Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Imst)
Gras unter meinen Füßen von Kimberly Brubaker Bradley
Testleserin LINDA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (11 Jahre, Imst)
In diesem Buch geht es um Ada und Jamie. Die beiden leben im Jahr 1939 in einer dunklen Gasse zusammen mit ihrer brutalen Mutter, die Ada nicht vor die Tür lässt, da sie einen Klumpfuß hat. Doch eines Tages soll Jamie das Haus verlassen und in eine andere Stadt gebracht werden, da man vermutet, dass London bombardiert werden wird.
Und Ada ergreift diese Chance - sie kommt heimlich mit ihm! Den beiden steht eine lange Zugreise bevor. Und als sie dann endlich ihr Ziel erreich haben, will niemand die beiden aufnehmen. Also werden sie Mrs. Smith aufgezwungen, die sich rührend um sie kümmert. Doch als Hitler auch in dieser Stadt einmarschiert, müssen die beiden wieder zurück nach London zu ihrer brutalen Mutter. Wird alles gut ausgehen und werden sie ihrer Mutter entkommen?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es immer spannend war. Doch es gab auch einige Stellen an denen es etwas traurig war. Auch finde ich es toll, dass Mrs. Smith die Kinder einfach so aufgenommen hat, obwohl sie sie erst gar nicht wollte.
Doof finde ich, dass es solche schlimmen Menschen wie Hitler immer noch gibt.
Rezensionen von rainbowly:
Sehr gelungen
Donald Duck - Bitte lächeln! von Walt Disney
Inhalt
Wir begleiten Donald Duck und die anderen Bewohner von Entenhausen in kurzen Moment durch ihren Alltag.
Gestaltung
Man entdeckt in den Strips viele Figuren aus Entenhausen. Ganz vorne im Buch werden die Wichtigsten auch kurz vorgestellt, falls sie noch nicht bekannt sein sollten.
Die über 200 Schnappschüsse aus ihrem Alltag bestehen meist nur aus drei oder vier Bildern und sind im bekannten Stil gezeichnet und passend koloriert.
Einen Strip hat mein Sohn allerdings zweimal im Buch entdeckt. Einige wirken moderner, andere sehen schon etwas älter aus wie zum Beispiel der Wolf und die Schweinchen. Aber der Humor ist immer ganz typisch Donald Duck - viel Missgeschick und Ärger. Jede Figur zeigt wieder ihre typischen Charaktermerkmale.
Natürlich trifft nicht jeder Strip den eigenen Humor, aber das ist bei der Auswahl ja auch kein Problem.
Fazit
Ein lustiges Buch, in das man immer mal wieder rein blättern kann.
Rezensionen von Natalie:
Mutig sein für Veränderung
Liebesglück unterm Sternenzelt von Heidi Troi
Sierra arbeitet in der Softwareentwicklung in New York, merkt aber zusehends, dass sie durch ein Leben rauscht, welches sich nicht richtig anfühlt. Außerdem plagen sie schon längers große Schuldgefühle. Kopflos fährt sie mit dem Auto drauflos, landet in der Nähe vom kleinen Städtchen Valentine im Graben.
Dort findet sie Hunter, der zunächst absolut zuvorkommend und hilfsbereit ist, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Bis er dann erkennt, wen er da gerettet und in seine Hütte mitgenommen hat…Sierra Sharp, die seinen besten Freund auf dem Gewissen hat…
Heidi Troi gelingt es wunderbar, die vielen Seiten des Lebens einzufangen und die Emotionen der Protagonisten so nachvollziehbar darzustellen. Sowohl Hunter als auch Sierra plagen große Schuldgefühle, haben jedoch einen komplett gegensätzlichen Umgang damit - Rückzug in die Natur vs. weiterhin Vollgas in der Großstadt. Die Entwicklung und vor allem die Erkenntnisse, welche sie im Laufe des Romans durchlaufen, nehmen den Leser auf eine aufwühlende Lesereise mit, welche die Sweet-Valentine-Reihe der Autorin so lesenswert machen.
