Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Nofretete - Gemahlin Echnatons und Schönheitsideal
Die Königin von Sebastian Conrad
In seinem Buch "Die Königin - Nofretetes globale Karriere" nimmt uns der Autor Sebastian Conrad auf eine Reise ins antike Ägypten mit, um den Hype dieses Bildnisses zu erklären.
In insgesamt sechs Kapiteln erzählt er den Werdegang einer Büste, die 1913 in einer Handwerkerwerkstätte in Tell al-Amarna gefunden worden ist, danach ihren Siegeszug angetreten hat, der bis heute anhält und ungeachtet aller Diskussionen um eine allfällige Restitution, zu einer Ikone der Schönheit ist.
Entdeckung
Ausstellung
Restitution
Nofretete global
Die afroamerikanische Nofretete
Globalisierung, Restitution und Nofretetes Zukunft
Mit diesem Buch zeigt uns der Autor, welche Faszination von dieser Frau ausgeht. Als die Büste vor exakt 100 Jahren der Berliner Öffentlichkeit erstmals präsentiert wird, ist der Andrang kaum zu bewältigen und der Besucheransturm im Ägyptischen Museum auf der Berliner Museumsinsel ist nach wie vor ungebrochen. Dabei hat die ägyptische Schönheit eine goldene Konkurrenz. 1922 entdeckt Howard Carter das ungeöffnete Grab Tutanchamuns mit all seinen Schätzen.
Sebastian Conrad geht den Fragen nach Restitution der Büste an Ägypten sowie der Vereinnahmung durch zahlreiche Institutionen oder Gruppen, deren Intentionen, Nofretete für sich in Anspruch zu nehmen, oft divergieren.
„In der Figur der Nofretete kreuzen sich also zahlreiche, zum Teil miteinander konkurrierende Erwartungen und Ansprüche, genau das macht ihren Weltruhm aus. Die vielen verschieden Weisen, das Bild der ägyptischen Königin zu beschwören, machten sie in der ganzen Welt zu einem Symbol und verschafften ihr globale Resonanz. Viele Betrachtungen mochten sich auf Nofretete und „Ägypten“ beziehen - aber si verbanden damit jeweils eigene, zum Teil gegenläufige Ziele. Paradoxerweise war es gerade die Vielfalt dieser Bezugnahmen, die in ihrer Gesamtheit dazu führten, dass das charakteristische Profil mit der blauen Krone mehr oder weniger bis in den letzten Winkel der Erde als eine Ikone der Schönheit verstanden wurde. Mehr noch: Sogar die Stilisierung der Nofretete als Gegenentwurf zu den westlichen ästhetischen Standards führte letzten Ende dazu, die seit den 1920er-Jahren in Europa propagierte Vorstellung von der Universalität ihrer Schönheit, umso fester zu verankern.“
So spannt Sebastian Conrad den Bogen jener, die Nofretete für ihre Ziele vereinnahmen von der Weimarer Republik über das NS-Regime sowie die Nationalisten Ägyptens bis hin zu Intellektuellen in Kalkutta oder Mittelamerika und den Drag Queens der queeren Society bis hin zu Toni Morrison oder Beyoncé.
Meine Meinung:
Das Buch ist in gediegener Ausstattung als Hardcover mit Lesebändchen erschienen. Auf der Vor- und Nachsatzseite findet sich jeweils eine Landkarte Ägyptens, einmal aus dem Jahr 1350 vor Christus, der Lebenszeit Nofretetes und einmal aus der Gegenwart. Das Buch besticht durch seine akribische Recherche und den rund 80 Seiten Anmerkungen sowie Quellenangaben. Zahlreiche Fotos ergänzen dieses Sachbuch, das dem globalen Ruhm der Nofretete nachgeht.
Der Schreibstil ist fesselnd und keine staubige Angelegenheit, wie es manchmal in archäologischen Sachbüchern der Fall ist. Die lautstark geführten Diskussionen um eine mögliche Restitution an Ägypten finden ebenso Platz, wie die Kritik an der gnadenlosen Vermarktung eines Kunstwerkes.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem penibel recherchierten und gekonnt erzählten Sachbuch 5 Sterne.
