Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Kinderkrimi ab 10 Jahren
Mitternachtsdiebe von Marie Hüttner
Klappentext / Inhalt:
Mehr als ein Kinderkrimi - außergewöhnliches Kinderbuch mit unverwechselbaren Charakteren. Für Mädchen und Jungen ab 10.
Sei stark wie ein Bär und furchtlos wie eine Löwin. An diesen Spruch von Oma Lore denkt Pia gerade ständig. Im Museum ist nämlich die berühmte Piroschka-Figur verschwunden.
Eine Katastrophe für Pias Papa, der dort arbeitet. Was er nicht ahnt: Pia hat mit dem Verschwinden mehr zu tun, als ihr lieb ist. Als nachts auch noch eingebrochen wird, stellt sich bald heraus, dass die Figur Teil eines viel größeren Rätsels ist. Pia und Pepe müssen ermitteln!
Gelungene Fortsetzung des Spiegel-Bestsellers "Ist Oma noch zu retten?"
Cover:
Das Cover bringt die nächtliche Stimmung und Atmosphäre sehr gut herüber und zeigt zwei Kids eine Treppe herunter rennend. Es wirkt bereits hier schon sehr spannend. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Ein spannender und unterhaltsamer Kinderkrimi, der viel Spaß und Freude am Lesen bereitet. Sehr kurzweilig durch die kurzen Kapitel und die rasant voranschreitende Storyline.
Dies ist der Nachfolger nach dem Bestseller "Ist Oma noch zu retten?". Man kann die Bücher jedoch ganz unabhängig voneinander lesen, da die Fälle und Handlungen je Buch in sich geschlossen sind.
Im Museum wurde eine Piroschka-Figur gestohlen und Pia ist mehr darin verwickelt als ihr lieb ist, daher müssen sie und Pepe gemeinsam ermitteln.
Vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. man ist schnell mitten im Geschehen und auch die Spannung wird schnell aufgebaut und sehr gut für Unterhaltung und eine Prise Humor gesorgt. Die kurzen Kapitel machen es recht rasant und ermöglichen einen guten Lesefluss. Schnell kommt Spannung auf und auch an die Geschichte und Geschehnisse wird man schnell gefesselt. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und auch diese machen sehr viel Freude. Man findet sich gut und schnell in Pia und Pepe hinein.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar, besonders durch die kleinen Illustrationen zu Beginn. Die Überschriften sind toll gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Ein spannender Kinderkrimi ab 10 Jahren mit einigen Rätselelementen zum mitermitteln und mitraten. Es ist toll gemacht und gut umgesetzt. Es liest sich kurzweilig und gut. Für Unterhaltung und Spannung ist gesorgt und auch die Charaktere überzeugen. Einige überraschende Wendungen machen es zudem sehr interessant.
Fazit:
Toller Kinderkrimi, zum Miträtseln, der für gute Unterhaltung und Spannung sorgt. Kurze Kapitel überzeugen.
Rezensionen von inya:
magisch
Magie und allerlei Unfug von Tom Adams
Für mich ist dieses Buch ein ganz, ganz besonderes Kinderbuch. Denn es hat ein total tolles Cover, es hat ein ganz besonderes Thema als Inhalt und ist einfach umwerfend gestaltet. Es hat uns im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert. Denn dieses Buch begeistert seine Leser mit Magie aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven.
Es zeigt den Kindern die bekanntesten Tricks der Magie und man lernt so einiges Kurioses über die Zauberer und die die es sein wollen und vor allem werden wollen. Denn die Kinder können auch selbst zum Zauberer werden und es werden einige Tricks verraten und die Kinder angeleitet sich selbst zu versuchen. Ich bin absolut von dem Buch begeistert, da es einfach schon alleine beim Durchblättern super viel Spaß macht und man auch immer wieder etwas Neues entdecken kann. Die Illustration ist einfach super und sehr passend.
Rezensionen von Netti:
Toller historischer Roman
Gussie von Christoph Wortberg
Konrad Adenauer war mir ein Begriff, aber wie er gelebt hat und was er alles erlebt hat wusste ich vor diesem Buch nicht. Auch hatte ich bis dato nie von seinen Ehefrauen und Kindern etwas gehört. Das Buch hat mich daher sehr neugierig gemacht, da ich auch sehr gerne historische Romane lese.