Rezensionen von Arambol:
wenig überzeugend
Weißglut von Tobias Quast
"Am Himmel schreien die Möwen auf. Es hört sich an, als würden sie lachen."
Das Buch beginnt mit drei parallelen Handlungssträngen:
- An einem abgelegenem See betrinken sich zwei "Geschäftspartner" beim gemeinsamen Saunieren sinnlos. Es kommt zum Streit, der heftig eskaliert und in dessen Folge einer den anderen umbringt.
- Onni, ein Doktorand am Institut für finnische Mythologie und Religionslehre
In Helsinki, kommt mit seiner Arbeit nicht voran, macht dann aber eine außergewöhnlziche Entdeckung und begibt sich auf die Reise und die Suche nach einem mysteriösen Artefakt.
- Sarah flieht aus München um sich vor der Welt und ihrem eigenem Leben zu verstecken. Doch statt ihre Ruhe zu finden, steht sie plötzlich im Fokus einer Mordermittlung.
Alle drei Handlungsstränge führen an den einsamen und verträumten finnischen See Päijänne in der Nähe des kleinen Ortes Sysmä.
Die ganze folgende Geschichte ist dann eine absurde Abfolge zahlreicher und seltsamer Missverständnisse, Irrtümer und falscher Interpretationen.
Die skurrilen Charaktere erscheinen nur wenig lebensecht und handeln oftmals kaum glaubwürdig.
Ganz ehrlich: vor allem Sarah nervt mit ihrer offensichtlich schier grenzenlosen Naivität. Zudem stöckelt sie auch noch völlig unpassend, aber ständig auf ihren High Heels durch die finnische Natur.
Leider erscheint auch der ermittelnde Kommissar Toivo Aalto nur wenig motiviert zu sein und lässt konstruktive Ermittlungsansätze vermissen.
Der offensichtlich autistisch veranlagte Onni war mir von Anfang an durch seine mysteriöse und seltsame Wesensart, äußerst unheimlich.
Die einzige Protagonistin, die zumindest ansatzweise sympathisch daherkommt, ist und bleibt Ilvi.
Ohne jemals wirklich spannend zu sein zieht sich die Erzählung unheimlich zäh in die Länge. Dabei wirken alle Dialoge hölzern und sind wenig unterhaltsam.
Die erzählte Kriminalgeschichte konnte mich nicht überzeugen, zu seltsam und abstrus wirkt das Ganze. Auch die in wiederkehrender Regelmäßigkeit zitierten finnischen Lebensweisheiten erschienen mir ausnahmslos deplatziert.
Mit viel Mühe habe ich mich durch die insgesamt vierundsechzig Kapitel auf fast fünfhundert Buchseiten gequält, und frage mich nun ernsthaft, ob dieses Buch die investierte Zeit wirklich wert war.
Die Inhalte des Romans "Weissglut" von Tobias Quast sind definitiv sehr schnell wieder vergessen; was am Ende bleibt, ist ein Ausflug in die Einsamkeit und Gelassenheit der finnischen Natur, der mir aber letztendlich leider nur zwei Bewertungspunkte wert ist.
Rezensionen von Claudia R:
Provence Krimi
Lavendel-Sturm von Carine Bernard
Klappentext / Inhalt:
Leuchtender Lavendel und ein totes Schneewittchen in der Provence.
Lavendel-Sturm« ist der 6. Band der Provence-Krimi-Reihe »Die Lavendel-Morde« von Carine Bernard und bietet wieder ganz viel Frankreich-Flair und Cosy Crime zum Miträtseln.
Aufgebahrt wie Schneewittchen, so wird Angeline Cravasse gefunden, im Drogenrausch erstickt in einer geheimnisumwitterten Höhle am Rocher du Rocalinaud.
