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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Aktivheft mit kleinen Schwächen

Die Sendung mit dem Elefanten - Lass uns stickern, basteln, rätseln von

Elefant und Hase laden mit diesem Aktivheft vor allem jüngere Kinder ein, zu stickern, zu basteln und zu rätseln.
Im ersten Teil gibt es z.B. ein Labyrinth, ein einfaches Sudoku, Suchbilder, ein Schattenrätsel etc. Im zweiten Teil gibt es Bastelanleitungen, wie z.B. für eine Elefantenmaske und Laternen.

Die Rätsel sind vom Schwierigkeitsgrad her sehr einfach. Teilweise sind sie mit Stickern zu lösen, was den Kindern bestimmt gefällt.
Die Altersangabe, 3 bis 6 Jahre, finde ich etwas zu breit gewählt. Ich denke, dass eher jüngere Kinder Freude an diesem Buch haben würden. Für meinen 5-jährigen Sohn sind die Rätsel schon zu einfach und er hatte das Heft in wenigen Minuten durch. Hier hätte ich mir mehr Aufgaben und Rätsel gewünscht. Positiv zu erwähnen ist, dass wirklich viele Sticker inkludiert sind und sich diese auch leicht ablösen lassen ohne zu reißen.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Wimmelspaß mit Elefant und Hase

Die Sendung mit dem Elefanten - Mein elefantastisches Wimmelbuch von

Das Wimmelbuch von Elefant und Hase ist grandios. Auf sechs Doppelseiten gibt es jede Menge zu entdecken. Die kleinen Entdecker*innen gehen mit Elefant und Hase in die Stadt, an den See, in den Park oder bleiben einfach mit ihnen zu Hause. Auch eine winterliche bzw. weihnachtliche Doppelseite ist dabei.

Obwohl es ein Wimmelbuch ist, wirken die Seiten dennoch nicht überladen. Besonders toll ist, dass es auf jeder Seite Suchaufträge gibt, die sogar in Englisch angeführt sind. Wir werden dieses Buch auf jeden Fall für unseren englischen Leseabend nutzen. Sogar mein älterer Sohn wird mit 7 noch eine Freude daran haben. Wir werden noch mehr englische Begriffe suchen und können somit spielerisch neue Wörter dazulernen.
Die Aufforderung: "Finde folgende Tiere und Gegenstande im Bild und lerne dabei gleich das englische Wort mit" ist auf jeder Doppelseite, in einer weißen Box, angeführt. Das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können. Die Suchaufträge sind selbsterklärend.

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Rezensionen von lesen=liebe:

Es gibt definitiv bessere

Die Sendung mit dem Elefanten - Meine Kindergartenfreunde von

Leider konnte uns das Buch "Elefant und Hase" - Meine Kindergartenfreunde" nicht überzeugen. Insgesamt erfährt man hier sehr wenig über seine Freunde. Den Namen, den Kosenamen, Adresse, Geburtstag, Lieblingsjahreszeit, Alter, Kindergartengruppe, "Das kann ich gut", Lieblingsessen und "Wenn ich groß bin werde ich".

Die Rubriken Lieblingsessen, Hobbies und Jahreszeit können von den Kindern angekreuzt werden.

Da mein Sohn weder Kosenamen hat, noch weiß was er später werden möchte, lassen wir diese Fragen bei anderen Freundschaftsbüchern immer aus. In diesem Alter haben nur wenige schon konkrete Berufsvorstellungen. Die interaktiven Seiten, wie Suchbilder, Rätsel, Ausmalbilder und Bilder zum Fertigzeichnen finde ich in einem Freundschaftsbuch unnötig.

Wir haben schon viele Freundschaftsbücher ausgefüllt und ich muss sagen, dass es definitiv bessere gibt. Für die ganz Kleinen in der Kita könnte ich es mir aber dennoch gut vorstellen.

