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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Frei wie das Adlerweibchen ...

Die Schwarzgeherin von Regina Denk

… das immer mal wieder über ihrem Kopf kreist, will Theres Lachermeyer in dem kleinen Ort Grüneck in einem abgeschiedenen Tal in den Tirol Alpen schon immer sein. Doch hier oben dominiert das Patriarchat. Väter bestimmen, was zu tun ist, wie das Leben aussieht, und Ehefrauen, Mütter und Töchter haben zu folgen.

Ab 1850, da ist Theres 6 Jahre alt, lerne ich sie und ihre Familie kennen. Vater Jakob und ihre Mutter Maria Rosa, eine Italienerin, die den Weg über die Alpen gefunden hat - und geblieben ist. Doch ihre Mutter folgt den Buben, die sie zuvor geboren hat, schon 3 Jahre später in den Tod. Da ist Theres gerade mal 9 Jahr alt. Mit ihrem Kindheitsfreund Leopold Xantner, Sohn des größten Hofes in Oberberg, dem sie von den befreundeten Vätern zur Frau versprochen ist, durchlebt sie ihre Kindheit und Jugend. Bis ein charismatischer Fremder ein paar Tage nach ihrer Verlobung ins Dorf kommt. Xaver Kargl, der Theres, nun 18 Jahre alt, beim ersten Blick den Kopf verdreht. Doch der soll ein Wilddieb sein, wird von den Grüneckern und den Oberdorfern gejagt. Er verschwindet von einem Tag auf den anderen. Theres ist schwanger und zieht sich mit ihrem Ungeborenen in eine kleine Hütte in den Hochalpen zurück. Hier baut sie sich ein Leben abseits der Gesellschaft auf. Als „Schwarzgeherin“ lebt sie ihr Leben zusammen mit Tochter Maria selbstbestimmt und frei, aber als Außenseiterin ohne jeglichen Schutz. In den Ort kommt sie nur, wenn sie zu einer Geburt oder bei Krankheit gerufen wird. Ein Leben mit Leid und Schmerz, Undank und Missgunst haben die beiden erfahren. Und Maria wünscht sich nichts sehnlicher als als Ehefrau auf den Xantner-Hof, den ihre Mutter seinerzeit ausschlug, zu ihrem Johann zu kommen.

Durch Autorin Regina Denk tauche ich in die Vergangenheit dieser beiden Frauen ein. Lerne ihren Tagesablauf und ihr Leben im Laufe vieler Jahre kennen. Es ist ein karges Leben, das sich Theres ausgesucht hat. Ihre Freiheit hat ihren Preis.
In wechselnden Kapiteln, immer wieder die Zeit und die Sicht der verschiedenen Menschen wechselnd, begleite ich Theres und Maria auf ihrem Weg, der für einen von ihnen geliebten Menschen in einer Tragödie endet.
Es ist eine von Anfang an düstere Geschichte, die bezeugt, was es noch Mitte des 19. Jahrhundert bedeutete eine Frau zu sein in dieser Abgeschiedenheit, wo Ordnung und Tradition alles war. Frauen hatten sich zu fügen, Selbstbestimmung war für die allermeisten kein Thema. Und wenn doch, dann mussten sie mit der Abgeschiedenheit und den harten Konsequenzen ihres Handelns leben.
Regina Denk hat ihren Erzählstil durch ihre Wortwahl, den manchmal einfließenden örtlichen Dialekt und ihre bildhaften Beschreibungen an die damalige Zeit sehr gut angepasst. Ich fühle mich vollkommen in der Geschichte gefangen, wie eingeengt in dem kargen Leben auf den Höfen in der Bergwelt Tirols und kann Theres und später auch Maria so gut verstehen.
Die Menschen, die ich hier kennenlerne, haben mich alle auf die ein oder andere Art und Weise beeindruckt. Vor allem natürlich Theres, die schon damals mit ihrem Denken ihrer Zeit weit voraus war. Und vor allem Leopold, dessen Liebe zu Theres so stark ist, die nie versiegt, der immer für sie da ist.

Mit „Die Schwarzgeherin“ habe ich einen ganz besonderen, emotionsgeladenen historischen Roman gelesen, dessen Menschen mich durch ihre Schicksale und seine Tiefe beeindruckt haben. Manches Mal hatte ich beim Lesen Gänsehaut und Theres, Maria und Leopold werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Eines meiner Lese-Highlights in diesem Jahr.

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Rezensionen von bakerstreetbabe:

Wettlauf auf den Spuren der eigenen Vergangenheit

Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel

Da ich die meisten Bücher von Arno Strobel in kurzer Zeit verschlungen und sehr gemocht habe, war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Das Stalking-Thema, kombiniert mit der Welt des Schauspiels und des Theaters, klang vielversprechend: Eric Sanders erlebt nach seiner ersten größeren Rolle im Tatort eine bisher nie dagewesene Menge an Aufmerksamkeit, die ihn hoffnungsfroh auf die Zukunft schauen lässt, aber auch einige Neider hervorbringt.

