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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Beeindruckend

Wir waren nur Mädchen von Buzzy Jackson

Zum Inhalt:
Hannie hat große Träume, doch es herrscht Krieg und die Träume scheinen weiter weg denn je. Schließlich schließt sie sich dem Widerstand an, denn gerade als Frau hat sie durch ihre Schönheit und Jugend Möglichkeiten jenen Männern, die das große Unheil stiften, nahe zu kommen und ja sie auch zu töten.

Schon bald gehört sie zu den meistgesuchten Frauen Hollands. Um sie herum geht die Menschlichkeit verloren, doch sie ist entschlossen menschlich zu bleiben.
Meine Meinung:
Mal wieder eine Geschichte einer starken Frau, die mir völlig fremd war, aber es wirklich verdient hat gesehen zu werden, wobei das ja in den Niederlanden zum Glück anders zu sein scheint. Ich fand die Geschichte sehr berührend und habe erst im Nachwort kapiert, dass es diese Person wirklich gab, was im Nachhinein die Geschichte als noch berührender erscheinen lässt. Ich finde es so bemerkenswert, wie stark manche Menschen sind. Ich hatte die Hörbuchversion und fand sie gut gelesen.
Fazit:
Beeindruckend

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein unerschöpfliches Thema

Goethe und die Frauen von Sophia Mott

Zum 275. Geburtstag des wohl bekanntesten Dichters und Universalgenies Deutschlands am 28. August 2024 erscheint dieses Buch von Sophia Mott.

„Die Überlegenheit des männlichen Genies ist dagegen eine Selbstverständlichkeit.“

Sophia Mott geht in dem Phänomen Johann Wolfgang von Goethe mit ein wenig Augenzwinkern nach, wie schon der Untertitel „Inszenierungen der Liebe“ andeutet, nach.

Ist die Liebe an sich, nicht nur eine Inszenierung?

Sophia Mott stellt uns nun die wichtigsten (?) Frauen, die in Goethes Leben eine Rolle spielen vor - diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Angeblich sollen es 44 Frauen gewesen sein, mit denen er eine Beziehung, welcher Art auch immer, gepflegt haben soll.

Katharina Elisabeth Goethe (Mutter, 1731-1801)
Cornelia Schlosser geb. Goethe (Schwester, 1750-1777)
Käthchen Schönkopf (1746-1810)
Friederike Brion (1752-1813)
Charlotte Buff (1753-1828)
Lili Schönemann (1758-1817)
Charlotte von Stein (1742-1827)
Christiane Vulpius (1765-1816)
Marianne von Willemer (1784-1860)
Ulrike Levetzow (1804-1899)

Wer ist seine größte Liebe gewesen? Vermutlich er selbst.

Meine Meinung:

Der alte Geheimrat Goethe gilt als Womanizer seiner Zeit. Doch ist er das wirklich? Braucht er nicht vielmehr die Bewunderung der anderen, um sich bestätigt zu fühlen? Sind die echten oder angedichteten Amouren nicht nur Spiegelungen seiner Selbst?

Ich will ja auch nicht in die Kerbe „die Mütter sind an allem schuld“ stoßen, doch welchen Anteil an seiner Persönlichkeit die intensive Beziehung zu seiner Mutter - als erste Frau in seinem Leben - hat, kann man nach 275 Jahren nur mutmaßen.

Goethe ist ein mächtiger und vermögender Mann und kann es sich richten. Das macht ihn ein wenig unsympathisch. Doch wie sagt schon sein Faust? “Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust“ - auch Goethe ist zwiegespalten. Er setzt sich über alle Konventionen hinweg, als er mit Christiane Vulpius lange Zeit ohne Segen der Kirche zusammenlebt.

Macht macht erotisch und deshalb wirkt Goethe auch noch im Alter auf zahlreiche Frauen anziehend. Er, der arme, schwache Mann muss sich den Frauen natürlich hingeben.

Sophia Motts Schreibstil ist kurzweilig und durchaus humorvoll, wenn sie uns jene Frauen präsentiert, die in Goethes Leben eine Rolle gespielt haben.

