Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Ab 8 Jahren der Hit
Schach für Kinder von JAMES CANTY III
Ein tolles Sachbuch für Kinder ab ca. 8 Jahren, die anfangen Schach für sich zu entdecken oder wo ein Schachinteresse geweckt werden soll.
Toll an dem Buch ist, dass es wundervoll gestaltet ist, übersichtlich und daher große Anreize hat immer weiterzublättern.
Aber von vorne. Dieses Schachbuch ist von James Canty III geschrieben, ein bekannter Twitch und Youtuber, der ein Start ist in der Schachwelt (so weit ich das überhaupt zu beurteilen mag) ist und keinem der bekannten Klischees entspricht.
Erfrischend gut!
Bebildert und illustriert wurde das Ganze von Brian Lambert, der die Seiten sehr kindgerecht in Szene gesetzt hat.
Es beginnt wirklich am Anfang, denn es beschreibt zunächst das Spiel, die einzelnen Spielfiguren und ein wenig den geschichtlichen Hintergrund sowie das Ziel des Ganzen. Aber wirklich nur sehr einfach. Wie gesagt, eine schöne Heranführung an das Spiel selbst.
Dann folgen Spielzüge und die Seiten, die ich besonders gelungen finde: Löse das Problem. Dort wird eine Schachsituation gezeigt, die es dann zu lösen gilt, natürlich mit ausführlicher Lösung.
Es werden noch berühmte Eröffnungen, berühmte Schachmeister:innen und allerlei anderer gute Themen eingestreut, wie „Finde Deinen Stil“.
Aus meiner Sicht eine bunte Mischung, die Lust macht auf eine kleine Partie!
Rezensionen von Buster:
Unglaublich spannend
Im Zeichen der Lämmer von Emilia Benedict
Dieses Buch hat mich sofort begeistert und war sehr spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin und die Art zu erzählen gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Ich konnte mir alles sehr lebhaft vorstellen. Die Wendungen und Sackgassen waren auch super gemacht.
Die kleinen Phasen wenn "Er" erzählte, klasse.
Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Interaktives Bilderbuch mit kleinen Schwächen
Die Sendung mit dem Elefanten - Schütteln, pusten, lachen - Mein Mitmachbuch von
Elefant und Hase laden in diesem Mitmachbuch vor allem jüngere Kinder ein, sich interaktiv zu beteiligen.
So wird den beiden z.B. geholfen Kerzen auszublasen, eine Rassel zu schütteln, sie beim Schlitten fahren anzustupsen, ein Schlaflied zu singen und vieles, vieles mehr.
Die Idee ist toll und auch gut umgesetzt.
Ein schönes Begleitbuch zur Sprachförderung und zur Förderung des Hörverständnisses. Die Abbildungen von Elefant und Hase sind sehr lustig und kindgerecht, durch den weißen Hintergrund wirken die Seiten etwas nüchtern.
Die Altersangabe, 3 bis 6 Jahre, finde ich etwas zu breit gewählt. Ich denke, dass durchaus 2-Jährige schon Spaß an diesem Buch haben würden. Ich hätte mir hier eher Pappseiten, als dünne Seiten gewünscht. Ein 5-jähriges Kind, hat meiner Meinung nach, definitiv keine Freude mehr an diesem Buch.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Wiesnkatz von Kaspar Panizza
Obwohl Münchner ist Kommissar Steinböck kein Freund des Oktoberfestes und weicht dem alkoholschwangeren Rummel auf der Theresien-Wiese großräumig aus. Blöderweise muss er in seinem 9. Fall genau dort ermitteln.
Denn ein Serienmörder treibt sich unter den Schaustellern herum, der seine Taten vorab mittels Abzählreim sowohl bei der Polizei als auch bei der Lokalreporterin Sabine Husup ankündigt.
Mehrmals kommen Steinböck & Co zu spät.
Bei Tageslicht erscheint das Festgelände nicht ganz so glamourös wie bei Nacht. Gemeinsam mit Frau Merkel, die sich der amourösen Ambitionen des Geisterbahn-Katers Berlusconi erwehren muss, wird intensiv auf der ungeliebten Wiesn ermittelt.
Meine Meinung:
Ich kann Kommissar Steinböcks Aversion gegen diese Massenveranstaltung durchaus verstehen, auch wenn das viele Leser vielleicht anders sehen.
Wie schon in den Vorgängern ist die Zwiesprache zwischen Steinböck und der Katze das Hauptelement diese Reihe. Die herrlich bissigen Kommentare der Katz wie zum Beispiel zu Steinböcks Boxershorts, lassen mich jedes Mal laut auflachen.