Rezensionen von rewareni:
Kurz und gut
Kurz und Gut von Wolfgang Heithoff; Markus Fischnaller; Thomas Manderley
In der Kurzgeschichtensammlung ,, Kurz und Gut“ lassen sich die drei Autoren Thomas Manderley, Markus Fischnaller und Wolfgang Heithoff zu 9 Themen 27 Kurzgeschichten einfallen, wo jeder in seiner eigenen Art und Weise seine Geschichte dem Leser näher bringen möchte.
Wer Kurzgeschichten mag, wird hier nicht enttäuscht werden.
Auch wenn normalerweise nicht alle Geschichten den Geschmack treffen muss ich hier sagen, dass mir alle 27 und sogar noch 3 Geschichten als besondere Zugaben der Autoren, wirklich gefallen haben.
Ich kann wirklich nicht sagen, welcher Autor besser oder origineller an ein Thema herangegangen ist, da mich alle drei durch ihren Schreibstil und ihre Ausdrucksweise überzeugt haben.
Man bekommt dabei auch verschiedene Genre geboten, so findet man Fabeln zum Nachdenken, genauso wie unheimlich angehauchte Geschichten wo man nicht nur seinem Schutzengel, sondern auch einem Geist aus der Lampe begegnen kann. Aber auch emotionale Themen wie z.b Demenz oder unerfüllte Liebe, werden emotional zu Papier gebracht. Dass die Autoren aber auch eine Menge an Humor besitzen zeigen sie ebenfalls, denn sonst würden wir Menschen wohl nicht durch die Aufnahmeprüfung der Außerirdischen rasseln. Besonders spannend und auch manchmal erschütternd sind solche Geschichten, deren Ende man nicht vorausgesehen hat und dabei zumeist sehr berührend waren.
Wer sich also gut unterhalten möchte und ein Fan von Kurzgeschichten ist, wird mit dem Buch ,,Kurz und Gut“ sicher seine Freude haben.
Rezensionen von KimVi:
Ausuferndes Bargespräch
Die Insel des Zorns von Alex Michaelides
Eine von der Außenwelt abgeschnittene Insel, sieben Personen, drei Schüsse und eine Leiche. Das sind die Schlagworte, die neugierig auf den Inhalt der Geschichte machen, die Elliot Chase aus seiner Sicht erzählt. Elliot stellt gleich anfangs klar, dass es sich bei seiner Erzählung nicht um einen Krimi handelt, bei dem man sich die Frage "Wer war es?" stellen sollte, sondern lieber "Warum ist es passiert" hinterfragen muss.
Und Elliot muss es schließlich wissen, da er zu den sieben Personen gehört, die tatsächlich auf der Insel waren.
Man sollte allerdings bedenken, dass Elliot von Beruf Dramatiker ist. Bevor er mit seiner Erzählung beginnt, lädt er einen dazu ein, sich gedanklich mit ihm an eine Theke zu begeben und sich gemeinsam auf zwei Barhocker zu setzen. Dann schiebt er einen Drink rüber und fordert dazu auf, es sich damit auf dem Hocker bequem zu machen. Dadurch fühlt man sich perfekt eingestimmt, nippt am Drink und hofft auf spannende Momente.
Doch diese lassen leider lange auf sich warten. Elliot führt die Charaktere ausführlich ein, schildert die Ereignisse, schwadroniert, nähert sich langsam den Momenten, auf die man hinfiebert, um dann allerdings zurückzublicken und neue Erkenntnisse, die bisher von ihm verschwiegen wurden, einzustreuen. Man muss sich wirklich zwingen, nicht gelangweilt vom Barhocker zu rutschen. Die Versuchung, einen vorgetäuschten Aufenthalt in den Waschräumen der Bar zu nutzen, um heimlich zu verschwinden, ist zugegebenermaßen groß. Zwar kommt es durch die neuen Blickwinkel, die Elliot einbringt, zu Überraschungen, aber dennoch hat man nicht das Gefühl, dass der dramatische Erzähler überhaupt noch auf den Punkt kommt.