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Rezensionen von clematis:

Marienkapelle

Stumme Knochen von Loreth Anne White

Unter dem Fundament einer kleinen Marienkapelle in Kanadas Bergen werden menschliche Überreste gefunden. Handelt es sich bei dem Skelett um Annalise Jansen, die vor mehr als fünfzig Jahren spurlos verschwunden ist? Und was sagen die Mitglieder aus ihrer ehemaligen Clique zu dem Fund? Spannende Fragen, allerlei Theorien – welche Geschichte erzählen die verbliebenen Knochen? Detective Jane Munro und Anthropologin Ella Quinn ermitteln.

Loreth Anne White erzählt diesen Thriller aus unterschiedlichen Blickwinkeln, lässt Ermittler und Angehörige zu Wort kommen und gibt auch dem Freundeskreis aus den 1960er-Jahren eine Stimme. Die Atmosphäre in den Bergen und am dunklen See ist gekonnt eingefangen, um eine düstere Stimmung zu schaffen und die Verdachtsmomente auf unterschiedlichste Personen zu lenken, plausible Motive gibt es ebenfalls. Das Erzähltempo ist hoch, die Handlung abwechslungsreich und fesselnd. Dazwischen spielt auch Janes persönliches Trauma eine Rolle, der Lebensgefährte von Detective Muro gilt nämlich seit etlichen Monaten als vermisst. Langsam wird aufgedröselt, was am Tag von Annalises Verschwinden passiert ist, ungeahnte Wendungen steigern die Spannung und führen zu einer anderen – logischen – Auflösung als erwartet.

Ein Thriller ohne rohe, blutige Gewalt, der aber dennoch – besonders am Ende – unter die Haut geht und für beste Lesestunden sorgt. Empfehlung!

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Rezensionen von yellowdog:

Roman über Mütter und Töchter

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen von Anna Brüggemann

Wenn nachts die Kampfhunde spazieren gehen heißt der neue Roman von der 1981 geborenen Filmschaffenden und Schriftstellerin Anna Brüggemann und dieser Titel macht neugierig.
Das Buch ist eine Art Familienroman und erzählt von der resoluten Regina und ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Antonia und Wanda.

Der Untertitel „Roman über Mütter und Töchter“ ist also wirklich zutreffend.
Ihre Beziehungen zueinander stehen im Mittelpunkt.
Antonia ist besonders sensibel und hat nicht viel Selbstvertrauen. Daher hat sie es mit ihrer starken Mutter nicht immer leicht. Wanda ist etwas jünger und hat eine Essstörung.
Die Perspektiven zwischen den drei wechseln. Durch den Blick in ihre Gedanken lernt man die Figuren besser kennen.

In Teil 2 des Buches gibt es einen Sprung von 12 Jahren und wir sind im Jahr 2010, kurz danach schon 2019 und man der Entwicklung der Frauen gespannt verfolgen.

Anfangs hatten mich einige klischeehafte Sätze und schiefe Bilder irritiert, später hatte ich mich mit dem Stil abgefunden und daran gewöhnt.

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Rezensionen von christina.eichhorn@gmx.at:

Anders betrachtet

Only Margo von Rufi Thorpe

Als Margo ungewollt schwanger wird, ist sich noch ein Teenager. Der Vater des Kindes, ihr Professor am College, der verheiratet ist und schon zwei Kinder hat, lässt sie im Stich. Margo beschließt, das Kind trotz aller Widrigkeiten zu bekommen, obwohl ihr ihr gesamtes Umfeld davon abrät. Nach der Geburt ihres Sohnes Bodhi steht sie allein da und auch vor großen finanziellen Problemen, da sie gekündigt wird, zwei ihrer Mitbewohnerinnen ausziehen und kein Job in Sicht ist, den sie mit einem Baby bewältigen könnte.

