Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Gegen Gewalt
Diese Ehemänner sind das Letzte! Herrschsüchtig, gewalttätig, bevormundend - sie erleiden einen Unfall. Einen tödlichen. Endlich keine Schläge, Tritte, Demütigungen mehr für ihre Frauen. Aber wohin mit den toten Kerlen? Austrocknen mit Katzenstreu? Verbrennen? Vergraben? Ist nicht so einfach. Sally trifft auf Ruth, die genau das gleiche Problem hat.
Alexia Vasale schildert eindringlich, was sich viele Frauen von manchen Männern antun lassen. Aus welchen Gründen auch immer. Gefängnis droht. Sie sind nicht allein in der Situation. Was wird geschehen? Gibt es vielleicht doch eine Lösung, die im Guten endet?
Die Frauen sind gut beschrieben, sind individuell verschieden; als sehr interessant empfinde ich die Figur der Edwina. Aus den zu Beginn eingeschüchterten und ängstlichen Personen werden geschickt agierende Figuren. Der Zufälle sind mir ein wenig zu viele, allerdings wird die Botschaft klar und anschaulich vermittelt.
Einzig das Anliegen der Autorin, mit Humor Aufmerksamkeit zu erringen, verstehe ich nicht. Humorvoll finde ich bei diesem Thema gar nichts.
Rezensionen von tonton:
Tolle Freundschaftsgeschichte
Meck und Schneck. Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler
Der kleine Schneck, eine Schnecke, hat in der Ferne einen Salatbaum erblickt. Nun macht er sich mit seinem Freund Meck (einem winzigen, blauen, hamster-artigen Wesen) auf dem Weg zu dem Baum. Die beiden Freunde sind sehr unterschiedlich: während Schneck selbstsicher voran geht und den ganzen Weg vor sich hin von dem Salatbaum träumt, achtet Meck vorsichtig auf alle Gefahren, die sie auf dem Weg begegnen.
Doch seine Sorgen scheinen unbegründet, denn er und Schneck überwinden problemlos alle Hürden, die sich ihnen in den Weg stellen.
Als sie ankommen und bemerken, dass der Salatbaum nicht mehr da steht, ist die Enttäuschung groß. Doch durch Mecks Ermutigungen sieht Schneck, dass alles nicht so schlimm ist, wie er dachte.
Die Botschaft der Geschichte hat mir sehr gefallen: es gibt immer eine Lösung und es hilft, einfach eine positive Stimmung zu haben. Ich finde es auch gut, dass Schneck nicht immer der Optimistische ist. Am Ende ist er sehr enttäuscht und sein Freund Meck hilft ihm dabei, seine Sicht auf die Situation zu ändern.
Rezensionen von Daggy:
Hier gibt es viel zu diskutieren
Verboten von Hanna Däumer
In einem Kinosaal sitzen einige Tiere und das Flusspferd reißt sein Maul weit auf, der Hase im Hintergrund macht „Pssst!!“, so sieht das Cover aus und das Bild wiederholt sich im Buch, denn es ist verboten „dreckig zu lachen.“ Wobei ich finde, da gibt es kein direktes Verbot, es ist nur meist nicht nett.
So geht es mir mit einigen Seite, es ist sicher verboten „vom Beckenrand zu springen“ das liest man in jedem Schwimmbad. Mundraub und Vermüllen werden sogar strafrechtlich verfolgt, aber „Schief singen“, „Faul rumliegen“ und einige andere Verbote sind durchaus in Frage zu stellen. Ich denke, dadurch wird das Buch schon zu einigen Diskussionen anregen und vielleicht gibt es noch mehr solcher eigenartigen Verbote, denn auf der letzten Seite steht „Verbieten: Verboten“
Kürzer können sinnvolle Texte kaum sein und die Bilder, die an Collagen erinnern sind sehr interessant anzuschauen, da gibt es eine ganze Menge zu sehen. So ist gibt es zu jedem Verbot auch ein Schild, das es zu entdecken gilt. Mir gefallen die faul rumliegenden Tier besonders gut.
