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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Hat mich nur bedingt unterhalten

Weißglut von Tobias Quast

Zum Inhalt:
Sarah, die zur Münchner Schickeria gehört, begibt sich in die Einsamkeit Finnlands als die Boulevardpresse sich mit ihren Eheproplemen beschäftigt. In einem luxuriösen Sommerhaus an einem See will sie wieder zu sich finden. Doch es kommt anders, denn sie stolpert über eine Leiche am See und eh sie sich versieht, steht sie selbst unter Verdacht und so versucht sie selbst den Mörder zu finden.

Meine Meinung:
So richtig überzeugt hat mich das Buch nicht. Irgendwie war mir vieles zu gewollt und oftmals nicht nachvollziehbar. Dazu kam dass das Buch in der Gegenwartsform geschrieben war und das liegt mir nicht wirklich. Ich hatte zeitweise auch Mühe die ganzen Protagonisten auf die Reihe zu bekommen. Während zunächst die Story in die Länge gezogen wird, war dann das Ende fast im Schweinsgalopp erledigt.
Fazit:
Hat mich nur bedingt unterhalten

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Rezensionen von Petra:

Wenn es mit der Liebe gerade mal nicht passt

Man sieht sich von Julia Karnick

Über viele Jahre begleiten wir Frie und Robert die sich in der Schule kennengelernt haben, beste Freunde werden und es nie so richtig mit der Liebe passt. Mal ist es Oliver wegen dem Robert zu spät dran ist, mal ist es Svenja die im Wege steht. So fängt dieser Roman an. So entwickelt es sich auch weiter.

Die beiden treffen sich immer wieder und immer wieder ist einer Single und er andere in einer Beziehung. Bis sie beide in den Fünfzigern sind. Es ist nie zu spät für die Liebe. Aber manchmal zu früh.
Als Leser begleiten wir die beiden durch ihr Leben, wir lesen über ihre Jugend und ihre Erfahrungen die sie sehr geprägt haben. Am Beispiel der beiden werden alle Formen von Liebe ob gut oder schlecht beschrieben. Wir erfahren etwas über eine Hausfrauenehe. Ein eigenartiges Wort aber dahinter steht ein ganzes abhängiges Leben. Ein Beispiel für Frie nie so zu werden.
Diese Beschreibungen ob nun schön oder traurig. Sind sehr intensiv und gleichzeitig gegenüber den Protagonisten sehr rücksichtsvoll beschrieben. Nie ist da im Hintergrund ein - ich hätte es besser gemacht - sondern oft dafür kämpfe ich das es mir nicht so ergeht.
Es ist unter anderem ein Mutmachbuch. Es ist nie zu spät für alles was man möchte. Der Schreibstil schwankt zwischen fröhlich und nachdenklich, je nach dem wie die Situation es erfordert. Die Beschreibungen passen egal in welchem Alter die Personen gerade sind. Als ob die Autorin sich selbst auf eine Zeitreise durch ihr Leben begeben hat.

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Rezensionen von Petra Sch.:

grandioser Abschluss der Ballet-School-Trilogie

Ballet School - Die große Entscheidung von Gina Mayer

April und ihre Freunde Shasa und Wylie besuchen immer noch mit großem Erfolg das erste Schuljahr in der Royal Ballet School in London, bis plötzlich, mitten unter dem Schuljahr, ein neuer Schüler in die Klasse kommt. Younes ist ein starker Tänzer und je mehr dessen Talent rauskommt, desto mehr scheint das von Wylie verloren zu gehen.

Und dann ist da immer noch Raoul, für den April mehr als je zuvor empfindet, ihre Gefühle aber wohl nicht erwidert werden.

"Die große Entscheidung" ist das großartige Finale der Ballet-School-Trilogie, die man unbedingt in chronologischer Reihenfolge lesen sollte, denn die Bücher bauen aufeinander auf und auch wenn Vieles aus den Vorgängerbänden erwähnt wird (zB was es mit Aprils Mutter auf sich hat, die mal eine gefeierte Primaballerina war) ist es zu empfehlen, die Reihe von Anfang an zu lesen, v.a. was die Beziehung der unterschiedlichen Charaktere zueinander und wie sich diese entwickeln betrifft.