Ergänzt werden die ansprechenden Texte von Abbildungen der jeweiligen Frau. Dazu gibt es zahlreiche Zitate aus Briefen. Vervollständigt wird das Buch durch das Register der Frauen in Goethes Leben in alphabetischer Reihenfolge von Anna Amalia bis hin zu Luise von Ziegler.

Fazit:

Ein gelungenes Geburtstagsgeschenk zum 275. Wiegenfest. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Schönes Schweden

Frühling in Fjällbacka von Haike Hausdorf

Silja fährt nach dem Tod ihres Vaters nach Fjällbacka in Schweden-dort soll sie das Haus ihres Cousinen Malin hüten.Da ihr Leben nach dem Tod ihres Vaters in Trümmern liegt und sie keine Arbeit hat, ist das für Silja eine Willkommene Ableckung.In dem malerischen Fischerort gibt es zudem eine freie Stelle im lokalen Kinderhort.

Der malerische Ort an der Schwedischen Westküste findet Silja wunderschön.Hier kann sie zu sich kommen und einen Neuanfang starten.Wäre da nicht der workaholice Tischler Magnus-ihr Nachbar.Nach einem peinlichen Vorfall nimmt Magnus sie nicht mehr ernst…. Die Autorin HAIKE HAUSDORF hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich habe an der Seite von Silja eine wunderschöne Zeit in Fjällbacka erlebt.Es hat viel Freude gemacht sie zu begleiten und mitzuerleben wie sie aus dem Tal der Tränen wieder an Leichtigkeit gewann-sehr gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mir nicht gefallen

Mord im Antiquitätenladen von Waldi Lehnertz

Statt den Morgen angenehm mit Freund Kurt beim Angeln zu verbringen, findet Antiquitäten- und Trödelhändler Siggi Malich eine Leiche in seinem Laden. Doch diese ist, als die Polizei eintrifft, bereits wieder verschwunden. Daher sieht die Polizei keinen Handlungsbedarf. Allerdings hängt nun ein Teil einer alten Tapisserie an der Wand, die Siggi unbekannt ist.

Siggi ist überzeugt, eine Leiche gesehen zu haben und lässt nicht locker. Gemeinsam mit seiner neuen Putzfrau Doro und seinem Freund Anton begibt er sich auf die Suche nach Leiche und Mörder.

Meine Meinung:

Ich probiere gerne Neues aus, weshalb ich zu diesem Cozy-Krimi des Neo-Autors Waldi Lehnertz alias 80 Euro Waldi, bekannt aus der Sendung „Bares für Rares“, gegriffen habe. Ich habe hier eine turbulente Krimödie à la Tatjana Kruse erwartet, doch leider ist das Potenzial der Zutaten nicht genützt worden.

Die Ingredienzen sind: ein schrulliger Trödelhändler, der hofft, unter dem Trödel eine echte Sensation zu finden, eine verschwundene Leiche, ein Putzfrau, die quasi vom Himmel fällt und eigene Ambitionen hat sowie ein geheimnisvoller Wandteppich .

Diese Protagonisten stolpern irgendwie durch den Krimi. Die Spannungskurve ist recht flach gehalten. Es gibt kaum Höhepunkte. Aus der Geschichte rund Walpurga Bülow hätte sich eine durchaus spannende Geschichte konstruieren lassen, wenn diese von Anfang an in den Mittelpunkt gestellt worden wäre. So scheint dieser Krimi eher an der Feindschaft zwischen Siggi und dem Polizisten Gunnar aufgehängt zu sein. Nicht okay finde ich, dass sich Siggi mehrmals über Gunnars Schielfehler lustig macht. Im echten Leben würde Gunnar zwar kaum in den Polizeidienst eintreten dürfen, aber ihn deswegen zu verspotten, zeugt nicht gerade von Empathie und guter Kinderstube.