Auch wenn die Krimis immer wieder nach dem selben Strickmuster geschrieben sind, freue ich mich jedes Jahr auf einen neuen Fall. Es ist einfach wie heimkommen: Die Hauptpersonen, also die Ermittler (neben Steinböck Ilona Hasleitner und Emil Mayer jun.) sowie Steinböcks Freunde (Sokrates und Horsti Schmalzl) und Feinde (Sabine Husup und Staatssekretär Ferdel Bruchmayer) erwarten mich. Daneben gibt es immer wieder den einen oder anderen neuen Charakter. Diesmal scheint es mit Candela eine Figur zu geben, die von der Katz akzeptiert ist und bleiben darf. Unser Kommissar hat sich in die Spanierin mit Wohnsitz auf Mallorca verliebt. Zunächst geht es einmal in den wohlverdienten Urlaub, selbstverständlich ist die Katz mit an Bord. Darüber wird man hoffentlich im Band 10 lesen.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, der ich gerne wieder 5 Sterne gebe.
Rezensionen von lesen=liebe:
Aktivheft mit kleinen Schwächen
Die Sendung mit dem Elefanten - Lass uns stickern, basteln, rätseln von
Elefant und Hase laden mit diesem Aktivheft vor allem jüngere Kinder ein, zu stickern, zu basteln und zu rätseln.
Im ersten Teil gibt es z.B. ein Labyrinth, ein einfaches Sudoku, Suchbilder, ein Schattenrätsel etc. Im zweiten Teil gibt es Bastelanleitungen, wie z.B. für eine Elefantenmaske und Laternen.
Die Rätsel sind vom Schwierigkeitsgrad her sehr einfach. Teilweise sind sie mit Stickern zu lösen, was den Kindern bestimmt gefällt.
Die Altersangabe, 3 bis 6 Jahre, finde ich etwas zu breit gewählt. Ich denke, dass eher jüngere Kinder Freude an diesem Buch haben würden. Für meinen 5-jährigen Sohn sind die Rätsel schon zu einfach und er hatte das Heft in wenigen Minuten durch. Hier hätte ich mir mehr Aufgaben und Rätsel gewünscht. Positiv zu erwähnen ist, dass wirklich viele Sticker inkludiert sind und sich diese auch leicht ablösen lassen ohne zu reißen.
Rezensionen von lesen=liebe:
Wimmelspaß mit Elefant und Hase
Die Sendung mit dem Elefanten - Mein elefantastisches Wimmelbuch von
Das Wimmelbuch von Elefant und Hase ist grandios. Auf sechs Doppelseiten gibt es jede Menge zu entdecken. Die kleinen Entdecker*innen gehen mit Elefant und Hase in die Stadt, an den See, in den Park oder bleiben einfach mit ihnen zu Hause. Auch eine winterliche bzw. weihnachtliche Doppelseite ist dabei.
Obwohl es ein Wimmelbuch ist, wirken die Seiten dennoch nicht überladen. Besonders toll ist, dass es auf jeder Seite Suchaufträge gibt, die sogar in Englisch angeführt sind. Wir werden dieses Buch auf jeden Fall für unseren englischen Leseabend nutzen. Sogar mein älterer Sohn wird mit 7 noch eine Freude daran haben. Wir werden noch mehr englische Begriffe suchen und können somit spielerisch neue Wörter dazulernen.
Die Aufforderung: "Finde folgende Tiere und Gegenstande im Bild und lerne dabei gleich das englische Wort mit" ist auf jeder Doppelseite, in einer weißen Box, angeführt. Das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Die Suchaufträge sind selbsterklärend.
Rezensionen von lesen=liebe:
Es gibt definitiv bessere
Die Sendung mit dem Elefanten - Meine Kindergartenfreunde von
Leider konnte uns das Buch "Elefant und Hase" - Meine Kindergartenfreunde" nicht überzeugen. Insgesamt erfährt man hier sehr wenig über seine Freunde. Den Namen, den Kosenamen, Adresse, Geburtstag, Lieblingsjahreszeit, Alter, Kindergartengruppe, "Das kann ich gut", Lieblingsessen und "Wenn ich groß bin werde ich".
Die Rubriken Lieblingsessen, Hobbies und Jahreszeit können von den Kindern angekreuzt werden.
Da mein Sohn weder Kosenamen hat, noch weiß was er später werden möchte, lassen wir diese Fragen bei anderen Freundschaftsbüchern immer aus. In diesem Alter haben nur wenige schon konkrete Berufsvorstellungen. Die interaktiven Seiten, wie Suchbilder, Rätsel, Ausmalbilder und Bilder zum Fertigzeichnen finde ich in einem Freundschaftsbuch unnötig.
Wir haben schon viele Freundschaftsbücher ausgefüllt und ich muss sagen, dass es definitiv bessere gibt. Für die ganz Kleinen in der Kita könnte ich es mir aber dennoch gut vorstellen.
Rezensionen von clematis:
Marienkapelle
Stumme Knochen von Loreth Anne White
Unter dem Fundament einer kleinen Marienkapelle in Kanadas Bergen werden menschliche Überreste gefunden. Handelt es sich bei dem Skelett um Annalise Jansen, die vor mehr als fünfzig Jahren spurlos verschwunden ist? Und was sagen die Mitglieder aus ihrer ehemaligen Clique zu dem Fund? Spannende Fragen, allerlei Theorien – welche Geschichte erzählen die verbliebenen Knochen? Detective Jane Munro und Anthropologin Ella Quinn ermitteln.
