Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Ingrid Weilharter:
Berührende Lebensgeschichte
Honey von Victor Lodato
Victor Lodato's Buch "Honey" handelt von einer alten Frau, welche sich ihrer Geschichte stellen muss und erkennt, dass sie weder ihrer Herkunft noch ihrer Vergangenheit entfliehen kann......Sehr feinfühlig, emotional berührend und mit Wortwitz geschrieben. Trotz der über 450 Seiten nie langweilig oder mühsam zu lesen.
Dieser Roman hat viele interessante Facetten, aber leider keine Höhepunkte. Die ungewöhnliche Liebesgeschichte finde ich persönlich etwas unrealistisch, ansonsten ist die Lebensgeschichte von Honey spannend und gut nachvollziehbar.
Rezensionen von drachenzahn:
Ein spannender Thriller voller Geheimnisse und Wendungen
To Die For von Lisa Gray
„To Die For“ von Lisa Gray ist ein fesselnder Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite packt. Die Handlung dreht sich um fünf Immobilienmakler, die alles daransetzen, eine exklusive Villa in Malibu zu verkaufen – und zwar wegen einer Million-Dollar-Provision. Doch schnell wird klar, dass jeder von ihnen dunkle Geheimnisse verbirgt und bereit ist, weit zu gehen, um zu gewinnen.
Die Geschichte wechselt geschickt zwischen den Ereignissen vor einer glamourösen Maklerparty und den Ermittlungen danach, die von Detective Aribo und seinem Partner Lombardi geführt werden. Man weiß tatsächlich erst nach ungefähr zwei Dritteln des Buches überhaupt, wer gestorben ist. Gray verknüpft die Perspektiven der Figuren nahtlos und baut so eine wachsende Spannung auf. Allerdings muss ich sagen, dass ich letztlich keinen der Charaktere wirklich mochte, nicht einmal Andi. Alle sind selbstsüchtig, teilweise skrupellos und wenig sympathisch.
Lisa Grays Schreibstil ist jedoch lebendig und mitreißend. Sie schafft es, die kalte Welt des Immobiliengeschäfts mit menschlichen Abgründen zu verweben. Der Plot ist voller Wendungen, von denen nicht alle überraschend und manche auch arg übertrieben sind, aber dennoch für Nervenkitzel sorgen. Vor allem das Tempo des Buches überzeugt: Es gibt kaum Verschnaufpausen, und die Konflikte zwischen den Figuren brodeln ständig unter der Oberfläche.
Das Ende ist gelungen, mit einer kleinen, cleveren Wendung, die die Geschichte perfekt abrundet. Wer rasante Thriller mit viel Spannung und zwiespältigen Figuren mag, wird „To Die For“ nicht aus der Hand legen können. Ein packendes Leseerlebnis – absolut empfehlenswert!
Rezensionen von drachenzahn:
Wenn die Jägerin zur Beute wird
Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten von P. J. Ried
Das Konzept dieser Welt ist wirklich überaus interessant. Es mischt „Hunger Games“ mit Themen wie Sklaverei (auch wenn der Begriff als solches nie in den Mund genommen wird) und Fantasy. Dabei kam ein überaus spannender und unterhaltsamer Jugendroman heraus, an dessen Ende man noch mehr lesen möchte und muss, da er leider auf einen Cliffhanger endet.
Um ihre Macht zu sichern, halten die Fürstenhäuser sogenannte Jagdspiele ab. Gejagt werden bürgerliche Teenager aus armen Familien. Den adeligen Jugendlichen wird jeweils einer als ihre Beute zugewiesen. Diesen müssen sie während einem zehntägigen Aufenthalt auf einer gefährlichen Insel fangen und „zeichnen“. Das bedeutet, dass sie ihn mit einer magischen Farbe aus ihren Fingern beschreiben. Die geschriebenen Worte beherrschen von da an den Bürgerlichen.
Laelia de Bleu wurde ihr ganzes Leben auf diese Jagd vorbereitet. Als sie nun ihren Gejagten per Los ziehen soll, findet sie sich selbst in der Rolle des Gejagten wieder. In dieser neuen Position beginnt sie ihr bisheriges Leben und all ihre Wertvollstellungen zu hinterfragen. Zu wem gehört sie eigentlich? Ist sie noch ein Jäger und eine Adelige? Wer will sie überhaupt sein? Und wem kann sie vertrauen?