Gina Mayer hat es wieder großartig geschafft, die Welt des Balletts lebendig werden zu lassen, sodass auch Unkundige große Lust bekommen, sich mal eine Ballett-Vorstellung anzusehen oder sich selbst in diesem Tanz zu üben (aber nur, wenn man wirklich sehr diszipliniert ist, denn die Härte dieses Sports kommt auch mit jeder Faser rüber).
Einige Charaktere polarisieren wieder stark, zB der harte und ungerechte Tanzlehrer Mr de Waal; Aprils Schwarm Raoul, der immer noch unnahbar ist und sie nicht an sich heranlässt und eben auch Younes, bei dem es bei April ebenfalls knistert und der einfach zu perfekt scheint.

Es werden wieder nicht nur Themen des Balletts großartig emotional verarbeitet, sondern auch alles, was Jugendliche betrifft: Schule, Familie, Freunde, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt, die erste Liebe; aber auch Streitigkeiten, Mobbing, Wettbewerb und Leistungsdruck, denn es wird auch entschieden, wer in der Abschlussaufführung auftreten darf, und wer vielleicht die Schule nicht mehr weiter besuchen darf.

Auch wenn ich das eine oder andere vorhersehen konnte und das Ende der Reihe mich dann irgendwie traurig gemacht hat, denn so ganz abgeschlossen fühlt es sich für mich nicht an, war ich einfach wieder bezaubert von dieser wunderbaren und emotionalen Geschichte in der Welt des Balletts.


Fazit:
Großartiger und emotionaler Abschluss der Ballet-School-Trilogie.

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Rezensionen von Petra Sch.:

humorvoller Jugend-Vampirroman

Vampirkönigin wider Willen. Fake it till you make it von Jo Simmons

Die 15jährige Mo Merrydrew ist ein unauffälliges, durchschnittliches Mädchen aus dem unauffälligen, langweiligen Dorf Lower Donny in Großbritannien. Bis plötzlich Bogdan vor ihr steht und ihr verkündet, dass er ein Vampir ist und sie die Auserwählte sei, um die Vampirkönigin von ganz England zu werden.

So eine wichtige Entscheidung muss natürlich gründlich überdacht werden: soll Mo dieses Angebot annehmen? So ein bisschen Macht würde ihr schon gefallen, immerhin ist sie sonst unscheinbar. Doch sie ist Vegetarierin, also kommt Blut trinken für sie absolut nicht infrage. Und das Konzept der Monarchie lehnt sie eigentlich auch ab. Wie also dieses Dilemma lösen?

Zu Beginn entwickelt sich die Geschichte leider seeehr langsam; es ist ein Hin- und her mit Bodgan, und bis sich endlich etwas tut in Sachen Entscheidung "Vampirkönigin ja oder nein" dauert es einige Zeit. Doch dann kann das Buch mit Humor und seiner Andersartigkeit überzeugen!
Manchmal fragt man sich als Leser, ebenso wie Mo selbst, warum gerade SIE die Auserwählte ist. Doch im Laufe der Geschichte ergibt sich die Antwort aus ihren Charaktereigenschaften von selbst: sie hat das Herz am richtigen Fleck, klare Prinzipien und sie will gleiches Recht für alle und dass es niemandem schlecht geht (also keine Menschen-Blutopfer mehr!).