Für die junge Kommissarin Lilou Braque bekommt der Fall besondere Brisanz: Bei der Toten handelt es sich um die Schwester ihrer Kollegin Valerie – und obwohl alles auf einen Unfall hindeutet, sucht Valerie die Schuld bei Angelines Freund Pascale. Tatsächlich scheint der aufstrebende Musiker in dunkle Geschäfte verstrickt. Als der Mann aber selbst erschossen aufgefunden wird, geht Lilous Verdacht auf einmal in eine gänzlich andere Richtung. Doch gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen seinem Tod und dem von Angeline?
Spannende Unterhaltung zum Wohlfühlen, untermalt vom Duft der Provence und gespickt mit kulinarischen Köstlichkeiten – Carine Bernards Krimi-Reihe ist Südfrankreich-Urlaub im Kopf.
Cover:
Das Cover mit dem wunderschönen Lavendelfeld kommt sehr atmosphärisch rüber. Es passt sehr gut zu den anderen Covern der Reihe. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt ist hier allemal vorhanden.
Meinung:
Dös ist bereits der sechste Band dieser Lavendel Reihe und ein weiterer fantastischer Provence Krimi. Kommissarin Lilou Braque hat auch hier wieder allerhand zu tun und sehr persönliche Momente.
Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch noch nicht verraten. Schaut am Besten selbst hinein.
Die Bücher sind auch gut unabhängig von einander lesbar, da die Fälle in sich geschlossen sind. Um aber das private Drumherum mehr zu zuordnen sind Vorkenntnisse jedoch immer gut.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr locker und flüssig lesen. Schnell kommt man in Charaktere und Handlungen hinein. Spannung wird gut aufgebaut und hält bis zum Ende an. Ein überraschender Twist war auch für mich nicht vorhersehbar und konnte überzeugen.
Die Gliederung und Gestellung ist angemessen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Kapitel werden einfach durchnummeriert.
Spannender Krimi mit Frankreichflair und überraschender Wendung. Es liest sich sehr kurzweilig und man wird von den Ermittlungen gut mitgenommen. Durch die bildlichen Beschreibungen kann man sich alles gut vorstellen und auch die Atmosphäre und Emotionen kommen sehr nah und spürbar rüber. Unterhaltsamer Krimi, der begeistert.
Fazit:
Spannender Krimi mit Frankreichflair und überraschender Wendung.
Rezensionen von Claudia R:
psychologisch bewegend
Grado in Angst von Andrea Nagele
Klappentext / Inhalt:
Ein tiefenpsychologischer Pageturner, der unter die Haut geht.
Gianluca Pirandelli, ein charmanter Arzt, der vor drei Jahren eine gynäkologische Praxis nahe Grado eröffnet hat, steht unter Tatverdacht: Mehrere seiner Patientinnen starben, nachdem sie bei ihm in Behandlung waren.
Maddalena Degrassi ist durch den Tod einer Freundin persönlich betroffen und stürzt sich in die Ermittlungen, die erschreckende Wahrheiten zutage fördern. Bald überschlagen sich die Ereignisse, und die Commissaria muss mehr als einen Täter stellen.
Cover:
Das Cover ist sehr stimmungsvoll von der Zeichnung und den Farben gewählt und macht dadurch bereits neugierig auf das Buch. Ein wundervolles Emons Cover, welches farblich wirklich wunderschön umgesetzt ist.
Meinung:
Dies ist bereits der neunte Band aus dieser Reihe. Grado in Angst kann man aber auch unabhängig von den anderen Bänden lesen, da jeder für sich steht und die Fälle in sich geschlossen sind. Mir ist bereits ein weiterer Band aus dieser Grado Reihe bekannt und daher hatte ich hier schon kleinere Einblicke.
Inhaltlich möchte ich hier zum Fall jedoch nicht mehr verraten oder sagen, um nicht zu spoilern. Wer gern Krimis liest, sollte aber auf jeden Fall einen Blick ins Buch riskieren.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar. Die kurzen Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss und erhöhen zudem das Tempo. In die Geschehnisse und Handlungen kommt man gut hinein. Auch das Tempo und die Spannung werden hoch gehalten. Die Faden und das Konstrukt dahinter wird erst nach und nach ersichtlich und so geben sich diese Verästelungen erst später zu erkennen, was es umso fesselnder und spannender macht. Ein Krimi mit Tiefe und Niveau.
