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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Beklemmende Spannung

Die Verlierer,2 Audio-CD, MP3 von Petra Hammesfahr

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich nehme es gleich mal vorneweg: mir hat es sehr gut gefallen.

Es ist als Krimi eingeordnet, das passt schon auch, auch wenn es nicht den klassischen Spannungsaufbau hat. Wir Lesenden (oder Hörende, ich habe es als Hörbuch genossen) wissen oder ahnen zumindest schon ziemlich bald, wer hier Täter sein könnte.

Wobei man den Begriff Täter noch einmal neu überdenkt, wenn man in das Buch eingestiegen ist, denn es führt ziemlich deutlich vor Augen, dass es viele unschuldige Opfer außerhalb der eigentlichen Tat gibt.
Es ist ein subtiles Grauen, das hier mitschwingt, deshalb hatte ich ständig ein leichtes Gruseln beim Hören.
Der ständige Schwenk zu "Carli" (beim Hören habe ich immer Kalli gehört) und seine Sicht und Erlebnisse fand ich besonders eindringlich.

Ich mochte den Sprecher auch sehr gerne, ich konnte ihm zuhören, ohne dass meine Gedanken ständig abschweifen - sonst oft ein Problem für mich beim Hörbuch hören.

Insgesamt sehr gelungene 12 Stunden und 30 Minuten Hörgenuss!

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Rezensionen von bine525:

Tödliche Maskerade

Krähentage von Benjamin Cors

Der Schriftsteller Benjamin Cors ist absolutes Neuland für mich gewesen und die Inhaltsbeschreibung eines harten und perfiden Thrillers machten mich sehr neugierig darauf dieses Buch zu lesen. Und ich bin wahrlich nicht enttäuscht worden, denn ich liebe harte und brutale Thriller mit speziellen Personen.

Schon gleich von Anfang an war ich in der abartigen Geschichte gefangen und obwohl mir quasi der Täter von Beginn an präsentiert wurde, ist das Buch alles andere als langweilig. Denn abgesehen von der Story die so ganz anders ist als alles bisher gelesen, auch die Ausdrucksweise ist gelungen abwechslungsreich und man kann herrlich darin gedanklich versinken.
Das Buch lies mich aber auch noch nach der letzten Seite nicht los und das komplexe Thema von durchgeknallter Psychologie die aus Rachegedanken entstehen kann, ist ziemlich intensiv und wird mich wohl noch eine Zeitlang beschäftigen.
Zum Glück ist es aber nur Kopfkino und dabei auch noch schlecht umsetzbar in der Realität. Denn ich kann mir nicht vorstellen das man wirklich sein Aussehen so sehr verändern kann und das dann auch wirklich nicht auffällt. Dennoch bin ich nun Fan von diesem Autor geworden und würde sicherlich wieder erneut mit diesem aussergewöhnlichen Ermittlerteam auf Serienmörderjagd gehen.

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Rezensionen von nessabo:

Was für ein besonderes, emotionales und lehrreiches Buch!

Issa von Mirrianne Mahn

In „Issa“ begleiten wir die gleichnamige Protagonistin in den frühen 2000ern parallel zu ihren Ahninnen - beginnend mit ihrer Ur-Ur-Großmutter Enanga etwa 100 Jahre zuvor. Issa ist am Anfang ihrer ersten Schwangerschaft und wird von ihrer Mutter quasi dazu genötigt, in die Heimat Kamerun zu fliegen und sich dort spirituellen Ritualen zum Schutz der Schwangeren sowie ihres Kindes zu unterziehen.

Dort trifft Issa auf ihre Großmutter Namondo und ihre Urgroßmutter Marijoh.