Doch nach fast 270 Seiten überrascht Elliot. Plötzlich ist man wieder hellwach und lauscht gebannt seinen Worten, da die Ereignisse sich zuspitzen und einen unerwarteten Verlauf nehmen. Man mag kaum glauben, dass er tatsächlich eine spannende Geschichte zu erzählen hat und klebt förmlich an seinen Lippen. Am Ende angekommen stellt man fest, dass Elliots Art, die Ereignisse zu schildern, wirklich passend ist. Bis dahin muss man sich allerdings zum Durchhalten zwingen und der Versuchung widerstehen, einfach zu verschwinden und ihn alleine an der Bar seinem Schicksal zu überlassen.
Rezensionen von Dragon:
Starke, besondere Protagonistinnen
Cosima und der Diamantenraub von Laura Noakes
Cosima lebt aufgrund ihrer Behinderung mit anderen Mädchen, die ebenfalls gesundheitlich beeinträchtigt sind, im „Heim für beklagenswerte Mädchen“, denn in London 1899 herrscht die Auffassung, dass es eine Schande ist, einen behinderten Menschen in der Familie zu haben. Deshalb werden die Mädchen rund um Cosima in einem Heim weggesperrt, das mit grausamer Härte vom Geschwisterpaar Makel geführt wird, die den Kindern das Leben schwer machen, wo es nur geht.
Diese jedoch rächen sich mit allerlei Unfug und Streichen an der Heimleitung und können so ihre individuellen Begabungen verfolgen und einsetzen. Als eines Tages jedoch der Entdecker Lord Francis Fitzroy auftaucht, der alle Mädchen adoptieren will, schrillen bei Cosima und ihren Freundinnen die Alarmglocken. Irgendetwas geht da nicht mit rechten Dingen zu und auch die freundliche Aggie verhält sich mehr als seltsam. Zudem möchte Cosima unbedingt mehr über ihre Herkunft erfahren, denn plötzlich ist sie ganz nah dran an ihrer Familiengeschichte.
Das Cover ist ein echter Hingucker, denn durch viele kleine Details kann man schon hier ein wenig in die Geschichte eintauchen und die Atmosphäre spüren. Mir gefallen die schwarz-weiß-Illustrationen im Inneren des Buches sehr, da Flavia Sorrentino einen tollen Zeichenstil hat und ihre Bilder die Geschichte auflockern und unterstützen.
Autorin Laura Noakes vermittelt dem Leser ein authentisches Bild des viktorianischen London, das von Armut, Ungerechtigkeit und dem harten Überlebenskampf geprägt war. Besonders gelungen ist die Beschreibung der düsteren Atmosphäre im Kinderheim, die dem Leser ein beklemmendes Gefühl und Mitleid mit den Mädchen gibt.
Die Charaktere im Buch sind liebevoll ausgearbeitet und wirken lebendig durch ihre Einzigartigkeit, ihre besonderen Begabungen und ihren Mut. Allesamt werden die Mädchen unterschätzt, doch sie sind klug, erfinderisch und lassen sich von ihren Krankheiten und den harten Bedingungen im Kinderheim nicht unterkriegen. Im Mittelpunkt des Buches steht Cosima. Sie ist eine gewitzte und starke Protagonistin, die trotz ihrer Behinderung niemals aufgibt. Ihre Geschichte ist berührend und lässt den Leser mitfiebern. Trotz vieler düsterer Beschreibungen des schweren Lebens im Heim besitzt die Story aber auch eine große Portion Humor und Hoffnung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen und sie versteht es, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten. Dazu trägt auch bei, dass es immer wieder neue Wendungen und Aspekte gibt, die einer Schnitzeljagd gleichen, wenn Cosima das Geheimnis ihrer Herkunft, die wahre Identität der freundlichen Aggie und gleichzeitig die echten Beweggründe von Lord Francis Fitzroy aufdecken möchte.
Eine tolle, packende Geschichte, die durch Spannung und interessante Charaktere überzeugen kann. Themen wie Handycap/Behinderung, Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Mut werden sensibel behandelt und machen das Buch zu einem spannenden Lesevergnügen ab etwa 10 Jahren.