Man wird schnell gepackt und auch psychologisch wird man hier sehr mitgenommen und die Frage des Vertrauens steht hier immer wieder im Raum. Mich hat dieser Fall sehr bewegt und berührt. Sehr emotional und auch feinfühlig werden die Details ausgeführt und auch die Ermittlungen gehen sehr nah.
Fazit:
Packender und psychologisch bewegender Krimi mit Tiefe.
Rezensionen von Claudia R:
leichte Sommerlektüre
Fischbrötchen und Eiskaffee von Jane Hell
Klappentext / Inhalt:
»Manchmal müssen wir unserem Bauchgefühl vertrauen, dass wir den richtigen Weg finden, auch wenn wir jetzt noch nicht wissen, wie er aussieht.«
Jule weiß nach ihrem Studium nicht, wie es beruflich weitergehen soll, und beschließt, dass sie dringend eine Auszeit am Meer braucht.
Als Rettungsschwimmerin will sie drei Wochen Sonnenschein an der Ostsee genießen und endlich ihre Freundin Anni im Café Seestern in Eckernförde besuchen. Vielleicht hat sie ja eine zündende Idee für Jules Karriere. Als der charmante Hauke sie bei einem dramatischen Rettungseinsatz unterstützt, gerät Jules berufliche Zukunft schnell in den Hintergrund. Spontan entscheidet sie sich, ihm zu helfen, und gibt sich vor Haukes Eltern als seine Freundin aus. Ist schließlich alles nur gespielt, oder? Die Schmetterlinge in Jules Bauch behaupten etwas anderes. Doch wie lange hält eine Sommerliebe, wenn sie mit einer Lüge beginnt?
Ein herzerfrischender Ostseeroman über Vertrauen, Freundschaft und prickelnde Sommergeheimnisse
Cover:
Das Cover ist toll gestaltet. Ein Rettungsring am Strand, Kaffeebohnen und weitere kleine Details mit Bezug zum Titel und Buch sind hier erkennbar. Auch die Ostseestimmung kommt hier bereits gut herüber. Das Cover ist toll gestaltet und passt auch sehr gut zu den anderen Covern der Reihe, ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Dies ist bereits der sechste Band aus der Fördeliebe Reihe. Diese sind aber auch gut unabhängig lesbar, ad immer wieder andre Protagonisten im Vordergrund stehen, aber es ist schon dabei auch immer mal wieder auf alte Bekannte zu treffen. Mi ist diese Reihe bereits bekannt und ich mag den lockeren leichten Stil sehr gern und lasse mich daher immer wieder gern nach Eckernförde entführen.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten, ad ich nicht spoilern will und nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut, locker und leicht lesen. Man kommt schnell in Charaktere und Handlungen hinein. Jule und Hauke waren mir schnell sympathisch und auch die Emotionen, Gedanken und Gefühle der Beiden kamen schnell spürbar herüber. Leichte Sommerlektüre für Zwischendurch. Und auch das Ostseefeeling ist hier garantiert.
Toll fand sich auch die Gestaltung und Gliederung. Zu beginn der Kapitel sind wunderschöne kleine Illustrationen zu finden, auch diese verstärken das Ostseefeeling und lassen die Anfänge gut hervorstechen. Die Kapitellänge ist gut gewählt und ermöglicht einen guten Lesefluss. Auch die Überschriften sind passend gewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Herzerfrischend leicht schweben hier die Seiten dahin und auch das ein oder andere Schmunzeln kann man nicht verbergen. Die Charaktere sind sympathisch und auch das Drumherum ist liebevoll und bildlich beschrieben. Es macht einfach wieder viel Freude beim Lesen.
Ein wundervolles Buch, welches einen einfach träumen lässt und ein wunderschönes Feeling mit sich bringt.