Margo stößt auf eine Internetseite, wo Geld durch Veröffentlichung von sexuellen Inhalten verdient werden kann. Nach anfänglichem Zögern und Schwierigkeiten, wird Margo erfolgreicher, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr innovativ und zielstrebig ist. Obwohl sie sich jetzt finanziell erholt hat, wird sie durch ihren Job als Sexarbeiterin mit vielen neuen Problemen und Vorurteilen konfrontiert.
Was an diesem Buch besonders hervorsticht, ist der häufige Wechsel der Erzählperspektive (hüpft zwischen dem Ich-Erzähler und dem Personalen-Erzähler). Da Margo auch an ihrem College einen Literaturkurs besucht, in dem unter anderem genau das thematisiert wird, wird hier von der Autorin eine interessante stilistische Schleife gezogen. Der Schreibstil von Rufi Thorpe ist angenehm zu lesen, die Geschichte kurzweilig und sie geht stellenweise in die Tiefe. Die Protagonistin ist eine sensible, kluge Frau, die aber auch mit viel Kampfgeist, ihren herausfordernden Lebensumständen geschuldet, ausgestattet ist. An einigen Stellen im Buch wirkt sie mir mit knapp 20 Jahren etwas zu überlegen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich habe gut Zugang zu den Charakteren gefunden. Aspekte der Sexarbeit wurden von mehreren Seiten beleuchtet, wobei ich nicht beurteilen kann, ob das gut gelungen ist. Mich hat Margos Geschichte angesprochen und ich würde das Buch weiterempfehlen.

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Rezensionen von stina23:

Anders betrachtet

Only Margo von Rufi Thorpe

Als Margo ungewollt schwanger wird, ist sich noch ein Teenager. Der Vater des Kindes, ihr Professor am College, der verheiratet ist und schon zwei Kinder hat, lässt sie im Stich. Margo beschließt, das Kind trotz aller Widrigkeiten zu bekommen, obwohl ihr ihr gesamtes Umfeld davon abrät. Nach der Geburt ihres Sohnes Bodhi steht sie allein da und auch vor großen finanziellen Problemen, da sie gekündigt wird, zwei ihrer Mitbewohnerinnen ausziehen und kein Job in Sicht ist, den sie mit einem Baby bewältigen könnte.

Margo stößt auf eine Internetseite, wo Geld durch Veröffentlichung von sexuellen Inhalten verdient werden kann. Nach anfänglichem Zögern und Schwierigkeiten, wird Margo erfolgreicher, nicht zuletzt deshalb, weil sie sehr innovativ und zielstrebig ist. Obwohl sie sich jetzt finanziell erholt hat, wird sie durch ihren Job als Sexarbeiterin mit vielen neuen Problemen und Vorurteilen konfrontiert.
Was an diesem Buch besonders hervorsticht, ist der häufige Wechsel der Erzählperspektive (hüpft zwischen dem Ich-Erzähler und dem Personalen-Erzähler). Da Margo auch an ihrem College einen Literaturkurs besucht, in dem unter anderem genau das thematisiert wird, wird hier von der Autorin eine interessante stilistische Schleife gezogen. Der Schreibstil von Rufi Thorpe ist angenehm zu lesen, die Geschichte kurzweilig und sie geht stellenweise in die Tiefe. Die Protagonistin ist eine sensible, kluge Frau, die aber auch mit viel Kampfgeist, ihren herausfordernden Lebensumständen geschuldet, ausgestattet ist. An einigen Stellen im Buch wirkt sie mir mit knapp 20 Jahren etwas zu überlegen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich habe gut Zugang zu den Charakteren gefunden. Aspekte der Sexarbeit wurden von mehreren Seiten beleuchtet, wobei ich nicht beurteilen kann, ob das gut gelungen ist. Mich hat Margos Geschichte angesprochen und ich würde das Buch weiterempfehlen.

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Rezensionen von Carolin:

gemischte Gefühle

What I eat in a day von Sarah Franssen

Das Buch lässt mich mit sehr gemischten Gefühlen zurück. Der Einstieg hat mir gut gefallen. Die verschiedenen Inhaltsstoffe von Nahrung, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, sowie weitere Informationen rund um das Thema Ernährung werden hier auf gut verständliche Art und Weise erklärt. Kleine Zusammenfassungen in Kästen fallen gut ins Auge und schärfen den Blick auf das Wesentliche.

