Kunden em pfehlungen
Rezensionen von jam:
Ein verzwickter Mordfall in der Toskana - Spannung und Flair garantiert!
Vino, Mord und Bella Italia! Folge 4: Ein Mörder zu viel von Christian Homma; Elisabeth Frank
"Commissario, es hilft nichts, wir müssen ..."
"Sagen Sie es nicht."
"Doch. Wir müssen zusammenarbeiten."
Kapitel 41
Tja, das ist wohl das Schlimmste für Commissario Vico Martinelli, dass er die deutsche Journalistin Anna Wagner an den merkwürdigen Todesfall der Tänzerin Marcella Macchiavelli ran lassen soll.
Denn einiges ist auffallend an den Umständen. Aus dem natürlichen Ableben einer betagten Dame wurde binnen kürzester Zeit eine verzwickte Geschichte, in der es vor Verdächtigen und Geständigen nur so wimmelt...
Dies ist der erste Fall, den ich mit Anna Wagner in Bella Italia lösen durfte - aber sicher nicht der letzte! Ich kenne die beiden Autoren schon von einer anderen Reihe und habe mich sehr gefreut, als ich diesen Band entdeckt habe. Es ist der vierte aus einer Serie, leider kenne ich die anderen (noch) nicht. Aber er ließ sich problemlos ohne die Kenntnisse aus den Vorgängern lesen.
Nachdem Anna nun offiziell die Polizei unterstützen darf, ist sie Commissario Vico ein noch größerer Dorn im Auge - dabei beweist sie einen guten Riecher und ihre unkonventionelle Art bringt mehr ans Tageslicht, als das steife Vorgehen der Polizei. In den anderen Polizisten hat sie gute Verbündete gefunden, die versuchen, Vico ein wenig einzubremsen. Denn ihm wäre es am Liebsten, wenn Anna im Archiv versauern würde. Da könnte sie ihm weder in die Quere kommen, noch sich selber in Gefahr bringen.
Neben viel italienischem Flair bringt das Buch auch einen interessanten Mordfall mit vielen Verdächtigen und Spuren bis weit in die Vergangenheit - Spuren, auf die Anna durch ihre manchmal fast zu forsche Art stößt. Die Seiten fliegen nur so dahin, und das Ende bringt eine schlüssige und doch nicht ganz vorhersehbare Auflösung.
Fazit: Ein verzwickter Mordfall in der Toskana - Spannung und Flair garantiert!
Rezensionen von brauneye29:
Komplex und düster
Das Parfüm des Todes von Katniss Hsiao
Zum Inhalt:
Durch den Tod ihres Bruders hat Yang Ning ihren Geruchssinn verloren, deshalb liebt sie ihren Job als Tatortreinigerin, denn bei der Arbeit mit Tod und Verwesung ist ihr Geruchssinn wieder da. Eines Tages wird sie zu einem Auftrag gerufen, bei dem sie zu spät bemerkt, dass sie den Raum gereinigt hat bevor die Polizei da war und wird dadurch plötzlich zur Hauptverdächtigen.
Meine Meinung:
Es kostet schon Kraft in das Buch reinzukommen, denn allein schon die vielen fremdartigen Namen machen es anfangs schwer auseinanderzuhalten, wer denn da gerade welche Rolle spielt, aber irgendwann hat man das dann doch im Griff, zumal es auch ein Personenverzeichnis gibt. Das Buch ist spannend, fesselnd und enorm düster. Die Hauptprotagonistin, von der wir enorm viel kennenlernen, gerade was auch die Vergangenheit angeht, ist vielschichtig, sehr zerrissen und hat manch Defizit mit dem sie zu kämpfen hat. Die Story ist gut ausgearbeitet, aber auch sehr komplex. So mal eben nebenher kann man das Buch nicht lesen. Wer sich aber auf das Buch einlässt, wird einen wirklich ungewöhnlichen, spannenden Thriller lesen.
Fazit:
Komplex und düster
Rezensionen von Babsi84:
Spannend, fantasievoll, toll geschrieben!
FRIZZI von Etelka Kuprian
Etelka Kuprian schafft es mit ihrem Debut-Roman für Kinder perfekt, den Spannungsbogen so aufrecht zu halten, dass die jungen Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. Es ist für Jungs und Mädchen gleichermaßen interessant und sprachlich angemessen anspruchsvoll. Die Geschichte ist großartig konstruiert und mit den Charakteren fühlt man sich gleich sehr verbunden.
