Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ecinev:
sehr speziell
Der Nachtläufer von Karin Fossum
Margot von Hanno und ihr Kollege wurden zu einem Todesfall gerufen. Dort angekommen finden sie einen älteren Mann tot aufgefunden wurde. Offensichtlich ist der Alte eines natürlichen Todes gestorben. Mit in dem Haus ein Jugendlicher der angibt der Enkel des Verstorbenen zu sein und die letzten Jahre dort gewohnt zu haben seit seine Mutter in einer psychiatrischen Klinik und der Vater im Gefängnis ist.
Wenig später stellt Meindel fest, dass sein Großvater ihm am Abend vor dem Tod eine große Geldsumme überwiesen hat.
Gleichzeitig ist der Kommissar Eddie Feber mit seinem Team auf dem Weg zu einem Tatort. Seit einiger Zeit tauchen mitten in der Nacht Einbrecher mit vorgehaltener Waffe an den Betten von harmlosen Bürgern. Am Tatort eine mysteriösere Zahlenkombination.
Skandinavische Krimis sind in der Regel sehr düster, so auch dieses Buch. Neben der ausführlichen Schilderung von Zwischenmenschlichem fehlt es leider etwas an Spannung. Das überraschende Ende entschädigt etwas wenn man durchgehalten hat.
Rezensionen von Ecinev:
Schwere Lektüre
Der rechte Pfad von Astrid Sozio
Nach vielen Jahren und einem Unfall mit Gipsarm zur Folge zieht es Benjamin, genannt Bennie zurück in das Dorf in dem er als Kind alle Ferien bei seinem Vater verbracht hat. Damals wie heute ist das Dorfleben geprägt von einer fundamentalistischen Glaubensgemeinschaft. Die Regeln sind streng und wirken oft paradox.
In dem Dorf trifft er wieder auf seine alten Freunde mit denen er schöne Kindheitserinnerungen teilt. Überhaupt scheint die Zeit dort stehen geblieben zu sein. In zwei Erzählsträngen erfährt man etwas über die Hintergründe zu der Flucht zu seinem Vater nach langen Jahren der Trennung als auch über die Erlebnisse der Kindheit.
Der Schreibstil ist eher ruhig, Spannung sucht man vergebens. So sind es er die ruhigen Töne die dieses Buch ausmachen und einem teilweise kalte Schauer über den Rücken laufen lassen. Gestört hat mich die wörtliche Rede die durchweg in dem Dialekt des Dorfes geschrieben ist. Gut lesbar aber dennoch gewöhnungsbedürftig.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
"Ein intelligenter Grundriss kostet nicht mehr als ein gewöhnlicher"
Harry Glück von Reinhard Seiß
Harry Glück (1925-2016) war einer der produktivsten und umstrittensten Architekten Österreichs. Sein Wohnpark Alt-Erlaa in Wien, einst als "hässliche Betonburg" beschimpft, gilt heute vielen als vorbildhaft.
Publizist Reinhard Seiß ehrt ihn nun mit einer umfassenden Monografie, nein, mit einem Bildband, in dem andere über Harry Glücks Art, Wohnungen zu bauen, philosophieren dürfen.
Die 18.000 Wohnungen bleiben als würdiges Denkmal seines Wissens und Wirkens.
Ich selbst habe Harry Glück persönlich kennengelernt, als ich in den frühen 1980er-Jahre bei seinem Architektenkollegen, Industriedesigner und früherem Arbeitgeber Carl Auböck, mit dem Harry Glück die Reihenhausanlage Am Wolfersberg geplant und gebaut hat, gearbeitet habe.
Harry Glück ist quasi ein Quereinsteiger unter den Architekten, denn er kommt von der Bühnentechnik und hat, anders als die meisten Architekten seiner Generation, statt auf der Hochschule für Angewandte Kunst, auf der Technischen Universität studiert. Was ihm zusätzlich Kritik und Anfeindungen einbringt, ist seine größte Auftraggeberin: Die Gesiba, eine Wohnbaugenossenschaft, die der Stadt Wien sehr nahe steht.