Mo schließt man von Anfang an gleich in sein Herz! Sie ist so wunderbar ironisch und ungewollt humorvoll. Und sie ist erstaunlich selbstbewusst, dafür, dass sie in der Menge der Jugendlichen quasi gar nicht auffällt. Aber sie hat zu allem eine eigene, fest Meinung und das Durchsetzungsvermögen gegenüber einem Vampir (das sie gegenüber Mitschülern leider so gar nicht hat), denn da sie vegetarisch ist, wird sie niemals nie Blut trinken. Also muss sie wohl so tun als ob. Und das gelingt ihr einfach großartig! Wie sie den Vampirkönigs des Ostens mit Schläue und Coolness austrickst, war einfach nur göttlich.
Natürlich geraten sie und ihre beste Freundin Lou Townsend dabei in Gefahr. Doch mithilfe des schnuckeligen 16-jährigen Luca, dem treuen Gefährten von Bogdan, gibt es einen guten Ausgang.
Ein bisschen Romantik ist also auch dabei und alle wichtigen Zutaten für einen unterhaltsamen Jugendroman sind somit vereint.


Fazit:
Ein humorvoller Auftakt einer etwas anderen Vampir-Reihe für Jugendliche mit einer großartigen Protagonistin. Ich freue mich schon auf den Nachfolgeband!

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Lustige Alltagsabenteuer mit lebendigem Schleim

Schwapp, der Geheimschleim - Der große Schleimassel - von Tina Schilp

Dieser erste Band der Reihe erzählt von den Geschwistern Lou und Lukas und ihren ersten Erlebnissen mit Schwapp, einem lebendig gewordenem Schleim, der sprechen kann und mit seinem eigensinnigem Charakter die Geschwister auf Trapp hält. Die Verantwortung für einen Geheimschleim zu tragen, der auch geheim bleiben soll, erweist sich als anspruchsvolle Aufgabe für die Kinder.

Mutter, Vater, die drei Kinder, Hund Schneekugel und Co. wohnen in einer Mietwohnung und es gibt vermehrt Ärger mit der Vermietern Frau Krackenburg, die nur nach Gründen sucht, um die Familien rauszuschmeißen. Außerdem erfährt man etwas über den Familien- und Schulalltag und die fiese Mitschülerin Victoria.

Für selbstlesende Achtjährige ist der Text etwas herausfordernd, weil Schwapps Aussprache und Wortkreationen eigenwillig sind und es ein paar schwierige Wörter gibt, aber dafür eignet es sich gut zum Vorlesen, besonders, weil die Kapitel nicht zu lang sind und die Schwarz-Weiß-Zeichnungen für Abwechslung sorgen. Das ist auch doppelt unterhaltsam, denn die kinderechte Geschichte ist voller Humor und Situationskomik. Die Handlung nimmt einen einfallsreichen Verlauf und das Ende ist kindgerecht schön. Die Fortsetzung gibts bereits im August.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Auftakt einer neuen Action-Reihe

Last Line of Defense, Band 1 - Der Angriff von Andreas Gruber

«Last Line of Defense» bietet jede Menge Action und Spannung mit Teenage-Agenten auf hohem Niveau und richtet sich an eine junge Zielgruppe, begeistert aber auch Erwachsene. Als Auftakt einer Trilogie beginnt es rasant, mit einer Verfolgungsjagd, als die neunzehnjährige, argentinische Aktivistin und investigative Journalistin, Sofia González mit gestohlenen, brisanten Daten zur britischen Botschaft in Buenos Aires flieht.

Dort lernt sie Jayden kennen, bevor ein Raketenangriff alles in Schutt und Asche legt und sie auf sich gestellt sind.

Zwischendurch erzählen Rückblenden, wie der damals sechzehnjährige Jayden als illegaler Boxkämpfer, vor fünfzehn Monaten, von der verdeckten Spezialeinheit „Last Line of Defense“ rekrutiert wurde. Gerade Jayden familiäre Vergangenheit birgt einige Geheimnisse und es ist absolut fesselnd zu lesen. So junge Agenten und Agentinnen sind natürlich eine Erfindung des Autors Andreas Gruber, aber eine, die Spaß macht, mit tollen Twist und anhaltender Spannung. Alles andere wirkt realitätsnah recherchiert und bietet abwechslungsreiche Unterhaltung an vielen Orten und mit unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln. Toll finde ich, dass « Der Angriff» eine abgeschlossene Geschichte ist, die mit einem gelungenem Finale endet. Der zweite Band erscheint schon im November und hält weitere Enthüllungen und actionreiche Spannung bereit. Ich freue mich drauf!