Rezensionen von spozal89:
Tolles Kinderbuch über Naturschutz
Unterholz-Ninjas, Band 1 - Das Abenteuer beginnt von Michael Mantel
"Die Unterholz-Ninjas" haben nicht nur meinem Sohn richtig gut gefallen, sondern auch mir als Mama. Mein Sohn ist noch Leseanfänger, daher diente das Buch bei uns zum Vorlesen, für das es aber auch super geeigent ist. Die Kapitel sind nicht zu lang und die Texte verständlich geschrieben.
Die Geschichte über die drei Freunde Piks, Ella und Bubo ist super spannend und man möchte gar nicht aufhören mit dem Lesen. Die Fellwechsler, wie wir Menschen in der Geschichte genannt werden, möchten näcmlich im Wald wo die Tiere Zuhause sind, mit Baumfressern ein neues Badeparadies erbauen. Damit sind die Tiere natürlich nicht einverstanden und die drei Freunde versuchen sich einen Plan auszuhecken, wie sie das Ganze verhindern können. In der Geschichte werden tolle Werte wie Freundschaft, Mut, Eigeninitiative, Naturschutz und Zusammenhalt vermittelt. Unterstützt wird die Geschichte noch von den tollen Illustatrionen. Uns hat das Buch wie gesagt viel Freude bereitet und wir werden auch sicherlich die anderen Bände lesen. Band zwei soll noch diesen Sommer erscheinen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Was für eine romantische Auszeit am Gardasee
Sehnsucht in Sirmione aus der Reihe Liebe am Lago di Garda von Claire Stern
Viviane Leonhardt, 46, fragt sich schon lange, warum sie und ihr Freund Markus noch zusammen sind. Bis sie ein Hemd von ihm mit einem ihr unbekannten Parfümduft, Lippenstiftflecken und einem langen blonden Haar entdeckt, das nicht ihr gehört, und ihren langjährigen Begleiter zur Rede stellt. Markus gibt sein Fremdgehen auch unumwunden zu und Viviane schmeißt ihn und seine Sachen kurzerhand raus.
Da es auch in ihrem Job nicht rund läuft und sie sich von ihren jüngeren Kollegen gemobbt fühlt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin Milena zu einer Auszeit auf der Halbinsel Sirmione am Südufer des Gardasees in einem ****Spa-Hotel überreden.
Was sie am wunderschönen Gardasee in Bella Italia so alles erlebt, wen sie hier kennenlernt, welche neuen Eindrücke sie bekommt und wie es in ihrem Liebesleben weitergeht, das lest ihr bitte selbst in „Sehnsucht in Sirmione“ von Claire Stern.
Auch wenn die Geschichte sehr klischeebehaftet ist, habe ich mich mit Viviane in Sirmione sehr wohl gefühlt. Sie hat mich einige Stunden lang ausspannen lassen, genau wie sie es dort tut. Sie hat mich mit ihrer Geschichte richtig gut unterhalten, was ich sehr genossen habe.
Durch die wundervollen Beschreibungen der kleinen Orte und Städte am See und der Landschaft habe ich mich wie im Urlaub gefühlt. Auch hat mich die Geschichte animiert, endlich auch mal an den Gardasee zu fahren und die Orte zu besuchen an denen sich Viviane so wohl fühlt. Und ich möchte die leckeren Spezialitäten probieren, bei denen mir beim Lesen das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist.
Ich habe mich schnell mit dem leichten, flüssig zu lesenden Erzählstil von Claire Stern angefreundet. Sie führt auch die Menschen, die ich neben Viviane hier kennenlerne so detail- und facettenreich ein, dass ich mir nicht nur sie, sondern auch Markus, Milena, Katja und den Maler Salvatore sehr gut vorstellen kann. Sie alle haben mein Kopfkino mit ihrem auf und ab ihrer Gefühle sehr bereichert. Vor allem für Viviane freut es mich, dass sie hier ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstsicherheit wiederfindet.