Die Charaktere sind alle miteinander skurril. Kaum einer steht mit beiden Beinen im Leben. Da ist Siggi selbst, der leicht chaotisch ist, Doro, die ständig auf einem rosa Handy herumdrückt oder Kurt, der unselige Anlageberater, der das Vermögen seiner Kunden eher verkleinert als vergrößert.

Die Auflösung selbst erscheint auch ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Daran kann auch die Hilfe von Krimiautorin Miriam Rademacher nicht viel ändern.

Fazit:

Dieser Krimi hat mir nicht wirklich gefallen, daher nur 2 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R:

spannende Kinderfantasy

Die Wächterin der Zeit von Silke Farmer

Klappentext / Inhalt:

In Valorun sind die Zauberfeder und das Buch der Zeit spurlos verschwunden. Das Schlimme daran: Wer im Besitz von Buch und Feder ist, kann den Lauf der Zeit ändern – mit unabsehbaren Folgen für Valorun und seine Bewohner.
Luwin und Eldrid sind sofort zur Stelle, um sich der großen Suche nach den magischen Gegenständen anzuschließen.

Dass sie dabei Hals über Kopf in ein neues, brenzliges Abenteuer stürzen, versteht sich von selbst.

Cover:

Das Cover ist spannend und fantasievoll umgesetzt. Magische Wesen sind darauf erkennbar und es wirkt bereits hier nach einem spannenden Abenteuer. Die Gestaltung und auch die farbliche Umsetzung ist toll gewählt und die Neugier aufs Buch geweckt.

Meinung:

Ein fantastisches Leseabenteuer für jüngere Leser und Fantasyeinsteiger. Fantasievolle Umsetzung und kreative Gestaltung runden das Ganze sehr schön ab. Ein wundervolles High Fantasy Abenteuer für junge Leser und Leseeinsteiger. Die Schrift ist extra entsprechend gewählt und auch die Sätze sind einfach und verständlich gehalten.

Das Abenteuer um Luwin und Eldrid ist spannend und bildlich erzählt und man kommt schnell und gut in die Handlungen und Geschehnisse hinein.

Dies ist bereits das vierte Abenteuer mit dem Zwerg Luwin und Pixie Eldrid, welche jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden können, da jede Geschichte für sich steht und ein eigenes abgeschlossenes Abenteuer enthält.

Eldrid und Luwin waren mir schon bekannt und ich war gespannt, was sie diesmal erleben. Die Spannung und auch die Unterhaltung waren hoch und so lässt es sich sehr leicht und flüssig lesen. Ein wundervolles Fantasyabenteuer mit tollen Charakteren und einer unterhaltsamen Storyline.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Überschriften sind farblich hervorgehoben und dadurch sehr gut erkennbar. Zudem sind die Überschriften gut gewählt und machen neugierig, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die Geschichte liest sich spannend und fesselnd und man kommt sehr gut voran. Für die Altersgruppe ist sie passend umgesetzt und auf einfache Sätze und große Schrift wurde geachtet. Leicht lesbare Fantasy, die Spaß macht.

Toll ist auch die umfangreiche Karte, am Anfang und Ende des Buches, welche sehr schön gezeichnet ist und auch sehr hilfreich für die Vorstellungsraft. Die farbigen Illustrationen im Buch lockern das Ganze sehr schön auf und setzen das Gelesene toll um. Illustrationen und Geschichte fügen sich sehr gut zusammen und alles in allem ist es wundervoll umgesetzt.

Fazit:

Spannende Kinderfantasy, leicht lesbar und wundervoll umgesetzt.

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Rezensionen von Claudia R:

Kurzgeschichten

Unter dem Olivenbaum von Claudia Westhagen; Brigitte Lamberts; Schmid-Spreer Ursula; Hannelore Koch; Fenna Williams; Stefanie Gregg; Margit Heumann; Barbara Steuten; Rudolf Georg; Joachim Speidel; Kerstin Lange; Sybil Quinke

Klappentext / Inhalt:

Unter dem ältesten Olivenbaum auf Dorotea Espositos ligurischem Gutshof entfaltet sich jeden Sonntag im Herbst ein zauberhaftes Treiben. Die Familie Esposito, Übernachtungsgäste und Dorfbewohner:innen feiern gemeinsam das Leben. Sie lassen sich von kulinarischen Genüssen verführen und teilen berührende und spannende Geschichten.