Mit Issas Figur wird eindrücklich der innere Schmerz einer Suche nach der eigenen Identität sowie das von außen zugefügte Leid in Form von Alltagsrassismus in Deutschland gezeichnet. Sie scheint zu weiß für Kamerun und zu Schwarz für Deutschland zu sein. Ihre Reise im Verlauf des Buches mitzuerleben und zu sehen, wie sie ihren Frieden findet, hat mich sehr berührt. Die Erfahrungen ihrer Ahninnen zentrieren sich vor allem um den deutschen Kolonialrassismus sowie das gewaltvolle Patriarchat zu ihren jeweiligen Zeiten, aber auch ganz besonders um weiblichen Widerstand in verschiedenen Formen.
Mirrianne Mahn schafft es auf eine bemerkenswerte Art, die Geschichten aller 5 Figuren miteinander zu verweben, denn schließlich sind sie auch tatsächlich verbunden. Die unbeschreiblichen Gewalterfahrungen von Enenga sowie deren Tochter Marijoh, deren Tochter Namondo und deren Tochter Ayudele (Issas Mutter) resultieren in Strenge und Gewalt, die an die jeweiligen Töchter weitergegeben wird. Die Autorin schafft es meiner Meinung nach an der Stelle geschickt, den Traumata zwar Raum zu geben, Gewalt gegenüber Kindern aber nicht zu beschönigen.

Große Pluspunkte sind für mich der Stammbaum sowie die Landkarte zur Region im Westen Kameruns, in der die Geschichte spielt. Mahn spielt auch mit einem Mix an Sprachen und flicht Worte aus verschiedenen lokalen Sprachen mit ein. Das finde ich einerseits spannend und wichtig, es reißt mich aber trotzdem immer etwas aus dem Lesefluss. Großes Lob daher hier auch für die Umsetzung - Worte, welche im Glossar erklärt werden, sind stets kursiv gedruckt. Dieses einfache Signal hat mir an der Stelle sehr geholfen.

Der Roman hat mir so viel Wissen vermittelt, das ich beschämenderweise nicht hatte. Er enthält vor allem in Issas Erzählperspektive einen angenehmen Humor und eine liebevolle Skepsis den schamanischen Ritualen gegenüber. Ich persönlich habe keinen Bezug zu Spiritualität, fand die Perspektiven darauf aber sehr bereichernd und ausgewogen. Von den Gewalterfahrungen und den deutschen Kolonialverbrechen zu lesen, tut wirklich weh und das sollte es auch. Gleichzeitig war es einfach nur wundervoll zu sehen, wie die Frauen dieser Geschichte miteinander verbunden sind und solidarisch über Generationen hinweg beieinander stehen - auf ganz verschiedenen Wegen. Manche Perspektiven hätten gerade zum Ende hin noch etwas detaillierter sein können, da ich die Figuren dahinter gern näher kennengelernt hätte. Der Punkt lässt sich in meinen Augen aber gut verschmerzen. Ein wirklich großartiges Debüt!

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Rezensionen von Tara:

Drei Fremde auf dem Land

Das Licht in den Birken von Romy Fölck

„Das Licht in den Birken“ ist nach „Die Rückkehr der Kraniche“ der zweite Roman den die Autorin Romy Fölck außerhalb des Krimigenres veröffentlicht hat.

Thea Lorenz ist Mitte 50 und kehrt nach über 20 Jahren in Portugal mit ihren beiden Ziegen Aurélia und Clara zurück in ihre Heimat in die Lüneburger Heide.

Sie findet am Rande eines Naturschutzgebietes eine Wohnung für sich und ihre Ziegen. Die erste Begegnung mit ihrem Vermieter Benno Findeisen verläuft ein wenig holprig und unerwartet. Bisher lebt Benno sehr zurückgezogen auf seinem Hof, aber Geldnöte zwingen ihn dazu, einen Teil zu vermieten.
Die junge Backpackerin Juli verknackst sich im Wald bei ihrer Wanderung den Knöchel und wird von Benno gefunden. Da sie ihre Reise nicht fortsetzen kann, bleibt auch sie auf dem Hof.

