucht wurde dank der tierischen Charaktere und der Infoseiten auf Kinder einzugehen. Der Handlung jedoch fehlt in meinen Augen etwas an Originalität und Pfiff.

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Rezensionen von Anna:

Wunderschönes Klassikerwerk

Keksezeit ist Glückszeit von Tiroler Bäuerinnen

Dieses Weihnachtsbackbuch entspricht ganz meinen Vorstellungen. Kommt ohne Schischi und Experimenten aus sondern ist ein schönes, klassisches Backbuch mit fantastischen Rezepten. Schön aufbereitet, übersichtlich. Da macht das Backen Spaß und erfreut klein und groß.

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Rezensionen von Anna:

Pizza für Anfänger und Profis

Mann backt Pizza von Marian Moschen

Dieses Buch ist der perfekte Einstieg in die Pizzakarriere. Simple einfach Rezepte aber auch Rezepte mit denen man sich Schritt für Schritt steigern kann. Ich find es super dass auch die Verwendung verschiedener Öfen beschrieben und erklärt wird. Schön übersichtlich aufbereitet.

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Rezensionen von BR:

Alles ist überall

Leuchtfeuer von Dani Shapiro

Für mich ist die Schlüsselszene dieses Romans die nächtliche Begegnung des pensionierten Arztes Ben Wilf mit dem fast 11-jährigen Nachbarsohn Waldo. Die Geschichte erzählt uns die Lebensgeschichten derer beiden Familien die zeitweise zusammen in der Division Street gewohnt haben.

Obwohl immer Jahresangaben angegeben sind musste ich mich beim Lesen konzentrieren um mir jeweils bewusst zu sein, welcher Lebensabschnitt der Familien gerade erzählt wird.

Die Texte sind zwar mit einer gewissen Leichtigkeit geschrieben. Aber es wird oft zusätzlich zur aktuellen Situation ein kleiner Abriß für die jeweilige Person erstellt was diese in der Zukunft bis hin ins Alter erleben wird. Wegen dieser Komplexität war die Konzentration notwendig.

Die Verwebung der Familie Wilf und ihre beiden erwachsenen Kindern mit dem Ehepaar Shenkman und der Geburt des Sohnes Waldo fand ich grandios. Die Texte waren durchwoben von Tiefe, Trauer, Melancholie und auch Leichtigkeit. Es hat mich sehr angesprochen.

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Rezensionen von BR:

wunderbar

Der Schacherzähler von Judith Pinnow

Rund um die Geschichte der Begegnung des 9-jährigen Janne mit "Oldman" im Park wird so viel mehr erzählt als nur das Beibringen des Schachspielens. Eine der drei Hauptpersonen ist Jannes Mutter Malu, die hier so liebevoll und vielschichtig dargestellt wird. Malu ist alleinerziehend und wird leider öfter von negativen Anschreiben von Jannes Lehrerin genervt, die immer irgendwas über Jannes Verhalten zu meckern hat.

Zum Glück lässt sich Malu davon nicht von ihrem Wissen abbringen, dass ihr Junge viele gute Eigenschaften hat die in der Schule gar nicht bemerkt werden. Wie Malu mit ihrem Sohn umgeht, die Sorge um ihn und ihre Bemühungen sein Leben positiv zu begleiten sind wunderbar beschrieben. Dann stehen natürlich Janne und der verwitwete Rentner "Oldman" im Mittelpunkt die über das Schachspielen eine wertvolle Freundschaft aufbauen.
Aber auch weitere Personen wie Malus Freundin Liv oder ihr Chef Hinnerk sind gut als bunte und interessante Personen dargestellt.

Besonders gut fand ich dass ein Spannungsbogen der sich durch die Geschichte zog doch zu einer ganz anderen Auflösung führte, als es wohl viele Leser vermutet hätten. Diese Geschichte um Freundschaft, Zuneigung und Lebensgeheimnissen hat mich wunderbar unterhalten.

