Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PeLi:
Reichtum alleine macht auch nicht glücklich
Pineapple Street von Jenny Jackson
Die Pineapple Street in Brooklyn Heights, ist eine der nobelsten Gegenden New Yorks und Mittelpunkt dieses Romans, denn hier ist das Zuhause der reichen und einflussreichen Familie Stockton. Nicht nur die Mutter Tilda, sondern auch die Töchter Darley und Georgiana sind ziemliche Snobs, weshalb es die eingeheiratete Sasha auch nicht leicht hat.
Obwohl sie alles tut, um sich bei ihren Schwiegereltern und den beiden Schwägerinnen beliebt zu machen, hat sie immer das Gefühl, nie wirklich vollwertiger Teil dieser Familie zu sein. Wie der gemeine Spitzname , den ihre Schwägerinnen im Geheimen für sie haben, zeigt, täuscht sie ihr Gefühl da auch nicht.
Die Autorin Jenny Jackson erzählt nun in " Pineapple Street" die Geschichte dieser wohlhabenden Familie und ganz besonders geht es um diese drei jungen Frauen. Da wäre zunächst Darley, die älteste Tochter der Stocktons, die für die Liebe zu ihrem Mann ein Opfer bringt, das größer ist, als sie sich anfangs vorstellen konnte.
Die zweite ist die jüngste Tochter Georgiana, die bisher immer Pech in der Liebe hatte, sich dann unsterblich in einen Mann verliebt, den sie eigentlich nicht lieben sollte und die ihr Leben nach einem Schicksalsschlag schließlich radikal ändern möchte.
Und dann wäre da noch Sasha, die Schwägerin der beiden, aufgewachsen in der Mittelschicht und nie ganz zugehörig in der versnobten Familie ihres Mannes und die alles tut, um dazuzugehören.
Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten, gefällt mir aber sehr gut. Und die Geschichte der Familie Stockton war sehr fesselnd, der lebendige Schreibstil machte es mir sehr leicht, ganz in die Familiengeschichte einzutauchen. Sowohl Darley und Georgiana, als auch Sasha waren mir anfangs eher unsympathisch, wurden aber im Laufe der Geschichte immer liebenswerter. Ein tiefsinniges Buch mit sehr viel Herz und einer Prise Humor, das mir sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von NR:
Orchideen am Wegesrand
Orchideen-Wanderungen in Vorarlberg von Peter Nachbaur
Ein sehr schönes Buch für Orchideenliebhaber. Am Lechweg sieht man tatsächlich viele schöne Orchideen. Mit diesem Buch kann man sich gut auf die Entdeckungen vorbereiten, da tolle Fotos von Orchideen abgebildet sind. Jede Wanderung ist mit Wegverlauf, Anreise, Startpunkt, Orchideenvorkommen, Anforderungen, Einkehrmöglichkeiten und bester Orchideenzeit beschrieben.
Ein schönes Buch, das zum Wandern und Staunen einlädt.
Rezensionen von Lisibooks:
Bildhübsch
Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann
Das Bilderbuch "Das magische Funkeln" von Sandra Diekmann ist vom außen gesehen wahrlich ein absoluter Hingucker. Man sieht den eindrucksvoll gezeichneten Feuervogel, die Feder und den kleinen Bären, um den sich die Geschichte dreht. Der kleine Bär fühlt sich nicht als ebenbürtiges Mitglied in seiner Familie, in der jeder einen besonderen Namen trägt, der zu seinem Charakter passt.
Erst die Begegnung mit dem Feuervogel ändert sein Selbstwertgefühl und lässt ihn seinen Namen finden...
Das Buch ist sehr schön gezeichnet und bietet eine altersgemäß angemessene Textlänge. Die Geschichte ist süß, aber ich bin mir nicht sicher, inwieweit kleine Kinder die tieferliegende Botschaft erfassen können. Für meine Kinder im Grundschulalter wiederum ist die Geschichte doch nicht so gut geeignet, wie ich erhofft hatte. Einmal gelesen war die Freude dann recht schnell verklungen.
