Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Die Asse kommt
Das letzte Feuer von Maria Borrély
Die fast vergessene französische Schriftstellerin Maria Borrely hat den Roman, Das letzte Feuer, 1030 geschrieben. Sie wurde jetzt entdeckt und auf deutsch übersetzt.
Es ist der zweite von ihren vier Romanen.
Die Autorin versteht es gut die Natur mit seinen Katastrophen und der Schönheit zu erzählen.
Das Leben der Bevölkerung war damals ganz schön schwer.
Die Autorin zeichnet die Personen besonders passend. Sie kannte die Gegend in der der Roman spielt.
Der Roman liest sich gut und ist lesenswert.
Rezensionen von Jule:
Vom Mut zur Liebe
Never tempt your Boss von Sarah Saxx
Was passiert, wenn man sich in zwei Männer gleichzeitig verliebt? Und was ist, wenn einer von beiden ein Geheimnis hat, das die gesamte Gefühlswelt auf den Kopf stellen kann? In „Never tempt your boss“ von Sarah Saxx begleiten wir Sarina, Cameron und Lennox auf eine spannende, sehr heiße und gefühlvolle Reise.
Eins soll dabei gesagt sein: Diese Story hält die eine oder andere Überraschung bereit.
Wie zu Beginn bei Band sechs befindet sich auch hier ein Personenverzeichnis, das sehr hilfreich ist um alle Protagonisten und ihr Rolle nochmal vor Augen zu haben. So kann man zur Not auch immer wieder Zurückblättern, falls Fragen aufkommen.
Mit Sarina finden wir eine starke Protagonisten vor, die es schafft offen zu kommunizieren und zu ihren Handlungen zu stehen. Sie weiß was sie will, egal ob im Job oder in der Liebe und das merkt man. Durch die Kapitel aus ihrer Sicht bekommt man zudem einen guten Eindruck in ihre Gefühlswelt. Das Gleiche gilt bei Cameron und Lennox. Es macht einfach super viel aus, Kapitel aus den drei Sichten zu haben. Man hat einfach die Möglichkeit tiefer in ihre Beziehung einzutauchen und zu verstehen, was bei der jeweiligen Person gerade passiert.
Ebenfalls gefallen mir auch hier die Nebenprotagonisten sehr gut. Zwar gibt es einen, der sich mit der Zeit sehr unsympathisch gemacht hat, aber auch das passt einfach in die Geschichte. Der Großteil von ihnen hat mir aber sehr viel Freude beim Lesen bereitet.
Doch auch der Schreibstil hat mir Freude bereitet. Locker und leicht, ohne die Gefühle und Emotionen außer acht zu lassen, führt er durch die Geschichte und lässt sie über weite Strecken sehr authentisch wirken.
Nichtsdestotrotz ging es mir an manchen Stellen doch zu schnell voran. Hier und da hätte ich mir gewünscht, dass sich mehr Zeit gelassen und weniger Hektik verreitet wird. Dies ändert nichts daran, dass gewisse Szenen sehr gut ausgearbeitet wurden und ein harmonisches Gesamtbild entsteht.
Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen, dass mir auch dieser Band gut gefallen hat und die Vielfalt der Liebe und Identität super dargestellt wird. Wer also auf der Suche nach einer Geschichte ist, die sich gut lesen lässt und offen für Neues ist, der ist bei „Never tempt your boss“ richtig.
Rezensionen von Lesehamster12:
Toter Hauptdarsteller
Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording von Tanja Janz
Im Buch "Tödliche Tide in St. Peter(M)Ording" von Tanja Janz geht es um den toten Hauptdarsteller Titus Frank, der in St. Peter Ording seine Premiere des jüngsten Films feiern sollte. Dazu kam es allerdings nicht mehr.
Die Polizisten Fred und Ernie ermitteln in alle Richtungen und erhalten Unterstützung von Freds Vater, einem Kommissar im Ruhestand.
Es gibt einige Tatverdächtige und seltsame Vorkommnisse, die immer wieder in eine andere Richtung führen.
Der Krimi ist toll geschrieben, absolut kurzatmig, mit schönen Details und auch ein wenig St. Peter Ording kommt darin vor :-)
Einige Charaktere sind in die Geschichte eingepackt, so dass es nicht langweilig wird.
Es handelt sich hier um den dritten Teil von St. Peter (M)Ording.
Das Cover zeigt den typischen Norden und lädt direkt ein, den Klappentext zu lesen, um neugierig aufs Buch zu werden.
Ich fand das Buch sehr gelungen!