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Rezensionen von Claudia R:

Detektivgeschichte

Die Münsterland-Detektive / Feuer auf dem Hof (5) von Anja Stroot

Klappentext / Inhalt:

Endlich Sommerferien! Die Münsterland-Detektive sind gerade in ihrem Feriendomizil angekommen und eifrig dabei, Pläne zu schmieden, als plötzlich ein gefährliches Feuer auf dem Reiterhof ausbricht. Die Flammen schlagen um sich. Es herrscht große Aufregung. Können alle gerettet werden? Und warum ist das Feuer überhaupt ausgebrochen? Natürlich beginnen die Münsterland-Detektive sofort zu ermitteln.

Zusammen mit den Pferden erleben die Kinder wieder spannende Abenteuer. Aufregende Geschichten, liebevoll illustriert, die das Herz kleiner Pferdefreunde und Spürnasen höher schlagen lassen.
Mit Geheimschrift, Bastelanleitung und Bastelbogen für ein Lesezeichen passend zum Buch und eigenem Detektivausweis!
Ab 8 Jahren

Cover:

Das Cover wirkt sehr spannend durch das Feuer und die gesamte Gestaltung. Das scheuende Pferd macht es dramatisch und von der Optik und Farbgebung ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Dies ist bereits der fünfte Band der Münsterland Detektive Leona, Gundula, Felix, Ben und Jacky. Jeder Band ist indisch abgeschlossen und auch separat sehr gut lesbar.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr locker und flüssig lesen. Schnell findet man ins Geschehen und in die Charaktere hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich so recht gut lesen. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.

Toll sind auch die schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch, die das Ganze sehr gut auflockern und abrunden. Die Illustrationen sind toll gewählt und veranschaulichen das Gelesene gut.

Spannung wird hier schnell aufgebaut und es macht Spaß den Detektiven bei ihren Handlungen und den Geschehnissen zu folgen. Toller Kinderkrimi für Kids ab 8 Jahren gut geeignet und für Jungen und Mädchen gleichermaßen.

Es leicht sich leicht und flüssig lesen und auch wenn einiges etwas schnell kommt, so wird hier schnell Spannung aufgebaut, aber auch die Botschaft dahinter kommt nicht zu kurz.

Am Ende wird noch für zusätzliche Unterhaltung und Beschäftigung gesorgt, dank Bastelanleitung, Geheimschrift, Deteiktivausweis und Quiz. Tolle Extras am Ende, die das Ganze zusätzlich perfekt abrunden.

Fazit:

Spannende Detektivgeschichte für kleine Ermittler ab 8 Jahren.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Hach - einfach schön, Herzschmerz pur

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint

Ja, ich weiß, Coverbeschreibungen nerven viele Lesende - aber hier kann ich es mir einfach nicht verkneifen.
Die neue Reihe spielt in Seattle und der Buchschnitt ist einfach traumhaft. Hier beim Auftakt das Riesenrad vom Pier, wenn man dann alle drei Bände hat, hat man die Wahrzeichen Seattles nebeneinander.

Mein letzter Urlaub führte nach Seattle und deshalb ist es gleich doppelt schön. Ich muss die Reihe schon alleine deshalb komplett haben.

Glücklicherweise hat mich der Inhalt aber genauso geflasht. New-Adult wie es sein soll. Das Tochterkind (dem eigentlichen Zielgruppenalter auch deutlich näher als ich) war genauso begeistert.

Es geht um eine klassische Campus-Love-Story. Harlow ist neu am Lakestone Campus und hat schon viel mitgemacht in ihrem jungen Leben. Sie ist eine begnadete Hackerin, konnte ihrem kleine Bruder dadurch das Leben retten und hätte ihres...Nein - mehr will ich da gar nicht aufführen, das muss man selbst lesen.