Meiner Meinung nach ist das Buch für Kinder empfohlen, die im Vorschulalter sind und denen man noch ein paar weise Worte zusätzlich mit auf den Weg gibt.
Rezensionen von carola1475:
Nervenaufreibend spannend und unvorhersehbar
Tränengrab von Roman Klementovic
Evelyn hat ihren krebskranken Mann monatelang gepflegt und besucht einige Wochen nach seinem Tod die Familie ihrer Tochter, um zur Ruhe zu kommen. In der eigentlich verschlafenen Kleinstadt herrscht Aufregung, da ein junges Mädchen verschwunden ist und eine zweite Schülerin vor wenigen Wochen ermordet aufgefunden wurde.
Auch Evelyns Familie hat sich verändert, sie erkennt ihren Schwiegersohn Hendrik kaum wieder, ihre Tochter Manuela scheint in ihrem Job und mit der pubertierenden Anja überlastet und aus der fröhlichen kindlichen Enkelin ist in den anderthalb Jahren, die Evelyn sie nicht gesehen hat, ein gelangweilter desinteressierter Teenager im Gothic-Look geworden, der jede Kommunikation abblockt.
Evelyn fragt sich, was da los ist, sie fühlt sich bei ihrer Familie nicht wohl. In einer schlaflosen Nacht wird ihr Verdacht geweckt und widerstrebend, aber auch hartnäckig, versucht Evelyn, mehr herauszufinden.
Der Leser erfährt durch zwei weitere, einmalig auftretende Perspektiven und Anjas Tagebucheinträge mehr als Evelyn, wodurch jedoch nichts klarer wird, sondern noch mehr Fragen und Befürchtungen entstehen.
Roman Klementovic gelingt es, Evelyns Überlegungen und Gefühle, ihre Zweifel und Ängste, die zunehmende körperliche und psychische Erschöpfung glaubhaft zu beschreiben, ich habe mit ihr gelitten. Andere Charaktere sind undurchschaubar und werfen Fragen auf, hier blieb ich lieber auf Distanz.
Auch die düstere Atmosphäre im Wald, dem Wasserpark oder die lähmende sommerliche Hitze werden anschaulich vermittelt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen und kurze Kapitel verlocken dazu, schnell noch eins zu lesen. Mir war es nicht möglich, eine Lesepause einzulegen, ich fand die Geschichte so spannend, dass ich das Buch in einem Rutsch zu Ende gelesen habe. Klementovic hat einen überzeugenden, fesselnden Psychothriller geschrieben, der mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wenn die Vergangenheit dich nicht los lässt
Tage mit Milena von Katrin Burseg
Annika Oelker, Mitte 50, lebt mir ihrem Mann Hendrik im Herzen der Lübecker Altstadt und führt hier die Papeterie der Familie Oelker weiter. Hendrik betreibt am Stadtrand einen Blumenacker und verkauft die Blumen tagsüber auf dem Marktplatz. Alles ist in Ordnung bis eines Tages die 17-jährige Klimaaktivistin Luzie bei Annika im Laden auftaucht, Sekundenkleber kauft und sich damit auf einer breiten Straße fest klebt.
Durch sie brechen die gut verschnürten und verpackt geglaubten Erinnerungen an eine Zeit wieder auf, die Annika längst hinter sich gelassen glaubte. Diese Erinnerungen führen dazu, dass sich Annika für Luzie verantwortlich fühlt und sie meint beschützen zu müssen. Sie reist Luzie sogar nach Hamburg zu einem Klimacamp nach.