Einer davon erstellt ein Fakeprofil unter seinem Namen und beginnt, seine Identität anzunehmen. Doch dabei soll es nicht bleiben.

Nach einer kurzen Einführung steigen wir recht schnell und intensiv in die Handlung ein. Eric Sanders erschien mir als eher sympathischer Hauptcharakter, wobei er und auch seine Familie eher ein bisschen blass blieben. Dadurch, dass sich die Spannung und Bedrohungslage aber Stück für Stück steigern, konnte ich kaum aufhören zu lesen. Gemeinsam mit Eric setzt man sich mit seiner Vergangenheit auseinander, rätselt mit und versucht, den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Anders als bei Geschichten mit ähnlichen Themen fand ich auch die meisten seiner Handlungen zumindest weitestgehend nachvollziehbar.

Allerdings muss man sagen, dass, um die Auflösung der Geschichte nicht zu früh offensichtlich zu machen, die Vorgehensweise von einigen Personen in Erics Vergangenheit etwas weit hergeholt ist, für mich hat es sich aber noch in einem Rahmen bewegt, der für einen Thriller glaubhaft ist.

Die Spannung gipfelt schlussendlich in einem intensiven Finale, dass mir zunächst sehr gut gefallen hat. Es löst viele Elemente der Geschichte gelungen auf und schließt sie schlüssig ab. Dann kommt allerdings der Nachschub, welcher leider den gesamten Spannungsaufbau und die Charakterentwicklung für mich zerstört hat. Mein Eindruck war, dass man hier nochmal bewusst für einen Schockmoment sorgen wollte, der aber so aus dem Nichts kam, dass er sehr gekünstelt wirkte. Für den Leser war das in keinster Weise erahnbar, was für mich einen guten Plottwist ausmacht – zwar sieht man ihn nicht kommen, aber im Anschluss wird einem alles klar und vorherige Andeutungen ergeben einen Sinn. Das war bei dieser Geschichte leider nicht der Fall.

Insgesamt ist es eine unterhaltsame Thrillergeschichte mit vielen Wendungen, aber einem für mich eher enttäuschenden Ende.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

....soooo traurig, sooo lesenswert.....

Die Stille meiner Worte von Ava Reed

Hannah ist siebzehn Jahre alt und spricht kein Wort mehr, als ihre Zwillingsschwester Izzy gestorben ist.
Ihre Eltern sind verzweifelt und schicken Hannah auf eine spezielle Privatschule. Jeder der Jugendlichen dort
hat sein "Packerl" zu tragen und Hannah soll hier ihre Sprache wieder finden.

Als sie auf den Burschen Levi trifft, öffnet sich Hannah Schritt für Schritt auf ihre Art.
Ich fand dieses Buch so unendlich traurig, gefühlvoll und so voller Emotionen.
Als Leser leidet man so mit Hannah mit und wünscht ihr, dass sie ihre Trauer
bewältigen kann. Gut fand ich, dass der Roman aus Hannahs und Levis Sicht beschrieben wurde.
Fazit: Ein Hammer Buch ! Obwohl so traurig aber genau deshalb lesenswert!

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...spannender Thriller für zwischendurch...

Wahrheit gegen Wahrheit von Karen Cleveland

Viv ist Mutter und CIA-Spionageabwehranalystin. Sie steht gerade vor einem ganz großen Fall,
der ein Sprung in ihrer Karriereleiter bedeuten könnte. Doch dann findet sie heraus, dass ihr Ehemann
involviert ist. Wie kann das nur sein? Hat er sie jahrelang belogen oder hat er ein zweites Gesicht? Wie würde man selbst in so einer Situation handeln?
Ein absolut spannender Pageturner! Dramatisch und packend! Tolles Debüt.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...tolle Fantasy-Serie...

Iron Flowers - Die Rebellinnen von Tracy Banghart

Serina und Nomi sind Schwestern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nomi die eher ein Wildfang ist und Serina die Schöne.
Der Thronfolger sucht aus vielen Mädchen alle 5 Jahre seine "Grace" aus und Serina möchte unbedingt dabei sein.
Nomi würde dann ihre Schwester als Zofe begleiten.

Die Ernennung zur Grace wäre eine totale Veränderung für die beiden.
Doch dann kommt alles ganz anders und die Ereignisse überschlagen sich. Statt Serina wird Nomi zur Grace gewählt und die Schwestern
werden getrennt. Serina ist plötzlich Gefangene und landet auf dem Berg des Verderbens. Werden die beiden wieder zueinander
finden? Lest selbst und auch ihr werdet keine Seite von diesem tollen Buch verpassen wollen.
Ich habe ja die "Selection Serie" verschlungen. Hier war es genauso, einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören.
Sehr fesselnd und dramatisch geschrieben.
Bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Band 5 der Francis Ackerman Serie

Ich bin der Hass von Ethan Cross

Wer schon die Vorgänger dieser Serie kennt, weiß, dies ist kein Lesestoff für zarte Gemüter.
Hinter dem Autor versteckt sich ein Pseudonym, ich würde zu gerne wissen, wer solche grandiose
Thriller schreibt.
Aber nun zum Inhalt: Agent Marcus und sein Bruder der Serienkiller Ackerman jr. jagen einen Serienkiller,
der sich Gladiator nennt.