Klare Lese-Empfehlung, besonders für Kids im Volksschulalter, die Lesen an sich doof finden!
Rezensionen von MarcoL:
Ein herrlicher Hybrid aus Prosa und Lyrik, eingepackt in 11 bezaubernde Erzählungen
Worte wie Mandelblüte von Sophia Lunra Schnack
In elf beeindruckenden Erzählungen nimmt uns die Autorin mit auf eine sprachliche Reise, die Grenzen zerbricht. Mal in Prosa, mal in Lyrik oder im Hybrid aus beiden. Es sind Geschichten, die sich vornehmlich damit beschäftigen, was bei und nach Abschieden geschehen kann. Gefühle, Vergängliches, Anhaftendes … Zerbrechliches.
Es sind Worte wie Seifenblasen, schillernd schön. Sie tragen einen davon, lassen im Zauber der Worte verweilen, entschweben, in der Hoffnung, sie mögen niemals platzen.
Die Sprache ist oft kryptisch, reduziert auf das Wesentliche, ohne „lästigem“ Beiwerk wie Hilfsverben oder ausführlicheren Erläuterungen. Es entstehen unweigerlich Bilder die aufsteigen, ohne groß und breit erklärt werden zu müssen. Die Worte sind eine Injektion ins bildhafte Verstehen.
S.13: „Während die Sonne immer tiefer, wird in der nächsten Stunde hinter einen der Felsen sinken, währenddessen noch einmal kurz ins Wasser, steigen, nicht springen, diese Angst vor Plötzlichkeit. Möchte Deine Satzreste mit Kälte verrauschen. Nochmals dünne Haut werden
um Deine Bilder, meine geworden
wegzutauchen
nicht durchzulassen
Ich muss zugeben, manche Seiten, Passagen musste ich mehrfach lesen, um mich hineinfallen lassen zu können, oder auch nur ansatzweise die tieferen Bedeutungen zu verstehen.
Es ist ein Experiment in Sprache, ein sehr gelungenes Experiment würde ich meinen, das ich sehr gerne gelesen habe. In Portionen, Häppchen. Jeden Tag, oder auch nur jeden zweiten Tag eine Erzählung, um das Gelesene besser wirken lassen zu können.
S.101:
„Vortasten nicht stören
dieses Aufwachen
in einen Traum
von erster Nähe
Wir ist eine Zeile
du ein Gedankenstrich
Zeit ein Ensemble von Begegnungen“
Sehr gerne gebe ich für diesen wunderbaren Band eine Leseempfehlung für alle Freunde von Sprachmagie und Lyrik, und diejenigen, die es noch werden möchten.
Die Autorin Sophia Lunra Schnack konnte mich mit ihrem Roman „feuchtes holz“ schon begeistern. Ein Buch, das ich ebenfalls wärmstens empfehlen möchte.
Rezensionen von Cellissima:
Phantasievoll, magisch und exotisch
Wüstenzauber (Band 1) von Marliese Arold
Samira reist mit ihrem Vater, einem Kaufmann, durch die Wüste. Es geht um magische Gegenstände, welche heiß begehrt sind, sodass die Sache nicht ungefährlich ist. Tatsächlich verschwindet ihr Vater auf dem Weg zu einem Geschäft, bei dem es um ein besonders begehrtes magisches Stück geht.
Samira macht sich auf die Suche nach ihm.
Ein gefährliches Unterfangen. Auf dem Weg entdeckt sie zudem ihre eigene Magie ...
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Der Auftakt zu einer neuen Reihe. Der Klappentext klang gut, und wir wurden nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist toll geschrieben, sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Stimmung aus 1001 Nacht kommt perfekt rüber. Es ist eine Geschichte, die den Leser verzaubert.
Längen sucht man vergebens. Meine kleine Nichte war begeistert, und auch ich als Erwachsene hatte noch Freude an der Geschichte.
Samira ist eine tolle Protagonistin, die Geschichte ist phantasievoll und übermittelt zudem wichtige und schöne Botschaften.
Allerdings erfährt man in diesem ersten Band noch nicht, was mit Samiras Vater geschah. Wenn man das wissen will, muss man also zwingend den nächsten Band kaufen und lesen.