In ihrem Roman „Tage mit Milena“ nimmt mich Autorin Katrin Burseg mit zu einem Klimacamp, das im Oktober 2022 wirklich in Hamburg stattgefunden hat. Die Aktionen von Fridays for Future, der Letzten Generation und auch Green Peace werden beleuchtet und angesprochen. Dazu die Besetzung der leer stehenden Häuser der Hafenstraße im Stadtteil St. Pauli in 1981, wo Annika zusammen mit ihrer Freundin Milena und Freund Matti sehr aktiv war. Hierzu ploppen die Erinnerungen von Annika wieder auf. Langsam klären sich die Umstände, warum Annika gerade so handelt, wie sie es tut, auf. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht ganz erreicht. Sie kommt nur sehr langsam voran und konnte mich von Beginn an leider nicht für sich einnehmen.
Sowohl mit Annika als auch mit Luzie bin ich nicht richtig warm geworden. Ihre Beweggründe, wenn angesprochen, waren für mich oft nur schwer nachvollziehbar. Es werden viele Klischees bedient, vieles wirkt auf mich zu konstruiert. Viele Themen werden angerissen, dann aber nicht weiter verfolgt und bleiben oberflächlich.
Autorin Katrin Burseg erzählt diese, wie mir scheint, in einigen Teilen sehr gut recherchierte Geschichte auf zwei Zeitebenen. Die 1981 in Hamburg stattgefundenen Ereignisse werden mit den heutigen Themen rund um die Klimaaktivisten und den Klimawandel verbunden. Diese Thematik fand ich sogar recht spannend und informativ. Nur die Menschen dazu – mit denen bin ich nicht klar gekommen.
Rezensionen von Sheilo:
Fesselnde Romantasy
Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets von Alexandra Flint
Remy ist in einer liebevollen Familie aufgewachsen, die sie schließlich auch adoptiert hat. Trotzdem kreisen ihr Gedanken immer wieder rund um ihre leibliche Familie und sie würde so gerne etwas über sie erfahren. Remy hat ein wahres Talent zur Reparatur von defekten Geräten und liebt es, die Geräte wieder funktionsfähig zu bekommen.
Da sich Ihre Werkstatt im Blumenladen ihrer Schwester befindet, hilft sie dort gelegentlich aus. So auch an dem Tag, der ihr Leben verändern sollte, als plötzlich ein junger Mann aufgetaucht ist, zusammen mit einem Polarfuchs, den nicht jeder sehen konnte, und Remys neues Leben voller Abenteuer und Geheimnisse begann.
"Silent Secrets" ist der fantastische erste Teil der "Mondia-Dilogie" von Alexandra Flint. Die Geschichte und der tolle Schreibstil haben mich sehr gefesselt und ich bin nur so durch die Zeiten geflogen. Die Spannung blieb bis zur letzten Seite erhalten und das Ende macht mich neugierig auf den zweiten Band der Dilogie.
Remy ist eine außergewöhnliche Frau, die bisher nicht geahnt hat, welche Fähigkeiten wirklich in ihr stecken. Ich liebe es, wie wichtig ihr ihre Familie und Freunde sind und wie sie Dinge hinterfragt. Der Untergrund und die Welt der Weltenschreiber ist für sie neu und nach und nach lernt sie immer mehr ihrer Geheimnisse kennen.
Sim ist in der Welt der Weltenschreiber aufgewachsen und ist dieser durch sein Studium in London entflohen. Doch als es ernst wird, tut Sim alles, um diesen Geheimbund zu unterstützen. Leider haben sie auch gefährliche Gegner, die ihnen das Leben schwer machen. Sim ist zuverlässig und ein wirklich charmanter junger Mann, der sich um Remy sorgt und kümmert, obwohl sie sich erst so kurze Zeit kennen.
Ich liebe es total, wie Remy und Sim sich immer näher kommen und sich die Gefühle zwischen ihnen entwickeln. Sie ergänzen sich sehr gut und ich freue mich jetzt schon darauf, wie sich ihre Beziehung im zweiten Band weiterentwickeln wird.