Die Kapitel sind kurz und die Ereignisse werden im Wechsel aus der Perspektive der Protagonisten Thea, Benno und Juli geschildert.
Mit ihnen hat die Autorin drei vollkommen unterschiedliche Charaktere geschaffen, von denen jeder für sich authentisch wirkt.
Benno ist abweisend und sehr verschlossen, seine Tiere sind ihm wesentlich lieber als andere Menschen. Zunächst kommen weder Thea noch Juli wirklich an ihn heran und dennoch verändern sie ihn. Juli hat ihrer Familie den Rücken zugekehrt und versucht sich selbst und ihr eigenes Leben zu finden. In Thea steckt eine Menge Leben, sie interessiert sich für ihre Mitmenschen und ist ein Mensch der anpackt.

Das Setting, die Lüneburger Heide, der Hof, das Moor, der Wald, einfach die gesamte Umgebung werden sehr detailliert beschrieben, so dass ich beim Lesen alles direkt vor Augen hatte. Auch Bennos Kräuter- und Gemüsegarten sowie die auf diesen basierenden Kochkünsten von Benno, haben direkt Appetit gemacht.

Das Leben der drei Protagonisten wächst nach und nach immer mehr zusammen. Es ist ein Buch über Freundschaft, Hilfe, Neuanfänge, Probleme, Lösungen, Zusammenwachsen, das Leben mit seinen unerwarteten Wegen und vieles mehr.

Mir hat dieser Roman mit seiner norddeutschen Atmosphäre gut gefallen und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

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Rezensionen von xsarangbooks:

Wohlfühl-Buch!

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint

Inhalt:

Harlow ist eine sehr gute Hackerin und damit sie ihren kleinen Bruder die OP ermöglichen kann, hackt sie sich in ein Bankkonto rein. Statt in den Knast zu kommen, erhält sie ein Stipendium an der Lakestone Campus aufgrund ihrer Fähigkeiten. Die einzige Bedingung ist, dass sie mit dem Hacken aufhören muss.

Cover und Schreibstil:

Das Cover ist schlicht, aber dennoch schön und der Farbschnitt stellt eins der Wahrzeichen von Seattle dar. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man leicht durch die Geschichte kommt. Die einzelnen Kapitel aus der Sicht von Harlow und Zack wurden gut aufgeteilt und die Dialoge zwischen den Charakteren sind auch sehr unterhaltsam.

Meinung:

Harlow ist sehr sympathisch, intelligent und würde alles für ihre Familie tun. Sogar Gesetze brechen. Sie ist sehr aufmerksam und geht mit alles Menschen gefühlvoll um. Besonders hat mir gefallen wie sie mit Zack umgegangen ist. Sie kann keine Gebärdensprache und trotzdem ist für sie die Sprachbarriere zwischen Zack und ihr überhaupt kein Problem.

Zack hat ein Gendefekt und kann nicht sprechen. Trotzdessen lebt er nach seinen Wünschen und lässt sich dadurch von abhalten. Er hat sehr viele Menschen an seiner Seite wie zum Beispiel sein Großmutter und Chloe die ihm immer beistehen und bei allem behilflich sind. Wobei Chloe für mich persönlich etwas nervig war, da sie sich sehr in die Beziehung mit Harlow eingemischt und sich zu viele Sorgen gemacht hat.

An sehr vielen Stellen waren die Handlungen sehr vorausschauend und es kam genau so wie ich mir das alles gedacht hatte. Die kleinen Probleme in der ersten Hälfte des Buches zwischen Harlow und Zack waren für mich "unnötige Drama", sodass es etwas langatmig wurde. Ab der zweiten Hälfte ging es dann richtig los und durch die Sache mit dem Hacken wurde die Handlung auch richtig spannend.

Fazit:

Für mich war dieses Buch eher ein Wohlfühl-Buch und habe es eher an mehreren ruhigen Tagen gelesen. Eine sehr warmherzige Geschichte, wo wirklich alles zusammenpasst. Harlow und Zack sind wirklich tolle und besondere Charaktere, die man nur mögen kann. Von mir bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Ele:

Ermittlungen am Gardasee

Was der See birgt von Lenz Koppelstätter


Was der See birgt, Kriminalroman von Lenz Koppelstätter, ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook
Gianna Pitti ermittelt – ihr erster Fall.
Gianna Pitti entspringt einem alten Adelsgeschlecht am Gardasee. Sie ist die junge Polizeireporterin, der Lokal-Zeitung, die gleich zu Beginn in einem sehr persönlichen Fall ermittelt.

