Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Einfach sweet
Only for the Holidays von Abiola Bello
Zum Buch:
Tia lebt mit ihrer Familie in London und soll nun ausgerechnet zur Weihnachtszeit in ein winziges Kaff um dort die Feiertage zu verbringen und als wäre das noch nicht genugwefährt sie einen Tag vorher, dass ihr Freund eine Auszeit möchte.
Auf dem Landgut Saiyan Hedge angekommen lernt sie Quincy kennen, den Sohn der Gastgeber.
Er hat sich von seiner Freundin getrennt und bittet Tia mit ihm zum Winterball, dem gesellschaftlichen Highlight zu gehen um seine Ex eifersüchtig zu machen.
Meine Meinung:
Ich fand das Cover ganz süß und freute mich auf eine weihnachtliche Fake-Dating Romanze. Die Geschichte ist auch echt süß, die Hauptcharaktere sind allerdings noch ziemlich jung, gehen noch zur Schule, dementsprechend ist auch das Drama groß. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten, es ist amüsant, es wird romantisch, aber es ist wenig weihnachtlich, das hat mir ein wenig gefehlt. Vor allem den Winterballabend hatte ich mir anders vorgestellt.
Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Tia und Quincy, das mochte ich ganz gerne, so hat man einen besseren Durchblick.
Für jüngere LeserInnen ist es bestimmt ein Highlight, mit persönlich fehlte etwas an Gefühl und ich hätte es gerne weihnachtlicher gehabt. Aber es liest sich trotzdem sehr flüssig und unterhält gut.
Rezensionen von peedee:
Habe mehr erwartet
Das Inselhaus von Jette Hansen
Amrum, Band 1: Anne erbt von ihren bei einem Unfall verstorbenen Eltern ein Haus auf Amrum. Sie wusste nicht, dass ihre Eltern dort ein Haus besassen und auch nicht, dass Emma Onken bereits seit 25 Jahren dort wohnt und lebenslanges Wohnrecht hat. Da Anne krankgeschrieben ist, reist sie umgehend nach Amrum, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.
Doch Emma weicht aus. Nichtsdestotrotz fühlt sich Anne auf Amrum wohl. Ob dies vielleicht auch an Ben liegt, der ihr die Insel zeigt? Doch Anne hat ja in Hamburg Freund Jan, obwohl es nicht gerade gut läuft…
Erster Eindruck: Ein idyllisches Cover – sehr passend für einen Inselroman.
Anne arbeitet als Krankenschwester in Hamburg. Der Unfalltod ihrer Eltern und der Tod eines Patienten haben zu ihrer Krankschreibung geführt. Sie weiss nicht, ob sie je wieder im Krankenhaus arbeiten kann. Als sie via Testament vom Haus auf Amrum erfährt, stellen sich ihr viele Fragen: Wieso haben ihre Eltern ihr nichts von dem Haus gesagt? Wer ist die Frau, die dort lebenslanges Wohnrecht hat? Sie reist nach Amrum. Mit im Gepäck hat sie ein Buch, das die Leser:in in die 1910er Jahre zurückführt. Aus meiner Sicht hat jedoch dieses Buch keinen Mehrwert für die Geschichte. Die Begegnung mit Emma wühlt alle auf, doch Emma weigert sich, das Geheimnis preiszugeben, da sie es ihren Eltern versprochen hat.
Als Ben auf Anne trifft, ist er gleich von ihr fasziniert. Ben liebt seine Insel über alles und weiss mit seiner Begeisterung anzustecken. Er hatte früher auch schlechte Zeiten, die aber nur so an der Oberfläche erwähnt wurden (was für mich nicht ausreichend war), aber seit er wieder auf der Insel ist, geht es ihm gut.
Anne reagiert gereizt, als ihr Freund Jan sie ohne Vorankündigung besucht. Ich konnte ihr nicht gerade erwachsenes Verhalten in Bezug auf Jan nicht nachvollziehen (ich kann hier leider nicht mehr in die Details gehen, ohne zu spoilern).