Das Buch weist einige Wendungen auf und liest sich flüssig. Es wird nie langweilig. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Einige Geheimnisse werden im Laufe der Geschichte aufgedeckt, aber es bleibt noch viel Stoff für den oder die Folgebände. Ab und an tauchen französische Begriffe und Sätze auf, die jedoch immer gleich übersetzt werden.
Ich für meinen Teil hatte sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich bereits auf den nächsten Band im Februar.
Rezensionen von drachenzahn:
Vorschule für zu Hause
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Vorschul-Box von
Diese Vorschulbox ist wirklich randgefüllt mit vielen tollen Ideen, bestens geeignet um große Kindergartenkinder vom nächsten Schritt zu überzeugen und ihnen den Weg auf die Schule zu erleichtern. Nur einige Details stören mich.
Buch „Leons erster Schultag“: 3/5
Die Geschichte selbst ist okay, aber mich stört die übermäßige Anzahl von Bildern mitten im Text.
Sie erschweren das Vorlesen ungemein. Zudem ist die Handlung eher langweilig. Es wird ein recht typischer erster Schultag geschildert. Ein wenig mehr Pep und Fantasie wären nicht verkehrt gewesen.
Leseheft „Hotel Tierlieb“: 5/5
Auch hier wurden Wörter durch Bilder ersetzt, aber ich empfand dies hier als deutlich weniger störend. Die Geschichte selbst hat mir ebenfalls besser gefallen. Sie war witziger und deutlich kreativer. Wobei man kritisieren könnte, dass der Diebstahl und die Erpressung des Kängurus dann etwas sehr lapidar abgetan wurden, aber gut. Kinder finden die Geschichte sicher überaus unterhaltsam.
Heft „ABC-Rätelspaß“: 4/5
Gut für eine erste nähere Auseinandersetzung mit Buchstaben. Es sollen Anfangslaute erkannt, Buchstaben gefunden, Reime erkannt und Silbenbögen gezeichnet werden. Allerdings wiederholt sich der Aufgabentypus: Die Kinder sollen hauptsächlich verbinden. Hinten befinden sich sämtliche Lösungen.
Buchstabenmemory: 5/5
Es ist schön, dass das Kind wählen kann, ob es nur mit Bildern spielen oder ein Wort zu einem passenden Bild finden möchte. Allerdings brauchen die Kinder dafür keinerlei Vorwissen, da allein die Hintergrundfarbe bereits die Zusammengehörigkeit anzeigt. Der Lerneffekt ist also eher unterschwellig.
Laute-Quartett: 4/5
Naja, es könnte meiner Meinung nach schöner gestaltet sein. Da alle dazugehörigen Wörter stets auf den einzelnen Karten abgebildet sind, geschieht das Lernen auch hier eher am Rande.
Leseraben-Puzzle: 5/5
Das Puzzle bietet eine schöne Pause für nebenher. Obwohl es eher klein ist, scheinen die Teile dennoch recht robust zu sein.
Anlaut-Poster: 4/5
An sich ist es ein schönes Poster. Die Kinder erhalten einen ersten Überblick über alle Buchstaben des Alphabets, aber nicht über alle vorhandenen Laute. Das Hauptproblem ist, dass es zu jedem Buchstaben nur ein Bild gibt, obwohl dieser eigentlich mehrere unterschiedliche Laute aufweist, etwa V. Man sieht lediglich einen Vampir (Laut W), dass er aber durchaus auch wie F klingen kann (z.B. Vogel), wird hier einfach unterschlagen. Ich hätte auch bei den Vokalen A und E keine kurze Variante gewählt (Apfel, Erbse), da die entsprechenden Laute nur schwer für Anfänger erkennbar ist. Für einen ersten Blick okay, zum Lesenlernen eher ungeeignet.
