Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gerlisch:
Tödliche Fallen
Invictum von Danielle Trussoni
Nach einem Unfall leidet Mike Brink am Savant-Syndrom, ein Phänomen, dass ihn die schwersten Rätsel in sekundenschnelle lösen lässt. Aufgrund dieser Inselbegabung wird Mike vom japanischen Kaiser eingeladen, das Geheimnis der sagenumwobenen Drachenschatulle zu lösen. Niemand weiß was diese Rätselbox enthält und Mike hat nur eine Nacht Zeit.
Eine gefährliche Schnitzeljagd durch Japan beginnt.
Obwohl ich das erste Rätsel in „Ingenium“ bisher nicht kenne, konnte ich mich gut in das faszinierende Savant-Syndrom und die Synästhesie von Mike Brink hineindenken. Die Schriftstellerin verfügt über einen flüssigen Schreibstil und die Begabung ihre Figuren überzeugend und authentisch darzustellen. Trotzdem hatte ich einige Schwierigkeiten mich auf die Story einzulassen. Nicht nur, weil die für mich schwer lesbaren japanischen Namen den Lesefluss unterbrochen haben, auch einige Ungereimtheiten und ein paar Details die nicht zusammengepasst haben, störten mich im Verlauf der Handlungen.
Interessant und lehrreich sind die Passagen in denen die Geschichte und die Traditionen Japans dem Leser nahegebracht werden.
Ein bisschen Utopie, ein bisschen KI und raffinierte Rätsel machen diesen Thriller sehr abwechslungsreich.
Rezensionen von Chris:
Komplex und sehr vielschichtig
Das große Spiel von Richard Powers
Das Buch von Richard Powers "Das große Spiel" ist ein sehr vielschichtiger Roman. Er behandelt verschiedene große Themen unserer Zeit - darunter zählen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Grenzen des Wachstums.
Der Roman ist aber auch eine Geschichte über Ozeane, Klimaschutz und handelt unter anderem von einer Pionierin der Ozeanologie.
Die Geschichte nimmt einen außerdem mit auf eine kleine Insel in Französisch-Polynesien und beschreibt in den schönsten Worten das wunderbare Leben unter Wasser.
Der Roman handelt von Rafi und Todd dessen sehr enge Freundschaft eines Tages zerbricht. Zwei weitere zentrale Figuren des Buches sind Rafis Frau Ina die als Bildhauerin arbeitet sowie Evelyne, eine begeisterte Taucherin.
Es fällt mir schwer die Geschichte zusammenfassen und ich muss ebenfalls sagen, dass ich die Geschichte sehr komplex und manchmal etwas kompliziert fand. Nichts desto trotz hat sie mich in den Bann gezogen und ich habe das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen und das Buch hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt.
Rezensionen von Danislesestube:
Gelungener erster Teil, der Lust auf mehr macht
Der Weg des Feuers von C.A. Federschrieb
Die junge Feuermagierin Gwendolin kann es nach dem Abschluss ihrer Ausbildung kaum erwarten, endlich in die große weite Welt zu ziehen, um einen Auftrag nach dem anderen zu erledigen. Jedoch unterscheidet sich die Außenwelt sehr von der Umgebung, die sie bisher kannte. Nach dem kurzen Kulturschock rutscht das Mädchen direkt in das nächste Problem.
Der Heiler Euronimus ist zwar ganz nett. Aber die beiden Barbaren (eigentlich sind sie Söldner), welche nicht nur so wirken, sondern offenbar auch so riechen, sind ihr ein Dorn im Auge. Mal abgesehen davon treiben sich diese auch noch in sehr speziellen Etablissements herum, um ihren „Stress“ abzubauen. Trotzdem versucht Gwen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Was ihr als Feuermagierin nicht immer gelingt, was zahlreiche Situationen beweisen.
Auf ihren Abenteuern trifft die Gruppe auf zahlreiche Kreaturen, Rätsel, zwielichtige Wesen und manchmal auch auf Dinge, bei denen es sich noch mehr lohnt, die Hände dreckig zu machen. Beim Lesen hatte ich nicht selten ein Déjà-vu, was vor allem daher rührt, dass sich die Handlung wie ein Rollenspiel, garniert mit Nebenmissionen, liest. Kommen euch diese Zeilen bekannt vor? Bei „Die Legende der Nathril“ habe ich sinngemäß das Gleiche gesagt. Hier wurde dieser Aspekt etwas anders aufgezogen. Die Autorin hat sich hier auf die größten Abenteuer fokussiert. Gelegentlich durfte ich eine Handvoll Informationen über die Mitglieder der Gruppe lesen. So machten ihre Handlungen und ihre Beweggründe wesentlich mehr Sinn. Generell erschließt sich hier sehr viel erst nach und nach. Was eine gute Erzählweise ist. Bin kein Fan davon, alles unter einmal hineingedrückt zu bekommen.