Rezensionen von Daggy:
Eisenbahnlexikon mit vielen Fotos
memo Wissen. Eisenbahnen von John Coiley
Dies ist ein sehr umfangreiches Buch zum Thema Eisenbahn aus der Serie „Memo-Wissen“.
Einige Themenbereiche werden schon auf dem Cover angezeigt, allein 30 Kapitel beginnend mit „Was ist ein Zug?“ werden angeboten. Natürlich folgt dann ein Rückblick zu den ersten Eisenbahnen, die Dampfkraft wird erfunden und die ersten Dampfloks fahren in Großbritannien.
Es geht um den Streckenbau und um Schienen, um Güterzüge und die Unterschiede im Personenverkehr. Die Entwicklung der Stellwerke und Bahnsignale, dann geht es mit dem Thema „Elektrische Züge“ weiter, aber auch der Dieselkraft ist ein Kapitel gewidmet. Die Wuppertaler Schwebebahn finden wir unter der Überschrift „In der Luft“. Spielzeugeisenbahnen sind bei Eisenbahnern immer eine wichtige Alternative und deshalb auch hier zu finden. Züge der Vergangenheit und der Zukunft und besondere Strecken vervollständigen dieses Sachbuch. Zum Ende gibt es eine Chronik und verweise auf Internetadressen sowie ein Glossar.
Neben dem Lesen und Anschauen des Buches kann man auch die Plattform „kahoot!“ nutzen, das ist eine Lernplattform, die auch ein Quiz anbietet.
Eisenbahnfans jeden Alters werden hier ihre Freude haben, ein schön aufgebautes Sachbuch für Grundschüler.
Rezensionen von Daggy:
Fleischfressende Pflanzen werden gerettet
Ein Fall für die Forscher-Kids 8. Achtung, Pflanzendiebe! von S. J. King
Zum 8. Mal treffen sich die Forscherkids, Kinder aus allen Teilen der Welt, die ungewöhnliches Wissen haben. Diesmal werden Gustavo aus Brasilien, ein Experte für Geschichte und Lea, die Biologin aus Deutschland zusammen nach North Carolina geschickt, dort gilt es Wilderer zu finden, die Venus-Fliegenfallen ausgraben und dann verkaufen.
Die beiden sind zwar gut für die Übernachtung in der Natur ausgerüstet, aber die Geräusche, die sie im Wald hören, machen ihnen doch ein wenig Angst, obwohl Lea sich mit den Tieren hier sehr gut auskennt und viele Stimmen zuordnen kann. Um die Wilderer zu stellen benötigen die beiden zunächst die Hilfe der anderen Forscherkids und später die der Polizei. Aber durch ihr gutes Wissen in ihren Fachgebieten und ihre Cleverness können sie den Fall lösen.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Geschichte für die Unmöglichen Dinge, die passieren ein Lösung anbietet. So bleibt die Zeit zu Hause stehen und die Kinder kommen wieder da an, wo sie los sind, so wird sie keiner vermissen.
Wieder ein spannendes Abenteuer, bei ich eine Menge über fleischfressende Pflanzen gelernt habe. Eine tolle Serie, die sicher lange weiter gehen wird.
Rezensionen von Daggy:
Aktuelles Thema, hervorragend umgesetzt mit tollen Illustrationen
Molly Blume von Will Gmehling
Mit verschränkten Armen und zu allem entschlossen sieht man Molly auf dem Cover stehen, selbst ihr Rock kann sich der Dynamik nicht erwehren. Mit den roten Wuschelhaaren und ihrer runden, blauen Brille wirkt sie auf mich, wie ein Mädchen, dass weiß, was sie will.
In diesem Fall, was sie nicht will, denn sie will nicht, dass ihre Eltern ständig auf ihr Handy starren.