Das Buch Gussie handelt um Auguste Adenauer, genannt Gussie.
Sie war die zweite Frau von Konrad Adenauer, er war 20 Jahre älter als sie und verwitwet mit 3 Kindern, die ihre Geschwister hätten sein können.
In dem Roman erzählt Gussie von ihrem Leben. Sie erzählt kurz von ihrer Kindheit, dann wie sie Konrad Adenauer kennen gelernt hat und wie das Leben mit einem so berühmten Mann, der einst Oberbürgermeister von Köln war, verlief. Gussi hatte früher davon geträumt zu studieren, sowas war aber für die höhere Schicht Mädchen nicht vorgesehen und diese sollten heiraten. Man hört aus dem Buch deutlich heraus, das früher die Rolle der Frau noch ganz anders war als heutzutage. Auch entschieden die Männer über alles und die Frauen hatten sich zu fügen. Gussie hatte allerdings schon oft ihren eigenen Kopf. Ihr Leben hatte Höhen und Tiefen und nicht immer war Adenauer bei Volk und Politik ein beliebter Mensch . Auch den zweiten Weltkrieg mußten sie durchstehen. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sich sehr gut in alle hineinversetzen. Gussie wächst einem schnell ans Herz.
Das Buch hat kurze Kapitel, was ich persönlich sehr schön und lesefreundlich fand. Über jedem Kapitel ist ein echtes Zitat aus einem Brief von Gussie an ihren Vater, an Konrad Adenauer oder umgekehrt. Der Autor hat sich sehr viel Mühe mit der Recherche gegeben.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch interessant und unterhaltsam. Es ist kein Geschichtsbuch sondern wirklich ein wunderbarer Roman über Menschen, die wirklich existiert haben. Es baut nach und nach immer mehr Spannung auf. Das letzte Viertel habe ich in einem Zug gelesen, da ich einfach wissen wollte, wie es weiter geht. Das Cover zeigt Gussie und es ist sehr passend für einen historischen Roman.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne historische Romane lesen, wahre Geschichten mögen oder einfach nur einen guten Roman lesen möchten.
Rezensionen von inya:
sehr gut
Noto von Adriano Sack
Das Cover des Buches hatte mich direkt angesprochen und deshalb wollte ich es sehr gerne lesen. Der Inhalt des Buches hat mich aber umso mehr angesprochen, da dieser noch interessanter und besser als das Cover ist. Die Geschichte handelt von einem unmittelbaren und einem tragischen Verlust. Einen Verlust, den man nicht hat kommen sehen, denn es geht um einen Unfall mit Todesfolge.
Natürlich ein sehr schweres Thema. Aber dieses Buch ist so gut geschrieben und hat sogar Witz, so dass es viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen, auch wenn es so ein schweres Thema beinhaltet. Vor allem hat mich der präzise Schreibstil des Autors überzeugt. Das Buch ist sehr bildreich und bildlich geschrieben, so dass man sich die einzelnen Szenen und Bilder sehr gut vorstellen kann. Ich kann es allen Lesern die einen hohen Anspruch an Literatur haben empfehlen.
Rezensionen von kabo16:
Spannende Suche nach dem Mehr der Möglichkeiten
Drei Wasserschweine brennen durch von Matthäus Bär
Unabhängig davon das meine Tochter mich ein wenig mit dem Capybara-Virus angesteckt hat, fällt das Cover durch die tolle Illustration von Anika Voigt einem ins Auge. Die Zeinungen sind einfach klasse und ziehen sich genauso schön und lustig durch dieses Buch.
Die drei Wasserschweine Emmy, Tristan und Raul wachsen, auf der Suche nach dem Mehr, über sich hinaus.
Sie leben zusammen mit vielen anderen Capybaras in einem Gehege im Tierpark und sind unzertrennlich. Raul möchte zu gerne wissen, was hinter dem Zaun ist. Dort muss es doch noch Mehr geben, und so schmieden sie einen Ausbruchsplan aus ihrem vertrauten zu Hause. Sie wachsen über sich hinaus und erleben spannende, gefährliche Abenteuer. Auf dieser Reise lernen sie viele Tiere kennen und merken, dass sie nicht allen trauen können. Auf der anderen Seite, aber Tiere kennen lernen, die gar nicht so schlimm sind, wie über sie berichtet wird.