Ein fesselndes Kaleidoskop aus Lebens-, Liebesgeschichten und Krimis entsteht, das zwischen Heiterkeit und Nachdenklichkeit schwingt.

An diesem magischen Ort findet man nicht nur die Wärme der italienischen Sonne, sondern auch die Herausforderungen menschlicher Begegnungen. Er ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen, sich zurückzulehnen und sich von den Erzählungen treiben zu lassen. Unter dem Olivenbaum wird gefeiert, gelacht, geweint und vor allem, gelebt.

Cover:

Das Cover wirkt sehr warm und idyllisch und bringt die Atmosphäre des Olivenhains direkt rüber. Auch die verschwommene Umgebung im Hintergrund macht die Wirkung des Covers perfekt, während die Oliven im Vordergrund sehr klar heraus stechen. Die Farbwahl mit den warmen Farbtönen passt sehr gut und nimmt die Atmosphäre sehr schön auf. Alles in allem finde ich das Cover sehr gut gelungen und passend zum Titel des Buches.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten und Erlebnisse, von verschiedenen Autoren verfasst, durch einen roten Faden verbunden und toll in Szene gesetzt. Dabei stehen nicht nur die Erzählungen, sondern auch das Soziale und die menschlichen Emotionen und Entwicklungen sehr im Fokus. Intrigen, Leidenschaft und vielschichtige Betrachtungsweisen machen die unterschiedlichen Erzählungen gut erlebbar und auch fesselnd. So ist man auf jede der Geschichten gespannt und kommt auch hier sehr gut voran.

Die einzelnen Erzählungen haben eine angenehme Länge und jede für sich, hat etwas packendes, emotionales oder anderes besonders zu bieten.

Ich möchte jedoch inhaltlich gar nicht zu weit ins Detail gehen, da ich keineswegs Spoilern möchte oder zu viel verraten will und halte mich daher mit Informationen dazu zurück.

Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Und auch der Rahmen, in dem das Ganze spielt und erzählt wird ist gut gewählt und umgesetzt. Die Idee mit den Geschichten unter dem knorrigen Olivenbaum und auch die Storyline an sich finde ich sehr gut gewählt und auch die Umsetzung ist gut gelungen. Die kleinen Olivenbaum Illustrationen sind sehr schön und passend. Auch die Anfänge und Überschriften mit Autorennamen sind gut ersichtlich.

Nicht einfach nur eine Sammlung an Kurzgeschichten, sondern diese interessant zu verbinden, hat mir sehr gut gefallen.

So werden hier auch unterschiedliche Momente und Emotionen erzeugt. Spannung, aber auch bewegende und leidenschaftliche Momente, sowie sehr unterhaltsame Szenarien sind hier zu finden. Tolle Idee und Umsetzung. Mir hat dies gut gefallen.

Fazit:

Kurzgeschichten, interessant verbunden, durch einen roten Faden, der sich sehr gut hindurchzieht.

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Rezensionen von Claudia R:

tierisch unterhaltsam

Merlin und Princess von Izzy O'Brian; Rika Mohn

Klappentext / Inhalt:

Katastrophe!
Merlin hat seine Familie verloren. Sie haben die Raststätte verlassen, ohne zu merken, dass er nicht im Auto war. Und wenn es etwas gibt, ohne das Merlin sich sein Leben nicht vorstellen kann, sind es seine Menschen. Sofort rennt er dem Auto hinterher.
Dummerweise ist es sehr viel schneller – und die Straße lebensgefährlich.

