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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Reise in die Vergangenheit um die Gegenwart zu ändern

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Die Autorin übernimmt die Idee der „Bevor der Kaffee kalt wird“-Reihe. Hier wie da wird für die Dauer eines Kaffees in die Vergangenheit gereist.
In Shiora Otis Roman ist im Gegensatz zu der Reihe das oberste Ziel, die Vergangenheit zu ändern.
Und da der Roman wie ein Jugendroman ist, ist es die Jugendliche Himari, die in der Vergangenheit rumpfuscht, um die Gegenwart zu ändern.

Himari ist eine unsichere, schüchterne Jugendliche, die eine neue Schule besucht und Anschluß sucht. Dieser Aspekt wird gut transportiert.

Shiora Oti ist anscheinend eine japanische Manga-Künstlerin und sie übernimmt diesen Stil für ihren Roman. Dass heißt, es gibt kurze, abgehackte Dialoge und eine wirre Handlung, in der alles irgendwie durcheinander geht. Dadurch wird der Roman schwer lesbar.
Zudem fehlt es sehr an Tiefgang.
Hoffentlich gibt es keine Fortsetzung.

Das kleine Café der zweiten Chancen ist ein Buch, das vermutlich eher für jüngere Leser geeignet ist.

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Rezensionen von Anjulia :

Perfektionistin trifft auf Weltenbummler

Be My Shelter (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Lana Rotaru

Kaira hat eindeutig ein Helfersyndrom und kann nicht Nein sagen. Zwischen Studium, Nebenjob, gemeinnütziger Arbeit und Familie reibt sie sich auf und bekommt deshalb ihren Alltag kaum geregelt. Vorallem verliert sie sich und ihre eigenen Wünsche dabei. Eigentlich ist sich nicht darüber glücklich, als ihr Bruder seinen Studienfreund Cooper in ihr kleines Appartement einquartiert.

Cooper ist so ziemlich genau das Gegenteil von Kaira. Er lebt in den Tag hinein, geht keine geregelten Arbeit nach, bleibt nirgendwo länger als 3 Monate und geht vorallem keine festen Bindungen ein. Trotzdem können beide die Anziehungskraft die zwischen ihnen besteht nicht leugnen. Mit einer Challange versuchen sie das Leben des jeweils anderen zu verändern.

Das Cover und der Farbschnitt des Buche, rosa- lila Pastellmuster mit goldenen Akzenten, gefallen mir unglaublich gut.

Be My Shelter von Lana Rotaru ist eine Liebesgeschichte deren Fokus auf Mental Healthing liegt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird parallel aus der Ich-Perspektive beider Protagonisten erzählt. Zwischen ihnen besteht auch direkt eine starke Anziehungskraft, der vorallem Cooper aufgrund seines aktuellen Lebenskonzept nicht nachgibt. Die Charaktere, insbesondere die Nebencharaktere, waren mir etwas zu überzeichnet. Bei Kaira wünscht man sich förmlich, dass sie Familie, Vermieterin, Arbeitskollegen, usw. Grenzen aufzeigt und Nein sagt. Trotzdem war sie mir sehr sympathisch. Bei Cooper hatte ich immer das Gefühl, dass er sich einmischt ohne sein eigenes Leben bzw. seine eigenen Problemen in den Griff zu bekommen. Vielleicht hat mich deshalb die Liebesgeschichte auch nicht ganz mitgenommen. Die im Klappentext erwähnten Challange kam etwas kurz. Hier hätte ich mir mehr Aufgaben mit höherem Herausforderungscharakter gewünscht. Alles in allem eine schöne Lovestory mit vielen Aspekten über psychische Gesundheit.

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Rezensionen von bakerstreetbabe:

Mord auf dem Campingplatz

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Mord im Himmelreich hat mich aus verschiedenen Gründen sehr interessiert. Zum einen habe ich schon einige Bücher von Andreas Winkelmann gelesen und zum anderen spielt das Buch nicht weit weg von meiner Heimat entfernt. Dementsprechend waren meine Erwartungen auch recht hoch und ich wurde nicht enttäuscht.

Winkelmann zeigt mit dem Auftakt seiner neuen Reihe, dass er auch Cosy Crime kann. Von Kupernikus , dem Tatort Schauspieler im Ruhestand, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht, aber seine Begleiterin Annabel war sehr sympathisch und gemeinsam hatten sie eine gute Dynamik. Etwas gestört haben mich ein paar der anderen Charaktere, die teilweise doch schon arg überzeichnet waren, insbesondere wenn es um die Verwendung von Jugendsprache geht.