Neben den beiden tollen Protagonisten hat sich auch Ludwig, der sympathische Bruder von Sim, in mein Herz geschlichen. Ich hoffe, dass er im zweiten Teil noch einen großen Anteil haben wird.
Insgesamt ist "Silent Secrets" für mich ein wundervoller Auftakt der Romantasy-Dilogie. Alleine der Prolog und der Epilog haben meine Gedanken zum Kreisen gebracht und mich mit vielen Fragen zurückgelassen, so dass ich es kaum erwarten kann, den zweiten Band in den Händen zu halten. Ich kann dieses Buch daher sehr empfehlen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Düster und sehr spannend
Wo drei Flüsse sich kreuzen von Hannah Kent
Dieser Roman spielt in Irland um 1825. Mary soll einer verwitweten Bäuerin auf ihren Hof helfen. Der Enkel der Bäuerin soll ein Feenkind sein. Mary glaub nicht daran und stellt sich tapfer ihrer Aufgabe. Doch schon bald ist sich auch Mary nicht mehr so sicher was sie glauben soll. Das Buch "Das Seelenhaus" hat mir schon sehr gut gefallen.
Auch in diesem Roman versetzt die Autorin den Leser in eine beklemmende und düstere Zeit zurück. Da die Story auf einer wahren Begebenheit beruht, macht dies noch spannender. Bitte mehr davon....
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Los von der Sucht
Für immer zuckerfrei von Anastasia Zampounidis
Der Titel hört sich ja schon recht vielversprechend an. Für jeden Leser, der die Finger nicht von Süßigkeiten lassen kann, der optimale Ratgeber. Die Autorin erzählt wie sie es schaffte von der Zuckersucht los zu kommen und wie sich das auf ihre Gesundheit ausgewirkt hat. Viele Tipps und Rezepte inklusive.
Fand diesen Ratgeber sehr aufschlussreich und konnte so einiges umsetzten.
Rezensionen von Schlafmurmel:
unerwartete Begegnungen
Unstillbare Sünde - Lust auf verdorbene Begegnungen | 9 geile erotische Geschichten von Rebecca Perkins
Unstillbare Sünde von Rebecca Perkins war mein allererstes Buch von ihr und ich muss sagen ich war echt begeistert, tolle 9 heiße erotische Geschichten, die mein Kopfkino angeregt haben
Nicht unbedingt alle waren mein Fall, aber viele. Hier waren echt für alle was dabei, nur um mal eine zu nennen da war jetzt ein Trainer mit 2 heißen Girls Volleyball gespielt hatte und Carmen und Ramon die nicht unbedingt zusammen ins Kino gegangen sind sondern auch was anderes im Sinn hatten.
Manche Geschichten waren teilweise etwas heftig aber das machte nichts, das hatte mein Kopfkino richtig angekurbelt und es war auch nicht zu vulgär, mir persönlich hatte es richtig gut gefallen.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Super!!!!
The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen? von A. J. Finn
Eine Frau lebt in einem Haus, dass sie durch eine Krankheit namens Agoraphobie (=Angst vor offenen Flächen) nicht verlassen kann. Etwas Schreckliches ist mit ihrer Familie passiert, dass der Leser aber erst gegen Ende des Buches erfährt. Da sie nie außer Haus geht, beobachtet sie ihre Nachbarhäuser und deren Innenleben.
Sie wird Zeuge eines Mordes, aber wer glaubt schon einer verrückten? Ich fand diesen Psychothriller sehr spannend. Als Leser selbst weiß man auch nicht so recht was man glauben soll. Bildet sich die Protagonistin alles ein, oder ist der Mord wirklich passiert? Wenn ja, wer spielt von den Nachbarn ein falsches Spiel. Einige Kapiteln hatten wirkliche "Schock Momente" parat. Idealer Lesestoff für "Girl on Train" Fans oder ähnlichen Thrillern.