Rezensionen von mamaofhannah07:
Reden oder Schweigen
Das andere Tal von Scott Alexander Howard
Das andere Tal von Scott Alexander Howard (Diogenes Verlag)
Als ich die Abfolge betrachtete, wurde mir klar, dass sich das Tal, in dem ich lebe, zwar in der Mitte befand, aber das war relativ. Aus der Perspektive der anderen wäre ihr Tal in der Mitte, und meins läge seitlich davon – in der Zukunft von jemandem, die Vergangenheit von jemand anderem.
So anders es auch zugehen mochte an diesen weit entfernten Orten: Die Landkarte an dieser Wand würde überall genau gleich aussehen. S.60
Anfangs war ich von der Schreibweise irritiert. Die wenige, kaum vorhandene wörtliche Rede hat mich, zugegebener Maßen, etwas aus dem Gleichgewicht gebracht. Mit jeder gelesenen Seite verfliegt diese Unsicherheit und der Text von Scott Alexander Howard fühlt sich genau so richtig an, wie er da geschrieben steht.
Die Protagonistin Odile ist eine Einzelgängerin und genau so besonders, wie der Schreibstil. Intelligent verknüpft sie die Geschehnisse und verkennt sich dabei selbst, indem sie sich zu wenig vertraut. Mit der ersten Verliebtheit scheint sie ihrem Inneren ein Stück näher zu rücken. Doch ihr Gefühlschaos und unglückliche Konstellationen lösen ein tragisches Ereignis aus. Sie legt sich selbst ein schweres Los auf. Durch eine schicksalhafte Begegnung versucht sie ihren zukünftigen Weg auf andere Bahnen zu leiten. Doch lässt sich das vorherbestimmte Leben ändern? Inwieweit können wir Einfluss auf die Zukunft und Vergangenheit nehmen, wenn alles von einer übergeordneten Stelle überwacht wird? Was bedeutet Freundschaft und wann erkennt man die Menschen, die es ehrlich mit einem meinen?
Viele Fragen und noch mehr ergeben sich beim Lesen dieser Lektüre. Selbst wer keine Antworten sucht, ist hier richtig und genießt einfach den genial geschriebenen Abenteuer-Roman. Eine sehr gut konstruierte Geschichte und eine hervorragende, funktionierende Fantasie enden in einem plausiblen Ende. Für mich bleiben keine Fragen offen. Obwohl dieses Genre nicht zu meinen bevorzugten Lieblingen gehört, habe ich das Lesen sehr genossen! Dieser Roman ist genauso für jüngere Leser geeignet, wie für ein reiferes Publikum. Mit Spannung erwarte ich weitere Ideen des Autors, den man nicht aus dem Blick verlieren sollte!
Rezensionen von Lerchie:
Spannende Fortsetzung
Der Schatten des Königs von Pedro Urvi
Krieg ist ausgebrochen. Der schwarze Herr des Eises will Norghana erobern. Können die Soldaten des Königs und die Waldläufer dies verhindern, oder werden sie dabei sterben? Darthor will Uthar stürzen und dringt mit allen, die sich ihm angeschlossen haben, vor. Uthar stellt sich dagegen, doch die Adligen stehen nicht geschlossen hinter ihm.
Für Lasgol und seine Gefährten wird es ein hartes Ausbildungsjahr. Und Lasgol erkennt, dass er nicht die ganze Wahrheit, weder über seine Familie noch über Cami, kennt. Neue Rätsel tauchen auf. Er gerät in Lebensgefahr, muss sich fragen, wer denn nun eigentlich der Gegner ist. Werden die Gefährten das zweite Jahr schaffen und werden sie den wahren Feind erkennen?
Meine Meinung
Im zweiten Buch geht es nahtlos weiter. Es ließ sich gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Die Rätsel, die Lasgol umgeben, verlangen nach Aufklärung. Lasgol und Egil versuchen alles um herauszufinden, was die Wahrheit ist. Was hat es mit den Büchern auf sich, die damals bei Lasgols Vater gefunden worden waren? Egil versucht sie zu lesen, was gar nicht so einfach zu sein scheint. Die Adepten, wie sie im zweiten Jahr heißten, müssen bezüglich des Königs helfen. Gegen ende weiß Lasgol nicht mehr, was er glauben soll und erlebt zum Schluss noch eine Überraschung. Gleichermaßen gilt dies für mich, denn ich war darauf nicht gefasst! Hatte es nicht so erwartet. Das Buch war spannend von Anfang bis zum Ende. Ich habe mit Lasgol mitgefiebert, gelitten, mich gefreut, wenn es gut ausging. Es hat mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von C.P.:
Ein Jahreshighlight
Yellowface von R. F. Kuang
Ein absolutes Jahres-Highlight!
Endlich mal wieder ein Buch, das mit ab der ersten Seite fesselte und bis zum Ende nicht mehr losließ.