Molly Blume hat längst erkannt, dass die beiden süchtig sind, abhängig von Smartphones. Ein Bild zeigt ihren Vater gleich nach dem Wachwerden auf der Bettkannte die Neuigkeiten checken, ihre Mutter schaut sogar bei Zähneputzen auf den kleinen Monitor. Molly sitzt gelangweilt auf den Klodeckel und überlegt sich eine Lösung. Natürlich wird es auch beim Frühstück nicht besser. Die Eltern sind „total weggetreten. Sie können nicht anders. Ein Leben ohne Instagram und TikTok macht keinen Sinn mehr für sie.“ An der Stelle werden sich einige Erwachsene sich an ihre Nase fassen müssen. Auch bei, Wandern oder beim Radrennen haben Papa und Mama die „kleinen schwarzen Platten“ vor der Nase. Als Mama selbst während einer Beerdigung das Handy nicht aus der Hand lassen kann und sie keine Zeit für Mollys Belange haben, entschließt sich Molly zu handeln.
Ein humorvolles Buch, das leider oft die Wirklichkeit spiegelt und ich hoffe, nicht allzu viele Kinder werden eine ähnliche Erziehungsmaßnahme anwenden wie Molly. Neben der tollen Geschichte, deren positiver Ausgang zeigt, dass auch diese Sucht heilbar ist, sind die Buntstiftzeichnungen einfach der Hit. Was Anna Schilling da alles ausdrücken kann, für mich einfach unglaublich.
Es gibt schon einige Auszeichnungen für das Buch und ich habe keine zu vergeben, aber dieses Buch hat jede Auszeichnung für ein Kinderbuch verdient.
Rezensionen von Daggy:
Toller Tag zu Dritt
Abwärts ins Abenteuer von Fee Krämer
Ju wohnt in einem Hochhaus und weil sein Mutter ständig arbeitet, kümmert er sich liebevoll um seinen kleinen Bruder. Doch manchmal wird ihm die Verantwortung doch etwas viel, immer muss er an alles denken. Außerdem fehlt ihm die Zeit Freund*innen zu finden. Als er eines Abend noch einmal in den Keller will, fährt der Aufzug immer weiter und landet in
-18528.
Dort trifft er auf einen nette alte Dame, die ihn beauftrag die Welt zu retten. Dazu gibt sie ihm ZZZipsch, einen Ball auf Beinen mit einem Reisverschluss über den Bauch. ZZZipsch kennt sich nicht in unserer Welt aus, kann aber Wünsche erfüllen und das führt erstmal zum Chaos. Aber als Ju Leyla um Hilfe bittet, geht es erst richtig rund.
Ein lustiges Buch, das einfach nur Spaß macht und dessen schräge Ideen leider nicht zur Weltrettung beigetragen haben. Dafür hat Ju eine Freundin gefunden, lustiges Abenteuer mit ihr überstanden und das macht sein Leben ein bisschen schöner.
Die Geschichte hat viel Fantasie, aber mir fehlt ein wenig das Warum.
Große Schrift, viele Abstände, dazwischen viele Illustrationen in schwarz-weiß erleichtern das Lesen und so ist das Buch mit dem Aufkleber „superlesbar“ versehen.
Rezensionen von Bibibabby:
Interessante Geschichte elegant umgesetzt
Emmas Herzdilemma von Stefanie Gerstenberger
"Emmas Herzdilemma" ist ein Liebesroman mit einer Wendung: statt einem Handlungsstrang werden zwei parallele Stränge erzählt, die jeweils eine Möglichkeit für Emmas Leben darstellen.
Emma, die Protagonistin, ist 16 Jahre alt. Sie wird von ihren Eltern gegen ihren Willen nach Rom geschickt.
Dort soll sie in der Pension ihrer Tante arbeiten. Ein Ereignis spaltet die Handlung in zwei Stränge. Verbringt sie ihren Sommer in Rom oder in Köln? Beide Geschichten werden parallel aus Emmas Sicht erzählt.
