Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Havers:
Der blanke Horror
Yesteryear von Caro Claire Burke
Wir kennen es aus den Sozialen Medien: Das Bild eines weitläufigen, irgendwo im Nirgendwo gelegenen Bauernhofs, der aussieht, als wäre er das Top-Objekt aus dem Verkaufsprospekt des Immobilienmaklers. Die heimelige Küche auf dem Land, deren Einrichtung blitzt und blinkt, in der die junge, bildhübsche Hausfrau mit Rüschenschürze Brote backt und/oder Mahlzeiten aus dem selbstangebauten Gemüse für ihre Großfamilie zubereitet.
Um sie herum eine vielköpfige Kinderschar und der gutaussehende „Pater familias“. Eine harmonische Familie, die die „alten“ Werte lebt und in der alle glücklich und zufrieden sind. Aber ist das wirklich so?
Zeigen die Reels der „Tradwives“ deren Realität oder lediglich ihr gefaktes Leben für die Millionen Follower, das sich in klingender Münze auszahlen soll? Und was macht das auf lange Sicht mit den Beteiligten, insbesondere mit den Kindern? Wie wirkt sich dieses permanente „Vorführen“ auf deren Entwicklung aus?
Und was sagt der Erfolg eines solchen nach rückwärts gerichteten Formats, das traditionelle und religiös geprägte Werte, vor allem im Hinblick auf Geschlechterrollen und Mutterschaft, ohne kritisches Hinterfragen in die Welt schickt, über den Zustand der jeweiligen Gesellschaft aus?
Das sind einige der Fragen, die mir bei der Lektüre von Caro Claire Burkes „Yesteryear“ in den Sinn kamen. Mich hat dieser Roman nicht unterhalten. Er hat mich gefordert, war anstrengend zu lesen, hat zum Nachdenken genötigt. Und nein, das war weder eine Satire noch ein Thriller, sondern in erster Linie der blanke Horror.
Rezensionen von Sago:
But I'm sorry I don't pray that way
Tainted Love von Vincent Tal
"Er dachte, dass jedes Leben eine Aneinanderreihung von Trepppen war, auf denen es mal nach oben und dann wieder nach unten ging. Jeder Mensch war zwischen seiner Geburt und dem Tag seines Todes auf so einer Treppenstrecke unterwegs, doch bei seiner fehlte das Geländer."
Ein heißer Sommer, 1986 in Nordhessen, nahe der Grenze zur DDR.
Martin Ritter und Christine Lehmann haben sich kennengelernt, als ein kleines Mädchen verschwand. Da Christine Journalistin ist, kommen sie erneut mit einem Geheimnis in Berührung, als in einem See ein Luxuswagen auftaucht. Die Frage, was einst mit dem Fahrer geschah, beschäftigt auch Martin, der sonst als Bibliothekar eher geruhsam lebt.
Die Verortung in den Achtzigern bringt für alle Zeitzeugen durch die zahlreichen Songtexte sofort den Vibe zurück, auch wenn man viele 80er-Jahre-Sprüche zu Recht erfolgreich verdrängt hatte. Auch die flirrende Sommerhitze hat mir gefallen. Leider haben weder der Kriminalfall noch das Privatleben von Martin und Christine auf gut 220 hastig runtererzählten Seiten Zeit, sich zu entwickeln. Vieles wird angerissen und manches Mal habe ich mich gefragt warum eigentlich. Die Auflösung wirkte dann arg konstruiert und dramatisiert und das Ende nur noch wie eine bloße Zusammenfassung. Vielleicht sollten mit dem Buch lediglich Martin und Christine eingeführt werden für die Reihe, zu der Tainted Love den Auftakt bildet. Beide haben für mich aber nicht genug Strahlkraft, um weiterzulesen zu wollen. Oder wie Soft Cell singen würde: But I'm sorry, I don't pray that way.