Ich habe von der Autorin bereits andere Werke gelesen und obwohl ich Babel zwar unheimlich gut geschrieben fand, musste ich das Buch einfach pausieren. Es passte nie so richtig in meine Lesestimmung.
Der erste Band der „Im Zeichen der Mohnblume“ Reihe fand ich leider nicht ganz ansprechend, so begeistert, wie andere Leser:innen von den Büchern der Reihe sind, muss ich diese wohl aber nochmals lesen.
Aber „Yellowface“ packte mich ab der ersten Seite. Und dass, obwohl die Protagonistin wirklich keine Sympathieträgerin ist. Obwohl es in diesem Fall eher lauten sollte: Gerade, weil die Protagonistin keine Sympathieträgerin ist.
Um ehrlich zu sein ist eigentlich keiner der Charaktere wirklich sonderlich sympathisch oder liebenswert. Athena Lius Mutter vielleicht einmal ausgenommen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive von June und somit hat man als Leser:in das Gefühl, wirklich mitten in der Geschichte zu sein, alles hautnah mitzuerleben.
Während des Lesens wollte ich, dass Junes Lügenkonstrukt ihr um die Ohren fliegt und gleichzeitig wollte ich es auch wieder nicht. Weil man als Leser:in irgendwie doch eine Verbindung zu June aufbaut, sich in ihren Lügen verheddert.
Das Ende ist schon fast wie ein waschechter Showdown aus einem Thriller und passt so sehr zur Geschichte, wie es das auch nicht tut.
Zynische Satire, Thriller, Drama, das Buch lässt sich keinem Genre zuordnen und bedient sich einfach der besten Elemente verschiedener Genres. Ich finde R.F. Kuangs Stil einfach grandios und bin so froh, dieses Buch aufgeschlagen zu haben.
Wie auch in ihren anderen Werken behandelt die Autorin das Thema Rassismus in diesem Buch. Vor allem kulturelle Aneignung und Diversität stehen hier im Vordergrund. Die Autorin verwebt diese großen und wichtigen Themen in einer kritischen, mitunter sehr zynischen Art.
Und natürlich findet viel Handlung auf einer Metaebene auf Twitter/X statt. Cybermobbing und Shitstorms sind hierbei vorprogrammiert.
Es ist eine Fülle an Themen, die schon für sich genommen sehr interessant sind, die in diesem Werk miteinander verbunden werden und eine spannende, düstere Geschichte als Resultat hervorbringen.
Super interessant fand ich die literarischen Einblicke in der Verlagswelt. Ja, vieles wird hier sehr dramatisch und überspitzt dargestellt, aber als Person ohne nennenswerte Kenntnisse oder Erfahrungen in und über diese Branche glaube ich, dass irgendwo ein Fünkchen Wahrheit beziehungsweise Realismus in den Szenen vergraben liegt. Als Leser:in hat man ja gerne ein sehr romantisch verklärtes Bild der Verlagswelt.
Meine Rezension wird dem Buch einfach nicht gerecht. Ich kann nur empfehlen, sich selber eine Meinung über dieses grandiose Buch zu bilden, das auch ein paar Tage nach Beenden noch in mir nachhallt.
Rezensionen von S.:
Fremde Leben
Krähentage von Benjamin Cors
Ein Psychopath schlüpft in die Rolle einer einsamen alten Dame und kann alle ihre Bekannten täuschen. Warum tut er das? Und welche Rolle spielen die Krähen, die bei der Toten sind? Das sollen Jakob und Mila, beides hervorragende Ermittler, herausfinden. Allerdings haben beide mit persönlichen Schicksalsschlägen zu kämpfen.
Mit den Kollegen ihrer neugegründeten Sonderkommission nehmen sie dieses und ein anderes Unterfangen in Angriff. Sind es zwei Fälle oder doch nur einer?
Benjamin Cors hat einen wirklich packenden Thriller mit ungewöhnlichen Charakteren verfasst. Gut gelungen ist die Beschreibung des Teams, absolut verschiedene, aber engagierte und sympathische Mitglieder. Lucy hat großartige und originelle Ideen. Der Spannungsbogen wird konstant gehalten, das Ende ist fulminant. Leseempfehlung von mir!
Rezensionen von tonton:
Wunderschön illustriert, Text ausbaufähig
OTTO fährt los - Ein Sommer in Italien von Madlen Ottenschläger
"Otto fährt los: Ein Sommer in Italien" ist ein wunderschön illustriertes Bilderbuch. Wer vor hat, mit jungen Kindern nach Italien zu reisen sollte unbedingt dieses Buch mitnehmen. Es erzählt nämlich die Reise von Pauls Familie mit dem Bulli Otto durch Italien.
Das Buch ist wirklich sehr toll illustriert.