Auch wenn ich zu Beginn etwas über Sibrand und Konstantin gelästert habe, sind diese eine wertvolle Ergänzung in zahlreichen Situationen. Hier zeigt sich wieder der Rollenspiel-Aspekt in Form einer ausgewogenen Gruppe, ohne die man in Spielen nicht wirklich weit kommt. Was nützt mir ein starker Magier, wenn dieser nach einem Treffer umfällt? Eben. ????
Freu mich schon auf den zweiten Teil, denn das Ende macht Lust auf mehr.
Rezensionen von yellowdog:
Briefe über Hoffnung
Hoffnung von Philipp Blom
Dieses Buch ist noch neu und doch hat sich in der Welt schon wieder einiges geändert, die eigentlich jede Hoffnung tötet: Trumps Wiederwahl, die Ampel zerbricht, wirtschaftliche Krisen in einigen Bereichen etc.
Zunächst steht für mich die Frage nach der Definition von dem Begriff Hoffnung. Hoffnung ist wichtig, kann auch Chance sein.
Aber Blom gibt keine direkte, klare Definition vor.
Manchmal ist Bloms Text sehr persönlich, z.B. wie er den Tod eines Freundes schildert.
Bei Philipp Bloms Erzählweise hat mich gewundert, dass er mich in dem Text persönlich anspricht wie in einem Brief. Oder an wen wendet er sich? Das ist leicht verwirrend und nicht die Form, die ich mir gewünscht hätte. Zum teil finde ich es unangemessen bzw. unangenehm.
Davon abgesehen ist der philosophische Ansatz ganz gelungen.
Rezensionen von JD:
Ein Comic für Minecraft-Fans
Creeper - bis es knallt! Für Fans von Minecraft von Heiko Wolz
Mein Sohn ist 9 Jahre alt und bereits seit einiger Zeit ein großer Fan des Computer Spiels "Minecraft". Somit hat er auch schon verschiedene Dinge davon gesehen oder gelesen, aber der Comic war ihm völlig neu.
Generell lässt sich sagen, dass die Bilder echt groß sind und auch eindeutig mehr Platz einnehmen, als die Sprechblasen.
Dies kann vor allem für Leseanfänger vom Vorteil sein, weil die Seiten nicht so überladen mit Text sind. Mein Sohn fand die Bilder ansprechend und konnte der Geschichte gut folgen. Ein kleines Wörterbuch am Ende des Buches erklärt einige Begriffe, die vielleicht nicht jedem Leser geläufig sind. Das Buch hat mein Sohn schnell ausgelesen gehabt, aber dadurch dass alle Seiten in Farbe gedruckt sind, finde ich den Preis dennoch gerechtfertigt. Den nächsten Band wünscht er sich nun zum nächsten Anlass. Deshalb eine eindeutige Empfehlung für Minecraft Fans.
Rezensionen von clematis:
Träume
Der Schmuckpalast – Antoinette und das Funkeln der Edelsteine von Eva-Maria Bast
Paris, 1834: Antoinette Guermonprez ist zwölf und soll ab jetzt der Mutter am Marktstand mit Obst und Gemüse helfen anstatt weiter in die Schule zu gehen, Louis-François Cartier beginnt zur selben Zeit eine Lehre als Goldschmied. Als die jungen Leute einander über den Weg laufen, beginnt eine illustre Zeit an Träumen, welche sie Jahre später mit einem eigenen Juweliergeschäft in die Tat umsetzen.
Der Grundstein für die Kollektion Cartier ist gelegt.
Mit dem eindrucksvollen Raub der Kronjuwelen im Jahre 1792 (während der Französischen Revolution) beginnt dieser hübsche Roman um die Anfänge der Schmuckdynastie Cartier. Dann geht es chronologisch voran mit größeren Abschnitten, denen übersichtlicherweise stets Jahreszahlen zugeordnet werden. Romantische Stimmung und schwierige Zeiten stehen Antoinette und Louis-François abwechselnd bevor. Detailliert geht Eva-Maria Bast auf die gesellschaftspolitische Situation in Paris ein, fast zu oft geht es um geschichtliche Fakten, welche den Unterhaltungsroman zuweilen in den Hintergrund drängen. Einige Szenen bieten wiederum Weisheiten wie in einem Ratgeber zum Sinn des Lebens. Aber auch andere Themen, rund um die Goldschmiedekunst und kostbare Edelsteine, werden eindrucksvoll beleuchtet, sodass man beim Lesen bald das Gefühl hat, den beiden Hauptfiguren direkt über die Schulter zu schauen. Eine moderne Frau an der Seite eines zielstrebigen Handwerkers und Geschäftsmannes – so geht es steil bergauf zum Erfolg.
Ein Buch mit vielen historisch belegten Fakten, welche durch die Liebes- und Lebensgeschichte Antoinettes und Louis-François‘ zusammengehalten werden.