Die Leiche eines jungen Mannes wird aus dem Wasser gezogen, den Gianna kennt, sie war sogar die letzte die ihn lebend gesehen hat. Noch während die Polizei die Identität des jungen Mannes ermittelt, ist Gianna zusammen mit ihrem Onkel Francesco und der Chefredakteurin Elvira mitten drin in den Recherchen. Dabei führen ihre Ermittlungen sie auf die Spuren eines mysteriösen Geheimbundes. Je tiefer die drei graben, desto mehr Rätsel tun sich auf. Wie tief ist ihr Vater, der legendäre Investigationsjournalist, der vor einem Jahr spurlos verschwand, in diesen Fall verwickelt.
Der Ermittlungszeitraum zieht sich über drei Tage, deshalb ist das Buch in drei Teile eingeteilt. Die einzelnen Kapitel in auktorialem Stil, sind jeweils den drei „Privat-Ermittlern“ zugeordnet, die Kapitelüberschriften weisen darauf hin. Das Geschehen wir aus der Sicht der jeweiligen Person beschrieben, Somit ist der Leser wirklich sehr nah dran und mit dabei, schnüffelt sozusagen direkt mit. Lokalkolorit ist genügend vorhanden. Mir ist die Gegend bestens bekannt und das Setting ist so gut beschrieben, dass in meinem Kopf Bilder entstanden sind. Italienische Phrasen, Gedichte, Lieder sind hauptsächlich übersetzt, italienisches Feeling stellt sich dadurch ein. Leserbriefe und Gedichte sind kursiv, somit auffällig gedruckt. Das Buch beinhaltet ein Worträtsel, welches im Ebook nicht gut gehandhabt werden kann, dasselbe gilt für die Karte des Settings die jedoch farbig und zoombar mit beigefügtem Link auf Smartphone oder Computer angesehen werden kann.
Da ich die Südtirol-Krimis von Koppelstätter sehr schätze, war ich schon gehörig auf die neue Gardasee-Krimi-Reihe gespannt. Schon die Auffinde-Situation der Leiche und die Entwicklung aus Sicht Giannas, haben mich unmittelbar in den Fall katapultiert. Bei der Reporterin handelt es sich um eine äußerst sympathische unkomplizierte taffe junge Frau, die jedoch sehr unter dem Verlust ihres Vaters leidet. Es zeichnet sich ab, dass es sich hier am Gardasee um ein Ermittlertrio handeln könnte, mit dabei Giannas Onkel, Marchese Francesco, schrullig vergesslich, ein Genießer, der dabei ist möglichst stilvoll, das ererbte Familienvermögen zu vergeuden. Ich habe ihn sehr liebgewonnen. Mit dabei auch Elvira, die Chefredakteurin der Lokalpresse und Vorgesetzte Giannas. Sie ist mir noch ein wenig fremd geblieben. Tolle Figuren mit Charakter, ich hoffe ihnen noch in einigen Folgen zu begegnen, denn alle ihre angedeuteten Geheimnisse sind noch nicht gelüftet. Eine Spezialität des Autors, die ich besonders schätze. Auch das endgültige Schicksal von Arnaldo Pitti-Sanbaldi wird mich hoffentlich noch weiter beschäftigen. Das Personal in dieser neuen Krimireihe ist also gut besetzt.
Leider hat mich der Fall und die Beschreibung etwas überfordert, anfangs klar und überschaubar überstürzen sich die Ereignisse auf den letzten dreißig Seiten derart, so viele Namen und Zusammenhänge, zu viele Szenenwechsel, es war nicht leicht dem Geschehen zu folgen. Doch Tempo und Spannung war allemal vorhanden. Hier wünsche ich mir für die nächsten Bände etwas mehr Überblick und Klarheit. Es ist auf jeden Fall gelungen, mich für die neue Reihe zu begeistern.
Eine Empfehlung für die Fans von Gardasee und Italien und alle die die Commissario-Grauner Reihe lieben. Von mir 5 Sterne

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Rezensionen von Claudia R:

vielschichtig und fesselnd...