Mich hat Autorin Claire Stern mit dieser ersten, emotionsgeladenen Geschichte aus der Reihe „Liebe am Lago di Garda“ gut unterhalten und ich freue mich jetzt schon auf meine nächste lesende Auszeit am Gardasee, mit dem nächsten Buch, das hoffentlich bald erscheint.
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Leider nicht meins
Star Bringer von Tracy Wolff; Nina Croft
Von der Autorin konnte mich bisher schon die Katmere-Academy-Reihe unterhalten und daher war ich sehr gespannt auf ein ganz neues Abenteuer. Das Cover hat dann sein Übriges getan und mich direkt angesprochen. Auch die Story an sich konnte mich sehr reizen. Allerdings war es das dann auch. Mir fiel es nicht ganz so leicht in die Geschichte einzutauchen obwohl man direkt in das Geschehen geschmissen wird.
Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Mehr als zwei Perspektiven mag ich eigentlich nicht immer gerne aber hier hat es gut gepasst. Mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Sie sind alle blass und oberflächlich beschrieben. Zu keiner einzigen konnte ich so etwas wie eine Bindung aufbauen und was mit ihnen passiert war mir nicht wichtig. Das ist sehr schade. Es gibt zwei parallellaufende Lovestorys, die sich auch noch sehr ähnlich sind. Hier hätte man etwas mehr Abwechslung einbringen können. Zudem gingen diese Beziehungen viel zu schnell und ich konnte sie nicht nachvollziehen. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin. In dem Buch ist viel passiert aber gleichzeitig auch viel zu wenig. Es war ein merkwürdiges Gefühl und abholen konnte mich die Story leider nicht.
Rezensionen von inya:
rund um die Welt
Naturgeschichten rund um die Welt von Angela Mc Allister
Das Cover des Buches und die Gestaltung im Allgemeinen sind wunderschön und richtig toll. Das Buch beschäftigt sich bzw. erzählt ganz viele Geschichten rund um die Natur aus der ganzen Welt. Dabei ist jede Geschichte wunderschön illustriert und es macht Spaß sie zu lesen. Unter jedem Titel steht aus welchem Land die Geschichte kommt und die Geschichten sind in verschiedene Themen unterteilt wie "Seen, Flüsse, Meere", "Wind und Wetter" und "Große und kleine Geschöpfe".
Ich finde dieses Buch toll, da es nicht die klassischen Märchen aus den verschiedenen Ländern sind, sondern Geschichten über Tannenbäume oder einen Spatz der den Regen suchte. Die Geschichten haben eine optimale Länge, so dass man sie super als Einschlafgeschichte vorlesen kann. Wir sind absolut begeistert von diesem Buch und können es allen Familien als Alternative zum Märchenbuch empfehlen.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Viele Charaktere
The Fort von Gordon Korman
Das Buch "The Fort. Das Geheimnis eines Sommers" von Gordon Korman ist am 7.2.2024 als Hardcover erschienen, es handelt sich dabei um ein Jugendbuch, das, meiner Meinung nach, Hauptsächlich Burschen ansprechen sollen, da alle 5 handlungstragenden Personen männlich sind.
Worum geht es?
Nach einem Hurricane in einer heruntergekommenen Kleinstadt in den USA entdeckt eine Gruppe von 5 Jungen im Wald einen bis dahin verborgenen Bunker, als sie ihren bisherigen, durch den Sturm zerstörten, Treffpunkt aufsuchen will.
Sie beschließen, dass dieser Rückzugsort ihr Geheimnis bleiben soll.
Meine Meinung:
Da es sich um ein Jugendbuch handelt, das einen überschaubaren Umfang hat, war es für mich in der ersten Hälfte hauptsächlich verwirrend, dass jeder der 5 Burschen abwechselnd zu Wort kam und ich konnte die vielen Personen aus deren Umfeld gar nicht richtig einsortieren - und war schon kurz davor, das Buch frustriert abzubrechen. Ab der Hälfte etwa kamen nicht mehr viele neue Charaktere hinzu, wodurch ich dann gut in die Geschichte eintauchen konnte und mir die zweite Hälfte des Buches sehr gut gefallen hat.