In diesem wunderbaren Buch über Harry Glücks Werk und Wirken nimmt natürlich seine bekannteste Wohnhauslage, der Wohnpark Alt-Erlaa, der in den Jahren 1973-1985 errichtet worden ist, den größten Raum ein. Der Wohnpark ist mit rund 9.000 Bewohner eine Stadt in der Stadt. Neben den Wohnungen enthält sie die nötige Infrastruktur wir Kindergärten, Nahversorger, Ärzte und zahlreiche Gemeinschaftsräume in denen nach Herzenslust genäht, Theater gespielt, geturnt oder an Modelleisenbahnen gebaut werden kann. Nicht zu vergessen sind die großzügigen Grünanlagen, die Kinder zum Spielen und ältere Bewohner zum Verweilen einladen. Auch das Konzept der autofreien Anlage hat Harry Glück vorweggenommen.
Kritisiert wurde der Wohnpark vor allem wegen seiner Schwimmbäder am Dach und der Balkone/Terrassen für jede Wohnung. Doch genau das schätzen seine Bewohner, wie die Interviews mit einigen Bewohnern zeigen. Er wurde, so erzählt er im Interview mit Reinhard Seiß, von rechten und linken Gruppen angefeindet, weil er Steuergeld für die Proleten ausgibt und denen Schwimmbäder auf’s Dach baut. Ja, kommen wir dahin, wenn der Klassenunterschied verschwimmt?
Harry Glücks Werk kann als Nachfolge des „Roten Wiens“, dem Wohnbauprogramm der Stadt Wien in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bis ca. 1934, gesehen werden. Damals hat man Wohnhausanlagen wie den Karl-Marx-Hof, den Lassalle-Hof oder den Metzleinsdorfer Hof errichtet, um die Wohnungsnot zu lindern. Zweckmäßige Grundrisse und kleine Geschäfte für den täglichen Einkauf, Kindergarten und Gemeinschaftsräume waren damals das Konzept, das Harry Glück für seine Bauten wiederentdeckt hat.
Das Wohnen in der Stadt mit den Vorzügen der Natur zu kombinieren war eines der zentralen Anliegen Harry Glücks. Sein Credo: Wer eine grüne Terrasse hat, braucht am Wochenende nicht aufs Land zu fahren (und reduziert damit den Verkehr). Die Pools auf dem Dach, die er bei zahlreichen seiner Wohnanlagen errichtete, sah er als bewussten Transfer einer Luxusausstattung hin zum "gemeinen Volk". Da er durch seine effiziente Konstruktionsweise bei der vieles vorgefertigt ist, Einsparungen erzielt hat, kann er das Geld in die besondere Ausstattung investieren. Ein Investment, das sich für die Bewohner bis heute lohnt.
Neben seinen in die Höhe gezogenen Wohnbauten hat Harry Glück, vor am Stadtrand von Wien Häuser und Wohnungen im „verdichteten Flachbau“ errichtet. Eine dieser Siedlungen ist gleich bei mir ums Eck in der Auernheimergasse, in Wien-Essling.
Ach, ich könnte noch viel über Harry Glück und sein Werk schreiben. Wer sich für Architektur interessiert, wird an diesem Buch nicht vorbeikommen. Nur noch ein Satz, nein zwei Sätze: „ein intelligenter Grundriss kostet nicht mehr als ein gewöhnlicher“ (S. 136) und hätten wir nur mehr solcher Architekten, die FÜR die Bewohner bauen als sich selbst ein Denkmal setzen zu wollen.
Das Buch ist in gediegener Ausstattung als Hardcover mit Lesebändchen im Verlag Anton Pustet erschienen. Es ist ein Überblick über Harry Glücks Werk und enthält zahlreiche grandiose Fotos.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Hommage an den 2016 mit 91 Jahren verstorbenen Architekten 5 Sterne.
Rezensionen von Lesemama:
Vom Bolzplatz zum Profiverein
Sportstars erzählen (Leseanfänger, Bd. 1) von Robin Gosens
Zum Buch:
In diesem Buch erzählt der Profisportler Robin Gosens wie er dank seines Onkels, der in mit uns Stadion nahm, zum Fußball kam und Profi wurde.
Meine Meinung:
In dem Buch wird von dem jungen Robin erzählt, ein Junge, wie es so viele gibt und natürlich auch Mädchen, wobei der Frauenfußball leider immer noch weit hintenan steht.
In einfachen Sätzen und kurzen Kapiteln erzählt der Fußballer von seinem Traum, der lustigerweise zu Beginn gar nicht wirklich sein Traum war. Aber einmal Stadionluft geschnuppert wusste er, er will Profi werden. Wenn man das Bich liest, könnte man meinen, es ist total easy Profi zu werden, aber ich bin sicher, Robin hat hart gekämpft und war diszipliniert.