Auch äußerlich passt das Buch gut zu Cosy Crime. Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet und auf der Innenseite findet sich sogar eine Karte des Campingplatzes. Außerdem erwartet den Leser am Ende noch ein wahrer Schatz: Annabel Schäfers lustige Rezepte. Ich werde sicher einmal eins davon ausprobieren und mich dann auch kulinarisch noch einmal zum Campingplatz Himmelreich begeben.

Der Campingplatz ist auch insgesamt ein schöner Schauplatz, der mir bisher in nur wenigen Büchern begegnet ist. Besonders im Sommer eignet sich das Buch bestimmt auch gut als Literatur für den eigenen Campingurlaub.

Schön ist auch, dass man als Leser mitraten kann, und das Ende nicht so weit hergeholt ist.

Insgesamt ein sehr schöner Cosy Crime Roman mit sympathischen Charakteren, von denen ich gern noch mehr lesen möchte!

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Rezensionen von Shannon Pschonder :

Ein Buch, das du lesen solltest

Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie

Das Buch ist ein Bereicherung für jeden, der es in die Hand nimmt. Es bietet eine angenehme, zugängliche Herangehensweise daran, wie man Beziehungen zu anderen aufbaut und diese langfristig pflegt. Besonders beeindruckend finde ich die klare und durchdachte Struktur, die den Leser mühelos durch die Kapitel führt, ohne dabei belehrend zu wirken.

Die Ratschläge, die Dale Carnegie vermittelt, sind nachvollziehbar und werden verständlich erklärt – es fühlt sich nie so an, als würde einem ein bestimmter Weg aufgezwungen. Stattdessen ermutigt das Buch zur Reflexion und inspiriert, eigene Verhaltensweisen auf natürliche Weise zu verbessern. Der lockere Schreibstil und die einfühlsame Ansprache motivieren, immer weiterzulesen und das Gelesene im Alltag umzusetzen. Ein Buch, bei dem man schlichtweg nichts falsch machen kann.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Winterliche Sportromance

Fake the Crush (Play it Fake 1) von Elizabeth S. Sawyer

Profisnowboarderin Hannah geht für einen Sponsorenvertrag eine Fakebeziehung zu Espen Torgensen ein. Sie hat nur ein Problem, Espen hat sie früher sehr enttäuscht und er hat eine etwas verruchte Vergangenheit. Aber was macht man nicht alles für einen begehrten Sponsor.



Sportromance mag ich total gerne, aber mit Snowboardern habe ich noch nicht gelesen.

Es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich öfter mal spezielle Begriffe nachlesen musste, ich fand es aber sehr interessant, ein toller Sport. Und dann noch Hannah und Espen, sie hatten einen schwierigen Einstieg, wobei Espen lange nicht wusste, warum Hannah ihn anscheinend nicht mag. Das aus der Fakebeziehung eine echte Beziehung werden kann, war ja schon von Beginn an klar, aber der Weg dorthin hat lich sehr gut unterhalten. Humorvoll, romantisch, unterhaltsam, aber auch ein kleine Drama hat für eine spannende und berührende Srory gesorgt, die ich sehr gerne gelesen habe.

Espen hat seine Probleme, mit denen er kämpfen muss, genauso wie Hannah. Eine Liebesgeschichte mit Tiefgang und einem ganz wunderschönen Happy End. Ich habe es jedenfalls so gerne gelesen und es passt perfekt in die Winter-/Weihnachtszeit.

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Rezensionen von Cxicken:

Auf der Suche nach Zugehörigkeit

Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O'Mahony

Der historische Roman "Sing, wilder Vogel, sing", welcher von Jacqueline O’Mahony verfasst wurde, befasst sich mit Irland und den USA in den 1850er Jahren.

Die junge Honora wurde von ihrer Geburt an, als etwas Außenstehendes behandelt. Als sie denkt, dass sie endlich angekommen ist, wird sie und ihr Dorf von einer unbeschreiblichen Hungerkrise getroffen.

Als einzige Option sieht sie die Flucht in das freie Amerika. Doch wird dort ihr Leben anders? Oder wird sie immer weiter fliehen?
Trotz der schlichten Gestaltung gefällt mir das Cover sehr gut. Durch die Abbildung der Frau wird die Geschichte etwas greifbarer.
Die Themen finde ich wirklich sehr interessant. Ich wusste wirklich sehr wenig über die Hungerkrise in Irland um 1849 und die Überfahrt in die USA. Natürlich habe ich jetzt durch den Roman kein wirkliches Detailwissen bekommen, aber einen groben Überblick habe ich schon. Auch tabuisierte Themen wie die (gezwungene) Prostitution wurden umfassend aufgearbeitet, sodass man seine Sichtweisen durchaus erweitern kann.
Den Schreibstil finde ich großartig. Natürlich wird eine zeitgemäße Sprache verwendet, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.
Auch die Figuren empfinde ich als sehr umfassend ‚formuliert‘. Man hat einen guten Überblick über die Charaktere und man kann mit der Protagonistin sympathisieren und ihre Emotionen nachempfinden.
Der historische Roman ist interessant, da ich mich zum einen generell für diesen historischen Zeitabschnitt interessiere. Des Weiteren mag ich Romane, in denen eine Frau die Protagonistin ist.