Es entstehen sehr ungewöhnliche Freundschaften, wenn man über den eigenen Tellerrand schaut. Wildheit, Freiheit und Mut lernen die Drei auf jeden Fall kennen.
Als Meerschweinchenbesitzerin kann ich nur sagen, dass es ganz liebenswerte Geschöpfe sind. Aber okay einer muss ja die Bösewichtrolle haben.
Allerdings glaube ich nicht, dass dies eine Gute-Nacht-Geschichte ist. Dabei schläft doch kein Kind ein.
Rezensionen von LeserinLu :
Wild poetisch
Zuleika von Bernardine Evaristo
"Zuleika" ist ein faszinierendes, wildes und poetisches Versepos, das den Leser in eine fiktive Welt des römischen Londons um 200 n. d. Z. entführt. Die ungewöhnliche Erzählform in Versen, die eine Mischung aus Slang, aktuellen Anspielungen, hochgestochener Sprache der Oberschicht und Latein ist, macht beim Lesen großen Spaß und wirkt trotz der großen Künstlichkeit erstaunlich leichtfüßig und authentisch.
Ich bin mir sicher, dass die Übersetzerin hier ganze Arbeit geleistet hat. Tipp: Ich musste tatsächlich ab und zu lateinische Vokabeln nachschlagen, Grundkenntnisse des Lateinischen schaden also bei der Lektüre definitiv nicht. Dennoch ist der Mix aus Altem und Aktuellem der für mich faszinierendste Aspekt des Romans.
Die Hauptfigur, Zuleika, ist eine fesselnde Protagonistin, die als Schwarzes Mädchen in den Straßen des multikulturellen Londons lebt. Als ihr Vater sie im Alter von elf Jahren an einen reichen Patrizier verheiratet, lernt sie zwar finanzielle Sicherheit kennen, sie fühlt sich aber bald eingesperrt und beginnt, inspiriert durch die Lektüre der griechischen Klassiker, selbst zu schreiben - die Versuche sind eher naiv, aber durch diesen Kontrast wirkt die Erzählweise des Romans dann noch einmal umso interessanter. Den Kontakt zum Leben jenseits der Konventionen verliert Zuleika durch ihre Freundinnen nicht, besonders gut hat mir hier die queere Figur der Venus gefallen. Und schließlich findet Zuleika durch die Begegnung mit dem römischen Kaiser auch noch Leidenschaft - doch wie lange wird die Affäre gut gehen?
Die Geschichte von Zuleika ist geprägt von Widerspenstigkeit, Schlagfertigkeit und wilder Schönheit. Die Autorin hat es geschafft, eine Inter Welt zu erschaffen, die mich sprachlich als auch inhaltlich in ihren Bann gezogen hat und der man die Freude der Autorin am Schreiben anmerkt. Das war mein erster Roman der Autorin, aber definitiv nicht mein letzter!
Rezensionen von Gänseblümchen :
Die Seele sucht sich ihren Weg
Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 1) von Tina Köpke
Eintauchen in eine mystische Welt voll übersinnlicher Kreaturen
In diesem fantasiereichen und humorvollen Buch trifft man auf verschiedene, liebenswerte Kreaturen der übersinnlichen Fantasywelt.
Eine davon ist die 18-jährige Katrina, welche bei einem Unfall eigentlich gestorben ist, jedoch nicht ins Reich der Toten überging, sondern zu einer Untoten bzw.
in einen Zombie verwandelt wurde. Dadurch haben sich ihre Emotionen verändert, sie ist eher grummelig, braucht keinen Schlaf mehr und fühlt eigentlich nichts mehr. Dennoch liebt sie ihre besondere Familie, welche aus Hexen, Vampiren und Werwölfen besteht und würde für sie alles tun. Dies muss sie auch, denn sie hat ein Abkommen mit dem Tod.