Insgesamt eine Empfehlung für junge LeserInnen, die Lust auf Abenteuer in der Wüste, Magie und den Zauber von 1001 Nacht haben.
Rezensionen von begine:
Eine Familie in den Abruzzen
Die zerbrechliche Zeit von Donatella Di Pietrantonio
Die italienische Schriftstellerin Donatella Di Pietrantonio die Zeit, die Gegend und ihre Bewohner in Worte zu bringen.
Ihr Roman, Die zerbrechliche Zeit, zeigt eine schwierige Mutter Tochter Beziehung und gleichzeitig die Mutter für ihren Vater -dasein zu lassen.
Lucia glaubt, das sie keine gute Mutter ist.
Ihre Ehe scheitert und ihre Tochter Amanda zieht nach Mailand zum Studium.
Eines Tages kommt sie zurück, redet mit luia nicht.
Gleichzeitig kümmert sich Lucia um ihren Vater. Der überschreibt ihr den Campingplatz, den er mit einem Freund betrieben hat. Jetzt ist es allerdings eine gefährliche Ruine. In Lucias Jugend gab es da eine Tragödie.
Die Probleme werden von der Autorin gekonnt beschrieben.
Der Roman war mir fast zu schnell am Ende.
Es ist ein fesselndes Werk.
Rezensionen von chabli:
Ein weiterer guter Thriller aus dem Hause Strobel
Stalker - Er will dein Leben. von Arno Strobel
Eric ist ein aufstrebender Schauspieler und seine Hauptrolle im aktuellen Tatort scheint seine Karriere gehörig anzutreiben. Er wird immer bekannter. Dies hat aber auch seine Schattenseiten, denn jemand wird angelockt, der Eric unbedingt schaden will. Um mit seinem „Stalker“ fertigzuwerden, ist Eric gezwungen, tief in seine Kindheit einzutauchen und den Grund zu erfahren, warum er keine Erinnerungen daran hat.
Das Buch hat mich gut unterhalten und ich konnte allen Handlungen und Entscheidungen gut folgen. Jedoch fand ich einige Gegebenheiten ein wenig unrealistisch. So trifft Eric während seiner „Odyssee“ nur auf wohlwollende Menschen, die ihn sowohl in ihrem Zuhause aufnehmen als auch rund um die Uhr helfen wollen. Außerdem kommen ihm die Erinnerungen an seine Kindheit, die immer genau zum richtigen Zeitpunkt zurückkehren etwas an den Haaren herbeigezogen vor. Ich bin keine Psychologin und weiß nicht, ob dies vielleicht doch sein könnte (möglichweise durch bestimmte Trigger), aber für mich passte alles einfach immer zu gut.
Ich kann das Leid und die Machtlosigkeit von Eric gut nachvollziehen, jedoch konnte ich keine richtige Beziehung zum Protagonisten aufbauen. Ebenso fand ich das Buch mit den 368 zu kurz für die komplexe Handlung. Man bekam, vor allem zum Schluss, das Gefühl, dass der Autor abschließen und das Buch beenden wollte.
Es ist ein guter Thriller und ich wurde gut unterhalten. Die richtige Spannung kam auch auf, wenn man über die Ungereimtheiten hinwegsehen kann. Auch die Plottwists am Schluss waren sehr spannend
Rezensionen von clematis:
Spielplatz
Wer das Vergessen stört von Tessa Duncan
Lily Brown, ehemals Polizeipsychologin bei der Londoner MET, arbeitet nun als selbständige Psychotherapeutin in Canterbury und hat sofort zwei besonders schwierige Fälle zu begleiten, nämlich jene von Vera Osmond, die unter unerklärlichen Panikattacken leidet und von Samantha Harris, die einem gewalttätigen Ehemann ausgeliefert ist.
Als Vera tot aufgefunden wird, deutet vieles auf Selbstmord hin, Lily ist von dieser Theorie aber ganz und gar nicht überzeugt.