Verlust, Vergangenheit, Neuorientierung, Liebe – dies sind die behandelten Stichworte. Das Buch hat sich wohl flüssig lesen lassen, aber für mich blieb vieles offen bzw. ungesagt. Zudem war das Ende zu abrupt. Am besten gefallen haben mir Ben sowie Annes Freundin. Leider nur 2 Sterne, schade.
Rezensionen von Katyleh:
Nichts geht mehr
Für immer von Maja Lunde
Dieser interessante Roman begleitete mich mit einer angenehmen flüssigen Schreibweise, trotz der bedrückende Situationen in der sich die einzelnen Personen im Laufe der Geschichte befanden und welche die Autorin Maya Lunde hier beschreibt.
Die Geschichte schleicht langsam daher, und manches Mal kam es mir zu langatmig vor und etwas eintönig.
Allerdings ändert sich das im letzten Teil des Buches. Ich hätte mir gewünscht, dass ich die ganze Eskalation ein bisschen mehr auf das Buch aufteilt und nicht erst im letzten Teil so sehr präsent ist . Ansonsten fand ich die Geschichte sehr gelungen. Ein wirklich spannendes Gedankenexperiment, welches mich gut unterhalten konnte und über das ich im Nachhinein noch gedanklich beschäftigt war. Die Gedanken, die sich die Autorin gemacht hat und die wir in den einzelnen Protagonisten erleben können, sind sehr interessant und verwunderlich zugleich.
Rezensionen von Sheilo:
Eine Romcom, die uns viel mehr als eine Liebesgeschichte zeigt
Degrees of Engagement von Jennifer Hennessy
Bianca hat es geschafft und ihr persönliches Ziel erreicht - sie hat ihre Dissertation erfolgreich verteidigt. Die Party danach stand schon lange fest, doch als sie voller Vorfreude in der Location ankommt, bekommt sie von allen ihren Freunden und ihrer Familie absagen. Als Xavier, ebenfalls Doktorand und kurz vor Verteidigung seiner Doktorarbeit, davon erfährt, schmiedet er mit ihr einen Plan.
Eine Scheinverlobung soll allen aufzeigen, wie enttäuscht Bianca von dem Handeln ihrer Liebsten ist. Doch was, wenn sich die Nähe von Xavier als etwas wirklich fantastisches herausstellt und sie diese eigentlich nicht missen möchte?
"Degrees of Engagement" von Jennifer Hennessy Ist für mich eine ganz besondere Romcom, da sie so viel mehr vermittelt als nur die Liebesgeschichte von Bianca und Xavier. Ich persönlich fand es besonders toll, dass unterschiedliche Lebensweisen bzw. -ziele und deren Akzeptanz in der Gesellschaft beleuchtet werden. Nicht für jeden ist es das größte Ziel im Leben, eine Ehe mit Kindern zu führen und es ist wichtig, dass jeder sein Leben so lebt, wie er es möchte.
Das Cover des Buches passt perfekt zur Romcom und mir gefallen die Blumenornamente sehr, die im hübschen Farbschnitt des Buches wieder aufgegriffen werden.
Die Geschichte von Xavier und Bianca wird aus ihren jeweiligen Blickwinkel erzählt, die in den Kapiteln wechseln, ohne das dies im Buch vermerkt ist. Beim Lesen wird jedoch schnell deutlich, welche Perspektive gerade vorliegt. Durch die verschiedenen Sichten erhalten wir große Einblicke in das Gefühlschaos der Protagonisten und ihre Entscheidungen.
Beide Hauptakteure sind für mich dabei besonders authentisch, da sie stets darauf bedacht sind, dass der jeweils andere glücklich ist und das jeder seinen Traum lebt. Dabei scheuen sie sich beide, ehrlich über ihre Gefühle zu sprechen, was natürlich einige Folgen nach sich zieht.
Ich liebe diese Fake-Dating Romance sehr, welche eine perfekte Mischung aus emotionalen und humorvollen Szenen, aber auch gesellschaftlicher Kritik ist.