Als wäre Katrinas Leben mit ihrer besonderen Familie nicht schon aufregend genug, zieht plötzlich eine Familie von Jägern für übernatürliche Wesen in das Haus gegenüber. Sie hat auch noch das Pech, dass deren Sohn Tate mit ihr in die Klasse geht und durch einen Fluch mit ihr verbunden ist. Zeitgleich gilt es auch noch Tates Schwester zu retten.
Jede Menge Abenteuer, Schwierigkeiten und unerwartete Gefühle treffen plötzlich auf Katrina und den Leser und sorgen für eine abwechslungsreiche Story.
Zu allererst muss ich dieses absolut fantastische und wunderbare Cover in großartigen, geheimnisvollen Farben und Mustern mit tollem Farbschnitt erwähnen. Ein Blickfang in jedem Bücherregal!
Durch einen humorvollen, flüssigen und bildhaften Schreibstil habe ich mich ab der ersten Seite super in die Geschichte und in Katrinas und Tates Leben versetzt gefühlt. Die Story wird wechselnd aus beiden Blickwinkeln erzählt und immer wieder muss man über lustige Situationen schmunzeln. Gleichzeitig kommen Spannung und Romantik nicht zu kurz. Die Enemys-to-Lovers-Story baut sich kontinuierlich auf und am Ende des ersten Bandes sorgt ein Cliffhanger für Vorfreude auf Band 2. Natürlich bin ich nun super gespannt darauf, wie es weiter geht.
Von den unterschiedlichen übernatürlichen Kreaturen war ich von Anfang an begeistert. Katrina hat eine besondere, aber lustige Art und die weiteren Familienmitglieder sind absolut sympathisch, liebenswert und facettenreich. Gerne würde ich mal am Esstisch mit ihnen sitzen, auch wenn ich nicht weiß, ob ich die außergewöhnlichen Essweisen sehen könnte.
Eine schöne, unterhaltsame, übernatürliche Fantasiestory, auf deren Fortsetzung ich mich schon sehr freue und die ich Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen empfehlen kann.
Rezensionen von Claudia R:
Forscherbuch
Die Forscherbande: Experimentieren und Entdecken mit Ada Twist von Andrea Beaty
Klappentext / Inhalt:
Ada von DER FORSCHERBANDE liebt die Naturwissenschaften! In diesem spannenden Mitmachbuch zeigen dir Ada und ihre Freunde viele Projekte zum Selbst-Forschen und Kennenlernen der Wissenschaft.
· Baue ein Aquaskop.
· Ziehe selbst Pflanzen aus Samen.
· Mache ein spannendes Experiment mit viel Schaum!
· Schaue zu, wie Pflanzen verrotten.
· Beobachte die Mondphasen und führe ein Mondtagebuch.
· Denk dir ein Fahrzeug aus, das mit erneuerbarer Energie fährt.
Spielerisch können Kinder hier in über 40 tollen Projekten die wissenschaftliche Vorgehensweise ausprobieren und selbst aktiv werden. Ein spannendes, lehrreiches Mitmachbuch für Kinder, das mit viel Spaß das Verständnis für die Natur fördert und die Lust am Ausprobieren weckt.
Cover:
Das Cover wirkt spannend und zeigt eine tolle Szene, die Lust aufs Experimentieren und Forschen macht. Ein Mädchen auf verschiedenen Elemente-Würfeln tüftelt hier mit allerhand Gegenständen herum. Es wirkt spannend und macht neugierig. Auch farblich und optisch ist es toll umgesetzt.
Meinung.
Ein tolles Experimentierbuch mit vielen unterschiedlichen Projekten und Ideen, die man leicht nachmachen kann. Wissenschaft kinderleicht herübergebracht, durch tolle Ideen und Aktionen. Hier kann man sein eigenes Aquaskop basteln, ein Mondtagebuch führen und nebenbei wird erklärt was Teilchen, Materie und pflanzliche Gesetze sind. Allerhand tolle Experimente lernt man hier kennen und kommt so den verschiedenen Wissenschaften näher.
Zu viel vom Inhalt möchte ich hier jedoch nicht verraten. Schafft euch selbst einen Einblick und schaut, ob es etwas für euch sein könnte. Kleine und auch große Forscher kommen hier auf ihre Kosten.