Loreth Anne White erzählt diesen Thriller aus unterschiedlichen Blickwinkeln, lässt Ermittler und Angehörige zu Wort kommen und gibt auch dem Freundeskreis aus den 1960er-Jahren eine Stimme. Die Atmosphäre in den Bergen und am dunklen See ist gekonnt eingefangen, um eine düstere Stimmung zu schaffen und die Verdachtsmomente auf unterschiedlichste Personen zu lenken, plausible Motive gibt es ebenfalls. Das Erzähltempo ist hoch, die Handlung abwechslungsreich und fesselnd. Dazwischen spielt auch Janes persönliches Trauma eine Rolle, der Lebensgefährte von Detective Muro gilt nämlich seit etlichen Monaten als vermisst. Langsam wird aufgedröselt, was am Tag von Annalises Verschwinden passiert ist, ungeahnte Wendungen steigern die Spannung und führen zu einer anderen – logischen – Auflösung als erwartet.
Ein Thriller ohne rohe, blutige Gewalt, der aber dennoch – besonders am Ende – unter die Haut geht und für beste Lesestunden sorgt. Empfehlung!
Rezensionen von yellowdog:
Roman über Mütter und Töchter
Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen von Anna Brüggemann
Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen heißt der neue Roman von der 1981 geborenen Filmschaffenden und Schriftstellerin Anna Brüggemann und dieser Titel macht neugierig.
Das Buch ist eine Art Familienroman und erzählt von der resoluten Regina und ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Antonia und Wanda.
Der Untertitel „Roman über Mütter und Töchter“ ist also wirklich zutreffend.
Ihre Beziehungen zueinander stehen im Mittelpunkt.
Antonia ist besonders sensibel und hat nicht viel Selbstvertrauen. Daher hat sie es mit ihrer starken Mutter nicht immer leicht. Wanda ist etwas jünger und hat eine Essstörung.
Die Perspektiven zwischen den drei wechseln. Durch den Blick in ihre Gedanken lernt man die Figuren besser kennen.
In Teil 2 des Buches gibt es einen Sprung von 12 Jahren und wir sind im Jahr 2010, kurz danach schon 2019 und man der Entwicklung der Frauen gespannt verfolgen.
Anfangs hatten mich einige klischeehafte Sätze und schiefe Bilder irritiert, später hatte ich mich mit dem Stil abgefunden und daran gewöhnt.
Rezensionen von christina.eichhorn@gmx.at:
Anders betrachtet
Only Margo von Rufi Thorpe
Als Margo ungewollt schwanger wird, ist sich noch ein Teenager. Der Vater des Kindes, ihr Professor am College, der verheiratet ist und schon zwei Kinder hat, lässt sie im Stich. Margo beschließt, das Kind trotz aller Widrigkeiten zu bekommen, obwohl ihr ihr gesamtes Umfeld davon abrät. Nach der Geburt ihres Sohnes Bodhi steht sie allein da und auch vor großen finanziellen Problemen, da sie gekündigt wird, zwei ihrer Mitbewohnerinnen ausziehen und kein Job in Sicht ist, den sie mit einem Baby bewältigen könnte.
Margo stößt auf eine Internetseite, wo Geld durch Veröffentlichung von sexuellen Inhalten verdient werden kann. Nach anfänglichem Zögern und Schwierigkeiten, wird Margo erfolgreicher, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr innovativ und zielstrebig ist. Obwohl sie sich jetzt finanziell erholt hat, wird sie durch ihren Job als Sexarbeiterin mit vielen neuen Problemen und Vorurteilen konfrontiert.
Was an diesem Buch besonders hervorsticht, ist der häufige Wechsel der Erzählperspektive (hüpft zwischen dem Ich-Erzähler und dem Personalen-Erzähler). Da Margo auch an ihrem College einen Literaturkurs besucht, in dem unter anderem genau das thematisiert wird, wird hier von der Autorin eine interessante stilistische Schleife gezogen. Der Schreibstil von Rufi Thorpe ist angenehm zu lesen, die Geschichte kurzweilig und sie geht stellenweise in die Tiefe. Die Protagonistin ist eine sensible, kluge Frau, die aber auch mit viel Kampfgeist, ihren herausfordernden Lebensumständen geschuldet, ausgestattet ist. An einigen Stellen im Buch wirkt sie mir mit knapp 20 Jahren etwas zu überlegen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich habe gut Zugang zu den Charakteren gefunden. Aspekte der Sexarbeit wurden von mehreren Seiten beleuchtet, wobei ich nicht beurteilen kann, ob das gut gelungen ist. Mich hat Margos Geschichte angesprochen und ich würde das Buch weiterempfehlen.