Rezensionen von yellowdog:
Sister Snake, Snake Sister
Sister Snake von Amanda Lee Koe
Dass die Autorin Amanda Lee Koe so locker mit dem fantastischen Element umgeht und es so lässig in die Handlung integriert, ist eindrucksvoll und ermöglicht ein gutes Lesegefühl. Sie verfügt über eine lebhafte Bildsprache.
Der Roman lebt außerdem von den unterschiedlichen Charakteren der Schwestern Emerald und Su, die doch eine tiefe Verbundenheit haben.
Das neben New York auch ein Schauplatz wie Singapur genutzt wird, verleiht dem Buch dem westlichen Leser eine aufregende Exotik. Immer wieder fabriziert die Autorin bizarre Szenen, die bei dem Leser stark bildhaft wirken. Die Dialoge sind häufig harsch, oft ironisch und hochemotional.
Das Buch ist nicht perfekt, da Pathos zu üppig eingesetzt wird und manche wichtigen Themen nur zu beiläufig gestreift werden. Wer sich, wie ich, nicht daran stört, wird den rasanten Roman als Leseerlebnis genießen.
Rezensionen von Miro:
Wandle, wo die Hexe ruht
Darkly von Marisha Pessl
In den 80er Jahren gab es eine beeindruckende Brettspiel-Entwicklerin: Lousiana Veda. Sie lebte zurückgezogen, über ihre Biografie war wenig bekannt, aber es ranken sich eine Menge Gerüchte um ihr Leben und Sterben.
Auch Dia ist von ihr und den Darkly Spielen fasziniert und sie hatte sogar schon einmal eins der begehrten Spiele in Händen.
Leider konnte sie es nie fertigspielen, denn es wurde verkauft, um den Antiquitätenladen ihrer Mutter zu retten.
Als Dia einen der begehrten Praktikumsplätze bei Darkly ergattert, kann sie es kaum fassen und freut sich auf einen Sommer voller Abenteuer in England. Gemeinsam mit sechs anderen Jugendlichen wird sie auf die geheime Insel gebracht, wo die Darkly Fabrik vor sich hin rottet. Das Abenteuer ist wesentlich weniger glamourös, als sich Dia das erwartet hatte. Es wird allerdings auch wesentlich spannender und gefährlicher als vorstellbar.
Die sieben Auserwählten stehen einer großen Herausforderung gegenüber und erkennen schnell, dass es nicht nur darum geht, ein Rätsel zu lösen. Hier steht viel mehr auf dem Spiel! Es geht um Vertrauen, Vermächtnis und vielleicht sogar um Leben und Tod. Auf jeden Fall werden alle Sieben nie wieder die selben sein!
Darkly ist eine düstere Geschichte. Der Lost Place als Ausgangspunkt der Suche ist ein perfektes Setting dafür. Der Gruselfaktor ist hoch und die Geschichte wird in hohem Tempo erzählt. Die kurzen Kapitel tragen ihren Teil dazu bei. Man fliegt nur so durch die Seiten. Unterbrochen wird das Ganze immer wieder durch Briefe und Bilder aus längst vergangenen Tage, die man anfangs nicht einordnen kann.
Damit spielt die Autorin das ganz Buch hindurch. Kapitel beginnen immer wieder woanders und haben mich beim Lesen regelmäßig in Verwirrung gestürzt. Doch die Autorin erklärt jedesmal, wie wir dort hingekomen sind. Ich habe mich dann auch relativ schnell an diese Stilmittel gewöhnt. Für die Briefe und Bilder allerdings, muss man sich bis zum Schluss gedulden.
Mir hat dieses 3. Buch von Marisha Pessl wieder hervorragend gefallen, obwohl es auch wieder ganz anders ist als das Erste und das Zweite. Ich finde, es ist eine beeindruckende Leistung, so ein breites Spektrum abdecken zu können und warte nun geduldig auf das nächste Buch aus ihrer Feder in der Hoffnung auf eine weitere Überraschung!