Fazit: Ein wirklich toller historischer Roman, der die beschriebenen Ereignisse großartig aufarbeitet. Unbedingt lesen, wenn einem diese historische Epoche interessiert.

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Rezensionen von S.:

Die 68er

Blutrotes Karma von Jean-Christophe Grangé

Paris, die 68er. Studentenunruhen mit blutigen Straßenschlachten, Angriffen auf Ämter und Behörden, Forderungen, die keiner versteht. Grangè schildert die Zeit mit wenig Verständnis für die unreifen Randalierer. Mittendrin Hervé. Er weiß nicht, warum er Steine schmeißt, liebt aber den Kick. Kein Erfolg bei den Mädchen, Erfüllung in harter Musik.

Das wird sehr ausführlich, sehr langweilig beschrieben.
Beschrieben wird auch das Ausmaß der Gewalt durch die Halbbrüder Mersch( der in Algerien unvorstellbare Gräuel erlebte) und Hervé in aller Brutalität. Langweilige Beschreibungen, dumme Unruhestifter und viel sinnlose Gewalt - nein, das ist eigentlich nicht meins. Die Ankündigung versprach einen Thriller; nur deshalb hielt ich durch.
Die Handlung entwickelt sich. Drei Studentinnen namens Suzanne, Cécile und Nicole beteiligen sich mehr oder weniger engagiert an den Unruhen. Von Hervé werden sie seine drei Protestfeen genannt, er himmelt sie an. Doch dann findet er Suzanne ermordet vor, in einer eigenartigen Yogapose arrangiert. Nicht der einzige Mord. Hervé wird entführt, nach Indien. Das Leben, die Ereignisse und die Religiosität dort werden thematisiert. Auch hier geht es brutal zu, Grangès Schilderungen sind drastisch, aber wichtige Erkenntnisse treten zutage. Hervé, Mersch und Nicole finden Spuren, die nach Rom führen.
Nach mauem Anfang wurde es tatsächlich spannend. Irrwitzige Verschwörungen, bizarre Charaktere, unglaubliche Begebenheiten - all das verknüpft der Autor. Zieht es aber leider viel zu lang in der ersten Hälfte.
Fazit: bedingt zu empfehlen.

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Rezensionen von Cxicken:

Ein durchrüttelnder Roman

Tage mit Milena von Katrin Burseg

„Tage mit Milena“ – Ein Roman über Aktivismus und zivilen Ungehorsam von Katrin Bursig.
Durch das Erscheinen von Luzie wird Annikas Leben komplett auf den Kopf gestellt. Luzie ist eine Klimaaktivistin von „der letzten Generation“ und Annika versucht sie von großen Fehlern abzuhalten. Annika selber war in den 1980er Jahren Hausbesetzerin und musste stark traumatisierende Erlebnisse durchmachen.

Das Thema des zivilen Ungehorsams finde ich sehr gut aufgearbeitet. Es werden die Frustration über den Staat als auch die Gefahren umfassend aufgezeigt. Dies ist ziemlich geschickt in die Geschichte eingesponnen, sodass es nicht störend auffällt. Aber nicht nur Klimaschutz und der Aktivismus sind große Themen – auch die Beziehung zwischen Matti und Annika steht im Vordergrund. Bei einigen Punkten habe ich mir gewünscht, dass ich mehr Informationen bekommen würde, aber im großen Ganzen war auch das ansprechend aufgearbeitet.
Die Charaktere habe ich gerade schon erwähnt, aber ich will noch dazu sagen, dass ich mir insbesondere bei Luzie mehr Hintergrundinformationen gewünscht habe. Zwar gehört es in gewisser Weise zu ihrem Charakter nicht viel herzugeben, aber es bleiben für mich einige Fragen offen. Das ist schade, da ich glaube, dass ich mich eigentlich ziemlich gut mit Luzie identifizieren kann. Die meisten Informationen hat man aus den Chatverläufen, die unregelmäßig erscheinen. Annika, Matti und Milena waren meines Erachtens weiter ausformuliert.
Zum Schreibstil will ich sagen, dass er mir meistens etwas zu sachlich war. Es gab ziemlich wenig emotionale Stellen, was ich etwas schade finde.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Tage mit Milena“ ein Roman ist, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt und auch viele Informationen zu den Geschehnissen der Hausbesetzerszene der 1980er Jahre gibt.