Spannende Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln, Rückblenden in die 1980er-Jahre, bewegende Schicksale und ein empathischer Schreibstil aus der geschulten Sicht einer Autorin, die selber promovierte Psychologin und ausgebildete Therapeutin ist. Das alles trägt dazu bei, dass dieses Buch überaus fesselnd zu lesen ist und wohl kaum jemanden kalt lässt. Lebendige Figuren und authentische Schauplätze lassen die Handlung sehr realistisch werden, tatsächlich gibt es sogar ein echtes Vorbild für die fiktive Geschichte, wie man im Nachwort erfährt. Lily Brown überzeugt in ihrer Rolle als Psychotherapeutin, obwohl sie selber keineswegs ein geruhsames Leben führt und gerade dadurch so glaubwürdig ist. Über verschiedenste Wege führt sie Vera an den Auslöser ihrer Anfälle heran, es könnte ein frühkindliches Erlebnis auf einem Spielplatz gewesen sein und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Als Leser kann man sich dem entstehenden Sog kaum entziehen, wartet gebannt auf die Fortsetzung, wenn am Ende eines Kapitels Fragen offen bleiben und auf den Seiten darauf ein Szenenwechsel stattfindet. Gekonnt belässt Tessa Duncan einige Details lange im Dunklen, löst aber am Ende alles sauber auf. Alles? Nein, nicht alles – auch wenn die Kriminalhandlung an sich abgeschlossen ist, weckt der letzte Satz Neugierde auf den weiteren Verlauf von Lilys Privatleben. Wer also wissen will, wie es weitergeht, wird alsbald Band Zwei dieser Reihe zur Hand nehmen und in „Wer mit den Wölfen heult“ schmökern. Mein Buch liegt schon bereit!
Hier passt einfach alles: Schreibstil, schwierige Themen (Achtung - Missbrauch, Abhängigkeit!) geschickt zu einem lesenswerten Spannungsroman verwoben, der mit einer sympathischen, ganz und gar nicht perfekten Hauptfigur punkten kann. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe gerne fünf verdiente Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von brauneye29:
Starke Frau
Coco und die Revolution der Mode Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe von Lena Johannson
Zum Inhalt:
Ein großer Weg ist der jungen Gabrielle Chanel nicht vorbestimmt. Die Mutter verstorben, der Vater schiebt sie ab ins Waisenhaus. Doch sie hat Träume und die will sie sich erfüllen. Mit verschiedenen Jobs schlägt sie sich durch bis sie irgendwann die Chance erhält durch ihren ganz eigenen Stil und mit Hilfe von Boy ihren Traum wahr zu machen.
Meine Meinung:
Wer kennt den Namen Coco Chanel nicht, aber wie schwer Coco, eigentlich Gabrielle es hatte zu dem zu werden für das sie alle kennen, war mir überhaupt nicht bewusst. Ich fand es auch sehr erschreckend zu lesen, wie sehr die Frauen vom Wohlwollen und der Unterstützung von Männern abhängig waren. Aber es gibt dann doch immer mutige Frauen, die es schaffen ihren eigenen Weg zu gehen, sicherlich mitunter mit ein wenig Anschub, aber am Ende doch im Grunde allein gehen. Ich fand die Geschichte richtig gut und gut geschrieben. Und auch das Hörbuch war ein Genuss beim Hören.
Fazit:
Starke Frau
Rezensionen von brauneye29:
Besser als gedacht
Dirty Diana: Das Erwachen von Jen Besser; Shana Feste
Zum Inhalt:
Diana und ihr Mann Oliver lieben sich, aber im Laufe der Zeit ist da was verloren gegangen, die Intimität, das Begehren. Als sie die Tapes wiederentdeckt, die sie im Rahmen eines Kunstprojektes mit Frauen aufnahm, beschließt sie das Kunstprojekt wieder aufzunehmen. Vielleicht hilft das ja auch ihr und Oliver.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch bei dem ich mit einer völlig falschen Erwartungshaltung gestartet bin. Irgendwie bin ich dem Irrglauben aufgesessen, dass mehr um das eine Thema geht, aber das Buch ist so viel mehr. Es zeigt im Grunde die traurige Realität, die sich im Alltag einschleicht und sicher vielen Paaren zu schaffen macht. Einen Weg da raus zu finden ist nicht leicht und wie die Protagonistin nimmt man auch mal falsche Wege, um etwas zu erreichen und das kann dann auch nach hinten losgehen. Ich glaube, dass gerade Frauen oft mit Provokationen etwas versuchen zu erreichen, was so nicht funktioniert. Das Ende bleibt offen, aber es handelt sich ja auch um eine Trilogie. Ich hatte die Hörbuchversion, die mir gut gefallen hat.
Fazit:
Besser als gedacht