Princess dagegen muss feststellen, dass ihre Familie sie an genau dieser Raststätte einfach ausgesetzt hat. Empörend, diese Menschen! Speziell die nervigen Kinder!
Sie beschließt, nach Hameln zu gehen. Hat nicht ein Rattenfänger gründlich dafür gesorgt, dass dort alle Kinder verschwunden sind?
Schon kurz nach dem Start kreuzen sich ihre Wege. Eine Begegnung, die für beide unschön beginnt.
Trotz gegenseitiger Abneigung einigen sie sich widerwillig, ihr Glück zusammen zu versuchen. Alleine sind ihre Chancen einfach zu gering.
Aber kann das gut gehen? Ein verspielter Hund und eine versnobte Katze als Schicksalsgemeinschaft?

Cover:

Eine tierisch unterhaltsame Geschichte mit zwei schrägen, aber zugleich auch sehr liebenswerten Charakteren. Princess und Merlin hat das gleiche Schicksal ereilt, vergessen bzw. ausgesetzt an einer Tankstelle, doch sind beide vom Wesen und ihren Ansichten sehr unterschiedlich, was eine gewisse Situationskomik hineinbringt und auch das Ganze sehr spannend und unterhaltsam macht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit Informationen und Details zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die wechselnden Perspektiven machen es sehr interessant und zugleich auch fesselnd. Es wird aus Sicht von Princess und Merlin in der Ich-Perspektive erzählt und auch einige kleine Einschübe aus Napoleons Sicht runden es gut ab. Die tierischen Charaktere sind toll geschildert und man findet sich in ihre Sichtweise gut hinein. Die Abwechslung macht es spannend und unterhaltsam. Die Kapitel haben eine gute Länge und teils wird durch diese recht kurzen Kapitel auch das Tempo erhöht.

Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar, auch die kleinen tierischen Symbole am Anfang unterstützen dies und sind gut gewählt. Gestaltung und Gliederung ist toll umgesetzt.

Die Geschichte selbst ist spannend und tierisch unterhaltsam, mir hat dies sehr gut gefallen und die tierischen Protagonisten konnten mich überzeugen. Kurzweilige und wunderschöne Geschichte für Zwischendurch und auch tolle Wohlfühl-Lesemomente.

Fazit:

Eine tierisch unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren.

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Rezensionen von Claudia R:

Spionageroman

Bruderküsse von Ira Habermeyer

Klappentext / Inhalt:

Bonn 1972: Ein schillerndes Spielfeld der Macht und der Verführung, der Täuschung und des Verrats. Nach einem rigorosen Einsatz gegen Dissidenten in seiner Heimat Litauen wird der junge, charismatische KGB-Offizier Rimas Rutkus in die Bundesrepublik eingeschleust. Sein Auftrag: Unter der falschen Identität eines schwedischen Journalisten soll er sich über Gisela, einer Mitarbeiterin in Bundeskanzler Brandts Wahlkampfteam, Zugang zu den Bonner Regierungskreisen verschaffen.

In Zeiten einer neuen Ostpolitik hat Moskau durchaus Interesse, seinen Einfluss auszuweiten. Was für Rimas als Romeo-Mission geplant war, nimmt eine dramatische Wendung – bald empfindet er mehr für die junge Frau, als er sollte. Auch der CIA-Agent Francis Haywood wird nach Bonn beordert. Dabei ahnt er nicht, wer der freundliche Schwede wirklich ist, der in seiner Nachbarschaft lebt. Bald wirft eine Spionageaffäre größeren Ausmaßes ihren Schatten auf die Bonner Republik, und auch Rimas droht, aufzufliegen. Kann er sich und Gisa aus der Schusslinie von BND und CIA retten?

Cover:

Das Cover wirkt stimmungsvoll und auch die Atmosphäre ist toll umgesetzt. Die etwas düstere Farbgestaltung erzeugt Spannung und die sich abgewendeten Personen erwecken eine gewisse Neugier. Optisch und auch farblich finde ich es toll und interessant umgesetzt.