Die Bilder sind detailreich und es gibt viel zu entdecken. Die Seite, wo alles an Gepäck abgebildet wird, finde ich sehr gelungen, insbesondere die lustigen "Etiketten". An einigen Stellen wird auch aufgefordert, Sachen in die Illustrationen zu suchen. Das macht das Buch interaktiv.
Allerdings finde ich den Text ausbaufähig. Ich finde die Geschichte manchmal schwierig zu folgen und Vieles bleibt ungesagt. Man springt von einem Ort zum nächsten ohne überleitung. Es gibt oft "Cliffhänger-Sätze" wie "Und dann..." am Ende einer Seite, die auf der nächsten Seite nicht weitergehen. Sie haben mich beim Vorlesen gestört. Mir ist auch aufgefallen, dass einige Formulierungen wiederholt auftauchen: "macht große Augen", "gestikulieren", "kein bisschen", was mir nicht gefallen hat.
Trotzdem gebe ich dieses Buch vier Sterne.
Rezensionen von Lesemama:
Abenteuerspaß mit Conni
Abenteuerspaß mit Conni 2: Conni und der Segelausflug von Barbara Iland-Olschewski
Zum Buch:
Connis Oma hatte Glück beim Feuerwehrfest und beim Bingo einen Segelausflug gewonnen, den sie an Conni abtreten möchte. So darf Conni mit sechs anderen Kindern zusammen ein Wochenende auf der Ostsee segeln.
Meine Meinung:
Abenteuerspaß mit Conni ist eine neue Conni Reihe, der Segelausflug ist das zweite Buch.
Diesmal geht Conni mit ihr bis dahin fremden Kindern Segeln.
Vincent, der Sohn des Yachtvesitzers macht es den Kindern aber nicht leicht, er möchte gerne ein Held sein und im Mittelpunkt stehen. Aber Conni wäre nicht Conni, wenn sie das hinnehmen würde.
In der neuen Reihe lernt Conni neue Kinder kennen, ist getrennt von ihren Freunden aus Neustadt.
Was mir auch gut gefallen hat, die Eltern von Conni haben nicht einfach so ja gesagt, denn es wäre sonst ja ungerecht gegenüberJakob, Connis kleinen Bruder. So haben sie sich was einfallen lassen. Sowas finde ich gerecht und toll dass es in Kinderbüchern angesprochen wird.
Ansonsten ist es ein spannendes Abenteuer über Freundschaft und Zusammenhalt, es gibt auch noch Yuna, ein gehörloses Mädchen, es wird die Gebärdensprache angesprochen. Alles Themen die für Kinder interessant sind.
Der Text ist einfach zu lesen, die Schrift ist schön groß, die Kapitel sind kurz und die wichtigsten Dinge werden auch nochmal in einem Bild dargestellt, so das der Text durch Illustrationen aufgelockert wird. Gut zum Lesenüben, macht den Kindern und kleinen Connifans sicher Spaß.
Rezensionen von Tara:
Viel mehr als ein Kochbuch
Salt and Silver am Meer von Thomas Kosikowski; Johannes Riffelmacher
„Salt and Silver am Meer“ ist ein inspirierendes Kochbuch der beiden Weltenbummler Cozy und Jo.
Ihr Kochstil ist einzigartig und das Ergebnis ihrer Reiseerlebnisse. Sie haben sich unterwegs in aller Welt inspirieren lassen. Daraus haben sie einzigartige Gerichte mit heimischen und regionalen Zutaten gezaubert.
Jedes Rezept wird mit ein paar persönlichen Worten eingeleitet.
In diesem Buch geht es aber um viel mehr als nur um Rezepte und Essen.
Es vermittelt ein Lebensgefühl, erzählt eine Geschichte von zwei Weltenbummlern, die über ihre Erfahrungen berichten und diese für sich genutzt haben, um das Ergebnis mit anderen zu teilen.
Auf jeder Seite gibt es Fotos. Fotos, die Lust auf das Reisen und einen interessanten Einblick in das Leben der beiden Autoren geben.
Die Rezepte sind nach Jahreszeiten sortiert. Die Zutaten sind überschaubar und die Zubereitungen auch für weniger begabte Köche leicht verständlich.
Hier fehlt wirklich nichts und es gibt unter Anderem sogar einen QR-Code unter dem die Lieblingslieder der Autoren für lange Nächte am Strand oder zu Hause beim Kochen zu finden sind.
Durch den Leineneinband und ein Lesebändchen ist auch die Ausstattung des Buches ein richtiges Highlight.
Wer gerne reist, Geschichten über andere Länder und das Leben liebt und es mag in der Küche ein wenig zu experimentieren, der wird mit diesem Buch seinen Spaß haben.