Rezensionen von Streiflicht:
Schräg und witzig
Agent Einbein - Drei schräge Vögel ermitteln von Saskia Diederichsen
Schon beim ersten Blick auf das Coer wollte ich dieses Buch lesen. Ich bin wahrlich keine Coverkäuferin, aber hier war ich sofort begeistert und bei Kinder- und Jugendbüchern finde ich das auch wichtiger. Der Untertitel "Drei schräge Vögel ermitteln" ist hier Programm und das sorgt für gute Unterhaltung und viel Spaß!
Ich mochte es, dass man mitraten und rätseln kann und dass man am Ende eine schlüssige Auflösung findet, die gut passt.
Auf die Idee, dass eine einbeinige Ente zusammen mit einer Ratte eine Detektei führt, muss man erstmal kommen! Dazu die Gestaltung des Buchs als Mischung von Comic, Rätselkrimi und Kinderbuch - das ist echt richtig gut gelungen und mal was ganz anderes. Durch die abwechlsungsreich gestalteten Seiten rast man regelrecht nur so durch die Seiten, kann immer wieder lachen und fragt sich bis zum Schluss, was nun wirklich passiert ist und warum.
Die Protagonisten sind sehr verschieden und ergänzen sich daher umso besser und sind ein unschlagbares Team. Gerne würde ich mehr von Agent Einbein und seinem Team lesen!
Rezensionen von begine:
Leichte Unterhaltung
Achtsam Herzen stehlen von Christina Rentzing
Diesen Roman Achtsam Herzen stehlen von Christina Rentzing liest sich leicht und locker.
In einem witzigen interessanten Stil erzählt die Autorin diese
Romantische Komödie.
Es ist zwar nicht gerade mein Metier, aber es gibt bestimmt viele Leserinnen die Begeistert sind.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Freunde und Familien.
Mit der Familie gab es einige Probleme, aber die wurden bewältigt.#
Gute Unterhaltung für zwischendurch.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Empfehlenswertes Praxisbuch
Entdecke den Weltraum durch dein Teleskop von Natalie Fischer; Carolin Liefke
Dieses Buch sollten junge Sternfreunde VOR dem ersten Teleskop erwerben. Reich bebildert und illustriert führt es in die Himmelsbeobachtung ein. Es gibt Hinweise zur Orientierung am Nachthimmel. Zeigt auf, dass man bereits mit einem Fernglas die Mondlandschaften erkunden kann. Auch ein "Spaziergang" durch die Milchstraße ist mit dem Fernglas erlebnisreich.
Das graue Band der Milchstraße am Nachthimmel löst sich dann in unzählbar viele Sterne auf.
Es werden die verschiedenen Teleskopformen mit dem notwendigen Zubehör vorgestellt.
Ein Kapitel nennt sich "Was es zu entdecken gibt" und beschreibt Mond, Sonne, Sterne und Sternhaufen, Sternbilder sowie fremde Galaxien.
Die Einführung in die Sternenbeobachtung weist darauf hin, wo ein Teleskop am besten steht und welches Wetter zum Beobachten ideal ist.
Bin mit der Autorin trotz gleichen Familiennamens NICHT verwandt.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Reich illustriert und spannend geschrieben
WAS IST WAS Mission im Weltraum von Matthias Maurer; Sarah Konrad
In diesem reich illustrierten Buch schildert der ESA-Astronaut Matthias Maurer (ESA=European Space Agency) seine Mission zur ISS (International Space Station). Er berichtet auch davon, wie er bereits als Junge davon träumte in den Weltraum zu reisen.
Maurer verbrachte 175 Tage an Bord der ISS. Jeder einzelne Tag war für ihn ein Abenteuer.
Er erzählt von seinen Erlebnissen, wie es sich anfühlt, mit einer Rakete ins All geschossen zu werden. Wie Händewaschen ohne Waschbecken funktioniert und wieso die Fußsohlen nach 100 Tagen im Weltraum weich wie Babyhaut werden. Dem Leser werden viele Aspekte des Lebens im All anschaulich nahegebracht. Ein empfehlenswertes Buch im Comic-Stil mit vielen spannenden Details aus dem Weltraum-Alltag.
Rezensionen von woolbooksandcoffee:
Außergewöhnliche (Koch-) Lektüre!