Fazit:
Leichte Sommerlektüre, für Zwischendurch, mit Ostseefeeling.
Rezensionen von Claudia R:
tolle Trilogie
CHASE von Thomas Dellenbusch
Klappentext / Inhalt:
„Chase“, die berühmte Detektei in Hamburg, sieht sich drei äußerst kniffligen Fällen gegenüber. Die Lösung der verzwickten Rätsel ist das eine, die damit verbundenen Gefahren das andere. Denn Chef-Ermittler Rique Allmers und seine Leute haben es stets mit mächtigen und skrupellosen Gegnern zu tun.
In „Jagd auf die stumme Dichterin“ gilt es, das von der Hamburger Mafia bestens gehütete Familiengeheimnis einer taubstummen Autorin aufzudecken.
In „Jagd auf einen König“ reisen die beiden Chase-Agenten Jérome und Chen Lu nach Schottland, um den Mord an einem Geschichtsprofessor aufzuklären. Ohne es zu wissen kämpfen sie um die Bewahrung einer der größten Legenden der Menschheit.
In „Jagd auf den Schatz des Zaren“ findet sich Andree, der IT-Spezialist bei Chase, nach der Entführung seiner Freundin unvermittelt in einem Wettlauf um den vermutlich wertvollsten verschollenen Schatz der Welt wieder.
Cover:
Das Cover zeigt die drei Silhouten, die jeweils für die drei Fälle stehen und diese verkörpern. Als Hintergrund wirkt ein Kinosaal, welcher die KopfKino Thematik aufgreift und toll umsetzt. Das Cover finde ich toll gewählt und dieses passt gut zu den eigentlichen Covern der Einzelbände, welche hier im Sammelband gut vereint wurden.
Meinung:
Es handelt sic h hierbei um den Sammelband der Reihe, welcher die drei Einzelbände der Chase Trilogie vereint.
Zwei der drei Fälle waren mir bereits bekannt, doch schon eine ganze Weile her. Daher konnte ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber schnell wurde meinem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen. Es geht hierbei um die Detektei Chase und in jedem Fall steht jeweils ein anderer Mitarbeiter im Fokus. Spannend und rasant geht es jeweils sehr schnell voran.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr Bezug nehmen und nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Informationen dazu im Hintergrund.
Der Schreibstil ist spannend und bildlich und sehr angenehm und flüssig lesbar. In Charaktere und Handlungen findet man sich sehr gut und schnell hinein. Da es sich hier jeweils um drei Kurzgeschichten bzw. Kurzthriller handelt, sind die Charaktere natürlich nicht ganz so stark ausgeprägt, aber man erhält genügend Informationen um sich gut hineinzufinden und alles nachvollziehen zu können. Es wirkt sehr lebendig und durch die bildlichen Beschreibungen kann man sich alles sehr gut Vorstellen, fast wie ein kleiner Actionfilm, wird man hier schnell ins Geschehen katapultiert und von diesem mitgenommen. Actionreich und spannend geht es und alles drei Fällen zu.
Eine gelungene und unterhaltsame Reihe, die begeistert.
Auch die Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen. Die kurzen Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss und auch die Anfänge sind dabei gut erkennbar.
Alles in allem sehr unterhaltsam und spannend und richtig gut auch für Zwischendurch geeignet. Die Fälle sind bildlich beschrieben und man wird schnell gefesselt und mitgenommen.
Fazit:
Spannende Trilogie mit drei fantastischen, fesselnden und bildlichen Fällen, die für gute Unterhaltung sorgen.
Rezensionen von C. P.:
Unterhaltsames LitRPG-Abenteuer
Eternity Online von Mikkel Robrahn
Stell dir vor, du landest in einem virtuellen Rollenspiel und deine einzige Quest, die du zu erledigen hast, tja, hast du vergessen. Wie alles andere auch. So ergeht es Rob, der nach seiner Erweckung in Avataris schon damit überfordert ist zu wählen, ob er als Mensch, Gront, Squan oder Eollyan in Erscheinung treten will.