Rezensionen von saskia13120:
Seichter Thriller mit wichtiger Botschaft
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
"This Story Might Save Your Life" ist ein packender Thriller der ein wichtiges Thema behandelt und mal wieder darauf aufmerksam macht, dass nicht unbedingt alles so ist wie es scheint und man auch in seinem Umfeld immer aufmerksam bleiben sollte.
Dieser Thriller hat mich vor allem damit überzeugt, dass die Freundschaft und das tiefe Band das zwischen Joy und Benny besteht, für mich unglaublich glaubwürdig und greifbar dargestellt wurde.
Ich habe in keinem Moment an der Beziehung der Beiden gezweifelt und fand es wahnsinnig mitreißend Benny bei seiner verzweifelten Suche zu begleiten, weil ihm Joy einfach so wichtig ist.
Die Figuren waren alle authentisch und glaubwürdig.
Sowohl Joy in ihrem Zwiespalt und mit ihren Schuldgefühlen als auch Benny, dessen Herz eigentlich seit Jahren nur für Joy schlägt.
Der Roman spricht dabei mehrere wichtige Themen an und stellt diese auch wirklich gut dar. Eins dieser Themen ist die Narkolepsie von Joy wobei auch extra erwähnt wird, dass die Ausprägung die Joy hat nur eine von vielen ist und kein Standart für die Krankheit darstellt.
Ein weiteres Thema das in dem Buch ausführlich behandelt wird möchte ich hier nicht vorweg nehmen, da es die Handlung spoilern könnte. Aber es sei soviel gesagt: Es hat mir nochmal die Augen für die Problematik geöffnet.
Nichtsdestotrotz hätte ich mir von dem Buch mehr Spannung erhofft. Joy verschwindet zwar recht am Anfang, und die Umstände bleiben auch mehr oder weniger undurchschaubar, aber trotzdem bleibt der Thriller sehr seicht und es kommt kaum fahrt auf.
Insgesamt würde ich sagen dass dieses Buch etwas für alljene ist die gerade erst in das Genre Thriller einsteigen oder es lieber etwas seichter mögen. Ich gebe dem Buch trotzdem 4/5 Sternen, da mir die Protagonisten so gut gefallen haben und das Buch so gut darin ist wichtige und aktuelle Themen aufzugreifen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Wohlfühlbuch
Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin
Bücher von Autorin Julie Caplin sind für mich vor allem eins: Orte zum Wohlfühlen und Entspannen. Und auch ihr nesutes Buch "Ein Zuhause im Frühling", übersetzt durch Christiane Steen hat genau diesen Ton treffen können. Nicht umsonst wird das Buch als 'Auftakt einer romantischen Serie mit Happy-End-Garantie in der englischen Countryside' beworben.
Die "Countr Escapes" Reihe wird in sich geschlossene Romane, die unabhängig voneinander lesbar sind enthalten.
Die Story in diesem Buch ist vorhersehbar, der Plot nicht neu erfunden und harsche Wendungen oder Überraschungen gibt es nicht. Und das ist vollkommen okay, denn hier geht es vielmehr um eine cozy Stimmung, gut gestaltete Charaktere und der Charme von Dörflichkeit. Dieses Buch war für mich wie ein kleiner Urlaub: Raus aus London ins ländliche Wilsgrave begleiten Lesende Protagonistin Ella bei Entschleunigung und Selbstfindung. Dabei stecken hinter dem eingängigen und seichten Schreibstil knallharte Themen, die sensibel aufgegriffen wurden. Auch die Charakterentwicklung von Protagonistin Ella fand ich nachvollziehbar und im Rahmen der Handlung realistisch. Auch die Beziehung zu Devon ist unaufgeregt, ehrlich und knisternd. Die Handlung wird überwiegend durch Ellas Perspektive geschildert, aber auch Devons Sicht wird von Zeit zu Zeit geschildert. Somit bekommen beide Charaktere mehr Tiefe.
Insgesamt war das Buch eines zum Wohlfühlen, das sich gut zwichendurch lesen lässt und nicht zu sehr nachhallt.