Am Ende eine jeden Kapitels gibt es entweder ein kleines Rätsel zum gelesenen oder ein Idee sich fit zu halten, ein Sportlerbich halt. Für geübte LeseanfängerInnen und für zukünftige Profis sicher ein Leseerlebnis.
Rezensionen von Nele33:
für mich kein Thriller
Just Another Missing Person – Findest du sie, wirst du alles verlieren von Gillian McAllister
Dies war mein erstes Buch der Autorin Gillian Mc Allistar und ich habe viel von dem raffiniertesten Thriller des Jahres 2024 erwartet.
DCI Julia Day ist ihrem Beruf als Polizistin völlig verfallen, was sich leider auch auf ihr Familienleben auswirkt. Dies bleibt häufig auf der Strecke sobald sie sich auf einen neuen Fall einlässt.
Dieser hier wird so ganz anders als sie erwartet. Olivia wird als vermisst gemeldet und dieser Fall erinnert sie sofort an eine ungelösten Vermisstenfall aus dem Jahr zuvor. Bis heute wurde die vermisste Sadie nicht gefunden. Ihr Vater Lewis lässt nicht locker und gibt die Hoffnung nicht auf den Täter zu überführen. Dafür ist ihm scheinbar jedes Mittel recht.
Julia hat ein Geheimnis, damit erpressbar und setzt alles daran sich und vor allem ihre Tochter zu retten. Kann ihr dies gelingen, ohne jegliche Achtung vor sich selber zu verlieren?
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen-von der erwarteten Spannung kam durch langatmige Sätze und eine für mich teils nicht stimmige Übersetzung nicht viel auf. Nach jedem Abschnitt dachte ich, nun kann es werden, doch erst ganz zum Ende hin kam durch eine unerwartete Wendung etwas Spannug auf. Ansonsten war der gut gedachte Plot durch die vorher erwähnten Mankos totgeschrieben und über erklärt. Auch konnte ich für keinen der Protagonisten eine Art von Sympathie aufbauen.
Als einen Thriller kann ich das Buch nicht empfehlen.
Rezensionen von Anndlich:
Mörderisches Island die 3.
Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir
Bei einem Brand in der Kleinstadt Akranes wird ein junger Mann tot in seinem Bett vorgefunden. Zuerst deutet alles daraufhin, dass es zu einem tragischen Unglück kam, doch die Ermittlungen zeigen, dass es sich um Brandstiftung handelt und Marinó Opfer eines Verbrechens wurde.
Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir ist der dritte Band ihrer Buchreiche „Mörderisches Island“, dass es sich um eine Reihe handelt, war mir vorab nicht bewusst, weswegen ich mich möglicherweise zusätzlich schwer getan habe und das Buch letztendlich nach 100 Seiten abgebrochen habe.
Generell würde ich behaupten, dass es inhaltlich nicht auffällt, dass wir es mit einem dritten Band zutun haben und der Quereinstieg grundsätzlich möglich ist. Ich hatte jedoch extreme Probleme mit der Vielzahl an Personen, die einem direkt zu Beginn vorgestellt werden und die ich kaum in einen Zusammenhang gebracht habe. Obwohl mir vor Abbruch noch das Personenregister auffiel, konnte ich mit der Geschichte nicht mehr warm werden. Neben der Vielzahl an Personen, waren mir die Namen auch teilweise zu ähnlich - Marinó/Márin oder Sævar/Ævar -. Letztgenannter wurde wiederum nicht im Personenregister aufgeführt, was erneut für Verwirrung sorgte. Die Perspektivwechsel, die auch hier durchaus für gutes Tempo sorgten, machten meine Verwirrung dann komplett und sorgten dafür, dass ich keine Nähe zu den Protagonisten aufbauen konnte und das Buch lieber zur Seite lege.
Rezensionen von div:
macht nachdenklich
25 letzte Sommer von Stephan Schäfer
macht nachdenklich
Das Cover ist gelungen, passend und auch sommerlich. Das passt auch sehr gut, denn das Buch vermittelt generell Sommergefühle.
Das Buch erzählt die Geschichte über den Beginn einer besonderen Freundschaft. Ein kurzer Moment zwischen zwei Fremden kann sich zu einer innigen Freundschaft entwickeln, auch wenn die beiden nicht am gleichen Punkt im Leben stehen, aber vielleicht macht es das auch interessanter.