Meinung:

Spannender Spionageroman, mit vielschichtigen Charakteren und wendungsreicher Storyline. Die Charaktere sind gut durchdacht und sehr facettenreich. Rimas und Francis machen einen guten Job und als rivalisierende Agenten von CIA und KGB lassen si sich n nicht so leicht in die Karten schauen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten. Spannung und fesselnde Unterhaltung ist garantiert und man wird schnell in die Zeit und Atmosphäre hinein versetzt.

Der Schreibstil ist bildlich und gut beschreiben. In Handlungen und auch das Drumherum findet man sich sehr gut hinein und es ist sehr spannend und interessant umgesetzt.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen, auch die optische Hervorhebung der Anfänge ist gut gelungen. Die Überschriften passt gut bzw. weisen Songs aus den 70ern auf, die man auch als Art Playlist ansehen kann. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich und praktisch.

Die Geschichte ist stimmungsvoll und auch die Emotionen wirken authentisch und nah. Crime Feeling und überraschende Wendungen sorgen für fesselnde Unterhaltung und spannendes Lesevergnügen. Ich ewar schnell im Geschehen und auch die Charaktere konnten mich überzeugen.

Fazit:

Spannender Spionageroman, mit vielschichtigen Charakteren und wendungsreicher Storyline.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Beklemmende Spannung

Die Verlierer,2 Audio-CD, MP3 von Petra Hammesfahr

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich nehme es gleich mal vorneweg: mir hat es sehr gut gefallen.

Es ist als Krimi eingeordnet, das passt schon auch, auch wenn es nicht den klassischen Spannungsaufbau hat. Wir Lesenden (oder Hörende, ich habe es als Hörbuch genossen) wissen oder ahnen zumindest schon ziemlich bald, wer hier Täter sein könnte.

Wobei man den Begriff Täter noch einmal neu überdenkt, wenn man in das Buch eingestiegen ist, denn es führt ziemlich deutlich vor Augen, dass es viele unschuldige Opfer außerhalb der eigentlichen Tat gibt.
Es ist ein subtiles Grauen, das hier mitschwingt, deshalb hatte ich ständig ein leichtes Gruseln beim Hören.
Der ständige Schwenk zu "Carli" (beim Hören habe ich immer Kalli gehört) und seine Sicht und Erlebnisse fand ich besonders eindringlich.

Ich mochte den Sprecher auch sehr gerne, ich konnte ihm zuhören, ohne dass meine Gedanken ständig abschweifen - sonst oft ein Problem für mich beim Hörbuch hören.

Insgesamt sehr gelungene 12 Stunden und 30 Minuten Hörgenuss!

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Rezensionen von bine525:

Tödliche Maskerade

Krähentage von Benjamin Cors

Der Schriftsteller Benjamin Cors ist absolutes Neuland für mich gewesen und die Inhaltsbeschreibung eines harten und perfiden Thrillers machten mich sehr neugierig darauf dieses Buch zu lesen. Und ich bin wahrlich nicht enttäuscht worden, denn ich liebe harte und brutale Thriller mit speziellen Personen.

Schon gleich von Anfang an war ich in der abartigen Geschichte gefangen und obwohl mir quasi der Täter von Beginn an präsentiert wurde, ist das Buch alles andere als langweilig. Denn abgesehen von der Story die so ganz anders ist als alles bisher gelesen, auch die Ausdrucksweise ist gelungen abwechslungsreich und man kann herrlich darin gedanklich versinken.
Das Buch lies mich aber auch noch nach der letzten Seite nicht los und das komplexe Thema von durchgeknallter Psychologie die aus Rachegedanken entstehen kann, ist ziemlich intensiv und wird mich wohl noch eine Zeitlang beschäftigen.
Zum Glück ist es aber nur Kopfkino und dabei auch noch schlecht umsetzbar in der Realität. Denn ich kann mir nicht vorstellen das man wirklich sein Aussehen so sehr verändern kann und das dann auch wirklich nicht auffällt. Dennoch bin ich nun Fan von diesem Autor geworden und würde sicherlich wieder erneut mit diesem aussergewöhnlichen Ermittlerteam auf Serienmörderjagd gehen.

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