Rezensionen von Alais:
Überzeugt durch einen meisterhaften Umgang mit Sprache und faszinierende Wissensperlen
Ein Date mit deinem Gehirn von Damir del Monte
Das Cover passt hervorragend zu der faszinierenden und immer noch etwas geheimnisvollen Welt unseres Gehirns.
Ich hatte mir spannendes Wissen zu diesem Thema erhofft und wurde nicht enttäuscht. Der Gehirnforscher Damir del Monte beschreibt anschaulich und geht auf vielfältige Aspekte ein, auf Gehirnentwicklung, Verliebtheit, Erinnerungen - und auch auf den Vergleich mit KI, auch wenn dies weniger Platz einnahm, als ich erwartet hatte.
Dabei kommt dem Autor sicher seine Lehrerfahrung als Dozent zugute, denn es gelingt ihm sehr gut, die Wissensinhalte auf verständliche und mitreißende Weise zu präsentieren.
Was ich jedoch überhaupt nicht erwartet hatte, war die berückende Schönheit der Sätze in diesem Buch. Mir gefielen die Eleganz der Formulierungen und die hübschen Vergleiche so sehr, so dass ich langsam und mit großem Genuss las.
Sehr zu empfehlen für alle, die etwas lernen möchten, für Menschen, die schön geschriebene Texte lieben, und diejenigen, die sich wie ich Sorgen wegen der KI-Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt machen!
Rezensionen von rikeslibrary:
Interaktives Sachwissen!
Erforsche die Planeten von DK Verlag - Kids
Wurde bei euch zuhause durch die Artemis-Mondmission das Weltraumfieber geweckt oder war vorher schon vorhanden? Dann könnte dieses Planeten-Leporello genau das richtige für euch sein!
Es lässt sich knapp 2 Meter weit aufklappen und zeigt die Planeten unseres Sonnensystems. Durch die Möglichkeit das Sonnensystem so interaktiv darzustellen ist es ein Spaß für die ganze Familie! Durch Klappen erfahren wir noch einige Bonusinformationen und auch Asteroidengürtel und Kuipergürtel (mit seinen Zwergplaneten) wurden hier berücksichtigt.
Auf der Rückseite erfahren wir dann ausführlicher alles darüber, was den jeweiligen Planeten ausmacht. Ein kleiner Steckbrief gibt uns die wichtigsten Fakten, im Fließtext erfahren wir dann mehr über Aussehen, Ringe, Monde und besondere Naturerscheinungen.
Durch das Format ist die Fülle an Informationen, die wir hier zu den verschiedenen Planeten erhalten natürlich begrenzt, das Leporello bietet aber einen soliden und spielerischen Überblick über ihre Position im Sonnensystem und die wichtigsten Eigenschaften, die sie ausmachen, sodass ich es als schöne Ergänzung fürs Regal empfinde, auch wenn ich die Handhabung aus Erwachsenensicht etwas anstrengend finde.
Dieses Leporello hier bietet ein interaktives Erlebnis für kleine Weltraumfans und solche, die es noch werden möchten!
Rezensionen von rikeslibrary:
Spannende Sachfakten
Aufklappen und Entdecken: Das Leben der Krabbeltiere von Minna Lacey
???? Wusstet ihr, dass es einen Falter gibt, das die salzigen Tränen von Alligatoren und Schildkröten trinkt?
???? und dass es Zikadenlarven gibt, die erst nach 17 Jahren aus dem Boden schlüpfen?
Das (und ganz viel mehr) erfahren wir in „Aufklappen und Entdecken - Das Leben der Krabbeltiere“.
Auf 7 Doppelseiten und mit Hilfe von 75 Klappen erhalten wir einen Einblick in die Vielfalt der Krabbeltiere! Im Buch werden verschiedene Lebensräume und die dort lebenden Insekten vorgestellt. Unter den Klappen erfahren die Leser*innen dann mehr über die gezeigten Tiere!