Buchstaben-Sticker: 4/5
Die Idee ist schön. Es gibt jedoch von jedem Buchstaben exakt 3, obwohl natürlich einige deutlich häufiger in unserer Sprache vorkommen als andere. Ich persönlich finde es auch nicht so gut, dass bei zwei Varianten das Anlautbild mit abgedruckt ist. Wenn ein Kind ein Wort kleben möchte, stören diese wahrscheinlich eher, als dass sie helfen.
Reim-Brettspiel: 3/5
Das Brettspiel ist an sich eine schöne Idee, aber nicht zu Ende gedacht. Eigentlich kann man es nur allein spielen, aber warum sollte man das machen wollen? Zudem sind es viel zu wenige Reimpaare. Meine dreijährige Tochter hatte sich direkt darauf gestürzt und nach einem Durchgang gleich gemerkt, welche 6 Paare zusammengehören. Ein zweites Spiel damit brach sie ab, weil es ihr dann zu leicht war.
Die Idee ist wirklich sehr gut und sicher findet jeder zumindest zwei oder drei Angebote, die ihm besonders zusagen oder Ideen für weitere Anschaffungen geben. Die Vorschüler sollten beim Entdecken der Box auf jeden Fall von einem Erwachsenen begleitet werden, der sie unterstützt, alles erklärt und die richtigen Laute (nicht die Buchstabennamen) benennt.
Rezensionen von drachenzahn:
Für Mädchen und Jungen gleichermaßen spannend
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Einsatzkräfte von Carola von Kessel
Der „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe rechne ich es hoch an, dass sie in ihren Abbildungen und Inhalten stets vorurteilsfrei und divers agiert. Meine Tochter interessiert sich sehr für Fahrzeuge und Rettungskräfte und es wurde immer schwerer, ihr verständlich zu machen, dass durchaus auch Mädchen einen Beruf bei Feuerwehr und Polizei anstreben können, da tatsächlich in vielen Büchern immer nur Männer abgebildet wurden.
Hier ist das glücklicherweise nicht so. Und auch sonst wird ein großes Spektrum an Lebensweisen dargestellt, sodass die Kleinen wie nebenbei unsere multikulturelle Gesellschaft kennenlernen und verstehen können. Toll!
Auch sonst wurde das Thema „Einsatzkräfte“ wirklich sehr ansprechend umgesetzt. Es gibt die sogenannten Taschenlampen-Seiten: Die bedruckte Folie ist durch die schwarze Seite dahinter nur schwer zu erkennen. Erst durch den Einsatz einer weißen Papier-Taschenlampe wird die Folie sozusagen beleuchtet und einzelne Ausschnitte sichtbar. Dadurch nehmen die Kinder Details gezielter wahr und können sich bewusster damit auseinandersetzen.
Wie gewohnt gibt es auch Klappen, die zum Entdecken einladen und insbesondere für Vorschüler einen hohen Motivationsfaktor aufweisen. Die Texte sind überaus informativ, aber eher einfach gehalten, wodurch sie für die Altersklasse sehr gut verständlich sind. Auf diese Weise erfährt man mehr über die Feuerwehr, die Seenot, die Aufgaben der Polizei und das Technische Hilfswerk.
Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Buch eine spannende und lehrreiche Wahl für Kinder ist, die sich für Einsatzkräfte interessieren. Es vermittelt altersgerechtes Wissen auf spielerische Weise, mit Elementen wie Klappen und Taschenlampen-Seiten, die zum Entdecken einladen. Besonders erfreulich ist die vorurteilsfreie Darstellung, die zeigt, dass Berufe wie Feuerwehr oder Polizei für alle offen sind. Ein gelungenes Buch, das Wissen, Spaß und wichtige Impulse verbindet.
Rezensionen von Natalie:
Gelungener Auftakt
Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck
Im mittlerweile lange leerstehenden Hotel der Familie Dorn im Gasteiner Tal, hat sich Simon Dorn komplett zurückgezogen. Seine Arbeit als ehemaliger Kriminalpsychologe lässt ihn trotzdem nicht los und er arbeitet heimlich weiter. Nur Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien weiß davon.