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Rezensionen von Cxicken:

Verwirrende Parallelwelten

Antichristie von Mithu Sanyal

In dem Roman „Antichristie“ von Mithu Sanyal gelangt die deutsch-indische Protagonistin Durga in eine Parallelwelt, die in 1906 spielt. Dort erlebt sie die Perspektive der indischen Widerstandsbewegung, die Gewalt nicht ausschließt. Neben Savarkar spielen auch Ghandi, Sherlock Holmes und weitere Aktionäre mit.

In der „Realität“ schreibt Durga ein Drehbuch für eine antirassistische Neuverfilmung traditionell britischer Romane.
Das Cover fand ich auf den ersten Blick schon sehr interessant. Ich fragte mich, was der Tiger mit der Queen zu tun hat. Darauf wird dann auch im Roman eingegangen, weswegen mich die Gestaltung sehr abholt.
Ich muss sagen, dass mich das Konzept nicht wirklich abgeholt hat. Ich empfand die Sprünge zwischen Realität und Parallelwelt immer als sehr verwirrend. Ich mochte die Erzählweise während der 1906-Abschnitte lieber und konnte mich dort besser hineinfühlen. Außerdem habe ich nach dem Buch das Gefühl, die Hauptbotschaft gar nicht verstanden zu haben.
Jedoch finde ich den Schreibstil sehr flüssig und humorvoll. Durch die Länge des Romanes muss ich jedoch auch anmerken, dass ich mich durch manche Abschnitte durchkämpfen musste. Besonders anstrengend fand ich die Teile, in denen es sehr viele Zeitsprünge gab.
Auch einige Charaktere waren nicht wirklich ausformuliert. Natürlich gibt es die Protagonisten, mit denen man nach einer Weile auch mitfühlen kann, jedoch gibt es so viele Nebencharaktere, dass ich auch zum Schluss immer nachschauen musste, wer genau das ist. Bei vielen Nebencharakteren, wie Rosa Luxemburg oder Karl Marx, zum Beispiel, wusste ich nicht genau, was der Zweck für die Einbringung derer gibt. Manchmal wirkte das alles sehr zufällig und Verwirrend.

Schlussendlich will ich noch erwähnen, dass es ein toller Roman über die Aufarbeitung der Britischen Kolonialisierung ist, aber eine Menge Vorwissen benötigt.

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Rezensionen von Cxicken:

Zwischen Verleugnung und Angstzuständen

Das Comeback von Ella Berman

Nach jahrelangem sexuellem und emotionalem Missbrauch durch Graces engste Bezugsperson erleidet sie einen Zusammenbruch. Sie verschwindet für ein Jahr und kommt dann in die Stadt zurück, wo alles passiert ist. Wird sie es schaffen, aus der Opferrolle herauszukommen und für Gerechtigkeit zu kämpfen?
Das Cover spricht mich an.

Auf den ersten Blick zeigt es den Glamour und die schönen Seiten Hollywoods, was ein sehr starker Kontrast zu dem Beschriebenen zeigt. Jedoch geht es auch darum hinter die Fassade zu blicken, also passt es sehr gut.
Das Thema finde ich sehr spannend und unbedingt diskutier würdig. Die ganze #MeToo-Bewegung verdient ihre Aufmerksamkeit. Mir gefällt an der Umsetzung, dass es nicht sehr viele Nebenstränge gibt. Die Handlungsabfolge ist klar, spannend und nicht verwirrend. Auch die Drogenabhängigkeit wurde meines Erachtens ausreichend aufgearbeitet.
Zu dem Schreibstil: ich finde ihn toll! Er ist wirklich sehr flüssig und ich bin überrascht, dass es wirklich der Debütroman von Ella Berman ist. Der Spannungsaufbau ist auch sehr gut in der Sprache inkludiert. An manchen Momenten habe ich wirklich laut „was?“ oder „nein“ gesagt. Auch Humor hat der Roman nicht zu wenig, ich habe sowohl gelacht als auch geweint.
Nun zu den Figuren: Mit Grace konnte ich mich zwar nicht richtig reinfühlen, da sie schlussendlich eine ganz andere Entwicklung hinter sich hat. Trotzdem habe ich viele Situationen mitgefühlt, da sie auch eine junge Frau ist. Mir gefällt Graces Entwicklung sehr gut. Die anderen Figuren finde ich auch authentisch.

Schlussendlich will ich zusammenfassen, dass der Roman sehr viele wichtige Themen der #MeToo-Debatte aufgreift und ich diesen Roman jeden und jeder empfehlen würde.

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