Alsensund von Per Sjørndahl

Klappentext / Inhalt:

Ein Pageturner mit vielschichtigen Charakteren und spannenden Wendungen.
Als in Harrislee an der Grenze zu Dänemark die Leiche einer Medizinstudentin gefunden wird, übernimmt Kommissar Sånbergen zusammen mit der örtlichen Kommissarin Wiedmann die Ermittlungen. Wenig später sind zwei weitere junge Frauen tot, und alles deutet auf einen Serientäter hin – bis Sånbergen ein altes Tagebuch entdeckt.

Es führt ihn dreißig Jahre zurück zu einem geheimnisumwobenen Haus und einem verstörenden Familiengeheimnis ...

Cover:

Die Skyline und Spiegelung um Wasser macht es sehr faszinierend und atmosphärisch. Das Coverbild ist typisch für ein emons Krimi sehr stimmungsvoll umgesetzt. Der dunkle Hintergrund bringt hier bereits Spannung hinein. Optisch und auch farblich finde ich es toll gewählt.

Meinung:

Spannender und fesselnder Krimi, mit vielschichtigen Charaktere und zahlreichen Wendungen. Nach und nach erschließt sich mehr und so manche Überraschung und Wendung ist nicht vorhersehbar und zu erahnen, was es extrem fesselnd macht. Die Ermittlungen sind toll beschreiben und dank der bildlichen Beschreibungen kann man sich alles sehr gut vorstellen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte. So halte ich mich mit Details zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist packend und flüssig lesbar. Es wird bildlich beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Auch die Charaktere und Hintergründe sind gut durchdacht. Überraschende Wendungen sorgen für gute Unterhaltung auch die vielschichtigen Charaktere passen gut zum Geschehen. Die Spannung wird bis zum Ende sehr hoch gehalten.

Durch die wechselnden Perspektiven der Vergangenheit und Gegenwart kommt zusätzlich Tempo und Spannung hinein. Die Kapitelnummerierung zieht sich durch den Text. Kleine Zahlenangaben und teils auch Ort- und Zeitangaben sind verstreut auf den Seiten zu finden. Besonders die Zeit- und Ortsangaben sind sehr wichtig und hilfreich für die Einordnung der Geschehnisse. Auch die Kapitellänge ist recht angenehm und teils auch recht unterschiedlich, von wenigen Zeilen bis hin zu mehreren Seiten.

Die Dynamik des Geschichte und Storyline ist toll gewählt und man ist schnell im Geschehen. Man kommt gut in den Krimi und die Ermittlungen hinein und wird von diesem mitgenommen. Auch die Aufklärung am Ende war für mich stimmig und gut gelungen. Ein Krimi, der sich sehr fesselnd liest und ein richtiger Pageturner ist. Einmal begonnen, legt man das Buch nur noch ungern aus der Hand.

Fazit:

Spannender und fesselnder Krimi, mit vielschichtigen Charaktere und zahlreichen Wendungen.

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Rezensionen von Claudia R:

Fantasyfeeling im Münsterland

Drachenwinter - Andersjahr von Gabi Rüther

Klappentext / Inhalt:

Raus aus der Stadt, rein ins Landleben!
Jule hat die Nase voll von der Hektik der Stadt, ihrem Job und ihrer Schwester. Sie zieht in ein einsam gelegenes Bauernhaus und genießt die Ruhe in der Natur.
Als sich ihr unheimlicher Nachbar schwer verletzt, leistet Jule erste Hilfe.

Auf dem Weg in den Rettungswagen bittet der Mann sie, auf seine beiden Haustiere aufzupassen.
Jule verspricht es ihm und ahnt nicht, worauf sie sich einlässt …
Eine magisch-romantische Geschichte über Drachen im Münsterland und Tierschützer der besonderen Art.