Als diese jedoch kaltblütig ermordet wird, findet Simon Dorn in der jungen Kriminalpolizistin Lea Wagner eine Verbündete… die er eigentlich gar nicht wollte, sie aber trotzdem tief in die Abgründe, an denen er gemeinsam mit Karla gearbeitet hat, blicken lässt…
Ich war auf die neue Reihe von Jan Beck richtig gespannt und meine Erwartungen waren hoch. Der Thriller hat sie erfüllt. Der Autor konnte mich mit dem neuen Duo, dem tollen Setting in Bad Gastein und dem spannenden Verlauf der Geschichte sofort packen. So stand dem Lesevergnügen nichts im Wege. Die Auflösung war gut gewählt und hat sich total stimmig angefühlt. Mit Simon und Lea gibt es zudem ein neues, interessantes Duo, die auf den ersten Blick so gar nicht zueinander passen, sich dann aber schon im ersten Band ganz gut finden. Ich bin aber gespannt, wie sich die beiden noch weiterentwickeln und freue mich auch wieder aufs Mitfiebern beim nächsten spannenden Kriminalfall. Leseempfehlung von mir. 4,5*
Rezensionen von clematis:
Vertrauen
Pleasure and Pain - Fessle mein Herz von Liz Rosen
Violet Santos schreibt als Journalistin für ein Magazin, das jedoch immer mehr an Lesern verliert. Damit die Druckausgabe nicht gänzlich geopfert werden muss, soll sich Violet im örtlichen BDSM-Club Plaisure and Pain einschleusen und eine Enthüllungsstory vorbereiten. Dabei rechnet sie nicht damit, dort ihrem ehemaligen Liebhaber gegenüberzustehen, der mittlerweile Miteigentümer des Clubs ist.
Wie weit wird Violet gehen, um ihren Arbeitsplatz abzusichern? Gibt es noch Vertrauen zwischen ihr und Elijah?
Spannend ist die Rahmenhandlung, welche die Episoden im Club umgibt und Violet in einen Gewissenskonflikt treibt. Dieser wird von Liz Rosen gut dargestellt und vor allem blendend aufgelöst. Dazwischen erhält der Leser Einblicke in das Geschehen im BDSM-Club, wo es sehr familiär zugeht und die Mitglieder geschützt sind vor Allgemeinplätzen und Vorurteilen. Toleranz und Vertrauen bilden die Basis für die Vorlieben, die hier gelebt werden, was die Autorin auch immer wieder betont. Ob die Schilderungen authentisch und realistisch sind, mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht gibt es zu viele Wiederholungen, jedenfalls fügen sie sich passend ins Geschehen, welches abwechselnd aus Violets und Elijahs Sicht präsentiert wird.
Eine etwas andere Geschichte mit einer sehr klaren Charakterentwicklung, durchaus interessant.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat noch ein wenig Luft nach oben
Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo von Anna Merati
Sofia Dalmasso betreibt in Corrazzo, einem Bergdorf unweit des Lago Maggiore ein kleines Café, dass sie von ihrer Großmutter Valerija geerbt hat. Doch ihre Großmutter hat sie nicht nur das Torten, Kekse und Nudel machen gelehrt, sondern auch das Kaffeesatzlesen. Das erfreut sich bei den Dorfbewohnern und Fremden großer Beliebtheit, weshalb sie sich nicht wundert, dass ein Fremder einen Mokka bestellt, das Codewort für die ungewöhnliche Dienstleistung.
Sie sieht erstmals das Zeichen für Tod, warnt den Mann, kein Risiko einzugehen. Blöderweise ist er am nächsten Tag tot. Doch nicht nur tot, sondern stranguliert und jemand täuscht einen Selbstmord vor. Sofia ist von Schuldgefühlen geplagt, denn Mann nicht ausdrücklicher vor der drohenden Gefahr gewarnt zu haben und beginnt sich im Dorf umzuhören. Dabei entdeckt sie, dass vor Jahren eine Familie dieses Namen in Corrazza ansässig war, aber sich niemand an die Leute erinnern will. Auch ihre Eltern und die ihrer besten Freundin Laura hüllen sich in Schweigen.
Als dann herauskommt, dass der Bruder des Toten vor 23 Jahren bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht getötet worden ist, lässt sie nicht locker, um die Wahrheit herauszufinden. Dass sie bei ihren Schnüffeleien einen smarten Commissario kennenlernt, gibt diesem Krimi einen leichten, sommerlichen Anstrich.