Jeder der Burschen hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Ein Hochbegabter, ein Junge mit Angststörung, einer lebt bei seinen Großeltern und noch einer erlebt häusliche Gewalt, der Fünfte hat getrennt lebende Eltern und wird wöchentlich hin- und hergeschoben. Leider keine Fiktion, sondern heute tatsächlich Regel und nicht Ausnahme, dass schon viele Kinder und Jugendliche gewaltige Päckchen mit sich herumschleppen müssen. Und umso verständlicher, dass sie den geheimen Rückzugsort gemeinsam genießen, um ihrem jeweiligen Alltag für zumindest ein paar Stunden zu entfliehen.
Nicht nur die Leserin weiß anfangs nicht viel über die Burschen, sie rücken auch selbst erst nach und nach damit heraus, was sie in ihrem Leben belastet und lassen einander einen Blick hinter die jeweilige Fassade werfen, so dass die meisten Jugendlichen in diesem Buch auch eine Identifikationsfigur finden können.
Fazit: Das Durchhalten wird belohnt - sobald man die wichtigsten Personen kennengelernt hat, eine spannende Geschichte mit toll gezeichneten Charakteren.
Rezensionen von April1985 :
Gelungener Auftakt der San Diego-Reihe
Kaltblütige Lügen von Karen Rose
Als großer Karen Rose Fan habe ich alle Bücher der Autorin nahezu verschlungen. Die neue Reihe bzw. den Auftakt zur San Diego- Reihe konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Der Thriller hat mir wieder richtig gut gefallen, war spannend und es hat auch geknistert zwischen den Protagonisten.
Aber der Roman war auch anders als ich es von Karen Rose gewöhnt bin. Eher Slow Burn Romance und ohne Spice.
Ein Ereignis aus ihrer Kindheit hat Kit McKittrick dazu gebracht zur Polizei zu gehen. Als Detective des San Diego Police Department ist Kit für die Aufklärung von Mordfällen zuständig. Als ein anonymer Hinweis sie zu einer Leiche im Stadtpark führt, die auffällige Handschellen trägt, werden Kit und ihr Partner auf eine Reihe von Serienmorden an jungen Frauen aufmerksam. Der Täter wurde nie gefunden. Ein weiterer anonymer Anruf bringt Kit auf die Spur von Psychologen Sam Reeves. Hat Sam mehr mit den Morden zu tun als er zugibt? Kit ist zwar einerseits von seiner Unschuld überzeugt, muss ihn aber aufgrund der Indizien als Verdächtigen behandeln. Sam, der verzweifelt versucht sich von jeder Schuld frei zu sprechen, beginnt selbst zu übermitteln, was dazu führt, dass er immer wieder in Kits Radar gerät.
Was soll ich sagen? Mir hat der Reihenauftakt gefallen. Es ist halt typisch Karen Rose. Man fliegt nur so durch die Kapitel und fiebert mit den Protagonisten mit. Dadurch, dass man auch viel aus dem Privatleben und der Vergangenheit der Personen erfährt, ist es wirklich so, als ob man Freunde begleitet, die man schon ewig kennt und die man gar nicht mehr ziehen lassen will. Genau so ist es mir mit Kit und Sam gegangen. Der Unterschied zu den früheren Romanen der Autorin ist allerdings, dass es dieses Mal keine Liebesgeschichte gibt. Zumindest noch nicht. Ein Prickeln und Knistern zwischen Kit und Sam war schon zu spüren, aber mehr ist eben nicht passiert. Umso mehr bin ich auf die Folgebände gespannt. Ich brauche einfach mehr von den beiden.
Die Ermittlungen selbst fand ich spannend mit zu verfolgen. Ich habe auch die ganze Zeit gerätselt, wer der Täter sein könnte, hatte einige Vermutungen, die aber wirklich alle falsch waren. Ich fand die Auflösung dann schon überraschend.
Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen und hoffe, dass dann auch die Romance nicht zu kurz kommt. Immerhin lese ich genau deswegen Karen Rose. Wegen diesem gewissen Etwas, dem Pepp, der mir dieses Mal ein bisschen gefehlt hat.
Fazit:
Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Für Fans von Karen Rose sowieso ein Muss.