Er nimmt sich seine Opfer wie es ihm passt und macht grausame Dinge mit ihnen.
Die Brüder stehen vor einem schwierigen Fall. Kapitelweise wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was die Spannung von der
ersten bis zur letzten Seite aufrecht hält. Wer die vorigen Bücher noch nicht kennt, wird sich nach diesem Buch diese sofort kaufen wollen.
"Ich bin der Hass" ist mitreißend, brutal, blutrünstig und Nervenkitzel pur.
Konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...spannend....

Ich bin der Hass von Ethan Cross

Eine Frau wird tot in ihrem Schlafzimmer gefunden: Selbstmord.
Frankie Sheehan übernimmt diesen Fall, glaub aber, dass es Mord war.
Selbst hat sie noch mit den Folgen des letzten Falles zu kämpfen schlägt sich aber tapfer.
Als Leser erfährt man Stück für Stück was damals passiert ist. Als dann eine zweite Leiche gefunden wird,
beginnt ein Wettlauf mit dem Mörder.

Fand diesen Thriller sehr spannend. Rasanter Schreibstil und eine spannende Handlung die sich durch das ganze Buch zieht.
Auf den Charakter der Protagonistin wird recht gut eingegangen und man fühlt sehr mit der Ermittlerin mit.
Sicher nicht mein letztes Buch von dieser Autorin.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

"Mega-spannender Psychothriller "

Schlüssel 17 von Marc Raabe

Eine grausam zugerichtete Leiche wird im Berliner Dom gefunden. Das Opfer trägt einen Schlüssel um den Hals mit der Nummer 17. Tom vom LKA will diesen Fall sofort betreuen, denn seine Schwester Viola ist
vor Jahren verschwunden und es besteht ein Zusammenhang.
Zusammen mit der Psychologin Sita wird ermittelt.

Doch der Mörder scheint immer einen Schritt voraus zu sein.
Der Fall strotzt nur so vor Brutalität und Grausamkeiten. Als Leser ist man gefesselt und schockiert gleichzeitig.
Einige Schock Momente rauben einem fast den Atem. Ein nervenaufreibender Thriller, nichts für zarte Gemüter.
Für Fans von diesem Genre auf alle Fälle empfehlenswert.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

....witzig für Hundefans...

Ein Zuhause für Percy von Fiona Harrison

Dieser Roman wird aus der Sicht eines entzückenden Mopses erzählt. Sein Name ist Percy. Dieser wurde von seinem Herrchen Javier einfach so ins Tierheim gebracht.
Dort ist es sehr frustrierend, doch Percy findet schnell Freunde. Doch als diese nach und nach wieder ein neues Herrchen bekommen ist Percy ganz schön traurig.

Bis Gail auftaucht. Sie ist sofort in Percy verliebt und nimmt ihn mit zu ihrer kleinen Familie. Tochter Jenny ist leider schwer krank und die Ehe zwischen Simon und Gail wird
dadurch auf eine harte Probe gestellt. Percy lässt sich einiges einfallen um dies zu verhindern. Auf Mops-Art versteht sich!
Das Cover fand ich Mega-süß. Der Roman ist kurzweilig und einfühlsam geschrieben. Die Art wie es aus der Sicht des Mops erzählt wird, ist etwas
gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit geht das schon. Ideal für Hunde oder speziell Mops-Fans.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...spannend...

Ein Zuhause für Percy von Fiona Harrison

Eine Reporterin namens Poppy rollt den Mordfall von Chuck Buhrmann, der damals von einem erst siebzehnjährigen Burschen erschossen wurde wieder auf.
Doch ist dieser Junge wirklich der Mörder oder sitzt er schuldlos im Gefängnis?
Was geschah damals wirklich? Die Beweise beruhen eigentlich nur auf die Zeugenaussage der Tochter von Chuck.

Abwechselnd wird in diesem Thriller aus der Sicht der Reporterin und ihren "Ermittlungen" und aus der Sicht von Josie, Chucks Tochter erzählt.
Als Leser zweifelt man selbst an der Aussage und hat bereits die ein oder andere Vermutung, wer es gewesen sein könnte.
Die Autorin verwirrt den Leser sehr geschickt, und so erfährt man erst ziemlich am Ende des Buches wer der Mörder war.
Fand den Schreibstil sehr fesselnd. Durch die Blogeinträge und die Interviews setzt sich die Lösung wie ein Puzzle zusammen.
Fazit: Ein spannendes Buch über ein dunkles Familie Geheimnis.

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