Meine Meinung:
Dieser Reihen-Auftakt von Anna Merati hat alles für einen leicht lesbaren Sommerkrimi: Eine schöne Landschaft, gutes Essen und Trinken, eine vorwitzige Hobbyermittlerin, einen smarten Commissario und eine verschwiegen Dorfgemeinschaft sowie die eine oder andere falsche Fährt. Die 288 Seiten sind schnell gelesen.
Eine komplexe Handlung mit tiefschürfenden Dialogen darf man sich hier nicht erwarten. Dafür darf man Sofia beim Teig kneten, Kekse backen (Baci da Dama) und kochen über die Schulter schauen. Hier hätte ich mir das eine oder andere piemontesische Rezept gewünscht, denn der Duft der Rosmarinkartoffel und der Kekse hat meine Nase erreicht.
Anna Merati ist das Pseudoym von Dorothea Böhem, die ich schon als Autorin anderer Krimis kenne.
Fazit:
Ein leichter Sommerkrimi, der perfekt zu Liegestuhl und einem Glas Barolo passt. Gerne gebe ich hier 3 Sterne.
Rezensionen von Marie aus E.:
Entschleunigt im hektischen Alltag
Ein Inne halten von Jutta Degenhardt
Joni war den ganzen Tag mit Eltern und Großeltern in der Stadt und sie haben Unmengen an Zeug gekauft. Das muss jetzt alles verstaut werden, aber huch, da liegt ja ein Paket mit Luftlöchern.
Joni öffnet es (denn Pakete mit Luftlöchern muss man immer öffnen) und darin ist ein Inne! Kennt ihr nicht? Ich bislang auch nicht, aber jetzt möchte ich auch unbedingt eines.
Aber der Reihe nach.
Das Inne ist ein super niedliches, flauschiges Tier, es hat Ähnlichkeit mit einem Kaninchen.
Allerdings schaut es ganz traurig und Jonni versucht, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Hunger? Spielen? All das macht Inne nicht glücklich. Bis Jonni herausfindet, was Inne fehlt.
Das Buch wirbt ja mit dem Thema Achtsamkeit und ich habe ein klein wenig befürchtet, dass es sehr überladen ist.
Aber dem ist überhaupt nicht so. Ganz einfach und schlicht und doch so warmherzig und klar in der Botschaft bringt es das Thema schon den Kleinsten näher.
Wobei die meist gar kein Problem damit haben, mindestens genauso gut ist es, dass es uns Großen den Spiegel vorhält. Es gibt immer etwas Wichtiges und gar zu oft vertröstet man auf später.
Das Buch ist wunderschön, auch die Zeichnungen haben mich sehr angesprochen.
Für die Altersempfehlung von 3 Jahren sehr gut geeignet und perfekt für das Innehalten zwischendurch.
Rezensionen von Bibibabby:
Schöne Fantasiewelt, wenig Spannung
Wishkeeper, Band 1 - Das Land der verborgenen Wünsche von Barbara Laban
In "Wishkeeper" hat Autorin Barbara Laban eine zauberhafte Fantasiewelt erschaffen. Die Idee, dass unerfüllte Wünsche sich in magische Tiere verwandeln und in einer verborgenen Welt leben, finde ich originell. Sie wird bestimmt die Leserinnen in der Zielgruppe begeistern. Die Hauptfiguren Lexi und Milo erleben ein Abenteuer, das sie quer durch das Land führt.
Die Leser tauchen dabei in die Welt von "Everwish" ein und lernen die vielen Orte und Lebewesen kennen.
Die Handlung finde ich allerdings nicht besonders spannend und einige Kapitel sind eher langatmig. Sowohl die Figuren als auch die Leser bekommen wenig Informationen über die Welt und Lexi und Milo stolpern gefühlt ratlos voran. Erst in der zweiten Hälfte des Buches erfährt man, was das Ziel der Reise ist.
Die Aufmachung des Buches, mit dem schönen Cover und dem Farbschnitt mag beeindruckend sein, die Geschichte ist leider wenig fesselnd.