Dies ist sehr leserfreundlich umgesetzt. Die Rezepte finde ich toll. Sie sind sehr ansprechend aufbereitet, die Fotos verschaffen einem einen guten Blick für das Gericht und wie versprochen sind die Zutaten so gewählt, dass man diese in einem gut sortierten Supermarkt problemlos einkaufen kann.
Wahnsinnig enttäuscht hat mich der Healthy-Eating-14-Tage-Plan. Dort gibt es Tage, an denen man lediglich 1222 bzw. 1309 Kalorien zu sich nimmt. Dies vermittelt ein unrealistisches Essverhalten und kann Personen, die sich damit nicht auskennen, dadurch massiv verunsichern. In der Einführung des Plans steht zwar "Falls dir das zu wenig ist, kannst du ganz einfach passende Snacks wie Energieriegel oder eine Beilage deiner Wahl ergänzen". Dieser Satz lässt sich jedoch leicht überlesen und ist meiner Ansicht nach daher nicht geeignet, um die unrealistischen Kalorienangaben mancher Tage auszugleichen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir große Teile des Buches sehr gefallen, da sie sehr hilfreich und informativ sind, der Healthy-Eating-Plan meiner Ansicht nach aber alles andere als gesund ist.

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Rezensionen von Ele:

Atemberaubendes Finale

Seelen, die in Scherben springen von Dania Dicken

Seelen die in Scherben springen, Profiler-Thriller von Dania Dicken, EBook
Abschlussband der Libby-Whitman-Reihe
Owen ermittelt im Darknet gegen einen Kinderporno-Ring. Zusammen mit Amaya seiner iranischen Kollegin versuchen sie bei einer Versteigerung einen kleinen Jungen zu retten, vergeblich. Owen macht sich schwere Vorwürfe.

Deshalb will Libby ihn unterstützen. Bald ergeben sich Hinweise, dass ein hoher Politiker in die Machenschaften verwickelt sein könnte und die Ermittlungen werden blockiert. Owen, Amaya und Libby geben jedoch nicht auf.
Es ist soweit, der letzte Teil der Profiler-Reihe ist gelesen und obwohl es sich um den bereits 20. Fall handelt, hat der Plot weder an Brisanz noch an Spannung oder Aktualität verloren. Da ich seit Libbys Kindheit in der Sadie-Reihe dabei bin, und das gesamte Umfeld mir bestens vertraut ist, hätte ich Libby bis zur Rente begleiten können. Dania Dicken schafft es mit dem genau richtig ausgewogenen Maß an Spannung und Entspannung, die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen zu lassen. Das Setting und die Personen sind so echt geschildert, dass man ständig das Gefühl hat dabei zu sein. So viele Themen wurden angesprochen, was Serienmörder, Kinderschänder und andere Verbrecher hergeben. Dabei hat die Autorin weder ihre Charaktere noch den Leser geschont, zu ertragen war es immer wieder durch die Beschreibungen des Freundes und Familienkreis der Protagonisten, Entspannung der Situation zwischendurch. Das hat emotionale Verbindungen geschaffen und mich jahrelang, die Reihen gefesselt lesen lassen. Dabei habe ich noch unendlich viel über wahre Fälle, psychologische Hintergründe und die Arbeit des Profilings gelernt.
Auch der vorliegende Fall hat mich wieder an meine Grenzen gebracht. Kindesmissbrauch und Kinderhandel, die Verbrechen am schwächsten Glied unserer Gesellschaft waren kaum zu ertragen. Perspektivenwechsel, schlagfertige Dialoge und der auktoriale Stil beleben die Geschichte, voller Vertrauen jedoch und an den Glauben, dass das Gute letztendlich siegt, habe ich den Ermittlern bei ihrer Arbeit zugesehen, mit Gänsehaut und Tränen in den Augen. D. Dicken hat es auch geschafft, alle offenen Fäden aufzunehmen und zum Ende zu führen, keine Fragen sind offen geblieben. Am Ende kann ich sie alle nur schwer gehen lassen, die mich jahrelang begleitet haben.
Es war mir eine Freude, es hat mich bestens unterhalten, im Epilog schreibt die Autorin sehr emotional, das ist mir auch ganz tief gegangen, dass sie ihre Bücher stets gelebt hat. Dabei zu sein, die Bücher mitzuerleben, ist Unterhaltung vom Feinsten. Ich kann die Profiler- Thriller der Autorin nur wärmstens empfehlen. Alle Reihen, von Anfang an.
Und für den Abschlussband, in dem es nochmal ordentlich zur Sache geht 5 Sterne.