Der Schreibstil ist angenehm und locker, die Experimente und Projekte sind gut und nachvollziehbar erklärt. Naturwissenschaften kinderleicht und gut umsetzbar beschrieben. Auch die Einführung zu Beginn ist toll und auch die Liste der notwendigen Utensilien ist sehr hilfreich. Die einzelnen Projekte sind toll beschrieben und erklärt und ganz unterschiedliche Mitmach-Aktionen und Ideen. Hier kommt auf jeden Fall keine lange Weile auf.
Zudem ist alles sehr schön und farbenfroh illustriert. Die Zeichnungen sind toll gewählt und runden die Projekte und das Heft sehr gut ab. Man kann seine eigenen Erfahrungen und Werte notieren und es gibt genügend Platz zum Dokumentieren und individualisieren.
Auch kann man zusätzlich sehr viel lernen und es wird sehr kindgerecht und nachvollziehbar erklärt, zudem wird alles gut veranschaulicht, so dass man es sich gut vorstellen und dadurch auch gut merken kann. Tolle Projekte, tolle Ideen und wundervolle Umsetzung.
Fazit:
Ein tolles Heft für große und kleine Entdecker und Forscher, mit vielen unterschiedlichen Projekten und geballten Wissen zu den Naturwissenschaften.
Rezensionen von Daggy:
Das Leben einer beeindruckenden Frau
Frida Kahlo - die Farben einer starken Frau von Christine Schulz-Reiss
Schon das Titelbild zeigt Frida Kahlo wie man sie von ihren Bildern kennt, farbenfroh und mit den für sie typischen zusammengewachsenen Augenbraun. Die Illustrationen im Buch sind im gleichen Styl gehalten und teilweise bilden sie Bilder der Malerin ab.
Das Buch beginnt mit den Eckdaten der viel bewunderten mexikanischen Künstlerin.
Sie sitzt in ihrem Atelier und malt, an der Wand hängen einige Werke von ihr. In ihrer Kindheit war die „freche Frida“ ein sehr selbstbewusstes kleines Mädchen, das gerne Fußball mit den Jungen spielte. „Einen Frosch auf Hinterbeinen“ nennt sie ihren späteren Mann, den Maler Diego Rievera, als sie ihn zum ersten Mal sah. Danach lernen wir Fridas Familie kennen und erfahren von der Kinderlähmung, die sie lange ans Bett fesselte. Mit 16 hatte Frida einen schrecklichen Unfall, dessen Folgen ihr ganzes Leben veränderten. Im Bett liegend begann sei aber auch zu malen.
Alle Stationen des Lebens der Künstlerin, die nur 47 Jahre alt wurde, sind immer von passenden Illustrationen begleitet, neugierig wird man dann nach ihren Werken suchen und sie sich vielleicht sogar im Museum anschauen. Ihr Stil ist so ungewöhnlich, dass man ihre Bilder sehr gut wiedererkennen kann.
Ein interessantes Buch über eine ungewöhnliche und starke Frau, die trotz aller körperlicher und seelischer Schmerzen gerne gelebt und gefeiert hat.
Rezensionen von qq:
Familiengeschichte
Kantika von Elizabeth Graver
Familiengeschichte
Das Cover ist wirklich gelungen - schwarz, aber gleichzeitig auch farbenfroh, das gefällt mir sehr gut.
Rebecca ist Jüdin, und kennt nur Flucht seit ihrer Kindheit. von der Türkei bis nach Amerika ist sie geflüchtet. Doch sie ist stark, und lässt sich ihre Hoffnung nicht nehmen.
Hier wird nicht nur ihre Geschichte erzählt, sondern die Geschichte ihrer ganzen Familie.
Der Schreibstil ist gekonnt, jedoch sind einige Kapitel etwas langezogen und ab und zu fällt es einem schwer, dem ganzen zu Folgen, vor allem weil auch nicht alles immer ganz nachvollziehbar ist.
Insgesamt ist der Roman aber auch sehr einfühlsam geschrieben, die Geschichte berührt einem beim Lesen.
Rebecca ist eine starke Frau, sie lässt sich einfach nicht unterkriegen. Ich kann das Buch jeder Frau empfehlen, Rebecca etwas auf dem Lebensweg zu begleiten und von ihr zu lesen.