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Rezensionen von Julia:

Sich selbst lieben ist gar nicht so einfach

Run For Love von Nina Dias

Luca wollte eigentlich nur ihre beste Freundin verteidigen, die von einem Mann belästigt wurde, der kein Nein akzeptiert. Nachdem sie ihm die Nase blutig schlug kassierte sie Sozialstunden. Die muss sie in einem Jugendsportverein ableisten, dabei ist Luca alles, aber nicht sportlich. Und dann wird der Jugendclub auch noch von dem durchtrainiertem Noel geleitet, der fast zu perfekt ist.

Und wieso sollte gerade er was von Luca wollen?

Der Schreibstil ist herzlich locker mit sehr viel Charme und an der ein oder anderen Stelle auch ein wenig spitz. Ich habe mich beim Lesen jedenfalls bestens amüsiert, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle auch manchmal etwas verärgert war.

Luca war für mich zu Beginn der Geschichte ein etwas unsympathischerer Charakter, die nicht nur an sich selbst gezweifelt hat, sondern auch keine gute Freundin war. Dabei hat sie selbst immer wieder bei anderen gepredigt, wie wichtig doch Selbstliebe ist und dass sie sich gut findet, so wie sie ist. Doch mit der Zeit hat sie sich zu einem wirklich liebenswerten Charakter entwickelt und immer mehr über Selbstliebe gelernt. Man konnte richtig mit ihr mitwachsen. Und auch die anderen Charaktere, egal wie groß ihre Rolle war, waren alle lebendig und authentisch.

Neben Selbstliebe behandelt das Buch aber auch viele weiterer wichtige Themen, wie Vorurteile, Freundschaft und die weibliche Authentizität. Dabei wird immer wieder der Zeigefinger auf eine liebevolle Art erhoben.

Während ich anfangs etwas skeptisch war, habe ich das Buch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. Eine wirklich tolle Geschichte, für die es von mir eine klare Lesemfpehlung gibt!

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Rezensionen von Julia:

Mord im Live-TV

TV-Tod von Roswitha Wieland

Bei einer Dancing Show verbrennt eine Kandidatin während des Finales und der Live Übertragung im TV. Bald gerät ihre Konkurrentin Lara in Verdacht und schon bald geschehen die nächsten Anschläge. Der Journalist Alexander kommt Lara im Zuge eines Interviews dabei näher als gedacht.

Man merkt, dass die Autorin selbst im Show Business unterwegs ist, denn ihre Beschreibungen versetzen einen direkt ans Filmset.

Der Schreibstil beschreibt zwar alles richtig gut, allerdings war er für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da sich die Perspektiven sehr schnell ändern und das teilweise mitten im Absatz. Während man zunächst noch aus Sicht von Lara auf das Geschehen blickt, so ist man plötzlich bei Alexanders Sicht.

Die Ermittlungsarbeiten rücken für mich bei der Geschichte leider etwas in den Hintergrund und vielmehr kommt eine sich sehr schnell entwickelnde Liebesbeziehung in den Fokus der Geschichte. Und während am Anfang die Kapitel noch etwas ausführlicher waren, so hatte ich am Ende das Gefühl, dass die Zeit zum Schreiben knapp geworden ist. So verhält es sich dann leider auch mit der Aufklärung des Falles, die für mich teilweise etwas aus dem Zusammenhang gerissen wirkt.

Für einen Thriller fehlt mir hier leider die Spannung und der Nervenkitzel, was erst auf den letzten paar Seiten rasant aufkommt und genauso schnell auch wieder vorbei ist. Für mich war es eher ein Roman mit kleinen Krimi-Elementen. Die Geschichte und auch die Erzählart der Autorin haben sicherlich Potential. Da es sich hier um ein Erstlingswerk handelt bin ich gespannt, wie sich die Autorin weiterentwickelt und werde auch gerne andere Bücher von ihr lesen, dieses hier konnte mich jedoch nicht überzeugen.

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