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Rezensionen von Ele:

Atemberaubendes Finale

Seelen, die in Scherben springen von Dania Dicken

Seelen die in Scherben springen, Profiler-Thriller von Dania Dicken, EBook
Abschlussband der Libby-Whitman-Reihe
Owen ermittelt im Darknet gegen einen Kinderporno-Ring. Zusammen mit Amaya seiner iranischen Kollegin versuchen sie bei einer Versteigerung einen kleinen Jungen zu retten, vergeblich. Owen macht sich schwere Vorwürfe.

Deshalb will Libby ihn unterstützen. Bald ergeben sich Hinweise, dass ein hoher Politiker in die Machenschaften verwickelt sein könnte und die Ermittlungen werden blockiert. Owen, Amaya und Libby geben jedoch nicht auf.
Es ist soweit, der letzte Teil der Profiler-Reihe ist gelesen und obwohl es sich um den bereits 20. Fall handelt, hat der Plot weder an Brisanz noch an Spannung oder Aktualität verloren. Da ich seit Libbys Kindheit in der Sadie-Reihe dabei bin, und das gesamte Umfeld mir bestens vertraut ist, hätte ich Libby bis zur Rente begleiten können. Dania Dicken schafft es mit dem genau richtig ausgewogenen Maß an Spannung und Entspannung, die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen zu lassen. Das Setting und die Personen sind so echt geschildert, dass man ständig das Gefühl hat dabei zu sein. So viele Themen wurden angesprochen, was Serienmörder, Kinderschänder und andere Verbrecher hergeben. Dabei hat die Autorin weder ihre Charaktere noch den Leser geschont, zu ertragen war es immer wieder durch die Beschreibungen des Freundes und Familienkreis der Protagonisten, Entspannung der Situation zwischendurch. Das hat emotionale Verbindungen geschaffen und mich jahrelang, die Reihen gefesselt lesen lassen. Dabei habe ich noch unendlich viel über wahre Fälle, psychologische Hintergründe und die Arbeit des Profilings gelernt.
Auch der vorliegende Fall hat mich wieder an meine Grenzen gebracht. Kindesmissbrauch und Kinderhandel, die Verbrechen am schwächsten Glied unserer Gesellschaft waren kaum zu ertragen. Perspektivenwechsel, schlagfertige Dialoge und der auktoriale Stil beleben die Geschichte, voller Vertrauen jedoch und an den Glauben, dass das Gute letztendlich siegt, habe ich den Ermittlern bei ihrer Arbeit zugesehen, mit Gänsehaut und Tränen in den Augen. D. Dicken hat es auch geschafft, alle offenen Fäden aufzunehmen und zum Ende zu führen, keine Fragen sind offen geblieben. Am Ende kann ich sie alle nur schwer gehen lassen, die mich jahrelang begleitet haben.
Es war mir eine Freude, es hat mich bestens unterhalten, im Epilog schreibt die Autorin sehr emotional, das ist mir auch ganz tief gegangen, dass sie ihre Bücher stets gelebt hat. Dabei zu sein, die Bücher mitzuerleben, ist Unterhaltung vom Feinsten. Ich kann die Profiler- Thriller der Autorin nur wärmstens empfehlen. Alle Reihen, von Anfang an.
Und für den Abschlussband, in dem es nochmal ordentlich zur Sache geht 5 Sterne.

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