Die Geschichte ist lebendig geschrieben und lässt sich gut lesen. Jedes Kapitel ist durch ein Piktogramm gekennzeichnet, damit die Leser immer wissen, zu welchen Handlungsstrang es gehört. In der Geschichte geht es nicht nur um die Liebe, sondern auch um Emmas persönliches Wachstum.
Ich finde diesen Roman besonders gut geeignet für das Zielalter. Die Teenager-Jahre sind eine Zeit, wo die Jugendlichen nach ihrer Identität suchen. Durch die zwei Handlungsstränge erfährt man, wie unterschiedliche Lebenserfahrungen uns beeinflussen.
Rezensionen von Daggy:
Tolles Thema, tolles Buch
Leserabe Vor-Lesestufe - Feuerwehrgeschichten von Katja Reider
Auf dem Cover sieht man der Einsatzwagen der Feuerweht und davor steht Bodo, der Feuerwehrmann aus der Geschichte. Im ersten Kapitel will er mit seinem Sohn zum Fußballspiel, Basti ist total aufgeregt, weil er hofft, den Pokal aus den Händen des berühmten Fußballers Max Kaiser, entgegennehmen zu können.
Denn ich will auf jeden Fall siegen. Aber dann muss Bodo zum Einsatz. Es brennt in einem Wohnhaus. Wie es der Zufall will, rettet Bodo Max Kaiser, der den Pokal unter dem Arm trägt. Deshalb ist Basti bei der Überreichung doppelt stolz. In den beiden anderen Geschichten rettet Bodo einen Kranführer und danach gilt es eine Schlange zu fangen.
Hübsche kleine Geschichten über einen Feuerwehrmann mit Sohn. Die große Schrift wird durch kleine Bilder ergänzt und dank der herausklappbaren Liste kann man während des Lesens schauen, was die kleiner Bilder zu bedeuten haben. Das Buch in erster Linie zum Vorlesen gedacht und die Kinder können den Text um die Bild-Worte ergänzen. Später kann das Kind selbst versuchen das Buch zu lesen.
Erzählungen aus dem Feuerwehralltag, der die Kinder immer brennend interessiert. Dann noch gepaart mit Fußball, eine sicher Option gerade bei männlichen Vorschulkindern. Die vielen großen Illustrationen ergänzen die Geschichte sehr schön.
Rezensionen von Bibibabby:
Schöne Geschichte über Freundschaft
Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier
"Lua Luftwurzel" ist ein wunderschönes Kinderbuch, empfohlen für Kinder ab sechs Jahren.
Die kleine Lua ist eine Silberelfe, deren Aufgabe es ist, Tieren zu helfen. Eines Tages wird sie von einer Hexe gefangen, die sie verkaufen möchte. Lua versucht mehrmals zu Fliehen, doch der Zauber der Hexe bringt die Elfe immer wieder zurück.
Als die Hexe plötzlich Opfer eines bösen Zauberer wird, muss Lua ihre Freiheit riskieren, um ihr zu helfen.
Die Geschichte ist toll erzählt und wunderschön illustriert. Die Figuren sind gut abgerundet, auch wenn sie nicht besonders komplex sind (es ist ja ein Kinderbuch). Die Hexe ist nicht böse. Sie fängt Fabelwesen und verkauft sie, um Geld zu verdienen. Da die Fabelwesen eine andere Sprache sprechen weiß sie nicht, dass es sich um intelligente Wesen handelt. Die Botschaft, dass man die Natur respektieren sollte, wird dadurch auf subtile Art und Weise vermittelt. Es wird zum Beispiel erwähnt, dass es früher viel mehr Fabelwesen gab, welches sich auf die Verlust der Artenvielfalt bezieht.
Fazit: Eine schöne Geschichte für junge Leser!