Was auch immer das für Wesen sein mögen. Okay, das lernt Rob schon kurz darauf, die Leserinnen und Leser ebenso (daher verrate ich an dieser Stelle nichts, entsprechende Skizzen finden sich zudem im Buch). Mit Anfängerausrüstung und Waffe seiner Wahl ausgestattet wird er dann sogleich ins erste Abenteuer geworfen und erfährt, dass man Aufträge erledigen kann, für welche es Belohnungen gibt. Ebenso Rucksäcke und Hosentaschen mit erstaunlichem Fassungsvermögen. Während sich alle um ihn herum also langsam aber sicher hochleveln stellt Rob als völlig Ahnungsloser das System infrage. Dass es normal ist, dass die NPCs, also die Nichtspieler, jedem Mitspieler immer und immer wieder dieselben Aufgaben geben, versteht Rob nicht. Und wer das System nicht versteht gilt als Fehler, welcher ausgemerzt werden muss. Und von da an geht das Abenteuer für Rob erst so richtig los.
Eternity Online ist ein LitRPG-Roman, also eine Art Role Play Game in Romanversion, mit Quests, Belohnungssystem, magischen Artefakten, Endgegnern und NPCs (non player character). Wer selbst solche Spiele spielt oder entsprechende Bücher und Filme konsumiert wird sich hier sofort wohlfühlen, Nicht-Gamer finden sich hier allerdings auch schnell zurecht. Immerhin ist Protagonist Rob DER Ahnungslose schlechthin, als er in Avataris landet, und muss zunächst lernen, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Neben dem Erkunden der Welt fand ich vor allem spannend herauszufinden, wer Rob ist und was die rätselhafte Quest in seinem Auftragsbuch bedeutet.
Die Idee, jemanden in eine Welt zu werfen, welche die Person zunächst nicht versteht, mag ich ganz gern lesen, da ich so gemeinsam mit dem Charakter die Welt neu entdecken kann. Okay, hier hatte ich natürlich einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber dem Protagonisten, das machte es jedoch nicht weniger unterhaltsam. Denn Rätsel gab es genügend zu lösen und der Weg dahin gestaltete sich als äusserst abwechslungsreich. Wie bei Mikkel Robrahns bisherigen Büchern auch lässt sich zudem mindest ein wichtiges Details aus der Story auf dem Cover wiedererkennen. Und natürlich hoffe ich, Rob und seine Freunde bei einem weiteren virtuellen Abenteuer begleiten zu können.
Ein fantastisches LitRPG-Abenteuer, nicht nur für Gaming-Interessierte lesenswert.
Rezensionen von C. P.:
Mittelband mit etwas weniger Biss
Aurora entflammt von Amie Kaufman; Jay Kristoff
Nach einem gelungenne Start in ein nerdig-schräges Science Fiction Abenteuer startet der zweite Band der Trilogie rasant in die nächste Runde. Tyler Jones und sein Squad haben nun mächtige Feinde im Nacken, jedoch auch unerwartet mächtige Verbündete, wie sie bald erkennen. Und so nehmen sie gefährliche Abenteuer in Kauf, um Aurora dorthin zu bringen, wo sie bereits erwartet wird, um als Waffe gegen den Feind ausgebildet zu werden.
Was sich als leichter gedacht als getan herausstellt, wenn man gar nicht weiß, wo in der Galaxie das sein soll.
Störten mich im ersten Band noch die leicht pubertären Sprüche, wirken die Squad-Mitglieder nun deutlich reifer, wenn auch nicht weniger schräg. Neben gefährlichen Einsätzen und brutalen Kämpfen ist das Stichwort Familie diesmal Programm: So erfährt man so einiges Interessantes aus der Vergangenheit der Squadler. Und manches davon entspricht kaum erfreulichen Details.
Trotz einiger Längen ein interessanter Mittelband der Trilogie, wenn auch nicht ganz so bissig wie der erste Band. Zudem waren mir diesmal einige Szenen schon etwas zu überzogen.