Ganz besonders besticht das Buch durch die wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen und die besonderen Formen der Klappen. Mal geht eine Klappe über zwei Seiten, mal muss zunächst eine andere Klappe geöffnet werden, um an die betreffende Klappe zu kommen. Das ist super spannend, ich würde aber empfehlen, dass alle Klappen einmal von einer erwachsenen Person geöffnet werden, bevor wilde Kinderhände an das Buch gelassen werden, auch wenn die Klappen an sich stabil sind ????.
Inhaltlich befasst sich das Buch vor allem mit aufregenden Fakten über die einzelnen Tiere, wirklicher Tiefgang ist hier nicht der Anspruch, aber die Fakten wurden fachlich geprüft und sind super fesselnd, sodass sie Kinder neugierig auf mehr machen. Einzig die Seite zu den Schmetterlingen ???? passt für mich irgendwie thematisch nicht so recht in den Aufbau des Buches, bei dem sonst vorwiegend nach Lebensräumen sortiert wurde.
Zum Blättern, gemeinsamen Entdecken und Staunen ist es ein wunderbares Buch, das wirklich schön illustriert wurde und Lust auf die Welt der Krabbeltiere macht!
Rezensionen von Bücherfreundin:
Bewegender Roman mit Tiefgang
Schlaf von Honor Jones
In ihrem Debütroman "Schlaf" beschreibt die amerikanische Autorin Honor Jones eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung und die Auswirkungen eines erlittenen Kindheitstraumas auf das Muttersein als Erwachsene.
Zu Beginn des Buches lernen wir Margaret als Zehnjährige kennen, die mit ihrer besten Freundin Biddy und den drei Brüdern der beiden im Garten Verstecken spielt.
Die Beziehung zu ihrer Mutter Elizabeth ist schwierig, da diese wenig Empathie zeigt und von Kontrollzwängen beherrscht wird. Als Margaret ihr von einer in der Dusche installierten Videokamera berichtet, zeigt Elizabeth wenig Interesse an einer Aufklärung. In diesem Sommer kommt Margarets drei Jahre älterer Bruder Neal mehrmals nachts in ihr Zimmer und fasst sie an, während sie schläft. Das Mädchen versucht, sich der Mutter anzuvertrauen, doch Elizabeth macht ihr klar, dass sie nicht mit ihr über die Ereignisse sprechen möchte.
Auf einer zweiten Erzählebene begegnen wir der mittlerweile 35-jährigen Redakteurin Margaret. Nach 12 Jahren Ehe ist sie von Ezra geschieden und bewohnt nun mit den gemeinsamen Töchtern Helen und Josephine eine kleine Wohnung in New York. Sie hält Abstand zu ihrer Mutter und gibt nur widerwillig nach, als Jo sich eine Poolparty bei den Großeltern wünscht. Wenig später erkrankt Elizabeth schwer ....
Die Geschichte, die sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit bewegt, ist in kluger Sprache erzählt und liest sich sehr flüssig. Die Charaktere sind authentisch dargestellt, ganz besonders die durch die traumatischen Erlebnisse ihrer Kindheit geprägte Margaret, die ihren Kindern gegenüber eine überfürsorgliche Mutter ist. Sie sorgt sich um die beiden, möchte sie behüten und beschützen und gerät leicht in Panik, wenn sie sie kurzzeitig aus den Augen verliert. Es schockiert sie, dass die Kinder ihren Onkel Neal mögen, und es verstört sie, als sie bemerkt, dass der Körper von Helen langsam beginnt, sich minimal zu verändern.
Der Roman, dessen Schwerpunkt das Thema Mutterschaft darstellt, hat mir bis zum stimmigen Ende sehr gut gefallen, er hat mich erschüttert und berührt. Meine Lieblingsfigur war Margaret, die ihre Mutter liebte, obwohl sie früh spürte, dass diese Neal mehr Liebe entgegenbrachte als ihr, kontrollierend und grausam war - und sie in wichtigen Momenten ihres Lebens im Stich gelassen hatte.
Absolute Leseempfehlung für diesen bewegenden Roman!