Das Buch liest sich ruckzuck dahin und ich mochte die Charaktere sehr gern. Besonders Zack, der zwar hören, aber nicht sprechen kann. Das hat für das Thema sensibilisiert und neugierig auf Gebärdensprache gemacht. Bei der Tochter sogar so nachhaltig, dass sie erste Gebärden und das Gebärdenalphabet gelernt hat. Gefällt mir gut, dass man auch vermeintlich "seichte Liebesgeschichten" mit Tiefe versehen kann.

Für mich war das Buch einfach rund - gute Unterhaltung, leicht zu lesen und nebenbei auch noch spannend und sensibel.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Liebesgeschichte, die sich langsam entfaltet

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint

«Lakestone Campus of Seattle - What We Fear» von Alexandra Flint erzählt von der hochbegabten Harlow, die ein milliardenschweres Bankkonto gehackt hat. Doch Harlow entgeht einer Gefängnisstrafe und wird stattdessen Studentin, weil man ihr Talent fördern will. Doch ihre alten Freunde lassen sie nicht so leicht gehen und so birgt ihre Vergangenheit einiges, was sie erstmal geheim hält.

Die Geschichte ist schon ziemlich klischeehaft und realitätsfern, was ihren Reiz ausmachen könnte. Das zeigt schon die erste Begegnung zwischen Harlow und Zack, ein Literaturstudent an der Uni, der mit Gebärdensprache kommuniziert. Unausgesprochenes und Geheimnisse sorgen für Unterhaltung. Die Dynamik der beiden Hauptfiguren war toll und die langsame Liebesgeschichte, die sich daraus entwickelt, ist gelungen. Erzählt wird aus beiden Perspektiven, was es ermöglicht, beide näher kennenzulernen. Das macht die Geschichte sehr nachvollziehbar und mitreißend. Gefallen hat mir das ganze Setting und der Schreibstil, wobei mir manche Dialoge zu platt waren. In der Zielgruppe wird es sicher seine Fans finden, aber mir fehlte es an Spannung und Tiefe, weshalb mich das Buch nicht wirklich packen konnte.

Für alle, die süße Liebesgeschichten mit interessanten Figuren voller Geheimnisse mögen, die sich langsam entfaltet.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Durchwachsener Start ein vielversprechenden Reihe

Academy of the Sun - Onyekas Superkraft von Tolá Okogwu

Die «Academy of the Sun» - Reihe mit dem ersten Band «Onyekas Superkraft» erzählt von Onyeka, die als Solari ihre Superkraft in den Haaren entdeckt.

Besonders ist, dass Onyekas ungewöhnliche Gabe in ihren Haaren steckt (und sie sich danach übergeben muss). Allerdings verbirgt sich dahinter eine ganze Gemeinschaft von Solari mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Aufgaben zum Wohl des Landes Nigeria, die an der Academy of the Sun gelehrt werden.

Ansonsten ist Onyeka ein ganz normales Mädchen, der es viel ausmacht, was andere über sie denken und die mit ihrer übertrieben beschützenden Mutter in London lebt. Viele Ideen erinnern an bekannte Fantasy-Bücher, wie die vier Häuser, die sich nach dem jeweiligen Ike richten, gemischt mit einer interessanten Lokalität und ein paar neuen Einfällen, wie dem künstlichen Intelligenzsystem, das alles kontrolliert. Geschrieben in der Ich-Perspektive weiß man immer nur so viel wie die Hauptfigur und es sind einige Informationen, die da anfangs auf einen einprasselt, wobei man stets den Eindruck einer langen Einführung hat. Dabei kommt selbst bis zu Hälfte keine richtig Spannung auf, weshalb das Buch einige Wochen nur rumlag und ich mich nicht zum Weiterlesen motivieren konnte. Irgendwie wollte kein Funke überspringen, alles wirkt so austauschbar und die Story war mir zu vorhersehbar. Es gibt ja Jugendbücher, die auch Erwachsene gut lesen können, aber dieses gehört nicht dazu. Die Zielgruppe könnte aber, gerade wegen der Perspektive, Onyekas nachvollziehbaren Gefühlen, und den modernen Einflüssen, ihren Spaß mit dem Buch haben.

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