Einer der beiden ist der Erzähler - das macht es beim Lesen sehr interessant, dass der Erzähler gleichzeitig in Protagonist ist.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht geschrieben. Auf der einen Seite vermittelt das Buch sommerliche Gefühle, auf der anderen Seite hat es viel Tiefgang. Man wird nach dem Lesen nicht losgelassen, das Buch macht nachdenklich.
Von mir gibt es eine Empfehlung, insbesondere der nachdenkliche Aspekt hat mir gut gefallen.
Rezensionen von Lesemama:
@sarahrennnt
Die Influencerin von Rebecca Russ
Zum Buch:
Sarah hatte ein Leben, von dem viele Träume. Als erfolgreiche Influencerin hatte sie Reichweite und viel Werbedeals. Dann passierte ein Unglück und von heute auf morgen war Sarah ein Mensch, der gehasst wurde. Sie zog sich aus dem sozialen Netzwerk zurück. Trotzdem hat sie keine Ruhe, ein Stalker hetzt sie und gefährdet auch ihre Familie.
Meine Meinung:
Normal sind Thriller nicht mein bevorzugtes Genre, abundzu lese ich es aber ganz gerne und hier sprach mich der Klappentext schon sehr an.
Zu Beginn fand ich es etwas fad, ich wurde auch mit Aarah nicht richtig warm, sie kam mir wie eine willentlich Puppe vor. Mit der Zeit wurde es dann immer spannender, die Ereignisse schienen sich zu überschlagen. Und ich hatte schon bald einen Veracht, wer am Ende als TäterIn an den Pranger gestellt wurde. Dennoch fand ich es sehe unterhaltsam, der Spannungsbogen war gut, es gab einige unerwartete Wendungen. Am Ende ließ es ein schlechtes Bild auf Influencer bei mir zurück, oder eher ein Bild, welches ich eh von denen habe. Kann man gut lesen.
Rezensionen von ingrid78:
anspruchsvoll und komplex, aber kein Thriller
Die Stimme der Kraken von Ray Nayler
"Die Stimme der Kraken" von Ray Nayler war für mich anders als erwartet. Die Handlung spielt in der Zukunft, in der KI-Roboter in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden und Menschen versklavt werden können.
Schauplatz ist Vietnam, die Meeresbiologin Ha tritt einen neuen Job an, zusammen mit einem Androiden erforscht sie die ungewöhnlichen Meeresbewohner: Intelligente Kraken, die kommunizieren können.
Der anspruchsvolle und anschauliche Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen, trotzdem brauchte ich ziemlich lange, um mich in die Geschichte einzufinden. Es gibt verschiedene Handlungsstränge und dazu noch Zitate aus Büchern und Interviews von Personen, die es nicht leicht machen, den roten Faden zu finden. Es wird lange nicht klar, wie die verschiedenen Stränge zueinander passen.
Die Idee der Geschichte ist interessant, auch die philosophischen Aspekte. Viel Stoff der nachdenklich macht. Allerdings passiert irgendwie ziemlich wenig und das Lesen zog sich in die Länge, war zwischendurch langatmig.
Insgesamt fand ich die Idee zwar spannend, einen Ausblick in eine fiktive Zukunft zu erhaschen. Der Zusatz Öko-Thriller ist meiner Meinung nach irreführend, das Buch ist keinesfalls ein Thriller.
Rezensionen von Kathie:
Eine zauberhafte Sommergeschichte
Emmas Herzdilemma von Stefanie Gerstenberger
In " Emmas Herzdilemma" erleben wir eine zauberhafte Sommergeschichte, die voller Romantik, Witz und unerwarteten Wendungen steckt und Teenie-Leserinnen ab ca. 12 Jahren auf eine unterhaltsame Reise mitnehmen könnte. Das Buch präsentiert zwei mögliche Verläufe, eine gut umgesetzte und originelle Idee.
Die fast 16-jährige Emma stiftet Ärger, wodurch ihre Eltern ihre Ferienpläne canceln. Sie muss stattdessen sechs Wochen in der Pension ihrer Tante in Rom arbeiten. Emma ist davon wenig begeistert. Die Geschichte entwickelt sich weiter, wobei eine Version in Rom und eine zur gleichen Zeit in Köln spielt.
Der altersgerechte, lockere und verständliche Schreibstil ist humorvoll und berührt dennoch auch ernste Themen, was besonders für das Alter passend ist. Obwohl das Buch eigentlich für meine Enkelin gedacht war, hat es mich auch gut unterhalten. "Emmas Herzdilemma" ist ein passendes Buch für ein unvergessliches Leseerlebnis in den Ferien.