Rezensionen von sho:
Romantischer Herbst
Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance von Laurie Gilmore
Der schöne Einband (die Seitenränder sind mit bunten Blättern bedruckt) und das Cover haben mich direkt auf dieses Buch aufmerksam gemacht.
Die Geschichte war im Großen und Ganzen nicht schlecht, ich habe mir von einer Herbstromanze nichts anderes erwartet. Irgendwie hat sich jedoch die Handlung in der Mitte doch etwas hinausgezogen und dann wurde die ganze Geschichte schon fast etwas zu eilig abgeschlossen.
Irgendwie waren die "prickelnden" Stellen à la "50 Shades of Grey" auch fehl am Platz, sie haben nicht ganz zum restlichen Erzählstil und auch nicht zu den Hauptpersonen gepasst.
Trotzdem war es eine ganz unterhaltsame Lektüre, vor allem an kalten Herbstabenden kann man sich sicher noch besser in die Figuren hineinfühlen. Wenn man nach einer einfachen Romanze sucht, würde ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Rezensionen von JD:
Zwei ungleiche Brüder auf der Suche nach einem Mörder
Blutrotes Karma von Jean-Christophe Grangé
Jean-Christophe Grangé gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren, weshalb ich auch sehr gespannt auf "Blutrotes Karma" war. Leider fiel mir der Einstieg in das Buch allerdings etwas schwer, da die Handlung zu Beginn für mich etwas öde war und erst nach ca. 150 Seiten Fahrt aufnahm. Dann ging alles so rasant, dass mich das Buch sogar sehr gefesselt hat.
Einige Wendungen waren dann doch sehr überraschend und ich muss sagen, dass ich das Buch (bis auf den Beginn) sehr gerne gelesen habe. Mir gefallen, wie auch bei Grangés anderen Büchern, der Schreibstil und seine Zeichnung der Figuren besonders gut. Sie haben alle Tiefgang und man kann sie deutlich vor seinem inneren Auge sehen während des Lesens. Das Buch liest sich flüssig und wird seinem Genre als "Thriller" gerecht. Ich habe es insgesamt sehr gerne gelesen und freue mich auf das nächste Buch des Autors.
Rezensionen von xxx:
Naja
Villa Obscura von Melissa C. Hill; Anja Stapor
Dieses Buch hat für mich gut angefangen hat mich aber irgendwann verloren.
Das Buch wird aus der Sicht von 6 verschiedenen Personen geschrieben, doch leider wurde mir der Perspektivenwechsel einfach zu viel.
Die 6 Personen werden im Buch als Jugendliche beschrieben doch sind bereits volljährig, dies könnte für manche zur Verwirrung führen.
Ich bin keine geübte Thriller Leserin wollte mich aber nochmals dranwagen. Leider muss ich nach diesem Buch sagen, es ist einfach nichts für mich.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Hat mich nicht so richtig gepackt
We hunt the Flame von Hafsah Faizal
Von einem guten Fantasy-Buch erwarte ich mir Spannung, glaubhafte Charaktere und ein tolles World-Building. Und dass es mich emotional so richtig involviert und ich in eine neue Welt entführt werde, die so spannend ist, dass ich sie kaum mehr verlassen will, mit Charakteren, die mir ans Herz wachsen und mit denen ich mitfiebere.
Ich kenne Bücher, die mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen haben. So etwas habe ich mir hier auch erhofft, nur leider hat mich das Buch in dieser Hinsicht enttäuscht.
Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Zafira und Nasir erzählt. Mit keinem davon kann ich mich emotional wirklich verbinden. Was trägt dazu bei? Die sehr komplexe Fantasywelt, in der ich mich noch nicht so ganz zurecht finde. Vor allem aber sehr oft eingebaute, vermutlich arabische Fremdwörter, die sich mir nur erschließen, wenn ich sie hinten im Glossar nachschlage. Immerhin gibt es dieses Glossar. Um sich ein Bild zu machen: die Anzahl der dort nachzuschlagenden Fremdwörter sind knapp 90, dazu kommen 16 Personennamen (immerhin deutlich weniger) und 11 Ortsnamen. Gefühlt war ich beim Lesen aber deutlich zu häufig mit Nachschlagen beschäftigt und das hat mich aus dem Lesefluss rausgerissen.
Die Charaktere werden für mich auch nicht wirklich fühlbar und ich empfinde sie als eher eindimensional. Sie werden zwar in Beziehung zu anderen Menschen gezeigt, aber ebenfalls auf eine Weise, die mich nicht wirklich mitfühlen lässt. Die Handlung schreitet nur sehr langsam voran und hat mich insbesondere in der ersten Hälfte des Buches oft gelangweilt.
Insgesamt hat mich das Buch emotional nicht erreicht und damit war es für mich nicht wirklich spannend zu lesen, weil mir die Charaktere eher gleichgültig blieben. Gleichzeitig kommt einiges an Grausamkeiten in dem Buch vor, was auch nicht so meines war.
Ich werde die Fortsetzung nicht lesen.