Cover:

Stimmungsvoll schaut einen das Auge, des Drachen direkt an und erzeugt damit etwas sehr faszinierendes und ausdrucksstarkes. Die Schuppen ums Auge sind detailliert skizziert und auch die Wirkung des Ganzes ist fantastisch umgesetzt. Mich spricht das Cover sehr an und ist für mich auf jeden Fall ein Hingucker. Als Drachenliebhaber ist hier sofort das Interesse geweckt.

Meinung:

Jule hat von der Stadt und der Hektik die Nase voll und verspricht sich vom Landleben Ausgeglichenheit und Ruhe. Doch als ihr eigentlich zurückgezogener Nachbar, eines nachts schwer verletzt ihre Hilfe benötigt, ändert sich schlagartig einiges. Und so manche magischen und fantastischen Geheimnisse kommen ans Licht. Aber wie geht man mit einem Drachenbaby um?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren und genaueren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Charaktere findet man sich sehr gut und schnell hinein. Jule mit ihrer lebendigen und quirligen Art hat mir sehr gut gefallen und auch ihre Offenheit und teils etwas verteilte Natur, war irgendwie sympathisch. Falk ist zuerst sehr distanziert, was sich aber aufgrund seiner Berufung als Drachenhüter durchaus erklärt und nach und nach erschließt. Aber auch Falk fand ich sehr gut ausgearbeitet und ich fand mich auch in ihn sehr gut hinein. Die Charaktere und auch das Setting im Münsterland wirkte authentisch und nicht zu weit hergeholt und man konnte sich das Ganze aufgrund der bildlichen Beschreibungen sehr gut vorstellen.

Die Mischung aus Realität und Fantasy und der Einbau der magischen Elemente ist sehr gut gelungen. Eine magisch-romantische Drachengeschichte im Münsterland.

Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Drachensymbolik am Anfang der Kapitel sticht hervor und hebt daher auch die Kapitelanfänge sehr gut heraus. Die Kapitellänge ist gut gewählt und ermöglicht so einen angenehmen Lesefluss. Die Geschichte leist sich sehr kurzweilig und angenehm. Man kann sowohl mit lachen, aber auch mit fiebern. Spannung und gute Unterhaltung werden hier geboten und durch so einige Situationskomik, das Ganze auch sehr gut aufgelockert. Eine wundervolle Geschichte, mit Natur- und Tierschutz Thematik, der besonderen Art, bzw. Fantasyfeeling im Münsterland. Mir hat dies sehr gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

Fazit:

Eine wundervolle Geschichte, mit Natur- und Tierschutz Thematik, der besonderen Art, bzw. Fantasyfeeling im Münsterland.

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Rezensionen von PFIFF:

Luc Verlain auf der Flucht

Baskische Tragödie von Alexander Oetker


Luc Verlain durchlebt die Hölle. Er wird verdächtigt, in einen Drogenhandel und diverse andere Verbrechen verstrickt zu sein. Er flüchtet, um nicht von seinen eigenen Leutenverhaftet zu werden, um seine Unschuld zu beweisen.
Er wird benützt, einem Drogenboß behilflich ziu sein. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen Racheakt aus der Vergangenheit handelt und der Drahtzieher Verlain vernichten will.

Doch der Commissaire ist geschickt, seinem Widersacher einen Schritt voraus. Er kann sich auf seine Freunde verlassen.
Die Jagd führt nach San Sebastian ins Baskenland und über die spanische Grenze und wieder nach Biarizz.
Unglaublich spannend und gut aufgebaut.

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Rezensionen von PFIFF:

Capri Krimi

Der blaue Salamander von Luca Ventura


Auf Capri lebt eine seltene Salamanderart, die blau schillert und vom Aussterben bedroht ist.
Einst wurde aus ihrem Leder eine berühmte Handtasche gefertigt, ein Duplikat ist im Besitz einer alten Diva.
Die junge Modedesignerin Rosalinda will unbedingt an diese Tasche, um mit Nachahmungen den Coup ihres Lebens zu starten.

Doch sie wird in der Kirche in einem Beichtstuhl erwürgt aufgefunden.
Der Inselpolizist Rizzi und Antonia Cirillo ermitteln, stoßen auf private Zwistigkeiten und tauchen ein in das Business der Lederherstellung.

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