Flavorama von Arielle Johnson
Ein poppiges Cover, was so gar nicht nach Kochbuch aussieht. Ein Titel, der an die Kochbücher Ottolenghis erinnert und eine Mitarbeiterin des weltbekannten Noma als Autorin - das KANN einen ja nur ansprechen als ambitionierten Hobbykoch! Sicherlich kein Kochbuch im klassischen Sinne, sondern eher Lektüre zur Weiterbildung, aber gerade damit das perfekte Geschenk für Köche, die am Herd gerne mal neues ausprobieren.
Teilweise waren es mir fast ZU viele Informationen, manchmal fiel es mir etwas schwer den Gedankensträngen zu folgen, aber insgesamt ein definitiv lesenswertes Buch, in das man sicherlich auch nach Jahren immer mal wieder reinschaut. Für mich das perfekte Buch, um in der Küche Wartezeiten zu überbrücken und sich immer mal wieder neue Inspiration zu holen, wie man sein eigenes Kochen aufs nächste Level heben könnte.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Libanon - Mon Amour
Barfuß in Tetas Garten von Aline Abboud; Nana Heymann
Wann immer in den Nachrichten vom Libanon die Rede ist, denkt man an die verheerende Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020, an Korruption und Vetternwirtschaft, an die Hisbollah sowie an instabile Machtverhältnisse. Dass es auch noch einen anderen Blickwinkel auf dieses Land, das am Mittelmeer liegt und an Syrien und Israel grenzt, gibt, zeigt uns Journalistin und Autorin Aline Abboud, deren Vater aus dem Libanon stammt und zum Studium in die DDR gereist ist.
Dort hat er seine Frau kennengelernt. Als die Mauer fällt, ist Aline drei Jahre alt. Dennoch bleibt die Familie aus finanziellen Gründen im Ost-Berliner Stadtteil Pankow wohnen. Sie geht dort aufs Gymnasium, nicht gerne, wie sie schreibt.
„Dass ist ein Pfund, dass du arabisch sprichst. Bau das ruhig aus. Daraus solltest du etwas machen.“
Die Kenntnisse der arabischen Sprache öffnet ihr die Türe zu ihrem Beruf als Journalistin und Moderatorin.
Aline Abboud entführt uns in ein Land, in dem Familie über alles geht. In ein Land, das sie, obwohl sie es zunächst nur während der Sommerferien kennengelernt hat, geprägt hat. Abboud stellt uns den Libanon aus Sicht des Kindes, der Jugendlichen und als Erwachsene vor. Schmunzeln musste ich, als sie über den Besuch des berühmten Zedernwaldes als Pubertierende erzählt. Die Zeder - einst haben dichte Wälder das Gebiet bedeckt bevor Phönizier, Römer und ander Völker dieses Holz für den Schiffsbau entdeckt haben, ist zentraler Teil der libanesischen Flagge und Identität.
Aline Abboud berichtet aber auch über Ängste, die sie und ihre in ganzen Welt verstreute Familie, ausstehen, wenn sie die Schreckensnachrichten aus Radio und TV hören und, die im Libanon verbliebenen Angehörigen tagelang nicht erreichen.
Sie geht auch der Frage nach, warum so viele junge Menschen den Libanon verlassen. Gleichzeitig berichtet sie von opulenten Hochzeiten mit Stretchlimousinen und eleganten Kleidern. Und überhaupt, kleiden sich die viele Libanesinnen und Libanesen in teure Designerware. Ein Mittel des Trotzes gegen das Regime? Oder ein Statement für die Selbstachtung in schwierigen Zeiten? Das erinnert mich daran, dass sich die Pariserinnen, als ihre persönliche Art des Widerstandes, während der deutschen Besatzung chic gekleidet haben.
Aufgeben ist für viele Libanesen keine Option, obwohl zahlreiche junge Menschen das Land verlassen. So haben Dutzende Geschäftsleute nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut 2020 wenig später ihre Geschäfte an anderer Stelle wieder eröffnet.
Fazit:
Dieser sehr persönliche Einblick in den Libanon hat mich sehr beeindruckt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.











